Simson Wiki
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SD 50
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31
59
2008-07-09T18:09:35Z
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text/x-wiki
Der SD 50 "Albatros" (später "Altros") war ein Lastendreirad auf Basis des [[SR 50]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
1b33491c703112c79ce2632574be9d20c6cce4a8
Schraubenliste Schwalbe
0
18
33
2008-07-09T18:18:16Z
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text/x-wiki
Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]]
'''Ansauggeräuschdämpfer:'''
2 x M6x10
Schlauchschelle 35mm
'''Luftansaugschlauch:'''
KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube
KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube
'''Tank:'''
2 x M6x25
'''Schutzblech hinten (innen):'''
2 x M6x12
'''Hinterradbremshebel:'''
KR51/1: 1 x M8x45
KR51/2: 1 x M8x110
'''Lenkerbefestigung:'''
1 x M8x40 + 2 Muttern M8
'''Motorhalter:'''
KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65
KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten
'''Federbeinbefestigung hinten:'''
4 x M8x34
'''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:'''
2 x M8x45
'''Federbeinbefestigung vorn unten:'''
2 x M8x34
'''Schwinglagerbolzen vorn:'''
2 Muttern M10
'''Panzer/Haube:'''
2 x M6x18
1 x M8x16
'''Fußrasten Sozius:'''
2 x M8x20
'''Tunnel:'''
1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter
'''Trittbretter:'''
6 x M6x13 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Gepäckträger:'''
4 x M6x60
'''Auspuffhalterung:'''
1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne)
1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte)
1 x M6x16 Schpannschelle (hinten)
'''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:'''
KR51/1: 1 x M6x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter)
KR51/2: 2 x M6x12 Schlitzschrauben
KR51/1: 1 x M6x12 Schlitzschraube (Blinkgeber)
KR51/2: 1 x Spaxschraube
'''Batteriedeckel:'''
1 x M5x12 Schlitzschraube
'''Sitzbank:'''
2 x M6x16 an Sitzbank
2 x M6x12 an Rahmen
'''Lenkerblinker:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
4 x Spaxschrauben
'''Parkleuchte:'''
2 x M3x16
'''Lenkerabdeckung:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Aluabdeckblech Beinschild:'''
2 x M4x8 Schlitzschraube
'''Lampenring:'''
2 x M4x30
'''Lichtwinkelregulierungsschraube:'''
1 x M6x20
'''Frontschild:'''
2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie
2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage
2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf
'''Armaturenträger:'''
1 x M6x18 Schlitzschraube
1 x M6x30 Schlitzschraube
'''Blink- & Abblendschalter:'''
1 x M4x30 Schlitzschraube
1 x M4x35 Schlitzschraube
'''Rückstrahler:'''
KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube
KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben
'''Zündspulenhalter KR51/2:'''
1 x M6x16
[[Kategorie:Liste]]
b4de972a57b49033dc9dbb3df9bfd9139f84039f
Kondensator
0
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5
2008-07-10T16:20:40Z
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wikitext
text/x-wiki
[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF.
[[Kategorie:Bauteil]]
f9dde5446961ddd1f8b03d009f58153086a4fbc0
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2010-09-09T21:52:13Z
Nestdj
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text/x-wiki
[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF.
[[Kategorie:Bauteil]]
f9dde5446961ddd1f8b03d009f58153086a4fbc0
Datenblatt Vogelserie
0
11
19
2008-07-10T17:10:06Z
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text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td></td><td>SR 4-2/1</td><td>SR 4-4</td>
<td>KR 51/1</td><td>KR 51/1 K</td><td>KR 51/1 S</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 53/1 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 54/11 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3/2<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/11 AR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2. Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>4<br><br>4.00/2.33<br>1.68/1.29<br>
3.25<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
2.95<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>HLP 36/500</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>8.5<br>1.5<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>9.5<br>1.5<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Parkl./Rückl.<br>
Bremsl./Tachobel.<br>Blinkl./Leergangkon.</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/--</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>73.5<br>186.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>78.5<br>181.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td>
<td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td>
<td>83.5<br>176.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
f9e153839c1c21ff5bbf03a4b0d9e64bdda37067
Datenblatt KR 51/2
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2008-07-10T17:11:45Z
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Die Seite wurde neu angelegt: <table border=1> <tr><td> </td><td>KR 51/2 N</td><td>KR 51/2 E</td> <td>KR 51/2 L</td></tr> <tr><td colspan=4><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> Typ<br>Hubraum (cm&su...
wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td> </td><td>KR 51/2 N</td><td>KR 51/2 E</td>
<td>KR 51/2 L</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>
Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 531 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541/1 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1/2<br>
0.4<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2.Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br>
1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>
SAE 80/400</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Bremsl./Rückl.<br>
Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br>
F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br>
F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.5/1<br>1.1<br><br>
F 2.5<br>A 4<br><br>35/35<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td>
</tr>
<tr><td colspan=4><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=4><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
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[[Kategorie:Datenblatt]]
60509eae42c232295dc4e66d5903c460d445ed82
Datenblatt S 50
0
13
23
2008-07-10T17:13:30Z
Prof
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wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td> </td><td>S 50 N</td><td>S 50 B</td>
<td>S 50 B1</td><td>S 50 B2</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>
Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/21 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.7<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/22 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1<br>
-<br>6 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2./3. Gang<br> Primärtrieb<br>
Sekundärtrieb<br>Antriebskette<br>
Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br>
Sorte/Menge (ml)<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Bremsl./Rückl.<br>
Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td>
<td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>- /1.2<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.4<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>21/1.2<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.3<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>76.5<br>183.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
91a3301b23ad86da9c31ff1f914782b62c5369f5
Datenblatt S 51
0
14
25
2008-07-10T17:14:47Z
Prof
0
Die Seite wurde neu angelegt: <table border=1> <tr><td> </td><td>S 51 N</td><td>S 51 B1-3</td> <td>S 51 B1-4</td><td>S 51 B2-4</td></tr> <tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr> <tr><td> T...
wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td> </td><td>S 51 N</td><td>S 51 B1-3</td>
<td>S 51 B1-4</td><td>S 51 B2-4</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>
Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 531/2 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8/2<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 531 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541/1 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLEZ 8351.1/2<br>
-<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2. Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br>
1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br>
Sorte/Menge (ml)<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Bremsl./Rückl.<br>
Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht<br>Blinkkontr.</td>
<td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
-<br>-<br><br>25/25<br>21/5<br>- /1.2<br>-<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
F 3.15<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>1.2</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>75.5<br>184.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
5e3ef290cde694560ebf40fc50dc77982f33343e
S 50
0
34
65
2008-07-10T17:19:39Z
Prof
0
Die Seite wurde neu angelegt: blaaaaaaaaaaaa == siehe auch == [[Datenblatt S 50|Datenblatt]] [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
wikitext
text/x-wiki
blaaaaaaaaaaaa
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 50|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
b0372ee46602e7b549e10fa9788f9e4db5069124
SR 4-1
0
35
67
2008-07-11T19:38:16Z
Prof
0
wikitext
text/x-wiki
Der '''SR 4-1''' "Spatz" wurde von 1964 bis 1967 in zwei Ausführungen gebaut. Zum einen mit Pedalantrieb (SR 4-1P) und mit [[Kickstarter]] (SR 4-1K). Insgesamt lief der Spatz 30.000 mal vom Suhler Band.
Bei diesem Moped/-kick wurden Rahmen, Sitzbank und Tank völlig neu entwickelt, Motor und Vordergabel waren noch vom [[SR 2]], Lenker und Lampe wurden von der neuen Schwalbe "geborgt". Der Spatz zeigt gut die Entwicklung von den besseren Fahrrädern SR 2 zu richtigen Mopeds, die Anordnung von Tank und Sitzbank war - im Gegensatz zu den vorherigen Simson Kleinkrafträdern - schon fast wie beim Motorrad.
Der "Spatz" war als Nachfolgemodell des Mopeds [[SR 2|SR 2 E]] das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad aus der sogenannten [[Vogelserie]] des früheren thüringer Zweiradherstellers VEB Simson aus Suhl.
Die Typbezeichnung lautete SR 4-1 mit zusätzlichen Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped mit Tretkurbel und Pedalen (Typ P, für Pedale) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ K (für Kickstarter) bzw. SK (für Simsonmotor + Kickstarter)). Der Spatz wurde im Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm?-Zweitaktmotor (letzte Bezeichnung M52) mit Graugußzylinder und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des Spatz entstammten einem sogenannten [[Baukastensystem]] und wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der Vogelserie verbaut.
Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt ausgelegt. Die Farbgebung des Spatz entsprach weitgehend der des Mokicks Star (weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in braun (maron) oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark. Der Spatz wurde aber auch von der Firma Neckermann, einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert und dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge besaßen dann weder Batterie noch Hupe, sondern lediglich eine Fahrradklingel.
=== nach der Wende ===
Auch nach der Wende produzierte [[Simson]] ein neues Modell mit dem Namen "Spatz".
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
9be8b2f167e6e6be746a31dafdcdfdb6e7343253
Choke
0
6
9
2008-07-11T19:49:52Z
Prof
0
Die Seite wurde neu angelegt: Der '''Choke''', auch '''Startvergaser''' ... [[Kategorie:Vergaser]] [[Kategorie:Bauteil]]
wikitext
text/x-wiki
Der '''Choke''', auch '''Startvergaser''' ...
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
faa34fc7e56ff1d5670a25d5e0dda1f401c23944
Schaltungseinstellung
0
47
91
2008-07-12T13:02:48Z
Prof
0
Einleitungstext; Übernahme der Vorgehensweise M53
wikitext
text/x-wiki
Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden.
== Einstellung beim Motor [[M53]] ==
* Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen.
* Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern.
* Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern.
== Einstellung beim Motor [[M501]] ==
* ersten Gang einlegen und Moped aufbocken
* Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen
* Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren.
* Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben
* Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine)
* Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut steckt solche eine Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem speziellen Werkzeug, das man sich aber entweder selberbasteln kann (ganz einfach) oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß also diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn in der Antriebswelle genau diese 46,6mm drinne steckt.
* Die Einstellmutter noch 1,5 Umdrehungen zurück stellen.
* Mutter wieder drauf, alles andere wieder montieren, fertig
[[Kategorie:Wartung]]
0c9b17b5d2da653fa38b31ec6a1cc4a0caa37e63
M53
0
22
41
2008-07-12T13:44:05Z
Prof
0
wikitext
text/x-wiki
alter Motor
(auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen)
verwendet in [[Vogelserie]], S 50
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde:
* Motor M53/1 KF (Star und Schwalbe mit Fußschaltung) ab Motornummer 1900508
* Motor M53/1 KH (Schwalbe mit Handschaltung) ab Motornummer 0299554
* Motor M53/11 AR (Halbautomatik-Schwalbe) ab Motornummer 0540333
* Motor M54/KF (Sperber) ab Motornummer 2081449
* Motor M54/11 (Habicht) ab Motornummer 2228851
* Motor M52 (Spatz) ab Motornummer 1660529
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
00dd87a4ff5087377d912c9f71dcbc867973fb5d
Vergaser 16N3
0
7
11
2008-07-12T13:51:00Z
Prof
0
Die Seite wurde neu angelegt: Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 15N1]]. == Datenblatt == <table border="1"> <tr><td>Vergaser</td> <td>16N3...
wikitext
text/x-wiki
Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 15N1]].
== Datenblatt ==
<table border="1">
<tr><td>Vergaser</td>
<td>16N3-1</td>
<td>16N3-2</td>
<td>16N3-3</td>
<td>16N3-4</td>
<td>16N3-5</td>
<td>16N3-11</td>
<td>16N3-12</td>
</tr>
<tr><td>Hauptdüse (0,01mm)</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>72</td>
<td>67</td>
<td>70</td>
</tr>
<tr><td>Nadeldüse (0,01mm)</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Teillastnadel<br>(Kenn-Nr.)</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Teillastnadelstellung<br>(Kerbe von oben)</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
</tr>
<tr><td>Leerlaufdüse (0,01mm)</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Umluft<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Startdüse (0,01mm)</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Kraftstoffhöhe *</td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Krafstoffsäule,
gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr>
</table>
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
1d416553374e0eeedd32a93dd874cc93f61a184b
Ölwechsel
0
46
89
2008-07-12T13:55:09Z
Prof
0
wikitext
text/x-wiki
Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte Öl trägt die Bezeichnung ''SAE 80'' und ist an jeder Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml.
== Vorgehensweise ==
* Motor warm fahren
* Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen
* Altöl ablassen
* Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen
* korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel.
Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders.
[[Kategorie:Wartung]]
e57bac49622acb13361840bab6868dbcd7e2c32d
BING
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44
85
2008-07-12T15:14:03Z
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Übernahme Tabelle
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text/x-wiki
Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben.
<table border=1>
<tr><td><b>Vergaser</b></td>
<td><b>für Fahrzeug</b></td>
<td><b>Bemerkungen</b></td></tr>
<tr>
<td>17/15/1101</td>
<td>S 70 / S 83</td>
<td rowspan=2>für 70 ccm - Motoren (M 701)</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1102</td>
<td>SR 80</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1103</td>
<td>S 51</td>
<td rowspan=2>für 50ccm - Motoren ([[M501]])</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1104</td>
<td>SR 50</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1105</td>
<td>S 51 (50 km/h)</td>
<td>für gedrosselte M501</td>
</tr></table>
Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. Sie dürften in allen mit dem betreffenden Motor ausgestatteten Fahrzeugen passen. Zum Einsatz des BING bei der älteren Motorenbaureihe [[M53]] sei auf den unten verlinkten Artikel "BING vs. BVF" verwiesen.
== Siehe auch ==
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Vergaser]]
707dab31a5e3ece543e67c5141701542e09e1611
BING vs. BVF
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2008-07-12T15:15:09Z
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text/x-wiki
Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkraftr?der legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt.
'''Vorteile:'''
* Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative.
* Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte
* Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen.
'''Nachteile:'''
* Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR.
* Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)"
* Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall
* Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich!
'''Fazit:'''
Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wehrmutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]].
[[Kategorie:Vergaser]]
eb43397582595323876de7a346ccb01c4fd6eb8b
Vergaser 16N1
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3
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2008-07-12T15:57:49Z
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/* Wartung */
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage.
Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen.
== Wartung ==
=== Einstellung ===
[[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft.
Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts.
=== Reinigung ===
Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen.
=== Überlauf und Schwimmernadelventil ===
Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben.
*Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also
**zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...)
**undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher")
**an den Metallzungen falsch eingestellt
**an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt.
*Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht.
*Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt.
'''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht:
*Vergaser ausbauen und auseinandernehmen
*Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken.
*Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht.
*Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.)
*Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein.
Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen.
== Datenblatt Vergaser 16N1 ==
<table border="1" cellpadding="2" width=570>
<tr><td>Vergaser</td>
<td>16N1-1</td>
<td>16N1-3</td>
<td>16N1-5</td>
<td>16N1-6</td>
<td>16N1-8</td>
<td>16N1-11</td>
<td>16N1-12</td>
</tr>
<tr><td>Hauptdüse (0,01mm)</td>
<td>62</td>
<td>80</td>
<td>67</td>
<td>50</td>
<td>72</td>
<td>72</td>
<td>67</td>
</tr>
<tr><td>Nadeldüse (0,01mm)</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
</tr>
<tr>
<td>Teillastnadel<br> neue Kenn-Nr. in ()</td>
<td>04</td>
<td>04</td>
<td>08 (2A512)</td>
<td>04</td>
<td>09 (2A521)</td>
<td>10 (2A511)</td>
<td>08 (2A512)</td>
</tr>
<tr>
<td>Teillastnadelstellung<br>
(Kerbe von oben)</td>
<td>3</td>
<td>3</td>
<td>3</td>
<td>3</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>3</td>
</tr>
<tr>
<td>Leerlaufdüse (0,01mm)</td>
<td>35</td>
<td>40</td>
<td>40</td>
<td>40</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
</tr>
<tr>
<td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>0,5-1</td>
<td>0,5-1</td>
<td>0,5-1</td>
<td>0,5-1</td>
<td>1-2</td>
<td>1-2</td>
<td>1-2</td>
</tr>
<tr>
<td>Startdüse (0,01mm)</td>
<td>50</td>
<td>50</td>
<td>50</td>
<td>50</td>
<td>50</td>
<td>50</td>
<td>50</td>
</tr>
<tr><td>Kraftstoffhöhe *</td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
</tr>
<tr>
<td>normalerweise in</td>
<td>[[KR 51]]</td>
<td>[[SR 4-3]]</td>
<td>[[KR 51/1]]</td>
<td>[[SR 4-2]]<br>[[SR 4-4]]</td>
<td>[[S 50]]</td>
<td>[[S 51]]</td>
<td>[[KR 51/2]]</td>
</tr>
<tr>
<td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Kraftstoffsäule,
gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr>
</table>
== Siehe auch ==
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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3
2010-09-09T21:52:13Z
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage.
Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen.
== Wartung ==
=== Einstellung ===
[[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft.
Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts.
=== Reinigung ===
Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen.
=== Überlauf und Schwimmernadelventil ===
Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben.
*Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also
**zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...)
**undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher")
**an den Metallzungen falsch eingestellt
**an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt.
*Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht.
*Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt.
'''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht:
*Vergaser ausbauen und auseinandernehmen
*Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken.
*Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht.
*Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.)
*Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein.
Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen.
== Datenblatt Vergaser 16N1 ==
<table border="1" cellpadding="2" width=570>
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<td>16N1-1</td>
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<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
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<td>215</td>
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<tr>
<td>Teillastnadel<br> neue Kenn-Nr. in ()</td>
<td>04</td>
<td>04</td>
<td>08 (2A512)</td>
<td>04</td>
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<td>Teillastnadelstellung<br>
(Kerbe von oben)</td>
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<td>Leerlaufdüse (0,01mm)</td>
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<td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td>
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<tr><td>Kraftstoffhöhe *</td>
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<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
</tr>
<tr>
<td>normalerweise in</td>
<td>[[KR 51]]</td>
<td>[[SR 4-3]]</td>
<td>[[KR 51/1]]</td>
<td>[[SR 4-2]]<br>[[SR 4-4]]</td>
<td>[[S 50]]</td>
<td>[[S 51]]</td>
<td>[[KR 51/2]]</td>
</tr>
<tr>
<td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Kraftstoffsäule,
gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr>
</table>
== Siehe auch ==
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Vergaser]]
c59b8517e829a536445661b3dde1e865f1b98db5
Reifenwechsel
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2008-07-12T16:09:25Z
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text/x-wiki
== Vorgehensweise ==
=== Räder demontieren ===
Der Ausbau der Räder ist denkbar einfach (man benötigt maximal zwei 19er Schraubenschlüssel):
* Vorderrad: Wenn das Vorderrad den Boden berührt, sollte man vor dem Aufbocken ein Brett unter den Ständer legen, damit die nötige Bodenfreiheit erreicht wird. Nun löst man einfach die Achsmutter, hält das Rad fest und zieht die Steckachse heraus. Dann kann man es leicht nach vorne ziehen und den Bremsschild aus der Trommel nehmen.
* Hinterrad: Hierbei zieht man das Bremslichtkabel ab, schraubt die Steckachse heraus und zieht das Aluminium-Distanzstück schräg nach unten weg. Dann zieht man das Rad seitlich vom Mitnehmer und nimmt es unter einem leichten Kippen des Fahrzeugs seitlich weg. Hierbei ist ein Helfer praktisch.
=== Mantel/Schlauch abziehen ===
Dazu lässt man die Luft ab und schraubt die Felgenmutter vom Ventil. Man tritt nun auf den Reifen und löst den Mantel so vom Felgenbett. Um den Mantel über die Felgenkante zu bekommen, verwenden man am besten Montiereisen. Zur Not (!) tut es aber auch ein stumpfer (!!) Meissel oder Schraubendreher. Man muss dann aber sehr aufpassen, nicht den Schlauch oder den Felgenrand zu beschädigen. Ist das geschafft, hebelt man an ein, zwei weiteren Stellen den Reifen über die Felge, bis er an einer Seite gänzlich über dem Felgenrand liegt. Jetzt einfach das Ventil in den Mantel drücken und den Schlauch zwischen Mantel und Felge herausziehen. Dabei sollte man behutsam vorgehen, da der Schlauch recht empfindlich ist. Den Mantel kann man danach sehr einfach von der Felge trennen.
=== Schlauch reparieren ===
Ist das Loch gefunden (eventuell aufpumpen und unter Wasser halten) und nicht zu groß, kann man einen Schlauch durchaus flicken (man sollte aber abwägen: ein neuer Schlauch kostet nicht mehr als 5 Euro). Hierzu rauht man die Fläche um das Loch mit Schmirgel etwas an und bringt großzügig die Vulkanisierlösung auf. Dann wartet man, bis die Fläche fast trocken ist und drückt den Flicken zwei Minuten fest auf (eventuell draufstellen). Danach kurz zur Kontrolle aufpumpen.
Die Innenseite des Mantels kontrolliert man auf Splitter, Steinchen etc. und entfernt diese.
=== Mantel/Schlauch aufziehen ===
Hierzu den Mantel mit einer Seite ins Felgenbett drücken. Den Schlauch sollte man vor der Montage mit Talkumpulver (Dose etwa 3 Euro - reicht ewig!) einreiben, um seine Gleitfähigkeit im Mantel zu unterstützen. Dieses verhindert ein Verklemmen des Schlauchs, lokale Überbeanspruchungen und damit im Endeffekt Risse. Den Schlauch nun zwischen Felge und Mantel in den Mantel legen. Zweckmäßigerweise beginnt man beim Ventil, steckt dieses von innen durch die Öffnung und sichert es durch lockeres Aufschrauben der Felgenmutter. Liegt der Schlauch sauber und ohne Verdrehungen im Mantel, streicht man den freiliegenden Reifenwulst mit Schmierseife, Glycerin oder zur Not auch etwas Spülmittel ein - dabei nicht sparen: je gleitfähiger der Reifenwulst, desto leichter fällt das Drücken über den Felgenrand. Nun drückt man den Mantel (beginnend auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite) über die Felgenkante und arbeitet sich beidseitig in Richtung Ventil vor. Liegt der Mantel bis auf ein möglichst kleines Reststück im Felgenbett, tritt man auf der gegenüberliegenden Seite den Mantel in die Mitte des Felgenbettes. So kann man den Mantel bereits möglichst weit über den Felgenrand schieben. Den Rest erledigt man mit den Montiereisen oder zwei möglichst stumpfen Schraubendrehern (größte Vorsicht: nicht den Schlauch beschädigen!). Hierbei darauf achten dass das dort verstärkte Gummi des Schlauchs auch wirklich IM Mantel liegt und dieser es nicht einklemmt. Am besten das Ventil dabei leicht in den Mantel drücken, dann sollte es keine Probleme geben.
Hiernach schaut man, ob der Mantel auch überall gleichmäßig im Felgenbett liegt Ist das nicht der Fall, versucht man zunächst, durch Drücken des Mantels diesen in die richtige Lage zu bringen. Klappt das nicht, ist vermutlich der Schlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und man muss eine Seite des Mantels nochmal abziehen.
Danach pumpt man das Rad leicht auf und lässt es über die ganze Lauffläche auf dem Boden hüpfen, damit sich der Schlauch "setzen" kann.
=== Räder montieren ===
Hierbei dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Das Einzige, worauf man (im eigenen Interesse) wirklich achten sollte, ist, dass die kleinen Bolzen an den Bremsschilden auch wieder in die dafür vorgesehene Nut geschoben werden. Sämtliche Bremskräfte werden durch diese Bolzen übertragen. Bei falscher Montage ist keine Bremswirkung vorhanden! Noch ein Tipp: Bei der Montage des Hinterrades einen Gang einlegen. Das arretiert den Gummimitnehmer mit seinen drei Löchern und man probiert nicht endlos, bis die Zapfen packen.
== Siehe auch ==
[[Reifen]]
[[Kategorie:Wartung]]
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S 100
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2008-07-12T18:03:26Z
Prof
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text/x-wiki
[[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100 im Museum in Suhl]][[Bild:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100]]Die '''S 100''' war ein 100ccm-Prototyp von [[Simson]] aus dem Jahre 1970. Der hierfür entwickelte Motor bezog aus 2 50ccm-Zylindern eine Leistung von 11,5 PS (6,5 kW) und sollte das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Prototyp verfügte über 5 Gänge und hatte bereits eine Elektronikzündung. Allerdings wurde die Entwicklung dieses Fahrzeuges nicht weiterverfolgt, da auf staatliche Anordnung der Bau von hubraumstärkeren Zweirädern den [[MZ]]-Werken in Zschopau vorbehalten werden sollte.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Schaltplan
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Die Seite wurde neu angelegt: Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Fahrzeug. == Weblinks == [http://www.moser-bs.de Webseite von net...
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text/x-wiki
Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Fahrzeug.
== Weblinks ==
[http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Schwalbennest
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text/x-wiki
Das Schwalbennest ist ein Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
[[Kategorie:Schwalbennest]]
11b6d9a07ae5e4b7822115986fb5c1a883ce5d77
Wellendichtring
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Die Seite wurde neu angelegt: Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) ... == Siehe auch == [[Liste der Lager und Wellendichtringe]] [[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) ...
== Siehe auch ==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Liste der Lager und Wellendichtringe
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20
37
2008-07-15T12:34:00Z
Prof
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text/x-wiki
=== SR2: ===
Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302
WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7
=== [[M53]] ===
Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3
WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7
=== [[M501]] ===
Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3
WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7
[[Kategorie:Liste]]
aa86e3ddd54b0d724852c8ed490261d897dd023d
Schwalbe
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37
71
2008-07-15T16:26:39Z
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text/x-wiki
'''Schwalbe''' ist der Name einer Serie von [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] aus der [[Vogelserie]] von [[Simson]]. Die Fahrzeuge gehen auf den [[KR 50]] zurück und umfassen die Baureihen [[KR 51]], [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]].
== Siehe auch ==
[[Schraubenliste Schwalbe|Auflistung aller verwendeten Schrauben]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Krümmer
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2008-07-15T16:38:15Z
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Die Seite wurde neu angelegt: Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung. [[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
[[Kategorie:Bauteil]]
438baa1c7a5ef89dad08f9378bfa97e3a3ec1969
Zündkerze
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne Zündkerze läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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AWO 425
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text/x-wiki
Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Einziges Viertakt-Motorrad in der [[DDR]]. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 4-3
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Die Seite wurde neu angelegt: Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung v...
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text/x-wiki
Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem Leichtkraftrad macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist zulassungspflichtig.
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage.
Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Führerschein
0
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51
2008-07-15T18:00:58Z
Prof
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/* Führerschein für Simson-Kleinkrafträder */
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text/x-wiki
Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm3 inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
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KR 51/2
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2008-07-15T18:13:36Z
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/* Unterschiede zum Vorgänger */
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.
=== KR 51/2 E ===
Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet.
Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.
=== KR 51/2 L ===
In diesem Luxusmodell ist die bewährte wartungsfreie elektronische Zündanlage montiert und dadurch gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht worden.
Das Spitzenmodell wird selbstverständlich auch mit Vierganggetriebe und den komfortablen hydraulisch gedämpften Radfederungen geliefert.
Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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TÜV
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2008-07-15T19:00:02Z
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text/x-wiki
Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch.
== Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? ==
Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-KLeinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Erteilung einer [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrtbundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra.
[[Kategorie:Recht]]
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Hersteller-Schlüsselnummer
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2008-07-15T19:01:04Z
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text/x-wiki
Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man dieser Liste entnehmen.
*0048 Simson-BSW
*6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl
*7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH
[[Kategorie:Recht]]
[[Kategorie:Liste]]
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S 70
0
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Die Seite wurde neu angelegt: 70cm³-Variante des [[S 51]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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text/x-wiki
70cm³-Variante des [[S 51]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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KR 51/1
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2008-07-19T14:45:09Z
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text/x-wiki
Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
== siehe auch ==
[[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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KR 50
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Foto eingefügt.
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text/x-wiki
[[Bild:KR_50.jpg|thumb|KR 50]]Der Vorgänger der [[Schwalbe]], der '''KR 50''' wurde in den Jahren 1959-1964 gebaut. Er war mit Kickstarter und einer Zweigang-Handschaltung ausgestattet.
Das sog. Damenmoped besaß eine richtige "Karosserie". Mit einer Leistung von 2,4 PS und einem [[Hubraum]] von 47,6 ccm konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden.
Die Farben des "KR 50" waren weinrot oder dunkelblau.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 51
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text/x-wiki
Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer.
Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war.
Nachfolger war die [[S 53]].
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 51|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Wärmeproblem
0
43
83
2008-08-07T10:09:28Z
Rossi
0
/* Wärmeproblem durch mechanische Zündung */
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text/x-wiki
legendär
Hierbei gibt es verschiedene Varianten:
== Wärmeproblem durch mechanische Zündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt.
== Wärmeproblem durch elektronische Zündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte.
Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km.
Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind.
Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller sind das Thalheimer Trafowerk. www.thalheimer-trafowerke.com
== Wärmeproblem durch Gemischerzeugung ==
Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem.
[[Kategorie:Technisches Problem]]
ff04f92c9e0f76ac51d50deef59c89d16ad188a6
VAPE
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Die Seite wurde neu angelegt: '''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von Zündanlagen. [[Kategorie:Elektrik]]
wikitext
text/x-wiki
'''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von Zündanlagen.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Zündung
0
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Rossi
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/* SLEZ */
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text/x-wiki
Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]].
== Zündungs-Bauarten ==
=== SLPZ ===
Schwunglichtprimärzünder
=== SLMZ ===
Schwunglichmagnetzünder
=== SLEZ ===
Schwunglichtelektronikzünder
=== PVL ===
=== VAPE ===
s. [[VAPE]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Nebenluft
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/* Nebenlufttest */
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text/x-wiki
Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen.
Prädestinierte Stellen sind z.b.:
*[[Simmerring]] hinter der [[Grundplatte]]
*[[Vergaser|Vergaserflansch]]
*[[Zylinder|Zylinderfuß]]
== Nebenlufttest ==
Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden.
[[Kategorie:Technisches Problem]]
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ABE
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/* per Online-Formular */
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
== Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE ==
Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrtbundesamt]] zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrgestellnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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M501
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2009-01-04T17:23:09Z
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text/x-wiki
die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³
verbaut in [[KR 51/2]], [[S 51]], [[SR 50]]
'''Unterschiede zur alten Baureihe''':
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
231faa9a8b199be5280274d439c3a065011976f2
Hubraum
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Prof
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text/x-wiki
Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird.
*Kolbendurchmesser M53 / M501
== Kurzhuber vs. Langhuber ==
[[Kategorie:Motor]]
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SR 50
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2010-03-26T19:44:26Z
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text/x-wiki
[[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war.
Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller und das 50/80 für die ccm-Zahl des Motors. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR50N, SR50B3, SR50B4, SR50C und SR50CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten ein, in einigen Versionen verstellbare, Langschwinge mit Federbein. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken welcher bis 3 kg trägt.
Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge.
Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1990 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Nach 1990 mit 12-V-Elektrik und Katalysator unter dem Namen „Bunny“ und ab 1992 auch als Elektro-Version in Zusammenarbeit mit der Firma Stegau Elektroantriebe. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge mit überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet.
Technische Daten
* Allgemeines
* * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg
* * Leermasse: 83 - 89 kg
* * Nutzmasse: 171 - 177 kg
* * Länge: 1790 mm
* * Breite: 705 mm
* * Höhe: 1190 mm
* * Bodenfreiheit: 120 mm
* * Radstand: 1250 mm
* * Kleinster Wendekreis: 4,00m
* * Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg
* * Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg
* * Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
* * Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h
*
* * Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 )
* * Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve)
* Motor
* * Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor
* * Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm
* * Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3
* * Kolbenhub: 44 mm
* Höchstleistung:
75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min
60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min
50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min
40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min
* max. Drehmoment:
75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min
60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min
50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min
40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min
* * Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 )
* * Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt)
* * Kühlung: Fahrtwind
* * Motormasse: 15 kg ( ohne Öl )
* * Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt
* * Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse
* * Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 )
* * Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall
* * Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi )
* * Anzahl der Kolbenringe: 2
* * Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm
* * Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F
* * Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F
* * Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt
* * Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt
* * Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder)
* * Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen)
* * Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad
* * Kolbenringe: 2
* * Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt
* *Anzahl der Gänge: 4
* * Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94
* * Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder
* * Menge Getriebeöl: 0,4 l
* Vergaser
* * Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 )
* * Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 )
* * Leerlaufdüse: 35
* * Starterdüse: 60
* * Nadeldüse: 215
* * Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 )
* * Teillastnadel: 2B 511
* * Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben
* * Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung
* * Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 )
* * Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO
* Fahrwerk
* * Anzahl Sitzplätze: 2
* * Rahmenbauart: Blechprägerahmen
* * Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm
* * Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3)
* * Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung )
* * Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung
* * Dämpfung hinten: hydraulisch
* * Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen
* * Belagbreite: 5 mm
* * Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm
* * wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2
* * Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi
* *Bereifung: 3,00 - 12 R K35
* * Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar
* * Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar
* * Felge: Scheibenrad 2,10 x 12
* Elektrische Anlage
* * Zündungsart: Prinzip Magnetzündung
* * Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage
* * Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt
* * Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt
* * Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm
* * Zündkerze - Wärmewert: 260
* * Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2
* * Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13
* * Batterie: 12 V, 5,5 Ah
* * HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE
* * Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage
* * Horn: Gleichstromsignalhorn
* * Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig )
* * Rücklicht: 5 W
* * Bremslicht: 21 W
* * Tachobeleuchtung: 2 W
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
58e3f5d9b2602c3d4d44e97f50b00d0f328069a4
Vergaser
0
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Prof
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/* Funktionsweise */
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
c96ccf73dbfcb3822270ae18f432a6cc8729aa24
8
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Nestdj
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
c96ccf73dbfcb3822270ae18f432a6cc8729aa24
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
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Die Seite wurde neu angelegt: Baujahr 1959 --- FIN 09938 bis ~ Baujahr 1960 --- FIN ~ Baujahr 1961 --- FIN 14016 bis ~ Baujahr 1962 --- FIN ~ Baujahr 1963 --- FIN ~ Baujahr 1964 --- FIN 15001 bis ~ ...
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text/x-wiki
Baujahr 1959 --- FIN 09938 bis ~
Baujahr 1960 --- FIN ~
Baujahr 1961 --- FIN 14016 bis ~
Baujahr 1962 --- FIN ~
Baujahr 1963 --- FIN ~
Baujahr 1964 --- FIN 15001 bis ~
Baujahr 1965 --- FIN ~
Baujahr 1966 --- FIN 154XX bis 159XX
Baujahr 1967 --- FIN 1620X bis 1678X
Baujahr 1968 --- FIN 1697X bis 17495
Baujahr 1969 --- FIN 175XX bis 17827
Baujahr 1970 --- FIN 18290 bis 18467
Baujahr 1971 --- FIN 1931X bis 19589
Baujahr 1972 --- FIN 1982X bis 21036
Baujahr 1973 --- FIN 21121 bis 22887
Baujahr 1974 --- FIN 23187 bis 24560
Baujahr 1975 --- FIN 25127 bis 2558X
Baujahr 1976 --- FIN 27155 bis 28830
Baujahr 1977 --- FIN 28849 bis 3074X
Baujahr 1978 --- FIN 308XX bis 32554
Baujahr 1979 --- FIN 3327X bis 34675
Baujahr 1980 --- FIN 35070 bis 36753
Baujahr 1981 --- FIN 3718X bis 38342
Baujahr 1982 --- FIN 386XX bis 401XX
Baujahr 1983 --- FIN 40719 bis 42178
Baujahr 1984 --- FIN 42261 bis 43686
Baujahr 1985 --- FIN 43951 bis 45905
Baujahr 1986 --- FIN 45965 bis 4791X
Baujahr 1987 --- FIN 4810X bis 4937X
Baujahr 1988 --- FIN 4953X bis 5155X
Baujahr 1989 --- FIN 516XX bis 5249X
-----
Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
Baujahr 1989 --- FIN 001 bis 040
Baujahr 1990 --- FIN 048 bis 613
Baujahr 1991 --- FIN 647 bis 86X
-----
Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
[[Kategorie:Liste]]
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Hauptseite
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Choke
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text/x-wiki
Der '''Choke''', auch '''Startvergaser''' ...
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
faa34fc7e56ff1d5670a25d5e0dda1f401c23944
Vergaser 16N3
0
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text/x-wiki
Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 15N1]].
== Datenblatt ==
<table border="1">
<tr><td>Vergaser</td>
<td>16N3-1</td>
<td>16N3-2</td>
<td>16N3-3</td>
<td>16N3-4</td>
<td>16N3-5</td>
<td>16N3-11</td>
<td>16N3-12</td>
</tr>
<tr><td>Hauptdüse (0,01mm)</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>72</td>
<td>67</td>
<td>70</td>
</tr>
<tr><td>Nadeldüse (0,01mm)</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Teillastnadel<br>(Kenn-Nr.)</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Teillastnadelstellung<br>(Kerbe von oben)</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
</tr>
<tr><td>Leerlaufdüse (0,01mm)</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Umluft<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Startdüse (0,01mm)</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Kraftstoffhöhe *</td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Krafstoffsäule,
gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr>
</table>
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
1d416553374e0eeedd32a93dd874cc93f61a184b
Zündkerze
0
8
14
13
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Nestdj
2
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text/x-wiki
[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne Zündkerze läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
76b252fcccc43a5974c4f3b36db259a54230d159
Wellendichtring
0
9
16
15
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Nestdj
2
1 Version
wikitext
text/x-wiki
Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) ...
== Siehe auch ==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
[[Kategorie:Bauteil]]
312e2a9a6303d14884f02a9db979a8b4a92beae3
Krümmer
0
10
18
17
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Nestdj
2
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wikitext
text/x-wiki
Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
[[Kategorie:Bauteil]]
438baa1c7a5ef89dad08f9378bfa97e3a3ec1969
Datenblatt Vogelserie
0
11
20
19
2010-09-09T21:52:13Z
Nestdj
2
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wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td></td><td>SR 4-2/1</td><td>SR 4-4</td>
<td>KR 51/1</td><td>KR 51/1 K</td><td>KR 51/1 S</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 53/1 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 54/11 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3/2<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/11 AR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2. Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>4<br><br>4.00/2.33<br>1.68/1.29<br>
3.25<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
2.95<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>HLP 36/500</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>8.5<br>1.5<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>9.5<br>1.5<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Parkl./Rückl.<br>
Bremsl./Tachobel.<br>Blinkl./Leergangkon.</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/--</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>73.5<br>186.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>78.5<br>181.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td>
<td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td>
<td>83.5<br>176.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
f9e153839c1c21ff5bbf03a4b0d9e64bdda37067
Datenblatt KR 51/2
0
12
22
21
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2
1 Version
wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td> </td><td>KR 51/2 N</td><td>KR 51/2 E</td>
<td>KR 51/2 L</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>
Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 531 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8852.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541/1 KFR<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-12<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1/2<br>
0.4<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2.Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br>
1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>
SAE 80/400</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.5</td></tr>
<tr><td colspan=4><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Bremsl./Rückl.<br>
Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br>
F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.6/1<br>1.1<br><br>
F 2.5<br>A 4<br><br>25/25<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.5/1<br>1.1<br><br>
F 2.5<br>A 4<br><br>35/35<br>21/5<br>18/1.2<br>2</td>
</tr>
<tr><td colspan=4><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81.5<br>178.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=4><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
60509eae42c232295dc4e66d5903c460d445ed82
Datenblatt S 50
0
13
24
23
2010-09-09T21:52:13Z
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2
1 Version
wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td> </td><td>S 50 N</td><td>S 50 B</td>
<td>S 50 B1</td><td>S 50 B2</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>
Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/2 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.12<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/21 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.7<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/22 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:33<br>Fahrtwind<br>16 N 1-8<br>Naßfilter<br>SLEZ 8305.1<br>
-<br>6 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.5</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2./3. Gang<br> Primärtrieb<br>
Sekundärtrieb<br>Antriebskette<br>
Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11/1.45<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>112<br>SAE 80/500</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br>
Sorte/Menge (ml)<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.8</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Bremsl./Rückl.<br>
Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht</td>
<td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>- /1.2<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.4<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>15/15<br>21/5<br>21/1.2<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.3<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.0<br>2.0<br><br>
F 2.5<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>76.5<br>183.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td>
<td>81<br>179<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
91a3301b23ad86da9c31ff1f914782b62c5369f5
Datenblatt S 51
0
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text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td> </td><td>S 51 N</td><td>S 51 B1-3</td>
<td>S 51 B1-4</td><td>S 51 B2-4</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>
Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 531/2 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8/2<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 531 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.8<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td>
<td>M 541/1 KF<br>49.8<br>9.5:1<br>2.72/3.7<br>5500<br>5.0/0.51<br>
4800<br>1:50<br>Fahrtwind<br>16 N 1-11<br>Naßfilter<br>SLEZ 8351.1/2<br>
-<br>12 V, 8351.1/2<br>M 14-260<br>0.4<br>1.8</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2. Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>3<br><br>4.4/2.23<br>
1.54/-<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Ziehkeilgetr.<br>4<br><br>4.4/2.43<br>
1.89/1.54<br>3.25<br>2.26 (15/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>
SAE 80/400</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
Ölfüllung Teleskopgabel j.H.<br>
Sorte/Menge (ml)<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
130/85<br>hydraul.<br><br>HLP 36/34<br>60<br>40<br>8.7<br>
1.0<br>2.5</td></tr>
<tr><td colspan=5><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Bremsl./Rückl.<br>
Blinkl./Tachobel.<br>Standlicht<br>Blinkkontr.</td>
<td>4 Z. R 20<br>ohne<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
-<br>-<br><br>25/25<br>21/5<br>- /1.2<br>-<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.6<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
F 3.15<br>A 8<br><br>25/25<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>-</td>
<td>6 V, 12 Ah<br>8871.5<br><br>1.1<br>2.5<br><br>
F 3.15<br>A 8<br><br>35/35<br>21/5<br>21/1.2<br>4/5<br>1.2</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>75.5<br>184.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>79.5<br>180.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=5><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
5e3ef290cde694560ebf40fc50dc77982f33343e
Schaltplan
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text/x-wiki
Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Fahrzeug.
== Weblinks ==
[http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
ce13d19980930d3df0948129ee80a05ea4c9fff6
Zündung
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text/x-wiki
Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]].
== Zündungs-Bauarten ==
=== SLPZ ===
Schwunglichtprimärzünder
=== SLMZ ===
Schwunglichmagnetzünder
=== SLEZ ===
Schwunglichtelektronikzünder
=== PVL ===
=== VAPE ===
s. [[VAPE]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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VAPE
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text/x-wiki
'''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von Zündanlagen.
[[Kategorie:Elektrik]]
9e76bfc49afc78d44334aca65adceaab9830dd06
Schraubenliste Schwalbe
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text/x-wiki
Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]]
'''Ansauggeräuschdämpfer:'''
2 x M6x10
Schlauchschelle 35mm
'''Luftansaugschlauch:'''
KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube
KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube
'''Tank:'''
2 x M6x25
'''Schutzblech hinten (innen):'''
2 x M6x12
'''Hinterradbremshebel:'''
KR51/1: 1 x M8x45
KR51/2: 1 x M8x110
'''Lenkerbefestigung:'''
1 x M8x40 + 2 Muttern M8
'''Motorhalter:'''
KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65
KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten
'''Federbeinbefestigung hinten:'''
4 x M8x34
'''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:'''
2 x M8x45
'''Federbeinbefestigung vorn unten:'''
2 x M8x34
'''Schwinglagerbolzen vorn:'''
2 Muttern M10
'''Panzer/Haube:'''
2 x M6x18
1 x M8x16
'''Fußrasten Sozius:'''
2 x M8x20
'''Tunnel:'''
1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter
'''Trittbretter:'''
6 x M6x13 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Gepäckträger:'''
4 x M6x60
'''Auspuffhalterung:'''
1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne)
1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte)
1 x M6x16 Schpannschelle (hinten)
'''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:'''
KR51/1: 1 x M6x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter)
KR51/2: 2 x M6x12 Schlitzschrauben
KR51/1: 1 x M6x12 Schlitzschraube (Blinkgeber)
KR51/2: 1 x Spaxschraube
'''Batteriedeckel:'''
1 x M5x12 Schlitzschraube
'''Sitzbank:'''
2 x M6x16 an Sitzbank
2 x M6x12 an Rahmen
'''Lenkerblinker:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
4 x Spaxschrauben
'''Parkleuchte:'''
2 x M3x16
'''Lenkerabdeckung:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Aluabdeckblech Beinschild:'''
2 x M4x8 Schlitzschraube
'''Lampenring:'''
2 x M4x30
'''Lichtwinkelregulierungsschraube:'''
1 x M6x20
'''Frontschild:'''
2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie
2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage
2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf
'''Armaturenträger:'''
1 x M6x18 Schlitzschraube
1 x M6x30 Schlitzschraube
'''Blink- & Abblendschalter:'''
1 x M4x30 Schlitzschraube
1 x M4x35 Schlitzschraube
'''Rückstrahler:'''
KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube
KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben
'''Zündspulenhalter KR51/2:'''
1 x M6x16
[[Kategorie:Liste]]
b4de972a57b49033dc9dbb3df9bfd9139f84039f
Hersteller-Schlüsselnummer
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text/x-wiki
Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man dieser Liste entnehmen.
*0048 Simson-BSW
*6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl
*7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH
[[Kategorie:Recht]]
[[Kategorie:Liste]]
e5ae95941ebde4507f77523f64983fe7cf8e0d1c
Liste der Lager und Wellendichtringe
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text/x-wiki
=== SR2: ===
Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302
WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7
=== [[M53]] ===
Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3
WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7
=== [[M501]] ===
Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3
WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7
[[Kategorie:Liste]]
aa86e3ddd54b0d724852c8ed490261d897dd023d
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
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text/x-wiki
Baujahr 1959 --- FIN 09938 bis ~
Baujahr 1960 --- FIN ~
Baujahr 1961 --- FIN 14016 bis ~
Baujahr 1962 --- FIN ~
Baujahr 1963 --- FIN ~
Baujahr 1964 --- FIN 15001 bis ~
Baujahr 1965 --- FIN ~
Baujahr 1966 --- FIN 154XX bis 159XX
Baujahr 1967 --- FIN 1620X bis 1678X
Baujahr 1968 --- FIN 1697X bis 17495
Baujahr 1969 --- FIN 175XX bis 17827
Baujahr 1970 --- FIN 18290 bis 18467
Baujahr 1971 --- FIN 1931X bis 19589
Baujahr 1972 --- FIN 1982X bis 21036
Baujahr 1973 --- FIN 21121 bis 22887
Baujahr 1974 --- FIN 23187 bis 24560
Baujahr 1975 --- FIN 25127 bis 2558X
Baujahr 1976 --- FIN 27155 bis 28830
Baujahr 1977 --- FIN 28849 bis 3074X
Baujahr 1978 --- FIN 308XX bis 32554
Baujahr 1979 --- FIN 3327X bis 34675
Baujahr 1980 --- FIN 35070 bis 36753
Baujahr 1981 --- FIN 3718X bis 38342
Baujahr 1982 --- FIN 386XX bis 401XX
Baujahr 1983 --- FIN 40719 bis 42178
Baujahr 1984 --- FIN 42261 bis 43686
Baujahr 1985 --- FIN 43951 bis 45905
Baujahr 1986 --- FIN 45965 bis 4791X
Baujahr 1987 --- FIN 4810X bis 4937X
Baujahr 1988 --- FIN 4953X bis 5155X
Baujahr 1989 --- FIN 516XX bis 5249X
-----
Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
Baujahr 1989 --- FIN 001 bis 040
Baujahr 1990 --- FIN 048 bis 613
Baujahr 1991 --- FIN 647 bis 86X
-----
Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
[[Kategorie:Liste]]
2d75de065ab099a3df216fab16822737de427b42
M53
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text/x-wiki
alter Motor
(auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen)
verwendet in [[Vogelserie]], S 50
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde:
* Motor M53/1 KF (Star und Schwalbe mit Fußschaltung) ab Motornummer 1900508
* Motor M53/1 KH (Schwalbe mit Handschaltung) ab Motornummer 0299554
* Motor M53/11 AR (Halbautomatik-Schwalbe) ab Motornummer 0540333
* Motor M54/KF (Sperber) ab Motornummer 2081449
* Motor M54/11 (Habicht) ab Motornummer 2228851
* Motor M52 (Spatz) ab Motornummer 1660529
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
00dd87a4ff5087377d912c9f71dcbc867973fb5d
M501
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text/x-wiki
die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³
verbaut in [[KR 51/2]], [[S 51]], [[SR 50]]
'''Unterschiede zur alten Baureihe''':
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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Hubraum
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text/x-wiki
Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird.
*Kolbendurchmesser M53 / M501
== Kurzhuber vs. Langhuber ==
[[Kategorie:Motor]]
d3d39e3b1d4335f7bffbf880e67caf863e5b451b
TÜV
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text/x-wiki
Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch.
== Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? ==
Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-KLeinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Erteilung einer [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrtbundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra.
[[Kategorie:Recht]]
940ead80ac16b4ca38e9c6a79de04e2075b50d37
ABE
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
== Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE ==
Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrtbundesamt]] zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrgestellnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
5cc0f668d91fb016d8e8446b9afc4a53a42b19e2
Führerschein
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text/x-wiki
Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm3 inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
7c2cebc3098198fdb303a2b3cafe72764b8cd52c
Schwalbennest
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text/x-wiki
Das Schwalbennest ist ein Web-Portal rund um das Thema [[Simson]]. Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
[[Kategorie:Schwalbennest]]
11b6d9a07ae5e4b7822115986fb5c1a883ce5d77
KR 51/2
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.
=== KR 51/2 E ===
Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet.
Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.
=== KR 51/2 L ===
In diesem Luxusmodell ist die bewährte wartungsfreie elektronische Zündanlage montiert und dadurch gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht worden.
Das Spitzenmodell wird selbstverständlich auch mit Vierganggetriebe und den komfortablen hydraulisch gedämpften Radfederungen geliefert.
Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
3a2dc59604292669c27b8efeb8852dec6e506fb4
KR 51/1
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text/x-wiki
Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
== siehe auch ==
[[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
12d235bd9bbe39b76882c0723409fbfcdfd14d46
SD 50
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text/x-wiki
Der SD 50 "Albatros" (später "Altros") war ein Lastendreirad auf Basis des [[SR 50]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
1b33491c703112c79ce2632574be9d20c6cce4a8
SR 50
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text/x-wiki
[[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war.
Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller und das 50/80 für die ccm-Zahl des Motors. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR50N, SR50B3, SR50B4, SR50C und SR50CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten ein, in einigen Versionen verstellbare, Langschwinge mit Federbein. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken welcher bis 3 kg trägt.
Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge.
Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1990 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Nach 1990 mit 12-V-Elektrik und Katalysator unter dem Namen „Bunny“ und ab 1992 auch als Elektro-Version in Zusammenarbeit mit der Firma Stegau Elektroantriebe. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge mit überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet.
Technische Daten
* Allgemeines
* * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg
* * Leermasse: 83 - 89 kg
* * Nutzmasse: 171 - 177 kg
* * Länge: 1790 mm
* * Breite: 705 mm
* * Höhe: 1190 mm
* * Bodenfreiheit: 120 mm
* * Radstand: 1250 mm
* * Kleinster Wendekreis: 4,00m
* * Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg
* * Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg
* * Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
* * Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h
*
* * Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 )
* * Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve)
* Motor
* * Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor
* * Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm
* * Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3
* * Kolbenhub: 44 mm
* Höchstleistung:
75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min
60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min
50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min
40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min
* max. Drehmoment:
75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min
60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min
50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min
40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min
* * Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 )
* * Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt)
* * Kühlung: Fahrtwind
* * Motormasse: 15 kg ( ohne Öl )
* * Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt
* * Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse
* * Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 )
* * Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall
* * Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi )
* * Anzahl der Kolbenringe: 2
* * Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm
* * Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F
* * Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F
* * Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt
* * Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt
* * Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder)
* * Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen)
* * Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad
* * Kolbenringe: 2
* * Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt
* *Anzahl der Gänge: 4
* * Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94
* * Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder
* * Menge Getriebeöl: 0,4 l
* Vergaser
* * Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 )
* * Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 )
* * Leerlaufdüse: 35
* * Starterdüse: 60
* * Nadeldüse: 215
* * Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 )
* * Teillastnadel: 2B 511
* * Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben
* * Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung
* * Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 )
* * Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO
* Fahrwerk
* * Anzahl Sitzplätze: 2
* * Rahmenbauart: Blechprägerahmen
* * Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm
* * Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3)
* * Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung )
* * Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung
* * Dämpfung hinten: hydraulisch
* * Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen
* * Belagbreite: 5 mm
* * Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm
* * wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2
* * Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi
* *Bereifung: 3,00 - 12 R K35
* * Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar
* * Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar
* * Felge: Scheibenrad 2,10 x 12
* Elektrische Anlage
* * Zündungsart: Prinzip Magnetzündung
* * Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage
* * Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt
* * Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt
* * Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm
* * Zündkerze - Wärmewert: 260
* * Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2
* * Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13
* * Batterie: 12 V, 5,5 Ah
* * HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE
* * Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage
* * Horn: Gleichstromsignalhorn
* * Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig )
* * Rücklicht: 5 W
* * Bremslicht: 21 W
* * Tachobeleuchtung: 2 W
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 51
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Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer.
Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war.
Nachfolger war die [[S 53]].
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 51|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 50
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text/x-wiki
blaaaaaaaaaaaa
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 50|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 4-1
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Der '''SR 4-1''' "Spatz" wurde von 1964 bis 1967 in zwei Ausführungen gebaut. Zum einen mit Pedalantrieb (SR 4-1P) und mit [[Kickstarter]] (SR 4-1K). Insgesamt lief der Spatz 30.000 mal vom Suhler Band.
Bei diesem Moped/-kick wurden Rahmen, Sitzbank und Tank völlig neu entwickelt, Motor und Vordergabel waren noch vom [[SR 2]], Lenker und Lampe wurden von der neuen Schwalbe "geborgt". Der Spatz zeigt gut die Entwicklung von den besseren Fahrrädern SR 2 zu richtigen Mopeds, die Anordnung von Tank und Sitzbank war - im Gegensatz zu den vorherigen Simson Kleinkrafträdern - schon fast wie beim Motorrad.
Der "Spatz" war als Nachfolgemodell des Mopeds [[SR 2|SR 2 E]] das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad aus der sogenannten [[Vogelserie]] des früheren thüringer Zweiradherstellers VEB Simson aus Suhl.
Die Typbezeichnung lautete SR 4-1 mit zusätzlichen Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped mit Tretkurbel und Pedalen (Typ P, für Pedale) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ K (für Kickstarter) bzw. SK (für Simsonmotor + Kickstarter)). Der Spatz wurde im Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm?-Zweitaktmotor (letzte Bezeichnung M52) mit Graugußzylinder und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des Spatz entstammten einem sogenannten [[Baukastensystem]] und wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der Vogelserie verbaut.
Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt ausgelegt. Die Farbgebung des Spatz entsprach weitgehend der des Mokicks Star (weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in braun (maron) oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark. Der Spatz wurde aber auch von der Firma Neckermann, einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert und dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge besaßen dann weder Batterie noch Hupe, sondern lediglich eine Fahrradklingel.
=== nach der Wende ===
Auch nach der Wende produzierte [[Simson]] ein neues Modell mit dem Namen "Spatz".
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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KR 50
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[[Bild:KR_50.jpg|thumb|KR 50]]Der Vorgänger der [[Schwalbe]], der '''KR 50''' wurde in den Jahren 1959-1964 gebaut. Er war mit Kickstarter und einer Zweigang-Handschaltung ausgestattet.
Das sog. Damenmoped besaß eine richtige "Karosserie". Mit einer Leistung von 2,4 PS und einem [[Hubraum]] von 47,6 ccm konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden.
Die Farben des "KR 50" waren weinrot oder dunkelblau.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Schwalbe
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'''Schwalbe''' ist der Name einer Serie von [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] aus der [[Vogelserie]] von [[Simson]]. Die Fahrzeuge gehen auf den [[KR 50]] zurück und umfassen die Baureihen [[KR 51]], [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]].
== Siehe auch ==
[[Schraubenliste Schwalbe|Auflistung aller verwendeten Schrauben]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 100
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text/x-wiki
[[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100 im Museum in Suhl]][[Bild:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100]]Die '''S 100''' war ein 100ccm-Prototyp von [[Simson]] aus dem Jahre 1970. Der hierfür entwickelte Motor bezog aus 2 50ccm-Zylindern eine Leistung von 11,5 PS (6,5 kW) und sollte das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Prototyp verfügte über 5 Gänge und hatte bereits eine Elektronikzündung. Allerdings wurde die Entwicklung dieses Fahrzeuges nicht weiterverfolgt, da auf staatliche Anordnung der Bau von hubraumstärkeren Zweirädern den [[MZ]]-Werken in Zschopau vorbehalten werden sollte.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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AWO 425
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Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Einziges Viertakt-Motorrad in der [[DDR]]. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 4-3
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Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem Leichtkraftrad macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist zulassungspflichtig.
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage.
Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 70
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text/x-wiki
70cm³-Variante des [[S 51]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Nebenluft
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text/x-wiki
Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen.
Prädestinierte Stellen sind z.b.:
*[[Simmerring]] hinter der [[Grundplatte]]
*[[Vergaser|Vergaserflansch]]
*[[Zylinder|Zylinderfuß]]
== Nebenlufttest ==
Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden.
[[Kategorie:Technisches Problem]]
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Wärmeproblem
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text/x-wiki
legendär
Hierbei gibt es verschiedene Varianten:
== Wärmeproblem durch mechanische Zündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt.
== Wärmeproblem durch elektronische Zündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte.
Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km.
Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind.
Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller sind das Thalheimer Trafowerk. www.thalheimer-trafowerke.com
== Wärmeproblem durch Gemischerzeugung ==
Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem.
[[Kategorie:Technisches Problem]]
ff04f92c9e0f76ac51d50deef59c89d16ad188a6
BING
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text/x-wiki
Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben.
<table border=1>
<tr><td><b>Vergaser</b></td>
<td><b>für Fahrzeug</b></td>
<td><b>Bemerkungen</b></td></tr>
<tr>
<td>17/15/1101</td>
<td>S 70 / S 83</td>
<td rowspan=2>für 70 ccm - Motoren (M 701)</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1102</td>
<td>SR 80</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1103</td>
<td>S 51</td>
<td rowspan=2>für 50ccm - Motoren ([[M501]])</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1104</td>
<td>SR 50</td>
</tr>
<tr>
<td>17/15/1105</td>
<td>S 51 (50 km/h)</td>
<td>für gedrosselte M501</td>
</tr></table>
Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. Sie dürften in allen mit dem betreffenden Motor ausgestatteten Fahrzeugen passen. Zum Einsatz des BING bei der älteren Motorenbaureihe [[M53]] sei auf den unten verlinkten Artikel "BING vs. BVF" verwiesen.
== Siehe auch ==
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Vergaser]]
707dab31a5e3ece543e67c5141701542e09e1611
BING vs. BVF
0
45
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text/x-wiki
Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkraftr?der legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt.
'''Vorteile:'''
* Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative.
* Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte
* Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen.
'''Nachteile:'''
* Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR.
* Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)"
* Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall
* Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich!
'''Fazit:'''
Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wehrmutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]].
[[Kategorie:Vergaser]]
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Ölwechsel
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text/x-wiki
Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte Öl trägt die Bezeichnung ''SAE 80'' und ist an jeder Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml.
== Vorgehensweise ==
* Motor warm fahren
* Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen
* Altöl ablassen
* Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen
* korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel.
Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders.
[[Kategorie:Wartung]]
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Schaltungseinstellung
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text/x-wiki
Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden.
== Einstellung beim Motor [[M53]] ==
* Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen.
* Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern.
* Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern.
== Einstellung beim Motor [[M501]] ==
* ersten Gang einlegen und Moped aufbocken
* Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen
* Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren.
* Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben
* Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine)
* Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut steckt solche eine Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem speziellen Werkzeug, das man sich aber entweder selberbasteln kann (ganz einfach) oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß also diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn in der Antriebswelle genau diese 46,6mm drinne steckt.
* Die Einstellmutter noch 1,5 Umdrehungen zurück stellen.
* Mutter wieder drauf, alles andere wieder montieren, fertig
[[Kategorie:Wartung]]
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Reifenwechsel
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text/x-wiki
== Vorgehensweise ==
=== Räder demontieren ===
Der Ausbau der Räder ist denkbar einfach (man benötigt maximal zwei 19er Schraubenschlüssel):
* Vorderrad: Wenn das Vorderrad den Boden berührt, sollte man vor dem Aufbocken ein Brett unter den Ständer legen, damit die nötige Bodenfreiheit erreicht wird. Nun löst man einfach die Achsmutter, hält das Rad fest und zieht die Steckachse heraus. Dann kann man es leicht nach vorne ziehen und den Bremsschild aus der Trommel nehmen.
* Hinterrad: Hierbei zieht man das Bremslichtkabel ab, schraubt die Steckachse heraus und zieht das Aluminium-Distanzstück schräg nach unten weg. Dann zieht man das Rad seitlich vom Mitnehmer und nimmt es unter einem leichten Kippen des Fahrzeugs seitlich weg. Hierbei ist ein Helfer praktisch.
=== Mantel/Schlauch abziehen ===
Dazu lässt man die Luft ab und schraubt die Felgenmutter vom Ventil. Man tritt nun auf den Reifen und löst den Mantel so vom Felgenbett. Um den Mantel über die Felgenkante zu bekommen, verwenden man am besten Montiereisen. Zur Not (!) tut es aber auch ein stumpfer (!!) Meissel oder Schraubendreher. Man muss dann aber sehr aufpassen, nicht den Schlauch oder den Felgenrand zu beschädigen. Ist das geschafft, hebelt man an ein, zwei weiteren Stellen den Reifen über die Felge, bis er an einer Seite gänzlich über dem Felgenrand liegt. Jetzt einfach das Ventil in den Mantel drücken und den Schlauch zwischen Mantel und Felge herausziehen. Dabei sollte man behutsam vorgehen, da der Schlauch recht empfindlich ist. Den Mantel kann man danach sehr einfach von der Felge trennen.
=== Schlauch reparieren ===
Ist das Loch gefunden (eventuell aufpumpen und unter Wasser halten) und nicht zu groß, kann man einen Schlauch durchaus flicken (man sollte aber abwägen: ein neuer Schlauch kostet nicht mehr als 5 Euro). Hierzu rauht man die Fläche um das Loch mit Schmirgel etwas an und bringt großzügig die Vulkanisierlösung auf. Dann wartet man, bis die Fläche fast trocken ist und drückt den Flicken zwei Minuten fest auf (eventuell draufstellen). Danach kurz zur Kontrolle aufpumpen.
Die Innenseite des Mantels kontrolliert man auf Splitter, Steinchen etc. und entfernt diese.
=== Mantel/Schlauch aufziehen ===
Hierzu den Mantel mit einer Seite ins Felgenbett drücken. Den Schlauch sollte man vor der Montage mit Talkumpulver (Dose etwa 3 Euro - reicht ewig!) einreiben, um seine Gleitfähigkeit im Mantel zu unterstützen. Dieses verhindert ein Verklemmen des Schlauchs, lokale Überbeanspruchungen und damit im Endeffekt Risse. Den Schlauch nun zwischen Felge und Mantel in den Mantel legen. Zweckmäßigerweise beginnt man beim Ventil, steckt dieses von innen durch die Öffnung und sichert es durch lockeres Aufschrauben der Felgenmutter. Liegt der Schlauch sauber und ohne Verdrehungen im Mantel, streicht man den freiliegenden Reifenwulst mit Schmierseife, Glycerin oder zur Not auch etwas Spülmittel ein - dabei nicht sparen: je gleitfähiger der Reifenwulst, desto leichter fällt das Drücken über den Felgenrand. Nun drückt man den Mantel (beginnend auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite) über die Felgenkante und arbeitet sich beidseitig in Richtung Ventil vor. Liegt der Mantel bis auf ein möglichst kleines Reststück im Felgenbett, tritt man auf der gegenüberliegenden Seite den Mantel in die Mitte des Felgenbettes. So kann man den Mantel bereits möglichst weit über den Felgenrand schieben. Den Rest erledigt man mit den Montiereisen oder zwei möglichst stumpfen Schraubendrehern (größte Vorsicht: nicht den Schlauch beschädigen!). Hierbei darauf achten dass das dort verstärkte Gummi des Schlauchs auch wirklich IM Mantel liegt und dieser es nicht einklemmt. Am besten das Ventil dabei leicht in den Mantel drücken, dann sollte es keine Probleme geben.
Hiernach schaut man, ob der Mantel auch überall gleichmäßig im Felgenbett liegt Ist das nicht der Fall, versucht man zunächst, durch Drücken des Mantels diesen in die richtige Lage zu bringen. Klappt das nicht, ist vermutlich der Schlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und man muss eine Seite des Mantels nochmal abziehen.
Danach pumpt man das Rad leicht auf und lässt es über die ganze Lauffläche auf dem Boden hüpfen, damit sich der Schlauch "setzen" kann.
=== Räder montieren ===
Hierbei dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Das Einzige, worauf man (im eigenen Interesse) wirklich achten sollte, ist, dass die kleinen Bolzen an den Bremsschilden auch wieder in die dafür vorgesehene Nut geschoben werden. Sämtliche Bremskräfte werden durch diese Bolzen übertragen. Bei falscher Montage ist keine Bremswirkung vorhanden! Noch ein Tipp: Bei der Montage des Hinterrades einen Gang einlegen. Das arretiert den Gummimitnehmer mit seinen drei Löchern und man probiert nicht endlos, bis die Zapfen packen.
== Siehe auch ==
[[Reifen]]
[[Kategorie:Wartung]]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Schwalben-Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten.
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[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit.
== Geschichte ==
Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und Moses Simson im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her.
Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut.
1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie.
Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg.
Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an.
1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern.
1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird.
Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert.
== Fahrzeuge ==
=== vor der Wende ===
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]]
*[[AWO 425]]
*[[KR 50]]
*[[KR 51]]
*[[KR 51/1]]
*[[KR 51/2]]
*[[S 50]]
*[[S 51]]
*[[S 53]]
*[[S 70]]
*[[SR 1]]
*[[SR 2]]
*[[SR 4-1]]
*[[SR 4-2]]
*[[SR 4-3]]
*[[SR 4-4]]
*[[SR 50]]
=== nach der Wende ===
*[[S 83]]
*[[SD 50]] "Albatros" / "Altros"
=== Prototypen und Kleinserien===
[[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100]]
*[[GS 50]]
*[[KR 52]]
*[[S 100]]
== Literatur ==
Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5
e685c95def13459b53279d174fde1fa343f840b0
Kleinkraftrad
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Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
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Anhänger
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Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] eigentlich nötig, aber kaum zu erhalten.
'''HIER BITTE ROSSIS NEUESTE NACHFORSCHUNGEN EINARBEITEN'''
047d2ffc21e6d8d8a5ecb1b502cf1746854e5820
Krankenfahrstuhl
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2010-09-10T10:49:55Z
Nestdj
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wikitext
text/x-wiki
[[Krause]]
[[Piccolo]]
[[Duo]]
f117c387ae1957f443422c985acc84dda6b7e816
Duo
0
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100
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Nestdj
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wikitext
text/x-wiki
Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]
===Siehe auch===
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
350a021034e6cc94ef66b7537d1166bb1833dc24
Suhl
0
55
102
2010-09-13T20:43:58Z
Nestdj
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Die Seite wurde neu angelegt: „Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel. Suhl ist das Zentrum…“
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text/x-wiki
Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel. Suhl ist das Zentrum Südthüringens und wird von der Landesplanung als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums festgeschrieben.
Auf Grund ihrer Geschichte als Standort von Rüstungsbetrieben erklärten am 14. Februar 1991 die gewählten Vertreter des Stadtrates Suhl zur "Stadt des Friedens". Gleichwohl bezeichnet sich wegen der langen Tradition der Jagdwaffenherstellung die Stadt gemäß Stadtratsbeschluss aus dem Jahre 2005 offiziell als „Waffenstadt Suhl“.
Suhl war über die Jahrhunderte eine vom Bergbau geprägte Stadt mit einem hennebergisch-fränkischen Erscheinungsbild. Als sie 1952 zur Bezirksstadt des Bezirkes Suhl wurde, beschloss man sie umzubauen und zu vergrößern. So wuchs Suhl innerhalb weniger Jahre von etwa 25.000 Einwohnern auf über 56.000 an. Beim Umbauprozess wurde alte Bausubstanz aus der Innenstadt entfernt und durch moderne, von Betonplattenbauweise geprägte Architektur ersetzt.
In der Vergangenheit wurde Suhl sowohl für die seit Jahrhunderten ansässige Waffenherstellung als auch durch den Kraftradhersteller Simson bekannt. Viele Menschen verbinden mit Suhl auch das Wirken des Komponisten und Interpreten volkstümlicher Musik Herbert Roth. Heute sind es auch bekannte Wintersportler und Sportvereine wie der VFB 91 Suhl, die die Stadt bekannt machen.
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Suhl ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Freistaates Thüringen. Sie liegt am Südhang des Thüringer Waldes im Tal von Lauter und Hasel. Suhl ist das Zentrum Südthüringens und wird von der Landesplanung als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums festgeschrieben.
Auf Grund ihrer Geschichte als Standort von Rüstungsbetrieben erklärten am 14. Februar 1991 die gewählten Vertreter des Stadtrates Suhl zur "Stadt des Friedens". Gleichwohl bezeichnet sich wegen der langen Tradition der Jagdwaffenherstellung die Stadt gemäß Stadtratsbeschluss aus dem Jahre 2005 offiziell als „Waffenstadt Suhl“.
Suhl war über die Jahrhunderte eine vom Bergbau geprägte Stadt mit einem hennebergisch-fränkischen Erscheinungsbild. Als sie 1952 zur Bezirksstadt des Bezirkes Suhl wurde, beschloss man sie umzubauen und zu vergrößern. So wuchs Suhl innerhalb weniger Jahre von etwa 25.000 Einwohnern auf über 56.000 an. Beim Umbauprozess wurde alte Bausubstanz aus der Innenstadt entfernt und durch moderne, von Betonplattenbauweise geprägte Architektur ersetzt.
In der Vergangenheit wurde Suhl sowohl für die seit Jahrhunderten ansässige Waffenherstellung als auch durch den Kraftradhersteller [[Simson]] bekannt. Viele Menschen verbinden mit Suhl auch das Wirken des Komponisten und Interpreten volkstümlicher Musik Herbert Roth. Heute sind es auch bekannte Wintersportler und Sportvereine wie der VFB 91 Suhl, die die Stadt bekannt machen.
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KR 51
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Das Simson S53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma Simson aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S51]].
Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur [[BRD]], wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
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Das Simson S 53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma Simson aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]].
Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur [[BRD]], wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
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Das Simson S 53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]].
Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur [[BRD]], wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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alter Motor
(auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen)
verwendet in [[Vogelserie]], S 50
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde:
* Motor M53/1 KF (Star und Schwalbe mit Fußschaltung) ab Motornummer 1900508
* Motor M53/1 KH (Schwalbe mit Handschaltung) ab Motornummer 0299554
* Motor M53/11 AR (Halbautomatik-Schwalbe) ab Motornummer 0540333
* Motor M54/KF (Sperber) ab Motornummer 2081449
* Motor M54/11 (Habicht) ab Motornummer 2228851
* Motor M52 (Spatz) ab Motornummer 1660529
Dringend Versionsgeschichte ergänzen (ab wann Wegfall der Gummilagerung, Nutzung S 50 - Block etc)
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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Tabelle formatiert
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alter Motor
(auch als M52 mit 2, sowie M54 mit 4 Gängen)
verwendet in [[Vogelserie]], S 50
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
{| class="wikitable"
|-
| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
|-
| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
|-
| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
|-
| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
|-
| M54/KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449
|-
| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
|-
| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
|-
|}
====To Do====
Dringend Versionsgeschichte ergänzen (ab wann Wegfall der Gummilagerung, Nutzung S 50 - Block etc)
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im
Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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/* Simson Starthilfe */
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im
Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Spezial:Alle_Seiten Alle Seiten]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
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== Wiki Hilfe ==
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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/* Rechtliches */
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Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
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2010-10-04T21:11:24Z
Rossi
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/* Rechtliches */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
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/* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */
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text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
44259e3f874b4fe101d70e12fb5969c7e2f86f5e
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
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21
110
40
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Prof
3
Wiki-Formatierung eingefügt
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Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des Duos zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im Forum, wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
{| class="wikitable"
|-
!Baujahr !!von !!bis !!Baujahr !! von !! bis
|-
| 1959 || 09938 || ~ || 1960 || ~ || ~
|-
| 1961 || 14016 || ~ || 1962 || ~ || ~
|-
| 1963 || ~ || ~ || 1964 || 15001 || ~
|-
| 1965 || ~ || ~ || 1966 || 154XX || 159XX
|-
| 1967 || 1620X || 1678X || 1968 || 1697X || 17495
|-
| 1969 || 175XX || 17827 || 1970 || 18290 || 18467
|-
| 1971 || 1931X || 19589 || 1972 || 1982X || 21036
|-
| 1973 || 21121 || 22887 || 1974 || 23187 || 24560
|-
| 1975 || 25127 || 2558X || 1976 || 27155 || 28830
|-
| 1977 || 28849 || 3074X || 1978 || 308XX || 32554
|-
| 1979 || 3327X || 34675 || 1980 || 35070 || 36753
|-
| 1981 || 3718X || 38342 || 1982 || 386XX || 401XX
|-
| 1983 || 40719 || 42178 || 1984 || 42261 || 43686
|-
| 1985 || 43951 || 45905 || 1986 || 45965 || 4791X
|-
| 1987 || 4810X || 4937X || 1988 || 4953X || 5155X
|-
| 1989* || 516XX || 5249X || 1989* || 001 || 040
|-
| 1990 || 048 || 613 || 1991** || 647 || 86X
|-
| colspan="6"|*) Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989. <br />**) Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
|}
[[Kategorie:Liste]]
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Simson Supra
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Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut.
Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden.
Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut.
Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m.
1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten.
1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931.
Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut.
Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge.
1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt.
Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden.
via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra]
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Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut.
Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden.
Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut.
Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m.
1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten.
1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931.
Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut.
Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge.
1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt.
Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden.
via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra]
weiter Links:
[http://www.fahrzeug-museum-suhl.de/seiten/home.htm]
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Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut.
Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden.
Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut.
Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m.
1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten.
1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931.
Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut.
Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge.
1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt.
Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden.
via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra wikipedia.org]
weiter Links:
[http://www.fahrzeug-museum-suhl.de/seiten/home.htm www.fahrzeug-museum-suhl.de]
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Simson
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/* Geschichte */
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[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit.
== Geschichte ==
Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her.
Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut.
1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie.
Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg.
Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an.
1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern.
1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird.
Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert.
== Fahrzeuge ==
=== vor der Wende ===
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]]
*[[AWO 425]]
*[[KR 50]]
*[[KR 51]]
*[[KR 51/1]]
*[[KR 51/2]]
*[[S 50]]
*[[S 51]]
*[[S 53]]
*[[S 70]]
*[[SR 1]]
*[[SR 2]]
*[[SR 4-1]]
*[[SR 4-2]]
*[[SR 4-3]]
*[[SR 4-4]]
*[[SR 50]]
=== nach der Wende ===
*[[S 83]]
*[[SD 50]] "Albatros" / "Altros"
=== Prototypen und Kleinserien===
[[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100]]
*[[GS 50]]
*[[KR 52]]
*[[S 100]]
== Literatur ==
Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5
25f6a8a59f3b9da24b28cb0cad93cd31ba96b7ad
Moses Simson
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Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in Suhl) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl.
-Leben-
Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler.
Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft.
1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert.
1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „Simson & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. Simson“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson.
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Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in Suhl) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl.
== Leben ==
Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler.
Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft.
1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert.
1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „Simson & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. Simson“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson.
== Nachwirken ==
Seine Ehefrau Luise Simson führte das Unternehmen mit Karl Luck und später mit ihrem Sohn Gerson Simson weiter. Die Fabrik wird in „Simson & Luck“ umbenannt. 1871 wurde die erste Dampfmaschine in Betrieb genommen und im Folgejahr erhielt die Fabrik Staatsaufträge für die Waffenfertigung. Zwischen 1872 und 1876 wurden rund 150.000 Militärgewehre vom Typ Modell 71 gefertigt. 1880 erfolgte zudem der Beginn der Produktion von Jagdwaffen.
1882 wurde ein neues Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Simson gebaut. Zwei Jahre später schied Karl Luck aus der Firma „Simson & Luck“ aus. 1887 baute man an das fünf Jahre alte Wohnhaus Werkstätten, Büro, Revison und Magazin an. 1893 wurde die Produktion von Präzisionsrichtmitteln für die Artillerie aufgenommen. Hauptabnehmer war die Firma Krupp. 1896 produzierte man zudem die ersten luftbereiften Fahrräder nach englischen Vorbildern und die Firma wurde somit schnell zu einem der größten Fahrradproduzenten Deutschlands.
Ab 3. Juli 1899 wurde die Firma nur noch „Simson und Co.“ genannt, der Name Luck wurde gestrichen. Es wird in Berlin eine Zweigniederlassung in der Mohrenstraße gegründet. Es war ein Handelsbüro, das Kontakte zu Heeresdienststellen im In- und Ausland pflegte. 1904 starb Gerson Simson. Zu der Zeit waren 1200 Beschäftigte bei Simson beschäftigt und das Unternehmen war somit der größte Arbeitgeber im Umkreis. Seine Witwe Jeanette Simson überließ ihren vier Söhnen die Leitung der Simson Werke wie folgt: Max Simson (* 1871) übernahm die Geschäftsleitung der Berliner Niederlassung, Leonhard (* 1878) wurde Prokurist und kaufmännischer Direktor der Firma, Arthur Simson (* 1882) wurde Technischer Direktor und Julius Simson (* 1884) wurde mit der Leitung des Berliner Außensitzes beauftragt.
1908 kam es zu Streik in der Belegschaft, die Wiedereinstellung von zwölf entlassenen Kollegen sowie den Einbau von Öfen und Ventilatoren in einigen Abteilungen forderte. Der Streik endete mit Teilerfolgen für die Mitarbeiter. 1909 erfolgten die ersten Versuche im Automobilbau. Sie waren von mehreren Fehlschlägen gezeichnet. Ende des Jahres wurde der Automobilexperte Paul Henze für mehrere Monate gewonnen. Nach dessen Konstruktionsunterlagen baute der Ingenieur Fritz Hattler Versuchsmuster. Die Produktion erfolgte in einer bereits 1907 ersteigerten ehemaligen Möbelfabrik. 1911 wurde der erste Pkw (Simson A) mit 4-Zylinder-Motor gebaut und ging in Serienproduktion. Aufgrund der Untermotorisierung wurden jedoch nur wenige Exemplare verkauft.
1912 waren 1500 Beschäftigte bei Simson tätig. Die Familie ließ sich durch den bekannten Berliner Architekten Hermann Muthesius eine neue, repräsentative Villa errichten. 1936 musste die Familie aufgrund der Nationalsozialistischen Diktatur in Ausland fliehen. Im Rahmen der Enteignung jüdischer Industrieller übernahm ein Treuhänder die Firma, dabei entstanden durch Fusion mit anderen Werken die „Berlin Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke“ (BSW).
via: [http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Simson wikipedia.org]
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Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in [[Suhl]]) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl.
== Leben ==
Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler.
Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft.
1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert.
1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „[[Simson]] & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. [[Simson]]“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson.
== Nachwirken ==
Seine Ehefrau Luise Simson führte das Unternehmen mit Karl Luck und später mit ihrem Sohn Gerson Simson weiter. Die Fabrik wird in „Simson & Luck“ umbenannt. 1871 wurde die erste Dampfmaschine in Betrieb genommen und im Folgejahr erhielt die Fabrik Staatsaufträge für die Waffenfertigung. Zwischen 1872 und 1876 wurden rund 150.000 Militärgewehre vom Typ Modell 71 gefertigt. 1880 erfolgte zudem der Beginn der Produktion von Jagdwaffen.
1882 wurde ein neues Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Simson gebaut. Zwei Jahre später schied Karl Luck aus der Firma „Simson & Luck“ aus. 1887 baute man an das fünf Jahre alte Wohnhaus Werkstätten, Büro, Revison und Magazin an. 1893 wurde die Produktion von Präzisionsrichtmitteln für die Artillerie aufgenommen. Hauptabnehmer war die Firma Krupp. 1896 produzierte man zudem die ersten luftbereiften Fahrräder nach englischen Vorbildern und die Firma wurde somit schnell zu einem der größten Fahrradproduzenten Deutschlands.
Ab 3. Juli 1899 wurde die Firma nur noch „Simson und Co.“ genannt, der Name Luck wurde gestrichen. Es wird in Berlin eine Zweigniederlassung in der Mohrenstraße gegründet. Es war ein Handelsbüro, das Kontakte zu Heeresdienststellen im In- und Ausland pflegte. 1904 starb Gerson Simson. Zu der Zeit waren 1200 Beschäftigte bei Simson beschäftigt und das Unternehmen war somit der größte Arbeitgeber im Umkreis. Seine Witwe Jeanette Simson überließ ihren vier Söhnen die Leitung der Simson Werke wie folgt: Max Simson (* 1871) übernahm die Geschäftsleitung der Berliner Niederlassung, Leonhard (* 1878) wurde Prokurist und kaufmännischer Direktor der Firma, Arthur Simson (* 1882) wurde Technischer Direktor und Julius Simson (* 1884) wurde mit der Leitung des Berliner Außensitzes beauftragt.
1908 kam es zu Streik in der Belegschaft, die Wiedereinstellung von zwölf entlassenen Kollegen sowie den Einbau von Öfen und Ventilatoren in einigen Abteilungen forderte. Der Streik endete mit Teilerfolgen für die Mitarbeiter. 1909 erfolgten die ersten Versuche im Automobilbau. Sie waren von mehreren Fehlschlägen gezeichnet. Ende des Jahres wurde der Automobilexperte Paul Henze für mehrere Monate gewonnen. Nach dessen Konstruktionsunterlagen baute der Ingenieur Fritz Hattler Versuchsmuster. Die Produktion erfolgte in einer bereits 1907 ersteigerten ehemaligen Möbelfabrik. 1911 wurde der erste Pkw (Simson A) mit 4-Zylinder-Motor gebaut und ging in Serienproduktion. Aufgrund der Untermotorisierung wurden jedoch nur wenige Exemplare verkauft.
1912 waren 1500 Beschäftigte bei Simson tätig. Die Familie ließ sich durch den bekannten Berliner Architekten Hermann Muthesius eine neue, repräsentative Villa errichten. 1936 musste die Familie aufgrund der Nationalsozialistischen Diktatur in Ausland fliehen. Im Rahmen der Enteignung jüdischer Industrieller übernahm ein Treuhänder die Firma, dabei entstanden durch Fusion mit anderen Werken die „Berlin Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke“ (BSW).
via: [http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Simson wikipedia.org]
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Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge.
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de.
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010).
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
[[Kategorie:Schwalbennest]]
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Die Seite wurde neu angelegt: „Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl…“
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Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M 501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M 53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
===siehe auch===
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Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden.
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Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
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Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden.
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==siehe auch==
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Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
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Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
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Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
==Mischungsverhältnis==
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner
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Kategorie:Simson-Fahrzeug
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In dieser Kategorie sind alle in diesem Wiki verzeichneten Fahrzeuge der Firma [[Simson]] aufgelistet.
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text/x-wiki
In dieser Kategorie sind alle in diesem Wiki verzeichneten Fahrzeuge der Firma [[Simson]] erfasst.
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Das '''Einfahren''' ist bei neuen oder regenerierten Motoren notwendig, damit alle beweglichen Teile sich optimal aufeinander einspielen und der Motor beste Leistungen erbringen kann. Über die Art und Weise wie auch den notwendigen Zeitraum des Einfahrens von [[Simson]]-Motoren gibt es viele Meinungen. Vom Hersteller empfohlen und mehrheitlich anerkannt ist folgende Methode:
Das Einfahren erstreckt sich über die ersten 500km nach Einbau des neuen Motors bzw. der neuen Kolben-Zylinder-Garnitur. In dieser Zeit sollte ein Gemisch von 1:33 getankt und das Fahrzeug möglichst nicht durch Sozius- oder [[Anhänger|Anhängerbetrieb]] belastet werden. Hohe Drehzahlen - speziell lange Fahrten im 1. Gang - sind zu vermeiden. Dies erreicht man durch rechtzeitiges hoch- und runterschalten. Zu hohe oder niedrige Drehzahlen bekommen dem Motor schlecht. Nachdem anfangs nur kurze Vollgasstrecken gefahren werden sollten, ist die Belastung ist langsam, aber stetig zu steigern.
Auch nach dem Einbau neuer Kolbenringe sollte der Motor zumindest eine gewisse Zeit lang neu eingefahren werden.
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text/x-wiki
Die '''S 83''' ist die 70cm³-Variante der [[S 53]]. Sie wurde nach der Wende nur in geringen Stückzahlen produziert und ist dementsprechend selten im Straßenverkehr anzutreffen.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Die Seite wurde neu angelegt: „'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S…“
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'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus.
Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
[[Kategorie:Prototyp]]
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[[Bild:KR_52_01.jpg|thumb|KR 52 im Museum in Suhl]]'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus.
Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
[[Kategorie:Prototyp]]
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[[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100 im Museum in Suhl]][[Bild:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100]]Die '''S 100''' war ein 100ccm-Prototyp von [[Simson]] aus dem Jahre 1970. Der hierfür entwickelte Motor bezog aus 2 50ccm-Zylindern eine Leistung von 11,5 PS (6,5 kW) und sollte das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h beschleunigen. Der Prototyp verfügte über 5 Gänge und hatte bereits eine Elektronikzündung. Allerdings wurde die Entwicklung dieses Fahrzeuges nicht weiterverfolgt, da auf staatliche Anordnung der Bau von hubraumstärkeren Zweirädern den [[MZ]]-Werken in Zschopau vorbehalten werden sollte.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
[[Kategorie:Prototyp]]
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Vogelserie
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Beginnend mit der [[Schwalbe]] gab [[Simson]] ab 1964 seinen Fahrzeugen die Namen heimischer Vogelarten. Durch diese Gemeinsamkeit und auch das verwendete [[Baukastensystem]] wurde - besonders für die SR 4 - Reihe die Bezeichnung '''Vogelserie''' geprägt. Die Vertreter dieser Serie waren der *[[SR 4-1]] "Spatz", der [[SR 4-2]] "Star", der [[SR 4-3]] "Sperber". der [[SR 4-4]] "Habicht" sowie die verschiedenen Modell der Schwalbe. Mit Einführung des [[S 50]] in den späten 1970er Jahren wurden vorerst keine Vogelnamen mehr vergeben.
Aufgrund der großen Bekanntheit und Beliebtheit dieser Namen wurden die Modellbezeichnungen der Vogelserie Mitte der 1990er Jahre für die nun produzierten Typen "reaktiviert". So wurden Beispielsweise die letzten Modelle des [[SR 50]] als "Star Classic" vertrieben.
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Als '''Kerzengesicht''' bezeichnet man das Aussehen des in den Brennraum des Zylinders ragenden Teils der [[Zündkerze]]. Anhand dieses Bildes lassen sich Rückschlüsse auf Zustand und Einstellung des Motors schließen.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/kerzen.htm] - Kerzengesichter und ihre Bedeutung
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Senfglasmethode
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Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird.
Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht.
Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird.
Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten.
Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.)
Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über!
Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss.
Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe.
Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen.
==to do==
Wenn Hochladen wieder aktiviert, Bilder aus http://www.schwalbennest.de/simson/senfglasmethode-wort-bild-96116.html importieren.
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Fahrgestellnummer
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Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
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ABE
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/* per E-Mail */
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Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
== Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE ==
Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrtbundesamt]] zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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Fahrzeugidentifikationsnummer
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Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
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Rahmennummer
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Isolator Spezial
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'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab.
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab.
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab.
Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz.
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Zündkerze
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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KTA
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Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) kann als das ostdeutsche Pendant zum [[Kraftfahrt-Bundesamt]] angesehen werden. Es hatte seinen Sitz in Dresden. Nach der Wende wurde es als Außenstelle dem KBA angegliedert.
[[Kategorie:Recht]]
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Anhänger
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/* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */
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text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (begrenzt generell durch die Mopeds und bis auf einen Fall (WBD Waggonbau) auch durch den Anhänger), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern. Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist die STVO-konforme Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und je nach Zugfahrzeug auch Blinker vorhanden sein. Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Eine weitere interessante Tatsache die mir beim recherchieren aufgefallen ist: es gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf eine Betriebserlaubnis dazu, genauso wie es zu jedem Moped eine Betriebserlaubnis gab und gibt. Die Betriebserlaubnisse für Hänger bestehen in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Ein Scan solch einer Betriebserlaubnis ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
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Kraftfahrzeugtechnisches Amt
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Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) kann als das ostdeutsche Pendant zum [[Kraftfahrt-Bundesamt]] (KBA) angesehen werden. Es hatte seinen Sitz in Dresden. Nach der Wende wurde es als Außenstelle dem KBA angegliedert.
[[Kategorie:Recht]]
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Kraftfahrtbundesamt
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ABE
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Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
== Vorgehensweise zum Beantragen einer neuen ABE ==
Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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Weiterleitung nach [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] erstellt
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text/x-wiki
#REDIRECT [[Allgemeine Betriebserlaubnis]]
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TÜV
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/* Muss ich mit meiner Simson zum TÜV? */
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text/x-wiki
Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch.
== Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? ==
Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-KLeinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Erteilung einer [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra.
[[Kategorie:Recht]]
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Baukastensystem
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Wie in der Gesamten [[|Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen ist das '''Baukastensystem''', bei dem sich die verschiedenen Fahrzeugmodelle viele gemeinsame Komponenten teilen.
Beispielhaft seien die Räder genannt, die sich bei nahezu allen Simson-Fahrzeugen seit der [[Vogelserie]] untereinander tauschen lassen.
Das Baukastenystem galt sogar herstellerübergreifend. So nutzte beispielsweise die Firma [[Krause]] viele Simson-Teile für ihre [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]; berühmtestes Beispiel ist wohl das Duo, welches sich schon rein äußerlich wie eine "aufgeblasene" [[Schwalbe]] präsentiert.
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Wie in der Gesamten [[Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen ist das '''Baukastensystem''', bei dem sich die verschiedenen Fahrzeugmodelle viele gemeinsame Komponenten teilen.
Beispielhaft seien die Räder genannt, die sich bei nahezu allen Simson-Fahrzeugen seit der [[Vogelserie]] untereinander tauschen lassen.
Das Baukastenystem galt sogar herstellerübergreifend. So nutzte beispielsweise die Firma [[Krause]] viele Simson-Teile für ihre [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]; berühmtestes Beispiel ist wohl das Duo, welches sich schon rein äußerlich wie eine "aufgeblasene" [[Schwalbe]] präsentiert.
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Wie in der gesamten [[Industrieverband Fahrzeugbau|Fahrzeugindustrie der DDR]] herrschte auch bei [[Simson]] ein hohes Maß an Standardisierung. Ausdruck dessen ist das '''Baukastensystem''', bei dem sich die verschiedenen Fahrzeugmodelle viele gemeinsame Komponenten teilen.
Beispielhaft seien die Räder genannt, die sich bei nahezu allen Simson-Fahrzeugen seit der [[Vogelserie]] untereinander tauschen lassen.
Das Baukastenystem galt sogar herstellerübergreifend. So nutzte beispielsweise die Firma [[Krause]] viele Simson-Teile für ihre [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]; berühmtestes Beispiel ist wohl das Duo, welches sich schon rein äußerlich wie eine "aufgeblasene" [[Schwalbe]] präsentiert.
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Das Buch
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'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von [[Erhard Werner]].
[[Kategorie:Schwalbennest]]
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'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von [[Erhard Werner]].
==siehe auch==
http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de
[[Kategorie:Schwalbennest]]
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'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner.
==siehe auch==
http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de
[[Kategorie:Schwalbennest]]
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Öl
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen. ==Getriebeöl== Das Getriebeöl kommt, wie der N…“
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Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen.
==Getriebeöl==
Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden.
Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen.
In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden.
==Zweitaktöl==
Zweitaktöl ist das Öl, welches ins [[Gemisch]] gegeben wird.
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Zschopower
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Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen.
==Getriebeöl==
Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden.
Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen.
In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden.
==Zweitaktöl==
Zweitaktöl ist das Öl, welches ins [[Gemisch]] gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können.
Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis.
Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen.
Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt.
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Ölwechsel
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Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte [[Öl]] trägt die Bezeichnung ''SAE 80'' und ist an jeder Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml.
== Vorgehensweise ==
* Motor warm fahren
* Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen
* Altöl ablassen
* Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen
* korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel.
Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders.
[[Kategorie:Wartung]]
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Zündspule
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Die Seite wurde neu angelegt: „Bei Unterbrecherzündung: 12V Bei Elektronikzündung: 6V [[Kategorie:Bauteil]]“
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text/x-wiki
Bei Unterbrecherzündung: 12V
Bei Elektronikzündung: 6V
[[Kategorie:Bauteil]]
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SR 80
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 80''' ist die 70cm³-Variante des [[SR 50]]. [[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]“
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text/x-wiki
Der '''SR 80''' ist die 70cm³-Variante des [[SR 50]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Reifen
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Die Seite wurde neu angelegt: „runde, schwarze Stücke aus Gummi. Wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau. ==Profile==“
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runde, schwarze Stücke aus Gummi. Wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau.
==Profile==
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Zündung
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/* SLEZ */
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text/x-wiki
Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]].
== Zündungs-Bauarten ==
=== SLPZ ===
Schwunglichtprimärzünder
=== SLMZ ===
Schwunglichmagnetzünder
=== Schwunglichtelektronikzünder (SLEZ) ===
Bei der Elektronikzündung wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet.
=== PVL ===
=== VAPE ===
s. [[VAPE]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Zündkerzenstecker
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Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
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text/x-wiki
Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
[[Kategorie:Bauteil]]
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S 53
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Das Simson S 53 ist ein zweisitziges Kleinkraftrad der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]].
Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene [[Mokick]] dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Das Simson S 53 ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]].
Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene Mokick dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der [[DDR]] gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Kleinkraftrad
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text/x-wiki
Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
==Definition==
50cm³, max. 45km/h, Ausnahmeregel für Simson
==Formen==
Moped, Mokick, Roller
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Piccolo
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Piccolo''' aus dem Hause [[Krause]] war ein in mehrern Versionen gefertigter [[Krankenfahrstuhl]]. Nachfolger des Piccolo wurde das [[Duo]]. [[Kategorie:K…“
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text/x-wiki
Der '''Piccolo''' aus dem Hause [[Krause]] war ein in mehrern Versionen gefertigter [[Krankenfahrstuhl]].
Nachfolger des Piccolo wurde das [[Duo]].
[[Kategorie:Krankefahrstuhl]]
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text/x-wiki
Der '''Piccolo''' aus dem Hause [[Krause]] war ein in mehrern Versionen gefertigter [[Krankenfahrstuhl]].
Nachfolger des Piccolo wurde das [[Duo]].
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
f4deba2dd46b5eb35bd4736290a4e38bff4bdcd1
Duo
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text/x-wiki
Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]]
==Modelle==
===Duo 3===
===Duo 4===
====Duo 4/1====
====Duo 4/2====
==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
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Hauptseite
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der Wartung bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
* [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
* [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
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* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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[[Datei:Beispiel.jpg]]
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
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== Wiki Hilfe ==
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
* [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
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* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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Kategorie:Wartung
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Die Seite wurde neu angelegt: „In der Kategorie '''Wartung''' werden alle Artikel erfasst, die Wartungsarbeiten zum Inhalt haben.“
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In der Kategorie '''Wartung''' werden alle Artikel erfasst, die Wartungsarbeiten zum Inhalt haben.
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SR 4-4
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber". Kombiniert wurden das Fahrwerk des Sperbers und der Motor des Stares, der jedoch ein Vi…“
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text/x-wiki
Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber". Kombiniert wurden das Fahrwerk des Sperbers und der Motor des Stares, der jedoch ein Vierganggetriebe spendiert bekam. Somit war der Habicht das erste Kleinkraftrad aus dem Hause [[Simson]], welches über vier Gänge verfügte.
Ausgeliefert wurde der Habicht nur in oliv. In Westdeutschland wurde er unter dem Namen "Star de Luxe" verkauft.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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KBA
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Weiterleitung nach [[Kraftfahrt-Bundesamt]] erstellt
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#REDIRECT [[Kraftfahrt-Bundesamt]]
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Allgemeine Betriebserlaubnis
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Die Seite wurde neu angelegt: „Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der…“
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) ist für alle Fahrzeuge notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtliche Grundlage hierzu ist der §4 der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV). Die Papiere sind im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
== Neubeschaffung der ABE für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zum Fahrzeug nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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Benzinfilter
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2010-10-17T19:51:49Z
Zschopower
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Bloss keine zusätzlichen Benzinfilter einbauen.
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text/x-wiki
Zusätzliche Benzinfilter im Schlauch zwischen Benzinhahn und Vergaser haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originlaen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen.
Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt.
Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich!
Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen.
Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt.
Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten > 200ml Benzin im Gefäß sein.
Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine Tanksanierung.
Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss.
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Zschopower
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text/x-wiki
Zusätzliche Benzinfilter im Schlauch zwischen Benzinhahn und Vergaser haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen.
Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt.
Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich!
Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen.
Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt.
Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten > 200ml Benzin im Gefäß sein.
Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine Tanksanierung.
Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss.
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Gemisch
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text/x-wiki
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
==Mischungsverhältnis==
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==weitere Bedeutung==
Der Begriff Gemisch wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner
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Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
==Mischungsverhältnis==
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==weitere Bedeutung==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm|] - Benzinrechner
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Kondensator
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[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF.
Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich.
Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Polrad
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Die Seite wurde neu angelegt: „Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt. Das Polrad der Simson-Motore besteht …“
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text/x-wiki
Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
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text/x-wiki
Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
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Choke
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Zschopower
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text/x-wiki
Der '''Choke''', oftmals falsch auch Schock oder Joke geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser.
Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 haben einen [[Startvergaser]].
Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der die Schwimmerkammer flutet und so für ein fetteres [[Gemisch]] sorgt.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zündkerze
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Zschopower
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260 mit 0,4mm Elektrodenabstand
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zschopower
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im [[Bordwerkzeug]] dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Startvergaser
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet. Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, dass durch …“
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text/x-wiki
Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, dass durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die Benzin angesauft wird.
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Bordwerkzeug
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Die Seite wurde neu angelegt: „Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledig…“
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text/x-wiki
Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann.
Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen.
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Datei:004 - Die schwarze Katze.jpg
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Reifenwechsel
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Zschopower
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== Vorgehensweise ==
=== Räder demontieren ===
Der Ausbau der Räder ist denkbar einfach (man benötigt maximal zwei 19er Schraubenschlüssel, bei S50/S51 Vorderrad auch noch SW13):
* Vorderrad: Wenn das Vorderrad den Boden berührt, sollte man vor dem Aufbocken ein Brett unter den Ständer legen, damit die nötige Bodenfreiheit erreicht wird. Nun löst man einfach die Achsmutter, hält das Rad fest und zieht die Steckachse heraus. Dann kann man es leicht nach vorne ziehen und den Bremsschild aus der Trommel nehmen. Bei den Modellen mit Telegabel ist vorher die Klemmschraube unten an der linken Telegabel zu lösen.
* Hinterrad: Hierbei zieht man das Bremslichtkabel ab, schraubt die Steckachse heraus und zieht das Aluminium-Distanzstück schräg nach unten weg. '''Achtung:''' die Mutter auf der rechten Seite darf auf keinen Fall gelöst werden. Sie hält die Achsverlängerung, die in der Schwinge gegen Verdrehen in einem Langloch steckt. Dann zieht man das Rad seitlich vom Mitnehmer und nimmt es unter einem leichten Kippen des Fahrzeugs seitlich weg. Hierbei ist ein Helfer praktisch.
=== Mantel/Schlauch abziehen ===
Dazu lässt man die Luft ab und schraubt die Felgenmutter vom Ventil. Man tritt nun auf den Reifen und löst den Mantel so vom Felgenbett. Um den Mantel über die Felgenkante zu bekommen, verwenden man am besten Montiereisen. Zur Not (!) tut es aber auch ein stumpfer (!!) Meissel oder Schraubendreher. Man muss dann aber sehr aufpassen, nicht den Schlauch oder den Felgenrand zu beschädigen. Ist das geschafft, hebelt man an ein, zwei weiteren Stellen den Reifen über die Felge, bis er an einer Seite gänzlich über dem Felgenrand liegt. Jetzt einfach das Ventil in den Mantel drücken und den Schlauch zwischen Mantel und Felge herausziehen. Dabei sollte man behutsam vorgehen, da der Schlauch recht empfindlich ist. Den Mantel kann man danach sehr einfach von der Felge trennen.
=== Schlauch reparieren ===
Ist das Loch gefunden (eventuell aufpumpen und unter Wasser halten) und nicht zu groß, kann man einen Schlauch durchaus flicken (man sollte aber abwägen: ein neuer Schlauch kostet nicht mehr als 5 Euro). Hierzu rauht man die Fläche um das Loch mit Schmirgel etwas an und bringt großzügig die Vulkanisierlösung auf. Dann wartet man, bis die Fläche fast trocken ist und drückt den Flicken zwei Minuten fest auf (eventuell draufstellen). Danach kurz zur Kontrolle aufpumpen.
Die Innenseite des Mantels kontrolliert man auf Splitter, Steinchen etc. und entfernt diese.
=== Mantel/Schlauch aufziehen ===
Hierzu den Mantel mit einer Seite ins Felgenbett drücken. Den Schlauch sollte man vor der Montage mit Talkumpulver (Dose etwa 3 Euro - reicht ewig!) einreiben, um seine Gleitfähigkeit im Mantel zu unterstützen. Dieses verhindert ein Verklemmen des Schlauchs, lokale Überbeanspruchungen und damit im Endeffekt Risse. Den Schlauch nun zwischen Felge und Mantel in den Mantel legen. Zweckmäßigerweise beginnt man beim Ventil, steckt dieses von innen durch die Öffnung und sichert es durch lockeres Aufschrauben der Felgenmutter. Liegt der Schlauch sauber und ohne Verdrehungen im Mantel, streicht man den freiliegenden Reifenwulst mit Schmierseife, Glycerin oder zur Not auch etwas Spülmittel ein - dabei nicht sparen: je gleitfähiger der Reifenwulst, desto leichter fällt das Drücken über den Felgenrand. Nun drückt man den Mantel (beginnend auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite) über die Felgenkante und arbeitet sich beidseitig in Richtung Ventil vor. Liegt der Mantel bis auf ein möglichst kleines Reststück im Felgenbett, tritt man auf der gegenüberliegenden Seite den Mantel in die Mitte des Felgenbettes. So kann man den Mantel bereits möglichst weit über den Felgenrand schieben. Den Rest erledigt man mit den Montiereisen oder zwei möglichst stumpfen Schraubendrehern (größte Vorsicht: nicht den Schlauch beschädigen!). Hierbei darauf achten dass das dort verstärkte Gummi des Schlauchs auch wirklich IM Mantel liegt und dieser es nicht einklemmt. Am besten das Ventil dabei leicht in den Mantel drücken, dann sollte es keine Probleme geben.
Hiernach schaut man, ob der Mantel auch überall gleichmäßig im Felgenbett liegt Ist das nicht der Fall, versucht man zunächst, durch Drücken des Mantels diesen in die richtige Lage zu bringen. Klappt das nicht, ist vermutlich der Schlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und man muss eine Seite des Mantels nochmal abziehen.
Danach pumpt man das Rad leicht auf und lässt es über die ganze Lauffläche auf dem Boden hüpfen, damit sich der Schlauch "setzen" kann.
=== Räder montieren ===
Hierbei dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Das Einzige, worauf man (im eigenen Interesse) wirklich achten sollte, ist, dass die kleinen Bolzen an den Bremsschilden auch wieder in die dafür vorgesehene Nut geschoben werden. Sämtliche Bremskräfte werden durch diese Bolzen übertragen. Bei falscher Montage ist keine Bremswirkung vorhanden! Noch ein Tipp: Bei der Montage des Hinterrades einen Gang einlegen. Das arretiert den Gummimitnehmer mit seinen drei Löchern und man probiert nicht endlos, bis die Zapfen packen.
== Siehe auch ==
[[Reifen]]
[[Kategorie:Wartung]]
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Gemisch
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten. Ein zu mageres Gemisch kann also im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
==Mischungsverhältnis==
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==weitere Bedeutung==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
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Bordwerkzeug
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text/x-wiki
Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann.
Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen.
Inhalt:<br />
Zündkerzenschlüssel; 0,4mm Fühlerlehre um Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen; Schraubendreher; Doppelmaulschlüssel 17 X 19; Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14); Doppelmaulschlüssel 8 x 9; Steckschlüssel 10 x 13; 2 Reifenmontierhebel; Hakenschlüssel für die Krümmermutter
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Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann.
Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen.
Inhalt:<br />
* Zündkerzenschlüssel;
* 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen;
* Schraubendreher;
* Doppelmaulschlüssel 17 X 19;
* Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14);
* Doppelmaulschlüssel 8 x 9;
* Steckschlüssel 10 x 13;
* 2 Reifenmontierhebel; *
* Hakenschlüssel für die Krümmermutter
* ausprobierte und für gut befundene Zündkerze
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Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann.
Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen.
Inhalt:<br />
* Zündkerzenschlüssel;
* 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen;
* Schraubendreher;
* Doppelmaulschlüssel 17 X 19;
* Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14);
* Doppelmaulschlüssel 8 x 9;
* Steckschlüssel 10 x 13;
* 2 Reifenmontierhebel;
* Hakenschlüssel für die Krümmermutter
* ausprobierte und für gut befundene Zündkerze
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Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann.
Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen.
Inhalt:<br />
* Zündkerzenschlüssel;
* 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen;
* Schraubendreher;
* Doppelmaulschlüssel 17 X 19;
* Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14);
* Doppelmaulschlüssel 8 x 9;
* Steckschlüssel 10 x 13;
* 2 Reifenmontierhebel;
* Hakenschlüssel für die Krümmermutter
zusätzlich: nicht im original Bordwerkzeug enthalten, aber oftmals sehr nützlich:
* ausprobierte und für gut befundene Zündkerze
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Datei:Die Drei Fragezeichen Nacht In Angst.jpg
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Nestdj
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Datei:Die hunde von riga.jpg
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Nestdj
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Datei:Kulturkantine jazz.jpg
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Datei:Der tod des fotografen.jpg
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Polrad
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Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads ist auf der Kurbelwelle ist für den Zündzeitpunkt wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen Scheibenfeder (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad.
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text/x-wiki
Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads auf der Kurbelwelle ist für den Zündzeitpunkt wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen Scheibenfeder (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann.
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Startvergaser
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Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über diezusätzlich Benzin angesaugt wird.
Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.
Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert.
Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen.
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text/x-wiki
Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über diezusätzlich Benzin angesaugt wird.
Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.
Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert.
Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen.
[[Kategorie:Vergaser]]
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Liste der Duo-Fahrgestellnummern
0
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Alfred
16
Verbesserung der Übersichtlichkeit
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text/x-wiki
Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des Duos zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im Forum, wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
{| class="wikitable"
|-
!Baujahr !!von !!bis
|-
| 1959 || 09938 || ~
|-
| 1960 || ~ || ~
|-
| 1961 || 14016 || ~
|-
| 1962 || ~ || ~
|-
| 1963 || ~ || ~
|-
| 1964 || 15001 || ~
|-
| 1965 || ~ || ~
|-
| 1966 || 154XX || 159XX
|-
| 1967 || 1620X || 1678X
|-
| 1968 || 1697X || 17495
|-
| 1969 || 175XX || 17827
|-
| 1970 || 18290 || 18467
|-
| 1971 || 1931X || 19589
|-
| 1972 || 1982X || 21036
|-
| 1973 || 21121 || 22887
|-
| 1974 || 23187 || 24560
|-
| 1975 || 25127 || 2558X
|-
| 1976 || 27155 || 28830
|-
| 1977 || 28849 || 3074X
|-
| 1978 || 308XX || 32554
|-
| 1979 || 3327X || 34675
|-
| 1980 || 35070 || 36753
|-
| 1981 || 3718X || 38342
|-
| 1982 || 386XX || 401XX
|-
| 1983 || 40719 || 42178
|-
| 1984 || 42261 || 43686
|-
| 1985 || 43951 || 45905
|-
| 1986 || 45965 || 4791X
|-
| 1987 || 4810X || 4937X
|-
| 1988 || 4953X || 5155X
|-
| 1989* || 516XX || 5249X
|-
| 1989* || 001 || 040
|-
| 1990 || 048 || 613
|-
| 1991** || 647 || 86X
|-
|}
*) Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
**) Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
[[Kategorie:Liste]]
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Spezialwerkzeug
0
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2010-10-23T20:19:12Z
Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich w…“
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text/x-wiki
Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll.
Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden.
Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1.
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Literatur
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten. Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend vie…“
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text/x-wiki
Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten.
Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend viele Literaturquellen:
* Betriebsanleitung
* Reparaturanleitung
* Ersatzteileliste
Diese gibt es als z.T. als Nachdrucke oder auch auf zwei CDs bei den Versandhändlern zu kaufen.
Erhard Werner hat sich als Verfasser diverser Bücher über Simson verdient gemacht:
* [[ DAS BUCH]]: Simson Roller Schwalbe
* Das Schwalbebuch
* Simson Ratgeber S50, S51, SR50
* Simson-Vogelserie, Ein Ratgeber für Spatz, Star, Habicht, Sperber
* Simson Oldtimer; Ein Ratgeber für SR1, SR2, SR2E, KR50
* "Ich fahre ein Kleinkraftrad" stammt auch aus seiner Feder
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text/x-wiki
Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten.
Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend viele Literaturquellen:
* Betriebsanleitung
* Reparaturanleitung
* Ersatzteileliste
Diese gibt es als z.T. als Nachdrucke oder auch auf zwei CDs bei den Versandhändlern zu kaufen.
Erhard Werner hat sich als Verfasser diverser Bücher über Simson verdient gemacht:
* [[ Das Buch]]: Simson Roller Schwalbe
* Das Schwalbebuch
* Simson Ratgeber S50, S51, SR50
* Simson-Vogelserie, Ein Ratgeber für Spatz, Star, Habicht, Sperber
* Simson Oldtimer; Ein Ratgeber für SR1, SR2, SR2E, KR50
* "Ich fahre ein Kleinkraftrad" stammt auch aus seiner Feder
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Tuning
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Die Seite wurde neu angelegt: „Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistun…“
wikitext
text/x-wiki
Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen.
Durch diese Massnahmen erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen fahren ohne Füherschein gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
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text/x-wiki
Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen.
Durch diese Massnahmen erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen fahren ohne Füherschein gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug.
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Grundplatte
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2010-10-30T19:53:49Z
Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Als Grundplatte wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brem…“
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text/x-wiki
Als Grundplatte wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brems- und Rücklicht sowie die Battereiladung und die (Primär-) Zündspule befindet.
Daneben ist bei Unterbrecherzündung auf der Grundplatte der Unterbrecher mit [[Kondensator]] zu finden, bei elektronischer Zündung die Geberspule.
e7ca68570b68b96792af550a4ab7ac229cb647a4
Zündspule
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wikitext
text/x-wiki
Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die Hochspannungsdurchführung über das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker geführt.
Ausnahmen sind die KR51/1S, die DUO und S50 B1, diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der Primärspule auf der Grundplatte.
Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen:
* bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen.
* bei Elektronikzündung: 6V-Typen
[[Kategorie:Bauteil]]
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Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt.
Ausnahmen sind [[Sperber]], [[Habicht]], KR51/1S, [[DUO]] und S50 B1; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]].
Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen:
* bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen.
* bei Elektronikzündung: 6V-Typen
[[Kategorie:Bauteil]]
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Tank
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt. Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichti…“
wikitext
text/x-wiki
Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammelt sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
Ist der Tank zu sehr verrostet, hilft neben einem Neukauf nur eine [[Tanksanierung]].
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Zschopower
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Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
Ist der Tank zu sehr verrostet, hilft neben einem Neukauf nur eine [[Tanksanierung]].
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Tankdeckel
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Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dichtring aus Kork oder Gummi ausgestattet, welcher den Deckel gegen den Tankstutzen abdichtet.
Allerdings muss gewährleistet werden, dass sich der Luftdruck im Tank ausgleichen kann.
Durch Benzinverbrauch verringert sich das Benzinvolumen, es muss Luft nachströmen können, weil sonst der entstehende Unterdruck den Benzinfluss be- bzw. sogar verhindern kann.
Andererseits müssen aber auch die Verdampfungsgase aus dem Tank entweichen können, wenn sich der Tank z.B. durch Sonneneinstrahlung erwärmt.
Dazu ist der Tankdeckel mit einem überaus wichtigen Belüftungslöchlein ausgestattet, dass durch ein kurzes Labyrintsystem zwar den Druckausgleich ermöglicht, aberr gleichzeitig auch verhindet, dass während der Fahrt Benzintröpfchen entweichen können
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Benzinfilter
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Zschopower
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Zusätzliche Benzinfilter im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen.
Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt.
Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich!
Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen.
Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt.
Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein.
Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]].
Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss.
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AWO 425
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Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Neben der EMW R35 das einzige Viertakt-Motorrad in der [[DDR]]. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau.
Die AWO hatte in der Motorrad - ("Rocker") - Szene der DDR einen Kult-Status und wurde vielfach zum Chopper nach westlichen Vorbildern umgebaut.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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MZ
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Die Motorradwerke Zschopau waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl (AWO 425) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für Motorräder in der DDR.
Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen.
Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von MZ und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut.
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Die Motorradwerke Zschopau waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl (AWO 425) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für Motorräder in der DDR.
Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen.
Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut.
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Batterie
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Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war.
Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist.
Ausnahme: die SR50/80 mit Start durch den Anlassermotor.
Der Akku wird über die Lichtmaschine und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben.
Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln.
Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat.
Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist.
Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen.
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Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war.
Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist.
Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor.
Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben.
Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln.
Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat.
Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist.
Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen.
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
*[http://www.schwalbennest.de/simson/search.php]
* [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
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== Simson Starthilfe ==
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
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* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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Panne
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Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an O…“
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Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann.
Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe.
Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit.
Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen.
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Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann.
Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Reinigen des Vergasers, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe.
Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit.
Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen, sondern sich selber in den Allerwertesten treten und die Simme zur Strafe nach Hause schieben.
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Kette
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Die Kette bei Simson-Rollern und Mopeds ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
*nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
[[Kategorie: Wartung]]
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Die Kette bei Simson-Rollern und Mopeds ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
*nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen.
Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
[[Kategorie: Wartung]]
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Inspektion
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Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen.
Wenn es etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht um eine [[Panne]].
== vor jedem Fahrtantritt ==
* Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen
* Bremsprobe
* Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen
== vor oder nach jedem Tanken ==
* Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen
* Reifenluftdruck messen, korrigieren
== einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km ==
* Zündanlage überprüfen
* Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen
* Elektrische Anlage prüfen
* Bedienelemente überprüfen
* Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen
* Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren
* Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren
* Ölstand im Getriebe kontrollieren
* Luftfilter reinigen und ölen
* Auspuffanlage reinigen
* Filter im Benzinhahn reinigen
* Fetten der Kette
* Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes
* Bowdenzüge und Tachowelle ölen
* Drehgriff abschmieren
== alle zwei Jahre oder nach 8000 km==
* Ölwechsel im Getriebe
* Radlagerspiel kontrollieren
* Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen
* Lenkungslager kontrollieren
* alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen
[[Kategorie: Wartung]]
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Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen.
Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht um eine [[Panne]].
== vor jedem Fahrtantritt ==
* Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen
* Bremsprobe
* Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen
== vor oder nach jedem Tanken ==
* Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen
* Reifenluftdruck messen, korrigieren
== einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km ==
* Zündanlage überprüfen
* Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen
* Elektrische Anlage prüfen
* Bedienelemente überprüfen
* Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen
* Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren
* Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren
* Ölstand im Getriebe kontrollieren
* Luftfilter reinigen und ölen
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* Filter im Benzinhahn reinigen
* Fetten der Kette
* Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes
* Bowdenzüge und Tachowelle ölen
* Drehgriff abschmieren
== alle zwei Jahre oder nach 8000 km==
* Ölwechsel im Getriebe
* Radlagerspiel kontrollieren
* Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen
* Lenkungslager kontrollieren
* alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen
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Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen.
Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht wirklich um eine [[Panne]].
== vor jedem Fahrtantritt ==
* Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen
* Bremsprobe
* Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen
== vor oder nach jedem Tanken ==
* Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen
* Reifenluftdruck messen, korrigieren
== einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km ==
* Zündanlage überprüfen
* Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen
* Elektrische Anlage prüfen
* Bedienelemente überprüfen
* Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen
* Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren
* Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren
* Ölstand im Getriebe kontrollieren
* Luftfilter reinigen und ölen
* Auspuffanlage reinigen
* Filter im Benzinhahn reinigen
* Fetten der Kette
* Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes
* Bowdenzüge und Tachowelle ölen
* Drehgriff abschmieren
== alle zwei Jahre oder nach 8000 km==
* Ölwechsel im Getriebe
* Radlagerspiel kontrollieren
* Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen
* Lenkungslager kontrollieren
* alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen
[[Kategorie: Wartung]]
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Wartung
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Weiterleitung nach [[Inspektion]] erstellt
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#WEITERLEITUNG [[Inspektion]]
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Datei:Schwimmer.jpg
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Senfglasmethode
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Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird.
Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht.
Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird.
Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten.
Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.)
Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über!
Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss.
[[Datei:schwimmer.jpg|links]]
Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe.
Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen.
==to do==
Wenn Hochladen wieder aktiviert, Bilder aus http://www.schwalbennest.de/simson/senfglasmethode-wort-bild-96116.html importieren.
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Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird.
[[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht.
[[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird.
Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten.
Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.)
Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über!
Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss.
[[Datei:schwimmer.jpg|links]]
Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe.
Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen.
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Datei:Senfglas1.jpg
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Teillastnadel
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich. Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden,…“
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text/x-wiki
Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
[[Kategorie: Bauteil|Vergaser]]
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text/x-wiki
Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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BING vs. BVF
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2010-11-02T13:56:42Z
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Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkraftr?der legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt.
'''Vorteile:'''
* Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative.
* Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte
* Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen.
'''Nachteile:'''
* Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR.
* Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)"
* Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall
* Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich!
'''Fazit:'''
Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]].
[[Kategorie:Vergaser]]
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Hubraum
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2010-11-02T14:23:34Z
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text/x-wiki
Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird.
Kolbendurchmesser M53 / M501
* M53 Bohrung 40mm Hub 39,5mm
* M5x1 Bohrung 38mm Hub 42mm
== Kurzhuber vs. Langhuber ==
[[Kategorie:Motor]]
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text/x-wiki
Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird.
Kolbendurchmesser M53 / M501
* M53 Bohrung 40mm Hub 39,5mm
* M5x1 Bohrung 38mm Hub 42mm
== Kurzhuber vs. Langhuber ==
[[Kategorie:Motor]]
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Tabelle formatiert
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text/x-wiki
Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird.
Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber.
{| class="wikitable"
|-
| Motor || [[M53]] || [[M501]]
|-
| Bohrung || 40mm || 38mm
|-
| Hub || 39,5mm || 42mm
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|}
[[Kategorie:Motor]]
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text/x-wiki
Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird.
Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber.
{| class="wikitable"
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| Motor || [[M53]] || [[M501]]
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| Bohrung || 40mm || 38mm
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| Hub || 39,5mm || 42mm
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| || Kurzhuber || Langhuber
|}
[[Kategorie:Motor]]
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text/x-wiki
Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird.
Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber.
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| Bohrung || 40mm || 38mm
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| Hub || 39,5mm || 42mm
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| || Kurzhuber || Langhuber
|}
== Weblinks ==
[http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzhuber Wikipediabeitrag Kurzhuber]
[http://de.wikipedia.org/wiki/Langhuber Wikipediabeitrag Langhuber]
[[Kategorie:Motor]]
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Wellendichtring
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text/x-wiki
Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) hat die Aufgabe drehende Wellen anzudichten. (Kurzform auch WeDi)
Besonders wichtig beim Zweitaktmotor ist das auf der [[Kurbelwelle]], weil der Raum unterhalb des Kolbens, das Kurbelgehäuse, zum Vorverdichten des angesaugten [[Gemisch]]s benötigt wird. Hier ist die Verwendung von benzinfesten Wellendichtringen wichtig (Viton).
Ein Defekt macht sich dort durch Verbrennen von Getriebeöl und / oder Ansaugen von Nebenluft bemerkbar.
Bei den alten Simson-Motoren (M53/M54) ist zum Wechseln der Kurbelwellendichtringe eine komplette Motorzerlegung (Spalten) notwendig. Bei den neuen M531/M541-Motor können die WeDis auch beim eingebauten Motor nach Demontage vom Primärritzel (links) und [[Grundplatte]] (rechts) getauscht werden.
Weitere Wellendichtringe finden sich unter dem Abtriebsritzel, auf der Schaltwelle, sowie in der Telegabel von S50, S51 und SR50.
== Siehe auch ==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Tanksanierung
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Die Seite wurde neu angelegt: „Unter Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückstä…“
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text/x-wiki
Unter Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
* Entfettung:
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
* Entrostung:
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
* Abdichten:
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
* Versiegeln:
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet.
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2010-11-07T18:27:34Z
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Weiterleitung nach [[Tank#Tanksanierung]] erstellt
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text/x-wiki
#REDIRECT [[Tank#Tanksanierung]]
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Wärmeproblem
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text/x-wiki
Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen:
== Wärmeproblem bei Unterbrecherzündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt.
== Wärmeproblem bei Elektronikzündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte.
Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km.
Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind.
Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk].
== Wärmeproblem durch Gemischerzeugung ==
Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen.
[[Kategorie:Technisches Problem]]
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Datei:KR 52 01.jpg
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KR 52 - Prototyp im Suhler Fahrzeugmuseum. Aufgenommen 2003.
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text/x-wiki
KR 52 - Prototyp im Suhler Fahrzeugmuseum. Aufgenommen 2003.
be4522ec4acd61ec44b9593ad6eba8edfc2161e4
Zündspule
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Links korrigiert
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text/x-wiki
Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt.
Ausnahmen sind [[SR 4-3|Sperber]], [[SR 4-4|Habicht]], [[KR 51/1|KR 51/1S]], [[Duo]] und [[S 50|S50 B1]]; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]].
Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen:
* bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen.
* bei Elektronikzündung: 6V-Typen
[[Kategorie:Bauteil]]
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S 51
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Varianten aufgeschlüsselt
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text/x-wiki
Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer.
==Varianten==
Die S 51 wurde in einer Vielzahl von Varianten gefertigt.
===S 51 N===
Einfachste Variante ohne Blinker und [[Batterie]].
===S 51 B===
====S 51 B 1-3====
====S 51 B 1-4====
====S 51 B 2-4====
===S 51 C===
Comfort
===S 51 E===
Enduro
===S 51/1===
Varianten ab 1987
===S 70===
Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war.
Nachfolger der S 51 war die [[S 53]].
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 51|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Isolator Spezial
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Bild gewechselt
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[[Bild:Isolator_Spezial.jpg|thumb|Isolator Spezial - Verpackungen vor (vorne) und nach (hinten) der Wende]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab.
Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz.
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[[Bild:Isolator_Spezial.jpg|thumb|Isolator Spezial - Verpackungen vor (vorne) und nach (hinten) der Wende]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme gab.
Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz.
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Elektrostarter
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Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Elektrostarter''' ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kicks…“
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text/x-wiki
Ein '''Elektrostarter''' ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kickstarters]] bedeutet der Motorstart auf Knopfdruck natürlich einen Komfortgewinn.
Bei Simson wurde der Elektrostarter erst spät in die Serie eingeführt. Zum ersten Mal war er beim [[SR 50]] verfügbar.
==Nachrüstung eines Elektrostarters==
Achtung: Es gibt verschiedene Versionen
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Ein '''Elektrostarter''' (oder '''E-Starter''') ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kickstarters]] bedeutet der Motorstart auf Knopfdruck natürlich einen Komfortgewinn.
Bei Simson wurde der Elektrostarter erst spät in die Serie eingeführt. Zum ersten Mal war er beim [[SR 50]] verfügbar.
==Nachrüstung eines Elektrostarters==
Achtung: Es gibt verschiedene Versionen
[[Kategorie:Bauteil]]
cc91ae7b37accbc1155e9944175f42300b6aaee3
KR 51/2
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/* KR 51/2 E */
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.
=== KR 51/2 E ===
Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.
Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung.
=== KR 51/2 L ===
In diesem Luxusmodell ist die bewährte wartungsfreie elektronische Zündanlage montiert und dadurch gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht worden.
Das Spitzenmodell wird selbstverständlich auch mit Vierganggetriebe und den komfortablen hydraulisch gedämpften Radfederungen geliefert.
Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.
=== KR 51/2 E ===
Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.
Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung.
=== KR 51/2 L ===
In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie [[Z%C3%BCndung#SLEZ|elektronische Zündanlage]] montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Wie die KR 51/2 E verfügt dieses Modell über einen Viergangmotor und hydraulische Stoßdämpfer.
Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Zündung
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/* Schwunglichtelektronikzünder (SLEZ) */
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text/x-wiki
Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]].
== Zündungs-Bauarten ==
=== SLPZ ===
Schwunglichtprimärzünder
=== SLMZ ===
Schwunglichmagnetzünder
===SLEZ===
Beim Schwunglichtelektronikzünder, besser als Elektronikzündung bekannt, wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet.
=== PVL ===
=== VAPE ===
s. [[VAPE]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Nebenluft
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text/x-wiki
Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen.
Prädestinierte Stellen sind z.b.:
*[[Wellendichtring]] hinter der [[Grundplatte]]
*[[Vergaser|Vergaserflansch]]
*[[Zylinder|Zylinderfuß]]
== Nebenlufttest ==
Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden.
[[Kategorie:Technisches Problem]]
da066b567181e63326e8727a368df3e80cabd597
Ausgleichsscheibe
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text/x-wiki
Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwendig werden kann.
==Liste der Ausgleichsscheiben bei Simson-Motoren==
Die aufgeführten Scheiben passen für [[M53]] und [[M501]] gleichermaßen.
{| class="wikitable"
|-
| '''Montageort''' || '''Innenmaß''' || '''Außenmaß''' || '''verfügbare Dicken'''
|-
| Kurbelwelle rechts || 37mm || 47mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm
|-
| Abtriebswelle / Ritzel || 32mm || 42mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm
|-
| Abtriebswelle / Getriebe|| 24mm || 35mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm
|-
| Kupplungskorb || 17mm || 28mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm, 1,8mm
|-
|}
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text/x-wiki
Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwendig werden kann.
==Liste der Ausgleichsscheiben bei Simson-Motoren==
Die aufgeführten Scheiben passen für [[M53]] und [[M501]] gleichermaßen.
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|-
| '''Montageort''' || '''Innenmaß''' || '''Außenmaß''' || '''verfügbare Dicken'''
|-
| Kurbelwelle rechts || 37mm || 47mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm
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| Abtriebswelle / Getriebe|| 24mm || 35mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm
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| Kupplungskorb || 17mm || 28mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm, 1,8mm
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[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Liste]]
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Kategorie:Liste
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Die Seite wurde neu angelegt: „In der Kategorie '''Liste''' sind Seiten verzeichnet, in denen wichtige Informationen in Listenform aufbereitet sind. Dies sind beispielsweise Datenblätter oder …“
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text/x-wiki
In der Kategorie '''Liste''' sind Seiten verzeichnet, in denen wichtige Informationen in Listenform aufbereitet sind. Dies sind beispielsweise Datenblätter oder Schraubenlisten.
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Spiel
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Die Seite wurde neu angelegt: „axial, radial, etc. kann erwünscht oder gefürchtet sein Regulierung beispielsweise über [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]]“
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axial, radial, etc.
kann erwünscht oder gefürchtet sein
Regulierung beispielsweise über [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]]
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Kette
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Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem [[Kettenschloss]]. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
*nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Abtriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
*nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
*nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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Antriebsritzel
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text/x-wiki
Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich für das Übersetzungsverhältnis auf diesem Übertragungsweg. So kann ein kleineres (=weniger Zähne) Antriebsritzel das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs auf Kosten der Endgeschwindigkeit verbessern. Dieser Umbau ist unproblematisch, während ein größeres Ritzel als [[Tuning]] gilt und entsprechende Konsequenzen nach sich führen kann.
In den auf diesem Wiki vorliegenden Datenblättern ist die Zahl der Zähne des Antriebsritzels als erste Angabe in der Zeile "Sekundärtrieb" vermerkt.
[[Kategorie:Bauteil]]
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hat „[[Abtriebsritzel]]“ nach „[[Antriebsritzel]]“ verschoben
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text/x-wiki
Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich für das Übersetzungsverhältnis auf diesem Übertragungsweg. So kann ein kleineres (=weniger Zähne) Antriebsritzel das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs auf Kosten der Endgeschwindigkeit verbessern. Dieser Umbau ist unproblematisch, während ein größeres Ritzel als [[Tuning]] gilt und entsprechende Konsequenzen nach sich führen kann.
In den auf diesem Wiki vorliegenden Datenblättern ist die Zahl der Zähne des Antriebsritzels als erste Angabe in der Zeile "Sekundärtrieb" vermerkt.
[[Kategorie:Bauteil]]
1c6435fa7dd606e54a058fabc1bd49e665ba6f59
Versicherung
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Die Seite wurde neu angelegt: „Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, braucht man für sein Fahrzeug eine '''Versicherung'''. ==Siehe auch== [[Hersteller-Schlüsselnummer]] [[Kategorie:Re…“
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text/x-wiki
Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, braucht man für sein Fahrzeug eine '''Versicherung'''.
==Siehe auch==
[[Hersteller-Schlüsselnummer]]
[[Kategorie:Recht]]
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Abtriebsritzel
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hat „[[Abtriebsritzel]]“ nach „[[Antriebsritzel]]“ verschoben
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text/x-wiki
#WEITERLEITUNG [[Antriebsritzel]]
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Kerzengesicht
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
Als '''Kerzengesicht''' bezeichnet man das Aussehen des in den Brennraum des Zylinders ragenden Teils der [[Zündkerze]]. Anhand dieses Bildes lassen sich Rückschlüsse auf Zustand und Einstellung des Motors schließen.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/kerzen.htm Kerzengesichter und ihre Bedeutung]
9c7e9bb6d95836a005d5dc505e5e5bdac591d874
Schaltplan
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Zschopower
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text/x-wiki
Ein Schaltplan ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät.
In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt.
Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen.
Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich.
== Weblinks ==
[http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Gemisch
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Zschopower
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text/x-wiki
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
==Mischungsverhältnis==
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==weitere Bedeutung==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den Vergaser vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
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Zschopower
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/* weitere Bedeutung */
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text/x-wiki
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
==Mischungsverhältnis==
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==weitere Bedeutung==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==siehe auch==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
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Testseite
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Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" align="right" |- | Das || ist || ein || Test |- | colspan="4" | [[Datei:Zuendkerze.jpg|thumb]] |- | colspan="4" | Eine Zündkerze |- | 1 || 2…“
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text/x-wiki
{| class="wikitable" align="right"
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| Das || ist || ein || Test
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Diese '''Testseite''' ist eine kleine Spielerei, um irgendwann mal die Infoboxen in den Griff zu bekommen. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test.
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wikitext
text/x-wiki
{| class="wikitable" align="right"
|-
| Das || ist || ein || Test
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| colspan="4" | '''KR 52'''
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Diese '''Testseite''' ist eine kleine Spielerei, um irgendwann mal die Infoboxen in den Griff zu bekommen. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test.
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Prof
3
wikitext
text/x-wiki
{| class="wikitable" align="right"
|-
| colspan="2" style="background-color:#6699CC" align="center"| '''KR 52'''
|-
| colspan="2" | [[Datei:KR_52_01.jpg|180px]]
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| Baujahr || nie
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| Stückzahl || ?
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Diese '''Testseite''' ist eine kleine Spielerei, um irgendwann mal die Infoboxen in den Griff zu bekommen. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test. Das ist ein Test.
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Benzinfluss
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Die Seite wurde neu angelegt: „Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann. Der Test ist einfach:<br…“
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Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann.
Der Test ist einfach:<br/>
unten am Vergaser wird der Benzinschlauch abgezogen und in ein benzinfestes Gefäß gehalten. Dann wird der [[Benzinhahn]] für genau eine Minute geöffnet.
Danach sollten mindestens 200ml Benzin im Gefäß sein.
Ist das nicht der Fall, könnten:
* der [[Benzinhahn]] verdreckt
* die Vierlochdichtung verquollen
* das [[Tankdeckel]]belüftungslöchlein verstopft oder
* ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] im Schlauch verbaut worden<br/>
sein.
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Tankdeckel
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text/x-wiki
Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dichtring aus Kork oder Gummi ausgestattet, welcher den Deckel gegen den Tankstutzen abdichtet.
Allerdings muss gewährleistet werden, dass sich der Luftdruck im Tank ausgleichen kann.
Durch Benzinverbrauch verringert sich das Benzinvolumen, es muss Luft nachströmen können, weil sonst der entstehende Unterdruck den [[Benzinfluss]] be- bzw. sogar verhindern kann.
Andererseits müssen aber auch die Verdampfungsgase aus dem Tank entweichen können, wenn sich der Tank z.B. durch Sonneneinstrahlung erwärmt.
Dazu ist der Tankdeckel mit einem überaus wichtigen Belüftungslöchlein ausgestattet, dass durch ein kurzes Labyrintsystem zwar den Druckausgleich ermöglicht, aberr gleichzeitig auch verhindet, dass während der Fahrt Benzintröpfchen entweichen können
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Datei:Benzinhahn.jpg
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Benzinhahn neuerer Bauart
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text/x-wiki
Benzinhahn neuerer Bauart
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Datei:Luftfilter.jpg
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text/x-wiki
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Datei:Tank Rahmen.jpg
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Tank im Rahmen einer KR 51/2
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text/x-wiki
Tank im Rahmen einer KR 51/2
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Tank
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Artikel bebildert
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[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
Ist der Tank zu sehr verrostet, hilft neben einem Neukauf nur eine [[Tanksanierung]].
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text/x-wiki
[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
==Tanksanierung==Unter Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
* Entfettung:
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
* Entrostung:
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
* Abdichten:
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
* Versiegeln:
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet.
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text/x-wiki
[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
==Tanksanierung==
Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
* Entfettung:
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
* Entrostung:
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
* Abdichten:
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
* Versiegeln:
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet.
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/* Tanksanierung */
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text/x-wiki
[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
==Tanksanierung==
Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
===Entfettung===
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
===Entrostung===
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
===Abdichten===
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
===Versiegeln===
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon berichtet.
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Benzinhahn
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] d…“
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[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig.
[[Kategorie:Bauteil]]
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KR 52
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[[Bild:KR_52_01.jpg|thumb|KR 52 im Museum in Suhl]][[Datei:KR_52_01.jpg|thumb|Weiterer, dem späteren [[SR 50]] sehr ähnlicher Entwurf]]'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus.
Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
[[Kategorie:Prototyp]]
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[[Bild:KR_52_01.jpg|thumb|KR 52 im Museum in Suhl]][[Datei:KR_52_02.jpg|thumb|Weiterer, dem späteren [[SR 50]] sehr ähnlicher Entwurf]]'''KR 52''' war der Projektname mehrerer (auch konzeptionell völlig verschiedener) Protoypen im Hause [[Simson]] zur Nachfolge der [[Schwalbe]]. Wie auch die [[S 100]] kamen diese Studien nie über die Protoypenphase hinaus.
Zwei dieser Studien sind im Fahrzeugmuseum Suhl zu bewundern.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
[[Kategorie:Prototyp]]
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Benzinhahn
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[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig.
Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft.
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig.
Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft.
Der Hebel hat drei Stellungen: (jeweils von vorn auf den Hebel geschaut)
* rechts: geschlossen
* unten: geöffnet
* links: Reserve
Die Reserve wird durch ein auf eine Bohrung im Hahnkörper aufgestecktes Steigröhrchen erreicht, welches in den Tank hineinragt. Verringert sich die Benzinmenge im Tank, kann irgendwann durch den niedrigen Pegel nichts mehr durch das Röhrchen fliessen, der Motor ruckelt zunächst und wird ausgehen, sofern nicht auf Reserve umgeschaltet wird. Danach fliesst das Benzin durch eine andere Bohrung im Hahnkörper und die [[Vierlochdichtung]] weiter in den Schlauch.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Kraftfahrt-Bundesamt
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Die Seite wurde neu angelegt: „Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Das KBA sitzt in Flensburg und * genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile * überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qual…“
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text/x-wiki
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
Das KBA sitzt in Flensburg und
* genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile
* überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern
* führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister
* gibt Auskünfte aus den Registern und
* erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte
Obiger Text ist eine kurze Zusammenfassung von der Internetseite des KBA.
Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte".
Weiteres siehe in der FAQ des Schwalbennest.
http://www.kba.de
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Tagfahrlichtschaltung
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text/x-wiki
Die Tagfahrlichtschaltung ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden.
Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet.
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text/x-wiki
Die Tagfahrlichtschaltung ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden.
Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Zündlichtschalter
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
[[Kategorie:Elektrik]]
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weisse Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren.
[[Kategorie:Elektrik]]
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weisse Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Zündschloss
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Zschopower
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Weiterleitung nach [[Zündlichtschalter]] erstellt
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text/x-wiki
#REDIRECT [[Zündlichtschalter]]
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Unterbrecher
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2010-11-08T17:47:20Z
Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch den Stromfluss durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie a…“
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Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch den Stromfluss durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie auf die [[Zündspule]] zu geben, die daraus Hochspannung von ca 15.000 Volt für den Zündfunken erzeugt.
Gesteuert wird der Unterbrecher durch einen Nocken (Buckel) auf der Welle vom [[Polrad]]
Der Unterbrecher ist ein Verschleissteil, welches regelmässig bei der [[Inspektion]] zu kontrollieren, nachzustellen und ggf. auszutauschen ist.
Verschleiss tritt an drei Stellen auf:
* die Unterbrecherkontakte können bei fehlerhaftem [[Kondensator]] schnell abbrennen
* der Hammer, der auf dem Nocken gleitet, nutzt sich ab
* das Lager im Unterbrecherhebel kann ausschlagen
Nachzustellen sind zuerst der Unterbrecherkontaktabstand, der 0,4mm bei weitester Öffnung betragen muss und anschliessend der Zündzeitpunkt
siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrecherkontakt
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Restaurieren
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2010-11-08T18:26:57Z
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Die Seite wurde neu angelegt: „Unter Restaurieren versteht man die exakte Wiederherstelllung des ursprünglichen Zustands eines Gegenstands. Bezogen auf die Simson-Mopeds und Roller ist das de…“
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Unter Restaurieren versteht man die exakte Wiederherstelllung des ursprünglichen Zustands eines Gegenstands.
Bezogen auf die Simson-Mopeds und Roller ist das der Zustand, den die Fahrzeuge bei Auslieferung aus dem [[Simson]]-Werk in [[Suhl]] hatten. Je enger man den Begriff Restaurieren auffasst, desto wichtiger ist es, wo immer möglich, Teile aus originaler DDR-Produktion zu verwenden.
Z.B. bei [[Reifen]] ist das kaum möglich und wenn, dann wenig sinnvoll bzw. gefährlich. Aber man sollte dann ein Reifenprofil wählen, welches dem Original entspricht oder ihm sehr nahe kommt.<br/>
Auch die Farbwahl ist für eine wirkliche Restauration auf die ehemaligen Werksfarben beschränkt.
Alles andere könnte man je nach Qualität der Arbeiten als "fahrbereit" machen, "aufarbeiten" oder Neuaufbau bezeichnen.
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Datei:Peter1.jpg
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2010-11-08T19:31:05Z
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Reifen
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Zschopower
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von Luftdruck und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der [[Felge]] wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
== siehe auch ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
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Primärspule
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Zschopower
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Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen.
Es gibt unterschiedliche Primärspulen:
* für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen.
* für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt.
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Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen.
Es gibt unterschiedliche Primärspulen:
* für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen.
* für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt.
Bei den Simson-Motoren mit innenliegender Zündspule ist die Primärspule zusammen mit der Zündspule als eine Einheit auf der Grundplatte aufgebaut.
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Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen.
Es gibt unterschiedliche Primärspulen:
* für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen.
* für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt.
Bei den Simson-Motoren mit innenliegender Zündspule ist die Primärspule zusammen mit der Zündspule als eine Einheit auf der Grundplatte aufgebaut.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Bauteilk]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Die Primärspule sitzt auf der [[Grundplatte]] aller Simson Mopeds und Roller mit aussenliegender [[Zündspule]]. Sie hat die Aufgabe, die für die Zündung erforderliche Energie zur Verfügung zu stellen.
Es gibt unterschiedliche Primärspulen:
* für Unterbrecherzündung. Parallel zu dieser Primärspule sind der [[Unterbrecher]] und der [[Kondensator]] angeschlossen.
* für elektronische Zündung. Diese Primärspule versorgt den [[Elektronik-Baustein]] mit einer Hochspannung von ca. 400Volt.
Bei den Simson-Motoren mit innenliegender Zündspule ist die Primärspule zusammen mit der Zündspule als eine Einheit auf der Grundplatte aufgebaut.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Zweitaktmotor
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Die Seite wurde neu angelegt: „In den Simson-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 m…“
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text/x-wiki
In den Simson-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³.
Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl vonnur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen:
* Kurbelwelle
* Pleuel
* Kolben
Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt.
Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor
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Zschopower
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In den Simson-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³.
Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl von nur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen:
* Kurbelwelle
* Pleuel
* Kolben
Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt.
Siehe auch: <br/>
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor
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Prof
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text/x-wiki
In den [[Simson]]-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³.
Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl von nur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen:
* [[Kurbelwelle]]
* Pleuel
* [[Kolben]]
Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt.
Siehe auch: <br/>
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor
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Choke
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Zschopower
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text/x-wiki
Der '''Choke''', oftmals falsch auch Schock oder Joke geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser.
Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 haben einen [[Startvergaser]].
Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss, um weniger Luft anzusaugen. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der den Schwimmer runterdrückt, dabei wird durch das Schwimmernadelventil der Benzinzugang geöffnet und die Schwimmerkammer geflutet. Durch beide Massnahmen wird für ein fetteres [[Gemisch]] gesorgt, dass der kalte [[Zweitaktmotor]] zum Starten benötigt..
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Motor
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Zschopower
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Weiterleitung nach [[Zweitaktmotor]] erstellt
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text/x-wiki
#REDIRECT [[Zweitaktmotor]]
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Kleinkraftrad
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Zschopower
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text/x-wiki
Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
==Definition==
50cm³, max. 45km/h, Ausnahmeregel für Simson in der Fahrerlaubnisverordnung FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 für Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.
==Formen==
Moped, Mokick, Roller
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
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Kurbelwelle
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt. Die Kurbelwelle ist links und rechts im Ge…“
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text/x-wiki
Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt.
Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert.
An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1.
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Totoking
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text/x-wiki
Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt.
Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert.
An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1.
Für den Motor M5X1 gilt:
2 Kurbelwellenlager: 6204 C3
Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07
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Motorrad
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum. Die Lücke zum Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf…“
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text/x-wiki
Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum.
Die Lücke zum Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das Leichtkraftrad.
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Kupplung
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kupplung hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich…“
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text/x-wiki
Die Kupplung hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
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Getriebeöl
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Redirect|Öl]]“
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text/x-wiki
[[Redirect|Öl]]
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Zschopower
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Weiterleitung nach [[Öl]] erstellt
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text/x-wiki
#Redirect[[Öl]]
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Vergaser
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Zschopower
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
== Reinigung ==
Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemsichzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/>
Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/>
Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Häufige Fehler
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will? * '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecke…“
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text/x-wiki
Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen.
* '''Zündkerze''' einfach mal asutauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Benzinfluss''': Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
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text/x-wiki
Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen.
* '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
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text/x-wiki
Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/>
Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet.
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen.
* '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
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text/x-wiki
Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/>
Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet.
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen.
* '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen
* '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
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Kategorie:Elektrik
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Alles elektrische an der Simson.“
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text/x-wiki
Alles elektrische an der Simson.
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Grundplatte
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Zschopower
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text/x-wiki
Als Grundplatte wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brems- und Rücklicht sowie die Battereiladung und die (Primär-) Zündspule befindet.
Daneben ist bei Unterbrecherzündung auf der Grundplatte der Unterbrecher mit [[Kondensator]] zu finden, bei elektronischer Zündung die Geberspule.
[[Kategorie:Elektrik]]
3c083e3ec475acf53aad909ed1b72adc97233bb5
Batterie
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Zschopower
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text/x-wiki
Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war.
Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist.
Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor.
Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben.
Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln.
Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat.
Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist.
Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen.
[[Kategorie:Elektrik]]
14e6f518b86be2a03375ff34020487343f84eec7
Elektrostarter
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Zschopower
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Ein '''Elektrostarter''' (oder '''E-Starter''') ist eine Vorrichtung, um einen Motor mit Hilfe eines Elektromotors starten zu können. Gegenüber der Benutzung eines [[Kickstarter|Kickstarters]] bedeutet der Motorstart auf Knopfdruck natürlich einen Komfortgewinn.
Bei Simson wurde der Elektrostarter erst spät in die Serie eingeführt. Zum ersten Mal war er beim [[SR 50]] verfügbar.
==Nachrüstung eines Elektrostarters==
Achtung: Es gibt verschiedene Versionen
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kondensator
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Zschopower
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[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF.
Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich.
Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF.
Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich.
Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Polrad
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Zschopower
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Das Polrad auch Schwungscheibe genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads auf der Kurbelwelle ist für den Zündzeitpunkt wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen Scheibenfeder (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Zündspule
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Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt.
Ausnahmen sind [[SR 4-3|Sperber]], [[SR 4-4|Habicht]], [[KR 51/1|KR 51/1S]], [[Duo]] und [[S 50|S50 B1]]; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]].
Unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung sind diese externen Zündspulen:
* bei Unterbrecherzündung: 12V-Typen.
* bei Elektronikzündung: 6V-Typen
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Zündung
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Zschopower
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Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]].
== Zündungs-Bauarten ==
=== SLPZ ===
Schwunglichtprimärzünder
=== SLMZ ===
Schwunglichmagnetzünder
===SLEZ===
Beim Schwunglichtelektronikzünder, besser als Elektronikzündung bekannt, wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet.
=== PVL ===
=== VAPE ===
s. [[VAPE]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Beleuchtung
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/> Veränderungen sind zumeist nicht zuläs…“
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text/x-wiki
Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/>
Veränderungen sind zumeist nicht zulässig, weil die Beleuchtung Teil der [[Betriebserlaubnis]] ist. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen dem Fahrzeug bei Auslieferung ab Werk entsprechen. Es darf allerdings ein N-Modell mit Blinkern ausgerüstet werden, nicht jedoch ein Modell, das original Blinker hatte, durch den Abbau zum N-Modell umgebaut werden.
Die Lichtleistung der verschiedenen Lampen muss aus technischen Gründen genau eingehalten werden, weil die von den Spulen auf der [[Grundplatte]] gelieferten Spannungen nur dann passen, wenn die passenden Lampen verbaut sind.
Vorhandene Beleuchtungseinrichtungen
* Scheinwerfer
* kombiniertes Rück- und Bremslicht
* Parklicht
* Blinker
* Tachobeleuchtung
* Leerganganzeige (nicht an allen Modellen)
[[Kategorie:Elektrik]]
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Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/>
Veränderungen sind zumeist nicht zulässig, weil die Beleuchtung Teil der [[ABE]] ist. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen dem Fahrzeug bei Auslieferung ab Werk entsprechen. Es darf allerdings ein N-Modell mit Blinkern ausgerüstet werden, nicht jedoch ein Modell, das original Blinker hatte, durch den Abbau zum N-Modell umgebaut werden.
Die Lichtleistung der verschiedenen Lampen muss aus technischen Gründen genau eingehalten werden, weil die von den Spulen auf der [[Grundplatte]] gelieferten Spannungen nur dann passen, wenn die passenden Lampen verbaut sind.
Vorhandene Beleuchtungseinrichtungen
* Scheinwerfer
* kombiniertes Rück- und Bremslicht
* Parklicht
* Blinker
* Tachobeleuchtung
* Leerganganzeige (nicht an allen Modellen)
[[Kategorie:Elektrik]]
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Allgemeines zur Simson-Elektrik
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Die Seite wurde neu angelegt: „Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/> Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückl…“
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text/x-wiki
Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/>
Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückleitung, die über die Karosseriebleche und den Rahmen erfolgt. Unerklärliche elektrische Effekte treten dadurch gerne auf, wenn die Masseverbindung zwischen den verschiedenen [[Massepunkt]]en durch Vernachlässigung/Verdreckung etc. oder durch eine neue Lackierung nicht mehr gegeben ist. Dauerhafte Abhilfe kann ein zusätzliches Massekabel schaffen, dass die Massepunkte miteinander verbindet.
Die [[Batterie]] ist ausschliesslich für die Versorgung von Hupe, Blinkern, Leerganganzeige und Standlicht notwenig, dieser Stromkreis ist ein Gleichstromkreis.
Alle anderen Lampenstromkreise sind Wechselstromkreise.
Für die Zündung ist die Batterie absolut entbehrlich.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kategorie:Zündung
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Die Seite wurde neu angelegt: „Alle im Schwalbennest "betreuten" Simson-Motore haben einen Schwunglichtmagnetzünder, für dessen Betrieb keine [[Batterie]] notwendig ist. Die wichtigsten Baut…“
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text/x-wiki
Alle im Schwalbennest "betreuten" Simson-Motore haben einen Schwunglichtmagnetzünder, für dessen Betrieb keine [[Batterie]] notwendig ist.
Die wichtigsten Bauteile sind:
* für Unterbrecherzündung: Primärspule mit Unterbrecher und Kondensator .
* für elektronische Zündung: Primärspule, Geberspule und Elektronik-Baustein
sowie die Zündspule mit Kabel, Kerzenstecker und Zündkerze und das Polrad.
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Unterbrecher
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Zschopower
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text/x-wiki
Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch den Stromfluss durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie auf die [[Zündspule]] zu geben, die daraus Hochspannung von ca 15.000 Volt für den Zündfunken erzeugt.
Gesteuert wird der Unterbrecher durch einen Nocken (Buckel) auf der Welle vom [[Polrad]]
Der Unterbrecher ist ein Verschleissteil, welches regelmässig bei der [[Inspektion]] zu kontrollieren, nachzustellen und ggf. auszutauschen ist.
Verschleiss tritt an drei Stellen auf:
* die Unterbrecherkontakte können bei fehlerhaftem [[Kondensator]] schnell abbrennen
* der Hammer, der auf dem Nocken gleitet, nutzt sich ab
* das Lager im Unterbrecherhebel kann ausschlagen
Nachzustellen sind zuerst der Unterbrecherkontaktabstand, der 0,4mm bei weitester Öffnung betragen muss und anschliessend der Zündzeitpunkt
siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrecherkontakt
[[Kategorie:Zündung]]
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Elektronik-Baustein
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Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektonischer [[Zündung]].
Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt.
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektronischer [[Zündung]].
Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt.
[[Kategorie:Zündung]]
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Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Motoren mit elektronischer [[Zündung]].
Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt.
Zur Funktionsweise:
Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.<br/> Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer [[Zündung]].
Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt.
Zur Funktionsweise:
Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.<br/> Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Hochspannungsdurchführung
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Bei den Simsonmotoren mit interner Zündspule auf der [[Grundplatte]] wird das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker mit Hilfe der Hochspannungsdurchführung angeschlossen.
Diese Hochspannungsdurchführung besteht aus einem geformten Blech, das das Kabel von der Grundplatte und das Hochspannungskabel hält und zusätzlich eine Hochspannungsfunkenstrecke nach Masse beinhaltet. Diese Hochspannungsfunkenstrecke soll verhindern, dass bei Schäden am Kerzenstecker oder der Kerze ein Hochspannungsüberschlag innerhalb der Zündspule stattfindet und diese zerstört.
Geführt werden die Kabel in einem Kunststoffkörper, der die isolierte Duchführung durch eine Öffnung im Motorgehäuse gewährleistet und auch eine Verschraubungsmöglichkeit mit zugentlasteter Klemmung durch einen Gummiring für das Hochspannungskabel vorsieht.
[[Kategorie:Zündung]]
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Ladeanlage
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Die Seite wurde neu angelegt: „Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt. Die Wechselst…“
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Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Schlusslichtdrossel
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Weiterleitung nach [[Ladeanlage]] erstellt
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#REDIRECT [[Ladeanlage]]
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Zündkerzenstecker
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text/x-wiki
Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|200px|thumb|left|Hilfskerzenstecker]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Inspektion
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/* alle zwei Jahre oder nach 8000 km */
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text/x-wiki
Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen.
Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht wirklich um eine [[Panne]].
== vor jedem Fahrtantritt ==
* Reifenluftdruck durch Augenschein und Daumenprobe prüfen
* Bremsprobe
* Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen
== vor oder nach jedem Tanken ==
* Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen
* Reifenluftdruck messen, korrigieren
== einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km ==
* Zündanlage überprüfen
* Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen
* Elektrische Anlage prüfen
* Bedienelemente überprüfen
* Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen
* Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren
* Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren
* Ölstand im Getriebe kontrollieren
* Luftfilter reinigen und ölen
* Auspuffanlage reinigen
* Filter im Benzinhahn reinigen
* Fetten der Kette
* Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes
* Bowdenzüge und Tachowelle ölen
* Drehgriff abschmieren
== alle zwei Jahre oder nach 8000 km==
* Ölwechsel im Getriebe
* Radlagerspiel kontrollieren
* Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen
* Lenkungslager kontrollieren
* Tank und Benzinhahn reinigen
* alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen
[[Kategorie: Wartung]]
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Zschopower
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text/x-wiki
Für den sicheren und störungsfreien Betrieb eines Kraftfahrzeugs, erst recht, wenn es sich um ein älteres Modell oder einen Oldtimer handelt, ist es unerlässlich, regelmäßige Inspektionen durchzuführen.
Wenn etwas zu prüfen oder zu messen ist, dann bedeutet das, dass man bei Abweichungen unverzüglich für eine Korrektur sorgen muss. Wer das wissentlich nicht macht, riskiert einen Defekt am Fahrzeug mit ggf. weitreichenden Folgen. Bleibt man deswegen unterwegs liegen, handelt es sich nicht wirklich um eine [[Panne]].
== vor jedem Fahrtantritt ==
* [[Reifenluftdruck]] durch Augenschein und Daumenprobe prüfen
* Bremsprobe
* Beleuchtungsprobe aller Lampen, Hupe prüfen
== vor oder nach jedem Tanken ==
* Schlauch-Ventile auf senkrechten Stand prüfen
* Reifenluftdruck messen, korrigieren
== einmal jährlich oder vor einer grösseren Fahrt oder nach ca. 3000 km ==
* Zündanlage überprüfen
* Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen
* Elektrische Anlage prüfen
* Bedienelemente überprüfen
* Reifen auf Profil und Ozonrisse prüfen
* Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren
* Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren
* Ölstand im Getriebe kontrollieren
* Luftfilter reinigen und ölen
* Auspuffanlage reinigen
* Filter im Benzinhahn reinigen
* Fetten der Kette
* Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes
* Bowdenzüge und Tachowelle ölen
* Drehgriff abschmieren
== alle zwei Jahre oder nach 8000 km==
* Ölwechsel im Getriebe
* Radlagerspiel kontrollieren
* Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen
* Lenkungslager kontrollieren
* Tank und Benzinhahn reinigen
* alle Verschraubungen am Motor und am Fahrgestell nachziehen
[[Kategorie: Wartung]]
66deb82c9c899f2aeeb04ece059fd7753b41a889
Kategorie:Vergaser
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der Vergaser hat die Aufgabe, das zum Betrieb des Motors benötgte [[Gemisch]] aus Benzin und Luft herzustellen.“
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Der Vergaser hat die Aufgabe, das zum Betrieb des Motors benötgte [[Gemisch]] aus Benzin und Luft herzustellen.
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Besonders an elektrischen Bauteilen mit vielen Anschlüssen, wie dem [[Zündlichtschalter]], werden die einzelnen Anschlüsse mit ihren Klemmenbezeichnungen versehen, damit man sie nicht vertauscht und im [[Schaltplan]] schnell wiederfinden kann.
Wichtige Klemmen sind:
* 2: Zündung
* 15/51: Batterie plus
* 31: Masse
* 54: Bremslicht
* 56: Scheinwerfer; (56a Fahrlicht, 56b: Fernlicht)
* 58: Rücklicht
* 83: Blinker
[[Kategorie:Elektrik]]
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Wichtige Klemmen sind:
* 2: Zündung
* 15/51: Batterie plus
* 31: Masse
* 54: Bremslicht
* 56: Scheinwerfer; (56a Fahrlicht, 56b: Fernlicht)
* 58: Rücklicht
* 83: Blinker
[[Kategorie:Elektrik]]
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Massepunkt
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An den Simson-Mopeds und Rollern wird (wie überlicherweise in der KFZ-Elektrik), um Kabel zu sparen, die Stromrückleitung über die Karosserie oder den Rahmen vorgenommen. Dazu muss die Rückleitung vom Erzeuger oder Verbraucher, wie z.B. den Lichtspulen oder dem Rücklicht, elektrisch leitend mit dem Metall verbunden sein.
An einigen Stellen, wie z.B. dem Rahmenstirnrohr, dem Starterhebel oder im Herzkasten gibt es spezielle Massepunkte, an die die Rückleitungen von verschiedenen Verbrauchern geführt werden.
Durch Korrosion (Rost) oder auch durch zu gute Lackierung kann die elektrische Verbindung zur Masse beeinträchtigt werden. Es ist deshalb sinnvoll, die verschiedenen Massepunkte mit einem gesonderten Massekabel miteinander zu verbinden.
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Datei:Leitungsverbinder.jpg
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Leitungsverbinder
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[[Datei:Leitungsverbinder.jpg|thumb|Leitungsverbinder]]
In einigen Simson-Modellen mit umfangreicherer Elektrik werden Leitungsverbinder eingesetzt, um mehrere Kabel trennbar miteinander zu verbinden.
Diese Leitungsverbinder können je nach Bedarf unterschiedlich mit zwei- oder vierpoligen Steckverbindern ausgerüstet werden. Die Bestückung kann nach Zerlegen des Leitungsverbinders auch selber verändert werden.
Bei einer NeuverKabelung ist deshalb darauf zu achten, welche Steckverbinder und wo sie im Leitungsverbinder angeordnet sind, weil man sonst leicht Probleme bekommen kann.
Wird z.B. ein vierpoliger Steckverbinder für zwei zweipolige gehalten, gibt es eine nicht gewünschte elektrische Verbindung oder gar einen Kurzschluss.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Habicht
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[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Simson Star oder Simson SR4-2
Der Simson Star ist die Bezeichnung für ein zweisitziges Kleinkraftrad, ein Mokick aus dem ehemaligen "VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Simson Suhl" in Thüringen und galt als das Topmodell der Vogelserie.
Dieses Topmodell der Vogelserie trug die Typbezeichnung "SR4-2" bzw. SR4-2/1". Die Produktion begann im Herbst 1964.
Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem sogenannten "Baukastensystem" der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden, z.B. der 3,4 PS starke, gebläsegekühlte Zweitaktmotor, die Sitzbank, der Lenker, die gesamte Elektrik u.v.m. Der gebläsegekühlte Motor besaß ein fußgeschaltetes Dreiganggetriebe. Dessen Typbezeichnung war "M 53 KF", die Weiterentwicklung wurde "M 53/1 KF" genannt. Dieses Triebwerk brachte eine 10%ige Senkung des Benzinverbrauchs mit sich. Der Motor besaß einen Hubraum von 50ccm und einen Kickstarter. Die Höchstgeschwindigkeit des Stars betrug etwa 60 km/h.
Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der Spatz in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004) mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
* [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest]
* [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche]
* [[Spezial:Alle_Seiten|Wiki - Inhaltsverzeichnis]]
==Kategorien==
*[[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]]
*[[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]]
*[[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]]
*[[:Kategorie:Wartung|Wartung]]
*[[:Kategorie:Zündung|Zündung]]
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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ELBA
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text/x-wiki
ELBA ist die Abkürzung für '''E'''lektronische '''L'''ade und '''B'''link'''A'''nlage.<br/>
Sie ersetzt die [[Ladeanlage]] der älteren Simson-Modelle und den elektromechanischen Blinkgeber durch zwei unabhängige, aber in einem Gehäuse vereinigten elektronische Schaltungen.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Industrieverband Fahrzeugbau
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text/x-wiki
Auch Simson in Suhl war in den Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) integriert.
==Web-Links==
[http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wikipedia]
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Vierlochdichtung
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Vierlochdichtung ist ein Teil aus dem Benzinhahn. Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunde…“
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text/x-wiki
Die Vierlochdichtung ist ein Teil aus dem Benzinhahn.
Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunden, durch das Benzin vom Steigrohr fliessen kann, ein weiteres ist mit der Reservebohrung verbunden und das vierte führt zum Ausgang.<br/>
Durch einen Kanal im Küken, dem "Drehgriff", wird gesteuert, ob und wenn welche der Bohrungen mit dem Ausgang verbunden wird.
Das Küken wird durch eine federnde Scheibe gegen die Vierlochdichtung gepresst, damit kein Benzinverlust eintreten kann.
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Häufige Fehler
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Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/>
Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet.
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen.
* '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen
* '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
[[Kategorie:Wartung]]
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Senfglasmethode
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text/x-wiki
Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des Schwimmerstandes im '''Vergaser''' zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird.
[[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht.
[[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird.
Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten.
Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.)
Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über!
Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss.
[[Datei:schwimmer.jpg|links]]
Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe.
Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen.
[[Kategorie:Wartung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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Simson
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[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit.
== Geschichte ==
Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her.
Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut.
1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie.
Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg.
Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an.
1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern.
1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird.
Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert.
== Fahrzeuge ==
=== vor der Wende ===
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]]
*[[AWO 425]]
*[[KR 50]]
*[[KR 51]]
*[[KR 51/1]]
*[[KR 51/2]]
*[[S 50]]
*[[S 51]]
*[[S 53]]
*[[S 70]]
*[[SR 1]]
*[[SR 2]]
*[[SR 4-1]]
*[[SR 4-2]]
*[[SR 4-3]]
*[[SR 4-4]]
*[[SR 50]]
=== nach der Wende ===
*[[S 83]]
*[[SD 50]] "Albatros" / "Altros"
=== Prototypen und Kleinserien===
[[Bild:S_100_01.jpg|thumb|S 100]]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50]
*[[KR 52]]
*[[S 100]]
== Literatur ==
Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5
655cef767136ece8cb1038c078426f3ad800fb4e
Nadellager
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2010-11-18T15:32:35Z
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text/x-wiki
Nadellager finden sich in den Simson-Motoren in den Pleuel-Augen. <br/>
Sie haben ihren Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern.
Für die Zusammensetzung des Benzin-Öl-[[Gemisch]]s ist es wichtig zu wissen, ob im oberen Pleuelauge
* ein Nadellager verbaut ist, dann kann 1:50 getankt werden
* eine Bronzebuchse verbaut ist, dann muss 1:33 getankt werden.
==Web-Link==
http://de.wikipedia.org/wiki/Nadellager
[[Kategorie:Motor]]
bde7252442474d0a01b1b4347867346fdc6899e6
Reifen
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Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von Luftdruck und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
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Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von Luftdruck und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer Luftdruck lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer[[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Datei:Ventil.jpg
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Reifenluftdruck
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Ventil.jpg]] Es ist wichtig, regelmäßig den Reifenluftdruck zu überprüfen, weil der Reifen auf der Felge wandert, wenn der Druck zu gering ist. Lauf …“
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text/x-wiki
[[Datei:Ventil.jpg]]
Es ist wichtig, regelmäßig den Reifenluftdruck zu überprüfen, weil der Reifen auf der Felge wandert, wenn der Druck zu gering ist. Lauf Betriebsanleitung muss der Druck auf dem Vorderrad 1,25 bar betragen, auf dem Hinterrad 1,5 bar, bei Soziusbetrieb 2,5 bar. Mehr ist auf jeden Fall weniger schädlich als zu wenig.
Das Bild zeigt links gleich zwei häufige Fehler:
* es fehlt die Ventilkappe, die das Eindringen von Dreck verhindern soll
* die Mutter ist bis unten auf die Felge geschraubt
Das Bild in der Mitte zeigt eine popelige Plastikkappe, besser als nix und man sieht, was passiert, wenn der Reifen auf der Felge gewandert ist: das Ventil steht schräg. Ob das im ersten Bild auch passiert ist, kann man nicht erkennen, da die festgeschraubte Mutter das Ventil zwangsweise senkrecht hält.
Das Bild rechts zeigt den Sollzustand: eine gute Ventilkappe aus Metall und das Ventil steht senkrecht auf der Felge. Die Mutter ist gegen die Kappe leicht gekontert. Jetzt kann man durch einfache Sichtprüfung erkennen, wenn der Reifen zu wandern beginnt.
Erste Abhilfe: unverzüglich den Reifenluftdruck erhöhen.
Bei nächster Gelegenheit muss man die Fehlstellung korrigieren. Das geht auch ohne Radausbau:
* Luft ablassen
* Reifen ringsrum mit den Händen ins Felgenbett drücken, dass die Reifenflanken nicht mehr gegen das Felgenhorn drücken.
* Mit einer Hand in die Speichen greifen, mit der anderen den Reifen so gegen die Felge verdrehen, dass das Ventil wieder senkrecht steht.
* Luft aufpumpen
[[Kategorie:Wartung]]
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Literatur
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Zschopower
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text/x-wiki
Wer seine Simson selber warten oder reparieren möchte, braucht Informationen, um erfolgreich zu arbeiten.
Für fast alle Simson-Fahrzeuge gibt es ausreichend viele Literaturquellen:
* Betriebsanleitung
* Reparaturanleitung
* Ersatzteileliste
Diese gibt es als z.T. als Nachdrucke oder auch auf zwei CDs bei den Versandhändlern zu kaufen. Zum Teil sind sie auch im Internet verfügbar.
Erhard Werner hat sich als Verfasser diverser Bücher über Simson verdient gemacht:
* [[ Das Buch]]: Simson Roller Schwalbe
* Das Schwalbebuch
* Simson Ratgeber S50, S51, SR50
* Simson-Vogelserie, Ein Ratgeber für Spatz, Star, Habicht, Sperber
* Simson Oldtimer; Ein Ratgeber für SR1, SR2, SR2E, KR50
* "Ich fahre ein Kleinkraftrad" stammt auch aus seiner Feder
Wer mehr allgemein über das Schrauben erfahren möchte, der möge sich von Carl Hertweck die Reprints von "Kupferwurm" und "Besser machen" besorgen. Die Inhalte sind zwar schon ca. 50 Jahre alt, aber bezogen auf die Simson-Fahrzeuge voll aktuell und praxisgerecht. Beide Bücher gibt es als Nachdruck in einem Band.
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Zündkerze
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Zschopower
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text/x-wiki
[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im [[Bordwerkzeug]] dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
011afd5708c79afae7cd38da37f1829a4853253f
Isolator Spezial
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Zschopower
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text/x-wiki
[[Bild:Isolator_Spezial.jpg|thumb|Isolator Spezial - Verpackungen vor (vorne) und nach (hinten) der Wende]]'''Isolator Spezial''' ist eine [[Zündkerze|Zündkerzenmarke]] der Firma BERU. Schon zu DDR-Zeiten waren diese Kerzen das von der Firma [[Simson]] für ihre Zweiräder empfohlene Fabrikat. Auch heute noch schwören erfahrene Schrauber auf Isolator-Kerzen, da es mit diversen anderen Produkten immer wieder Probleme geben soll.
Produziert wird die Isolator Spezial nach wie vor im thüringischen Neuhaus-Schierschnitz.
[[Kategorie:Zündung]]
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Elektrik-Fehler
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Die Seite wurde neu angelegt: „Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung: * Lampen brennen durch * Sicherung brennt durch * Bremslicht geht nicht * Blinker blinken nicht oder zu schnell * …“
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text/x-wiki
Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
* Lampen brennen durch
* Sicherung brennt durch
* Bremslicht geht nicht
* Blinker blinken nicht oder zu schnell
* Hupe hupt nicht
* Scheinwerfer zu schwach
* Batterie lädt nicht
* Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus
[[Kategorie:Elektrik]]
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Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
* Kein Zündfunke
* Lampen brennen durch
* Sicherung brennt durch
* Bremslicht geht nicht
* Blinker blinken nicht oder zu schnell
* Hupe hupt nicht
* Scheinwerfer zu schwach
* Batterie lädt nicht
* Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus
[[Kategorie:Elektrik]]
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Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
* Kein Zündfunke
* Lampen brennen durch
* Sicherung brennt durch
* Bremslicht geht nicht
* Blinker blinken nicht oder zu schnell
* Hupe hupt nicht
* Scheinwerfer zu schwach
* Batterie lädt nicht
* Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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text/x-wiki
Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
==Kein Zündfunke==
Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen.
==eine Lampe leuchtet nicht==
* Im einfachsten Fall ist die Lampe defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst.
* Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft.
* Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat.
==Lampen brennen durch==
* Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen.
* Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen.
* Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen.
* Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt.
==Sicherung brennt durch==
Die Sicherungen befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige.
Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht.
==Bremslicht geht nicht==
* Lampedurchgebrannt
* Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte
* Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei lufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O.
==Blinker blinken nicht oder zu schnell==
* Batterie leer
* Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen.
==Hupe hupt nicht==
* Batterie leer
* Hupenknopf korrodiert
* Draht ab
==Scheinwerfer zu schwach==
* zu starke Lampe verbaut
* Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert
* Refelktor blind
==Batterie lädt nicht==
* Ladesicherung durchgebrannt
* Ladespule liefert keinen Strom
* Ladeanlage defekt
Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladesrom fliesst.
==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus==
* Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen
* Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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/* Batterie lädt nicht */
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Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
==Kein Zündfunke==
Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen.
==eine Lampe leuchtet nicht==
* Im einfachsten Fall ist die Lampe defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst.
* Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft.
* Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat.
==Lampen brennen durch==
* Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen.
* Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen.
* Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen.
* Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt.
==Sicherung brennt durch==
Die Sicherungen befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige.
Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht.
==Bremslicht geht nicht==
* Lampedurchgebrannt
* Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte
* Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei lufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O.
==Blinker blinken nicht oder zu schnell==
* Batterie leer
* Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen.
==Hupe hupt nicht==
* Batterie leer
* Hupenknopf korrodiert
* Draht ab
==Scheinwerfer zu schwach==
* zu starke Lampe verbaut
* Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert
* Refelktor blind
==Batterie lädt nicht==
* Ladesicherung durchgebrannt
* Ladespule liefert keinen Strom
* Ladeanlage defekt
Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladestrom fliesst.
==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus==
* Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen
* Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Zschopower
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/* Bremslicht geht nicht */
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text/x-wiki
Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
==Kein Zündfunke==
Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen.
==eine Lampe leuchtet nicht==
* Im einfachsten Fall ist die Lampe defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst.
* Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft.
* Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat.
==Lampen brennen durch==
* Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen.
* Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen.
* Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen.
* Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt.
==Sicherung brennt durch==
Die Sicherungen befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige.
Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht.
==Bremslicht geht nicht==
* Lampe durchgebrannt
* Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte
* Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei laufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O.
==Blinker blinken nicht oder zu schnell==
* Batterie leer
* Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen.
==Hupe hupt nicht==
* Batterie leer
* Hupenknopf korrodiert
* Draht ab
==Scheinwerfer zu schwach==
* zu starke Lampe verbaut
* Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert
* Refelktor blind
==Batterie lädt nicht==
* Ladesicherung durchgebrannt
* Ladespule liefert keinen Strom
* Ladeanlage defekt
Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladestrom fliesst.
==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus==
* Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen
* Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Häufige Fehler
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Zschopower
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text/x-wiki
Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/>
Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet.
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen.
* '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man soll immer eine zweite ausprobierte im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen
* '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
[[Kategorie:Wartung]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Kategorie:Fehlersuche
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Die Seite wurde neu angelegt: „Was ist zu tun, wenn die Simme nicht so will, wie Fahrerin oder Fahrer? Hier wirst Du geholfen! Ach nee doch eher nicht, denn wir sind ja nicht bei Veronika, son…“
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Was ist zu tun, wenn die Simme nicht so will, wie Fahrerin oder Fahrer?
Hier wirst Du geholfen! Ach nee doch eher nicht, denn wir sind ja nicht bei Veronika, sondern im Schwalbennest. Also nochmal:
Hier findest Du Hinweise, wie und wo Du selber suchen solltest. Wenn Du das gemacht hast und wenn's alles nix nützt, dann kannst Du ja immer noch einen Beitrag im Forum verfassen.
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
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Unterbrecher
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text/x-wiki
Der Unterbrecher hat die Aufgabe, im Zündzeitpunkt zu öffnen und durch die Unterbrechung des Stromflusses durch die [[Primärspule]], die er vorher kurzgeschlossen hatte, Energie auf die [[Zündspule]] zu geben, die daraus Hochspannung von ca. 15.000 Volt für den Zündfunken erzeugt.
Gesteuert wird der Unterbrecher durch einen Nocken (Buckel) auf der Welle vom [[Polrad]]
Der Unterbrecher ist ein Verschleissteil, welches regelmässig bei der [[Inspektion]] zu kontrollieren, nachzustellen und ggf. auszutauschen ist.
Verschleiss tritt an drei Stellen auf:
* die Unterbrecherkontakte können bei fehlerhaftem [[Kondensator]] schnell abbrennen
* der Hammer, der auf dem Nocken gleitet, nutzt sich ab
* das Lager im Unterbrecherhebel kann ausschlagen
Nachzustellen sind zuerst der Unterbrecherkontaktabstand, der 0,4mm bei weitester Öffnung betragen muss (das ist nicht zwangsläufig beim oberen Totpunkt OT) und anschliessend der Zündzeitpunkt auf 20 Grad vor OT. Bei den M53/54 Motoren sind das 1,5mm vor OT, bei M531/541 1,8mm vor OT.
siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrecherkontakt
[[Kategorie:Zündung]]
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Lenkerpendeln
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2010-11-22T17:45:36Z
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Die Seite wurde neu angelegt: „Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Mögliche Ursachen: ==Lenkkopflager== * Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweise…“
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text/x-wiki
Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln.
Mögliche Ursachen:
==Lenkkopflager==
* Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/>
Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird.
Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten.
* Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/>
Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen.
* Dieses darf nicht eingelaufen sein.
Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen.
Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes.
Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern.
Ausbau ->
-Bremsbowdenzug aushängen
-Lenker mit Anbauteilen demontieren
-Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren
-Vordergabel nach unten herrausziehen
==Reifen/Felge==
Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend.
Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen.
Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein.
Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest.
==Schwinge==
Ist die Schwinge krumm?<br/>
Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen.
Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst.
Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden.
Hier ist dabei zu beachten, das die Schwinge sich fre ibewegt. Die Mutter der hinteren Schwingenachse so fest, so dass sie sich selbständig langsam zu Boden senkt (ohne Anbauteile wie Stoßdämpfer etc.). Das soll soviel heißen, dass du die Schwinge nach oben Richtung Kotflügel klappst und sie sich dann langsam ohne Kraft einwirkung deinerseits zu Boden senkt/dreht.
==Silentbuchsen==
Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben.
Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung.
Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar).
==Radlager==
Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers.
==Stoßdämpfer==
Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten.
[[Kategorie:Fahrwerk]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Öl
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Zschopower
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text/x-wiki
Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen.
==Getriebeöl==
Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden.
Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen.
In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden.
==Zweitaktöl==
Zweitaktöl ist das Öl, welches ins Benzin zur Hestellung des [[Gemisch]]s gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können.
Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis.
Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen.
Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt.
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Motor hat keine Leistung
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Die Seite wurde neu angelegt: „Was ist zu prüfen, wenn der Motor wenig oder so gut wie keine Leistung mehr hat?<br/> Er springt zwar an, will aber keine "Wurscht vom Brot ziehen". * '''Zündz…“
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text/x-wiki
Was ist zu prüfen, wenn der Motor wenig oder so gut wie keine Leistung mehr hat?<br/>
Er springt zwar an, will aber keine "Wurscht vom Brot ziehen".
* '''Zündzeitpunkt''' ist grandios daneben: einstellen.
* Motor läuft viel zu '''fett''': Vergaser und Kurbelwellen-Dichtringe überprüfen
* '''Auspuff''' ist zugepeekt oder auch verstopft: säubern
* '''Kompression''' ist zu niedrig: die [[Garnitur]] (Kolben und Zylinder) ist verschlissen: erneuern
[[Kategorie:Fehlersuche]]
[[Kategorie: Motor]]
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Kompression
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kompression ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den …“
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text/x-wiki
Die Kompression ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf drückt.
Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Es sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger, macht sich schon Verschleiss bemerkbar. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/>
Der Motor wird dann kaum noch Kraft entfalten können.
[[Kategorie:Motor]]
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Garnitur
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Die Seite wurde neu angelegt: „Als Garnitur werden von manchen Simsonisten [[Kolben]] und [[Zylinder]] gemeinsam bezeichnet.<br/> Ein üblicher "terminus technicus" ist dieser Begriff jedoch ni…“
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text/x-wiki
Als Garnitur werden von manchen Simsonisten [[Kolben]] und [[Zylinder]] gemeinsam bezeichnet.<br/>
Ein üblicher "terminus technicus" ist dieser Begriff jedoch nicht, er passt eher in einen lockeren Spruch.
Aber wo wir nun schon mal dabei sind:<br/>
beide müssen genau zueinander passen. Das Einbauspiel beträgt:
* für Motor M53/M54 0,04mm
* für Motor M531/541 0,03mm
D.h. der Kolben hat einen um das Einbauspiel kleineren Durchmesser als die Zylinderbohrung. Verschliessmass ist eine Differenz von 0,2mm.
[[Kategorie:Motor]]
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Massepunkt
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text/x-wiki
An den Simson-Mopeds und Rollern wird (wie überlicherweise in der KFZ-Elektrik), um Kabel zu sparen, die Stromrückleitung über die Karosserie oder den Rahmen vorgenommen. Dazu muss die Rückleitung vom Erzeuger oder Verbraucher, wie z.B. den Lichtspulen oder dem Rücklicht, elektrisch leitend mit dem Metall verbunden sein.
An einigen Stellen, wie z.B. dem Rahmenstirnrohr, dem Starterhebel oder im Herzkasten gibt es spezielle Massepunkte, an die die Rückleitungen von verschiedenen Verbrauchern geführt werden.
Durch Korrosion (Rost) oder auch durch zu gute Lackierung kann die elektrische Verbindung zur Masse beeinträchtigt werden. Es ist deshalb sinnvoll, die verschiedenen Massepunkte mit einem gesonderten Massekabel miteinander zu verbinden.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Panne
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text/x-wiki
Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann.
Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Reinigen des Vergasers, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe.
Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit.
Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen, sondern sich selber in den Allerwertesten treten und die Simme zur Strafe nach Hause schieben.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Kraftfahrt-Bundesamt
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text/x-wiki
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
Das KBA sitzt in Flensburg und
* genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile
* überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern
* führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister
* gibt Auskünfte aus den Registern und
* erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte
Obiger Text ist eine kurze Zusammenfassung von der Internetseite des KBA.
Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte".
Weiteres siehe in der FAQ des Schwalbennest.
http://www.kba.de
[[Kategorie:Recht]]
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Kategorie:Recht
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wie gewohnt, ist bei uns in der BRD alles schön geregelt nach Recht und Gesetz. Um die diesbezüglichen Simson-spezifischen Aspekte geht es in diesen Themen:“
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text/x-wiki
Wie gewohnt, ist bei uns in der BRD alles schön geregelt nach Recht und Gesetz.
Um die diesbezüglichen Simson-spezifischen Aspekte geht es in diesen Themen:
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Tuning
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Zschopower
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text/x-wiki
Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen.
Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren.
[[Kategorie:Recht]]
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Führerschein
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Zschopower
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text/x-wiki
Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
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Nebenluft
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text/x-wiki
Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen.
Prädestinierte Stellen sind z.b.:
*[[Wellendichtring]] hinter der [[Grundplatte]]
*[[Vergaser|Vergaserflansch]]
*[[Zylinder|Zylinderfuß]]
== Nebenlufttest ==
Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Zschopower
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text/x-wiki
Als '''Nebenluft''' bezeichnet man ein Phänomen, bei dem der Motor an Stellen Luft zieht, an denen dies eigentlich durch Dichtungen verhindert werden soll. Hierdurch ergeben sich verschiedene Probleme wie ein unruhiger Motorlauf oder Leistungsverlust. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Motorschaden durch ungenügende Schmierung kommen.
Prädestinierte Stellen sind z.b.:
*[[Wellendichtring]] hinter der [[Grundplatte]]
* Wellendichtring unter dem Antriebsritzel auf der Kupplungsseite (hier kann auch Getriebeöl angesaugt werden)
*[[Vergaser|Vergaserflansch]]
*[[Zylinder|Zylinderfuß]]
* Gehäusemitteldichtung rund um die Kurbelkammer
== Nebenlufttest ==
Um zu überprüfen, ob der Motor Nebenluft zieht, besorgt man sich eine Dose Startpilot oder Bremsenreiniger. Dann lässt man den Motor im [[Standgas]] laufen und sprüht auf die potenziell undichten Stellen. Ändert der Motor seine Drehzahl oder geht er aus, hat man die Stelle gefunden.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Wärmeproblem
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2010-11-26T14:18:46Z
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text/x-wiki
Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen:
== Wärmeproblem bei Unterbrecherzündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist hier der [[Kondensator]] defekt.
== Wärmeproblem bei Elektronikzündung ==
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wär nix gewesen.
Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte.
Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km.
Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind.
Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk].
== Wärmeproblem durch Gemischerzeugung ==
Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
c19c3aa7d042d499cd57d61a3feaf07ca3c26371
Das Buch
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2010-11-26T14:20:01Z
Zschopower
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'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner.
==siehe auch==
http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de
[[Kategorie:Literatur]]
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Schwalbennest
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Zschopower
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text/x-wiki
Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge.
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de.
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010).
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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Gemisch
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==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==Web-Links==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
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Standgas
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Die Seite wurde neu angelegt: „Standgas ist die Menge an Benzin/Luft-[[Gemisch]], die benötigt wird, um einen unbelasteten Motor im Leerlauf laufen zu lassen. Der Begriff Leerlauf wird auch i…“
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text/x-wiki
Standgas ist die Menge an Benzin/Luft-[[Gemisch]], die benötigt wird, um einen unbelasteten Motor im Leerlauf laufen zu lassen.
Der Begriff Leerlauf wird auch in der Simson-Literatur für zwei verschiedene Sachverhalte verwendet:
* den Leergang zwischen dem 1. und 2. Gang, bei dem kein Zahnradpaar eine Kopplung zwischen Antriebs- und Abtriebswelle herstellt. (Leerlaufschalter, Leerlaufanzeige)
* die mit den Standgaseinstellungen am Vergaser eingestellte Drehzahl (Leerlaufdüse, Leerlauf-Luftregulierschraube, Leerlaufkanal)
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Motor]]
8aab4e6c873f79635ab9846618779d72e762579a
Leerlauf
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Weiterleitung nach [[Standgas]] erstellt
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text/x-wiki
#REDIRECT [[Standgas]]
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Wiederinbetriebnahme
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Die Seite wurde neu angelegt: „Da steht sie nun die "neue" Simson, vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möc…“
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text/x-wiki
Da steht sie nun die "neue" Simson,
vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt)
Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen.
Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde:
* Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit.
* Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen
* Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger.
* Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn mandie beiden ersten Punkte gemacht hat)
* Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen.
* Bowdenzüge ölen
* Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstartet mit der Hand betätigen.
* Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe)
* Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen
Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte Bordwerkzeug völlig aus.
[[Kategorie:Wartung]]
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Da steht sie nun die "neue" Simson,
vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt)
Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen.
Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde:
* Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit.
* Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen
* Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger.
* Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn mandie beiden ersten Punkte gemacht hat)
* Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen.
* Bowdenzüge ölen
* Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstarter mit der Hand betätigen.
* Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe)
* Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen
Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte Bordwerkzeug völlig aus.
[[Kategorie:Wartung]]
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Da steht sie nun die "neue" Simson,
vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt)
Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen.
Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde:
* Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit.
* Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen
* Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger.
* Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn man '''vorher''' die ersten Punkte erledigt hat)
* Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen.
* Bowdenzüge ölen
* Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstarter mit der Hand betätigen.
* Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe)
* Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen
Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte Bordwerkzeug völlig aus.
[[Kategorie:Wartung]]
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2010-11-27T23:10:07Z
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Da steht sie nun die "neue" Simson,
vom Opa geerbt, aus einer Scheune geborgen oder bei ebay "geschossen", egal, wenn man lange und viel Freude an ihr haben möchte, sollte man ein wenig für die Erstversorgung tun. Bitte auch wenn's noch so juckt, nicht gleich versuchen, den Motor in Betrieb zu nehmen. (Gilt nicht, wenn man ein tip-top Fahrzeug an Land gezogen hat, dass sofort fahrbereit ist. Dann reicht es, wenn man die Arbeiten einmal jährlich durchführt)
Bitte besorgt Euch als Erstes die Betriebsanleitung (gibt es evtl. auch im Internet zu finden, einfach mal nach "miraculis" oder "Mutschy" googlen) und ein zum Fahrzeug passendes Buch, z.B. von Erhard Werner [[ Das Buch | Simson-Roller Schwalbe]] , darin finden sich neben den technischen Daten auch viele Hinweise für die Wartung und Reparatur. Zeichnungen verdeutlichen die Funktion von vielen Komponenten. Damit sollte sich auch ein Anfänger langsam an die notwendigen Arbeiten heran trauen.
Doch nun ran an die Simme, die folgende Arbeiten sind eigentlich immer sinnvoll und oft auch notwendig, wenn das Fahrzeug lange nicht bewegt wurde:
* Tank ausspülen (den alten Sprit am besten bei einer Tankstelle entsorgen). Wenn man den Sprit noch verwenden kann, gebt beim Wiedereinfüllen eine Verschlusskappe Spiritus hinzu, der löst das leider unvermeidliche Wasser im Sprit.
* Belüftungslöchlein im Tankdeckel freipulen und mit Druckluft durchblasen
* Benzinhahn reinigen, darin sind zwei Siebe enthalten, die kleine Farb und Rostpartikel zurückhalten sollen und sich gerne zusetzen. Ein zusätzlicher Benzinfilter im Schlauch zum Vergaser ist nicht nur überflüssig, sondern oft auch Quell von neuem Ärger.
* Vergaser reinigen, dabei alle Düsen ausblasen (nützt nur dann auf Dauer etwas, wenn man '''vorher''' die ersten Punkte erledigt hat)
* Auspuff an der hinteren Strebe öffnen und den Dämpfereinsatz von Ölkohle befreien (abkratzen oder mit dem Gasbrenner abbrennen), den Auspuff sollte man auch auskratzen.
* Bowdenzüge ölen
* Zündkerze rausdrehen, säubern, den Elektrodenabstand auf 0,4mm überprüfen. Dabei auch gleich ein Fingerhütchen Zweitaktöl in die Kerzenöffnung kippen und danach vorsichtig den Kickstarter mit der Hand betätigen.
* Zündung einschalten und prüfen ob ein Zündfunke an der herausgeschraubten Zündkerze sichtbar ist. (die Batterie ist für die Zündung nicht notwendig, die versorgt nur Blinker und Hupe)
* Reifenluftdruck und Funktion aller Glühlampen prüfen
Für diese Arbeiten reicht das hoffentlich mitgekaufte [[Bordwerkzeug]] völlig aus.
[[Kategorie:Wartung]]
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Kaufberatung
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text/x-wiki
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Moped oder Roller===
* Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M5x1===
Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]] für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Moped oder Roller===
* Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M5x1===
Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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/* Vorsicht vor gefälschten Papieren */
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==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Moped oder Roller===
* Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M5x1===
Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Moped oder Roller===
* Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M5x1===
Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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/* Besichtigung */
wikitext
text/x-wiki
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Moped oder Roller===
* Vorteil vom Moped ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M5x1===
Die gebläsegekühlen M53 und M54 Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die M531/M541-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Zündkerzenstecker
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Prof
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wikitext
text/x-wiki
Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
====Hilfskerzenstecker====
Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|200px|thumb|left|Hilfskerzenstecker]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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/* Hilfskerzenstecker */
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Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
====Hilfskerzenstecker====
[[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Tank
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[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
==Tank allgemein==
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
==Tanksanierung==
Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
===Entfettung===
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
===Entrostung===
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
====Zitronensäure====
Eine vielfach propagierte Methode benutzt im Drogeriemarkt leicht erhältliche Zitronensäue. Dazu muss auf jeden Fall spätestens nach der Entfettung der Benzinhahn entfernt werden und die Öffnung mit einem Korken verschlossen werden. Der Tank wird zu ca. 3/4 mit möglichst heissen Wasser gefüllt, dahinein kommen ca. 350 bis 400gr Zitronensäure. Durch Schwenken wird die Säure im Wasser gelöst und anschliessend wird der Tank vollständig mit heissem Wasser gefüllt. Dann je nach Verrostungsgrad ca. 6 bis 12 Stunden wirken lassen. Hinterher wird der Tank mehrfach gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Spiritus hilft dabei, das verbleibende Wasser zu lösen. Allerdings ist das Blech mit dieser Methode noch nicht passiviert und man muss besonders bei längerem Nichtgebrauch den Tank möglichst vollständig mit Sprit gefüllt haben, um weiteren Rost zu vermeiden.
===Abdichten===
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
===Versiegeln===
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon-Tanktechnik berichtet.
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Schrauben
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==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, das eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht den Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde.<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft bei plötzlichem Stillstand zu vermeiden. Simson hat dafür Sicherungsbleche.<br/>
Kleiner Merksatz für Linksgewinde: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
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==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, das eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht den Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde.<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft bei plötzlichem Stillstand zu vermeiden. Simson hat dafür Sicherungsbleche.<br/>
Kleiner Merksatz für Linksgewinde: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
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==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach oben kommt.<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür Sicherungsbleche.<br/>
Kleiner Merksatz um Rechts- und Linksgewinde zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gib und wirken lässt, notfalls auch über Nacht, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Muttern
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Weiterleitung nach [[Schrauben]] erstellt
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#REDIRECT [[Schrauben]]
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Zschopower
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Weiterleitung nach [[Schrauben]] erstellt
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#REDIRECT [[Schrauben]]
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Falschluft
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Zschopower
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Weiterleitung nach [[Nebenluft]] erstellt
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#REDIRECT [[Nebenluft]]
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Schrauben
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2010-11-30T19:59:00Z
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/* Linksgewinde */
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==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
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| M4 || 0,7 || 7 || 3
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| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
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| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
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|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Rechtsgewinde - Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.
Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür Sicherungsbleche.<br/>
Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gib und wirken lässt, notfalls auch über Nacht, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Benzinhahn
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2010-11-30T20:06:53Z
Zschopower
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text/x-wiki
[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig.
Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft.
Der Hebel hat drei Stellungen: (jeweils von vorn auf den Hebel geschaut)
* rechts: geschlossen
* unten: geöffnet
* links: Reserve
Die Reserve wird durch ein auf eine Bohrung im Hahnkörper aufgestecktes Steigröhrchen erreicht, welches in den Tank hineinragt. Verringert sich die Benzinmenge im Tank, kann irgendwann durch den niedrigen Pegel nichts mehr durch das Röhrchen fliessen, der Motor ruckelt zunächst und wird ausgehen, sofern nicht auf Reserve umgeschaltet wird. Danach fliesst das Benzin durch eine andere Bohrung im Hahnkörper und die [[Vierlochdichtung]] weiter in den Schlauch.
Auf dem Benzinhahnkörper findet man das einzige Links-[[Gewinde]] bei unseren Simmen. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.<br/>
Zum Befestigen des Benzinhahns wird die Überwurfmutter eine halbe Umdrehung auf den Benzinhahnkörper gedreht (links herum), dann wird die Mutter auf den Gewindestutzen am Tank gedreht. Der Benzinhahnkörper wird dabei festgehalten, dass er sich nicht mitdreht. Durch die unterschiedlichen Gewinderichtungen bewegt sich dabei der Benzinhahn in Richtung Tank, bis die Mutter die Verbindung fest schliesst.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Bordwerkzeug
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2010-11-30T20:24:00Z
Zschopower
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text/x-wiki
Alle Simson-Mopeds und Roller wurden mit Bordwerkzeug ausgeliefert, mit dem man alle Wartungsarbeiten und viele kleinere Reparaturen auch unterwegs selbst erledigen kann.
Einzig eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze sollte man seinem Bordwerkzeug hinzufügen.
Inhalt:<br />
* Zündkerzenschlüssel;
* 0,4mm Fühlerlehre, um den Elektrodenabstand der Kerze und Kontaktabstand des Unterbrechers einzustellen;
* Schraubendreher;
* Doppelmaulschlüssel 17 X 19;
* Doppelmaulschlüssel 10 X 13 (bei Oldtimern 10 X 14);
* Doppelmaulschlüssel 8 x 9;
* Steckschlüssel 10 x 13;
* 2 Reifenmontierhebel;
* Hakenschlüssel für die Krümmermutter;
zusätzlich: nicht im original Bordwerkzeug enthalten, aber oftmals sehr nützlich:
* ausprobierte und für gut befundene [[Zündkerze]]
[[Kategorie:Wartung]]
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Zündkerze
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Zschopower
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Ohne '''Zündkerze''' läuft der Motor nicht. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]].
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich
Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit derm Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegen. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Prof
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text/x-wiki
[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU.
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich
Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit derm Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegen. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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BING vs. BVF
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2010-12-02T13:45:19Z
Zschopower
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text/x-wiki
Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkrafträder legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt.
'''Vorteile:'''
* Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative.
* Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte
* Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen.
'''Nachteile:'''
* Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR.
* Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)"
* Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall
* Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich!
'''Fazit:'''
Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]].
[[Kategorie:Vergaser]]
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Reifen
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2010-12-05T12:20:00Z
Zschopower
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht (nur!!) bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Aber abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Zschopower
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/* Winterreifen */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht (nur!!) bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Aber abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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2010-12-05T15:37:12Z
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/* Winterreifen */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Prof
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wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Winterreifen
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2010-12-05T12:20:46Z
Zschopower
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Weiterleitung nach [[Reifen]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT [[Reifen]]
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2010-12-05T15:39:14Z
Prof
3
Weiterleitung nach [[Reifen#Winterreifen]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT [[Reifen#Winterreifen]]
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Teillastnadel
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Dr.gerberit
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text/x-wiki
Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
'''Hier die Daten:'''
Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
'''Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln:'''
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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2010-12-05T12:31:19Z
Dr.gerberit
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text/x-wiki
Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
'''Hier die Daten:'''
Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
'''Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln:'''
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zschopower
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text/x-wiki
Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
==Daten nach Fahrzeug==
===Schwalbe===
Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Vogelserie===
Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Mopeds===
S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln==
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
(Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv)
==Identifikation der BVF Teillastnadeln==
Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/>
Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren.
N1-8
Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm
N1-11
Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm
N1-12 und N1-5
Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm
N1-1,N1-3 und N1-6
Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm
Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Krause
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In der '''Krankenfahrzeugfabrik Louis Krause''' wurden der legendäre [[Krankenfahrstuhl]] [[Duo]] und seine Vorgänger entwickelt und gebaut. Das Unternehmen wurde 1880 in Leipzig gegründet; produziert wurde später im Vorort Brandis.
''Die Krankenfahrstuhlfabrik, die 1972 verstaatlicht wurde, ist den meisten kein Begriff, obwohl hier vor der Verstaatlichung der Grundstein für das bekannte Duo 4/1 gelegt wurde, welches heute fälschlicherweise immer wieder Simson zugeschrieben wird.
Bei Krause wurden viele verschiedene, teilweise heute etwas kurios anmutende, Krankenfahrstühle entwickelt und gebaut. Vorstellen möchten wir hier im Schwalbennest die Modelle ab dem Piccolo Trumpf da uns ab diesem Modell "gesicherte" Daten vorliegen. Bekannt, und mit großer Sicherheit auch Louis Krauses Federführung zu zuschreiben, wenn auch beim VEB Medizintechnik Dohna hergestellt, sind uns auch ein Modell ohne Verkleidung sowie eines mit einem MAW-Motor über dem Vorderrad und mit Vorderradantrieb. Sollte hier jemand neben unseren noch andere Fotos und Informationen besitzen würden wir uns über eine Benachrichtigung freuen, da an Informationen zu Krause - im Gegensatz zu Informationen zu Simson - im Internet und auch in Büchern nichts zu finden ist. Auch das KTA Archiv in Dresden hat bis jetzt keine weiteren Daten ergeben.
Etwas interessantes noch für alle Piccolo und Duo Besitzer: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. Da erst ab 1955 Simson Motoren für den Einbau zur Verfügung standen, ist davon auszugehen das die ersten Krankenfahrstühle nur Handbetrieb hatten oder aber, wie schon geschrieben, andere Motoren z.B. der Firmen MAW, MZ und Sachs zur Verwendung kamen.
Kurzes zur Geschichte der Firma:
Gegründet wurde die Firma Krause 1880 in Leipzig. Nach dem Krieg wurde sie von Joachim Kunsch gekauft, der daraufhin Ende der 40er Jahre mit dem Bau von Kranken oder besser Versehrtenfahrzeugen begann. Das Ende des Baues von motorisierten Krankenfahrstühlen der Firma liegt, wie schon im ersten Satz geschrieben, im Jahre 1972 mit der Verstaatlichung dieses Teilzweiges und dem Anschluss an den VEB FAB, der seinen Sitz in Brandis hatte. Die Firma Krause firmierte von nun an als VEB Krankenfahrstuhlfabrik Leipzig und produzierte von nun an nur noch Krankenfahrstühle ohne Motor.
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text/x-wiki
In der '''Krankenfahrzeugfabrik Louis Krause''' wurden der legendäre [[Krankenfahrstuhl]] [[Duo]] und seine Vorgänger entwickelt und gebaut. Das Unternehmen wurde 1880 in Leipzig gegründet; produziert wurde später im Vorort Brandis.
''Die Krankenfahrstuhlfabrik, die 1972 verstaatlicht wurde, ist den meisten kein Begriff, obwohl hier vor der Verstaatlichung der Grundstein für das bekannte Duo 4/1 gelegt wurde, welches heute fälschlicherweise immer wieder Simson zugeschrieben wird.
Bei Krause wurden viele verschiedene, teilweise heute etwas kurios anmutende, Krankenfahrstühle entwickelt und gebaut. Vorstellen möchten wir hier im Schwalbennest die Modelle ab dem Piccolo Trumpf da uns ab diesem Modell "gesicherte" Daten vorliegen. Bekannt, und mit großer Sicherheit auch Louis Krauses Federführung zu zuschreiben, wenn auch beim VEB Medizintechnik Dohna hergestellt, sind uns auch ein Modell ohne Verkleidung sowie eines mit einem MAW-Motor über dem Vorderrad und mit Vorderradantrieb. Sollte hier jemand neben unseren noch andere Fotos und Informationen besitzen würden wir uns über eine Benachrichtigung freuen, da an Informationen zu Krause - im Gegensatz zu Informationen zu Simson - im Internet und auch in Büchern nichts zu finden ist. Auch das KTA Archiv in Dresden hat bis jetzt keine weiteren Daten ergeben.
Etwas interessantes noch für alle Piccolo und Duo Besitzer: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl. Da erst ab 1955 Simson Motoren für den Einbau zur Verfügung standen, ist davon auszugehen das die ersten Krankenfahrstühle nur Handbetrieb hatten oder aber, wie schon geschrieben, andere Motoren z.B. der Firmen MAW, MZ und Sachs zur Verwendung kamen.
Kurzes zur Geschichte der Firma:
Gegründet wurde die Firma Krause 1880 in Leipzig. Nach dem Krieg wurde sie von Joachim Kunsch gekauft, der daraufhin Ende der 40er Jahre mit dem Bau von Kranken oder besser Versehrtenfahrzeugen begann. Das Ende des Baues von motorisierten Krankenfahrstühlen der Firma liegt, wie schon im ersten Satz geschrieben, im Jahre 1972 mit der Verstaatlichung dieses Teilzweiges und dem Anschluss an den VEB FAB, der seinen Sitz in Brandis hatte. Die Firma Krause firmierte von nun an als VEB Krankenfahrstuhlfabrik Leipzig und produzierte von nun an nur noch Krankenfahrstühle ohne Motor.
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[[Kategorie:Fahrzeughersteller]]
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Industrieverband Fahrzeugbau
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text/x-wiki
Der '''Industrieverband Fahrzeugbau (IFA)''' war ein Zusammenschluss verschiedener Kombinate der Kraftfahrzeugindustrie in der DDR. Auch [[Simson]] in Suhl war als Teil des IFA-Kombinates für Zweiradfahrzeuge Mitglied dieses Verbandes.
==Web-Links==
[http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wikipedia]
07de0252e5d935aa20473bbca4c1a42bf73bc468
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
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2010-12-05T16:22:42Z
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einige Verlinkungen eingefügt
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text/x-wiki
Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
{| class="wikitable"
|-
!Baujahr !!von !!bis
|-
| 1959 || 09938 || ~
|-
| 1960 || ~ || ~
|-
| 1961 || 14016 || ~
|-
| 1962 || ~ || ~
|-
| 1963 || ~ || ~
|-
| 1964 || 15001 || ~
|-
| 1965 || ~ || ~
|-
| 1966 || 154XX || 159XX
|-
| 1967 || 1620X || 1678X
|-
| 1968 || 1697X || 17495
|-
| 1969 || 175XX || 17827
|-
| 1970 || 18290 || 18467
|-
| 1971 || 1931X || 19589
|-
| 1972 || 1982X || 21036
|-
| 1973 || 21121 || 22887
|-
| 1974 || 23187 || 24560
|-
| 1975 || 25127 || 2558X
|-
| 1976 || 27155 || 28830
|-
| 1977 || 28849 || 3074X
|-
| 1978 || 308XX || 32554
|-
| 1979 || 3327X || 34675
|-
| 1980 || 35070 || 36753
|-
| 1981 || 3718X || 38342
|-
| 1982 || 386XX || 401XX
|-
| 1983 || 40719 || 42178
|-
| 1984 || 42261 || 43686
|-
| 1985 || 43951 || 45905
|-
| 1986 || 45965 || 4791X
|-
| 1987 || 4810X || 4937X
|-
| 1988 || 4953X || 5155X
|-
| 1989* || 516XX || 5249X
|-
| 1989* || 001 || 040
|-
| 1990 || 048 || 613
|-
| 1991** || 647 || 86X
|-
|}
*) Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
**) Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
[[Kategorie:Liste]]
b03a355e7244aa89e90d3ec8dbc4c54c4326ac8d
Schwalbennest
0
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2010-12-05T16:24:26Z
Prof
3
wikitext
text/x-wiki
Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge.
==Geschichte==
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010).
==Forum==
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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MZ
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text/x-wiki
Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ('''AWO 425''') und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR.
Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen.
Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut.
803109bf4769f0ef6dffbc02ab3c93dc567c0dc9
494
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2010-12-05T16:28:58Z
Prof
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wikitext
text/x-wiki
Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ([[AWO 425]]) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR.
Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen.
Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut.
[[Kategorie:Fahrzeughersteller]]
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Simson
0
49
495
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2010-12-05T16:32:41Z
Prof
3
/* Fahrzeuge */
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text/x-wiki
[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit.
== Geschichte ==
Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her.
Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut.
1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie.
Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg.
Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an.
1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern.
1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird.
Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert.
== Fahrzeuge ==
[[Datei:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]]
[[Datei:SR_50.jpg|thumb|Schwalbe]]
[[Datei:S_100_01.jpg|thumb|S 100]]
=== vor der Wende ===
*[[AWO 425]]
*[[KR 50]]
*[[KR 51]]
*[[KR 51/1]]
*[[KR 51/2]]
*[[S 50]]
*[[S 51]]
*[[S 53]]
*[[S 70]]
*[[SR 1]]
*[[SR 2]]
*[[SR 4-1]]
*[[SR 4-2]]
*[[SR 4-3]]
*[[SR 4-4]]
*[[SR 50]]
=== nach der Wende ===
*[[S 83]]
*[[SD 50]] "Albatros" / "Altros"
=== Prototypen und Kleinserien===
*[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50]
*[[KR 52]]
*[[S 100]]
== Literatur ==
Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5
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text/x-wiki
[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der [[DDR]]. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit.
== Geschichte ==
Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her.
Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut.
1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie.
Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg.
Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an.
1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern.
1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird.
Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert.
== Fahrzeuge ==
[[Datei:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]]
[[Datei:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]
[[Datei:S_100_01.jpg|thumb|S 100]]
=== vor der Wende ===
*[[AWO 425]]
*[[KR 50]]
*[[KR 51]]
*[[KR 51/1]]
*[[KR 51/2]]
*[[S 50]]
*[[S 51]]
*[[S 53]]
*[[S 70]]
*[[SR 1]]
*[[SR 2]]
*[[SR 4-1]]
*[[SR 4-2]]
*[[SR 4-3]]
*[[SR 4-4]]
*[[SR 50]]
=== nach der Wende ===
*[[S 83]]
*[[SD 50]] "Albatros" / "Altros"
=== Prototypen und Kleinserien===
*[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50]
*[[KR 52]]
*[[S 100]]
== Literatur ==
Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5
[[Kategorie:Fahrzeughersteller]]
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Kategorie:Bauteil
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Hier sind die im Wiki vorhandenen Beschreibungen der verschiedenen Komponenten eines Simson-Motors aufgeführt.
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Normteil
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Bei der Konstruktion muss aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht speziell für ein Modell angefertigt werden, sondern können nach Katalog ausgesucht und zugekauft werden. Zumeist gibt es auch nicht nur einen Lieferanten, was die Preisverhandlungen interessanter macht.
Auch für den Betrieb und die Reparatur ist es günstig, wenn man möglichst viele Ersatzteile überall im Fachhandel kaufen kann und nicht in jedem Fall auf einen Simson-Händler angewiesen ist. Auch hier hat der Endverbraucher die Chance, einen besseren Preis oder eine bessere Qualität zu erzielen, indem er den "richtigen" Laden wählt.
In den Simson-Fahrzeugen verwendete Normteile sind:
* Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben
* Ausgleichsscheiben
* Kugellager und Nadellager
* Wellendichtringe
* Scheibenfedern
* Antriebskette
Üblicherweise nicht als Normteil bezeichnet, aber handelsüblich sind:
* Glühlampen und Sicherungen
* Batterie
* Zündkerze und Kerzenstecker
* Reifen und Schläuche
* Felgen und Speichen
Man kauft dann z.B. keinen "Wellendichtring für die Kurbelwelle der S51 rechts", sondern bestellt einen "Wellendichtring 20 x 47 x 7 Viton" und kann bei Aushändigung gleich nachprüfen, ob der Verkäufer das richtige rausgesucht hat.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Tatbestandskatalog
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Der Tatbestandskatalog, auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich den Katalog über die Internetseite des [[ Kraftfahrt-Bundesamt ]] herunterladen. Aber Achtung: Da es sehr oft Neuerungen gibt, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben.
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Führerschein
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Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
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Nadellager
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Nadellager finden sich in den Simson-Motoren in den Pleuel-Augen. <br/>
Sie haben ihren Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern.
Für die Zusammensetzung des Benzin-Öl-[[Gemisch]]s ist es wichtig zu wissen, ob im oberen Pleuelauge
* ein Nadellager verbaut ist, dann kann 1:50 getankt werden
* eine Bronzebuchse verbaut ist, dann muss 1:33 getankt werden.
==Web-Link==
http://de.wikipedia.org/wiki/Nadellager
[[Kategorie:Motor]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Kurbelwelle
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Die Auf- und Abbewegung des [[Kolben]]s wird mit Hilfe der Kurbelwelle und des Pleuels in eine Drehbewegung umgesetzt.
Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert.
An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1.
Für den Motor M5X1 gilt:
2 Kurbelwellenlager: 6204 C3
Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07
[[Kategorie:Motor]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Vogelserie
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Beginnend mit der [[Schwalbe]] gab [[Simson]] ab 1964 seinen Fahrzeugen die Namen heimischer Vogelarten. Durch diese Gemeinsamkeit und auch das verwendete [[Baukastensystem]] wurde - besonders für die SR 4 - Reihe die Bezeichnung '''Vogelserie''' geprägt. Die Vertreter dieser Serie waren der *[[SR 4-1]] "Spatz", der [[SR 4-2]] "Star", der [[SR 4-3]] "Sperber". der [[SR 4-4]] "Habicht" sowie die verschiedenen Modell der Schwalbe. Mit Einführung des [[S 50]] in den späten 1970er Jahren wurden vorerst keine Vogelnamen mehr vergeben.
Aufgrund der großen Bekanntheit und Beliebtheit dieser Namen wurden die Modellbezeichnungen der Vogelserie Mitte der 1990er Jahre für die nun produzierten Typen "reaktiviert". So wurden Beispielsweise die letzten Modelle des [[SR 50]] als "Star Classic" vertrieben.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Kleinkraftrad
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Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
==Definition==
50cm³, max. 45km/h, Ausnahmeregel für Simson in der Fahrerlaubnisverordnung FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 für Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.
==Formen==
Moped, Mokick, Roller
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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Dr.gerberit
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text/x-wiki
Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
==Definition==
Kleinkrafträder sind gemäß § 2 (11) FZV zweirädrige Kraftfahrzeuge oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und folgenden Eigenschaften:
a) zweirädrige Kleinkrafträder:
mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, oder mit
Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt;
b) dreirädrige Kleinkrafträder:
mit Fremdzündungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, mit einem
anderen Verbrennungsmotor, dessen maximale Nutzleistung nicht mehr als 4 kW
beträgt, oder mit einem Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht
mehr als 4 kW beträgt;
==Einordnung von Simsons==
Es gibt jedoch eine Ausnahmeregel für Simsons, so dass diese trotz der 60 Km/H bbH trotzdem als Kleinkraftrad gelten. Gemäß Einigungsvertrag Kapitel XI, Sgb. B, Abschnitt III, Ziffer 2, Maßgabe 21 (Bundesgesetzblatt 1990 II, S. 1101) sind Kleinkrafträder im Sinne der bisherigen Vorschriften der DDR (50 ccm/ 60 Km/H) den Kleinkrafträdern des § 18 (II) 4 StVZO gleichgestellt. Den § 18 StVZO gibt es zwar mittlerweile auch nicht mehr, jedoch ist im § 50 FZV festgelegt, dass diese Fahrzeuge weiterhin zulassungfrei bleiben. Auch führerscheinrechtlich sind die Simsons gem § FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 feV, Kleinkrafträdern gleichgestellt, so dass lediglich Klasse M erforderlich ist.
==Formen==
Moped, Mokick, Roller
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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Motorrad
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Zschopower
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text/x-wiki
Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum.
Die Lücke zum Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das Leichtkraftrad.
[[Kategorie:Recht]]
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Mofa
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text/x-wiki
Ein Mofas (=Motorisiertes Fahrrad) ist ein einspuriges einsitziges Kfz mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h; besondere Sitze für die Mitnahme von Kindern unter sieben Jahren dürfen jedoch angebracht sein.
Mofas sind gemäß § 4 Abs I, 1 FahrerlaubnisVO von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen. Gemäß § 5 Abs I FahrerlaubnisVO ist jedoch eine Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich. Diese kann in Deutschland mit 15 Jahren erworben werden. Hat man diese nicht, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor (20 Euro/ 1Pkt).
Für Simsons trifft dies auf den SL 1 und SL 1S zu. Diese haben zwar eine bbH von 30 Km/H, jedoch ähnlich wie für Schwalbe&Co gibt es gemäß Einigungsvertrag eine Regelung, nach der diese Fzg., sofern sie vor dem 28.02.1992 erstmals in den Verkehr genommen sind, Mofas gleichzustellen sind.
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Zulassung
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Die Zulassung von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV).
Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkrafträder]] und [[Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den Sperber zu.
Für böse Tuner bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da die Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt).
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Die '''Zulassung''' von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV).
Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkraftrad|Leichtkrafträder]] und [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den Sperber zu.
Für böse Tuner bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da die Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt).
[[Kategorie:Recht]]
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3
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text/x-wiki
Die '''Zulassung''' von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV).
Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkraftrad|Leichtkrafträder]] und [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den [[SR 4-3|Sperber]] zu.
Für böse [[Tuning|Tuner]] bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da die Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt).
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist [[ZUlassung|zulassungspflichtig]].
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage.
Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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text/x-wiki
Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist [[Zulassung|zulassungspflichtig]].
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle Ansauganlage.
Da sich der Sperber nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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text/x-wiki
==Definition==
Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3.
==Einordnung von Simsons==
Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]], und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig.
==Formen==
Moped, Mokick, Roller
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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==Definition==
Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3.
==Einordnung von Simsons==
Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig.
==Formen==
Moped, Mokick, Roller
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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2010-12-06T14:19:50Z
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==Definition==
Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3.
==Einordnung von Simsons==
Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig.
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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Tuning
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Unter Tuning ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen.
Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren.
==Eine kleine rechtliche Abhandlung==
Vorweg: Ich möchte hier lediglich einen informatorischen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen.
Aber zum Thema:
Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben.
== Zulassungsrecht: ==
Zuersteinmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat.
Zur Erinnerung: Mofa =25 Km/H,
KKR=50ccm/45 Km/H,
Leichtkraftrad= >50ccm/ <125ccm
Motorrad= >50ccm/ >45 Km/H
Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. Das heißt, dass jede Änderung, die ich vornehme und die nicht in den Vorschriften der DDR festgehalten wurde, dazu führt, dass das Fzg nach aktueller Rechtslage bewertet wird.
Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Alternative 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Alternative 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert.
Alternative 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H (bzw 45 Km/H, da die Schwalbe ja nicht mehr den Vorschriften der DDR entspricht). Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad. Die nächste Kategorie Leichtkraftrad trifft ebenfalls nicht zu, da hier ein Hubraum von >50 ccm gefordert ist, den wir ja nicht haben. Die Folge: KKR und LKR sind von der Zulassung ausgenommen. Beides trifft nun nicht mehr zu. Somit wäre die Schwalbe zulassungsspflichtig. fahren ohne Zulassung bedeutet eine Ordnungswidrigkeit von 50 Euro/ 3Pkt.
Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ein LKR geworden. LKR sind zwar von der Zulassung ausgenommen, benötigen jedoch ein amtliches Kennzeichen. Ist dies nicht vorhanden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.
Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde.
== Führerscheinrecht: ==
Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung:
Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60)
Klasse A1= LKR = >50 ccm <125 ccm
Klasse A = Motorrad = >50 ccm/ >45 Km/H
Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen:
Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH nicht mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus. Auch Klasse A1 und A treffen nicht zu, da das Kriterium von >50 ccm nicht erfüllt wird. Nach herrschender Meinung ist es nun so, dass Klasse A als "Auffangtatbestand" gesehen wird, d.h., dass alle Fälle von Zweirädern, die sonst nicht eingeordnet werden können, Klasse A-plichtig sind. Somit bräuchten wir in diesem Fall also einen Motorradführerschein. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor.
Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug deutlich in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen.
==sonstige Vorschriften/ Hinweise==
Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!!
Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt).
Auch kann die Betriebserlaubnis durch Tuningmaßnahmen erlöschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird.
Fazit: Tunig ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen!
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen.
Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren.
==rechtliche Aspekte von Tuning==
Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen.
Aber zum Thema:
Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben.
=== Zulassungsrecht: ===
Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat.
Zur Erinnerung:
* Mofa =25 Km/H;
* Kleinkraftrad=50ccm/45 Km/H;
* Leichtkraftrad= >50ccm/ <125ccm;
* Motorrad= >50ccm/ >45 Km/H
Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. Das heißt, dass jede Änderung, die ich vornehme und die nicht in den Vorschriften der DDR festgehalten wurde, dazu führt, dass das Fzg nach aktueller Rechtslage bewertet wird.
Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Alternative 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Alternative 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert.
Alternative 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H (bzw 45 Km/H, da die Schwalbe ja nicht mehr den Vorschriften der DDR entspricht). Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad. Die nächste Kategorie Leichtkraftrad trifft ebenfalls nicht zu, da hier ein Hubraum von >50 ccm gefordert ist, den wir ja nicht haben. Die Folge: KKR und LKR sind von der Zulassung ausgenommen. Beides trifft nun nicht mehr zu. Somit wäre die Schwalbe zulassungsspflichtig. fahren ohne Zulassung bedeutet eine Ordnungswidrigkeit von 50 Euro/ 3Pkt.
Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ein LKR geworden. LKR sind zwar von der Zulassung ausgenommen, benötigen jedoch ein amtliches Kennzeichen. Ist dies nicht vorhanden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.
Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde.
=== Führerscheinrecht: ===
Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung:
* Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60)
* Klasse A1= LKR = >50 ccm <125 ccm
* Klasse A = Motorrad = >50 ccm/ >45 Km/H
Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen:
Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH nicht mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus. Auch Klasse A1 und A treffen nicht zu, da das Kriterium von >50 ccm nicht erfüllt wird. Nach herrschender Meinung ist es nun so, dass Klasse A als "Auffangtatbestand" gesehen wird, d.h., dass alle Fälle von Zweirädern, die sonst nicht eingeordnet werden können, Klasse A-plichtig sind. Somit bräuchten wir in diesem Fall also einen Motorradführerschein. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor.
Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug deutlich in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen.
==sonstige Vorschriften/ Hinweise==
Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!!
Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt).
Auch kann die Betriebserlaubnis durch Tuningmaßnahmen erlöschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird.
'''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen!
[[Kategorie:Recht]]
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S 50
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[[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte.
Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]].
==Varianten==
Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte.
===S 50 N===
Das ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt.
===S 50 B===
Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker.
===S 50 B1===
Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt.
===S 50 B2===
Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution.
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 50|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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/* S 50 N */
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[[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte.
Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]].
==Varianten==
Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte.
===S 50 N===
Die ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt.
===S 50 B===
Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker.
===S 50 B1===
Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt.
===S 50 B2===
Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution.
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 50|Datenblatt]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Versionen ergänzt
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text/x-wiki
Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
==Versionen==
{|class="wikitable"
|-
!|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen
|-
|8871.1||SR 4-2/1, SR 4-4, KR 51/1||
|-
|8871.3||S 50 B 1||
|-
|8871.4||S 50 B||
|-
|8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4||
|-
|8871.5/1||KR 51/2 L||
|-
|8871.6||S 51 B 1-X||
|-
|8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E||
|-
|}
==siehe auch==
[[ELBA]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Ladeanlage
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/* Versionen */
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text/x-wiki
Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
==Versionen==
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen
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|8871.1||SR 4-2/1, SR 4-4, KR 51/1||
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|-
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|-
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|-
|}
==siehe auch==
[[ELBA]]
[[Kategorie:Elektrik]]
dd85ab1d3e1c28c23bdff3fed833d31c1d091e43
ELBA
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text/x-wiki
Die '''''E''lektronische ''L''ade und ''B''link''a''nlage (ELBA)''' ersetzt die [[Ladeanlage]] der älteren Simson-Modelle und den elektromechanischen [[Blinkgeber]] durch zwei unabhängige, aber in einem Gehäuse vereinigte elektronische Schaltungen.
[[Kategorie:Elektrik]]
ed0d6ff09decdf1c8a19f66b8f9ae86b37d9a33b
Lager
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Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Lager''' gewährleistet die möglichst reibungsarme Rotation von Bauteilen wie z.B. der [[Kurbelwelle]]. Die meisten bei Simson verwendeten Lager sind [[No…“
wikitext
text/x-wiki
Ein '''Lager''' gewährleistet die möglichst reibungsarme Rotation von Bauteilen wie z.B. der [[Kurbelwelle]]. Die meisten bei Simson verwendeten Lager sind [[Normteil|Normteile]].
==siehe auch==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
09d817a3f041a44bdb4838e4f9003d60dcd576e2
Ausgleichsscheibe
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Tabelle dem Standard angepasst
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text/x-wiki
Eine '''Ausgleichsscheibe''' dient dazu, das [[Spiel]] von Bauteilen auf Wellen o.ä. auszugleichen, was meist bei Motorreparaturen oder - regenerierungen notwendig werden kann.
==Liste der Ausgleichsscheiben bei Simson-Motoren==
Die aufgeführten Scheiben passen für [[M53]] und [[M501]] gleichermaßen.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Montageort || Innenmaß || Außenmaß || verfügbare Dicken
|-
| Kurbelwelle rechts || 37mm || 47mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm
|-
| Abtriebswelle / Ritzel || 32mm || 42mm || 0,2mm, 0,3mm, 0,4mm, 0,5mm, 0,8mm, 1mm
|-
| Abtriebswelle / Getriebe|| 24mm || 35mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm
|-
| Kupplungskorb || 17mm || 28mm || 1mm, 1,2mm, 1,4mm, 1,6mm, 1,8mm
|-
|}
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Liste]]
c4146b93c580d8cf0de1b8e19b2309f24b3afeb1
Datei:M54 KF.jpg
6
203
527
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text/x-wiki
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M53
0
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528
125
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Prof
3
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
|-
| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
|-
| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
|-
| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
|-
| M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449
|-
| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
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| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
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====To Do====
Dringend Versionsgeschichte ergänzen (ab wann Wegfall der Gummilagerung, Nutzung S 50 - Block etc)
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
dc5da7079799ebe75730ce76a53a14b8dc6f60b5
SR 1
0
204
529
2010-12-06T19:57:12Z
Prof
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unterneh…“
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text/x-wiki
Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren.
Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 2
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''SR 2''', auch liebevoll "Esser" genannt, war der Nachfolger des [[SR 1]]. ==SR 2E== Die ursprünglich für den ''E''xport entwickelte Variante mit einer be…“
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text/x-wiki
Der '''SR 2''', auch liebevoll "Esser" genannt, war der Nachfolger des [[SR 1]].
==SR 2E==
Die ursprünglich für den ''E''xport entwickelte Variante mit einer besseren Ausstattung setzte sich auch in der Heimat gegen das Grundmodell durch.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
958fc79a8a2edaacb6095ebd4210649eb852ab23
Vierlochdichtung
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text/x-wiki
Die '''Vierlochdichtung''' ist ein Teil aus dem [[Benzinhahn]].
Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunden, durch das Benzin vom Steigrohr fliessen kann, ein weiteres ist mit der Reservebohrung verbunden und das vierte führt zum Ausgang. Durch einen Kanal im Küken, dem "Drehgriff", wird gesteuert, ob und wenn welche der Bohrungen mit dem Ausgang verbunden wird.
Durch eine federnde Scheibe wird das Küken gegen die Vierlochdichtung gepresst, damit kein Benzinverlust eintreten kann. Wird allerdings zu viel Druck ausgeübt, kann die Dichtung Schaden nehmen.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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text/x-wiki
Die '''Vierlochdichtung''' ist ein Teil aus dem [[Benzinhahn]].
Ein Loch dient zur verdrehungsfreien Befestigung im Hahnkörper, ein weiteres ist mit der Bohrung verbunden, durch das Benzin vom Steigrohr fliessen kann, ein weiteres ist mit der Reservebohrung verbunden und das vierte führt zum Ausgang. Durch einen Kanal im Küken, dem "Drehgriff", wird gesteuert, ob und wenn welche der Bohrungen mit dem Ausgang verbunden wird.
Durch eine federnde Scheibe wird das Küken gegen die Vierlochdichtung gepresst, damit kein Benzinverlust eintreten kann. Wird allerdings zu viel Druck ausgeübt, kann die Dichtung Schaden nehmen.
Im Handel waren zum Teil Vierlochdichtungen aus nicht benzinfestem Material erhältlich. Dieses hat sich zersetzt und dann die Spritversorgung behindert.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Tank
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text/x-wiki
[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
==Tank allgemein==
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
==Tanksanierung==
Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
===Entfettung===
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
===Entrostung===
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
====Zitronensäure====
Eine vielfach propagierte Methode benutzt im Drogeriemarkt leicht erhältliche Zitronensäue. Dazu muss auf jeden Fall spätestens nach der Entfettung der Benzinhahn entfernt werden und die Öffnung mit einem Korken verschlossen werden. Der Tank wird zu ca. 3/4 mit möglichst heissen Wasser gefüllt, dahinein kommen ca. 350 bis 400gr Zitronensäure. Durch Schwenken wird die Säure im Wasser gelöst und anschliessend wird der Tank vollständig mit heissem Wasser gefüllt. Dann je nach Verrostungsgrad ca. 6 bis 12 Stunden wirken lassen. Hinterher wird der Tank mehrfach gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Spiritus hilft dabei, das verbleibende Wasser zu lösen. Allerdings ist das Blech mit dieser Methode noch nicht passiviert und man muss besonders bei längerem Nichtgebrauch den Tank möglichst vollständig mit Sprit gefüllt haben, um weiteren Rost zu vermeiden.
===Abdichten===
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
===Versiegeln===
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon-Tanktechnik berichtet.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Benzinfilter
0
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226
2010-12-06T20:10:39Z
Prof
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text/x-wiki
Zusätzliche '''Benzinfilter''' im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen.
Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt.
Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich!
Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen.
Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt.
Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: Schlauch am Vergaser abmachen, in ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein.
Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]].
Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
82df0a1a66983bc6541d6a1fcd304fe6efb53738
Vergaser
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346
2010-12-06T20:11:33Z
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
== Reinigung ==
Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemsichzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/>
Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/>
Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
21a601c9531bf9273d359794faaa548663fc85c3
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
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text/x-wiki
Diese Liste hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1963 || ~ || ~ ||
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| 1964 || 15001 || ~ ||
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| 1965 || ~ || ~ ||
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| 1966 || 154XX || 159XX ||
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| 1967 || 1620X || 1678X ||
|-
| 1968 || 1697X || 17495 ||
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| 1969 || 175XX || 17827 ||
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| 1970 || 18290 || 18467 ||
|-
| 1971 || 1931X || 19589 ||
|-
| 1972 || 1982X || 21036 ||
|-
| 1973 || 21121 || 22887 ||
|-
| 1974 || 23187 || 24560 ||
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| 1975 || 25127 || 2558X ||
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| 1976 || 27155 || 28830 ||
|-
| 1977 || 28849 || 3074X ||
|-
| 1978 || 308XX || 32554 ||
|-
| 1979 || 3327X || 34675 ||
|-
| 1980 || 35070 || 36753 ||
|-
| 1981 || 3718X || 38342 ||
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| 1982 || 386XX || 401XX ||
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| 1983 || 40719 || 42178 ||
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| 1984 || 42261 || 43686 ||
|-
| 1985 || 43951 || 45905 ||
|-
| 1986 || 45965 || 4791X ||
|-
| 1987 || 4810X || 4937X ||
|-
| 1988 || 4953X || 5155X ||
|-
| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
|-
| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
|-
|}
[[Kategorie:Liste]]
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536
535
2010-12-06T20:32:00Z
Prof
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wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1963 || ~ || ~ ||
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| 1964 || 15001 || ~ ||
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| 1965 || ~ || ~ ||
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| 1966 || 154XX || 159XX ||
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| 1967 || 1620X || 1678X ||
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| 1968 || 1697X || 17495 ||
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| 1969 || 175XX || 17827 ||
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| 1970 || 18290 || 18467 ||
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| 1971 || 1931X || 19589 ||
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| 1972 || 1982X || 21036 ||
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| 1973 || 21121 || 22887 ||
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| 1974 || 23187 || 24560 ||
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| 1975 || 25127 || 2558X ||
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| 1976 || 27155 || 28830 ||
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| 1977 || 28849 || 3074X ||
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| 1978 || 308XX || 32554 ||
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| 1979 || 3327X || 34675 ||
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| 1980 || 35070 || 36753 ||
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| 1981 || 3718X || 38342 ||
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| 1982 || 386XX || 401XX ||
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| 1983 || 40719 || 42178 ||
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| 1984 || 42261 || 43686 ||
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| 1985 || 43951 || 45905 ||
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| 1986 || 45965 || 4791X ||
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| 1987 || 4810X || 4937X ||
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| 1988 || 4953X || 5155X ||
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| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel von 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Hauptseite
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1
537
462
2010-12-06T21:12:14Z
Zschopower
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/* Kategorien */
wikitext
text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
{| align="center"
|- style="background-color:#6699CC"
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|-
| [[Spezial:Alle_Seiten|'''Wiki - Inhaltsverzeichnis''']] || [http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_content&task=category§ionid=3&id=7&Itemid=95 Simson FAQ]
|-
| [[Kaufberatung]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/best-of-the-nest-sammlung-hilfreicher-threads-83133.html Best of Nest, Sammlung hilfreicher Threads]
|-
| [[Wiederinbetriebnahme]] || [http://www.schwalbennest.de/simson/search.php Forum-Suche nach Stichworten]
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|}
==Kategorien==
{|
|-
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Bauteil|Bauteil]]
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]]
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Elektrik|Elektrik]]
|-
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Fehlersuche|Fehlersuche]]
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Recht|Recht]]
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Fahrzeug]]
|-
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Vergaser|Vergaser]]
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]]
| style="width:15em" | [[:Kategorie:Zündung|Zündung]]
|-
|}
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
376d6fa8536d20d53acebb23622a02739875ec3f
Kategorie:Benzinversorgung
14
206
538
2010-12-06T21:15:05Z
Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die Benzinversorgung ein oft unterschätzte Grundvoraussetzung.“
wikitext
text/x-wiki
Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die Benzinversorgung ein oft unterschätzte Grundvoraussetzung.
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Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die ausreichende Benzinversorgung eine oft unterschätzte Grundvoraussetzung.
Die möglichen Fehler und Ursachen sind leicht zu finden und zu beseitigen.
Der Benzinfluss unten am vom Vergaser abgezogenen Benzinschlauch sollte mindestens 200ml in einer Minute betragen.
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Tankdeckel
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101
539
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2010-12-06T21:16:36Z
Zschopower
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text/x-wiki
Der Tankdeckel verschliesst den [[Tank]] um zu verhindern, dass Benzin entweicht und dass Fremdstoffe in den Tank gelangen. Dazu ist der Tankdeckel mit einem Dichtring aus Kork oder Gummi ausgestattet, welcher den Deckel gegen den Tankstutzen abdichtet.
Allerdings muss gewährleistet werden, dass sich der Luftdruck im Tank ausgleichen kann.
Durch Benzinverbrauch verringert sich das Benzinvolumen, es muss Luft nachströmen können, weil sonst der entstehende Unterdruck den [[Benzinfluss]] be- bzw. sogar verhindern kann.
Andererseits müssen aber auch die Verdampfungsgase aus dem Tank entweichen können, wenn sich der Tank z.B. durch Sonneneinstrahlung erwärmt.
Dazu ist der Tankdeckel mit einem überaus wichtigen Belüftungslöchlein ausgestattet, dass durch ein kurzes Labyrintsystem zwar den Druckausgleich ermöglicht, aberr gleichzeitig auch verhindet, dass während der Fahrt Benzintröpfchen entweichen können
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
dad7c62481bb102f431d4c0feedf787e0e844c1c
Benzinhahn
0
131
542
475
2010-12-06T21:41:01Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Benzinhahn.jpg|thumb|Benzinhahn neuerer Bauart]]Der '''Benzinhahn''' stellt die Verbindung zwischen dem [[Tank]] und dem Benzinschlauch zum [[Vergaser]] dar. Da der Benzinhahn in der Regel über mindestens ein Sieb bzw. weitere Filtermechanismen wie einen Wassersack verfügt, ist ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] in der Leitung zum Vergaser nicht notwendig.
Wird das Fahrzeug abgestellt, sollte der Benzinhahn stets geschlossen werden, weil sonst allein das [[Schwimmernadelventil]] verhindert, dass weiterhin Benzin in die Vergaserwanne nachläuft.
Der Hebel hat drei Stellungen: (jeweils von vorn auf den Hebel geschaut)
* rechts: geschlossen
* unten: geöffnet
* links: Reserve
Die Reserve wird durch ein auf eine Bohrung im Hahnkörper aufgestecktes Steigröhrchen erreicht, welches in den Tank hineinragt. Verringert sich die Benzinmenge im Tank, kann irgendwann durch den niedrigen Pegel nichts mehr durch das Röhrchen fliessen, der Motor ruckelt zunächst und wird ausgehen, sofern nicht auf Reserve umgeschaltet wird. Danach fliesst das Benzin durch eine andere Bohrung im Hahnkörper und die [[Vierlochdichtung]] weiter in den Schlauch.
Auf dem Benzinhahnkörper findet man das einzige Links-[[Gewinde]] bei unseren Simmen. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.<br/>
Zum Befestigen des Benzinhahns wird die Überwurfmutter eine halbe Umdrehung auf den Benzinhahnkörper gedreht (links herum), dann wird die Mutter auf den Gewindestutzen am Tank gedreht. Der Benzinhahnkörper wird dabei festgehalten, dass er sich nicht mitdreht. Durch die unterschiedlichen Gewinderichtungen bewegt sich dabei der Benzinhahn in Richtung Tank, bis die Mutter die Verbindung fest schliesst.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
276ba1b713b48a52e7512c22d075a33f4f39e4f7
Benzinfluss
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543
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2010-12-06T22:00:06Z
Zschopower
13
wikitext
text/x-wiki
Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann.
Der Test ist einfach:<br/>
unten am Vergaser wird der Benzinschlauch abgezogen und in ein benzinfestes Gefäß gehalten. Dann wird der [[Benzinhahn]] für genau eine Minute geöffnet.
Danach sollten mindestens 200ml Benzin im Gefäß sein.
Ist das nicht der Fall, könnten:
* der [[Benzinhahn]] verdreckt
* die [[Vierlochdichtung]] verquollen
* das [[Tankdeckel]]belüftungslöchlein verstopft oder
* ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] im Schlauch verbaut worden<br/>
sein.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Datenblatt KR 51/2
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12
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2010-12-06T22:01:29Z
Prof
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Formatierung angepasst
wikitext
text/x-wiki
{| class="wikitable" width="100%"
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!| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L
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| colspan="4"| '''Motor'''
|-
|Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR
|-
|[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³
|-
|[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1
|-
|Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500 ||
|-
|max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800
|-
|Schmierung || colspan="3" | 1:50
|-
|Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind
|-
|[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12
|-
|[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter
|-
|Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2
|-
|Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0,4mm
|-
|Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2
|-
|Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260
|-
|Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm
|-
|Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm
|-
|colspan="4"| '''Kraftübertragung'''
|-
|Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung
|-
|Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe
|-
|Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4
|-
|''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34)
|-
|Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112)
|-
|Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml
|-
| colspan="4"| '''Fahrwerk'''
|-
|Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R
|-
|''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250
|-
| Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125
|-
|Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch
|-
|Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85
|-
|Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h
|-
|Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8
|-
|Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8
|-
| colspan="4" | '''Elektrische Anlage'''
|-
|Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah
|-
|Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1
|-
|Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1
|-
| ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4
|-
| ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2
|-
|colspan="4" | '''Massen'''
|-
|Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg
|-
|Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg
|-
|zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg
|-
|zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg
|}
[[Kategorie:Datenblatt]]
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|-
!| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L
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| colspan="4"| '''Motor'''
|-
|Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR
|-
|[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³
|-
|[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1
|-
|Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500
|-
|max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800
|-
|Schmierung || colspan="3" | 1:50
|-
|Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind
|-
|[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12
|-
|[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter
|-
|Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2
|-
|Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0,4mm
|-
|Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2
|-
|Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260
|-
|Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm
|-
|Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm
|-
|colspan="4"| '''Kraftübertragung'''
|-
|Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung
|-
|Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe
|-
|Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4
|-
|''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34)
|-
|Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112)
|-
|Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml
|-
| colspan="4"| '''Fahrwerk'''
|-
|Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R
|-
|''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250
|-
| Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125
|-
|Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch
|-
|Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85
|-
|Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h
|-
|Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8
|-
|Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8
|-
| colspan="4" | '''Elektrische Anlage'''
|-
|Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah
|-
|Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1
|-
|Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1
|-
| ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4
|-
| ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2
|-
|colspan="4" | '''Massen'''
|-
|Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg
|-
|Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg
|-
|zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg
|-
|zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg
|}
[[Kategorie:Datenblatt]]
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|-
!| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L
|-
| colspan="4"| '''Motor'''
|-
|Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR
|-
|[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³
|-
|[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1
|-
|Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500
|-
|max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800
|-
|Schmierung || colspan="3" | 1:50
|-
|Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind
|-
|[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12
|-
|[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter
|-
|Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2
|-
|Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="2" | 0,4mm || -
|-
|Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2
|-
|Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260
|-
|Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm
|-
|Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm
|-
|colspan="4"| '''Kraftübertragung'''
|-
|Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung
|-
|Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe
|-
|Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4
|-
|''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34)
|-
|Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112)
|-
|Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml
|-
| colspan="4"| '''Fahrwerk'''
|-
|Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R
|-
|''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250
|-
| Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125
|-
|Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch
|-
|Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85
|-
|Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h
|-
|Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8
|-
|Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8
|-
| colspan="4" | '''Elektrische Anlage'''
|-
|Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah
|-
|Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1
|-
|Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1
|-
| ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4
|-
| ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2
|-
|colspan="4" | '''Massen'''
|-
|Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg
|-
|Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg
|-
|zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg
|-
|zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg
|}
[[Kategorie:Datenblatt]]
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|-
!| || KR 51/2 N || KR 51/2 E || KR 51/2 L
|-
| colspan="4"| '''Motor'''
|-
|Typ || M 531 KFR || colspan="2"| M 541 KFR
|-
|[[Hubraum]] || colspan="3" | 49.8cm³
|-
|[[Kompression|Verdichtung]] || colspan="3" | 9.5:1
|-
|Höchstleistung (kW/PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 2.72 / 3.7 <br> 5500
|-
|max. Drehmoment (Nm/kpm) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="3" | 5.0 / 0.51 <br> 4800
|-
|Schmierung || colspan="3" | 1:50
|-
|Kühlung || colspan="3" | Fahrtwind
|-
|[[Vergaser]] || colspan="3" | 16 N 1-12
|-
|[[Luftfilter]] || colspan="3" | Naßfilter
|-
|Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SLPZ 8307.8 || SLEZ 8305.1/2
|-
|Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="2" | 0,4mm || -
|-
|Zündspule (Typ) || colspan="2" | 12V, 8852.1/2 || 6V, 8351.1/2
|-
|Zündkerze (Typ) || colspan="3" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260
|-
|Elektrodenabstand (mm) || colspan="3" | 0,4mm
|-
|Zündzeitpunkt (mm v. OT) || colspan="3" | 1,8mm
|-
|colspan="4"| '''Kraftübertragung'''
|-
|Kupplung (Art) || colspan="3" | Ölbadkupplung
|-
|Getriebe (Art) || colspan="3" | Ziehkeilgetriebe
|-
|Anzahl der Gänge || 3 || colspan="2" | 4
|-
|''Übersetzungunsverhältnis'' <br> 1./2.Gang <br> 3./4. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb (Zähne Antriebsritzel / Mitnehmer) || <br> 4.4 / 2.23 <br> 1.54 / - <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34) || colspan="2" | <br> 4.4/2.43 <br> 1.89/1.54 <br> 3.25 <br> 2.26 (15/34)
|-
|Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="3" | Einfachrolle (112)
|-
|Getriebeöl/Menge || colspan="3" | SAE 80 / 400ml
|-
| colspan="4"| '''Fahrwerk'''
|-
|Bereifung (Typ) || colspan="3" | 2 3/4 4-16 R
|-
|''Innendrücke (kPa)'' <br> Solobetrieb (v/h) <br> Soziusbetrieb (v/h) || colspan="3" | 125/150 <br> 125/250
|-
| Bremsen (Bauart/mm) || colspan="3" | Simplex / 125
|-
|Stoßdämpfer || colspan="3" | hydraulisch
|-
|Federwege (v/h/mm) || 105 / 85 || colspan="2" | 100 / 85
|-
|Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="3" | 60 km/h <br> 40 km/h
|-
|Tankinhalt (l) <br> davon Reserve (l) || colspan="3" | 6.8 <br> 0.8
|-
|Verbrauch (l/100 km) || colspan="3" | 2.8
|-
| colspan="4" | '''Elektrische Anlage'''
|-
|Batterie (Typ) || colspan="3" | 6V, 4.5 Ah
|-
|Ladeanlage (Typ) || colspan="2" | 8871.6/1 || 8871.5/1
|-
|Ladestrom (A) || colspan="3" | 1.1
|-
| ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="3" | <br> F 2.5 <br> A 4
|-
| ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsl./Rückl. <br> Blinkl./Tachobel. <br> Parklicht || colspan="2" | <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 18 / 1.2 <br> 2
|-
|colspan="4" | '''Massen'''
|-
|Leermasse || colspan="3" | 81.5 kg
|-
|Nutzmasse (kg) || colspan="3" |178.5 kg
|-
|zul. Gesamtmasse (kg) <br> davon Hinterrad || colspan="3" | 260 kg <br> 180 kg
|-
|zulässige Anhängemasse (kg) || colspan="3" | 60 kg
|}
[[Kategorie:Datenblatt|KR 51/2]]
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Tatbestandskatalog
0
197
545
500
2010-12-06T22:01:57Z
Zschopower
13
wikitext
text/x-wiki
Der Tatbestandskatalog, auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich den Katalog über die Internetseite des [[Kraftfahrt-Bundesamt]]es herunterladen. Aber Achtung: Da es sehr oft Neuerungen gibt, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben.
[[Kategorie:Recht]]
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Datenblatt S 50
0
13
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24
2010-12-07T13:40:46Z
Prof
3
wikitext
text/x-wiki
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!| || S 50 N || S 50 B || S 50 B 1 || S 50 B 2
|-
| colspan="5" | '''Motor'''
|-
| Typ || colspan="2" | M53/2 KF || M53/21 KF || M53/22 KF
|-
| [[Hubraum]] || colspan="4" | 49.6 cm³
|-
| [[Kompression|Verdichtung]] || colspan="4" | 9.5 : 1
|-
| Höchstleistung (kW / PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="4" | 2.65 / 3.6 <br> 5500
|-
| Schmierung || colspan="4" | 1:33 / 1:50 (je nach [[M53#Motornummern|Motor]])
|-
| Kühlung || colspan="4" | Fahrtwind
|-
| [[Vergaser]] || colspan="4" | 16 N 1-8
|-
| [[Luftfilter]] || colspan="4" | Naßfilter
|-
| Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SMLZ 8306.12 || SLPZ 8307.7 || SLEZ 8305.1/2
|-
| Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0.4 mm || -
|-
| Zündspule (Typ) || colspan="2" | in [[Zündung#SLMZ|SLMZ]] || 12 V, 8352.1/2 || 6 V, 8361.1/2
|-
| Zündkerze (Typ) || colspan="4" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260
|-
| Elektrodenabstand || colspan="4" | 0.4 mm
|-
| Zündzeitpunkt || colspan="4" | 1.5 mm vor OT
|-
| colspan="5" | '''Kraftübertragung'''
|-
| Kupplung (Art) || colspan="4" | Ölbadkupplung
|-
| Getriebe (Art) || colspan="4" | Klauengetriebe
|-
| Anzahl der Gänge || colspan="4" | 3
|-
| ''Übersetzung'' <br> 1. / 2. / 3. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb || colspan="4" | <br> 4.00 / 2.11 / 1.45 <br> 3.25 <br> 2.43 (14/34)
|-
|Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="4" | Einfachrolle (112)
|-
|Getriebeöl / Menge || colspan="4" | SAE 80 / 500 ml
|-
| colspan="5" | '''Fahrwerk'''
|-
| Bereifung (Typ) || colspan="4" |2 3/4 4-16 R
|-
| ''Reifendruck (kPa)'' <br> Solobetrieb (vorne / hinten) <br> Soziusbetrieb (vorne / hinten) || colspan ="4" | <br> 125 / 150 <br> 125 / 250
|-
| Bremsen (Bauart / mm ) || colspan="4" | Simplex / 125
|-
| Stoßdämpfer || colspan="4" | hydraulisch
|-
| Federwege (vorne / hinten) || colspan="4" | 130 mm / 85 mm
|-
| Ölfüllung Teleskopgabel <br> Sorte / Menge || colspan="4" | <br> HLP 36 / 34 ml
|-
| Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="4" | 60 km/h <br> 40 km/h
|-
| Tankinhalt <br> davon Reserve || colspan="4" | 8.7 l <br> 1.0 l
|-
| Verbrauch || colspan="4" | 2.8 l / 100 km
|-
| colspan="5" | '''Elektrische Anlage'''
|-
| Batterie (Typ) || 4 Monozellen || colspan="3" | 6 V, 12 Ah
|-
| [[Ladeanlage]] || keine || 8871.4 || 8871.3 || 8871.5
|-
| ''Ladestrom'' <br> wenig Ladung <br> viel Ladung || colspan="4" | <br> 1.0 A <br> 2.0 A
|-
| ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="4" | <br> F 2.5 <br> A 8
|-
| ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsllcht / Rückleuchte <br> Blinklicht / Tachobeleuchtung <br> Standlicht || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> - / 1.2 <br> - || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> - || <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5
|-
| colspan="5" | '''Massen'''
|-
| Leermasse || 76.5 kg || colspan="3" | 81 kg
|-
| Nutzmasse || 183.5 kg || colspan="3" | 179 kg
|-
| zulässige Gesamtmasse <br> davon Hinterrad || colspan="4" | 260 kg <br> 180 kg
|-
| zulässige Anhängemasse || colspan="4" | 60 kg
|}
[[Kategorie:Datenblatt]]
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553
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2010-12-07T13:59:05Z
Prof
3
wikitext
text/x-wiki
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!| || S 50 N || S 50 B || S 50 B 1 || S 50 B 2
|-
| colspan="5" | '''Motor'''
|-
| Typ || colspan="2" | M53/2 KF || M53/21 KF || M53/22 KF
|-
| [[Hubraum]] || colspan="4" | 49.6 cm³
|-
| [[Kompression|Verdichtung]] || colspan="4" | 9.5 : 1
|-
| Höchstleistung (kW / PS) <br> bei Drehzahl (U/min) || colspan="4" | 2.65 / 3.6 <br> 5500
|-
| Schmierung || colspan="4" | 1:33 / 1:50 (je nach [[M53#Motornummern|Motor]])
|-
| Kühlung || colspan="4" | Fahrtwind
|-
| [[Vergaser]] || colspan="4" | 16 N 1-8
|-
| [[Luftfilter]] || colspan="4" | Naßfilter
|-
| Lichtmaschine (Typ) || colspan="2" | SMLZ 8306.12 || SLPZ 8307.7 || SLEZ 8305.1/2
|-
| Kontaktabstand Unterbrecher || colspan="3" | 0.4 mm || -
|-
| Zündspule (Typ) || colspan="2" | in [[Zündung#SLMZ|SLMZ]] || 12 V, 8352.1/2 || 6 V, 8361.1/2
|-
| Zündkerze (Typ) || colspan="4" | [[Isolator Spezial]] M 14 - 260
|-
| Elektrodenabstand || colspan="4" | 0.4 mm
|-
| Zündzeitpunkt || colspan="4" | 1.5 mm vor OT
|-
| colspan="5" | '''Kraftübertragung'''
|-
| Kupplung (Art) || colspan="4" | Ölbadkupplung
|-
| Getriebe (Art) || colspan="4" | Klauengetriebe
|-
| Anzahl der Gänge || colspan="4" | 3
|-
| ''Übersetzung'' <br> 1. / 2. / 3. Gang <br> Primärtrieb <br> Sekundärtrieb || colspan="4" | <br> 4.00 / 2.11 / 1.45 <br> 3.25 <br> 2.43 (14/34)
|-
|Antriebskette (Gliederzahl) || colspan="4" | Einfachrolle (112)
|-
|Getriebeöl / Menge || colspan="4" | SAE 80 / 500 ml
|-
| colspan="5" | '''Fahrwerk'''
|-
| Bereifung (Typ) || colspan="4" |2 3/4 4-16 R
|-
| ''Reifendruck (kPa)'' <br> Solobetrieb (vorne / hinten) <br> Soziusbetrieb (vorne / hinten) || colspan ="4" | <br> 125 / 150 <br> 125 / 250
|-
| Bremsen (Bauart / mm ) || colspan="4" | Simplex / 125
|-
| Stoßdämpfer || colspan="4" | hydraulisch
|-
| Federwege (vorne / hinten) || colspan="4" | 130 mm / 85 mm
|-
| Ölfüllung Teleskopgabel <br> Sorte / Menge || colspan="4" | <br> HLP 36 / 34 ml
|-
| Höchstgeschwindigkeit <br> mit Anhänger || colspan="4" | 60 km/h <br> 40 km/h
|-
| Tankinhalt <br> davon Reserve || colspan="4" | 8.7 l <br> 1.0 l
|-
| Verbrauch || colspan="4" | 2.8 l / 100 km
|-
| colspan="5" | '''Elektrische Anlage'''
|-
| Batterie (Typ) || 4 Monozellen || colspan="3" | 6 V, 12 Ah
|-
| [[Ladeanlage]] || keine || 8871.4 || 8871.3 || 8871.5
|-
| ''Ladestrom'' <br> wenig Ladung <br> viel Ladung || colspan="4" | <br> 1.0 A <br> 2.0 A
|-
| ''Sicherungen'' <br> Ladestromkreis <br> Gleichstromkreis || colspan="4" | <br> F 2.5 <br> A 8
|-
| ''Lampenbestückung (W)'' <br> Scheinwerfer <br> Bremsllcht / Rückleuchte <br> Blinklicht / Tachobeleuchtung <br> Standlicht || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> - / 1.2 <br> - || <br> 15 / 15 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> - || <br> 25 / 25 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5 || <br> 35 / 35 <br> 21 / 5 <br> 21 / 1.2 <br> 4 / 5
|-
| colspan="5" | '''Massen'''
|-
| Leermasse || 76.5 kg || colspan="3" | 81 kg
|-
| Nutzmasse || 183.5 kg || colspan="3" | 179 kg
|-
| zulässige Gesamtmasse <br> davon Hinterrad || colspan="4" | 260 kg <br> 180 kg
|-
| zulässige Anhängemasse || colspan="4" | 60 kg
|}
[[Kategorie:Datenblatt|S 50]]
1677f0a7bdab30d9d64ac494651d33acc9f077e8
SR 50
0
32
549
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technische Daten entfernt
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[[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war.
Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller und das 50/80 für die ccm-Zahl des Motors. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR50N, SR50B3, SR50B4, SR50C und SR50CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten ein, in einigen Versionen verstellbare, Langschwinge mit Federbein. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken welcher bis 3 kg trägt.
Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge.
Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1990 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Nach 1990 mit 12-V-Elektrik und Katalysator unter dem Namen „Bunny“ und ab 1992 auch als Elektro-Version in Zusammenarbeit mit der Firma Stegau Elektroantriebe. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge mit überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Datenblatt SR 50
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Technische Daten
* Allgemeines
* * Zulässige Gesamtmasse: 260 kg
* * Leermasse: 83 - 89 kg
* * Nutzmasse: 171 - 177 kg
* * Länge: 1790 mm
* * Breite: 705 mm
* * Höhe: 1190 mm
* * Bodenfreiheit: 120 mm
* * Radstand: 1250 mm
* * Kleinster Wendekreis: 4,00m
* * Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg
* * Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg
* * Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
* * Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h
*
* * Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 )
* * Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve)
* Motor
* * Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor
* * Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm
* * Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3
* * Kolbenhub: 44 mm
* Höchstleistung:
75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min
60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min
50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min
40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min
* max. Drehmoment:
75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min
60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min
50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min
40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min
* * Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 )
* * Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt)
* * Kühlung: Fahrtwind
* * Motormasse: 15 kg ( ohne Öl )
* * Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt
* * Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse
* * Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 )
* * Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall
* * Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi )
* * Anzahl der Kolbenringe: 2
* * Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm
* * Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F
* * Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F
* * Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt
* * Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt
* * Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder)
* * Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen)
* * Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad
* * Kolbenringe: 2
* * Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt
* *Anzahl der Gänge: 4
* * Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94
* * Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder
* * Menge Getriebeöl: 0,4 l
* Vergaser
* * Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 )
* * Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 )
* * Leerlaufdüse: 35
* * Starterdüse: 60
* * Nadeldüse: 215
* * Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 )
* * Teillastnadel: 2B 511
* * Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben
* * Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung
* * Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 )
* * Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO
* Fahrwerk
* * Anzahl Sitzplätze: 2
* * Rahmenbauart: Blechprägerahmen
* * Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm
* * Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3)
* * Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung )
* * Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung
* * Dämpfung hinten: hydraulisch
* * Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen
* * Belagbreite: 5 mm
* * Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm
* * wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2
* * Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi
* *Bereifung: 3,00 - 12 R K35
* * Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar
* * Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar
* * Felge: Scheibenrad 2,10 x 12
* Elektrische Anlage
* * Zündungsart: Prinzip Magnetzündung
* * Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage
* * Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt
* * Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt
* * Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm
* * Zündkerze - Wärmewert: 260
* * Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2
* * Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13
* * Batterie: 12 V, 5,5 Ah
* * HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE
* * Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage
* * Horn: Gleichstromsignalhorn
* * Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig )
* * Rücklicht: 5 W
* * Bremslicht: 21 W
* * Tachobeleuchtung: 2 W
[[Kategorie:Datenblatt]]
[[Kategorie:Rohdaten]]
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text/x-wiki
'''Allgemeines'''
Zulässige Gesamtmasse: 260 kg
Leermasse: 83 - 89 kg
Nutzmasse: 171 - 177 kg
Länge: 1790 mm
Breite: 705 mm
Höhe: 1190 mm
Bodenfreiheit: 120 mm
Radstand: 1250 mm
Kleinster Wendekreis: 4,00m
Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg
Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h
Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 )
Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve)
'''Motor'''
Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor
Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm
Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3
Kolbenhub: 44 mm
Höchstleistung:
75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min
60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min
50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min
40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min
max. Drehmoment:
75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min
60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min
50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min
40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min
Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 )
Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt)
Kühlung: Fahrtwind
Motormasse: 15 kg ( ohne Öl )
Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt
Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse
Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 )
Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall
Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi )
Anzahl der Kolbenringe: 2
Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm
Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F
Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F
Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt
Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt
Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder)
Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen)
Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad
Kolbenringe: 2
Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt
Anzahl der Gänge: 4
Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94
Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder
Menge Getriebeöl: 0,4 l
''' Vergaser'''
Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 )
Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 )
Leerlaufdüse: 35
Starterdüse: 60
Nadeldüse: 215
Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 )
Teillastnadel: 2B 511
Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben
Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung
Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 )
Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO
'''Fahrwerk'''
Anzahl Sitzplätze: 2
Rahmenbauart: Blechprägerahmen
Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm
Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3)
Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung )
Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung
Dämpfung hinten: hydraulisch
Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen
Belagbreite: 5 mm
Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm
wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2
Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi
Bereifung: 3,00 - 12 R K35
Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar
Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar
Felge: Scheibenrad 2,10 x 12
''' Elektrische Anlage'''
Zündungsart: Prinzip Magnetzündung
Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage
Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt
Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt
Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm
Zündkerze - Wärmewert: 260
Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2
Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13
Batterie: 12 V, 5,5 Ah
HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE
Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage
Horn: Gleichstromsignalhorn
Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig )
Rücklicht: 5 W
Bremslicht: 21 W
Tachobeleuchtung: 2 W
[[Kategorie:Datenblatt]]
[[Kategorie:Rohdaten]]
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'''Allgemeines'''
Zulässige Gesamtmasse: 260 kg
Leermasse: 83 - 89 kg
Nutzmasse: 171 - 177 kg
Länge: 1790 mm
Breite: 705 mm
Höhe: 1190 mm
Bodenfreiheit: 120 mm
Radstand: 1250 mm
Kleinster Wendekreis: 4,00m
Belastbarkeit des Gepäckträgers: 10 kg
Zulässige Anhängelast: gebr. 60 kg, ungebr. 60 kg
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Zulässige Höchstgeschwindigkeit bei Anhängerbetrieb: 40 km/h
Verbrauch: 2,5 l Gemisch Benzin (1:50) auf 100km im Drittelmix ( während Einfahrphase 1:33 )
Tankinhalt: 6,5 l (davon ca. 0,8 l Reserve)
'''Motor'''
Art des Motors: Zweitakt Otto-Motor
Zylinderbohrung: (SR 50 ) 38mm, (SR 80 ) 45 mm
Hubraum: ( SR 50 ) 49,8 cm3, (SR 80 ) 70 cm3
Kolbenhub: 44 mm
Höchstleistung:
75 km/h Variante: 5,6 PS (4,1 kW) bei 6000 U/min
60 km/h Variante: 3,7 PS ( 2,72 kW ) bei 5500 U/min
50 km/h Variante: 3,3 PS ( 2,40 kW ) bei 5500 U/min
40 km/h Variante: 2,5 PS ( 1,8 kW ) bei 4750 U/min
max. Drehmoment:
75 km/h Variante: 6,7 Nm (0,68 kpm) bei 5500 U/min
60 km/h Variante: 5,0 Nm ( 0,51 kpm ) bei 4800 U/min
50 km/h Variante: 4,64 Nm ( 0,49 kpm ) bei 3500 U/min
40 km/h Variante: 3,70 Nm ( 0,38 kpm ) bei 4500 U/min
Verdichtung: 9,5 (Sr 50 ) , 10,5 ( SR 80 )
Schmierung: Zweitakt-Öl (dem Kraftstoff zugemischt)
Kühlung: Fahrtwind
Motormasse: 15 kg ( ohne Öl )
Zylinderanordnung: 30 Grad in Fahrtrichtung geneigt
Zylinderwerkstoff: Aluminiumguß mit eingeschrumpfter Grauguß-Laufbuchse
Zylinderkopfwerstoff: Aluminium-Druckguß ( AlSi9 Cu 1 )
Abdichtung Zylinder/Zylinderkopf: Metall/Metall
Kolbenwerkstoff: Kokillenguß ( AlSi 20 CuNi )
Anzahl der Kolbenringe: 2
Pleuelart und -länge: Stahl, einsatzgehärtet, 85 mm
Pleuellager, Fuß: Nadelkranz K18 x 24 x 13F
Pleuellager, Kopf: Nadelkranz K12 x 16 x 13F
Kurbelwellenauführung: dreiteilig, zusammengepreßt
Kurbelgehäuse: Aluminium- Druckguß, vertikal geteilt
Kolbendurchmesser: 37,97 bis 39,47 (ausgeschliffener Zylinder)
Zylinderdurchmesser: 38,00 bis 39,50 (ausgeschliffen)
Kupplung: Scheiben Lamellenkupplung in Ölbad
Kolbenringe: 2
Getriebe: mechanisches Ziehkeilgetriebe mit Motor verblockt
Anzahl der Gänge: 4
Kraftübertragung: Einfach - Rollenkette 086-1-94
Kupplung: 4-Scheiben_Lamellenkupplung im Ölbad, Anpresskraft durch Tellerfeder
Menge Getriebeöl: 0,4 l
''' Vergaser'''
Vergasertyp: BVF Nadeldüsen-Schieber-Vergaser 16 N 3-2 (SR 50), 16N 3-3 (SR 80 )
Hauptdüse: 70( SR 50 ), 72 ( SR 80 )
Leerlaufdüse: 35
Starterdüse: 60
Nadeldüse: 215
Bohrung am Zerstäuber: 2x1,0 ( SR 50 ), 1x2,0 ( SR 80 )
Teillastnadel: 2B 511
Nadelposition: (SR 50 ) 4. Kerbe von oben, (SR 80 ) 3. Kerbe von oben
Luftfilter: FLP 62/1 (Naßluft) mit Fasergetrickfüllung
Leerlaufdrehzahl in U/min: (SR50 ) 1250 ( +/- 150 ), ( SR 80 ) 1500 ( +/- 175 )
Max. zul. Schadstoffemmission: < 4,5 Vol. % CO
'''Fahrwerk'''
Anzahl Sitzplätze: 2
Rahmenbauart: Blechprägerahmen
Federung vorn: Teleskopgabel 130 mm
Ölfüllung Teleskopgabel (je Holm): 0,034 l (=34 cm3)
Federung hinten: Schwinge mit Federbeinen 85 mm ( je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung )
Dämpfung vorn: ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung
Dämpfung hinten: hydraulisch
Bremsen ( vorn und Hinten ): mechanisch betätigte Simplex-Innenbackenbremsen
Belagbreite: 5 mm
Bremstrommel-Durchmesser: 125 mm
wirksame Bremsfläche: 46,2 mm2
Motoraufhängung: 2-Punkt im Gummi
Bereifung: 3,00 - 12 R K35
Reifenluftdruck vorn/hinten (Solo): 1,25/2,0 bar
Reifenluftdruck vorn/hinten (Sozius): 1,25 bar/2,50 bar
Felge: Scheibenrad 2,10 x 12
''' Elektrische Anlage'''
Zündungsart: Prinzip Magnetzündung
Lichtmaschinenzündung: Schwunglichtprimär- oder Elektronikzündanlage
Hersteller: VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt
Zündzeitpunkt: (SR 50 )1,8 mm vor Oberem Totpunkt, (SR 80 ) 1,4mm vor Oberem Totpunkt
Zünkerze - Elektrodenabstand: 0,4 mm
Zündkerze - Wärmewert: 260
Schwunglichtprimärzündanlage Kenn.-Nr.8307.12/1 Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1B, Primärzünder, glasfaserverstärkter Miriamid-Unterbrecherhebel ( VE 30 ), Unterbrecherkontaktabstand 0,4 +/- 0,05 mm mit Kleinzündspule AB 12TGL4481 Kenn-Nr.8352.1/2
Elektronische Magnetzündanlage ( EMZA ) Kenn.-Nr.8305.2/1 ( EMZA 8384.6/1 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1 CE, SR 80/1 CE Kenn.-Nr. 8305.2/3 ( EMZA 8384.6/3 ) Leistung: 42/21 W eingebaut in SR 50/1C Prinzip Magnet-Hochspannungskondensatorzündung, Unterbrechung durch Thyristor, der im Zündzeitpunkt durch einen kontaklosen, induktiven Steuergeber geschaltet wird mit Kleinzündspule EMZA AB 6TGL4481 Kenn.-Nr.8351.1/13
Batterie: 12 V, 5,5 Ah
HAuptscheinwerfer: symmetrisches Abblendlicht, 35/35 W - Bilux bei SR 50/1 B ,oder Halogen HS1 bei SR 50/1C, SR 50/1 CE, SR 80/1 CE
Blinkanlage: 4-Leuchten-Blinkanlage
Horn: Gleichstromsignalhorn
Elektrostarter: E-Motor mit Vorgelege Kenn-Nr. 8206.2 ( typenabhängig )
Rücklicht: 5 W
Bremslicht: 21 W
Tachobeleuchtung: 2 W
[[Kategorie:Datenblatt]]
[[Kategorie:Rohdaten]]
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Kategorie:Datenblatt
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Datenblatt Vergaser 16N1
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text/x-wiki
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| ||16N1-1 || 16N1-3 || 16N1-5 || 16N1-6 || 16N1-8 || 16N1-11 || 16N1-12
|-
| Hauptdüse (0,01mm) || 62 || 80 || 67 || 50 || colspan="2" | 72 || 67
|-
| Leerlaufdüse (0,01mm) || 35 || colspan="3" | 40 || colspan="3" | 35
|-
| Nadeldüse (0,01mm) || colspan="7" | 215
|-
| Startdüse (0,01mm) || colspan="7" | 50
|-
| [[Teillastnadel]] <br> (neue Nummer)|| colspan="2" | 04 <br> || 08 <br> (2A512) || 04 <br> || 09 <br> (2A521) || 10 <br> (2A511) || 08 <br> (2A512)
|-
|Teillastnadelstellung <br> (Kerbe von oben) || colspan="4" | 3 || colspan="2" | 4 || 3
|-
| Leerlaufluftschraube <br> (Umdrehungen offen) || colspan="4" | 0.5 - 1 || colspan="3" | 1 -2
|-
| Kraftstoffhöhe * || colspan="4" | 7 ''+1'' || colspan="3" | 8 ''+1''
|-
| verbaut in || [[KR 51]] <br> || [[SR 4-3]] <br> || [[KR 51/1]] <br>|| [[SR 4-2]], <br> [[SR 4-4]] <br> || [[S 50]] <br> || [[S 51]] <br> || [[KR 51/2]] <br>
|-
| colspan="8" | *) bei 0.5 m Kraftstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)
|-
|}
[[Kategorie:Datenblatt|Vergaser 16N1]]
4de48320158ea62a6203eeb33ed8fd1062355798
Vergaser 16N1
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage.
Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen.
== Wartung ==
=== Einstellung ===
[[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft.
Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts.
=== Reinigung ===
Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen.
=== Überlauf und Schwimmernadelventil ===
Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben.
*Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also
**zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...)
**undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher")
**an den Metallzungen falsch eingestellt
**an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt.
*Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht.
*Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt.
'''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht:
*Vergaser ausbauen und auseinandernehmen
*Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken.
*Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht.
*Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.)
*Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein.
Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt Vergaser 16N1]]
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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/* Siehe auch */
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage.
Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen.
== Wartung ==
=== Einstellung ===
[[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft.
Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts.
=== Reinigung ===
Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen.
=== Überlauf und Schwimmernadelventil ===
Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben.
*Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also
**zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...)
**undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher")
**an den Metallzungen falsch eingestellt
**an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt.
*Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht.
*Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt.
'''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht:
*Vergaser ausbauen und auseinandernehmen
*Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken.
*Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht.
*Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.)
*Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein.
Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt Vergaser 16N1]]<br>
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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Zündung
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2010-12-07T14:53:47Z
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/* Zündungs-Bauarten */
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text/x-wiki
Der Begriff '''Zündung''' umfasst im weiteren Sinne alle Bauteile und -gruppen, die an der Erzeugung des Zündfunkens beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise die auf der [[Grundplatte]] montierten Bauteile, sowie die [[Zündkerze]], der [[Kerzenstecker]] oder die [[Zündspule]].
== Zündungs-Bauarten ==
=== SLMZ ===
Als ''Schwunglichtmagnetzünder'' wird die Unterbrecherzündung mit innenliegender Zündspule bezeichnet. Hier befinden sich alle Bauteile der Zündung auf der [[Grundplatte]]. Die [[Hochspannungsdurchführung]] des Zündkabels ist neben der themischen Belastung eine der Hauptfehlerquellen bei dieser Zündung.
=== SLPZ ===
Der ''Schwunglichtprimärzünder'' nutzt eine externe Zündspule zur Erzeugung des Zündfunkens.
===SLEZ===
Beim Schwunglichtelektronikzünder, besser als Elektronikzündung bekannt, wurde die Funktionsweise gegenüber den vorher verwendeten Zündungen grundlegend geändert. So wird kein [[Unterbrecher]] mehr verwendet.
=== PVL ===
=== VAPE ===
s. [[VAPE]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Teillastnadel
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text/x-wiki
Die Teillastnadel reguliert zusammen mit der Nadeldüse die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
==Daten nach Fahrzeug==
===Schwalbe===
Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Vogelserie===
Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Mopeds===
S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln==
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
(Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv)
==Identifikation der BVF Teillastnadeln==
Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/>
Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren.
N1-8
Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm
N1-11
Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm
N1-12 und N1-5
Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm
N1-1,N1-3 und N1-6
Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm
Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zündspule
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text/x-wiki
Die alten Simson-Modelle bis zur KR51/1 und S50 haben fast alle eine interne Zündspule auf der [[Grundplatte]]. Die Zündspannung wird durch die [[Hochspannungsdurchführung]] über das Hochspannungskabel zum [[Kerzenstecker]] geführt.
Ausnahmen sind [[SR 4-3|Sperber]], [[SR 4-4|Habicht]], [[KR 51/1|KR 51/1S]], [[Duo]] und [[S 50|S50 B1]]; diese haben wie die neueren Modelle eine externe Zündspule. Die externen Zündspulen bekommen ihre Energie von der [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]].
Verwirrung stiftet häufig die Tatsache, dass die Spannung der Zündspule unabhängig von der Lampen- und Batteriespannung des Fahrzeuges ist. So kommt es dazu, dass trotz 6V-Elektrik eine 12V-Zündspule verbaut sein konnte.
Zum Einsatz kamen serienmäßig folgende externe Zündspulen:
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!|Bezeichnung || Spannung || Zündung
|-
| 8351.1/2 || 6 V || [[Zündung#SLEZ|Elektronikzündung]]
|-
| 8352.1/2 || 12 V || [[Zündung#SLPZ|Unterbrecherzündung]]
|}
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit
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Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition== Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß Definition "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf eb…“
wikitext
text/x-wiki
==Definition==
Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß Definition "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann".
==In der Simsonpraxis...==
...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp festgelegt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simsons 60 Km/H.
Tatsächlich ist diese Gechwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH.
Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H.
Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht.
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==Definition==
Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß Definition "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann".
==In der Simsonpraxis...==
...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp festgelegt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simsons 60 Km/H.
Tatsächlich ist diese Gechwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH.
Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H.
Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht.
[[Kategorie:Recht]]
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Mofa
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text/x-wiki
Ein Mofas (=Motorisiertes Fahrrad) ist ein einspuriges einsitziges Kfz mit einer Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h; besondere Sitze für die Mitnahme von Kindern unter sieben Jahren dürfen jedoch angebracht sein.
Mofas sind gemäß § 4 Abs I, 1 FahrerlaubnisVO von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen. Gemäß § 5 Abs I FahrerlaubnisVO ist jedoch eine Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich. Diese kann in Deutschland mit 15 Jahren erworben werden. Hat man diese nicht, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor (20 Euro/ 1Pkt).
Für Simsons trifft dies auf den SL 1 und SL 1S zu. Diese haben zwar eine bbH von 30 Km/H, jedoch ähnlich wie für Schwalbe&Co gibt es gemäß Einigungsvertrag eine Regelung, nach der diese Fzg., sofern sie vor dem 28.02.1992 erstmals in den Verkehr genommen sind, Mofas gleichzustellen sind.
[[Kategorie:Recht]]
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Gemisch
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==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
==Web-Links==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Normteil
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Prof
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Sackgasse durchbrochen.
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'''Normteile''' sind standardisierte Bauteile von Maschinen und Geräten. Bei der Konstruktion muss auch aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht speziell für ein Modell angefertigt werden, sondern können nach Katalog ausgesucht und zugekauft werden. Zumeist gibt es auch nicht nur einen Lieferanten, was die Preisverhandlungen interessanter macht.
Auch für den Betrieb und die Reparatur ist es günstig, wenn man möglichst viele Ersatzteile überall im Fachhandel kaufen kann und nicht in jedem Fall auf einen Simson-Händler angewiesen ist. Auch hier hat der Endverbraucher die Chance, einen besseren Preis oder eine bessere Qualität zu erzielen, indem er den "richtigen" Laden wählt.
In den Simson-Fahrzeugen verwendete Normteile sind:
* Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben
* [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]]
* [[Lager|Kugellager und Nadellager]]
* [[Wellendichtring|Wellendichtringe]]
* Scheibenfedern
* Antriebskette
Üblicherweise nicht als Normteil bezeichnet, aber handelsüblich sind:
* Glühlampen und Sicherungen
* [[Batterie]]
* [[Zündkerze]] und [[Kerzenstecker]]
* [[Reifen]] und Schläuche
* Felgen und Speichen
Man kauft dann z.B. keinen "Wellendichtring für die Kurbelwelle der S51 rechts", sondern bestellt einen "Wellendichtring 20 x 47 x 7 Viton" und kann bei Aushändigung gleich nachprüfen, ob der Verkäufer das richtige rausgesucht hat.
==siehe auch==
[[Baukastensystem]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Fahrzeugidentifikationsnummer
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text/x-wiki
Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Recht]]
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Moses Simson
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Moses Simson (* ca. 1800 in Schwarza (Thüringer Wald); † 11. Dezember 1868 in [[Suhl]]) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer der Simsonwerke in Suhl.
== Leben ==
Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Heinrichs. Sein Großvater Liebmann Simson, Sohn des Simson Liebmann aus Mühlfeld, hatte noch als Knecht bei dem Schutzjuden Moses Meyer in Heinrichs gearbeitet und war 1773 mit seiner Familie in das nahegelegene Schwarza gezogen. Sein Sohn, der Vater von Moses, handelte mit Stoffen, Tüchern, Betten und Kleidungsstücken und verlieh Geld. Dadurch kam er zu einigem kleinen Vermögen und hinterließ der Familie bei seinem Tod 11.939 Reichtaler.
Im Zuge der jüdischen Emanzipation wurde den Juden auch der Grunderwerb möglich. Loeb und Moses kauften das Haus Nr. 116 am Markt in Suhl für 812 Reichtaler. Dort eröffneten sie 1850 ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft.
1854 erwarben die Brüder Simson einen Anteil von einem Drittel an einen Suhler Stahlhammer, der 1741 von Andreas Bauer gegründet worden war und in dem Erz geschmolzen und zu Stahlblöcken und Stangen geschmiedet wurde. Daraus wurden unter anderem Äxte, Meißel, Hellebarden, und Rohre für das Suhler Büchsenmacherhandwerk produziert.
1856 besaßen Loeb und Moses bereits mit 7/12 Anteilen die Mehrheit in dem Unternehmen und nannten es „[[Simson]] & Co“. Zunächst wurde nur Holzkohlestahl produziert, der zum Teil zu Schwarzblechen weiterverarbeitet wurde. Wegen schlechter Qualität wurde die Produktion kurze Zeit später eingestellt. In den Folgejahren wurden das Erzeugnis für die Herstellung von Stich- und Feuerwaffen verwendet, die von rund 20 Beschäftigten produziert wurden. 1862 wurde die Firma „Gebr. [[Simson]]“ in das Suhler Handelsregister als Bajonett- und Ladenstockfabrik eingetragen. Inhaber waren Löb und Moses Simson.
== Nachwirken ==
Seine Ehefrau Luise Simson führte das Unternehmen mit Karl Luck und später mit ihrem Sohn Gerson Simson weiter. Die Fabrik wird in „Simson & Luck“ umbenannt. 1871 wurde die erste Dampfmaschine in Betrieb genommen und im Folgejahr erhielt die Fabrik Staatsaufträge für die Waffenfertigung. Zwischen 1872 und 1876 wurden rund 150.000 Militärgewehre vom Typ Modell 71 gefertigt. 1880 erfolgte zudem der Beginn der Produktion von Jagdwaffen.
1882 wurde ein neues Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Simson gebaut. Zwei Jahre später schied Karl Luck aus der Firma „Simson & Luck“ aus. 1887 baute man an das fünf Jahre alte Wohnhaus Werkstätten, Büro, Revison und Magazin an. 1893 wurde die Produktion von Präzisionsrichtmitteln für die Artillerie aufgenommen. Hauptabnehmer war die Firma Krupp. 1896 produzierte man zudem die ersten luftbereiften Fahrräder nach englischen Vorbildern und die Firma wurde somit schnell zu einem der größten Fahrradproduzenten Deutschlands.
Ab 3. Juli 1899 wurde die Firma nur noch „Simson und Co.“ genannt, der Name Luck wurde gestrichen. Es wird in Berlin eine Zweigniederlassung in der Mohrenstraße gegründet. Es war ein Handelsbüro, das Kontakte zu Heeresdienststellen im In- und Ausland pflegte. 1904 starb Gerson Simson. Zu der Zeit waren 1200 Beschäftigte bei Simson beschäftigt und das Unternehmen war somit der größte Arbeitgeber im Umkreis. Seine Witwe Jeanette Simson überließ ihren vier Söhnen die Leitung der Simson Werke wie folgt: Max Simson (* 1871) übernahm die Geschäftsleitung der Berliner Niederlassung, Leonhard (* 1878) wurde Prokurist und kaufmännischer Direktor der Firma, Arthur Simson (* 1882) wurde Technischer Direktor und Julius Simson (* 1884) wurde mit der Leitung des Berliner Außensitzes beauftragt.
1908 kam es zu Streik in der Belegschaft, die Wiedereinstellung von zwölf entlassenen Kollegen sowie den Einbau von Öfen und Ventilatoren in einigen Abteilungen forderte. Der Streik endete mit Teilerfolgen für die Mitarbeiter. 1909 erfolgten die ersten Versuche im Automobilbau. Sie waren von mehreren Fehlschlägen gezeichnet. Ende des Jahres wurde der Automobilexperte Paul Henze für mehrere Monate gewonnen. Nach dessen Konstruktionsunterlagen baute der Ingenieur Fritz Hattler Versuchsmuster. Die Produktion erfolgte in einer bereits 1907 ersteigerten ehemaligen Möbelfabrik. 1911 wurde der erste Pkw (Simson A) mit 4-Zylinder-Motor gebaut und ging in Serienproduktion. Aufgrund der Untermotorisierung wurden jedoch nur wenige Exemplare verkauft.
1912 waren 1500 Beschäftigte bei Simson tätig. Die Familie ließ sich durch den bekannten Berliner Architekten Hermann Muthesius eine neue, repräsentative Villa errichten. 1936 musste die Familie aufgrund der Nationalsozialistischen Diktatur in Ausland fliehen. Im Rahmen der Enteignung jüdischer Industrieller übernahm ein Treuhänder die Firma, dabei entstanden durch Fusion mit anderen Werken die „Berlin Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke“ (BSW).
via: [http://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Simson wikipedia.org]
[[Kategorie:Historie]]
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Simson Supra
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Der Simson Supra, das bekannteste Pkw-Modell der Firma Simson, wurde in ca. 1.520 Exemplaren zwischen 1924 und 1934 gebaut.
Die Waffenfabrik der Gebrüder [[Simson]] im thüringischen [[Suhl]] stellte ab 1896 auch Fahrräder und von 1911 bis 1934 Personenkraftwagen her. 1922 wurde Paul Henze als Konstrukteur eingestellt, der sich bei der Reichenbacher Automobilfabrik (RAF) und bei den Steiger-Werken Burgrieden verdient gemacht hatte. Der von Henze für [[Simson]] entwickelte Supra war ein ausgeprägter Sportwagen: der 1924 vorgestellte Typ S leistete 50 PS aus zwei Liter Hubraum und hatte einen Radstand von 2,60 m - 3,00 m. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 - 140 km/h. Der Vierzylindermotor wurde von vier Ventilen pro Zylinder beatmet, die wiederum von zwei oben liegenden Nockenwellen mit Königswelle gesteuert wurden.
Die Potenz dieses Wagens bewiesen zahlreiche Motorsportsiege. Für weniger potente Kunden wurde der Typ So mit 3,00 m Radstand kreiert. Dessen Motor hatte zwei Ventile pro Zylinder, eine oben liegende Nockenwelle mit Königswelle und leistete 40 PS. Von den 4-Zylinder-Typen S und So wurden in 5 Jahren etwa 750 Exemplare gebaut.
Parallel gab es den Typ J mit Sechszylindermotor (3,1 Liter Hubraum, 60 PS). Sein Motor war, wie der des Typs So, mit 2 hängenden Ventilen pro Zylinder, einer obenliegenden Nockenwelle und einer Königswelle ausgestattet. Der Radstand dieses größeren Wagens betrug 3,50 m.
1926 ersetzte der Typ R den Typ J. Sein geringfügig vergrößerter Motor hatte nun eine untenliegende Nockenwelle, die die beiden Ventile pro Zylinder antrieb. Es blieb bei 60 PS Leistung. Alle bisher genannten Modelle hatten Rechtslenkung und Seilzugbremsen, die auf alle 4 Räder wirkten.
1928 wurde der Typ R überarbeitet: Die Seilzugbremsen bekamen Saugluftunterstützung und es wurde auf Linkslenkung umgestellt. In dieser Ausstattung fertigte man das Fahrzeug noch bis 1931.
Nachfolger war der Typ RJ. Er hatte bei sonst gleicher Auslegung einen Motor mit 3,4 Litern Hubraum, der 70 PS leistete. Die Typen J, R und RJ wurden in 9 Jahren ca. 750 mal gebaut.
Gleichzeitig mit dem Typ RJ wurde der Typ A vorgestellt. Er hatte bei vergrößertem Radstand (3,55 m) einen 8-Zylinder-Reihenmotor mit seitlich stehenden Ventilen. Sein Hubraum betrug 4,7 Liter und er leistete 90 PS. In 3 Jahren entstanden ganze 20 Fahrzeuge.
1934 wurden von den Typen RJ und A nur noch 12 Exemplare ausgeliefert. Dann wurde die Pkw-Produktion wegen mangelnder Rentabilität eingestellt.
Nach heutigem Kenntnisstand sind nur wenige Supra-Modelle erhalten geblieben, von den legendären Vierventil-Motoren gibt es kein Exemplar mehr; den Supra So kann man noch im Verkehrsmuseum Dresden und in der Garage des deutschen Schauspielers Manfred Krug finden.
via [http://de.wikipedia.org/wiki/Simson_Supra wikipedia.org]
weiter Links:
[http://www.fahrzeug-museum-suhl.de/seiten/home.htm www.fahrzeug-museum-suhl.de]
[[Kategorie:Historie]]
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Industrieverband Fahrzeugbau
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Der '''Industrieverband Fahrzeugbau (IFA)''' war ein Zusammenschluss verschiedener Kombinate der Kraftfahrzeugindustrie in der DDR. Auch [[Simson]] in Suhl war als Teil des IFA-Kombinates für Zweiradfahrzeuge Mitglied dieses Verbandes.
==Web-Links==
[http://de.wikipedia.org/wiki/Industrieverband_Fahrzeugbau IFA bei Wikipedia]
[[Kategorie:Historie]]
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Sicherung
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Eine Sicherung schützt einen Stromkreis vor Überlastung, z.B. durch einen Kurzschluss.
In den Simson-Mopeds und Rollers sind bis zu zwei Sicherungen verbaut.
* '''keine''' Sicherung haben die einfachen Modelle mit Trockenbatterie
* '''eine''' Sicherung ist in den Modellen verbaut, die eine [[ELBA]] haben. Sie schützt den Batteriestromkreis
* '''zwei''' Sicherungen befinden sich in den Modellen mit [[Ladeanlage]]. Eine flinke Glassicherung (5x20mm) schützt die Diode im Ladestromkreis, die andere in der Ausführung als Topedo-Sicherung ist für den Batteriestromkreis verantwortlich.
Sollte eine Sicherung immer wieder durchbrennen, dann kann man den Fehler finden, indem man sie vorübergehend durch eine Prüflampe ersetzt. Diese Prüflampe wird hell leuchten, solange der Kurzschluss noch vorhanden ist. Man klemmt dazu nacheinander die verschiedenen Gleichstromverbraucher und ihre Zuleitungen ab, bis die Prüflampe ausgeht.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Sicherung
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Eine Sicherung schützt einen Stromkreis vor Überlastung, z.B. durch einen Kurzschluss.
In den Simson-Mopeds und Rollern sind bis zu zwei Sicherungen verbaut.
* '''keine''' Sicherung haben die einfachen Modelle mit Trockenbatterie
* '''eine''' Sicherung ist in den Modellen verbaut, die eine [[ELBA]] haben. Sie schützt den Batteriestromkreis
* '''zwei''' Sicherungen befinden sich in den Modellen mit [[Ladeanlage]]. Eine flinke Glassicherung (5x20mm) schützt die Diode im Ladestromkreis, die andere in der Ausführung als Topedo-Sicherung ist für den Batteriestromkreis verantwortlich.
Sollte eine Sicherung immer wieder durchbrennen, dann kann man den Fehler finden, indem man sie vorübergehend durch eine Prüflampe ersetzt. Diese Prüflampe wird hell leuchten, solange der Kurzschluss noch vorhanden ist. Man klemmt dazu nacheinander die verschiedenen Gleichstromverbraucher und ihre Zuleitungen ab, bis die Prüflampe ausgeht.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Glühlampe
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Die Beleuchtungseinrichtungen bei den Simson-Modellen sind mit Glühlampen bestückt.
Die Bordspannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt. Sie ist identisch mit der [[Batterie]]spannung, auch wenn die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungsstromkreise sind und nichts mit dem Batteriestromkreis zu tun haben. Unabhängig von der Bordspannung ist die Spannungsangabe für die [[Zündspule]].
* '''Scheinwerfer''', je nach Modell mit 15/15W, 25/25W, 35/35W oder 35W Halogen HS1
* '''Rücklicht''' 5W
* '''Bremslicht''' und '''Blinker''' 18W oder 21W
* '''Standlicht''' 2W
* '''Tachobeleuchtung''', '''Leerganganzeige''' 1,2W
Die jeweilige Lampenleistung darf nicht verändert werden, da die Lichtspulen auf der [[Grundplatte]] eine ungeregelte Spannung abgeben, die nur dann in allen Drehzahlbereichen stimmt, wenn die Lampenleistung zu den Spulen auf der Grundplatte, zur Schlusslichtdrossel in der [[Ladeanlage]] und dem [[Polrad]] passt.<br/>
Wird eine Lampe mit zu hoher Leistung eingebaut, bricht die Spannung zusammen, die Lichtausbeute verringert sich.<br/>
Wird eine Lampe mit zu gringer Leistung eingebaut, steigt die Spannung über ihren Nennwert an und der Glühfaden in der Lampe wird über kurz oder lang durchbrennen. Das gleiche passiert, wenn von den beiden parallel geschalteten Lampen in Rücklicht und Tachobeleuchtung eine ausfällt.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Lampe
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Weiterleitung nach [[Glühlampe]] erstellt
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Birne
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Glühbirne
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Beleuchtung
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text/x-wiki
Die Beleuchtungseinrichtungen an den Simson-Modellen ist von hoher Bedeutung für die Sicherheit im Strassenverkehr.<br/>
Veränderungen sind zumeist nicht zulässig, weil die Beleuchtung Teil der [[ABE]] ist. Die Beleuchtungseinrichtungen müssen dem Fahrzeug bei Auslieferung ab Werk entsprechen. Es darf allerdings ein N-Modell mit Blinkern ausgerüstet werden, nicht jedoch ein Modell, das original Blinker hatte, durch den Abbau zum N-Modell umgebaut werden.
Die Lichtleistung der verschiedenen [[Lampe]]n muss aus technischen Gründen genau eingehalten werden, weil die von den Spulen auf der [[Grundplatte]] gelieferten Spannungen nur dann passen, wenn die passenden Lampen verbaut sind.
Vorhandene Beleuchtungseinrichtungen
* Scheinwerfer
* kombiniertes Rück- und Bremslicht
* Parklicht
* Blinker
* Tachobeleuchtung
* Leerganganzeige (nicht an allen Modellen)
[[Kategorie:Elektrik]]
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Elektrik-Fehler
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Zschopower
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text/x-wiki
Häufige Elektrik-Fehler und ihre Beseitigung:
==Kein Zündfunke==
Hier ist zunächst bei Unterbrecherzündung der Unterbrecher zu prüfen. Bei elektronischer Zündung sowohl die Lade- als auch die Geberspule, danach die Zündspule. Eine externe Zündspule kann man leicht prüfen: Batterie plus über ein Kabel mit Zündspule Klemme 1 verbinden, Zündkerze in Kerzenstecker, Batterie minus über Kabel mit dem Kerzenkörper verbinden, Ein weiteres Kabel an Zündspule Klemme 15 anschliessen, das andere Ende dieses Kabels ganz kurz an Batterie minus halten, beim Wegnehmen muss ein Funke an den Kerzenelektroden überspringen.
==eine Lampe leuchtet nicht==
* Im einfachsten Fall ist die [[Lampe]] defekt. Das kann man prüfen, indem man die Lampe direkt an die Batterie anschliesst.
* Die nächst häuftige Ursache sind Korrosion an der Lampenfassung, an einem Schalter oder ein Masseproblem. Dazu verfolgt man mit einer Prüflampe die Leitungen von der Grundplatte über die Schalter bis zur Lampenfassung. Weil die meisten Lampenstromkreise Wechselspannungskreise sind, kann man nur messen, wenn der Motor läuft.
* Ist schon am Kabel, welches von der Grundplatte kommt, keine Spannung zu messen, muss man die Grundplatte abschrauben und nachschauen, ob entweder das Kabel an der Lötstelle abvibriert ist, oder ob der masseseitige Spulenanschluss keinen Kontakt zur Masse mehr hat.
==Lampen brennen durch==
* Wenn Änderungen an der Elektrik gegenüber dem Originalzustand vorgenommen wurden, ist zuerst hier der Fehler zu suchen. [[Polrad]] und [[Grundplatte]] mit den Spulen müssen elektrisch/magnetisch zueinander passen.
* Die verwendeten Lampen sollten von NARVA sein und ihre Spannung und Leistung darf nicht von der Originalbestückung abweichen.
* Wackelkontakte an den Lampenfassungen können auch zu schnellem Durchbrennen der Glühfäden führen.
* Rücklichtlampe und Tachobeleuchtung müssen stets beide funktionieren. Fällt eine Lampe aus, dauert es nicht lange, bis die andere auch durchbrennt.
==Sicherung brennt durch==
Die [[Sicherung]]en befinden sich im Ladestromkreis für die Batterie und im Gleichstromkreis von der Batterie zu den Verbrauchern: Hupe, Blinker, Standlicht und ggf. Leerganganzeige.
Eine in der richtigen Stärke eingesetzte Sicherung darf nur im Kurzschlussfall durchbrennen. Man kann die Ursache gut suchen, wenn man anstelle der defekten Sicherung eine Prüflampe an die entsprechenden Kontaktfahnen des Sicherungshalters klemmt. Die Prüflampe leuchtet, solange der Kurzschluss vorhanden ist. Man muss jetzt den Gleichstromkreis zu den Verbrauchern verfolgen und an den verschiedenen Kontakten wackeln, bis man die Stelle gefunden hat, an der die Prüflampe ausgeht.
==Bremslicht geht nicht==
* Lampe durchgebrannt
* Keine Spannung von der Lichtspule auf der Grundplatte
* Bremslichtkontakt nicht in Ordnung. Bei laufendem Motor das Kabel am hinteren Bremsschild abziehen und an Masse halten. Wenn das Bremslicht jetzt angeht, ist der Schalter nicht i.O.
==Blinker blinken nicht oder zu schnell==
* Batterie leer
* Bei zwei Blinkern pro Seite ist eine Lampe ausgefallen.
==Hupe hupt nicht==
* Batterie leer
* Hupenknopf korrodiert
* Draht ab
==Scheinwerfer zu schwach==
* zu starke Lampe verbaut
* Kontakte im Zündlichtschalter oder Abblendschalter oder in der Fassung korrodiert
* Refelktor blind
==Batterie lädt nicht==
* Ladesicherung durchgebrannt
* Ladespule liefert keinen Strom
* Ladeanlage defekt
Man kann anstelle der Batterie eine Prüflampe anklemmen, diese muss mit steigender Motordrehzahl heller leuchten, wenn Ladestrom fliesst.
==Beim Einschalten vom Licht geht der Motor aus==
* Massefehler, Abhilfe eine extra Masseleitung vom Motor zu den Massepunkten führen
* Verkabelungsfehler nach Umbau in einem [[Leitungsverbinder]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Batterie
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text/x-wiki
Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Die Batteriespannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt.
Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist.
Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor.
Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben.
Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln.
Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat.
Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist.
Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kategorie:Motor
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Die Seite wurde neu angelegt: „Das Herz einer jeden Simson: ein kleiner, aber leistungs- und belastungsfähiger Zweitaktmotor.“
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text/x-wiki
Das Herz einer jeden Simson: ein kleiner, aber leistungs- und belastungsfähiger Zweitaktmotor.
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Zweitaktmotor
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text/x-wiki
In den [[Simson]]-Mopeds und Rollern arbeiten kleine Einzylinder-Zweitaktverbrennungsmotore mit zumeist 50 Kubikzentimetern Hubraum. Ausnahmen sind die S70 und SR80 mit 70 cm³.
Ein Zweitaktmotor zeichnet sich durch die geringe Zahl von nur drei beweglichen Teilen aus, die ihn leicht und preiswert werden lassen:
* [[Kurbelwelle]]
* Pleuel
* [[Kolben]]
Dem Zweitaktmotor fehlen nicht etwa zwei Takte eines Viertaktmotors, auch er muss Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstossen. Dafür braucht er allerdings nur eine Kolbenauf- und eine Abbewegung, wohingegen der Viertaktmotor jeweils zwei benötigt.
Siehe auch: <br/>
http://de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor
[[Kategorie:Motor]]
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Lager
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text/x-wiki
Ein '''Lager''' gewährleistet die möglichst reibungsarme Rotation von Bauteilen wie z.B. der [[Kurbelwelle]]. Die meisten bei Simson verwendeten Lager sind [[Normteil|Normteile]].
==siehe auch==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Versicherung
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Dr.gerberit
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text/x-wiki
Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, braucht man gemäß §§ 1,6 Pflichtversicherungsgesetz für sein Fahrzeug eine Haftpflichtversicherung. Diese garantiert, dass im Falle eines verschuldeten Unfalls der Unfallgegner den Schaden erstattet bekommt.
Für [[Kleinkrafträder]] reicht ein Versicherungskennzeichen, welches man bei allen gängigen Versicherungen, dem ADAC usw. erwerben kann. Das Kennzeichen ist immer bis einschließlich Februar des Folgejahres gültig. Danach sollte man nicht vergessen, sich ein neues Kennzeichen zu besorgen, da sonst jede Fahrt eine Straftat darstellt!
Über die Haftpflichtversicherung hinaus kann man einer Teilkasko zukaufen, in der weitere Leistung enthalten sind, wie Diebstahlsschutz, Wildunfall etc. Die Leistungen sind je nach Versicherung unterschiedlich. Hier sollte man für sich schauen, ob man diese wirklich bracht.
==Siehe auch==
[[Hersteller-Schlüsselnummer]]
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Eine '''Haftpflichtversicherung''' wird gemäß §§ 1,6 Pflichtversicherungsgesetz benötigt, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Diese garantiert, dass im Falle eines verschuldeten [[Unfall|Unfalls]] der Unfallgegner seinen Schaden erstattet bekommt.
Für [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] reicht ein Versicherungskennzeichen, welches man bei allen gängigen Versicherungen, dem ADAC usw. erwerben kann. Das Kennzeichen ist immer bis einschließlich Februar des Folgejahres gültig. Danach sollte man nicht vergessen, sich ein neues Kennzeichen zu besorgen, da sonst jede Fahrt eine Straftat darstellt!
Über die Haftpflichtversicherung hinaus kann man eine Teilkasko zukaufen, in der weitere Leistung enthalten sind, wie Diebstahlsschutz, Wildunfall etc. Die Leistungen sind je nach Versicherung unterschiedlich. Hier sollte man für sich schauen, ob man diese wirklich bracht.
==Siehe auch==
[[Hersteller-Schlüsselnummer]]
[[Kategorie:Recht]]
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Tuning
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Dr.gerberit
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Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen.
Durch diese Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren.
==Rechtliche Aspekte von Tuning==
Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen.
Aber zum Thema:
Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben.
=== Zulassungsrecht: ===
Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat.
Zur Erinnerung:
* Mofa =25 Km/H;
* Kleinkraftrad=50ccm/45 Km/H;
* Leichtkraftrad= >50ccm/ <125ccm;
* Motorrad= >50ccm/ >45 Km/H
Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. Das heißt, dass jede Änderung, die ich vornehme und die nicht in den Vorschriften der DDR festgehalten wurde, dazu führt, dass das Fzg nach aktueller Rechtslage bewertet wird.
Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Alternative 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Alternative 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert.
Alternative 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H (bzw 45 Km/H, da die Schwalbe ja nicht mehr den Vorschriften der DDR entspricht). Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad. Die nächste Kategorie Leichtkraftrad trifft ebenfalls nicht zu, da hier ein Hubraum von >50 ccm gefordert ist, den wir ja nicht haben. Die Folge: KKR und LKR sind von der Zulassung ausgenommen. Beides trifft nun nicht mehr zu. Somit wäre die Schwalbe zulassungsspflichtig. Fahren ohne Zulassung bedeutet eine Ordnungswidrigkeit von 50 Euro/ 3Pkt.
Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ein LKR geworden. LKR sind zwar von der Zulassung ausgenommen, benötigen jedoch ein amtliches Kennzeichen. Ist dies nicht vorhanden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.
Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde.
=== Führerscheinrecht: ===
Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung:
* Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60)
* Klasse A1= LKR = >50 ccm <125 ccm
* Klasse A = Motorrad = >50 ccm/ >45 Km/H
Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen:
Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH nicht mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus. Auch Klasse A1 und A treffen nicht zu, da das Kriterium von >50 ccm nicht erfüllt wird. Nach herrschender Meinung ist es nun so, dass Klasse A als "Auffangtatbestand" gesehen wird, d.h., dass alle Fälle von Zweirädern, die sonst nicht eingeordnet werden können, Klasse A-plichtig sind. Somit bräuchten wir in diesem Fall also einen Motorradführerschein. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor.
Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug deutlich in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen.
==sonstige Vorschriften/ Hinweise==
Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!!
Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt).
Auch kann die Betriebserlaubnis durch Tuningmaßnahmen erlöschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird.
'''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen!
[[Kategorie:Recht]]
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Polizeikontrolle
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Dr.gerberit
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Die Seite wurde neu angelegt: „Du bist in eine Verkehrskontrolle geraten? KEINE PANIK! Vermutlich hattest du bisher bis auf den netten Polizisten damals im Kindergarten, der mit dir über die A…“
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Du bist in eine Verkehrskontrolle geraten? KEINE PANIK! Vermutlich hattest du bisher bis auf den netten Polizisten damals im Kindergarten, der mit dir über die Ampel gegangen ist, keinen Kontakt zur Polizei. Und nun wirst du angehalten, obwohl du eigentlich gar nichts gemacht hast. Das Herz fängt an zu klopfen und man fragt sich, ob man nicht doch etwas verkehrt gemacht hat. Aber keine Sorge- die Polizei führt gelegentlich "Anlassunabhängige Verkehrskontrollen" durch, um sich vom Zustand des Fahrers und des Fahrzeugs zu überzeugen. Im Vorbeifahren kann man nunmal nicht sehen, ob der Fahrer evtl getrunken hat oder die Schwalbe kurz zuvor geklaut wurde.
Der erste (und wichtigste) Rat an dieser Stelle: Immer freundlich und einsichtig bleiben. Eine Begrüßung ala: "Was wollen sie?"oder "Machen sie schnell, ich hab keine Zeit", sorgt für keine gute Grundstimmung bei den Polizisten und führt in KEINEM Fall dazu, dass die Kontrolle schneller vorbei geht.
Da es im Straßenverkehr sehr sehr viele Regeln gibt, ist die Warscheinlichkeit groß, dass man irgendetwas Falsch gemacht hat und darauf von den Polizisten nun angesprochen wird. Geht das Rücklicht nicht? Hat man die ABE gerade nicht dabei? Ist man zuvor falsch abegogen? Wird man auf soetwas von den Polizisten angesprochen, ist die eher schlechtere Variante zu sagen: "Fangen sie mal lieber richtige Verbrecher!", "Das können sie mir eh nicht beweisen", "Ihnen ist wohl echt langweilig!" oder "Mein Onkel ist Anwalt, der sorgt dafür, dass Sie die längste Zeit Polizist waren!". Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass die Polizei bei Ordnungswidrigkeiten bis 35 Euro ein Ermessen hat, ob sie eine mündliche Verwarnung auspricht oder die Sache kostenpflichtig macht. Einsicht und eine Entschuldigung, zusammen mit dem Versprechen, dass man Zukünftig den Fehler nicht wieder begeht, führen in den meisten Fällen dazu, dass man nochmal mit einem "blauen Auge" davon kommt.
Sehr sehr viele Simsonfahrer können davon berichten, dass sie von den Polizisten angesprochen wurden, dass ihr Mopet 60 statt den erlaubten 45 Km/H gefahren sei. Diese Aussage ist natürlich falsch. Leider ist es unmöglich, wirklich alle Regeln des Straßenverkehrs, insbesondere die tausenden von Ausnahmen, zu kennen. Auch für Polizisten ist dies unmöglich. Insofern sollte man den Kontrolliernden einfach darauf hinweisen, dass es für alte DDR-Roller eine Ausnahme zur 45 Km/H Regelung gibt (siehe hierzu auch [[Führerschein]]). Falsch wäre hier eine Aussage ala: ""Mann, wie kann man DAS denn bitte nicht wissen?" oder "Was lernt ihr eigentlich in eurer Polizeischule?".
Beherzigt man diese kleinen Grundregeln, ist eine Polizeikontrolle in den meisten Fällen nicht so schlimm und auch recht schnell vorbei. Sollte man einen [[Kontrollbericht]] (oder auch Mängelschein) bekommen haben, ist dies nicht weiter schlimm: Mängel in Ordnung bringen, bei der Polizei vorzeigen und es entstehen keine weiteren Kosten. Sollte man doch eine kostenpflichtige Verwarnung oder einen Bußgeldbescheid bekommen, kann man entweder Widerspruch einlegen oder das Geld bezahlen. Hauptsache: nicht allzusehr ärgern!
In diesem Sinne auf ein hoffentlich positives Erlebnis mit de Polizei!
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Dr.gerberit
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Du bist in eine Verkehrskontrolle geraten? KEINE PANIK! Vermutlich hattest du bisher bis auf den netten Polizisten damals im Kindergarten, der mit dir über die Ampel gegangen ist, keinen Kontakt zur Polizei. Und nun wirst du angehalten, obwohl du eigentlich gar nichts gemacht hast. Das Herz fängt an zu klopfen und man fragt sich, ob man nicht doch etwas verkehrt gemacht hat. Aber keine Sorge- die Polizei führt gelegentlich "Anlassunabhängige Verkehrskontrollen" durch, um sich vom Zustand des Fahrers und des Fahrzeugs zu überzeugen. Im Vorbeifahren kann man nunmal nicht sehen, ob der Fahrer evtl getrunken hat oder die Schwalbe kurz zuvor geklaut wurde.
Der erste (und wichtigste) Rat an dieser Stelle: Immer freundlich und einsichtig bleiben. Eine Begrüßung ala: "Was wollen sie?"oder "Machen sie schnell, ich hab keine Zeit", sorgt für keine gute Grundstimmung bei den Polizisten und führt in KEINEM Fall dazu, dass die Kontrolle schneller vorbei geht.
Da es im Straßenverkehr sehr sehr viele Regeln gibt, ist die Warscheinlichkeit groß, dass man irgendetwas Falsch gemacht hat und darauf von den Polizisten nun angesprochen wird. Geht das Rücklicht nicht? Hat man die ABE gerade nicht dabei? Ist man zuvor falsch abgebogen? Wird man auf soetwas von den Polizisten angesprochen, ist die eher schlechtere Variante zu sagen: "Fangen sie mal lieber richtige Verbrecher!", "Das können sie mir eh nicht beweisen", "Ihnen ist wohl echt langweilig!" oder "Mein Onkel ist Anwalt, der sorgt dafür, dass Sie die längste Zeit Polizist waren!". Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass die Polizei bei Ordnungswidrigkeiten bis 35 Euro ein Ermessen hat, ob sie eine mündliche Verwarnung auspricht oder die Sache kostenpflichtig macht. Einsicht und eine Entschuldigung, zusammen mit dem Versprechen, dass man Zukünftig den Fehler nicht wieder begeht, führen in den meisten Fällen dazu, dass man nochmal mit einem "blauen Auge" davon kommt.
Sehr sehr viele Simsonfahrer können davon berichten, dass sie von den Polizisten angesprochen wurden, dass ihr Mopet 60 statt den erlaubten 45 Km/H gefahren sei. Diese Aussage ist natürlich falsch. Leider ist es unmöglich, wirklich alle Regeln des Straßenverkehrs, insbesondere die tausenden von Ausnahmen, zu kennen. Auch für Polizisten ist dies unmöglich. Insofern sollte man den Kontrolliernden einfach darauf hinweisen, dass es für alte DDR-Roller eine Ausnahme zur 45 Km/H Regelung gibt (siehe hierzu auch [[Führerschein]]). Falsch wäre hier eine Aussage ala: ""Mann, wie kann man DAS denn bitte nicht wissen?" oder "Was lernt ihr eigentlich in eurer Polizeischule?".
Beherzigt man diese kleinen Grundregeln, ist eine Polizeikontrolle in den meisten Fällen nicht so schlimm und auch recht schnell vorbei. Sollte man einen [[Kontrollbericht]] (oder auch Mängelschein) bekommen haben, ist dies nicht weiter schlimm: Mängel in Ordnung bringen, bei der Polizei vorzeigen und es entstehen keine weiteren Kosten. Sollte man doch eine kostenpflichtige Verwarnung oder einen Bußgeldbescheid bekommen, kann man entweder Widerspruch einlegen oder das Geld bezahlen. Hauptsache: nicht allzusehr ärgern!
In diesem Sinne auf ein hoffentlich positives Erlebnis mit der Polizei!
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Kontrollbericht
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Dr.gerberit
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Die Seite wurde neu angelegt: „Kontrollbericht (oder auch Mängelschein) dient der Polizei zur Überprüfung, dass ein mangelhafter Zustand am Fahrzeug behoben wird bzw die fehlenden Papiere na…“
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Kontrollbericht (oder auch Mängelschein) dient der Polizei zur Überprüfung, dass ein mangelhafter Zustand am Fahrzeug behoben wird bzw die fehlenden Papiere nachgereicht werden.
Das Prinzip ist einfach: Auf einem Vordruck wird festgehalten, was an dem Fahrzeug repariert werden muss bzw welche Papiere man bei der Kontrolle nicht dabei gehabt hat. Das Original behält die Polizei, ein Durchschlag bekommt der Kontrollierte mit. Nun hat man 7-14 Tage Zeit, den Mangel zu beheben. Mit dem Fahrzeug und dem Kontrollbericht sucht man eine Polizeidienststelle auf, wo das Original vernichtet und somit "das Verfahren" eingestellt wird. Hierduch entstehen keine Kosten.
Sollte der Kontrollbericht jedoch ignoriert werden, wird das Original an die Zulassenstelle oder die Führerscheinstelle gesandt. Nun wird man von dort aufgefordert, den Mangel zu beheben. Ab hier werden i.d.R. auch Bearbeitungsgebüren erhoben.
Sollte immer noch nichts unternommen werden, kann es bis zur Stilllegung des Fahrzeugs kommen. Also am besten schnell dem Kontrollbericht nachkommen!
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Ein '''Kontrollbericht''' (oder auch ''Mängelschein'') dient der Polizei zur Überprüfung, dass ein mangelhafter Zustand am Fahrzeug behoben wird bzw die fehlenden Papiere nachgereicht werden.
Das Prinzip ist einfach: Auf einem Vordruck wird festgehalten, was an dem Fahrzeug repariert werden muss bzw welche Papiere man bei der[[ Polizeikontrolle|Kontrolle]] nicht dabei gehabt hat. Das Original behält die Polizei, ein Durchschlag bekommt der Kontrollierte mit. Nun hat man 7-14 Tage Zeit, den Mangel zu beheben. Mit dem Fahrzeug und dem Kontrollbericht sucht man eine Polizeidienststelle auf, wo das Original vernichtet und somit "das Verfahren" eingestellt wird. Hierduch entstehen keine Kosten.
Sollte der Kontrollbericht jedoch ignoriert werden, wird das Original an die Zulassenstelle oder die Führerscheinstelle gesandt. Nun wird man von dort aufgefordert, den Mangel zu beheben. Ab hier werden i.d.R. auch Bearbeitungsgebüren erhoben.
Sollte immer noch nichts unternommen werden, kann es bis zur Stilllegung des Fahrzeugs kommen. Also am besten schnell dem Kontrollbericht nachkommen!
[[Kategorie:Recht]]
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Motor
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Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nachihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]].
In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt; am bekanntesten sind sicher der [[M53]] und der [[M501]].
[[Kategorie:Motor]]
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Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nach ihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]].
In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt; am bekanntesten sind sicher der [[M53]] und der [[M501]].
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der [[S 100]]]]Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nach ihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]].
In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt; am bekanntesten sind sicher der [[M53]] und der [[M501]].
[[Kategorie:Motor]]
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Kleinkraftrad
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text/x-wiki
Als '''Kleinkraftrad''' werden im Allgemeinen Zweiräder mit einem [[Hubraum]] von nicht mehr als 50cm³ und dadurch bedingten geringen [[Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit|bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit]] bezeichnet.
==Definition und Rechtliches==
Kleinkrafträder sind gemäß § 2 (11) FZV zweirädrige Kraftfahrzeuge oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und folgenden Eigenschaften:
a) zweirädrige Kleinkrafträder:
mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, oder mit
Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt;
b) dreirädrige Kleinkrafträder:
mit Fremdzündungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, mit einem
anderen Verbrennungsmotor, dessen maximale Nutzleistung nicht mehr als 4 kW
beträgt, oder mit einem Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht
mehr als 4 kW beträgt;
Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
==Einordnung von Simsons==
Es gibt jedoch eine Ausnahmeregel für Simsons, so dass diese trotz der 60 Km/H bbH trotzdem als Kleinkraftrad gelten. Gemäß Einigungsvertrag Kapitel XI, Sgb. B, Abschnitt III, Ziffer 2, Maßgabe 21 (Bundesgesetzblatt 1990 II, S. 1101) sind Kleinkrafträder im Sinne der bisherigen Vorschriften der DDR (50 ccm/ 60 Km/H) den Kleinkrafträdern des § 18 (II) 4 StVZO gleichgestellt. Den § 18 StVZO gibt es zwar mittlerweile auch nicht mehr, jedoch ist im § 50 FZV festgelegt, dass diese Fahrzeuge weiterhin zulassungfrei bleiben. Auch führerscheinrechtlich sind die Simsons gem § FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 feV, Kleinkrafträdern gleichgestellt, so dass lediglich Klasse M erforderlich ist.
==Formen==
Kleinkrafträder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:
===Moped===
Beim Moped wird der '''Mo'''tor durch '''Ped'''albetrieb in Gang gesetzt. Diese Bauart ist heute kaum mehr verbreitet, kann jedoch noch bei [[Mofa|Mofas]] angetroffen werden. Ein klassisches Simson-Moped ist beispielsweise der [[SR 2]].
===Mokick===
Im Gegensatz zum Moped kommt beim Mokick ein [[Kickstarter]] zum Einsatz. Das wohl bekannteste Mokick aus dem Hause Simson ist die [[S 51]].
===Roller===
Charakteristisch für einen Roller sind der gute Wetterschutz und der freie Durchstieg vor der Sitzbank. Die [[Schwalbe]] und der [[SR 50]] fallen klar in diese Kategorie.
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
dfb6db02a88e31fa8b6be5e415bb47338f184244
SR 1
0
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text/x-wiki
Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Kleinkraftrad#Moped|Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren.
Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Kupplung
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text/x-wiki
Die'' Kupplung'' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
[[Kategorie:Motor]]
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Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
[[Kategorie:Motor]]
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Tatbestandskatalog
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text/x-wiki
Der '''Tatbestandskatalog''', auch "Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog", gibt Aufschluss, welche Verkehrsordnungswidrigkeit wieviel kostet. Am besten kann man sich den Katalog über die Internetseite des [[Kraftfahrt-Bundesamt]]es herunterladen. Aber Achtung: Da es sehr oft Neuerungen gibt, sollte man immer auf dem neuesten Stand bleiben.
[[Kategorie:Recht]]
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Grundplatte
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text/x-wiki
Als''' Grundplatte''' wird bei den Simson-Motoren die runde Metall-Platte unter dem [[Polrad]] bezeichnet, auf der sich die Lichtspulen für den Scheinwerfer, für Brems- und Rücklicht sowie die Battereiladung und die (Primär-) Zündspule befindet.
Daneben ist bei Unterbrecherzündung auf der Grundplatte der [[Unterbrecher]] mit [[Kondensator]] zu finden, bei elektronischer Zündung die Geberspule.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Blinkgeber
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht …“
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text/x-wiki
Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt.
Hierbei ist zu unterscheiden zwischen mechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein Bimetall erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen.
Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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VAPE
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text/x-wiki
'''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von [[Zündung|Zündanlagen]]. Die von VAPE produzierten Zündungen erfreuen sich in [[Simson]]-Kreisen großer Beliebtheit, da sie mit ihrer hohen Leistung von mehr als 100 W deutlich zur Steigerung der Verkehrs- und Funktionssicherheit beitragen. Neben dem Einbau eines [[Scheinwerfer|Scheinwerfers]] mit einer hohen Lichtausbeute ermöglicht die VAPE ebenso den Betrieb von kleinen Helferlein wie Zigarettenanzünder oder USB-Ladekabel.
==Weblinks==
[http://www.vape.cz/de/ Herstellerseite]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kaufberatung
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text/x-wiki
Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte die [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Kompression
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text/x-wiki
Die '''Kompression''' ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf drückt.
Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Es sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger, macht sich schon Verschleiss bemerkbar. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/>
Der Motor wird dann kaum noch Kraft entfalten können.
[[Kategorie:Motor]]
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BING
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text/x-wiki
Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben.
== zugelassene Vergaser ==
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Vergaser || für Fahrzeug || Bemerkungen
|-
| 17/15/1101 || S 70 / S 83 || rowspan="2" | für 70cm³-Motoren ([[M501#M701|M701]])
|-
| 17/15/1102 || SR 80
|-
| 17/15/1103 || S 51 || rowspan="2" | für 50ccm - Motoren ([[M501]])
|-
| 17/15/1104 || SR 50
|-
| 17/15/1105 || S 51 (50 km/h) || für gedrosselte M501
|-
|}
Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig. Sie dürften in allen mit dem betreffenden Motor ausgestatteten Fahrzeugen passen. Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] gibt es keinen zugelassenen BING.
== Siehe auch ==
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Vergaser]]
8df3363bd7f4ca66d77bd780adc5761ef9cc56b3
Tagfahrlichtschaltung
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2010-12-14T17:39:57Z
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text/x-wiki
Die '''Tagfahrlichtschaltung''' ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden.
Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet.
[[Kategorie:Elektrik]]
92a8fb65d7166d31295a24fd25e0d2dbda463bbc
Nadellager
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text/x-wiki
Ein '''Nadellager''' ist eine besondere Form eines [[Lager|Lagers]]. Es hat seinen Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Bei Simson-Motoren finden sich Nadellager in den Pleuelaugen.
Im oberen Pleuelauge des [[M53]] wurden vor der Verwendung von Nadellagern Bronzebuchsen verbaut. Diese erfordern eine fetteres [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33. Ob dies der Fall ist, kann man bei unverbastelten Motoren anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer] erkennen.
[[Kategorie:Motor]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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610
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text/x-wiki
Ein '''Nadellager''' ist eine besondere Form eines [[Lager|Lagers]]. Es hat seinen Namen von den nadelförmigen Wälzkörpern. Bei Simson-Motoren finden sich Nadellager in den Pleuelaugen.
Im oberen Pleuelauge des [[M53]] wurden vor der Verwendung von Nadellagern Bronzebuchsen verbaut. Diese erfordern eine fetteres [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33. Ob dies der Fall ist, kann man bei unverbastelten Motoren anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] erkennen.
[[Kategorie:Motor]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Schrauben
0
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611
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Zschopower
13
/* Rechtsgewinde - Linksgewinde */
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text/x-wiki
==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Rechtsgewinde - Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.
Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/>
Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/> Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gib und wirken lässt, notfalls auch über Nacht, mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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2010-12-18T14:45:42Z
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/* Lösen unlösbarer Schraubverbindungen */
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text/x-wiki
==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Rechtsgewinde - Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.
Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/>
Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/>
Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/>
Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, Explosionszeichnung oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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AOA
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AOA ist die Abkürzung für "Abgeänderter Orginal Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig.
[[Kategorie:Recht]]
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'''AOA''' ist in einschlägigen Kreisen die Abkürzung für "Abgeänderter Orginal Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig und werden an dieser Stelle nicht weiter beschrieben.
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Typenschild
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Ein '''Typenschild''' ist ein vom Hersteller eines Fahrzeuges angebrachtes kleines (Blech-) Schild, auf dem wichtige Daten eingetragen sind, darunter das Baujahr und die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]]. Es ermöglicht somit die schnelle Indentifikation des Fahrzeugs und einen Abgleich mit den [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Fahrzeugpapieren]].
Der Gesetzgeber sieht vor, dass an jedem Kraftfahrzeug ein Typenschild vorhanden ist. Ist dies beispielsweise durch Verlust oder Beschädigung nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, ein Blanko-Exemplar zu verwenden. Nachdem mit Schlagzahlen die richtigen Daten eingeschlagen wurden, wird das neue Typenschild mit zwei Kerbnägeln an der vorgesehenen Stelle befestigt. Bei den [[Simson]]-Kleinkrafträdern findet man das Typenschild beispielsweise am Rahmenstirnrohr ([[S 50]] / [[S 51]]) oder am linken Rahmenrohr unter dem Motortunnel ([[Schwalbe]]).
[[Kategorie:Recht]]
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Blinker
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder…“
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Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker.
==Technik==
Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Forum auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt.
Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt.
==Recht==
===Kann ich die Blinker abbauen?==
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen.
===Nachbaublinker===
Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein E-Prüfzeichen haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nicht immer der Fall ist.
Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker.
==Technik==
Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Forum auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt.
Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt.
==Recht==
===Kann ich die Blinker abbauen?===
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen.
===Nachbaublinker===
Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein E-Prüfzeichen haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nicht immer der Fall ist.
Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Recht]]
f3d4068b72a6e53f06f9eb47de0d58bd7d6ef857
SR 4-2
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text/x-wiki
Der '''SR 4-2''' ''Star'' ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] aus dem Hause Simson und war das meistverkaufte Modell der [[Vogelserie]]. Die Produktion begann im Herbst 1964.
Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem [[Baukastensystem]] der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden. Neben Rädern, Sitzbank, Lenker, Elektrik und einigem mehr war das natürlich auch der gebläsegekühlte Zweitaktmotor [[M53|M53 KF]]. Als ab 1968 der weiterentwickelte Motor M53 KF/1 eingebaut wurde, änderte sich auch die Typbezeichnung des Stares in SR 4-2/1. Wie die meisten Simson-Kleinkrafträder erreichte der Star eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h.
Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der [[SR 4-1|Spatz]] in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004) mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Wärmeproblem
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wikitext
text/x-wiki
Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen:
==Zündungseitiges Wärmeproblem==
Bei Wärmeproblemen auf der Zündungsseite muss nochmals unterschieden werden.
===Unterbrecherzündung===
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen. Grundsätzlich sollte man alle Bauteile der Zündung systematisch überprüfen, bis man den Schuldigen gefunden hat. Sinnvollerweise arbeitet man sich hier von den günstigen und leicht zu tauschenden Teilen (z.B. [[Zündkerze]], [[Zündkkerzenstecker]]) zu den teureren Kandidaten (z.B. [[Primärspule]]) vor. Meist lässt sich das Problem durch das Wechseln des [[Kondensator|Kondensators]] beheben.
===Elektronikzündung===
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen.
Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte.
Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km.
Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind.
Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk].
== Wärmeproblem durch Gemischerzeugung ==
Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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2010-12-21T12:54:57Z
Prof
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/* Unterbrecherzündung */
wikitext
text/x-wiki
Das '''Wärmeproblem''' ist geradezu eine Legende unter den technischen Problemen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meist äußert es sich so, dass das Fahrzeug bei warmen Motor ausgeht, bzw. sich nicht mehr starten lässt. Die Ursachen für das Wärmeproblem lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien teilen:
==Zündungseitiges Wärmeproblem==
Bei Wärmeproblemen auf der Zündungsseite muss nochmals unterschieden werden.
===Unterbrecherzündung===
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen. Grundsätzlich sollte man alle Bauteile der Zündung systematisch überprüfen, bis man den Schuldigen gefunden hat. Sinnvollerweise arbeitet man sich hier von den günstigen und leicht zu tauschenden Teilen (z.B. [[Zündkerze]], [[Zündkerzenstecker]]) zu den teureren Kandidaten (z.B. [[Primärspule]]) vor. Meist lässt sich das Problem durch das Wechseln des [[Kondensator|Kondensators]] beheben.
===Elektronikzündung===
Das Problem äußert sich meist in einem Ausfall der Zündanlage des Mopeds, eine Zigarettenpause später springt der Motor an als wäre nichts gewesen.
Meist ist in diesem Fall der Geber der Grundplatte defekt, hier hilft ein Austausch der gesamten Grundplatte.
Beim Kauf eines neuen Gebers sollte da drauf geachtet werden, dass man keinen Billig-China import kauft. Dieser ist qualitativ sehr schlecht und hält oftmals nur wenige km.
Qualitativ gute Geber erkennt man daran, dass in der Aluplatte Nummer eingegossen worden sind.
Die Geber werden heute noch in Originalteilequalität hergestellt. Hersteller ist das [http://www.thalheimer-trafowerke.com Thalheimer Trafowerk].
== Wärmeproblem durch Gemischerzeugung ==
Meist handelt es sich in diesem Fall um ein [[Nebenluft]]problem. Auch eine zu fette [[Vergaser|Vergasereinstellung]] kann zu entsprechenden Symptomen führen.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Zündkerzenstecker
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81
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hat „[[Kerzenstecker]]“ nach „[[Zündkerzenstecker]]“ verschoben
wikitext
text/x-wiki
Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
====Hilfskerzenstecker====
[[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Kerzenstecker
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Prof
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hat „[[Kerzenstecker]]“ nach „[[Zündkerzenstecker]]“ verschoben
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text/x-wiki
#WEITERLEITUNG [[Zündkerzenstecker]]
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Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern
0
224
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2010-12-22T16:07:53Z
Prof
3
Liste mit Rohdaten erstellt, bitte erst nach Formatierung verlinken
wikitext
text/x-wiki
Baujahr FINs Baujahr FINs Baujahr FINs
von bis von bis von bis
1964 200000 236244
1965 236245 271650
1966 271651 307070
1967 307071 343320
1968 343321 386360
1969 386361 428971
1970 428972 477676
1971 477677 521011
1972 521012 568606
1973 568607 618201
1974 618202 673600
1975 673601 733422 1975 410480x 4188888
1976 733423 793616 1976 4193646 428615x
1977 793617 890300 1977 43120xx 4425989
1978 890301 950309 1978 444013x 455578x
1979 950310 1012804 1979 4573926 46815xx
1980 1012805 1070000 1980 471575x 482620x 1980 480005x 4839934
1981 1070001 1143798 1981 487161x 5018542
1982 1143799 1192096 1982 5033xxx 515380x
1983 1192097 1234640 1983 5174411 5306689
1984 1234641 1314640 1984 533043x 5477788
1985 1314641 1363653 1985 55077xx 567420x
1986 1363654 1376640 1986 568435x 583195x
1987 583725x 595650x
1988 600039x 612561x
1989 614605x 62863xx
1990 6290xxx 635503x
[[Kategorie:Rohdaten]]
5ff9309ea91bd52e65052a81af8f7e949f4d27cb
628
623
2010-12-22T16:33:28Z
Prof
3
Fertig!
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[Schwalbe|Schwalben]] aller Baureihen zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
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|-
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|-
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|-
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|-
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|-
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|-
| 1972 || 521012 || 568606
|-
| 1973 || 568607 || 618201
|-
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|-
| 1975 || 673601 || 733422
|-
| 1976 || 733423 || 793616
|-
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|-
| 1978 || 890301 || 950309
|-
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|-
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|-
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|-
| 1982 || 1143799 || 1192096
|-
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|-
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|}
[[Kategorie:Liste]]
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Liste der S 50-Fahrgestellnummern
0
225
624
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Baujahr FINs Baujahr FINs Baujahr FINs
von bis von bis von bis
1964 200000 236244
1965 236245 271650
1966 271651 307070
1967 307071 343320
1968 343321 386360
1969 386361 428971
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1971 477677 521011
1972 521012 568606
1973 568607 618201
1974 618202 673600
1975 673601 733422 1975 410480x 4188888
1976 733423 793616 1976 4193646 428615x
1977 793617 890300 1977 43120xx 4425989
1978 890301 950309 1978 444013x 455578x
1979 950310 1012804 1979 4573926 46815xx
1980 1012805 1070000 1980 471575x 482620x 1980 480005x 4839934
1981 1070001 1143798 1981 487161x 5018542
1982 1143799 1192096 1982 5033xxx 515380x
1983 1192097 1234640 1983 5174411 5306689
1984 1234641 1314640 1984 533043x 5477788
1985 1314641 1363653 1985 55077xx 567420x
1986 1363654 1376640 1986 568435x 583195x
1987 583725x 595650x
1988 600039x 612561x
1989 614605x 62863xx
1990 6290xxx 635503x
[[Kategorie:Rohdaten]]
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
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| 1980 || 471575x || 482620x
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[[Kategorie:Liste]]
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[[Kategorie:Liste]]
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Liste der S 51-Fahrgestellnummern
0
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Baujahr FINs Baujahr FINs Baujahr FINs
von bis von bis von bis
1964 200000 236244
1965 236245 271650
1966 271651 307070
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1968 343321 386360
1969 386361 428971
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1971 477677 521011
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1974 618202 673600
1975 673601 733422 1975 410480x 4188888
1976 733423 793616 1976 4193646 428615x
1977 793617 890300 1977 43120xx 4425989
1978 890301 950309 1978 444013x 455578x
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1982 1143799 1192096 1982 5033xxx 515380x
1983 1192097 1234640 1983 5174411 5306689
1984 1234641 1314640 1984 533043x 5477788
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1988 600039x 612561x
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1990 6290xxx 635503x
[[Kategorie:Rohdaten]]
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
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[[Kategorie:Liste]]
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[[Kategorie:Liste]]
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Fahrzeugidentifikationsnummer
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/* siehe auch */
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Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]]
[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]]
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Recht]]
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
* [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Recht]]
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KR 51
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text/x-wiki
Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
==Siehe auch==
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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KR 51/1
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/* siehe auch */
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Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
== siehe auch ==
* [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1986 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
==Änderungen im Produktionszeitraum==
Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Zeitpunkt || Modell || Änderung
|-
| Ende 1973 || alle || Einführung des schwarzen Rücklichts
|-
| 1978 || alle || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe"
|}
== siehe auch ==
* [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
==Änderungen im Produktionszeitraum==
Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Zeitpunkt || Modell || Änderung
|-
| Ende 1973 || alle || Einführung des schwarzen Rücklichts
|-
| 1978 || alle || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe"
|}
== siehe auch ==
* [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
e55409783f8189364326573166e61deeb9c4051a
KR 51/2
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2010-12-22T16:42:17Z
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/* Siehe auch */
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.
=== KR 51/2 E ===
Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet. Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.
Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung.
=== KR 51/2 L ===
In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie [[Z%C3%BCndung#SLEZ|elektronische Zündanlage]] montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Wie die KR 51/2 E verfügt dieses Modell über einen Viergangmotor und hydraulische Stoßdämpfer.
Die Schwalbe erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach weit über 20 Jahren in der Produktion wurde sie 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
* [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe|Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 50
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
[[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte.
Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]].
==Varianten==
Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte.
===S 50 N===
Die ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt.
===S 50 B===
Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker.
===S 50 B1===
Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt.
===S 50 B2===
Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution.
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 50|Datenblatt]]
[[Liste der S 50-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
[[Datei:S_50_01.jpg|thumb|S 50 im Suhler Museum]]Als '''S 50''' wird die 1974 eingeführte Nachfolgebaureihe der [[Vogelserie]] bezeichnet. Dieses Fahzeug bildete in seiner Grundkonzeption die Basis für alle Simson-Mokicks der folgenden Jahrzehnte.
Als Motor kommt der bekannte [[M53]] in einer fahrtwindgekühlten Version zum Einsatz. Die Verwendung einer [[Teleskopgabel]] war eine Premiere im Kleinkraftradprogramm von [[Simson]].
==Varianten==
Der S 50 wurde bis 1980 in vier Varianten produziert, bevor die Ablösung durch die [[S 51]] - Reihe erfolgte.
===S 50 N===
Die ''nackige'' Version mit minmaler Ausstattung wurde nur in blauem Farbkleid ausgeliefert. Auf [[Blinker]] und [[Batterie]] wurde verzichtet; die Stromversorgung für die Hupe erfolgt über herkömmliche Monozellen. Als weitere Besonderheit sind die Fußrasten für den [[Sozius]] direkt an der Hinterradschwinge befestigt.
===S 50 B===
Die Standardvariante des S 50 verfügt im Gegensatz zum N-Modell über Batterie und Blinker.
===S 50 B1===
Einige ab Herbst 1975 eingeführte Verbesserungen z.B. an der elektischen Anlage ([[Zündung#SLPZ|außenliegende Zündspule]] und auf 25W erhöhte Lichtleistung) machten aus dem S 50 B die neue Version S 50 B1. Auch wanderten die Soziusfußrasten an den Rahmen, was für eine weitaus ruhigere Sitzposition für den Mitfahrer sorgt.
===S 50 B2===
Mit einer elektronischen Zündanlage und einer Lichtleistung von 35W bildete der S 50 B2 den Abschluss der S 50 - Evolution.
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 50|Datenblatt]]<br>
[[Liste der S 50-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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S 51
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer.
==Varianten==
Die S 51 wurde in einer Vielzahl von Varianten gefertigt.
===S 51 N===
Einfachste Variante ohne Blinker und [[Batterie]].
===S 51 B===
====S 51 B 1-3====
====S 51 B 1-4====
====S 51 B 2-4====
===S 51 C===
Comfort
===S 51 E===
Enduro
===S 51/1===
Varianten ab 1987
===S 70===
Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war.
Nachfolger der S 51 war die [[S 53]].
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 51|Datenblatt]]<br>
[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Vergaser 16N3
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text/x-wiki
Der '''Vergaser 16N3''', auch "Sparvergaser" genannt, ist der Nachfolger des [[Vergaser 16N1|Vergasers 16N1]].
== Datenblatt ==
<table border="1">
<tr><td>Vergaser</td>
<td>16N3-1</td>
<td>16N3-2</td>
<td>16N3-3</td>
<td>16N3-4</td>
<td>16N3-5</td>
<td>16N3-11</td>
<td>16N3-12</td>
</tr>
<tr><td>Hauptdüse (0,01mm)</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>70</td>
<td>72</td>
<td>67</td>
<td>70</td>
</tr>
<tr><td>Nadeldüse (0,01mm)</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>215</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Teillastnadel<br>(Kenn-Nr.)</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>2B511</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Teillastnadelstellung<br>(Kerbe von oben)</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
</tr>
<tr><td>Leerlaufdüse (0,01mm)</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>35</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Leerlaufluftschraube<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>2...2,5</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Umluft<br>(Umdrehungen offen)</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>etwa 3</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td>Startdüse (0,01mm)</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>60</td>
<td>?</td>
</tr>
<tr><td>Kraftstoffhöhe *</td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>7<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>8<sup>+1</sup></td>
<td>?</td>
</tr>
<tr>
<td colspan=8 style="font-size:8pt;">*) bei 0.5 m Krafstoffsäule,
gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)</td></tr>
</table>
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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SR 1
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204
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wikitext
text/x-wiki
Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Kleinkraftrad#Moped|Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren.
Der SR1 wurde als erstes Kleinkraftrad von Simson in Suhl (Thüringen) gebaut. Die Produktion wurde von Staats wegen von den vorher produzierten AWO-Motorrädern umgestellt.
Das Fahrzeug hatte einen 50 ccm Einzylinder-Zweitaktmotor mit Umkehrspülung und direkt angebautem 2-Gang-Getriebe - so wie es auch heute noch bei Fahrzeugen dieser Klasse üblich ist. Die Handschaltung wurde über Bowdenzug betätigt.
Die elektrische Anlage bestand aus einem Schwunglichtmagnetzünder 6V und einem Scheinwerfer 6V 15/15W und einem Rücklicht 3W.
==Technische Daten==
===Allgemeine Angaben===
Typ: Simson-Moped SR 1 mit "Rheinmetall"-Motor Rh 50
Bauart: Luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor mit Flachkolben
Zylinderbohrung: 38 mm
Kolbenhub: 42 mm
Hubraum: 47,6 cm
Verdichtung: 6 : 1
Kurzleistung: 1,5 PS bei 5000 U/min
Dauerleistung: 1,3 PS bei 4200 U/min
Schmierung: Mischungsschmierung
===Elektrische Anlage===
Schwunglichtmagnetzünder 15/18 Watt mit Lichtspule 6 V, 18 Watt
Zündzeitpunkt: 2,5 mm vor o.T.
Abstand der voll geöffneten Unterbrecherkontakte: 0,4 mm
Zündkerze: M 14, 225 DIN 72502
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0,4 mm
Scheinwerferbirne: Bilux 6 V, 15/15 Watt
Schlusslicht: 6 V, 3 Watt
===Vergaser===
BVF Zentral-Schwimmer-Vergaser NKJ 121-1
Einstellung: Hauptdüse 55
Nadeldüse 210
Nadelstellung: 3. Kerbe von oben
===Luftfilter===
Naßluftfilter und Starteinrichtung
===Kraftstoff===
Benzin, Ölmischung 25 :1
Ölsorte für Mischung: Markenöl
Inhalt des Kraftstoffbehälters etwa 4,5 Liter Mischung, davon Reserve etwa 0,5 Liter
Kraftstoffverbrauch auf 100 km Fahrstrecke etwa: etwa 1,4 bis 1,6 Liter bei ebener Strecke und 20 bis 25 km/h (Kilometer je Stunde) Geschwindigkeit, etwa 2 Liter bei ebener Strecke und 45 km/h Geschwindigkeit
===Kupplung===
Dreischeiben-Ölbadkupplung
Schalldämpfer zerlegbar
Kraftübertragung
===Motor-Getriebe===
Übersetzung 1 : 3,307
Getriebe: Zweiganggetriebe im Motorblock
Übersetzung im 1. Gang 1 : 3,3
Übersetzung im 2. Gang 1 : 2
Getriebe-Hinterrad 1/2, x 3/16, Rollenkette
Antriebskettenrad: 14 Zähne
Kettenrad am Hinterrad: 34 Zähne
Übersetzung: 1 : 2,488
Gesamtübersetzung im 1. Gang 1 : 28,16
Gesamtübersetzung im 2. Gang 1 : 16,07
Tretkurbellänge: 160 mm
Ölmenge im Getriebe: etwa 0,5 Liter
Normales Motorensommeröl (kein Getriebeöl)
6 bis 8 E bei 50 C
===Bereifung===
26 x 2 verstärkt
===Federung===
Vorderrad: Schwinghebel
Hinterrad: Schwinge mit Gummischwingelement
Sattel: Schwinge mit Gummielement, verstellbar
===Eigengewicht===
etwa 45 kg (ohne Kraftstoff, Werkzeuge, Luftpumpe, Gepäckträger und Scheinwerfer)
(Alle Angaben ohne Gewähr.)
Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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text/x-wiki
Der '''SR 1''' war ein von der Firma [[Simson]] ab 1955 gefertigtes [[Kleinkraftrad#Moped|Moped]]. Die Bezeichnung "SR" ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Unternehmen ''S''imson und ''R''heinmetall. Von Rheinmetall (später VEB Büromaschinenwerk) Sömmerda kamen die Motoren.
Der SR1 wurde als erstes Kleinkraftrad von Simson in Suhl (Thüringen) gebaut. Die Produktion wurde von Staats wegen von den vorher produzierten AWO-Motorrädern umgestellt.
Das Fahrzeug hatte einen 50 ccm Einzylinder-Zweitaktmotor mit Umkehrspülung und direkt angebautem 2-Gang-Getriebe - so wie es auch heute noch bei Fahrzeugen dieser Klasse üblich ist. Die Handschaltung wurde über Bowdenzug betätigt.
Die elektrische Anlage bestand aus einem Schwunglichtmagnetzünder 6V und einem Scheinwerfer 6V 15/15W und einem Rücklicht 3W.
===Allgemeine Angaben===
Typ: Simson-Moped SR 1 mit "Rheinmetall"-Motor Rh 50
Bauart: Luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor mit Flachkolben
Zylinderbohrung: 38 mm
Kolbenhub: 42 mm
Hubraum: 47,6 cm
Verdichtung: 6 : 1
Kurzleistung: 1,5 PS bei 5000 U/min
Dauerleistung: 1,3 PS bei 4200 U/min
Schmierung: Mischungsschmierung
===Elektrische Anlage===
Schwunglichtmagnetzünder 15/18 Watt mit Lichtspule 6 V, 18 Watt
Zündzeitpunkt: 2,5 mm vor o.T.
Abstand der voll geöffneten Unterbrecherkontakte: 0,4 mm
Zündkerze: M 14, 225 DIN 72502
Zündkerzen-Elektrodenabstand: 0,4 mm
Scheinwerferbirne: Bilux 6 V, 15/15 Watt
Schlusslicht: 6 V, 3 Watt
===Vergaser===
BVF Zentral-Schwimmer-Vergaser NKJ 121-1
Einstellung: Hauptdüse 55
Nadeldüse 210
Nadelstellung: 3. Kerbe von oben
===Luftfilter===
Naßluftfilter und Starteinrichtung
===Kraftstoff===
Benzin, Ölmischung 25 :1
Ölsorte für Mischung: Markenöl
Inhalt des Kraftstoffbehälters etwa 4,5 Liter Mischung, davon Reserve etwa 0,5 Liter
Kraftstoffverbrauch auf 100 km Fahrstrecke etwa: etwa 1,4 bis 1,6 Liter bei ebener Strecke und 20 bis 25 km/h (Kilometer je Stunde) Geschwindigkeit, etwa 2 Liter bei ebener Strecke und 45 km/h Geschwindigkeit
===Kupplung===
Dreischeiben-Ölbadkupplung
Schalldämpfer zerlegbar
Kraftübertragung
===Motor-Getriebe===
Übersetzung 1 : 3,307
Getriebe: Zweiganggetriebe im Motorblock
Übersetzung im 1. Gang 1 : 3,3
Übersetzung im 2. Gang 1 : 2
Getriebe-Hinterrad 1/2, x 3/16, Rollenkette
Antriebskettenrad: 14 Zähne
Kettenrad am Hinterrad: 34 Zähne
Übersetzung: 1 : 2,488
Gesamtübersetzung im 1. Gang 1 : 28,16
Gesamtübersetzung im 2. Gang 1 : 16,07
Tretkurbellänge: 160 mm
Ölmenge im Getriebe: etwa 0,5 Liter
Normales Motorensommeröl (kein Getriebeöl)
6 bis 8 E bei 50 C
===Bereifung===
26 x 2 verstärkt
===Federung===
Vorderrad: Schwinghebel
Hinterrad: Schwinge mit Gummischwingelement
Sattel: Schwinge mit Gummielement, verstellbar
===Eigengewicht===
etwa 45 kg (ohne Kraftstoff, Werkzeuge, Luftpumpe, Gepäckträger und Scheinwerfer)
(Alle Angaben ohne Gewähr.)
Schon 1957 startete die Produktion des Nachfolgers [[SR 2]].
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Ersatzteile
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Die Seite wurde neu angelegt: „Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müsse…“
wikitext
text/x-wiki
Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müssen? [br/]
Bei grösseren Touren sollte man diese Teile neben dem [[Bordwerkzeug]] auch dabei haben.
* Zündkerze
* Kerzenstecker
* Schlauch
* einen kompletten Satz Bowdenzüge
* Dichtung für Vergaserwanne
* Dichtung für Kupplungsdeckel
* Scheibenfeder für das Polrad
* Unterbrecher (bei U-Zündung)
* Kondensator (bei U-Zündung)
* Glühlampenkasten
* Sortiment Sicherungsbleche
[[Kategorie:Wartung]]
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Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müssen? <br/>
Bei grösseren Touren sollte man diese Teile neben dem [[Bordwerkzeug]] auch dabei haben.
* Zündkerze
* Kerzenstecker
* Schlauch
* einen kompletten Satz Bowdenzüge
* Dichtung für Vergaserwanne
* Dichtung für Kupplungsdeckel
* Scheibenfeder für das Polrad
* Unterbrecher (bei U-Zündung)
* Kondensator (bei U-Zündung)
* Glühlampenkasten
* Sortiment Sicherungsbleche
[[Kategorie:Wartung]]
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Welche Ersatzteile sollte man sich vorsichtshalber passend zum vorhandenen Simson-Modell anschaffen, um im Fehlerfall nicht erst lange auf Ersatz warten zu müssen? <br/>
Bei grösseren Touren sollte man diese Teile neben dem [[Bordwerkzeug]] auch dabei haben.
* [[Zündkerze]]
* [[Kerzenstecker]]
* Schlauch
* einen kompletten Satz [[Bowdenzug|Bowdenzüge]]
* [[Dichtung]] für Vergaserwanne
* Dichtung für Kupplungsdeckel
* [[Scheibenfeder]] für das Polrad
* [[Unterbrecher]] (bei U-Zündung)
* [[Kondensator]] (bei U-Zündung)
* [[Glühlampe]]nkasten
* Sortiment [[Sicherungsblech]]e
[[Kategorie:Wartung]]
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Vergaser
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
== Reinigung ==
Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/>
Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/>
Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
c054dc0556d20303f17cd79bc88d05199103e1e3
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Rossi
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mal mit Leben gefüllt
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text/x-wiki
Der SD 50 oder SD 50 CT war ein Lastendreirad auf Basis des Star 50 Classic, das ab 1992 gebaut wurde. Ab 1993 wurde die Front des SR 50/1 gamma übernommen. Der Name "Albatros" oder später "Altros" wurde erst ab 1996 verwendet.
Den SD 50 war wahlweise mit Elektrostarter erhältlich und man konnte zwischen einer Variante mit 25 km/h und einer mit 45 km/h als Höchstgeschwindigkeit wählen. Hierbei ist zu beachten, dass die 45 km/h Variante als Standardausführung galt und die 25 km/h Variante nur mit einer Einzelbetriebserlaubnis erhältlich war.
Das Heck gab es in verschiedenen Ausführungen. Man konnte entweder eine verschließbare Alu-Kiste mit 360 l Inhalt, eine Plastikwanne mit 250 l Inhalt oder eine Plattform aus Riffelblech zum Transport verwenden.
== Literatur ==
* Erhard Werner: ''Simson Fahrzeuge von der Wende bis zum Ende'', MZA Verlag, 2006, 3-9809481-6-1, S. 27f
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Der '''SD 50''' oder SD 50 CT war ein Lastendreirad auf Basis des [[SR 50|Star 50 Classic]], das ab 1992 gebaut wurde. Ab 1993 wurde die Front des SR 50/1 gamma übernommen. Der Name "Albatros" oder später "Altros" wurde erst ab 1996 verwendet.
Den SD 50 war wahlweise mit Elektrostarter erhältlich und man konnte zwischen einer Variante mit 25 km/h und einer mit 45 km/h als Höchstgeschwindigkeit wählen. Hierbei ist zu beachten, dass die 45 km/h Variante als Standardausführung galt und die 25 km/h Variante nur mit einer Einzelbetriebserlaubnis erhältlich war.
Das Heck gab es in verschiedenen Ausführungen. Man konnte entweder eine verschließbare Alu-Kiste mit 360 l Inhalt, eine Plastikwanne mit 250 l Inhalt oder eine Plattform aus Riffelblech zum Transport verwenden.
== Literatur ==
* Erhard Werner: ''Simson Fahrzeuge von der Wende bis zum Ende'', MZA Verlag, 2006, 3-9809481-6-1, S. 27f
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Häufige Fehler
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Was ist schnell und einfach zu prüfen, wenn der Simson-Motor nicht mehr will?<br/>
Offensichtliche mechanische Mängel nicht betrachtet.
* '''Zündfunke''' muss vorhanden sein: Kerze rauschrauben, wieder in Kerzenstecker stecken, an Motorgehäuse halten und kicken, dann müssen Funken zwischen den Elektroden überspringen. Auch wenn das ok zu sein scheint, den nächsten Tip ausprobieren.
* '''Zündkerze''' einfach mal austauschen, man muss '''immer''' eine zweite '''ausprobierte''' im [[Bordwerkzeug]] haben.
* '''Kerzenstecker''' ist auch einer der üblichen Verdächtigen
* '''Benzinfluss''' vorhanden?: Schlauch vom Vergaser abziehen, in benzinfestes Gefäss halten, den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen, es müssen mindestens 200ml rauslaufen.
* '''Tankdeckelbelüftungslöchlein''' muss frei sein. Einfach mal mit geöffnetem Deckel probieren.
* '''Vergaser''' darf nicht verdreckt sein. Wer's zu hause schon mal übt, der kann auch unterwegs eine schnelle Reinigung vornehmen.
* '''Startvergaser''' muss sich mit dem Starterhebel öffnen und schliessen lassen. Der Bowdenzug muss im entspannten Zustand ein wenig Luft haben und das Dichtungsgummi muss an seinem Platz sitzen.
* '''Auspuff''' muss frei sein. Das Endstück lässt sich einfach abschrauben und für's Erste könnte schon Ausklopfen einen deutlichen Effekt bringen.
[[Kategorie:Wartung]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Datenblatt Vergaser 16N1
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{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| ||16N1-1 || 16N1-3 || 16N1-5 || 16N1-6 || 16N1-8 || 16N1-11 || 16N1-12
|-
| Hauptdüse (0,01mm) || 62 || 80 || 67 || 50 || colspan="2" | 72 || 67
|-
| Leerlaufdüse (0,01mm) || 35 || colspan="3" | 40 || colspan="3" | 35
|-
| Nadeldüse (0,01mm) || colspan="7" | 215
|-
| Startdüse (0,01mm) || colspan="7" | 50
|-
| [[Teillastnadel]] <br> (neue Nummer)|| colspan="2" | 04 <br> || 08 <br> (2A512) || 04 <br> || 09 <br> (2A521) || 10 <br> (2A511) || 08 <br> (2A512)
|-
|Teillastnadelstellung <br> (Kerbe von oben) || colspan="4" | 3 || colspan="2" | 4 || 3
|-
| Leerlaufluftschraube <br> (Umdrehungen offen) || colspan="4" | 0.5 - 1 || colspan="3" | 1 -2
|-
| Kraftstoffhöhe * || colspan="4" | 7 ''+1'' || colspan="3" | 8 ''+1''
|-
| verbaut in || [[KR 51]] <br> || [[SR 4-3]] <br> || [[KR 51/1]] <br>|| [[SR 4-2]], <br> [[SR 4-4]] <br> || [[S 50]] <br> || [[S 51]] <br> || [[KR 51/2]] <br>
|-
| colspan="8" | *) bei 0.5 m Kraftstoffsäule, gemessen von Schwimmergehäuseoberkante (mm)
|-
|}
[[Kategorie:Datenblatt|Vergaser 16N1]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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Kolben und Zylinder
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgr…“
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße
==Kolben==
[[Kolbenring]], Einbauspiel
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
Kolben und Zylinder mpssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen.
==Zylinder==
Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße
==Kolben==
[[Kolbenring]], Einbauspiel
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen.
==Zylinder==
Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße
==Kolben==
[[Kolbenring]], Einbauspiel
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm.
==Zylinder==
Material Alugrauguss, Laufbuchse aus Stahl, Ein- und Auslassöffnungen, Steuerzeiten, Schleifmaße
==Kolben==
[[Kolbenring]], Einbauspiel
[[Kategorie:Motor]]
240480d864098212c1badb86e0e99d0df56e12f9
Garnitur
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Weiterleitung erstellt
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Kolben
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Weiterleitung nach [[Kolben und Zylinder#Kolben]] erstellt
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#REDIRECT [[Kolben_und_Zylinder#Kolben]]
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Zylinder
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Weiterleitung nach [[Kolben und Zylinder#Zylinder]] erstellt
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#REDIRECT [[Kolben_und_Zylinder#Zylinder]]
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Sozius
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Als Sozius wird der Mitfahrer auf einem motorisierten Zweirad bezeichnet. Dieser Mitfahrer sitzt auf der Sitzbank hinter dem Fahrer.<br/>
Es ist bei Soziusbetrieb folgendes zu beachten:
* das Fahrzeug muss für zwei Personen zugelassen sein
* das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden
* für den Mitfahrer müssen Fussrasten und ein Haltgriff vorhanden sein
* der Mitfahrer muss gross genug sein, um mit den Füssen sicheren Halt auf den Fussrasten zu finden
* der Reifen-Luftdruck besondes auf dem Hinterrad muss erhöht werden
* ein Mitfahrer erhöht den Benzinverbrauch, reduziert die Beschleunigung und verlängert den Bremsweg
* auch der Mitfahrer unterliegt der Helmpflicht
Für die Schwalbe und die S50/S51 gab es Kindesitze, die für die Mitnahme kleinerer Kinder vor dem Fahrer zugelassen waren.
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Format und Rechtschreibung
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text/x-wiki
Als '''Sozius''' wird der Mitfahrer auf einem motorisierten Zweirad bezeichnet. Dieser Mitfahrer sitzt auf der Sitzbank hinter dem Fahrer.<br/>
Bei Soziusbetrieb ist folgendes zu beachten:
* das Fahrzeug muss für zwei Personen zugelassen sein
* das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden
* für den Mitfahrer müssen Fussrasten und ein Haltgriff vorhanden sein
* der Mitfahrer muss gross genug sein, um mit den Füssen sicheren Halt auf den Fussrasten zu finden
* der Reifen-Luftdruck besondes auf dem Hinterrad muss erhöht werden
* ein Mitfahrer erhöht den Benzinverbrauch, reduziert die Beschleunigung und verlängert den Bremsweg
* auch der Mitfahrer unterliegt der Helmpflicht
Für die Schwalbe und die S50/S51 gab es Kindersitze, die für die Mitnahme kleinerer Kinder vor dem Fahrer zugelassen waren.
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AWO 425
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Motorrad von [[Simson]]. 250cm³. Neben der EMW R35 das einzige Viertakt-Motorrad in der DDR. Bauzeit 1949 - 1964. Fertigung zugunsten von Kapazitäten für die Kleinkraftrad-Produktion eingestellt / Konzentration auf [[MZ]] im Motorradbau.
Die AWO hatte in der Motorrad - ("Rocker") - Szene der DDR einen Kult-Status und wurde vielfach zum Chopper nach westlichen Vorbildern umgebaut.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Simson
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[[Bild:Simson_Suhl.jpg|thumb|ehemaliges Simson-Werk in Suhl]]'''Simson''' war der Hersteller verschiedener [[Kleinkraftrad|Kleinkraft-]] und [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR. Diese Fahrzeuge, ihre Eigenheiten und Handhabung sind der Hauptinhalt dieses [[Hauptseite|Schwalben-Wiki]]. Aufgrund ihrer Leistung und Robustheit (und natürlich auch aus (n)ostalgischen Beweggründen) erfreuen sich die Zweiräder der Marke noch heute großer Beliebtheit.
== Geschichte ==
Basis des Unternehmens '''Simson''' war ein Stahlhammer, der 1841 von Andreas Bauer gegründet wurde und von den Brüdern Löb und [[Moses Simson]] im Jahre 1854 angekauft wurde. 1856 gründeten das Unternehmen Simson in [[Suhl]]. Sie stellten Holzkohlenstahl, später Waffen her.
Als erste Fahrzeuge werden ab 1896 Fahrräder nach englischem Vorbild produziert, 1907 wird der erste Personenkraftwagen entwickelt. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs beständig; sie stieg von 20 Beschäftigten im Jahre 1855 auf 3.500 zum Ende des ersten Weltkrieges. Auch ein erfolgreicher Rennwagen, der "Simson Supra" wurde gebaut.
1934 wurde die Familie Simson nach einem Scheinprozess de facto enteignet und der Betrieb wurde umbenannt in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW). Hintergrund der Enteignung war, das nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten die Firma Simson in Suhl der einzige konzessionierte Waffenproduzent für Maschinengewehre war. Die BSW war dann der Grundstock des neuen Rüstungskonzerns Wilhelm-Gustloff-Stiftung, geleitet durch den damaligen Gauleiter Fritz Sauckel. 1936 flieht die Familie aus Hitlerdeutschland. Die Produktion konzentriert sich auf Waffen. Trotzdem geht das Leichtmotorrad "BSW" mit 98-ccm Sachsmotor in Serie.
Nach Kriegsende wird das Werk dem Alliierten Kontrollrat der Sowjetunion als Reparationszahlung zugesprochen und weitgehend demontiert; 1947 in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Im Jahr darauf ergeht von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) der Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen, die legendäre [[AWO 425]]. Dieses Modell ähnelt sehr stark der EMW beziehnungsweise BMW R25 und wird ein großer Erfolg.
Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb der DDR und in das IFA-Kombinat eingegliedert. Produziert wurden neben der AWO 425 auch Fahrräder und Kinderwagen. 1953 wird das Werk von staatlicher Stelle als Standort für die Produktion von Mopeds bestimmt. Vom Band läuft ab 1955 der [[SR 1]], dessen Motor zunächst noch aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda (ehemalls Rheinmetall) kommt. Dieser Motor trieb auch noch den Nachfolger SR 2 sowie erste Versionen des SR 4-1 an.
1958 erblickt der Urahn der [[Schwalbe]], der [[KR 50]] das Licht der Welt. Ein großer Umbruch erfolgte im Jahre 1964, in dem die Produktion der AWO eingestellt wurde, Kapazitäten für die Fertigung des [[KR 51]] und der [[Vogelserie]] zu schaffen. Das hierfür entwickelte [[Baukastensystem]] sollte sich von nun an über Jahrzehnte kaum verändern.
1968 wird das Unternehmen mit dem Suhler Jagdwaffenwerk vereinigt und firmiert fortan unter der bald schon legendären Bezeichnung "'''VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk 'Ernst Thälmann' Suhl'''" (FAJAS). Im selben Jahr kommt die [[KR 51/1]] auf den Markt, die erst 1979 von der [[KR 51/2]] abgelöst wird. Nachfolger der Vogelserie ist ab 1975 die [[S 50]], deren Nachfolger widerum die [[S 51]] wird.
Mit der politischen Wende droht das Aus für das Traditionsunternehmen. 1992 gründen Mitarbeiter die «Suhler Fahrzeugwerk GmbH» und führen die Produktion unter dem Namen «SIMSON» fort. Es folgen eine neue Vogelserie und vielfältige Versuche, mit neuen Modellen wieder Fuß auf dem Markt zu fassen. Leider blieben diese Bemühungen vergebens und am 18. Juni 2002 musste die Firma Simson nach mehreren Beinahe-Insolvenzen endgültig Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde im Mai 2003 versteigert. Die Ersatzteilversorgung ist vorerst durch diverse Teilehändler gesichert. Einer der Hauptaufkäufer ist ein Großhändler, der auch weiterhin einzelne Teile in Suhl produziert.
== Fahrzeuge ==
[[Datei:KR512_01.jpg|thumb|Schwalbe]]
[[Datei:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]
[[Datei:S_100_01.jpg|thumb|S 100]]
=== vor der Wende ===
*[[AWO 425]]
*[[KR 50]]
*[[KR 51]]
*[[KR 51/1]]
*[[KR 51/2]]
*[[S 50]]
*[[S 51]]
*[[S 53]]
*[[S 70]]
*[[SR 1]]
*[[SR 2]]
*[[SR 4-1]]
*[[SR 4-2]]
*[[SR 4-3]]
*[[SR 4-4]]
*[[SR 50]]
=== nach der Wende ===
*[[S 83]]
*[[SD 50]] "Albatros" / "Altros"
=== Prototypen und Kleinserien===
*[http://de.wikipedia.org/wiki/GS50 GS 50]
*[[KR 52]]
*[[S 100]]
== Literatur ==
Rönicke, Frank: Simson Schwalbe & Co, Motorbuch Verlag, Stuttgart; ISBN 978-3-613-02813-5
[[Kategorie:Fahrzeughersteller]]
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S 53
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text/x-wiki
Das Simson S 53 ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]].
Es wurde zwischen September 1990 und 1996 gebaut, und ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene Mokick dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen nach der Wende. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet. Auch ein sehr großer Unterschied zwischen den S53er Reihen sind die 50-km/h-Höchstgeschwindigkeits Modelle und die 60-km/h-Modelle. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo nur 50 km/h gefahren werden durfte (heute 45 km/h). Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 gebaut wurden, hatten noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, alle Nachfolgenden Modelle nur noch 50 km/h, dies wurde durch einen um 10° verkürzten Auslass im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der DDR gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 4-3
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Artikel mit Hilfe des Users Landwirt erweitert
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Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und ist [[Zulassung|zulassungspflichtig]].
Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltetsind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt.
Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle.
Desweiteren bekam der Sperber eine Rahmenstabilisierungsstrebe welche vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage reicht. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbunden waren und der Sperber bei Umschalten auf Reserve nicht nach leeren der einen Tankseitentasche zur Seite geneigt werden muss, um den restlichen Reservekraftstoff in Anspruch zu nehmen.
Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut. und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
d50bcaff2b4f49038257abf8a6107e06f383074f
SR 4-4
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Beitrag mit Hilfe des Users Landwirt erweitert
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Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber".Die Produktion wurde im Jahr 1972 vom Sperber auf Habicht umgestellt. Der Habicht SR 4-4 besitzt einen 50ccm³ Motor mit 3,4 PS und einer bauartbedingen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Für ihn ist der M Führerschein von Nöten wie bei allen anderen Modellen mit 50 ccm³ und eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.
Der Habicht bekam den selben Rahmen wie der Sperber mit der Stabilisierungsstrebe vom
Rahmenstirnrohr zur Sitzbankauflage. Er verfügt über ein Hydraulisch gedämpftes Fahrwerk. Die Fußrasten für den Sozius waren im Gegensatz zum SR 4-2 "Star" am Rahmen befestigt und nicht an der Hinterradschwinge.
Der Motor des Habicht war der M54/11 KHL mit 4 Gängen Fußgeschaltet. Der Unterbau des Habichts und des Sperbers sind Identisch. Er besitzt einen Leerlaufkontakt sowie eine 4 Lamellen Kupplung. Der Zylinder des Habichts wurde vom SR 4-2 "Star" übernommen. Mit dem Zylinder wurde auch der Vergaser 16N1-6 sowie der Luftfilter mitsamt Luftberuhigungskasten übernommen. Die Kühlung übernimmt ein Lüfterrad, welches auf dem Polrad festgeschraubt ist. Die Luftführung wird wie bei dem Modell Star von den Luftführungsdeckeln Lichtmaschinenseitig übernommen.
Die Zündung wurde vom SR 4-3 "Sperber" übernommen. Sie verfügt über eine außenliegende 12V Zündspule sowie eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt. Er besitzt eine Batterie mit 6Volt und 4,5 Ah welche Strom für Hupe und die beiden 18 Watt Lenkerblinker liefert.
Anfangs wurde der Kraftstoffbehälter mit großem Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsrohren und 9,5 Liter Fassungsvermögen vom Sperber übernommen. Später änderte man den Tankeinfüllstutzen auf einen Mopedeinfüllstutzen mit einem Durchmesser von 40 mm. Später entfielen auch noch die Ausgleichsrohre, welche die beiden Seitentaschen des Tanks miteinander verbinden. Die Folge war, dass man im Reservebetrieb das Moped stark nach Links neigen musste, um die vollen 1,5 Liter Kraftstoffreserve ausnutzen zu können.
Ausgeliefert wurde der Habicht nur in olivgrün. Im Jahr 1972 gab es an der Seite des Habicht eine weiße Habichtsilhouette auflackiert. Diese wurde dann 1973 durch ein farbiges Wasserabziehbild ersetzt.
Er wurde von 1972 bis 1974 gebaut und es gab nur eine Stückzahl von 77 200.
Die Exportvariante des Habicht nannte man "Star de Luxe". Dieser wurde mit einer roten Lackierung verkauft. Leider ist dieser so selten, das nicht einmal ein Foto von ihm existiert!
Er war bis zum Serienauslauf 1974 eines der beliebtesten Kleinkrafträder.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Luftfilter
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text/x-wiki
[[Datei:Luftfilter.jpg|thumb|typische Simson-Luftfilterpatrone]]Der '''Luftfilter''' dient - wie der Name schon sagt - dazu, Luft zu filtern. An einem [[Kleinkraftrad]] hat er die Aufgabe, die vom Motor angesaugte Luft von Staub und Fremdkörpern zu befreien.
Typischerweise findet bei den Simson-Kleinkrafträdern ein Nassluftfilter Verwendung. Hierbei handelt es sich um eine Metallpatrone, die mit Schaumstoff (vor allem bei Nachbauten) oder einem Kokosfasergeflecht gefüllt ist. Diese Füllung wird mit etwas [[Öl]] benetzt und soll die Schmutzpartikel der durchströmenden Luft binden.
Zur Reinigung wird die Luftfilterpatrone entnommen, in Benzin ausgewaschen und nach dem Abtropfen wieder mit etwas Öl benetzt.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Schaltplan
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2011-01-17T14:40:52Z
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text/x-wiki
Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät.
In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich.
== Weblinks ==
[http://www.moser-bs.de Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kraftfahrt-Bundesamt
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text/x-wiki
Das '''Kraftfahrt-Bundesamt''' (KBA) ist eine in Flensburg ansässige Behörde. Es
* genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile
* überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern
* führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister
* gibt Auskünfte aus den Registern und
* erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte
Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Hierzu stützt es sich auf den Datenbestand des ehemaligen [[KTA|Kraftfahrttechnischen Amtes der DDR]] in Dresden, wo eine Außenstelle unterhalten wird.
Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte".
==Weblinks==
http://www.kba.de
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Das '''Kraftfahrt-Bundesamt''' (KBA) ist eine in Flensburg ansässige Behörde. Es
* genehmigt neue Fahrzeugtypen und Fahrzeugteile
* überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern
* führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister
* gibt Auskünfte aus den Registern und
* erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte
Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, eine nicht mehr vorhandene [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für Simson-Roller und Mopeds für wenig Geld neu zu beantragen. Hierzu stützt es sich auf den Datenbestand des ehemaligen [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|Kraftfahrzeugtechnischen Amtes der DDR]] in Dresden, wo eine Außenstelle unterhalten wird.
Weniger beliebt ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte".
==Weblinks==
http://www.kba.de
[[Kategorie:Recht]]
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Ladeanlage
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/* Versionen */
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text/x-wiki
Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
==Versionen==
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen
|-
|8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1||
|-
|8871.3||S 50 B 1||
|-
|8871.4||S 50 B||
|-
|8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4||
|-
|8871.5/1||KR 51/2 L||
|-
|8871.6||S 51 B 1-X||
|-
|8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E||
|-
|}
==siehe auch==
[[ELBA]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Geber
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der Geber ist ein Teil der [[Elektronikzündung]]. Er befindet sich auf der [[Grundplatte]]. Der Geber ist im Prinzip eine Spule auf einem Eisenkern. Im Gegensat…“
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text/x-wiki
Der Geber ist ein Teil der [[Elektronikzündung]]. Er befindet sich auf der [[Grundplatte]].
Der Geber ist im Prinzip eine Spule auf einem Eisenkern. Im Gegensatz zu den anderen Spulen auf der Grundplatte ist der Eisenkern aber nicht in Drehrichtung ausgerichtet sondern quer zur Drehrichtung. Deshalb wird von den rechteckigen Magneten des Polrads keine Spannung im Geber erzeugt. Erst wenn die speziell geformten Magnete des Elektronikpolrads an der Spule vorbeikommen, wird ein Impuls ausgelöst.
Dieser Impuls wird benutzt um im [[Elektronikbaustein]] einen Halbleiter durchzusteuern, der die Energie des Zündkondensators auf die [[Zündspule]] überträgt.
Der Geber ist auf der Grundplatte eingegossen. Die Spulen werden auf einer (ebenfalls eingegossenen) Platine verlötet, an die das blaue Zündimpulskabel und ein Massekabel angelötet wird. Beim Defekt des Gebers sind diese Lötverbindungen oder die Kupferbahnen auf der Platine beschädigt. Mit Geschick und dem entsprechenden Werkzeug kann man einen defekten Geber reparieren.
Es gibt Grundplatten mit weissen, roten, gelben und schwarzen Gebern.
ea667a6b1b2c29aec7e99ef46849de70ea25e17f
Reifen
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Geber
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Der '''Geber''' ist ein Teil der [[Zündung#SLEZ|Elektronikzündung]]. Er befindet sich auf der [[Grundplatte]].
Der Geber ist im Prinzip eine Spule auf einem Eisenkern. Im Gegensatz zu den anderen Spulen auf der Grundplatte ist der Eisenkern aber nicht in Drehrichtung ausgerichtet sondern quer zur Drehrichtung. Deshalb wird von den rechteckigen Magneten des Polrads keine Spannung im Geber erzeugt. Erst wenn die speziell geformten Magnete des Elektronikpolrads an der Spule vorbeikommen, wird ein Impuls ausgelöst.
Dieser Impuls wird benutzt um im [[Elektronikbaustein]] einen Halbleiter durchzusteuern, der die Energie des Zündkondensators auf die [[Zündspule]] überträgt.
Der Geber ist auf der Grundplatte eingegossen. Die Spulen werden auf einer (ebenfalls eingegossenen) Platine verlötet, an die das blaue Zündimpulskabel und ein Massekabel angelötet wird. Beim Defekt des Gebers sind diese Lötverbindungen oder die Kupferbahnen auf der Platine beschädigt. Mit Geschick und dem entsprechenden Werkzeug kann man einen defekten Geber reparieren.
Es gibt Grundplatten mit weissen, roten, gelben und schwarzen Gebern.
[[Kategorie:Elektrik]]
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BING vs. BVF
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2011-01-18T20:37:00Z
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text/x-wiki
Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkrafträder legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt.
'''Vorteile:'''
* Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative.
* Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte
* Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen.
'''Nachteile:'''
* Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR.
* Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. Es ist streng genommen sogar folgendes notwendig: "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)"
* Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall
* Der Bing-Vergaser wurde nie für die alte Vogelserie gebaut, sondern nur für die KR51/2 und S51, SR50 etc. Somit sind Fehlfunktionen beim Einbau in die Dreigangschwalbe etc. durchaus möglich!
* Beim Einbau in die Schwalbe wird das Problem des sowieso schon geringen Höhenunterschieds zwischen Tank und und Vergaserwanne noch dadurch verschärft, dass der Benzinschlauch im Bogen über die Gummi-Ansaugmuffe geführt werden muss. Das kann bei Bergauffahrt Probleme machen.
'''Fazit:'''
Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über eine Viergangschwalbe, einen S51 oder SR50 (sowie S70, SR80) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]].
[[Kategorie:Vergaser]]
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Blinker
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/* Technik */
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Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker.
==Technik==
Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt.
Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt.
==Recht==
===Kann ich die Blinker abbauen?===
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen.
===Nachbaublinker===
Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein E-Prüfzeichen haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nicht immer der Fall ist.
Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Recht]]
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Hallo-stege
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/* Nachbaublinker */
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text/x-wiki
Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker.
==Technik==
Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt.
Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt.
==Recht==
===Kann ich die Blinker abbauen?===
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen.
===Nachbaublinker===
Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein ECE oder EG Prüfzeichen oder eine deutsche Bauartgenehmigung (Prüfzeichen: Wellenlinie) haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung möglich. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nur bei national genehmigten Teilen (Prüfzeichen: Wellenlinie) der Fall ist.
Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Recht]]
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Hallo-stege
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/* Kann ich die Blinker abbauen? */
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text/x-wiki
Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker.
==Technik==
Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt.
Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt.
==Recht==
===Kann ich die Blinker abbauen?===
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese durch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. Ausnahme: Fahrtrichtungsanzeiger sind in der Fahrzeug - ABE als wahlweiser Rüstzustand vorgesehen.
===Nachbaublinker===
Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein ECE oder EG Prüfzeichen oder eine deutsche Bauartgenehmigung (Prüfzeichen: Wellenlinie) haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung möglich. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nur bei national genehmigten Teilen (Prüfzeichen: Wellenlinie) der Fall ist.
Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Recht]]
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Blinkgeber
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2011-01-18T20:46:45Z
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text/x-wiki
Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt.
Hierbei ist zu unterscheiden zwischen mechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein Bimetall erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen.
Bei den mechanischen Blinkgebern ist die Blinkfrequenz Last- und Spannungsabhängig. Sind Birnen mit zu geringer Leistung verbaut (billige Nachbauten), steigt die Blinkfrequenz. Auch bei höherer Spannung (höhere Drehzahl) steigt die Blinkfrequenz.
Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kupplung
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2011-01-19T16:05:48Z
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text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.
[[Kategorie:Motor]]
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KR 51/1
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/* Änderungen im Produktionszeitraum */
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text/x-wiki
Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
==Änderungen im Produktionszeitraum==
Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Zeitpunkt || Modell || Änderung
|-
| 1971 || KR 51/1 S || Einführung der KR 51/1 S mit halbautomatischer [[Kupplung]]
|-
| III/1972 || alle || Änderung der Auspuffanlage (stumpfes Endstück statt Spitztüte); Restbestände wurden offenbar noch bis Mitte 1973 verbaut
|-
| Ende 1973 || alle || Umstellung auf schwarzes Rücklicht und schwarzen Lampenring
|-
| 1974 || KR 51/1 K || Einführung der KR 51/1 K mit langer Sitzbank und hyraulischen Federbeinen
|-
| 1978 || alle || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe"
|}
== siehe auch ==
* [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
398206264c9871a4095130d2d96bcb48266b2232
681
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2011-01-19T16:14:58Z
Prof
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/* Änderungen im Produktionszeitraum */
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text/x-wiki
Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen im KR51/1 zur Geltung.
Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
==Änderungen im Produktionszeitraum==
Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Zeitpunkt || Änderung
|-
| 1971 || Einführung der KR 51/1 S mit halbautomatischer [[Kupplung]]
|-
| III/1972 || Änderung der Auspuffanlage (stumpfes Endstück statt Spitztüte); Restbestände wurden offenbar noch bis Mitte 1973 verbaut
|-
| Ende 1973 || Umstellung auf schwarzes Rücklicht und schwarzen Lampenring
|-
| 1974 || Einführung der KR 51/1 K mit langer Sitzbank und hyraulischen Federbeinen
|-
| 1978 || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe"
|}
== siehe auch ==
* [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Allgemeine Betriebserlaubnis
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2011-01-19T20:34:19Z
Hallo-stege
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung der ABE für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (Betriebserlaubnis bzw. Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt die ABE per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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Kraftfahrt-Bundesamt
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Das '''Kraftfahrt-Bundesamt''' (KBA) ist eine in Flensburg und Dresden ansässige Bundesbehörde. Sie untersteht dem Bundes - Verkehrsministerium und
* genehmigt Fahrzeugtypen, Systeme und Fahrzeugteile nach nationalen und internationalen Regelwerken
* überprüft die Arbeit von Prüfstellen und die Qualitätssicherung bei Herstellern
* führt das Zentrale Fahrzeugregister, das Verkehrszentralregister, das Zentrale Fahrerlaubnisregister und das Zentrale Kontrollgerätkartenregister
* gibt Auskünfte aus den Registern und
* erstellt und veröffentlicht Statistiken auf der Grundlage dieser Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte
Für Simson-Besitzer ist das KBA deshalb von grossem Interesse, weil es dort möglich ist, Ersatz für einen verloren gegangenen Nachweis über die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] für zulassungsfreie Fahrzeuge der ehemaligen DDR wie z.B. Simson-Roller und Mopeds neu zu beantragen. Hierzu stützt es sich auf das Genehmigungsarchiv des ehemaligen [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|Kraftfahrzeugtechnischen Amtes der DDR]] in Dresden, wo eine Außenstelle unterhalten wird.
Weniger beliebt aber bekannter ist das KBA wegen der dort geführten "Flensburger Punkte".
==Weblinks==
http://www.kba.de
[[Kategorie:Recht]]
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Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit
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2011-01-19T20:46:23Z
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/* Definition */
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text/x-wiki
==Definition==
Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß der Definition in § 30a StVZO "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann".
==In der Simsonpraxis...==
...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp festgelegt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simsons 60 Km/H.
Tatsächlich ist diese Gechwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH.
Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H.
Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht.
[[Kategorie:Recht]]
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2011-01-19T20:50:03Z
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/* In der Simsonpraxis... */
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==Definition==
Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß der Definition in § 30a StVZO "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann".
==In der Simsonpraxis...==
...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp im Rahmen der ABE festgestellt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simson Kleinkrafträdern 60 Km/H.
Tatsächlich ist diese Geschwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH.
Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H.
Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht.
[[Kategorie:Recht]]
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Hallo-stege
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/* Definition */
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text/x-wiki
==Definition==
Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) ist gemäß der Definition in § 30a StVZO "die Geschwindigkeit, die von einem Kraftfahrzeug nach seiner Bauart auf ebener Bahn bei bestimmungsgemäßer Benutzung nicht überschritten werden kann".
Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit ist für Kleinkrafträder gesetzlich begrenzt. In der DDR galt eine bbH von 60 km/h für Kleinkrafträder / Mopeds und 30 km/h für Mofas. In der BRD galt für Kleinkrafträder und Mopeds bis 1986 40 km/h, von 1986 bis 2000 50 km/h und seit 2000 europaweit 45 km/h. Für Mofas gilt in der BRD eine bbH von 25 km/h.
Leichtkrafträder gibt es ohne Begrenzung der bbH und mit einer bbH von 80 km/h.
==In der Simsonpraxis...==
...bedeutet dies, dass für jeden Fahrzeugtyp im Rahmen der ABE festgestellt wurde, das die mit den Originalteilen zu erreichende Höchstgeschwindigkeit auf ebener Fahrbahn X Km/H beträgt, also bei den meisten Simson Kleinkrafträdern 60 Km/H.
Tatsächlich ist diese Geschwindigkeit also eher eine theoretische Geschwindigkeit, insbesondere bei Simsons, denn zahlreiche Faktoren wie Steigung/Gefälle, Windverhältnisse, Zuladung etc. beinträchtigen die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit enorm, so dass unter günstigen Vorraussetzungen die tatsächliche Höchstgeschwindigeit weit höher sein kann als die bbH.
Man braucht sich also nicht befürchten, dass man eine Straftat verübt, wenn die Simson 65 Km/H erreicht, solange technisch nichts verändert wurde. Die bbH beträgt weiterhin 60 Km/H.
Andersrum berechtigt eine tatsächliche höhere Geschwindigkeit auch nicht zum Fahren auf Autobahnen und Kraftfahrstraße, denn hier heißt es ausdrücklich "eine '''bbH''' von '''über''' 60 Km/H". Ein kleiner Km/H also, der den Unterschied macht.
[[Kategorie:Recht]]
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Hersteller-Schlüsselnummer
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2011-01-19T21:03:34Z
Hallo-stege
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text/x-wiki
Die Hersteller - Schlüsselnummer (HSN) wird vom KBA festgelegt. Man findet sie in den Fahrzeugpapieren - mit Ausnahme der originalen DDR Papiere - neben der Angabe des Fahrzeugherstellers.
Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben dem Nachweis der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] oder Einzelgenehmigung auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man - falls sich in den Fahrzeugpapieren keine Angabe befindet - dieser Liste entnehmen.
*0048 Simson-BSW
*6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl
*7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH
Neben der Hersteller - Schlüsselnummer gibt es auch noch eine Typschlüsselnummer (TSN), mit welcher sich Typ und Ausführung eines Fahrzeuges identifizieren lassen.
[[Kategorie:Recht]]
[[Kategorie:Liste]]
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Kraftfahrzeugtechnisches Amt
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2011-01-19T21:22:31Z
Hallo-stege
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text/x-wiki
Das '''Kraftfahrzeugtechnische Amt''' der DDR (KTA) war unter anderem eine Kombination aus Typ-Prüfstelle und Genehmigungsbehörde. Beim KTA wurden Serienfahrzeuge und Fahrzeugteile begutachtet, nach positiver Begutachtung dem Hersteller oder Importeur eine allgemeine Betriebserlaubnis erteilt und der dazu gehörige Typschein ausgestellt. Ebenso gab es im KTA ein Fahrzeugtypenregister.
Somit war die Funktion des KTA vergleichbar mit einer Kombination aus der Typgenehmigungsabteilung im [[Kraftfahrt-Bundesamt]] (KBA) und der Technischen Prüfstelle bei TÜV bzw. Dekra.
Das KTA hatte seinen Sitz in Dresden. Nach der Wende wurde es als Außenstelle dem KBA angegliedert.
[[Kategorie:Recht]]
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Leichtkraftrad
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Hallo-stege
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/* Definition */
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text/x-wiki
==Definition==
Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3, wobei es die 50 ccm Grenze im EG Recht nicht gibt.
Ebenso gelten Kleinkrafträder ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (max. 50 ccm, freiwillige Industrie - Selbstbeschränkung auf 6,25 PS bzw. später 5 kW) seit 1980 als Leichtkrafträder.
==Einordnung von Simsons==
Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er das Kriterium von "mehr als 50ccm" nicht erfüllt, als Leichtkraftrad eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig.
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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Hallo-stege
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/* Einordnung von Simsons */
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text/x-wiki
==Definition==
Leichtkrafträder sind gemäß § 2 (10) FZV Krafträder mit einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW und im Falle von Verbrennungsmotoren mit einem Hubraum von mehr als 50 cm3, aber nicht mehr als 125 cm3, wobei es die 50 ccm Grenze im EG Recht nicht gibt.
Ebenso gelten Kleinkrafträder ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (max. 50 ccm, freiwillige Industrie - Selbstbeschränkung auf 6,25 PS bzw. später 5 kW) seit 1980 als Leichtkrafträder.
==Einordnung von Simsons==
Für Simsons trifft dies vor allem auf den Sperber (SR4-3) zu. Dieser wird, obwohl er in der ehm. DDR als Kraftrad eingestuft wurde, heute als "Leichtkraftrad bis 50 ccm" eingestuft. Somit ist er zwar zulassungsfrei, jedoch ist die Anbringung eines eigenen amtlichen Kennzeichens notwendig (siehe hierzu auch [[Zulassung]]), und somit ist das Fahrzeug auch Hauptuntersuchungsplichtig.
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
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Motorrad
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Hallo-stege
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text/x-wiki
Ein Motorrad ist nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ Hubraum.
Die Lücke zum geschwindigkeitsbegrenzten Kleinkraftrad das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das Leichtkraftrad.
[[Kategorie:Recht]]
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Diskussion:Tuning
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Hallo-stege
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Bewertung, welche Vorschriften zu erfüllen sind, erfolgen grundsätzlich unter Berücksichtigung des erstmaligen in Verkehr kommens eines Fahrzeuges, d.h. di…“
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text/x-wiki
Die Bewertung, welche Vorschriften zu erfüllen sind, erfolgen grundsätzlich unter Berücksichtigung des erstmaligen in Verkehr kommens eines Fahrzeuges, d.h. die Feststellung, ob für ein Fahrzeug Übergangsrecht aus dem Einigungsvertrag angewandt werden kann, wird durch eine bauliche Veränderung nicht beeinflusst.
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Die Bewertung, welche Vorschriften zu erfüllen sind, erfolgen grundsätzlich unter Berücksichtigung des erstmaligen in Verkehr kommens eines Fahrzeuges, d.h. die Feststellung, ob für ein Fahrzeug Übergangsrecht aus dem Einigungsvertrag angewandt werden kann, wird durch eine bauliche Veränderung nicht beeinflusst.
Im Fahrerlaubnisrecht ist die 50 ccm Grenze für die Leichtkraftrad Definition schon entfallen (EG Recht umgesetzt), im Zulassungsrecht besteht die 50 ccm Grenze aufgrund eines formalen Fehlers bei der Umsetzung von EG- in nationales Recht zwar weiterhin, ist aber für die Fragestellung, ob bei einem Fahrzeug die Betriebserlaubnis erloschen ist, nur von sekundärer Bedeutung.
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Tuning
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Hallo-stege
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text/x-wiki
Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen. Solange Tuningmaßnahmen nicht durch eine technische Abnahme und eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis legalisiert worden sind, begibt man sich in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten.
Durch derartige Tuning - Massnahmen erlischt die [[Allgemeine Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren.
==Rechtliche Aspekte von Tuning==
Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen.
Aber zum Thema:
Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben.
=== Zulassungsrecht: ===
Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat.
Zur Erinnerung:
* Mofa =25 km/h; einsitzig (DDR Mofa: 30 km/h)
* Kleinkraftrad= bis 50ccm/ bis 45 km/h (je nach Baujahr auch 40, 50 und DDR: 60 km/h)
* Leichtkraftrad= <125ccm; <11kW, ggf. begrenzt auf 80 km/h
* Kraftrad= alles oberhalb Leichtkraftrad
Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. (Ausschlaggebend für die Bewertung ist, ob sich das Fahrzeug vor dem Stichtag auf dem Gebiet der ehm. DDR befand)
Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Fall 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Fall 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert.
Fall 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H
Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad bis 60 km/h sondern wird - wenn die Schwalbe vor dem 31.12.1983 erstmaligen in den Verkehr gekommen ist - zum "Leichtkraftrad bis 50 ccm". (Für Fahrzeuge nach dem 31.12.1983 ist in der Rechtsprechung strittig, ob nationales oder EG - Recht anwendbar ist, was für die Rechtsfolge aber unerheblich ist) Durch die Änderung der Fahrzeugklasse erlischt die Betriebserlaubnis - das bedeutet eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von 50 Euro/ 3Pkt und ein Strafverfahren, falls man nicht die passende Fahrerlaubnis besitzt.
Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ebenfalls ein LKR geworden. Die Rechtsfolgen entsprechen Fall 1.
Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde.
=== Führerscheinrecht: ===
Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung:
* Prüfbescheinigung für Mofas
* Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60)
* Klasse A1= LKR = Krafträder bis 125 ccm und 11 kW (ggf. begrenzt auf 80 km/h)
* Klasse A = Motorrad = >50 ccm oder > 45 Km/H
Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen:
Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus und die Klasse Klasse A1 ist erforderlich. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor.
Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug ebenfalls in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen.
==sonstige Vorschriften/ Hinweise==
Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!!
Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorrad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung bei Hubräumen bis 125 ccm nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt).
Sobald sich durch Tuningmaßnahmen die Fahrzeugart ändert (Beispiel: Kleinkraftrad zum Leichtkraftrad), eine Gefährdung zu erwarten ist (Beispiel: ungeprüfter Seitenständer angebaut), oder sich das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert (z.B. Fahrzeug wird lauter) ist die Betriebserlaubnis erloschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird.
'''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen!
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Unter '''Tuning''' ist jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb zu verstehen, die dazu führen soll, das Fahrzeug leistungsstärker und/oder schneller zu machen. Im [[Schwalbennest]] ist Tuning nicht gern gesehen. Solange Tuningmaßnahmen nicht durch eine technische Abnahme und eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis legalisiert worden sind, begibt man sich in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten.
Durch derartige Tuning - Massnahmen erlischt die [[ABE|Betriebserlaubnis]] des Fahrzeugs. Bei einer Polizeikontrolle muss mit einer''' Straf'''verfolgung wegen Fahren ohne [[Führerschein]] gerechnet werden, wenn nur der Führerschein der Klasse M oder B vorhanden ist. Eine mögliche weitere Folge neben der Bestrafung sind Restriktionen bei der Erteilung weiterer Führerscheine oder Führerscheinentzug. Desweiteren ist bei einem Unfall mit Leistungsverweigerung oder Rückforderungen seitens der Versicherung zu rechnen.
Simson-Roller oder Mopeds dürfen dank Einigungsvertrag völlig legal 33% schneller unterwegs sein, als jedes neue Klasse M-Fahrzeug. Allein das sollte ausreichen, um die Finger vom Tuning zu lassen. '''Tuning is a crime''', auch wenn es mehr als ausreichend viele Deppen gibt, die das Gegenteil leider nicht nur behaupten, sondern auch praktizieren.
==Rechtliche Aspekte von Tuning==
Vorweg: Wir möchten hier lediglich einen informativen Überblick verschaffen. Dies soll keine Rechtsberatung sein und legt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Aktualität. Es wird keine Verantwortung dafür übernommen.
Aber zum Thema:
Tuning, also wie oben beschrieben jede technische Veränderung am Motor, an der Ansaug- oder Abgasanlage sowie am Antrieb, kann Folgen im zulassungrechtlichen und führerscheinrechtlichen Bereich haben.
=== Zulassungsrecht: ===
Zuerst einmal ist es sinnvoll, zu wissen, ob man es mit einem [[Mofa]], einem [[Kleinkraftrad]], einem [[Leichtkraftrad]] oder einem [[Motorrad]] zu tun hat.
Zur Erinnerung:
* Mofa =25 km/h; einsitzig (DDR Mofa: 30 km/h)
* Kleinkraftrad= bis 50ccm/ bis 45 km/h (je nach Baujahr auch 40, 50 und DDR: 60 km/h)
* Leichtkraftrad= <125ccm; <11kW, ggf. begrenzt auf 80 km/h
* Kraftrad= alles oberhalb Leichtkraftrad
Dann haben wir noch die aus dem Einigungsvertrag entstandenen Ausnahmen wie 30 Km/h für Mofa und 60 Km/H für Roller. Diese Ausnahmen beziehen sich jedoch ausdrücklich nur darauf, "sofern das Fahrzeug den Vorschriften der DDR" entspricht. (Ausschlaggebend für die Bewertung ist, ob sich das Fahrzeug vor dem Stichtag auf dem Gebiet der ehm. DDR befand)
Bei jeder Veränderung muss man GANZ GENAU schauen, in welchem Bereich man sich nun bewegt. Am Beispiel einer Schwalbe könnte das so aussehen: Fall 1: Es wurde der Auspuff und das Ritzel verändert; Fall 2: Es wurde ein 60ccm Zylinder montiert.
Fall 1: Die Schwalbe hat weiterhin 49 ccm, jedoch ist die bbH nun mehr als 60 Km/H
Somit fällt die Schwalbe nicht mehr unter die Kategorie Kleinkraftrad bis 60 km/h sondern wird - wenn die Schwalbe vor dem 31.12.1983 erstmaligen in den Verkehr gekommen ist - zum "Leichtkraftrad bis 50 ccm". (Für Fahrzeuge nach dem 31.12.1983 ist in der Rechtsprechung strittig, ob nationales oder EG - Recht anwendbar ist, was für die Rechtsfolge aber unerheblich ist) Durch die Änderung der Fahrzeugklasse erlischt die Betriebserlaubnis - das bedeutet eine Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von 50 Euro/ 3Pkt und ein Strafverfahren, falls man nicht die passende Fahrerlaubnis besitzt.
Alternative 2: Die Schwalbe hat nun einen Hubraum von >50 ccm und ist somit ebenfalls ein LKR geworden. Die Rechtsfolgen entsprechen Fall 1.
Wir reden hier ürigens immer von der BAUARTBEDINGTEN HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist dabei irrelevant. Es muss sich somit niemand Sorgen machen, dessen Geschwindigkeit tatsächlich mehr als 60 km/H beträgt, sofern nichts verändert wurde.
=== Führerscheinrecht: ===
Wie wir ja wissen, ist das Fahren ohne ausreichende Fahrerlaubnis eine Straftat. Welche Fahrerlaubnis benötigt wird, ist auch hier wieder GANZ GENAU der entsprechenden Vorschrift zu entnehmen. Diese sind im § 6 der FeV festgehalten und sprechen praktisch der o.g. Zulassungseinteilung:
* Prüfbescheinigung für Mofas
* Klasse M = KKR = <50 ccm/ 45 Km/H (bzw 60)
* Klasse A1= LKR = Krafträder bis 125 ccm und 11 kW (ggf. begrenzt auf 80 km/h)
* Klasse A = Motorrad = >50 ccm oder > 45 Km/H
Nehmen wir jetzt unsere o.g. Schwalbe mit den zwei Alternativen:
Alternative 1) Der Hubraum beträgt weiterhin 50ccm, jedoch ist die bbH mehr 45 Km/H (60 Km/H). Somit reicht Klasse M nicht mehr aus und die Klasse Klasse A1 ist erforderlich. Da dieser i.d.R. nicht vorliegt, liegt somit eine Straftat gem 24 StVG vor.
Alternative 2) Mit 60ccm Hubraum ist das Fahrzeug ebenfalls in die Kategorie A1 gerutscht. Auch hier dürfte der Führerschein in den meisten Fälllen nicht vorliegen.
==sonstige Vorschriften/ Hinweise==
Entgegen weit verbreiteter Meinung liegt kein Versicherungsschutzverstoß vor, sofern ein Versicherungskennzeichen für die Schwalbe o.ä. gekauft wurde. Die Versicherung ist verpflichtet, den Unfallgegner auszubezahlen, auch wenn die Schwalbe durch Tuning in eine andere Kategorie gerutscht ist. Davon abgesehen wird die Versicherung jede Gelegenheit nutzen, sich von dir das Geld wiederzuholen. Und Tuning ist eine super Gelegenheit!!!
Auch wenn das Fahrzeug in die Kategorie Motorrad fallen sollte und somit eigentlich steuerpflichtig wäre, findet eine Verfolgung wegen Steuerhinterziehung bei Hubräumen bis 125 ccm nicht statt, da die Beträge für die versäumte Steuer zu gering sind (mir ist zumindest kein Fall bekannt).
Sobald sich durch Tuningmaßnahmen die Fahrzeugart ändert (Beispiel: Kleinkraftrad zum Leichtkraftrad), eine Gefährdung zu erwarten ist (Beispiel: ungeprüfter Seitenständer angebaut), oder sich das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert (z.B. Fahrzeug wird lauter) ist die Betriebserlaubnis erloschen. Dies ist jedoch eine weiteres großes Feld, dass hier nicht weiter erläutert wird.
'''Fazit''': Tuning ist nicht nur dumm und überflüssig, sondern kann auch ganz schnell verdammt teuer werden. Lieber das Geld sparen und einen Motorradführerschein machen!
[[Kategorie:Recht]]
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Typenschild
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Hallo-stege
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Ein '''Typenschild''' (Fabrikschild) ist ein vom Hersteller eines Fahrzeuges angebrachtes kleines (Blech-) Schild, auf dem wichtige Daten eingetragen sind, darunter Hersteller und Fahrzeugtyp, die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]], zulässige Gewichte und bei zulassungsfreien Fahrzeugen das Baujahr. Es ermöglicht somit die schnelle Indentifikation des Fahrzeugs und einen Abgleich mit den [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Fahrzeugpapieren]].
Der Gesetzgeber sieht vor, dass an jedem Kraftfahrzeug ein Typenschild vorhanden ist. Ist dies beispielsweise durch Verlust oder Beschädigung nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, ein Blanko-Exemplar zu verwenden. Nachdem mit Schlagzahlen die richtigen Daten eingeschlagen wurden, wird das neue Typenschild mit zwei Kerbnägeln an der vorgesehenen Stelle befestigt. Bei den [[Simson]]-Kleinkrafträdern findet man das Typenschild beispielsweise am Rahmenstirnrohr ([[S 50]] / [[S 51]]) oder am linken Rahmenrohr unter dem Motortunnel ([[Schwalbe]]).
[[Kategorie:Recht]]
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TÜV
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2011-01-19T22:43:26Z
Hallo-stege
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/* Muss ich mit meiner Simson zum TÜV? */
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text/x-wiki
Der Technische Überwachungsverein führt genauso wie die Dekra und andere Organisationen die vorgeschriebenen regelmäßigen Untersuchungen an Kraftfahrzeugen durch.
== Muss ich mit meiner [[Simson]] zum TÜV? ==
Nein, als nicht zulassungspflichtige Fahrzeuge unterliegen die Simson-Kleinkrafträder nicht der regelmäßigen Überwachung durch HU / AU. Auch zur Ersatz - Ausstellung des Nachweises der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] ist der Besuch beim TÜV nicht erforderlich, sofern sich es sich bei dem Fahrzeug um ein [[Simson]]-[[Kleinkraftrad]] handelt, welches erstmals vor dem 28.2.1992 in Verkehr gekommen ist. Hier ist die Beschaffung über das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] möglich (zur Vorgehensweise s. Artikel [[ABE]]). Dieser Weg ist kostengünstiger und schneller als eine Einzelabnahme bei TÜV oder Dekra.
Ausnahme:
- Simson Leichtkrafträder müssen regelmässig zur Hauptuntersuchung, welche bei einer Überwachungsorganisation (z.B. TÜV, Dekra, GTÜ, KÜS etc.) durchgeführt werden kann.
- Ist bei einem Fahrzeug durch einen Umbau die Betriebserlaubnis erloschen, muss das Fahrzeug bei einer technischen Prüfstelle von einem amtlich anerkannten Sachverständigen begutachtet werden (alte Bundesländer: TÜV, neue Bundesländer: Dekra) und anschliessend die Betriebserlaubnis durch die örtliche Zulassungsstelle neu erteilt werden
- Ist nach Einbau eines Teiles eine Anbauabnahme erforderlich, kann diese von einer Überwachungsorganisation durchgeführt werden. Näheres dazu findet sich jeweils in den Papieren, die dem Teil beiliegen.
[[Kategorie:Recht]]
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Zulassung
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text/x-wiki
Die '''Zulassung''' von Kraftfahrzeugen richtet sich nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV).
Gemäß § 3(I) FZV müssen alle Kraftfahrzeuge für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sein. [[Leichtkraftrad|Leichtkrafträder]] und [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträder]] sind gem. § 3 (II) 1c und 1d von der Zulassung befreit. Für Leichtkrafträder ist jedoch gemäß § 4 (II) FZV die Anbringung eines eigenen amtlichen Kennzeichens erforderlich. Dies trifft bei Simsons insbesondere für den [[SR 4-3|Sperber]] zu.
Für böse [[Tuning|Tuner]] bedeutet das, dass je nach Umbau des Fahrzeugs dieses aus einer zulassungsfreien Kategorie in eine kennzeichenpflichtige oder gar zulassungspflichtige Kategorie wechseln kann. Da dann die Betriebserlaubnis erlischt und eine Zulassung nicht vorliegt, bedeutet dies, unbeachtet der führerscheinrechtlichen Straftat, ein Fahren ohne Zulassung (bedeutende Verkehrsordnungswidrigkeit: 50 Euro/ 3 Pkt).
[[Kategorie:Recht]]
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SR 4-3
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Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]].
Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt.
Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle.
Desweiteren bekam der Sperber eine Rahmenstabilisierungsstrebe welche vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage reicht. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbunden waren und der Sperber bei Umschalten auf Reserve nicht nach leeren der einen Tankseitentasche zur Seite geneigt werden muss, um den restlichen Reservekraftstoff in Anspruch zu nehmen.
Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut. und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht wie versprochen verkaufte (Man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperber (4 Gänge, ... ) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 50
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[[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] bzw. M542 zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war.
==Vorwende==
Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR 50 N, SR 50 B3, SR 50 B4, SR 50 C und SR 50 CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten eine Langschwinge mit, in einigen Versionen verstellbare,Federbeine. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken, welcher bis 3 kg trägt und eine Helmhalterung, die den Helm durch die Lenkerposition bei verschlossenem Lenkerschloss vor Diebstahl schützen soll.
Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Einzige offensichtliche Änderung am Motor ist die Leerlaufanzeige und die veränderte Gehäuseform für die Elektrostarter-Motoren. Als Folge der direkten Übernahme ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge.
Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1991 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Besonderheiten einer Schwalbe BJ 1964
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Im Laufe der Zeit wurden viele kleine und größere Veränderungen an der Schwalbe vorgenommen. Diesen waren entweder kleine optische Änderungen oder auch größere technischer Natur. Die Besonderheiten einer ganz frühen Schwalbe (KR 51, Baujahr 1964) sind beispielsweise:
===Karosserie===
* Die Lenkerabdeckung war aus Aluminium und soll noch ein Suhler Stadtwappen als Emblem besessen haben. Auf Messefotos ist dieses Emblem zu sehen, jedoch sind bisher keine Lenkerabdeckungen mit diesem Emblem aufgetaucht. Zusätzlich gab es eine kleine Erhöhung am Parklicht.
* Das Lampenschild hatte keine Aussparungen für die Durchführung von Kabeln oder Bowdenzügen und auch keine Leerlaufanzeige.
* Der Lampenring war weiß und der Außenrand breiter.
* Der Ausschnitt am Motortunnel für den Kickstarter war aufgrund des verwendeten Handschaltungsmotors schmaler und die Scheuerleisten.
* Die graue Sitzbank hatte noch eine Zierleiste mit Simson-Schriftzug am Heck.
* Das Sitzbankscharnier hatte keinen Anschlag, aber stattdessen wurde eine Sicherungsschnur verbaut.
* Die Tunnelmutter war eine Rändelmutter aus Aluminium.
* Der vordere Kotflügel hatte kleinere Löcher, da an den Stoßdämpfern keine Distanzstücke verbaut wurden. Außerdem war er dadurch etwa 2 cm schmaler und wies außerdem eine Bördelung an der vorderen Spitze auf.
* Am Knieblech war entweder noch der Simson-Schriftzug der KR 50 verbaut oder ein goldener.
* Das Abdeckblech aus Aluminium unter dem Lenker hatte zwei Löcher für die Tupfer des NKJ-Vergasers.
* Der Panzer war etwas anders geformt. Bei den späten 64ern ist die Sicke zwischen den Blechhälften des Panzers bis unmittelbar an die Befestigungsschraube unter der Sitzbank gearbeitet. Bei frühen 64ern hingegen ist sie nur bis hinter die Sitzbank gearbeitet und unter der Sitzbank ist eine flache Schweißnaht zu erkennen. Weiterhin ist bei dieser Ausführung das Blech am Benzinhahn minimal umgelegt.
* Die Spiegel hatte eine Nierenform.
* Griffgummis, sowie die Gummiteile am Gepäckträger und die Keder, waren grau.
* Die Griffgummis hatten Querstreifen als Musterung.
* Die Gummis auf den Trittbrettern hatten ein kariertes Muster.
* Der Gepäckträger war insgesamt länger und hatte ovale Löcher in den Querstegen.
* Am Lenker wurde zwischen Blinker und Gasgriff ein Distanzstück aus Aluminium verbaut.
* Der Lenker war kürzer und dadurch wurden kürzere Griffgummis verbaut.
* Der Bremshebel und der Kupplungshebel waren aus Aluminium und kürzer. Außerdem hatten sie eine andere Biegung.
* Der Ständer war aus Stahl. Die Form ähnelte dem des SR 2.
* Der Tank hatte die alte Form ohne Sicke oben am Tankdeckel.
* Die Soziusfußrasten hatte eine Musterung mit Längsrippen und hatten keine Metallplatte vorne vor, sondern waren geschlossen aus Gummi.
===Fahrwerk===
* Der Kettenkasten war ebenfalls aus Aluminium.
* Die Kettenschläuche hatten 4 "Knubbel".
* Die Speichen waren kürzer und somit auch anders gekreuzt.
* Die Felgen waren aus Stahl und grau lackiert.
* Die Stoßdämpfer waren Reibungsdämpfer und aus Aluminium. Die Hülsen waren beige.
* Die Radnabenabdeckung hatten eine Rille.
* Die Radlagerabdeckung waren nicht aus Gummi, sondern aus Filz.
===Motor und Vergaser===
* Als Motor wurde am Anfang ausschließlich ein Handschaltungsmotor verbaut.
* Der Motor selber hatte noch folgende Besonderheiten:
** geänderte Kickstarterwelle mit Feinverzahnung; Kickstarterwelle war länger durch die Handschaltung
** andere Kurbelwelle
** anderes Polrad und andere Grundplatte
** geänderte Kupplung mit angepasster Primärübersetzung
** Lüfterrad aus Aluminium
** Statt den Lüftungsschlitzen im Lichtmaschinendeckel gab es einen speziellen Einsatz aus Aluminium.
** geänderte Gehäuseentlüftung, Tachowelle grau/gold mit
* Der Flansch zum Vergaser am Zylinder war dreieckig und wurde über 3 Stehbolzen mit dem Vergaser verbunden.
* Als Vergaser wurde noch statt dem späteren BVF 16N1-1 bzw. BVF 16N1-5 wurde ein NKJ153-5 verbaut.
* Der Luftfilterkasten war ein T-förmiges Gummistück mit großer Öffnung als Anschluss zum Vergaser. Ein auf den ersten Blick optisch gleicher Luftfilterkasten gab es auch für den BVF 16N1-1, jedoch hatte dessen Öffnung zum Vergaser einen kleineren Durchmesser.
* Es führten zwei Bowdenzüge zum Abdeckblech unter dem Lenker, für Tupfer und Choke.
* Der Auspuff hatte ein anderes Endstück. Dadurch hatte der Auspuff die Form einer Zigarre.
* Der Schalldämpfer im Auspuff war verschraubt.
* Die Auspuffschelle hatte ein Asbestband.
* Der Krümmer hatte eine andere Biegung und war kürzer.
===Lichtanlage und Elektrik===
* Die Rückleuchte war zweifarbig, orange für das Bremslicht und rot für das Rücklicht.
* Unter dem Rücklicht befand sich noch ein Katzenauge.
* Als Blinker wurden Kugelblinker, die sogenannten Ochsenaugen, verbaut.
* Die Kabel nach hinten wurden durch den Rahmen geführt.
* Die oberste Platte der Ladeanlage war aus Aluminium.
===Lackierungen===
* Tank und Rahmen hatten eher eine braune Farbe, als die spätere graue Lackfarbe.
* Die Lackierung der Karosserie war entweder blau, weiß, tundragrau oder orange.
===Sonstiges===
* Der Tacho war rot-weiß.
* Alle Bowdenzüge waren nicht schwarz, sondern vermutlich grau. Diese Bowdenzüge sind heute eher goldfarben.
* An der Tachowelle war die Verschraubung aus Metall und hatte die gleiche Farbe wie die Ummantelung.
* Das Typenschild war bei den ersten Modellen sehr ähnlich dem der KR 50. Aber bei allen frühen Schwalben war das Typenschild unter der Sitzbank.
* Der Zündschlüssel war anders geformt.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Besonderheiten einer Schwalbe BJ 1964
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Im Laufe der Zeit wurden viele kleine und größere Veränderungen an der Schwalbe vorgenommen. Diesen waren entweder kleine optische Änderungen oder auch größere technischer Natur. Die Besonderheiten einer ganz frühen Schwalbe (KR 51, Baujahr 1964) sind beispielsweise:
===Karosserie===
* Die Lenkerabdeckung war aus Aluminium und soll noch ein Suhler Stadtwappen als Emblem besessen haben. Auf Messefotos ist dieses Emblem zu sehen, jedoch sind bisher keine Lenkerabdeckungen mit diesem Emblem aufgetaucht. Zusätzlich gab es eine kleine Erhöhung am Parklicht.
* Das Lampenschild hatte keine Aussparungen für die Durchführung von Kabeln oder Bowdenzügen und auch keine Leerlaufanzeige.
* Der Lampenring war weiß und der Außenrand breiter.
* Der Ausschnitt am Motortunnel für den Kickstarter war aufgrund des verwendeten Handschaltungsmotors schmaler und die Scheuerleisten.
* Die graue Sitzbank hatte noch eine Zierleiste mit Simson-Schriftzug am Heck.
* Das Sitzbankscharnier hatte keinen Anschlag, aber stattdessen wurde eine Sicherungsschnur verbaut.
* Die Tunnelmutter war eine Rändelmutter aus Aluminium.
* Der vordere Kotflügel hatte kleinere Löcher, da an den Stoßdämpfern keine Distanzstücke verbaut wurden. Außerdem war er dadurch etwa 2 cm schmaler und wies außerdem eine Bördelung an der vorderen Spitze auf.
* Am Knieblech war entweder noch der Simson-Schriftzug der KR 50 verbaut oder ein goldener.
* Das Abdeckblech aus Aluminium unter dem Lenker hatte zwei Löcher für die Tupfer des NKJ-Vergasers.
* Der Panzer war etwas anders geformt. Bei den späten 64ern ist die Sicke zwischen den Blechhälften des Panzers bis unmittelbar an die Befestigungsschraube unter der Sitzbank gearbeitet. Bei frühen 64ern hingegen ist sie nur bis hinter die Sitzbank gearbeitet und unter der Sitzbank ist eine flache Schweißnaht zu erkennen. Weiterhin ist bei dieser Ausführung das Blech am Benzinhahn minimal umgelegt.
* Die Spiegel hatte eine Nierenform.
* Griffgummis, sowie die Gummiteile am Gepäckträger und die Keder, waren grau.
* Die Griffgummis hatten Querstreifen als Musterung.
* Die Gummis auf den Trittbrettern hatten ein kariertes Muster.
* Der Gepäckträger war insgesamt länger und hatte ovale Löcher in den Querstegen.
* Am Lenker wurde zwischen Blinker und Gasgriff ein Distanzstück aus Aluminium verbaut.
* Der Lenker war kürzer und dadurch wurden kürzere Griffgummis verbaut.
* Der Bremshebel und der Kupplungshebel waren aus Aluminium und kürzer. Außerdem hatten sie eine andere Biegung.
* Der Ständer war aus Stahl. Die Form ähnelte dem des SR 2.
* Der Tank hatte die alte Form ohne Sicke oben am Tankdeckel.
* Die Soziusfußrasten hatte eine Musterung mit Längsrippen und hatten keine Metallplatte vorne vor, sondern waren geschlossen aus Gummi.
===Fahrwerk===
* Der Kettenkasten war ebenfalls aus Aluminium.
* Die Kettenschläuche hatten 4 "Knubbel".
* Die Speichen waren kürzer und somit auch anders gekreuzt.
* Die Felgen waren aus Stahl und grau lackiert.
* Die Stoßdämpfer waren Reibungsdämpfer und aus Aluminium. Die Hülsen waren beige.
* Die Radnabenabdeckung hatten eine Rille.
* Die Radlagerabdeckung waren nicht aus Gummi, sondern aus Filz.
===Motor und Vergaser===
* Als Motor wurde am Anfang ausschließlich ein Handschaltungsmotor verbaut.
* Der Motor selber hatte noch folgende Besonderheiten:
** geänderte Kickstarterwelle mit Feinverzahnung; Kickstarterwelle war länger durch die Handschaltung
** andere Kurbelwelle
** anderes Polrad und andere Grundplatte
** geänderte Kupplung mit angepasster Primärübersetzung
** Lüfterrad aus Aluminium
** Statt den Lüftungsschlitzen im Lichtmaschinendeckel gab es einen speziellen Einsatz aus Aluminium.
** geänderte Gehäuseentlüftung, Tachowelle grau/gold mit
* Der Flansch zum Vergaser am Zylinder war dreieckig und wurde über 3 Stehbolzen mit dem Vergaser verbunden.
* Als Vergaser wurde noch statt dem späteren BVF 16N1-1 bzw. BVF 16N1-5 wurde ein NKJ153-5 verbaut.
* Der Luftfilterkasten war ein T-förmiges Gummistück mit großer Öffnung als Anschluss zum Vergaser. Ein auf den ersten Blick optisch gleicher Luftfilterkasten gab es auch für den BVF 16N1-1, jedoch hatte dessen Öffnung zum Vergaser einen kleineren Durchmesser.
* Es führten zwei Bowdenzüge zum Abdeckblech unter dem Lenker, für Tupfer und Choke.
* Der Auspuff hatte ein anderes Endstück. Dadurch hatte der Auspuff die Form einer Zigarre.
* Der Schalldämpfer im Auspuff war verschraubt.
* Die Auspuffschelle hatte ein Asbestband.
* Der Krümmer hatte eine andere Biegung und war kürzer.
===Lichtanlage und Elektrik===
* Die Rückleuchte war zweifarbig, orange für das Bremslicht und rot für das Rücklicht.
* Unter dem Rücklicht befand sich noch ein Katzenauge.
* Als Blinker wurden Kugelblinker, die sogenannten Ochsenaugen, verbaut.
* Die Kabel nach hinten wurden durch den Rahmen geführt.
* Die oberste Platte der Ladeanlage war aus Aluminium.
===Lackierungen===
* Tank und Rahmen hatten eher eine braune Farbe, als die spätere graue Lackfarbe.
* Die Lackierung der Karosserie war entweder blau, weiß, tundragrau oder orange.
===Sonstiges===
* Der Tacho war rot-weiß.
* Alle Bowdenzüge waren nicht schwarz, sondern vermutlich grau. Diese Bowdenzüge sind heute eher goldfarben.
* An der Tachowelle war die Verschraubung aus Metall und hatte die gleiche Farbe wie die Ummantelung.
* Das Typenschild war bei den ersten Modellen sehr ähnlich dem der KR 50. Aber bei allen frühen Schwalben war das Typenschild unter der Sitzbank.
* Der Zündschlüssel war anders geformt.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Kaufberatung
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/* Vorbereitung */
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Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau. Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Hallo-stege
21
/* Vorsicht vor gefälschten Papieren */
wikitext
text/x-wiki
Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Hallo-stege
21
/* Finger weg von Tuning-Maschinen */
wikitext
text/x-wiki
Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, weil Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Hallo-stege
21
/* Finger weg von Tuning-Maschinen */
wikitext
text/x-wiki
Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
adce75457173e3a2551e61f68b99d3d98a92b837
Originalfarben
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2011-01-23T07:29:37Z
Dr.gerberit
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Die Seite wurde neu angelegt: „Hier mal ein Auflistung der Originalfarben:“
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text/x-wiki
Hier mal ein Auflistung der Originalfarben:
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Dr.gerberit
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text/x-wiki
Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
S50:
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
S51:
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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Dr.gerberit
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text/x-wiki
Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
S50:
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
S51:
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
RAL:
Billardgrün: ~ RAL 4053
Saftgrün: ~ RAL 6018
Blau: ~ RAL 5015
Kirschrot: ~ RAL 2002 "Blutorange"
Saharabraun: ~ RAL 1007 "Narzissengelb"
Silber: ~ RAL 9006 "Weißaluminium"
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Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
Schwalbe:
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
KR51/2E = saharabraun
KR51/2L = kirschrot
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
KR51/2E = biberbraun
KR51/2L = billardgrün
S50:
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
S51:
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
RAL:
Billardgrün: ~ RAL 4053
Saftgrün: ~ RAL 6018
Blau: ~ RAL 5015
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Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
Schwalbe:
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
KR51/2E = saharabraun
KR51/2L = kirschrot
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
KR51/2E = biberbraun
KR51/2L = billardgrün
S50:
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
S51:
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
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S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
RAL:
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text/x-wiki
Hier mal ein Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
Schwalbe:
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
KR51/2E = saharabraun
KR51/2L = kirschrot
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
KR51/2E = biberbraun
KR51/2L = billardgrün
S50:
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun (angeblich), Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
S51:
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
RAL:
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text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''Schwalbe:'''
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
KR51/2E = saharabraun
KR51/2L = kirschrot
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
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'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''Schwalbe:'''
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
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ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
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'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
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S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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Quelle:
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Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''Schwalbe:'''
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
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ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
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'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
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S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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|-
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|-
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|-
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|-
| [[Bordeaux]] || 3004
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|-
| [[Maron ]] || 3007
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|-
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|-
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|-
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|-
| [[Billardgrün ]] || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
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|-
| [[Beige ]] || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| [[Biberbraun]] || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| [[Saharabraun]] || 1007
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|-
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|-
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|-
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|-
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|-
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|-
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html]
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Dr.gerberit
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text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''Schwalbe:'''
ab Juni 1980 galt für die Schwalbe:
KR51/2N = blau
KR51/2E = saharabraun
KR51/2L = kirschrot
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
KR51/2E = biberbraun
KR51/2L = billardgrün
'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
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S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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|-
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
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2011-01-23T18:35:30Z
Dr.gerberit
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wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''Vogelserie:'''
Spatz: ??
Star:??
Sperber:??
Habicht:??
'''Duo:'''
4/1
4/2
'''Schwalbe:'''
KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau
KR 51/1S bis ~77 olivgrün
KR 51/1S ab 77 hellrot
KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun
KR51/2N bis 84 blau
KR51/2N ab 84 saharabraun
KR51/2L bis 84 rot
KR51/2L ab 84 billardgrün
KR51/2E bis 84 saharabraun
KR51/2E ab 84 bieberbraun
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
KR51/2E = biberbraun
KR51/2L = billardgrün
'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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| [[Sandgrau]] || 1020 + 6021 (1:1)**
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| [[Rahmenfarbe]] || 7005 oder 7035
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|-
|}
*Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
**Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
a3786051f9a900917074ef726fd94247a121d7be
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text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''Vogelserie:'''
Spatz: Bordeaux + Tundragrau
Star: Bordeaux + Tundragrau
Sperber: Alabaster + Olivebeige
Habicht: Alabaster + Olivebeige
'''Duo:'''
4/1:??
4/2:??
'''Schwalbe:'''
KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau
KR 51/1S bis ~77 olivgrün
KR 51/1S ab 77 hellrot
KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun
KR51/2N bis 84 blau
KR51/2N ab 84 saharabraun
KR51/2L bis 84 kirschrot
KR51/2L ab 84 billardgrün
KR51/2E bis 84 saharabraun
KR51/2E ab 84 bieberbraun
ab Januar 1984 wurde dann folgendes festgelegt:
KR51/2N = saharabraun
KR51/2E = biberbraun
KR51/2L = billardgrün
'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
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Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
SL1: Lindgrün
SL2: Maron
'''Vogelserie:'''
Spatz: Bordeaux + Tundragrau
Star: Bordeaux + Tundragrau
Sperber: Alabaster + Olivebeige
Habicht: Alabaster + Olivebeige
'''Duo:'''
4/1:??
4/2:??
'''Schwalbe:'''
KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau
KR 51/1S bis ~77 olivgrün
KR 51/1S ab 77 hellrot
KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun
KR51/2N bis 84 blau
KR51/2N ab 84 saharabraun
KR51/2L bis 84 kirschrot
KR51/2L ab 84 billardgrün
KR51/2E bis 84 saharabraun
KR51/2E ab 84 bieberbraun
'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
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S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
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Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
SL1: Lindgrün
SL2: Maron
'''Vogelserie:'''
Spatz: Bordeaux + Tundragrau
Star: Bordeaux + Tundragrau
Sperber: Alabaster + Olivebeige
Habicht: Alabaster + Olivebeige
'''Duo:'''
4/1:??
4/2:??
'''Schwalbe:'''
KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau
KR 51/1S bis ~77 olivgrün
KR 51/1S ab 77 hellrot
KR51/1K erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun
KR51/2N bis 84 blau
KR51/2N ab 84 saharabraun
KR51/2L bis 84 kirschrot
KR51/2L ab 84 billardgrün
KR51/2E bis 84 saharabraun
KR51/2E ab 84 bieberbraun
'''S50:'''
S 50 N : Blau
S 50 B: Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot
S 50 B1: wie S 50 B
S50 B2: wie S 50 B
'''S51:'''
S 51 N: Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber
S 51 B1-3: Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.
S51 B1-4: wie S 51 B1-3
S 51 B2-1, später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
S 51 ENDURO, oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"
S 51 Comfort : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen
S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
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???
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|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
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Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
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'''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/>
'''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/>
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'''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
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'''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten
'''SR50''':
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* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
33de81b670c2483fedfef98951851239a90b00fc
Spezialwerkzeug
0
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215
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Rossi
5
wikitext
text/x-wiki
Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll.
Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden.
Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1.
Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint.
==Übersicht==
{| class="wikitable zebra"
|-
! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542
|-
| V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x
|-
| || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || ||
|-
| V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x
|-
| || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x
|-
| || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x
|-
| V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x
|-
| V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x
|-
| V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x
|-
| V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x
|-
| V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || ||
|-
| || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || ||
|-
| V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x
|-
| || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || ||
|-
| W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x
|-
| D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x
|-
| EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x
|-
| EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x
|-
| EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x
|-
| DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x
|-
| DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x
|-
| || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x
|-
| || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || ||
|-
| || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || ||
|-
| || Abzieher Freilauf || || || || ||x
|-
| || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || ||
|-
| || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || ||
|-
|}
1bfb351c386a1e6549391a1a44c226706aae274a
Datenblatt Vogelserie
0
11
725
20
2011-01-25T12:03:46Z
Zschopower
13
wikitext
text/x-wiki
<table border=1>
<tr><td width="200"></td><td>SR 4-2/1</td><td>SR 4-4</td>
<td>KR 51/1</td><td>KR 51/1 K</td><td>KR 51/1 S</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Motor</b></td></tr>
<tr><td>Typ<br>Hubraum (cm³)<br>Verdichtung<br>Höchstleistung (kW/PS)<br> bei Drehzahl (U/min)<br>max. Drehmoment (Nm/kpm)<br>
bei Drehzahl (U/min)<br>Schmierung<br>Kühlung<br>
Vergaser<br>Luftfilter<br>Lichtmaschine (Typ)<br>
Kontaktabst. Unterbr (mm)<br>Zündspule (Typ)<br>Zündkerze (Typ)<br>
Elektrodenabstand (mm)<br>Zündzeitpunkt (mm v. OT)</td>
<td>M 53/1 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 54/11 KF<br>49.6<br>9.5:1<br>2.5/3.4<br>5750<br>4.4/0.45<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-6<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3/2<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/1 KFR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLMZ 8306.10<br>
0.4<br>in SLMZ<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td>
<td>M 53/11 AR<br>49.6<br>9.5:1<br>2.65/3.6<br>5750<br>4.7/0.48<br>
5000<br>1:33<br>Gebläse<br>16 N 1-5<br>Naßfilter<br>SLPZ 8307.3<br>
0.4<br>12 V, 8352.1/2<br>M 14-240<br>0.4<br>1.5</td></tr>
<tr><td colspan=6><b>Kraftübertragung</b></td></tr>
<tr><td>
Kupplung (Art)<br>Getriebe (Art)<br>Anzahl der Gänge<br>Übersetzung<br>
1./2. Gang<br> 3./4. Gang<br>
Primärtrieb<br> Sekundärtrieb<br>
Antriebskette<br> Gliederzahl<br>Getriebeöl/Menge (ml)</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>4<br><br>4.00/2.33<br>1.68/1.29<br>
3.25<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>110<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
3.25<br>2.43 (14/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>SAE 80/500</td>
<td>Ölbadkuppl.<br>Klauengetr.<br>3<br><br>4.00/2.11<br>1.45/-<br>
2.95<br>2.61 (13/34)<br>Einfachrolle<br>114<br>HLP 36/500</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Fahrwerk</b></td></tr>
<tr><td>
Bereifung (Typ)<br>Innendrücke (kPa)<br>
Solobetr. (v/h)<br> Soziusbetr. (v/h)<br>
Bremsen (Bauart/mm)<br>Federwege (v/h/mm)<br>Dämpfung<br>
max. Geschw. (km/h)<br> mit Hänger (km/h)<br>
Tankinhalt (l)<br> dav. Reserve (l)<br>
Verbrauch (l/100 km)</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>8.5<br>1.5<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>9.5<br>1.5<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
105/85<br>mechan.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
<td>2 3/4 4-16 R<br><br>125/150<br>125/250<br>Simpl./125<br>
100/85<br>hydraul.<br>60<br>40<br>6.8<br>0.8<br>2.8</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Elektrische Anlage</b></td></tr>
<tr><td>
Batterie (Typ)<br>Ladeanlage (Typ)<br>Ladestrom (A)<br>
wenig Ladung<br> viel Ladung<br>
Sicherungen<br> Ladestromkreis<br>
Gleichstromkreis<br>Lampenbestückung (W)<br>
Scheinwerfer<br> Parkl./Rückl.<br>
Bremsl./Tachobel.<br>Blinkl./Leergangkon.</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/--</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>15/15<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
<td>6 V, 4.5 Ah<br>8871.1<br><br>0.4<br>0.7<br><br>
F 1.0<br>A 4<br><br>25/25<br>2/5<br>18/1.2<br>18/2</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><b>Massen</b></td></tr>
<tr><td>
Leermasse (kg)<br>Nutzmasse (kg)<br>zul. Gesamtmasse (kg)<br>
dav. Hinterrad<br>zul. Anhängemasse (kg)</td>
<td>73.5<br>186.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>78.5<br>181.5<br>260<br>180<br>60</td>
<td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td>
<td>80<br>180<br>260<br>180<br>60</td>
<td>83.5<br>176.5<br>260<br>180<br>60</td>
</tr>
<tr><td colspan=6><i>Quelle: "Ich fahre ein Kleinkraftrad"</i></td></tr>
</table>
[[Kategorie:Datenblatt]]
2f2a7b704e2390c82bfdcc54db4bacfb9a0fe06a
Diskussion:Originalfarben
1
237
726
2011-01-31T17:05:07Z
Prof
3
Die Seite wurde neu angelegt: „Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht?“
wikitext
text/x-wiki
Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht?
70611a08990c2478bb3cb64a846f8932d5918b22
727
726
2011-01-31T23:52:19Z
Dr.gerberit
7
wikitext
text/x-wiki
Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht?
Nö, ich hab einfach nur eine Tabelle aus der Anleitung rauskopiert und zurechtgebastelt. Ich hab nicht bemerkt, dass das Links sind. Ich versuch mal, die rauszubekommen.
0d28fc8dd5935c8be4eda81aa6145767a41d48c7
729
727
2011-02-01T00:00:50Z
Dr.gerberit
7
wikitext
text/x-wiki
Ist die Verlinkung der Farbnamen in der RAL-Tabelle Absicht?
Nö, ich hab einfach nur eine Tabelle aus der Anleitung rauskopiert und zurechtgebastelt. Ich hab nicht bemerkt, dass das Links sind. Ich versuch mal, die rauszubekommen.
edit: Links sind rausgenommen. Leider fehlen noch einige Modelle. Ich schau nochmal, ob ich im Forim was finde. Ansonsten weiß je evlt einer der anderen etwas zu den farben???
99c84e6e2739760cc28ac2db02cf7b6ef2637702
Originalfarben
0
236
728
724
2011-01-31T23:57:40Z
Dr.gerberit
7
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''SL1''': Lindgrün<br/>
'''SL2''': Maron
'''Vogelserie:'''
'''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/>
'''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/>
'''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/>
'''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/>
'''Duo:'''
4/1:??<br/>
4/2:??
'''Schwalbe:'''
'''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/>
'''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/>
'''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/>
'''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/>
'''KR51/2N''' bis 84 blau<br/>
'''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/>
'''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/>
'''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/>
'''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/>
'''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/>
'''S50:'''
'''S 50 N''': Blau <br/>
'''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/>
'''S 50 B1''': wie S 50 B<br/>
'''S50 B2''': wie S 50 B<br/>
'''S51:'''
'''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/>
'''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.<br/>
'''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/>
'''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/>
'''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"<br/>
'''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen<br/>
'''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten
'''SR50''':
???
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
18c03dd4d833a6ac7574c707c1fdcc97516f34e6
730
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2011-02-01T00:13:53Z
Dr.gerberit
7
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''SL1''': Lindgrün<br/>
'''SL2''': Maron
'''Vogelserie:'''
'''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/>
'''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/>
'''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/>
'''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/>
'''Duo:'''
4/1: olivgrün, orange, atlantikblau
4/2: wie 4/1 + weiß und rosa
'''Schwalbe:'''
'''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/>
'''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/>
'''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/>
'''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/>
'''KR51/2N''' bis 84 blau<br/>
'''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/>
'''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/>
'''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/>
'''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/>
'''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/>
'''S50:'''
'''S 50 N''': Blau <br/>
'''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/>
'''S 50 B1''': wie S 50 B<br/>
'''S50 B2''': wie S 50 B<br/>
'''S51:'''
'''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/>
'''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.<br/>
'''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/>
'''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/>
'''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"<br/>
'''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen<br/>
'''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten
'''SR50''':
???
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
e9abc4a569cc407c7034de99bf2a1314f5b8963c
731
730
2011-02-01T00:25:51Z
Dr.gerberit
7
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
'''SL1''': Lindgrün<br/>
'''SL2''': Maron
'''Vogelserie:'''
'''Spatz''': Bordeaux + Tundragrau<br/>
'''Star''': Bordeaux + Tundragrau<br/>
'''Sperber''': Alabaster + Olivebeige<br/>
'''Habicht''': Alabaster + Olivebeige<br/>
'''Duo:'''
4/1: olivgrün, orange, atlantikblau<br/>
4/2: wie 4/1 + weiß und rosa
'''Schwalbe:'''
'''KR 51/1F''' von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) blau<br/>
'''KR 51/1S''' bis ~77 olivgrün<br/>
'''KR 51/1S''' ab 77 hellrot<br/>
'''KR51/1K''' erst in hellgrau mit goldenem schriftzug, später dann saharabraun<br/>
'''KR51/2N''' bis 84 blau<br/>
'''KR51/2N''' ab 84 saharabraun<br/>
'''KR51/2'''L bis 84 kirschrot<br/>
'''KR51/2L''' ab 84 billardgrün<br/>
'''KR51/2E''' bis 84 saharabraun<br/>
'''KR51/2E''' ab 84 bieberbraun<br/>
'''S50:'''
'''S 50 N''': Blau <br/>
'''S 50 B''': Lackiert in Rapsgelb, Saftgrün, Braun, Lichtrot<br/>
'''S 50 B1''': wie S 50 B<br/>
'''S50 B2''': wie S 50 B<br/>
'''S51:'''
'''S 51 N''': Tank und Seitenverkleidungen in Blau, Rahmen schwarz, Schutzbleche in Silber<br/>
'''S51 B1-3''': Tank und Seitenbleche in Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später
auch in Billardgrün.<br/>
'''S51 B1-4''': wie S 51 B1-3<br/>
'''S51 B2-1''', später S 51 B2-4/1:Lackierung überwiegend in Billardgrün.
aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb<br/>
'''S51 ENDURO''', oder S 51 E: Ab 1982 Lackierung in Silber "Metalleffekt-
AL-Silber-Farbton"<br/>
'''S 51 Comfort''' : Lackierung in Atlasweiss an Tank, Seitendeckeln und
den Schutzblechen<br/>
'''S 51 E/4''': wie S 51 B-Varianten
'''SR50''':
???
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
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Schock
0
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2011-02-01T11:47:46Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
REDIRECT#[[Choke]]
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Zschopower
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Weiterleitung nach [[Choke]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT[[Choke]]
d793845fddf80b5c0b92bab299a841fbf66cac23
Joke
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Die Seite wurde neu angelegt: „Kein Witz; das Ding heisst [[Choke]], ist aber meist eigentlich ein [[Startvergaser]]. [[Kategorie:Jokus]]“
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text/x-wiki
Kein Witz; das Ding heisst [[Choke]], ist aber meist eigentlich ein [[Startvergaser]].
[[Kategorie:Jokus]]
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Kategorie:Jokus
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Die Seite wurde neu angelegt: „Nicht ganz ernst gemeinte Seiten und Begriffe.“
wikitext
text/x-wiki
Nicht ganz ernst gemeinte Seiten und Begriffe.
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Datei:Z ndspule klein 127.jpg
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Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
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Hochspannungsdurchführung
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2011-02-05T20:09:21Z
Zschopower
13
wikitext
text/x-wiki
Bei den Simsonmotoren mit interner Zündspule auf der [[Grundplatte]] wird das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker mit Hilfe der Hochspannungsdurchführung angeschlossen.
Diese Hochspannungsdurchführung besteht aus einem geformten Blech, das das Kabel von der Grundplatte und das Hochspannungskabel hält und zusätzlich eine Hochspannungsfunkenstrecke nach Masse beinhaltet. Diese Hochspannungsfunkenstrecke soll verhindern, dass bei Schäden am Kerzenstecker oder der Kerze ein Hochspannungsüberschlag innerhalb der Zündspule stattfindet und diese zerstört.
Geführt werden die Kabel in einem Kunststoffkörper, der die isolierte Duchführung durch eine Öffnung im Motorgehäuse gewährleistet und auch eine Verschraubungsmöglichkeit mit zugentlasteter Klemmung durch einen Gummiring für das Hochspannungskabel vorsieht.
[[Datei:Z_ndspule_klein_127.jpg ]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Lenkerpendeln
0
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2011-02-07T20:42:27Z
TO
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Hinzufügen Schwingenträger
wikitext
text/x-wiki
Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Die Schwalbe ist zwar sehr wendig, dadurch aber auch nahe an der Instabilität. Verstärkt wird das Lenkerpendeln im Allgemeinen durch einen nach hinten verlagerten Schwerpunkt (schweres Gepäck auf dem Gepäckträger, Sozius hinten drauf).
Mögliche Ursachen:
==Lenkkopflager==
* Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/>
Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird.
Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten.
* Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/>
Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen.
* Dieses darf nicht eingelaufen sein.
Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen.
Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes.
Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern.
Ausbau ->
-Bremsbowdenzug aushängen
-Lenker mit Anbauteilen demontieren
-Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren
-Vordergabel nach unten herrausziehen
==Reifen/Felge==
Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend.
Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen.
Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein.
Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest.
==Schwinge==
Ist die Schwinge krumm?<br/>
Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen.
Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst.
Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden.
Hier ist dabei zu beachten, das die Schwinge sich fre ibewegt. Die Mutter der hinteren Schwingenachse so fest, so dass sie sich selbständig langsam zu Boden senkt (ohne Anbauteile wie Stoßdämpfer etc.). Das soll soviel heißen, dass du die Schwinge nach oben Richtung Kotflügel klappst und sie sich dann langsam ohne Kraft einwirkung deinerseits zu Boden senkt/dreht.
==Schwingenträger==
Der hohle Schwingenträger besteht aus zwei punkverschweissten Profilblechen. Lösen sich die Schweisspunkte einer Seite komplett, wird der Schwingenträger instabil und die Schwingneigung unbeherrschbar. In diesem Fall besonders wenn der Schwerpunkt weit vorne ist.
==Silentbuchsen==
Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben.
Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung.
Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar).
==Radlager==
Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers.
==Stoßdämpfer==
Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten.
[[Kategorie:Fahrwerk]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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2011-02-10T11:07:53Z
Moeffi
27
/* Schwingenträger */
wikitext
text/x-wiki
Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Die Schwalbe ist zwar sehr wendig, dadurch aber auch nahe an der Instabilität. Verstärkt wird das Lenkerpendeln im Allgemeinen durch einen nach hinten verlagerten Schwerpunkt (schweres Gepäck auf dem Gepäckträger, Sozius hinten drauf).
Mögliche Ursachen:
==Lenkkopflager==
* Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/>
Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird.
Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten.
* Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/>
Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen.
* Dieses darf nicht eingelaufen sein.
Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen.
Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes.
Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern.
Ausbau ->
-Bremsbowdenzug aushängen
-Lenker mit Anbauteilen demontieren
-Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren
-Vordergabel nach unten herrausziehen
==Reifen/Felge==
Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend.
Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen.
Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein.
Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest.
==Schwinge==
Ist die Schwinge krumm?<br/>
Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen.
Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst.
Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden.
Hier ist dabei zu beachten, das die Schwinge sich fre ibewegt. Die Mutter der hinteren Schwingenachse so fest, so dass sie sich selbständig langsam zu Boden senkt (ohne Anbauteile wie Stoßdämpfer etc.). Das soll soviel heißen, dass du die Schwinge nach oben Richtung Kotflügel klappst und sie sich dann langsam ohne Kraft einwirkung deinerseits zu Boden senkt/dreht.
==Schwingenträger==
Der hohle Schwingenträger besteht aus zwei punkverschweissten Profilblechen. Lösen sich die Schweisspunkte einer Seite komplett, wird der Schwingenträger instabil und die Schwingneigung unbeherrschbar. In diesem Fall besonders wenn der Schwerpunkt weit vorne ist.
Ausserdem kann der Schwingenträger einreißen. Eine Reparaturschweißung des geschwächten Bauteils ist nicht zu empfehlen. Besser gegen einen neuen (gebrauchten) tauschen.
==Silentbuchsen==
Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben.
Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung.
Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar).
==Radlager==
Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers.
==Stoßdämpfer==
Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten.
[[Kategorie:Fahrwerk]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Antriebsritzel
0
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280
2011-02-09T21:14:28Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Das '''Antriebsritzel''' dient der Übertragung der Kraft des [[Motor|Motors]] über die [[Kette]] auf das Hinterrad. Die Anzahl seiner Zähne ist maßgeblich für das Übersetzungsverhältnis auf diesem Übertragungsweg. So kann ein kleineres (=weniger Zähne) Antriebsritzel das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs auf Kosten der Endgeschwindigkeit verbessern. Dieser Umbau ist unproblematisch, während ein größeres Ritzel als [[Tuning]] gilt und entsprechende Konsequenzen nach sich führen kann.
In den auf diesem Wiki vorliegenden [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kategorie:Datenblatt Datenblättern] ist die Zahl der Zähne des Antriebsritzels als erste Angabe in der Zeile "Sekundärtrieb" vermerkt.
[[Kategorie:Bauteil]]
6b2977350f54bc16e7c3a7993973f8e027102bb3
Startvergaser
0
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2011-02-09T21:41:21Z
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29
Funktionsweise Gemischanreicherung hinzugefügt
wikitext
text/x-wiki
Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird.
Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Leerlaufdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Leerlaufdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Leerlaufdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert.
Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird.
Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.
Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert.
Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[Bing]]-Vergaser.
[[Kategorie:Vergaser]]
4b74badacf7e7d7f6fc39a4c7875f4ce275e9131
Gemisch
0
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2011-02-09T21:47:31Z
TO
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/* Sprit/Luft-Gemisch */
wikitext
text/x-wiki
==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (100ml Öl auf 5l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen. Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein.
==Web-Links==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
0b8b051438bb84872e19ed80d7d6be5f477cd5d4
747
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2011-02-10T14:05:24Z
Moeffi
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/* Mischungsverhältnis */
wikitext
text/x-wiki
==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein.
==Web-Links==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
ac1672777498c3a2e3ac2fde622c881c45969381
Luftfilter
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TO
29
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Luftfilter.jpg|thumb|typische Simson-Luftfilterpatrone]]Der '''Luftfilter''' dient - wie der Name schon sagt - dazu, Luft zu filtern. An einem [[Kleinkraftrad]] hat er die Aufgabe, die vom Motor angesaugte Luft von Staub und Fremdkörpern zu befreien.
Typischerweise findet bei den Simson-Kleinkrafträdern ein Nassluftfilter Verwendung. Hierbei handelt es sich um eine Metallpatrone, die mit Schaumstoff (vor allem bei Nachbauten) oder einem Kokosfasergeflecht gefüllt ist. Diese Füllung wird mit etwas [[Öl]] benetzt und soll die Schmutzpartikel der durchströmenden Luft binden.
Der Luftfilter stellt der angesaugten Luft einen Widerstand entgegen. Mit zunehmender Verschmutzung wird der Widerstand größer. Dies hat Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemisches. Es wird zu fett. Der Motor läuft schlechter.
Zur Reinigung wird die Luftfilterpatrone entnommen, in Benzin ausgewaschen und nach dem Abtropfen wieder mit etwas Öl benetzt.
Der Widerstand des sauberen Luftfilters wird andererseits aber auch zur ordnungsgemäßen Funktion des Motors benötigt weil das Ansaugsystem darauf ausgelegt ist. Entfernt man den Luftfilter, wird zu viel Luft angesaugt und das Benzin-Luftgemisch magert ab. Der Motor läuft nicht richtig und kann überhitzen.
[[Kategorie:Bauteil]]
ba5548f88f9aef66244a7f75c5027bcca014bd8e
Kolben und Zylinder
0
228
743
658
2011-02-09T22:26:11Z
Moeffi
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dazu nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre. Diese schiebt man vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand dieser von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann:
[[Datei:http://www.schwalbennest.de/simson/attachments/technik-simson/8587d1269635854-zylinder-kolben-ausmessen-beurteilen-zylinderma_e_107.jpg]]
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
=====Schleifmaße M53=====
<poem>
40,00mm (ab Werk)
40,25mm
40,50mm
40,75mm
41,00mm
41,25mm
41,50mm
</poem>
=====Schleifmaße M501=====
<poem>
38,00mm (ab Werk)
38,25mm
38,50mm
38,75mm
39,00mm
39,25mm
39,50mm
</poem>
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
[[Kolbenring]], Einbauspiel
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand dieser von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann:
[[Datei:http://www.schwalbennest.de/simson/attachments/technik-simson/8587d1269635854-zylinder-kolben-ausmessen-beurteilen-zylinderma_e_107.jpg]]
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
=====Schleifmaße M53=====
:40,00mm (ab Werk)
:40,25mm
:40,50mm
:40,75mm
:41,00mm
:41,25mm
:41,50mm
=====Schleifmaße M501=====
:38,00mm (ab Werk)
:38,25mm
:38,50mm
:38,75mm
:39,00mm
:39,25mm
:39,50mm
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
# Kolbenboden
# Feuersteg
# Kolbenringnut
# Verdrehsicherung für Kolbenring
# Bohrung für Kolbenbolzen
# Kolbenhemd
TO DO: Anhand eines Fotos erläutern
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung auflegen
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse)
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment: X Nm
TO DO: Anzugsmoment herausfinden (7Nm??)
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand dieser von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann:
[[Datei:http://www.schwalbennest.de/simson/attachments/technik-simson/8587d1269635854-zylinder-kolben-ausmessen-beurteilen-zylinderma_e_107.jpg]]
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
=====Schleifmaße M53=====
:40,00mm (ab Werk)
:40,25mm
:40,50mm
:40,75mm
:41,00mm
:41,25mm
:41,50mm
=====Schleifmaße M501=====
:38,00mm (ab Werk)
:38,25mm
:38,50mm
:38,75mm
:39,00mm
:39,25mm
:39,50mm
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung auflegen
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse)
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment: X Nm
TO DO: Anzugsmoment herausfinden (7Nm??)
[[Kategorie:Motor]]
cdf0a5ac647f851c422959f90685804a285392f3
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text/x-wiki
[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung auflegen
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse)
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment: X Nm
TO DO: Anzugsmoment herausfinden (7Nm??)
[[Kategorie:Motor]]
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Blinkgeber
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Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt.
Hierbei ist zu unterscheiden zwischen mechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein Bimetall erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen.
Bei den mechanischen Blinkgebern ist die Blinkfrequenz Last- und Spannungsabhängig. Sind Birnen mit zu geringer Leistung verbaut (billige Nachbauten), steigt die Blinkfrequenz. Auch bei höherer Spannung (höhere Drehzahl) steigt die Blinkfrequenz.
Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage.
Als elektronischen Ersatz für den elektromechanischen Vogelserie-Blinkgeber hat net-harry eine Schaltung entwickelt, deren Schaltplan und Stückliste sich auf seiner [http://moser-bs.de/Voegel/Schwalbe/projekte.html Homepage] finden.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Zündkerzenstecker
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Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Wichtig ist ein korrekter Entstörwiderstand: Es sind auf dem Markt Kerzenstecker mit verschiedenen Widerständen erhältlich. SIMSON Motoren benötigen Kerzenstecker mit 1kOhm Widerstand (z.B. von BERU).
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
====Hilfskerzenstecker====
[[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Zündlichtschalter
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Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Krümmer
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Der Krümmer verbindet den Auslass des Zylinders mit dem Auspufftopf. Am Zylinder wird er mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm.
TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der Krümmer verbindet den Auslass des Zylinders mit dem Auspufftopf. Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm.
TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem Auspufftopf. Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm.
TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem Sicherungsblech verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm.
TO DO: "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
Das Absägen des Krümmers gilt als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem [[Sicherungsblech]] verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
==Krümmerlänge==
Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristika des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. Es gibt aber auch einige "Exoten" mit abweichender Länge, wie z.B. 310mm beim [[SR 4-3|Sperber]].
TO DO: weitere "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem [[Sicherungsblech]] verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Vorher sollte man das Feingewinde innen wie aussen gründlich reinigen und mit wenig Kupferpaste fetten. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben)<br />Erst wenn die Überwurfmutter mehrere Umdrehungen mit der Hand gedreht werden konnte, sollte man sie mit dem Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] festziehen.<br />
Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
==Krümmerlänge==
Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristika des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. Es gibt aber auch einige "Exoten" mit abweichender Länge, wie z.B. 310mm beim [[SR 4-3|Sperber]].
TO DO: weitere "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem [[Sicherungsblech]] verschraubt. Dabei wird ein Dichtring in die Überwurfmutter eingelegt, diese dann auf den Krümmer gesteckt, dann auf die Bördelung des Krümmers der zweite Dichtungsring gelegt. Die Überwurfmutter wird dann erst per Hand angedreht, damit man sofort merkt ob man schief angesetzt hat und das Krümmergewinde am Zylinder nicht zerstört. Vorher sollte man das Feingewinde innen wie aussen gründlich reinigen und mit wenig Kupferpaste fetten. Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben)<br />Erst wenn die Überwurfmutter mehrere Umdrehungen mit der Hand gedreht werden konnte, sollte man sie mit dem Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] festziehen.<br />
Die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt.
==Krümmerlänge==
Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
Die gestreckte Länge eines originalen 60 km/h Krümmers beträgt 360mm. Es gibt aber auch einige "Exoten" mit abweichender Länge, wie z.B. 310mm beim [[SR 4-3|Sperber]].
TO DO: weitere "unübliche" Krümmerlängen (KR51, Sperber, Neckermann-Spatz, Nachwendemodelle) hier eintragen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
[[Kategorie:Bauteil]]
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Verschiedene Funktionsbereiche des Kolbens farbig markiert
Selbst fotografiert von möffi
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Verschiedene Funktionsbereiche des Kolbens farbig markiert
Selbst fotografiert von möffi
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Datei:Zylinderverschleiss.jpg
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Grafik von net-harry mit den Messergebnissen der Laufbuchse eines verschlissenen M501 Zylinders
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text/x-wiki
Grafik von net-harry mit den Messergebnissen der Laufbuchse eines verschlissenen M501 Zylinders
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Krümmeranschluss mit Überwurfmutter und Sicherungsblech.
Selbst fotografiert von möffi
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text/x-wiki
Krümmeranschluss mit Überwurfmutter und Sicherungsblech.
Selbst fotografiert von möffi
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Benutzer:Prof
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Prof
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Brauhaus.jpg|thumb|Prof mit Kaltgetränk]]'''Prof''', eigentlich Ralf, ist einer der Administratoren im [[Schwalbennest]].“
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[[Datei:Brauhaus.jpg|thumb|Prof mit Kaltgetränk]]'''Prof''', eigentlich Ralf, ist einer der Administratoren im [[Schwalbennest]].
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Benutzer:Zschopower
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Peter1.jpg|thumb|das isser!]] Der Zschopower kommt zwar nicht aus Zschopau, ist aber Fan von (fast) allem was mit Zweitakt zu tun hat. <br />“
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[[Datei:Peter1.jpg|thumb|das isser!]] Der Zschopower kommt zwar nicht aus Zschopau, ist aber Fan von (fast) allem was mit Zweitakt zu tun hat. <br />
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Kupplungstutorial
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Datei:Kupplung m53 gleitlager eingelaufen.jpg
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selbst fotografiert von möffi
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selbst fotografiert von möffi
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Datei:Kupplungsmitnehmer m53 verzahnung defekt.jpg
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Von User TorstenS im Schwalbennest veröffentlicht
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Von User TorstenS im Schwalbennest veröffentlicht
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Kurbelwelle
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[[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|Kurbelwelle eines [[M501]] mit abgeschertem Konus]] Mit Hilfe der '''Kurbelwelle''' und des Pleuels wird ie Auf- und Abbewegung des [[Kolben und Zylinder#Kolben|Kolbens]] in eine Drehbewegung umgesetzt.
Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem Kugellager gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert.
An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1.
Für den Motor M5X1 gilt:
2 Kurbelwellenlager: 6204 C3
Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07
[[Kategorie:Motor]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|Kurbelwelle eines [[M501]] mit abgeschertem Konus]] Mit Hilfe der '''Kurbelwelle''' und des Pleuels wird die Auf- und Abbewegung des [[Kolben und Zylinder#Kolben|Kolbens]] in eine Drehbewegung umgesetzt.
Die Kurbelwelle ist links und rechts im Gehäuse mit je einem [[Lager|Kugellager]] gelagert und mit [[Wellendichtring]]en abgedichtet. Auf der linken Seite sitzt das Primärritzel, das den Kupplungskorb antreibt. Auf der rechten Seite ist das [[Polrad]] auf einem Konus fixiert.
An beiden Seiten befinden sich Feingewinde M10x1.
Für den Motor [[M501]] gilt:
2 Kurbelwellenlager: 6204 C3
Wellendichtringe: links 20x35x07, rechts 20x47x07
[[Kategorie:Motor]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Diese [[Kurbelwelle]] wurde von mir selbst jahrelang in einer [[KR 51/2]] gefahren, bis sie bei voller Fahrt ihren Dienst quttierte. Schön zu erkennen sind der Verlauf des Bruches und die Nut für die [[Scheibenfeder]] des [[Polrad|Polrades]].
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Polrad
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Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Stom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann.
[[Kategorie:Elektrik]]
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text/x-wiki
Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Strom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Schwungscheibe
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Weiterleitung nach [[Polrad]] erstellt
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#REDIRECT [[Polrad]]
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Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen. Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|Alternativer Text]]
[[Kategorie:Motor]]
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Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen. Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts den M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Wir biegen zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nehmen die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine Schutzbrille auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 müssen wir das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade biegen und die Mutter lösen. Dazu hällt man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zulösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schrauben wir die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu drehen wir es um und entfernen den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in vom Träger in einem Schraubstock drücken. Ein guter Halter für das Eindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Ich empfehle euch den Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte ein 10Tonnen Presse haben was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun haben wir die gesamte Kupplungs vor uns liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestiguns Mutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4Reib und 3Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getribeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Wir schauen uns die Metalllamellen an:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu garnicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein Spezialwerkzeug benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links 7 hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichssscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
[[Kategorie:Motor]]
a0a99cfd04d490de0e6716e44c5dc1663fd4f4d2
812
811
2011-02-13T21:48:34Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
[[Kategorie:Motor]]
4850ea62f16174b9bd53ba8acaf9a4e4b5268f2e
813
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2011-02-13T22:04:04Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
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Moeffi
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Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
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Scheibenfeder
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|An dieser defekten Kurbelwelle eines M501 ist die Nut für die Scheibenfeder gut sichtbar]] Eine '''Scheibenfeder''', auch ''Halbmon…“
wikitext
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[[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|An dieser defekten Kurbelwelle eines M501 ist die Nut für die Scheibenfeder gut sichtbar]] Eine '''Scheibenfeder''', auch ''Halbmond'' gennannt, ist ein [[Normteil]], welches dazu dient, Bauteile auf Wellen in der richtigen Montageposition zu fixieren. Sie ist allerdings nicht dafür ausgelegt, Kräfte zu übertragen, weshalb eine falsche Montage häufig mit der Zerstörung der Schreibenfeder endet.
Die wohl bekannteste und wichtigste Scheibenfeder am Simson-Motor findet sich in einer Nut zwischen [[Kurbelwelle]] und [[Polrad]]. Fehlt sie oder ist sie abgeschert, gleicht die Suche nach dem [[Zündzeitpunkt]] einem Glücksspiel.
Maße der Scheibenfedern am Simsonmotor:
*Kurbelwelle links: 2x3,7mm
*Kurbelwelle rechts: 3x3,7mm
[[Kategorie:Bauteil]]
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peinliche Verwechslung
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Kurbelwelle.jpg|thumb|An dieser defekten Kurbelwelle eines M501 ist die Nut für die Scheibenfeder gut sichtbar]] Eine '''Scheibenfeder''', auch ''Halbmond'' gennannt, ist ein [[Normteil]], welches dazu dient, Bauteile auf Wellen in der richtigen Montageposition zu fixieren. Sie ist allerdings nicht dafür ausgelegt, Kräfte zu übertragen, weshalb eine falsche Montage häufig mit der Zerstörung der Schreibenfeder endet.
Die wohl bekannteste und wichtigste Scheibenfeder am Simson-Motor findet sich in einer Nut zwischen [[Kurbelwelle]] und [[Polrad]]. Fehlt sie oder ist sie abgeschert, gleicht die Suche nach dem [[Zündzeitpunkt]] einem Glücksspiel.
Maße der Scheibenfedern am Simsonmotor:
*Kurbelwelle links: 3x3,7mm
*Kurbelwelle rechts: 2x3,7mm
[[Kategorie:Bauteil]]
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Halbmond
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Weiterleitung nach [[Scheibenfeder]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT [[Scheibenfeder]]
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Spezialwerkzeug
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719
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Moeffi
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wikitext
text/x-wiki
Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll.
Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden.
Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1.
Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint.
==Übersicht==
{| class="wikitable zebra"
|-
! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542
|-
| V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x
|-
| || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || ||
|-
| V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x
|-
| || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x
|-
| || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x
|-
| V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x
|-
| V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x
|-
| V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x
|-
| V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x
|-
| V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || ||
|-
| || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || ||
|-
| V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x
|-
| || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || ||
|-
| W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x
|-
| D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x
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| EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x
|-
| EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x
|-
| EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x
|-
| DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x
|-
| DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x
|-
| || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x
|-
| || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || ||
|-
| || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || ||
|-
| || Abzieher Freilauf || || || || ||x
|-
| || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || ||
|-
| || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || ||
|-
|}
==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge==
Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen
===Halter für Primärritzel===
===Halter für Kupplungsmitnehmer M53===
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wikitext
text/x-wiki
Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll.
Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden.
Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1.
Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint.
==Übersicht==
{| class="wikitable zebra"
|-
! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542
|-
| V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x
|-
| || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || ||
|-
| V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x
|-
| || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || ||
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| V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x
|-
| || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x
|-
| V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x
|-
| V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x
|-
| V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x
|-
| V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x
|-
| V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || ||
|-
| || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || ||
|-
| V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x
|-
| || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || ||
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| W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x
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| D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x
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| EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x
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| EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x
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| EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x
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| DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x
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| DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x
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| || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x
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| || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || ||
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| || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || ||
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| || Abzieher Freilauf || || || || ||x
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| || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || ||
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| || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || ||
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|}
==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge==
Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen:
===Halter für Primärritzel===
[[Datei:halter_fuer_primaerritzel.jpg|200px|thumb|right|Halter für Primärritzel an einem M53]]
Dieser Halter kann aus einem verschlissenen Kupplungskorb und einem Stück Flachstahl einfach selbst angefertigt werden. Der Kupplungskorb wird zerlegt, indem die Stellen, an dem der Korb selbst mit seinem Zahnrad verpresst ist, ausgebohrt werden. Aus dem so gewonnenen Zahnrad wird einfach ein Stück Verzahnung herausgeflext, und dieses dann an ein gewinkeltes Stück Flachstahl geschweißt. Dieses Werkzeug wurde einfach "frei Schnauze" aus Teilen aus der Schrotttonne gebaut, weswegen es weder besonders schön aussieht, noch eine Zeichnung existiert.
===Halter für Kupplungsmitnehmer M53===
[[Datei:Halter_fuer_Kupplungsmitnehmer_M53.jpg|200px|thumb|right|Kupplungshalter für M53]]
Aus einer alten Kupplungslamelle und einem Rundstahl kann man sich dieses Werkzeug, dass das Festziehen der Zentralmutter erleichtert, anfertigen. Die hier zu sehende Version mit gewinkeltem Rundstahl ist nicht empfehlenswert. Wenn man das Werkzeug auf der Werkbank abstützt, entsteht ein Hebelarm, der dazu führt, dass sich der Motor beim Festziehen der Mutter immer nach oben bewegen möchte. Besser ist es, den Rundstahl gerade zu lassen und durch eine der Öffnungen des Kupplungskorbes nach draußen zu führen. Aus diesem Grund ist das Werkzeug auf diesem Bild auch an der Kickstarterwelle abgestützt.
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Prof
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/* Übersicht */
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text/x-wiki
Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher'''. Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll.
Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden.
Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1.
Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint.
==Übersicht==
{| class="wikitable zebra" width="100%"
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! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542
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| V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x
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| || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || ||
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| V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x
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| || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || ||
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| V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x
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| || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || ||
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| V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x
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| V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x
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| V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x
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| V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x
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| V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x
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| V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || ||
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| || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || ||
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| V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x
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| || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || ||
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| W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x
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| D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x
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| EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x
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| EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x
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| EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x
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| DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x
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| DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x
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| || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x
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| || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || ||
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| || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || ||
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| || Abzieher Freilauf || || || || ||x
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| || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || ||
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| || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || ||
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|}
==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge==
Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen:
===Halter für Primärritzel===
[[Datei:halter_fuer_primaerritzel.jpg|200px|thumb|right|Halter für Primärritzel an einem M53]]
Dieser Halter kann aus einem verschlissenen Kupplungskorb und einem Stück Flachstahl einfach selbst angefertigt werden. Der Kupplungskorb wird zerlegt, indem die Stellen, an dem der Korb selbst mit seinem Zahnrad verpresst ist, ausgebohrt werden. Aus dem so gewonnenen Zahnrad wird einfach ein Stück Verzahnung herausgeflext, und dieses dann an ein gewinkeltes Stück Flachstahl geschweißt. Dieses Werkzeug wurde einfach "frei Schnauze" aus Teilen aus der Schrotttonne gebaut, weswegen es weder besonders schön aussieht, noch eine Zeichnung existiert.
===Halter für Kupplungsmitnehmer M53===
[[Datei:Halter_fuer_Kupplungsmitnehmer_M53.jpg|200px|thumb|right|Kupplungshalter für M53]]
Aus einer alten Kupplungslamelle und einem Rundstahl kann man sich dieses Werkzeug, dass das Festziehen der Zentralmutter erleichtert, anfertigen. Die hier zu sehende Version mit gewinkeltem Rundstahl ist nicht empfehlenswert. Wenn man das Werkzeug auf der Werkbank abstützt, entsteht ein Hebelarm, der dazu führt, dass sich der Motor beim Festziehen der Mutter immer nach oben bewegen möchte. Besser ist es, den Rundstahl gerade zu lassen und durch eine der Öffnungen des Kupplungskorbes nach draußen zu führen. Aus diesem Grund ist das Werkzeug auf diesem Bild auch an der Kickstarterwelle abgestützt.
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Datei:Halter fuer primaerritzel.jpg
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Moeffi
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selbst fotografiert von möffi
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text/x-wiki
selbst fotografiert von möffi
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Datei:Halter fuer Kupplungsmitnehmer M53.jpg
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2011-02-14T13:07:11Z
Moeffi
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selbst fotografiert von möffi
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text/x-wiki
selbst fotografiert von möffi
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Benutzer:Moeffi
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Moeffi
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Die Seite wurde neu angelegt: „Moeffi (früher mal möffi), eigentlich Carsten, ist seit 2006 mit der "Vogelgrippe" infiziert und im Schwalbennest aktiv. Über seine Erlebnisse rund um alles A…“
wikitext
text/x-wiki
Moeffi (früher mal möffi), eigentlich Carsten, ist seit 2006 mit der "Vogelgrippe" infiziert und im Schwalbennest aktiv.
Über seine Erlebnisse rund um alles Altblechbehaftete berichtet er in seinem [http://blechvogel.blogspot.com Blog]. Meistens ist er im Großraum Ruhrgebiet unterwegs.
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Zündzeitpunkt
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennu…“
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text/x-wiki
Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten.
Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht.
Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle.
Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus.
Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt.
Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt.
Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen.
Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen")
In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen.
Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung.
[[Kategorie:Zündung]]
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Choke
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Zschopower
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text/x-wiki
Der '''Choke''', oftmals total falsch auch Schock oder [[Joke]] geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser.
Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 haben einen [[Startvergaser]].
Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss, um weniger Luft anzusaugen. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der den Schwimmer runterdrückt, dabei wird durch das Schwimmernadelventil der Benzinzugang geöffnet und die Schwimmerkammer geflutet. Durch beide Massnahmen wird für ein fetteres [[Gemisch]] gesorgt, dass der kalte [[Zweitaktmotor]] zum Starten benötigt..
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Joke
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Zschopower
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text/x-wiki
'''Joke''' (englisch)''' = Witz'''
Leider kein Witz: das Ding was damit meist von den Falschschreibern gemeint ist, heisst richtig [[Choke]].
Aber auch das ist im Zusammenhang mit den meisten Simson-Modellen falsch, denn alle mit BVF-Vergaser haben keinen Choke, sondern einen [[Startvergaser]].
[[Kategorie:Jokus]]
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Startvergaser
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Moeffi
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wikitext
text/x-wiki
Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird.
Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Starterdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Starterdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Starterdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert.
Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird.
Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.
Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert.
Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[Bing]]-Vergaser.
[[Kategorie:Vergaser]]
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text/x-wiki
Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird.
Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Starterdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Starterdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Starterdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert.
Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird.
Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.
Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert.
Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[BING|Bing]]-Vergaser.
[[Kategorie:Vergaser]]
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Prof
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Ein Witz, den man erklären muss, ist keiner mehr. ;-)
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text/x-wiki
Leider kein Witz: das Ding was damit meist von den Falschschreibern gemeint ist, heisst richtig [[Choke]].
Aber auch das ist im Zusammenhang mit den meisten Simson-Modellen falsch, denn alle mit BVF-Vergaser haben keinen Choke, sondern einen [[Startvergaser]].
[[Kategorie:Jokus]]
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Elektronikbaustein
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Die Seite wurde neu angelegt: „Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] (Sc…“
wikitext
text/x-wiki
Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] (SchwungLichtElektronikZündung) eingebaut ist.
Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br />
Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst.
Folgendes ist zu beachten:
* die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb lebensgefährlich
* eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen
* der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden
* für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig
* die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]].
Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]].
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist.
Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br />
Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst.
Folgendes ist zu beachten:
* die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich'''
* eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen
* der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden
* für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig
* die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]].
Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]].
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
6a9a909bb43b5f9074c52db6e1505527901d087d
EWR
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Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
Der '''EWR''' ist der '''E'''lektronische'''W'''echselspannungs'''R'''egler.
Er befindet sich in den Simson-Modellen mit Halogenscheinwerfer.
Weil die Halogenlampen deutlich empfindlicher auf Überspannung reagieren, als die alten "[[Birne]]n", wird mit dem EWR eine Spannungsbegrenzung auf 12,2 Volt in der Tagschaltung und 14Volt in der Nachtschaltung vorgenommen.
[[Kategorie:Elektrik]]
ed3433d35364ef4a77434cbdf7b458f85082200f
Kaufberatung
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Zschopower
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/* Vorbereitung */
wikitext
text/x-wiki
Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen, und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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/* Vorbereitung */
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Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* einen Kaufvertrag vorbereiten, denn es könnte ja sein, dass der Verkäufer gar keinen oder einen unzureichenden anbieten will. Wer jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der Mitglied in einem Automobilclub ist, kann sich so einen Vordruck besorgen.
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. (siehe unten: gefälschte Papiere) Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Primärtrieb
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Die Seite wurde neu angelegt: „Als Primärtrieb wird die erste feste Untersetzungsstufe im Motor bezeichnet, welche die Rotation der Kurbelwelle auf den Kupplungskorb überträgt. Bei allen Sim…“
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Als Primärtrieb wird die erste feste Untersetzungsstufe im Motor bezeichnet, welche die Rotation der Kurbelwelle auf den Kupplungskorb überträgt. Bei allen Simson Motoren geschieht dies durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung schrägverzahntes] Zahnradpaar.
==Montagehinweise==
Wie alle Zahnradpaare laufen auch die Räder des Primärtriebs sich aufeinander ein. Die Besonderheit bei den meisten Simsons (ausser S70 und Kr51/1S) ist, dass die Übersetzung nicht [http://de.wikipedia.org/wiki/Teilerfremd teilerfremd] ist, und in regelmäßigen Abständen somit immer die selben Zähne aufeinander treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Ausbau einer Komponente des Primärtriebs die Stellung der Zahnräder zueinander mit einer Reißnadel oder einem Körner zu markieren. Auf diese Weise kann man den Primärtrieb hinterher in der bereits eingelaufenen Konfiguration wieder zusammensetzen. Macht man dies nicht, heult der Primärtrieb nach der erneuten Montage unter Last. Sollte ein Bauteil des Primärtriebes defekt sein, so ist immer Primärritzel '''und''' Kupplungskorb zusammen zu tauschen. Neuteile müssen sich natürlich erst einlaufen und werden die ersten 200-300km Geräusche machen.
==Mögliche Schäden==
Die Zähne selbst können [http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting] aufweisen. Des weiteren kann aufgrund unsachgemäßer Montage die Nut im Primärritzel beschädigt sein. Am Kupplungskorb ist auf [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kupplung#Zusammenbau korrektes Axialspiel] und (beim M53) den Zustand der Gleitlagerbuchse zu achten.
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[[Datei:primaertrieb_m53.jpg|200px|thumb|right|Der Primärtrieb eines M53]]
Als Primärtrieb wird die erste feste Untersetzungsstufe im Motor bezeichnet, welche die Rotation der Kurbelwelle auf den Kupplungskorb überträgt. Bei allen Simson Motoren geschieht dies durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung schrägverzahntes] Zahnradpaar.
==Montagehinweise==
[[Datei:primaertrieb_markierung.jpg|200px|thumb|right|Stellungsmarkierung]]
Wie alle Zahnradpaare laufen auch die Räder des Primärtriebs sich aufeinander ein. Die Besonderheit bei den meisten Simsons (ausser S70 und Kr51/1S) ist, dass die Übersetzung nicht [http://de.wikipedia.org/wiki/Teilerfremd teilerfremd] ist, und in regelmäßigen Abständen somit immer die selben Zähne aufeinander treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Ausbau einer Komponente des Primärtriebs die Stellung der Zahnräder zueinander mit einer Reißnadel oder einem Körner zu markieren. Auf diese Weise kann man den Primärtrieb hinterher in der bereits eingelaufenen Konfiguration wieder zusammensetzen. Macht man dies nicht, heult der Primärtrieb nach der erneuten Montage unter Last. Sollte ein Bauteil des Primärtriebes defekt sein, so ist immer Primärritzel '''und''' Kupplungskorb zusammen zu tauschen. Neuteile müssen sich natürlich erst einlaufen und werden die ersten 200-300km Geräusche machen.
==Mögliche Schäden==
[[Datei:Kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|200px|thumb|right|Verschlissenes Gleitlager]]
Die Zähne selbst können [http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting] aufweisen. Des weiteren kann aufgrund unsachgemäßer Montage die Nut im Primärritzel beschädigt sein. Am Kupplungskorb ist auf [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kupplung#Zusammenbau korrektes Axialspiel] und (beim M53) den Zustand der Gleitlagerbuchse zu achten. Ein Kupplungskorb mit vermackten Anlagekanten für die Reiblamellen ist zu ersetzen.
Gute Fotos von Zähnen mit Pitting gibt es [http://www.stork-gears.com/site/en/services_gearbox_maintenance_lubrication_analysis.php hier.]
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selbst fotografiert von möffi
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selbst fotografiert von möffi
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Blinkgeber
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Der '''Blinkgeber''' ist ein elektrisches Bauteil, welches dem [[Blinker]] erst das Blinken ermöglicht, also den Strom mit einer bestimmten Frequenz unterbricht oder fließen lässt.
Hierbei ist zu unterscheiden zwischen elektromechanischen Blinkgebern, wie sie bei den meisten Simsons zum Einsatz kommen und elektronischen Modellen. Bei ersteren wird der Takt durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Bimetall Bimetall] erzeugt, während letztere das Blinken über spzielle Schaltungen bewerkstelligen.
Bei den mechanischen Blinkgebern ist die Blinkfrequenz Last- und Spannungsabhängig. Sind Birnen mit zu geringer Leistung verbaut (billige Nachbauten), steigt die Blinkfrequenz. Auch bei höherer Spannung (höhere Drehzahl) steigt die Blinkfrequenz.
Diese Blinkgeber sind sehr vibrationsempfindlich, und daher durch Schaumstoff gedämpft angebracht: Am Fahrzeugrahmen ist ein etwa Filmdosengroßes Rohr angebracht, in das der Blinkgeber geschoben wird. An beiden Enden des Blinkgebers sind Schaumstoffscheiben angebracht, die sich im Rohr verklemmen und so den Blinkgeber schwebend aufhängen. Der Zahn der Zeit lässt diesen Schaumstoff irgendwann zerbröseln. Hört man also ein Klappern aus der Lampenmaske, so sollte man sich die Aufhängung des Blinkgebers genauer ansehen. Eine einfache Möglichkeit, das Problem zu beheben besteht darin, einfach eine Scheibe von einem Schwamm abzuschneiden, und diese um den Blinkgeber zu wickeln.
Eine besondere Fom ist die [[ELBA]], eine kombinierte '''E'''lektronische '''L'''ade- und '''B'''link'''a'''nlage.
Als elektronischen Ersatz für den elektromechanischen Vogelserie-Blinkgeber hat net-harry eine Schaltung entwickelt, deren Schaltplan und Stückliste sich auf seiner [http://moser-bs.de/Voegel/Schwalbe/projekte.html Homepage] finden.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Gebrochene Kettenrolle (Bild zur Verfügung gestellt von Blechjack)
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Gebrochene Kettenrolle (Bild zur Verfügung gestellt von Blechjack)
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Kette
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Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
* [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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Motor
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text/x-wiki
[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der [[S 100]]]]Ein '''Motor''' ist eine Maschine, die Energie in Bewegung umsetzt. Je nach ihrer Funktionsweise kann man Motoren in verschiedene Kategorien einteilen, beispielsweise in Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Relevant für unser [[Simson]]-Wiki ist natürlich der Verbrennungsmotor; hier im Speziellen der [[Zweitaktmotor]].
==Motorbaureihen==
In den [[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] der Firma Simson wurden verschiedene Motorenbaureihen genutzt.
*[[RhII]] in Varianten mit Pedalen oder Kickstarter
*[[M53]] in Varianten und versch. Entwicklungsstufen mit 2, 3 oder 4 Gängen als M52, M53 und M54
*[[M501]] in Varianten und versch. Entwicklungsstufen mit 3 oder 4 Gängen als M531 und M541
[[Kategorie:Motor]]
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M53
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[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Qerstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage bei der Schwalbe komplizierter: Die Ansaugluft wurde durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
|-
| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
|-
| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
|-
| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
|-
| M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449
|-
| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
|-
| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
|-
|}
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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/* Nomenklatur */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage bei der Schwalbe komplizierter: Die Ansaugluft wurde durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde. Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
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| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
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| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
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| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
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== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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/* Erste Weiterentwicklung (/1) */
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text/x-wiki
[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
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| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
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== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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/* Zweite Weiterentwicklung (/2) */
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[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
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== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Konstruktionsmerkmale==
Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber.
Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS).
Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden.
Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein.
Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen.
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
|-
| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
|-
| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
|-
| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
|-
| M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449
|-
| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
|-
| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
|-
|}
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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/* Konstruktionsmerkmale */
wikitext
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[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Konstruktionsmerkmale==
Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber.
Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS).
Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden.
Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein.
Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen.
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ]] Vergaser. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe BVF [[16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
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|-
!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
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| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
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| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
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| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
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| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
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|}
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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M501
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wikitext
text/x-wiki
Die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³ wurde 1980 vorgestellt. Mit ihr wurde die [[S 50]] zur [[S 51]] und die Schwalbe zur [[KR 51/2]]. Der Schwalbe-Nachfolger [[SR 50]] wurde ebenfalls von Motoren der M501 Baureihe angetrieben.
==Konstruktionsmerkmale==
Im Gegensatz zum quadrathubigen M53 besitzt der M501 eine kleinere Bohrung und einen längeren Hub. Durch diese Maßnahme (und andere Steuerzeiten) entwickelt der Motor auch in tieferen Drehzahlen mehr Drehmoment als der M53, lässt sich dafür aber nicht so leicht überdrehen. Alle M501 verfügen über fahrtwindgekühlte Zylinder. In der Schwalbe kamen spezielle Zylinderköpfe zum Einsatz, deren äußeren Kühlrippen hinten kürzer waren, damit sie nicht mit dem Rahmen kollidierten.
Die Kugellager der Kurbelwelle werden bei dieser Baureihe durch das Frischgemisch geschmiert, und brauchen somit nicht Kurbelgehäuseseitig abgedichtet zu werden. Daraus folgt, dass alle Wellendichtringe von aussen zugänglich sind, und man bei verschlissenen Dichtringen den Motor nicht komplett zerlegen muss.
TO DO:
-Ziehkeilschaltung eintragen
-Kupplung eintragen
==Nomenklatur==
Analog zur [[M53]] Baureihe steht das '''M''' für Motor, und die erste Ziffer für den Hubraum. Da es auch Leichtkraftrad Varianten dieses Motors gab, kann hier also eine '''5''' oder eine '''7''' (für 70 cm³) stehen. Es folgt die '''1''' um kenntlich zu machen, dass es sich um eine neue Baureihe handelt. Wie zuvor, wurden neue Entwicklungsschritte durch einen Querstrich und eine Zahl kenntlich gemacht.
==Entwicklungsschritte==
TO DO:
verschiedene änderungen eintragen, wie z.b. getrenntschmierung, sperber ms50 mit nur einem kolbenring etc.
===Erstentwicklung===
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
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Die neue Motorenbaureihe mit einem [[Hubraum]] von 50cm³ wurde 1980 vorgestellt. Mit ihr wurde die [[S 50]] zur [[S 51]] und die Schwalbe zur [[KR 51/2]]. Der Schwalbe-Nachfolger [[SR 50]] wurde ebenfalls von Motoren der M501 Baureihe angetrieben.
==Konstruktionsmerkmale==
Im Gegensatz zum quadrathubigen M53 besitzt der M501 eine kleinere Bohrung und einen längeren Hub. Durch diese Maßnahme (und andere Steuerzeiten) entwickelt der Motor auch in tieferen Drehzahlen mehr Drehmoment als der M53, lässt sich dafür aber nicht so leicht überdrehen. Alle M501 verfügen über fahrtwindgekühlte Zylinder. In der Schwalbe kamen spezielle Zylinderköpfe zum Einsatz, deren äußeren Kühlrippen hinten kürzer waren, damit sie nicht mit dem Rahmen kollidierten.
Die Kugellager der Kurbelwelle werden bei dieser Baureihe durch das Frischgemisch geschmiert, und brauchen somit nicht Kurbelgehäuseseitig abgedichtet zu werden. Daraus folgt, dass alle Wellendichtringe von aussen zugänglich sind, und man bei verschlissenen Dichtringen den Motor nicht komplett zerlegen muss.
TO DO:
-Ziehkeilschaltung eintragen
-Kupplung eintragen
==Nomenklatur==
Analog zur [[M53]] Baureihe steht das '''M''' für Motor, und die erste Ziffer für den Hubraum. Da es auch Leichtkraftrad Varianten dieses Motors gab, kann hier also eine '''5''' oder eine '''7''' (für 70 cm³) stehen. Anstelle der '''0''' wird die Anzal der Gänge eingetragen, also eine 3 oder eine 4. Es folgt die '''1''' um kenntlich zu machen, dass es sich um eine neue Baureihe handelt. Wie zuvor, wurden neue Entwicklungsschritte durch einen Querstrich und eine Zahl kenntlich gemacht.
==Entwicklungsschritte==
TO DO:
verschiedene änderungen eintragen, wie z.b. getrenntschmierung, sperber ms50 mit nur einem kolbenring etc.
===Erstentwicklung===
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
5e8dc01e6ee3592929b2025c70b6f068014653ff
SR 4-2
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text/x-wiki
Der '''SR 4-2''' ''Star'' ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] aus dem Hause Simson und war das meistverkaufte Modell der [[Vogelserie]]. Die Produktion begann im Herbst 1964.
Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem [[Baukastensystem]] der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden. Neben Rädern, Sitzbank, Lenker, Elektrik und einigem mehr war das natürlich auch der gebläsegekühlte Zweitaktmotor [[M53|M53 KFL]]. Als ab 1968 der weiterentwickelte Motor M53/1KFL eingebaut wurde, änderte sich auch die Typbezeichnung des Stares in SR 4-2/1. Wie die meisten Simson-Kleinkrafträder erreichte der Star eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h.
Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der [[SR 4-1|Spatz]] in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004, Werksbezeichnung ''bordo'') mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Einige frühe Exemplare erhielten statt ''bordo'' eine Lackierung in der vom SR1 und SR2 bekannten Farbe ''maron''
Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
e153628edc7517f93f53fb4c2931ff04b44b879c
SR 4-4
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850
664
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text/x-wiki
Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber".Die Produktion wurde im Jahr 1972 vom Sperber auf Habicht umgestellt. Der Habicht SR 4-4 besitzt einen 50ccm³ Motor mit 3,4 PS und einer bauartbedingen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Für ihn ist, wie bei allen anderen Modellen mit 50 cm³ und eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, der M Führerschein von Nöten.
Der Rahmen des Habichts basiert auf dem Sperberrahmen. Beim Habicht entfällt jedoch das Luftsaugrohr, welches im Sperber den unter dem Tank sitzenden Luftfilter mit dem Vergaser verbindet. Aus diesem Grund lässt sich ohne Einsatz der Flex auf einem Sperberrahmen kein Habicht aufbauen.
Der SR 4-4 verfügt über ein Hydraulisch gedämpftes Fahrwerk. Die Fußrasten für den Sozius waren im Gegensatz zum SR 4-2 "Star" am Rahmen befestigt und nicht an der Hinterradschwinge.
Der Motor des Habicht war der [[M53 | M54/11 KFL]] mit 4 Gängen. Er besitzt einen Leerlaufkontakt sowie eine 4 Lamellen Kupplung. Der Zylinder des Habichts wurde vom SR 4-2/1 "Star" übernommen. Mit dem Zylinder wurde auch der Vergaser 16N1-6 sowie der Luftfilter mitsamt Luftberuhigungskasten übernommen. Die Kühlung übernimmt ein Lüfterrad, welches auf dem Polrad festgeschraubt ist. Die Luftführung wird wie bei dem Modell Star von den Luftführungsdeckeln Lichtmaschinenseitig übernommen.
Die Zündung wurde vom SR 4-3 "Sperber" übernommen. Sie verfügt über eine außenliegende 12V Zündspule sowie eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt. Er besitzt eine Batterie mit 6Volt und 4,5 Ah welche Strom für Hupe und die beiden 18 Watt Lenkerblinker liefert.
Anfangs wurde der Kraftstoffbehälter mit großem Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsrohren und 9,5 Liter Fassungsvermögen vom Sperber übernommen. Später änderte man den Tankeinfüllstutzen auf einen Mopedeinfüllstutzen mit einem Durchmesser von 40 mm. Später entfielen auch noch die Ausgleichsrohre, welche die beiden Seitentaschen des Tanks miteinander verbinden. Die Folge war, dass man im Reservebetrieb das Moped stark nach Links neigen musste, um die vollen 1,5 Liter Kraftstoffreserve ausnutzen zu können.
Ausgeliefert wurde der Habicht nur in olivgrün. Im Jahr 1972 gab es an der Seite des Habicht eine weiße Habichtsilhouette auflackiert. Diese wurde dann 1973 durch ein farbiges Wasserabziehbild ersetzt.
Er wurde von 1972 bis 1974 gebaut und es gab nur eine Stückzahl von 77 200.
Die Exportvariante des Habicht nannte man "Star de Luxe". Dieser wurde mit einer roten Lackierung verkauft. Leider ist dieser so selten, das nicht einmal ein Foto von ihm existiert!
Er war bis zum Serienauslauf 1974 eines der beliebtesten Kleinkrafträder.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
0401108a23ed1b78a7f09c97194db3a8450528be
SR 4-3
0
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701
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Moeffi
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text/x-wiki
Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]].
Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt.
Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle.
Des weiteren bekam der Rahmen des Sperbers eine Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage eingesetzt. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbanden. Dadurch musste der Sperber beim Fahren auf Reserve nicht auf die Seite geneigt werden, um den restlichen Kraftstoff in Anspruch zu nehmen nachdem eine Tankseitentasche leer war.
Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht so gut wie erhofft verkaufte (man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperbers (4 Gänge, großer Tank, 25W Lichtanlage) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
35756bad8228390f8c632b266ad9a54fd84cda43
Farbe
0
298
852
2011-02-21T21:16:35Z
Zschopower
26
Weiterleitung nach [[Originalfarben]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT[[Originalfarben]]
6420f909c1768c72a48e5c68a12c5823d815a05b
Originalfarben
0
236
853
731
2011-02-21T23:04:24Z
Moeffi
27
formatiert und ergänzt
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben der wichtigsten Simsonmodelle:
==Mofas==
===SR1===
''Grundfarbe / Linierung''
*Hechtgrau / Blau
*Lindgrün / Laubgrün
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
===SR2===
’’Grundfarbe / Linierung''
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Hammerschlagblau / Weiß
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
*Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün
*Dunkelblau / Weiß
*Kirschrot, Silberner Tank / Weiß
*Bordeauxrot
===SL 1 und SL 2===
*'''SL1''': Lindgrün
*'''SL2''': Maron
==Mokicks==
===SR4===
*Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau.
*Sperber: Atlantikblau / Alabaster
*Habicht: Olivbeige / Alabaster
===S50===
*S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)''
*S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot
*S 50 B1: wie S 50 B
*S50 B2*: wie S 50 B
===S51===
Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber.
*S 51 N: Blau
*S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.
*S51 B1-4: wie S 51 B1-3
*S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
*S51 B2-4: wie S51 B2-1
*S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton"
*S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche)
*S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
==Roller==
===KR50===
===KR51===
===KR51/1===
*KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau
*KR 51/1S bis ~77 Olivbeige
*KR 51/1S ~ab 77 Hellrot
*KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun
===KR51/2===
*KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/>
*KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/>
*KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/>
*KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/>
*KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/>
*KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/>
===SR50===
==DUO==
*4/1: olivgrün, orange, atlantikblau
*4/2: wie 4/1 + weiß und rosa
==Ersatzfarbtöne für Originalfarben==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
991d17420319cd6b73daca693cb1af17886b66a2
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2011-02-21T23:39:00Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich.
==Mofas==
===SR1===
''Grundfarbe / Linierung''
*Hechtgrau / Blau
*Lindgrün / Laubgrün
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
===SR2===
’’Grundfarbe / Linierung''
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Hammerschlagblau / Weiß
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
*Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün
*Dunkelblau / Weiß
*Kirschrot, Silberner Tank / Weiß
*Bordeauxrot
===SL 1 und SL 2===
*'''SL1''': Lindgrün
*'''SL2''': Maron
==Mokicks==
===SR4===
*Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau.
*Sperber: Atlantikblau / Alabaster
*Habicht: Olivbeige / Alabaster
===S50===
*S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)''
*S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot
*S 50 B1: wie S 50 B
*S50 B2*: wie S 50 B
===S51===
Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber.
*S 51 N: Blau
*S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.
*S51 B1-4: wie S 51 B1-3
*S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
*S51 B2-4: wie S51 B2-1
*S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton"
*S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche)
*S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
==Roller==
===KR50===
*Maron
*Hammerschlagblau
*zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance
===KR51===
*Atlantikblau
*Tundgragrau
*Orange
===KR51/1===
*KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau
*KR 51/1S bis ~77 Olivbeige
*KR 51/1S ~ab 77 Hellrot
*KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun
===KR51/2===
*KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/>
*KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/>
*KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/>
*KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/>
*KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/>
*KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/>
===SR50===
{| class="wikitable"
|-
!colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle
|-
! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer
|-
| blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85
|-
| weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86
|-
|weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88
|-
| weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86
|-
| blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86
|-
| rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89
|-
|}
''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen''
==DUO==
*4/1: olivgrün, orange, atlantikblau
*4/2: wie 4/1 + weiß und rosa
==Ersatzfarbtöne für Originalfarben==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
e18e3bf8b1db801816e4f0cc01849949748651e0
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2011-02-21T23:39:35Z
Moeffi
27
/* SL 1 und SL 2 */
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich.
==Mofas==
===SR1===
''Grundfarbe / Linierung''
*Hechtgrau / Blau
*Lindgrün / Laubgrün
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
===SR2===
’’Grundfarbe / Linierung''
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Hammerschlagblau / Weiß
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
*Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün
*Dunkelblau / Weiß
*Kirschrot, Silberner Tank / Weiß
*Bordeauxrot
===SL 1 und SL 2===
*SL1: Lindgrün
*SL2: Maron
==Mokicks==
===SR4===
*Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau.
*Sperber: Atlantikblau / Alabaster
*Habicht: Olivbeige / Alabaster
===S50===
*S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)''
*S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot
*S 50 B1: wie S 50 B
*S50 B2*: wie S 50 B
===S51===
Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber.
*S 51 N: Blau
*S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.
*S51 B1-4: wie S 51 B1-3
*S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
*S51 B2-4: wie S51 B2-1
*S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton"
*S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche)
*S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
==Roller==
===KR50===
*Maron
*Hammerschlagblau
*zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance
===KR51===
*Atlantikblau
*Tundgragrau
*Orange
===KR51/1===
*KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau
*KR 51/1S bis ~77 Olivbeige
*KR 51/1S ~ab 77 Hellrot
*KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun
===KR51/2===
*KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/>
*KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/>
*KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/>
*KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/>
*KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/>
*KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/>
===SR50===
{| class="wikitable"
|-
!colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle
|-
! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer
|-
| blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85
|-
| weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86
|-
|weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88
|-
| weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86
|-
| blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86
|-
| rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89
|-
|}
''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen''
==DUO==
*4/1: olivgrün, orange, atlantikblau
*4/2: wie 4/1 + weiß und rosa
==Ersatzfarbtöne für Originalfarben==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
dae82cef234a0aa64ff035d6b5151a072c5b6aa9
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2011-02-21T23:41:25Z
Moeffi
27
/* DUO */
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich.
==Mofas==
===SR1===
''Grundfarbe / Linierung''
*Hechtgrau / Blau
*Lindgrün / Laubgrün
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
===SR2===
’’Grundfarbe / Linierung''
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Hammerschlagblau / Weiß
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
*Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün
*Dunkelblau / Weiß
*Kirschrot, Silberner Tank / Weiß
*Bordeauxrot
===SL 1 und SL 2===
*SL1: Lindgrün
*SL2: Maron
==Mokicks==
===SR4===
*Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau.
*Sperber: Atlantikblau / Alabaster
*Habicht: Olivbeige / Alabaster
===S50===
*S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)''
*S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot
*S 50 B1: wie S 50 B
*S50 B2*: wie S 50 B
===S51===
Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber.
*S 51 N: Blau
*S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.
*S51 B1-4: wie S 51 B1-3
*S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
*S51 B2-4: wie S51 B2-1
*S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton"
*S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche)
*S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
==Roller==
===KR50===
*Maron
*Hammerschlagblau
*zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance
===KR51===
*Atlantikblau
*Tundgragrau
*Orange
===KR51/1===
*KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau
*KR 51/1S bis ~77 Olivbeige
*KR 51/1S ~ab 77 Hellrot
*KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun
===KR51/2===
*KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/>
*KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/>
*KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/>
*KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/>
*KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/>
*KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/>
===SR50===
{| class="wikitable"
|-
!colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle
|-
! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer
|-
| blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85
|-
| weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86
|-
|weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88
|-
| weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86
|-
| blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86
|-
| rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89
|-
|}
''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen''
==DUO==
*4/1: Olivbeige, Orange (nicht identisch mit Orange der KR51), Atlantikblau
*4/2: wie 4/1 + Weiß und Rosa
==Ersatzfarbtöne für Originalfarben==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
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|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
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|style="text-align:right"| 18
|-
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|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
30ed401929bd843351322b25e3a116857ad1051a
857
856
2011-02-22T06:07:22Z
Hallo-stege
31
/* Mofas */
wikitext
text/x-wiki
Hier mal eine Auflistung der Originalfarben. Teilweise sind gängigere Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen Händlern erhältlich.
==Mofas / Mopeds==
===SR1===
''Grundfarbe / Linierung''
*Hechtgrau / Blau
*Lindgrün / Laubgrün
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
===SR2===
’’Grundfarbe / Linierung''
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Hammerschlagblau / Weiß
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
*Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün
*Dunkelblau / Weiß
*Kirschrot, Silberner Tank / Weiß
*Bordeauxrot
===SL 1 und SL 2===
*SL1: Lindgrün
*SL2: Maron
==Mokicks==
===SR4===
*Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau.
*Sperber: Atlantikblau / Alabaster
*Habicht: Olivbeige / Alabaster
===S50===
*S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)''
*S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot
*S 50 B1: wie S 50 B
*S50 B2*: wie S 50 B
===S51===
Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber.
*S 51 N: Blau
*S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.
*S51 B1-4: wie S 51 B1-3
*S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
*S51 B2-4: wie S51 B2-1
*S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton"
*S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche)
*S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
==Roller==
===KR50===
*Maron
*Hammerschlagblau
*zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance
===KR51===
*Atlantikblau
*Tundgragrau
*Orange
===KR51/1===
*KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau
*KR 51/1S bis ~77 Olivbeige
*KR 51/1S ~ab 77 Hellrot
*KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun
===KR51/2===
*KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/>
*KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/>
*KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/>
*KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/>
*KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/>
*KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/>
===SR50===
{| class="wikitable"
|-
!colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle
|-
! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer
|-
| blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85
|-
| weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86
|-
|weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88
|-
| weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86
|-
| blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86
|-
| rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89
|-
|}
''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen''
==DUO==
*4/1: Olivbeige, Orange (nicht identisch mit Orange der KR51), Atlantikblau
*4/2: wie 4/1 + Weiß und Rosa
==Ersatzfarbtöne für Originalfarben==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
822cfebf40f52536a9981f40b28d2b95dcb55c01
Reifen
0
80
858
674
2011-02-22T22:46:10Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || K 30 || 2 1/2 - 16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
| Bild || K 30 || 2 3/4 x 16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
| Bild || K 35 || 2,75 - 16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 B
|-
| Bild || K 36/1 || 2 3/4 - 16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen
|-
| Bild || K 43 || 2,75 - 16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75 - 16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 32 || 2,75 - 16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4 - 16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 66 || 80/80 x 16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
| Bild || K 42 M+S || 2,75 - 16 || M || 46 || Winterreifen
|-
| Bild || K 55 || 2 3/4 - 16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 52 || 2,75 - 16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|}
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
f61afce17c5a418f314eb15419c96caf423b5fba
859
858
2011-02-22T22:49:25Z
Moeffi
27
/* Heidenau */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
| Bild || K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
| Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 B
|-
| Bild || K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen
|-
| Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
|-
| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|}
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
44daa67456099c87230b11e2779417073d78b33e
860
859
2011-02-22T22:58:40Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
| Bild || K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
| Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 B
|-
| Bild || K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen
|-
| Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
|-
| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
|-
| Bild || 015 || 2,75x16 || || ||
|-
| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
8080c929028781158a5ba1bc666c4ccdeec24704
865
860
2011-02-26T12:30:56Z
Moeffi
27
/* Heidenau */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
| Bild || K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
| Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J
|-
| Bild || K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen
|-
| Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
|-
| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
|-
| Bild || 015 || 2,75x16 || || ||
|-
| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bussgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
7ab8810b4aaaa3d0fc7b614b725d4b64ae12a7c2
866
865
2011-02-26T12:33:09Z
Moeffi
27
/* Winterreifen */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| Bild || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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| Bild || K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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| Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J
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| Bild || K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernster und beliebter Straßenreifen
|-
| Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
|-
| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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| Bild || 015 || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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870
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2011-02-28T11:18:30Z
Moeffi
27
/* Heidenau */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| Bild || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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| Bild || K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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| Bild || K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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| Bild || K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
|-
| Bild || K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
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| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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| Bild || 015 || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Ladeanlage
0
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2011-02-23T19:40:54Z
Zschopower
26
/* Ladeanlage */
wikitext
text/x-wiki
Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
Frühe Ladeanlagen hatten drei Kabel, um "viel" Ladung (grün/rotes Kabel) und "wenig" Ladung (grünes Kabel) einstellen zu können. Letzteres wird nicht benötigt, wenn viel mit Licht gefahren wird und ist dann entweder ersatzlos entfallen oder mit einem Stückchen Plastikschlauch isoliert worden.
==Versionen==
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen
|-
|8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1||
|-
|8871.3||S 50 B 1||
|-
|8871.4||S 50 B||
|-
|8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4||
|-
|8871.5/1||KR 51/2 L||
|-
|8871.6||S 51 B 1-X||
|-
|8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E||
|-
|}
==siehe auch==
[[ELBA]]
[[Kategorie:Elektrik]]
d848113f2eaf8628f8878ba9dda0b6a0d483b785
863
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2011-02-23T21:32:15Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Ladeanlage.jpg|200px|thumb|right|Ladeanlage]]
Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. Die beiden grauen Kabel gehören zur Schlusslichtdrossel, es ist egal welches Kabel als Ein -oder Ausgang verwendet wird.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
Frühe Ladeanlagen hatten drei Kabel, um "viel" Ladung (grün/rotes Kabel) und "wenig" Ladung (grünes Kabel) einstellen zu können. Letzteres wird nicht benötigt, wenn viel mit Licht gefahren wird und ist dann entweder ersatzlos entfallen oder mit einem Stückchen Plastikschlauch isoliert worden.
Das rote Kabel geht zur Batterie, das grün/rote oder das grüne zur Ladesicherung.
==Versionen==
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen
|-
|8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1||
|-
|8871.3||S 50 B 1||
|-
|8871.4||S 50 B||
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|8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4||
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|8871.5/1||KR 51/2 L||
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|-
|8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E||
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|}
==siehe auch==
[[ELBA]]
[[Kategorie:Elektrik]]
881630f0c716820e5e5437523db1bbf9c4a56310
864
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Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Ladeanlage.jpg|150px|thumb|right|Ladeanlage]]
Schlusslichtdrossel und Ladeanlage bilden eine mechanische Einheit, obwohl es sich um zwei unabhängige Komponenten in der Simson-Elektrik handelt.
Die Wechselstromlichtmaschinen, wie sie in den SIMSON-Modellen verbaut wurden, haben die Eigenschaft, nur bei Nominalbelastung eine fast drehzahlunabhängige, konstante Spannung zu liefern. Eine Regelung findet nicht statt.
Bei einer zu schwachen Belastung steigt die Spannung mit der Drehzahl an und würde angeschlossene Verbraucher durch Überspannung zerstören.
== Schlusslichtdrossel==
Das Rücklicht mit einer 5 Watt Lampe wird von der gleichen Lichtspule versorgt, wie das 18 oder 21 Watt starke Bremslicht. Um ein Durchbrennen der schwachen Rücklichtlampe zu verhindern, ist die Schlusslichtdrossel zwischen Lichtspule und Lampe geschaltet. Die Drossel ist eine Spule, deren Wechselstromwiderstand mit der Frequenz (Drehzahl) steigt und so den Lampenstrom begrenzt. Die beiden grauen Kabel gehören zur Schlusslichtdrossel, es ist egal welches Kabel als Ein -oder Ausgang verwendet wird.
==Ladeanlage==
Die Ladeanlage enthält ebenfalls eine Drosselspule zur Strombegrenzung und zusätzlich eine Gleichrichterdiode, um aus der von der Ladespule gelieferten Wechselspannung, eine Gleichspannung zu machen, die für die [[Batterie]]ladung benötigt wird.
Frühe Ladeanlagen hatten drei Kabel, um "viel" Ladung (grün/rotes Kabel) und "wenig" Ladung (grünes Kabel) einstellen zu können. Letzteres wird nicht benötigt, wenn viel mit Licht gefahren wird und ist dann entweder ersatzlos entfallen oder mit einem Stückchen Plastikschlauch isoliert worden.
Das rote Kabel geht zur Batterie, das grün/rote oder das grüne zur Ladesicherung.
==Versionen==
{|class="wikitable" width="100%"
|-
!|Nummer!!verbaut in!!Bemerkungen
|-
|8871.1||SR 4-2/1, SR 4-3, SR 4-4, KR 51/1||
|-
|8871.3||S 50 B 1||
|-
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|8871.5||S 50 B 2, S 51 B 2-4||
|-
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|8871.6||S 51 B 1-X||
|-
|8871.6/1|| KR 51/2 N, KR 51/2 E||
|-
|}
==siehe auch==
[[ELBA]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Datei:Ladeanlage.jpg
6
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2011-02-23T21:27:43Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Stoßdämpfer
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2011-02-26T20:50:02Z
Moeffi
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Die Seite wurde neu angelegt: „Automatische Weiterleitung zu [Federbein]“
wikitext
text/x-wiki
Automatische Weiterleitung zu [Federbein]
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869
867
2011-02-27T12:55:11Z
Zschopower
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Weiterleitung nach [[Federbein]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT[[Federbein]]
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Federbein
0
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Moeffi
27
Die Seite wurde neu angelegt: „Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte Federbein. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen: …“
wikitext
text/x-wiki
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte Federbein. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Bild der Dämpferenden
*Funktionsprinzip
*Instandsetzung
*Hinweis, dass es gekürzte hydraulikdämpfer als Ersatz gibt
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Bild der Dämpferenden
*Funktoinsprinzip
ef160045b82ebd1cd5aeb89dcec5d0e7c709562b
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2011-02-28T11:32:19Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte Federbein. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Bild der Dämpferenden
*Instandsetzung
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Bild der Dämpferenden
*Funktoinsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
2bbc4dce46c73fd89ccbca218eab32fdcfdc69ff
KR 51/2
0
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2011-02-28T17:07:22Z
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/* Varianten */
wikitext
text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
*reibungsgedämpfte [[Federbein]]e
*M531 Motor mit 3 Gängen
*[[SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht
*Atlantikblau oder Saharabraun
=== KR 51/2 E ===
*hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e
*M541 Motor mit 4 Gängen
*[[SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht
*Saharabraun oder Bieberbraun
Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung.
=== KR 51/2 L ===
*hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e
*M541 Motor mit 4 Gängen
*[[SLEZ]] Elektronikzündung mit 35/35W Frontlicht
*Rot oder Billardgrün
In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie [[Z%C3%BCndung#SLEZ|elektronische Zündanlage]] montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Der restliche Aufbau entspricht der KR 51/2 E.
Die KR 51/2 erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach 6 Jahren in der Produktion wurde sie im 2. Quartal 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
* [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe|Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
e16986d26dc6f2458fbe7ef8ec6bd5bb89938d84
873
872
2011-02-28T17:09:07Z
Moeffi
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/* Varianten */
wikitext
text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb|KR 51/2]]Die '''KR 51/2''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger der [[KR 51/1]] und wurde ab Ende 1979 von [[Simson]] in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M501]] zum Einsatz; der [[Vergaser]] war der [[Vergaser 16N1|16N1-12]]. Die KR 51/2 wurde in drei Modellvarianten produziert.
== Unterschiede zum Vorgänger ==
Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser. Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt. Weiterhin wurde die Betätigung der hinten Bremse geändert. Statt über einen [[Bowdenzug]] erfolgt die Kraftübertragung nun mittels Bremsgestänge.
Die Lackierung der Schwingen und der Lenkerabdeckung erfolgte in schwarz, beim Vorgänger wagen diese in "Wagenfarbe". Auch der weiße Lampenring wurde durch eine schwarze Variante ersetzt. Die Leerlaufkontrollleuchte entfiel.
== Varianten ==
=== KR 51/2 N ===
*reibungsgedämpfte [[Federbein]]e
*M531 Motor mit 3 Gängen
*[[Z%C3%BCndung#SLPZ|SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht
*Atlantikblau oder Saharabraun
=== KR 51/2 E ===
*hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e
*M541 Motor mit 4 Gängen
*[[Z%C3%BCndung#SLPZ|SLPZ]] Unterbrecherzündung mit 25/25W Frontlicht
*Saharabraun oder Bieberbraun
Ein häufiger Fehler ist es, das "E" als Kennbuchstaben für eine [[Z%C3%BCndung#SLEZ|Elektronikzündung]] oder einen [[Elektrostarter]] zu interpretieren. Beide Teile gehörten bei diesem Modell nicht zur Serienausstattung.
=== KR 51/2 L ===
*hydraulisch gedämpfte [[Federbein]]e
*M541 Motor mit 4 Gängen
*[[Z%C3%BCndung#SLEZ|SLEZ]] Elektronikzündung mit 35/35W Frontlicht
*Rot oder Billardgrün
In diesem Luxusmodell bekam nun auch die Schwalbe endlich die eine wartungsfreie, elektronische Zündanlage montiert. Dadurch konnte gleichzeitig die Scheinwerferleistung auf 35 W erhöht werden. Der restliche Aufbau entspricht der KR 51/2 E.
Die KR 51/2 erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Nach 6 Jahren in der Produktion wurde sie im 2. Quartal 1986 durch den [[SR 50]] ersetzt.
== Siehe auch ==
* [[Datenblatt KR 51/2|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe|Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Klemmenbezeichnungen
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Moeffi
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[[Datei:Klemmenbezeichnungen.jpg|thumb|Klemmenbezeichnungen]]Besonders an elektrischen Bauteilen mit vielen Anschlüssen, wie dem [[Zündlichtschalter]], werden die einzelnen Anschlüsse mit ihren Klemmenbezeichnungen versehen, damit man sie nicht vertauscht und im [[Schaltplan]] schnell wiederfinden kann.
Wichtige Klemmen sind:
* 2: Zündung
* 15/51: Batterie plus
* 31: Masse
* 54: Bremslicht
* 56: Scheinwerfer; (56a Fahrlicht, 56b: Fernlicht)
* 58: Rücklicht
* 83: Blinker
Die Klemmenbezeichnungen an Fahrzeugen sind standardisiert, eine Liste findet sich in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Klemmenbezeichnung#Liste_der_Klemmenbezeichnungen_in_KFZ_und_ihrer_Bedeutung Wikipedia].
[[Kategorie:Elektrik]]
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Explosionszeichnung
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In einer''' Explosionszeichnung''' werden die Einzelteile, aus denen ein komplexer technischer Gegenstand zusammengesetzt ist, perspektivisch so dargestellt, als ob der Gegenstand gerade wie durch eine Explosion auseinanderfliegt.
Eine Explosionszeichnung ist nützlich, um beim Zusammenbau alle Teile in ihrer Ausrichtung und Zusammengehörigkeit richtig montieren zu können.
Für die Simson-Motore M53 und M5x1 sind in den Klappenseiten vom [[Das Buch|BUCH]] Explosionszeichnungen zu finden.<br />
Diese gibt es auch als Plakat bei den Versandhändlern zu kaufen oder zum Download auf den Seiten der Mopedfreunde-Oldenburg.
Für die weiteren Teile der Simson-Fahrzeuge finden sich ähnliche Zeichnungen in den original Ersatzteilkatalogen oder bei AKF.
externe Links:<br />
[http://www.mopedfreunde-oldenburg.de/html/simson_motoren.html#explo Mopedfreunde Oldenburg]<br />
[http://www.akf-shop.de/shop/et_results.php?&man=685&class=5&group=46 Funktionsdarstellungen bei AKF]
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Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg
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Gasdrehgriff-Schwalbe
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[[Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Einzeilteile]] Zunächst wird der rechte Blinker nach Lösen der Befestigungsschraube in der Öffnung des Gasdrehgriffs und Entfernen der Elektrokabel abgebaut. Nun kann das Distanzstück abgezogen werden. Nach Entfernung der Lenkerabdeckung wird nun die rechte Armatur demontiert.
[[Datei:Gasgriff-Zusammenbau.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Zusammenbau]] Dazu wird nach Abbau des Bremshebels der Bremsbowdenzug ausgehängt. Dann werden Starterzug und Blinkerschalter demontiert. Anschließend die Klemmschraube der Lenkerarmatur entfernen. Nach dem Abziehen des Gasdrehgriffs und Aushängen des Bowdenzugs kann der im Lenkerrohrnut laufende Schieber ausgebaut werden. Das links vom Schieber befindliche Haltestück (sitzt ebenfalls in der Lenkernut und ist dort mit 2 kleinen „Nasen" arretiert) kann dort verbleiben, sofern nicht der Gasbowdenzug ausgebaut werden soll.
[[Datei:Gasgriff-montiert.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriffmontiert]] Nun ist die kleine Madenschraube (Klemmschraube) herauszudrehen und nebst Klemmstück auf der Innenseite der Armatur zu entnehmen. In der Aussparung des Klemmstücks befindet sich die „Nase“ der Metallreibscheibe des Gasdrehgriffs. Dort mit einem kleinen Schraubendreher ansetzen und die Metallscheibe entfernen. Nun kann die Lenkerarmatur unter Drehen vom Lenkerrohr abgezogen werden. Armatur, Gasdrehgriff, Schieber und die weiteren Kleinteile werden (am besten mit Bremsenreiniger) von Schmutz und alten Fettresten befreit.
Gesäubert wird nun ebenfalls die Nut und das Lenkerrohr selbst. Mit einem feinen Schleifpapier sollten die Flanken der Nut von eventuellen Graten befreit werden.
[[Datei:Gasgriff-Funktion.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Funktion]] Nun lohnt auch noch ein Blick auf den Gasbowdenzug. Dieser wird (zusammen mit dem Starterzug) vor dem Lenker (immer in Fahrtrichtung gesehen), durch die Aussparung in der Lampenmaske und vor der am Rahmen befindlichen Haltestrebe von Lampenmaske und Knieblech nach links und zum Vergaser geführt. Es empfiehlt sich dabei Gas- und Starterzug in einer darüber gezogenen ca. 25 cm langen Kunststoffhülle zusammenzulegen.
Nach der Säuberung von Armatur, Drehgriff und Kleinteilen wird diese (ohne Metallreibscheibe und Klemmstück) auf das Lenkerrohr bis hinter das Klemmstück geschoben. Nun die gefettete Metallreibscheibe über das Lenkerrohr schieben und in die Armatur einsetzen.
Dabei darauf achten, dass die Nase sauber in der Aussparung des Klemmstücks sitzt. Dann Klemmstück mit Madenschraube lose montieren.
Nun wird der ebenfalls gut gefettete Schieber in die gefettetet Nut gesetzt, nachdem das Bowdenzugende mittels kleiner Spitzzange aus dem Klemmstück gezogen und in den Schieber eingesetzt wurde. Anschließend wird der von innen satt gefettetete Gasdrehgriff über den Schieber geschoben und das Ende der Innenschnecke in die entsprechende Aussparung im Schieber eingeführt. Wenn sichergestellt ist, dass der Gasdrehgriff den Schieber ordnungsgemäß in Richtung Lenkerende bewegt, wird die Armatur mit Gasdrehgriff soweit nach rechts verschoben bis die darin befindliche Bohrung über der entsprechenden Bohrung im Lenkerrohr steht. Nun kann das Distanzstück montiert werden und der Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit überprüft werden. Sollte sich herausstellen, dass das Griffgummi an Armatur oder Distanzstück anliegt und dort einen Widerstand bildet, ist der Gasdrehgriff erneut zu demontieren und das Gummi entsprechend zu verschieben. Nun sollte der Gasdrehgriff leichtgängig sein und durch die Wirkung der Feder des Vergaserschiebers von selbst zurückdrehen. Sollte dies immer noch nicht der Fall sein, könnte die Ursache z.B. eine erlahmte Feder oder ein geknickter oder schlecht geölter Bowdenzug sein.
Anschließend noch Blinkerschalter und Starterzug montieren sowie den Bremsbowdenzug in den Hebel einhängen und diesen wieder montieren. Schließlich noch den Blinker anschließen und mittels Madenschraube im Lenkerrohr befestigen.
(Text von Boris - hierundda)
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Schrauben
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Zschopower
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/* Der Schrauber */
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==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Rechtsgewinde - Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.
Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/>
Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/>
Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/>
Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, [[Explosionszeichnung]] oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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/* Das Schrauben */
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text/x-wiki
==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
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| M5 || 0,8 || 8 || 4
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| M6|| 1,0 || 10 || 5
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| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Rechtsgewinde - Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.
Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/>
Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/>
Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/>
Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.<br />
Es soll sogar Schrauber geben, die 1:50 nicht nur als das Verhältnis beim [[Gemisch]] Öl zu Benzin ansehen, sondern als das Verhältnis Fahrzeit zu Schrauberzeit ;-)
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, [[Explosionszeichnung]] oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zündkerze
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/* Wichtig */
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU.
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich
Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit derm Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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/* Wichtig */
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU.
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich
Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU.
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
[[Datei:Zündkerzenbox.jpg|200px|thumb|right|Zündkerzenbox]] Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich. Damit die Kerze und ihre Elektroden keinen Schaden nehmen, wird sie in einer käuflichen oder aus einem Tablettenröhrchen selbstgebauten Zündkerzenbox im Bordwerkzeug aufbewahrt.
Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Datei:Zündkerzenbox.jpg
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Zschopower
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text/x-wiki
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Zündkerzenstecker
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Zschopower
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Der '''Kerzenstecker''' stellt die Verbindung zwischen dem Zündkabel und der [[Zündkerze]] dar. Für viele Ausfälle und Probleme ist ein defekter Kerzenstecker (mit-) verantwortlich.
Wichtig ist ein korrekter Entstörwiderstand: Es sind auf dem Markt Kerzenstecker mit verschiedenen Widerständen erhältlich. SIMSON Motoren benötigen Kerzenstecker mit 1kOhm Widerstand (z.B. von BERU). Für die Funktion ist ein Entstörwiderstand allerdings absolut nicht notwendig. Wenn der Stecker entstört ist, sollte man allerdings keine Zündkerze mit eingebautem Widerstand nehmen (Bei NGK z.B. nicht B'''R'''8HS, sondern B8HS)
Fernseh- und Radioempfänger sind sehr froh, wenn alle Kerzenstecker über einen funktionierenden Entstörwiderstand verfügen.
====Hilfskerzenstecker====
[[Datei:hilfskerzenstecker.jpg|thumb|Hilfskerzenstecker]]Mit einer einfachen Ringöse mit Gewinde kann man sich einen Hilfskerzenstecker bauen, um Fehler im normalen Kerzenstecker auszuschliessen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Panne
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2011-03-06T21:44:08Z
Zschopower
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text/x-wiki
Eine Panne ist ein unerwartet auftretender technischer Defekt am Fahrzeug, der mit den üblichen Bordmitteln wie [[Bordwerkzeug]] oder Ersatzzündkerze nicht an Ort und Stelle behoben werden kann.
Kann man den Defekt mit den üblichen Bordmitteln an Ort und Stelle beheben, dann spricht man von einem technischen Halt. Dazu gehört z.B. das Wechseln der Zündkerze, das Reinigen des Vergasers, das Flicken eines Schlauchs, das Nachspannen der Kette oder Ersetzen einer Glühlampe.
Ein leer gefahrener Tank ist keine Panne, sondern eigene Blödheit.
Defekte, die auftreten, weil man die [[Wartung]] vernachlässigt hat, sollte man tunlichst auch nicht als Panne bezeichnen, sondern sich selber in den Allerwertesten treten und die Simme zur Strafe nach Hause schieben.
Was ist zu tun, wenn man unterwegs aus technischen Gründen anhalten muss?
* Als Erstes geht man hinter den nächsten Baum, weil noch sind die Finger sauber.
* Als zweites kocht man sich je nach Geschmack einen Tee oder Kaffee, weil noch ... (ok, ok, Gespannfahrer sind diesbezüglich deutlich im Vorteil ;-))
* Während dieser Tätigkeiten denkt man darüber nach, was man als Letztes an der Karre rumgefummelt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist recht gross, dass dort der Fehler gefunden werden kann.
* Dann wird der Tankdeckel einmal geöffnet und nach dem Spritpegel geschaut. (Tank schütteln nützt nix)
* Anschliessend wird die [[Zündkerze]] rausgedreht und durch die zweite aus dem [[Bordwerkzeug]] ersetzt.
* Jetzt macht man einen Startversuch.
* Anschliessend aufrödeln und weiterfahren
* Es sei denn, der Startversuch war noch nicht erfolgreich.
[[Kategorie:Fehlersuche]]
05b049e1620f7f11dc5e788823dda23c4da43dfa
Öl
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Moeffi
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/* Getriebeöl */
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Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen.
==Getriebeöl==
Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden.
Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Viele Hersteller haben Öl dieser Spezifikation aus dem Programm genommen, weswegen es nicht an jeder Ecke zu bekommen ist. Addinol stellt es jedoch nach wie vor her. Man kann Addinol Öle bei den meisten Onlinehändlern erstehen, oder aber über einen [http://addinol.de/index.php?id=30&ftu=5094258056ae2efc45567f7a1c8c00dc Addinol-Vertriebspartner]. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen.
In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden.
==Zweitaktöl==
Zweitaktöl ist das Öl, welches ins Benzin zur Hestellung des [[Gemisch]]s gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können.
Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis.
Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen.
Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt.
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Batterie
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2011-03-09T11:26:02Z
Zschopower
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text/x-wiki
Die Batterie (korrekt Akkumulator, kurz Akku) wird in den Simson Mopeds und Rollern nur für Hupe, Blinker, Standlicht und Leerganganzeige benutzt. Die einfachen Modelle ohne Blinker hatten keinen Akku, sondern nur einen Batteriekasten, der mit vier Trockenbatterien (Mono-Zellen) zu bestücken war. Die Batteriespannung beträgt entweder 6 oder 12 Volt.
Der Motor kann auch gestartet werden, wenn keine Batterie vorhanden oder selbige entladen ist.
Ausnahme: die SR50/80 CE mit Start durch den Anlassermotor.
Der Akku wird über die Ladespule auf der [[Grundplatte]] und die [[Ladeanlage]] oder die [[ELBA]] während der Fahrt aufgeladen. Allerdings sind die Lichtmaschinen so schwach, dass bei Fahrt mit Rücklicht wenig bis gar keine Leistung für die Ladung übrig bleiben.
Bei den frühen Vögelchen bot die Ladeanlage dazu die Möglichkeit mit "wenig" oder mit "viel" Ladung zu verkabeln.
Ein zulässiger Umbau ist die [[Tagfahrlichtschaltung]], die in [[Zündschloss]]-Stellung 1 nur den Scheinwerfer, aber nicht das Rücklicht eingeschaltet hat.
Der Akku sollte regelmässig ein wenig Pflege erhalten. Wichtig bei säuregefüllten Akkus ist der Säurepegel, der allerdings nach der Erstbefüllung nur noch durch Nachfüllen von destilliertem Wasser (Batteriewasser) innerhalb der Markierungen zu halten ist. Bei den wartungsfreien Gel-Akkus entfällt dieser Service.
Wird viel mit Licht gefahren, sollte der Akku regelmäßig nachgeladen werden. Besonders wichtig ist das in der kalten Jahreszeit, denn entladene Akkus neigen bei Frost zum Einfrieren und können dann platzen.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Tagfahrlichtschaltung
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Moeffi
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text/x-wiki
Die '''Tagfahrlichtschaltung''' ist ein Zugeständnis an die schwache Batterie-Ladeleistung der alten Simson-Elektrik. Sobald das Rücklicht eingeschaltet wird, ist kaum noch Energie zum Laden der [[Batterie]] vorhanden.
Um dennoch die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, ermöglicht ein kleiner Eingriff in die Verkabelung, dass schon bei eingeschalteter Zündung und laufendem Motor der Front-Scheinwerfer leuchtet, nicht jedoch das Rücklicht. Das wird erst in der normalen "Licht"-Stellung des [[Zündlichtschalter]]s zugeschaltet.
Um das Moped auf Tagfahrlichtschaltung umzurüsten, müssen das rot-weiße Kabel von Klemme 59 und das weiß-schwarze Kabel von Klemme 56 des [[Zündlichtschalter]]s abgezogen, und direkt miteinadern verbunden werden. Dazu kann man sich ein kurzes Kabelstück mit zwei Flachsteckern anfertigen. Diese neue steckverbindung sollte sicherheitshalber mit Isolierband vor Massekontakt an der Karosserie geschützt werden.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Kolben und Zylinder
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Moeffi
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
[[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]]
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/4 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung auflegen
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse)
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert).
[[Kategorie:Motor]]
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/* Auseinandernehmen */
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
[[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]]
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung auflegen
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse)
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*oberen Kolbenring so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und Ring in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert).
[[Kategorie:Motor]]
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/* Zusammenbauen */
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text/x-wiki
[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
[[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]]
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung auflegen
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse)
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert).
[[Kategorie:Motor]]
4e4acbb8a30922c0d3b260b25e05583dfb2817d4
Datei:Oberflaechenstrukturen.jpg
6
309
893
2011-03-10T14:51:30Z
Moeffi
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wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Reifen
0
80
896
870
2011-03-12T17:43:02Z
Moeffi
27
/* Profile */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| [[Datei:heidenau_k30.jpg|200px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
|[[Datei:heidenau_k30.jpg|200px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
|[[Datei:heidenau_k35.jpg|200px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
|-
|[[Datei:heidenau_k361.jpg|200px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
|-
|[[Datei:heidenau_k43.jpg|200px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
|-
| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|}
===VeeRubber===
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|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|200px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Moeffi
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/* Heidenau */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
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| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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===VeeRubber===
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| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|200px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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2011-03-12T17:48:12Z
Moeffi
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/* VeeRubber */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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| Bild || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
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| Bild || K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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===VeeRubber===
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
3275a809fea74eab273e6a2819e5adb61d80b014
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903
2011-03-12T19:25:40Z
Prof
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/* Heidenau */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg]] || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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|}
===VeeRubber===
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| Bild || 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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908
904
2011-03-12T19:28:20Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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|}
===VeeRubber===
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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908
2011-03-13T10:43:18Z
Moeffi
27
TWI und DOT eingepflegt
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|100px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 M+S || 2,75-16 || M || 46 || Winterreifen
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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===VeeRubber===
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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2011-03-13T10:54:06Z
Moeffi
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/* VeeRubber */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
|-
|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || || || Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 || || ||
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Moeffi
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/* VeeRubber */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Profile==
===Heidenau===
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*46 = 170 kg
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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===VeeRubber===
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P (150km/h)
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*43 = 155 kg
*46 = 170 kg
==Profile==
===Heidenau===
{| class="wikitable sortable"
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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===VeeRubber===
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
==Verschleiß==
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Bezeichnungen==
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*43 = 155 kg
*46 = 170 kg
==Profile==
===Heidenau===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
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| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
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===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
ac19a0c4274fd6ad4fe586fb50867b285df88d1a
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Moeffi
27
/* VeeRubber */
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text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
==Verschleiß==
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Bezeichnungen==
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*43 = 155 kg
*46 = 170 kg
==Profile==
===Heidenau===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
|-
|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]||VRM015 43P || 2,75x16 ||P
||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig
|-
| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
bfd7e20335de07e73fba931dfe032c4dc230381f
920
919
2011-03-13T11:13:45Z
Moeffi
27
/* VeeRubber */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
==Verschleiß==
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Bezeichnungen==
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*43 = 155 kg
*46 = 170 kg
==Profile==
===Heidenau===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
|-
|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
|-
| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
|-
|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
|-
|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]|| 015 || 2,75x16 ||P
||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig
|-
| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
e5acd0c16d66d1439c969c127fdcafd7028deffa
Datei:Heidenau k30.jpg
6
310
897
2011-03-12T17:43:44Z
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27
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Heidenau k35.jpg
6
311
898
2011-03-12T17:44:09Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Heidenau k361.jpg
6
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2011-03-12T17:44:33Z
Moeffi
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wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Heidenau k43.jpg
6
313
900
2011-03-12T17:44:58Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Veerubber 43p.jpg
6
314
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Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Heidenau K32.jpg
6
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2011-03-12T19:26:02Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Heidenau K42.jpg
6
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2011-03-12T19:26:22Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:Heidenau K55.jpg
6
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2011-03-12T19:26:37Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
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Datei:VeeRubber 94.jpg
6
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2011-03-12T19:28:42Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Datei:DOT.jpg
6
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Moeffi
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DOT Nummer an der Reifenflanke, fotografiert von Bär
wikitext
text/x-wiki
DOT Nummer an der Reifenflanke, fotografiert von Bär
6cabb114b1277da5569b28771308a6aa156fe32a
Datei:TWI flanke.jpg
6
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2011-03-13T10:46:56Z
Moeffi
27
TWI Markierung an der Reifenflanke, fotografiert von Bär
wikitext
text/x-wiki
TWI Markierung an der Reifenflanke, fotografiert von Bär
be12261f42704dc8f361c7191883d85d85be73bc
Datei:TWI steg.jpg
6
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2011-03-13T10:49:40Z
Moeffi
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TWI im Profil, fotografiert von Bär
wikitext
text/x-wiki
TWI im Profil, fotografiert von Bär
712cdf8f0573b0fc4b7d669bc86f5e3339604d6f
Zündlichtschalter
0
135
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749
2011-03-13T20:42:31Z
Moeffi
27
Schaltschema eingepflegt
wikitext
text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
{| class="wikitable"
|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
| style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Züdnung ein'''
|-
|style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51
|-
! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30
|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
b85c1d38288824ba2812e4bf559ad002358718d6
Hubraum
0
24
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299
2011-03-22T15:16:11Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
Der '''Hubraum''' oder das Hubvolumen bezeichnet für die [[Zylinder]] von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller [[Kolben]] insgesamt verdrängt wird.
Je nach dem Verhältnis von Bohrung und Hub unterscheidet man die Motoren in Kurz- oder Langhuber.
{| class="wikitable"
|-
| Motor || [[M53]] || [[M501]]
|-
| Bohrung || 40mm || 38mm
|-
| Hub || 39,5mm || 44mm
|-
| || Kurzhuber || Langhuber
|}
== Weblinks ==
[http://de.wikipedia.org/wiki/Kurzhuber Wikipediabeitrag Kurzhuber]
[http://de.wikipedia.org/wiki/Langhuber Wikipediabeitrag Langhuber]
[[Kategorie:Motor]]
a1879d3e8f770c7c96f1db801bd69bcf5c0ac914
Bowdenzug
0
322
923
2011-04-09T16:12:11Z
Prof
28
Die Seite wurde neu angelegt: „Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Bauteil zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. […“
wikitext
text/x-wiki
Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Bauteil zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
[[Kategorie:Bauteil]]
525ab67d35e56b85cbaa9ee93e8e7f6d829ebc28
924
923
2011-04-12T09:49:05Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
==Maße==
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
[[Kategorie:Bauteil]]
8d89f8ac23545c709da5e389f038b748e11677f8
Motor springt nicht an
0
323
925
2011-05-01T15:51:27Z
Prof
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich nur zwei Ursachen haben: ** kein Zündfunke oder ** kein zündfähiges [[Gemisch]] ==Siehe auch== …“
wikitext
text/x-wiki
Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich nur zwei Ursachen haben:
** kein Zündfunke oder
** kein zündfähiges [[Gemisch]]
==Siehe auch==
[[Häufige Fehler]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
6bc5d76ba0d259602ff20d182f1de39dda511475
926
925
2011-05-01T15:52:21Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich nur zwei Ursachen haben:
** kein Zündfunke oder
** kein zündfähiges [[Gemisch]]
Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann.
==Siehe auch==
[[Häufige Fehler]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
f997acf107e586ae39dd8802ab598afdf817c847
Liste der S 51-Fahrgestellnummern
0
226
927
632
2011-05-24T06:26:47Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1979 || 4662700 || 4662800
|-
| 1980 || 4790001 || 484989x
|-
| 1981 || 486327x || 5018542
|-
| 1982 || 502546x || 515755x
|-
| 1983 || 516399x || 5306689
|-
| 1984 || 532511x || 548503x
|-
| 1985 || 549097x || 567443x
|-
| 1986 || 567547x || 583195x
|-
| 1987 || 583725x || 59848xx
|-
| 1988 || 599771x || 613794x
|-
| 1989 || 614308x || 628057x
|-
| 1990 || 628825x || 640024x
[[Kategorie:Liste]]
b3ae903db41e39e9e449e6e9447a6d7ba48ea163
928
927
2011-05-24T07:19:16Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1979 || 4662700 || 4662800
|-
| 1980 || 4790001 || 484989x
|-
| 1981 || 486327x || 5018542
|-
| 1982 || 502546x || 515755x
|-
| 1983 || 516399x || 5306689
|-
| 1984 || 532511x || 548503x
|-
| 1985 || 549097x || 567443x
|-
| 1986 || 567547x || 583195x
|-
| 1987 || 583725x || 59848xx
|-
| 1988 || 599771x || 613794x
|-
| 1989 || 614308x || 628057x
|-
| 1990 || 628825x || 639999x
|-
| || Suhler Fahrzeug Werke ||
|-
| 1991 || 6400000 || 64053xx
|-
| 1992 - S 53|| 640557x || 640024x
|-
| 1992 - S 83|| 641181x || 641181x
|-
| 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx
|-
| 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x
|-
| 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx
|-
| 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx
|-
| 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx
|-
| 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx
|-
| 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx
|-
| 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx
|-
| 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx
[[Kategorie:Liste]]
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die S 51/S 70 Baureihe durch die S 53/ S 83 Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
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| 1989 || 614308x || 628057x
|-
| 1990 || 628825x || 639999x
|-
| || Suhler Fahrzeug Werke ||
|-
| 1990 || 6400000 || 64010xx
|-
| 1991 || 640176x || 64053xx
|-
| 1992 - S 53|| 640557x || 640024x
|-
| 1992 - S 83|| 641181x || 641181x
|-
| 1993 - S 53|| 64xxxxx || 64xxxxx
|-
| 1993 - S 83|| 64151xx || 64163x
|-
| 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx
|-
| 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx
|-
| 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx
|-
| 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx
|-
| 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx
|-
| 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx
|-
| 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx
[[Kategorie:Liste]]
195e03d6bf99cf93152b36b20741e3a425fa6ba7
Liste der S 50-Fahrgestellnummern
0
225
931
630
2011-05-24T08:09:40Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Die offizielle Produktion der S 50 endete mit der Fahrgestell-Nr. 4789535.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1975 || 4100000 || 419041x
|-
| 1976 || 419364x || 430015x
|-
| 1977 || 430121x || 443884x
|-
| 1978 || 444013x || 456814x
|-
| 1979 || 457392x || 470195x
|-
| 1980 || 470340x || 4789535
|-
| Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
c0b5b1b7ec58d190489d2737e44a8057cafa295b
Hersteller-Schlüsselnummer
0
19
932
689
2011-05-24T08:21:15Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Die Hersteller - Schlüsselnummer (HSN) wird vom KBA festgelegt. Man findet sie in den Fahrzeugpapieren - mit Ausnahme der originalen DDR Papiere - neben der Angabe des Fahrzeugherstellers.
Um sein Fahrzeug bei der [[Versicherung]] anzumelden, braucht man neben dem Nachweis der [[ABE|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] oder Einzelgenehmigung auch die '''Hersteller-Schlüsselnummer''', welche im Versicherungsschein angegeben wird. Welche Nummer die Richtige ist, kann man - falls sich in den Fahrzeugpapieren keine Angabe befindet - dieser Liste entnehmen.
*0048 Simson-BSW
*6948 Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl
*7860 Suhler Fahrzeugwerk GmbH (1991-1999)
*9811 Simson GmbH (1999-2002)
Neben der Hersteller - Schlüsselnummer gibt es auch noch eine Typschlüsselnummer (TSN), mit welcher sich Typ und Ausführung eines Fahrzeuges identifizieren lassen.
[[Kategorie:Recht]]
[[Kategorie:Liste]]
7237e833d8d783822c22646edf455111f433a894
Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern
0
224
933
628
2011-05-24T08:37:09Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[Schwalbe|Schwalben]] aller Baureihen zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Die offizielle Produktion der Schwalbe endete mit der Fahrgestell-Nr. 1376640.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || KR 51 ||
|-
| 1964 || 200000 || 236244
|-
| 1965 || 236245 || 271650
|-
| 1966 || 271651 || 307070
|-
| 1967 || 307071 || 343320
|-
| || KR 51/1 ||
|-
| 1968 || 343321 || 386360
|-
| 1969 || 386361 || 428971
|-
| 1970 || 428972 || 477676
|-
| 1971 || 477677 || 521011
|-
| 1972 || 521012 || 568606
|-
| 1973 || 568607 || 618201
|-
| 1974 || 618202 || 673600
|-
| 1975 || 673601 || 733422
|-
| 1976 || 733423 || 793616
|-
| 1977 || 793617 || 890300
|-
| 1978 || 890301 || 950309
|-
| 1979 || 950310 || 1012804
|-
| 1980 || 1012805 || 1036000
|-
| || KR 51/2 ||
|-
| 1980 || 1036001 || 1070000
|-
| 1981 || 1070001 || 1143798
|-
| Sperrbereich || 1110000 || 1112000
|-
| 1982 || 1143799 || 1192096
|-
| 1983 || 1192097 || 1234640
|-
| 1984 || 1234641 || 1314640
|-
| 1985 || 1314641 || 1363653
|-
| 1986 || 1363654 || 1376640
|}
[[Kategorie:Liste]]
a949dc55b6cbd59c8c7eb77640615b0b5db4f0dc
S 53
0
57
934
662
2011-05-24T19:13:59Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Das Simson S 53 ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] der Firma [[Simson]] aus Suhl. Es ist der Nachfolger der berühmten Simson [[S 51]].
Die Baureihe wurde Ende der 80er Jahre entwickelt und ab September 1990 gebaut. Die S 53 ist das letzte zu DDR-Zeiten entworfene Mokick dieser Firma. Die Unterschiede zu seinem Vorgänger, der Simson [[S 51]], ist vor allem ein moderneres Styling, erreicht durch die großzügigere Verwendung von Verkleidungsteilen. Der bewährte [[M501|M541]]-[[Zweitaktmotor]] mit 4 Getriebegängen (Ausnahme Mofaversion) wurde weiterentwickelt und später mit einem schwächeren Zylinder ausgestattet.
Ein wichtiger Unterschied innerhalb der S53 Modelle sind die Versionen mit 50- und 60-km/h-Höchstgeschwindigkeit. Grund ist die Tatsache, dass in der DDR Kleinkrafträder eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h besaßen, im Gegensatz zur BRD, wo diese nur 50 km/h betragen durfte (heute 45 km/h). Die 50 km/h Modelle unterscheiden sich unter anderem durch einen um 10° verkürzte Auslass Steuerzeit im Zylinder erreicht, sowie durch veränderte Auspuffanlagen.
Alle Kleinkrafträder der Firma Simson, die bis zum 28. Februar 1992 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR verkauft wurden, hätten zwar noch eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h haben dürfen, ab Ende 1990 wurden aber fast nur noch 50 km/h Versionen in den Handel gebracht.
Dadurch, dass nur ein geringer Bruchteil der S53 Modelle eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hat und auch nicht mehr zu Zeiten der DDR gebaut (wohlgemerkt aber konstruiert) wurde, fristet diese Mokickbaureihe in der Simsonszene ein Schattendasein.
== siehe auch ==
[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
e647c110857c84a6f72e251415a0b12c3252d8ed
S 70
0
41
936
80
2011-05-24T19:22:18Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
70cm³-Variante des [[S 51]].
== siehe auch ==
[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
c3884598cb2319619b4322847f545c9d439ebd86
S 83
0
63
937
131
2011-05-24T19:23:02Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Die '''S 83''' ist die 70cm³-Variante der [[S 53]]. Sie wurde nach der Wende nur in geringen Stückzahlen produziert und ist dementsprechend selten im Straßenverkehr anzutreffen.
== siehe auch ==
[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
5531332548dc8dba5d5df6df3b0af5e3950980d8
SR 4-3
0
40
938
851
2011-05-24T19:25:18Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]].
Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt.
Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle.
Des weiteren bekam der Rahmen des Sperbers eine Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage eingesetzt. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbanden. Dadurch musste der Sperber beim Fahren auf Reserve nicht auf die Seite geneigt werden, um den restlichen Kraftstoff in Anspruch zu nehmen nachdem eine Tankseitentasche leer war.
Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht so gut wie erhofft verkaufte (man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperbers (4 Gänge, großer Tank, 25W Lichtanlage) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
== siehe auch ==
[[Liste der Vogelserie-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
a48ef2f4da7632457d835518bf5bee713cd6fd74
939
938
2011-05-24T19:44:00Z
Hallo-stege
31
/* siehe auch */
wikitext
text/x-wiki
Der '''SR 4-3''' "Sperber" stellt das Spitzenmodell der [[Vogelserie]] dar. Eine Besonderheit stellt der Motor dar, der aus einem [[Hubraum]] von 50cm³ eine Leistung von 4,6PS erzielt. Hieraus resultiert eine auf 75km/h erhöhte Endgeschwindigkeit, was den Sperber heute rechtlich zu einem [[Leichtkraftrad]] macht. Er darf somit nicht mehr mit dem [[Führerschein]] der Klasse M gefahren werden und braucht ein [[Zulassung|amtliches Kennzeichen]].
Eine weitere Besonderheit des Sperbers ist der Motor M54 KF mit 4 Gängen, welche fußgeschaltet sind. Er besitzt ein Klauengeschaltetes Getriebe so wie einen Leerlaufkontakt.
Der Sperber hat Serienmäßig eine Unterbrecherzündung mit Außenliegender 12Volt Zündspule und eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt
Verantwortlich für die Mehrleistung ist neben geänderten Steuerzeiten im [[Zylinder]] eine spezielle zweiteilige Ansauganlage. Hier befindet sich ein [[Luftfilter]] unterhalb des Tanks und eine weitere Kammer im Rahmen, wobei die gereinigte Luft über ein Rohr durch den Rahmen zum Vergaser gelangt. Auch der Vergaser 16N1-3 war anders bestückt als der der anderen Vogelserien-Modelle.
Des weiteren bekam der Rahmen des Sperbers eine Stabilisierungsstrebe vom Rahmenstirnrohr bis zur Sitzbankauflage eingesetzt. An dieser Stabilisierungsstrebe ist auch der Tank befestigt. Dieser wurde auf ein Fassungsvermögen von 9,5l vergrößert, wovon 1,5l als Reserve dienen. Desweiteren hatte der Tank einen größeren Einfüllstutzen mit 60mm Durchmesser und einen dzu passenden Motorradtankdeckel. Eine weitere Besonderheit sind die Ausgleichsröhrchen unterhalb des Tanks, welche die beiden Seitentaschen mit Hilfe eines Benzinschlauches verbanden. Dadurch musste der Sperber beim Fahren auf Reserve nicht auf die Seite geneigt werden, um den restlichen Kraftstoff in Anspruch zu nehmen nachdem eine Tankseitentasche leer war.
Das Modell SR 4-3 wurde von 1966 bis 1972 etwa 80000 mal gebaut und nur mit blauer Lackierung ausgeliefert. Da er sich nicht so gut wie erhofft verkaufte (man griff lieber gleich zur größeren [[MZ]]), wurden später die Ausstattungsmerkmale des Sperbers (4 Gänge, großer Tank, 25W Lichtanlage) mit dem Zylinder des [[SR 4-2]] zum [[SR 4-4]] "Habicht" kombinert.
== siehe auch ==
[[Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 4-1
0
35
940
68
2011-05-24T19:44:54Z
Hallo-stege
31
/* nach der Wende */
wikitext
text/x-wiki
Der '''SR 4-1''' "Spatz" wurde von 1964 bis 1967 in zwei Ausführungen gebaut. Zum einen mit Pedalantrieb (SR 4-1P) und mit [[Kickstarter]] (SR 4-1K). Insgesamt lief der Spatz 30.000 mal vom Suhler Band.
Bei diesem Moped/-kick wurden Rahmen, Sitzbank und Tank völlig neu entwickelt, Motor und Vordergabel waren noch vom [[SR 2]], Lenker und Lampe wurden von der neuen Schwalbe "geborgt". Der Spatz zeigt gut die Entwicklung von den besseren Fahrrädern SR 2 zu richtigen Mopeds, die Anordnung von Tank und Sitzbank war - im Gegensatz zu den vorherigen Simson Kleinkrafträdern - schon fast wie beim Motorrad.
Der "Spatz" war als Nachfolgemodell des Mopeds [[SR 2|SR 2 E]] das kleinste, ein einsitziges Kleinkraftrad aus der sogenannten [[Vogelserie]] des früheren thüringer Zweiradherstellers VEB Simson aus Suhl.
Die Typbezeichnung lautete SR 4-1 mit zusätzlichen Buchstaben zur weiteren Unterscheidung. Es gab ihn in drei verschiedenen Versionen. Eine als Moped mit Tretkurbel und Pedalen (Typ P, für Pedale) sowie zwei als Mokick mit Kickstarter (Typ K (für Kickstarter) bzw. SK (für Simsonmotor + Kickstarter)). Der Spatz wurde im Zeitraum von 1964 bis 1971 (dem Fertigungsbeginn des Simson-Mofas SL1) in einer Gesamtzahl von 152.000 Stück produziert. Er besaß einen fahrtwindgekühlten 50-cm?-Zweitaktmotor (letzte Bezeichnung M52) mit Graugußzylinder und erreichte mit einem handgeschalteten Zweiganggetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Viele Bauteile, Baugruppen und Ersatzteile des Spatz entstammten einem sogenannten [[Baukastensystem]] und wurden gleichermaßen auch in den anderen Fahrzeugen der Vogelserie verbaut.
Die recht einfache Fahrzeugelektrik war auf 6 Volt ausgelegt. Die Farbgebung des Spatz entsprach weitgehend der des Mokicks Star (weinrot / grau-grün), wurde aber im ersten Produktionsjahr in geringer Stückzahl auch in braun (maron) oder blau lackiert. Der Ladenpreis (EVP) für den Spatz betrug in der DDR stets 1050,- Ost-Mark. Der Spatz wurde aber auch von der Firma Neckermann, einem Versandhaus, nach Westdeutschland importiert und dort zum Neupreis von 598,- DM verkauft. Diese Fahrzeuge besaßen dann weder Batterie noch Hupe, sondern lediglich eine Fahrradklingel.
=== nach der Wende ===
Auch nach der Wende produzierte [[Simson]] ein neues Modell mit dem Namen "Spatz".
== siehe auch ==
[[Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
45e419ab6fffabc4d4d61d731fc54770d06d8e86
Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern
0
324
941
2011-05-24T19:48:08Z
Hallo-stege
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text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] ||
|-
| 1964 || 2000000 || 202122x
|-
| 1965 || 203429x || 204071x
|-
| 1966 || 207xxxx || 210780x
|-
| 1967 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1968 || 212833x || 213264x
|-
| 1969 || 213788x || 214758x
|-
| 1970 || 215572x || 216333x
|-
| 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1972 || 217028x || 217131x
|-
| 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1974 - 1976 || 217411x || 217549x
|}
[[Kategorie:Liste]]
0095a808f659bc475543cf4cb6aeedc854365c89
Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern
0
325
942
2011-05-24T19:58:35Z
Hallo-stege
31
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|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-3|Sperber]] ||
|-
| 1966 || 3500000 || 350526x
|-
| 1967 || 350688x || 351700x
|-
| 1968 || 352289x || 353388x
|-
| 1969 || 353710x || 355268x
|-
| 1970 || 355541x || 356819x
|-
| 1971 || 357414x || 357761x
|-
| 1972 || 358372x || 3583980
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3595xxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
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954
942
2011-05-30T06:30:56Z
Hallo-stege
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
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Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
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!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-3|Sperber]] ||
|-
| 1966 || 3500000 || 350526x
|-
| 1967 || 350688x || 351700x
|-
| 1968 || 352289x || 353388x
|-
| 1969 || 353710x || 355268x
|-
| 1970 || 355541x || 356819x
|-
| 1971 || 357414x || 357771x
|-
| 1972 || 358372x || 3583980
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3595xxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
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964
954
2011-07-10T12:17:52Z
Hallo-stege
31
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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Der '''SR 4-4''' "Habicht" ist der kleine Bruder des [[SR 4-3]] "Sperber".Die Produktion wurde im Jahr 1972 vom Sperber auf Habicht umgestellt. Der Habicht SR 4-4 besitzt einen 50ccm³ Motor mit 3,4 PS und einer bauartbedingen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Für ihn ist, wie bei allen anderen Modellen mit 50 cm³ und eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, der M Führerschein von Nöten.
Der Rahmen des Habichts basiert auf dem Sperberrahmen. Beim Habicht entfällt jedoch das Luftsaugrohr, welches im Sperber den unter dem Tank sitzenden Luftfilter mit dem Vergaser verbindet. Aus diesem Grund lässt sich ohne Einsatz der Flex auf einem Sperberrahmen kein Habicht aufbauen.
Der SR 4-4 verfügt über ein Hydraulisch gedämpftes Fahrwerk. Die Fußrasten für den Sozius waren im Gegensatz zum SR 4-2 "Star" am Rahmen befestigt und nicht an der Hinterradschwinge.
Der Motor des Habicht war der [[M53 | M54/11 KFL]] mit 4 Gängen. Er besitzt einen Leerlaufkontakt sowie eine 4 Lamellen Kupplung. Der Zylinder des Habichts wurde vom SR 4-2/1 "Star" übernommen. Mit dem Zylinder wurde auch der Vergaser 16N1-6 sowie der Luftfilter mitsamt Luftberuhigungskasten übernommen. Die Kühlung übernimmt ein Lüfterrad, welches auf dem Polrad festgeschraubt ist. Die Luftführung wird wie bei dem Modell Star von den Luftführungsdeckeln Lichtmaschinenseitig übernommen.
Die Zündung wurde vom SR 4-3 "Sperber" übernommen. Sie verfügt über eine außenliegende 12V Zündspule sowie eine Bordspannung von 6 Volt. Die Scheinwerferleistung beträgt 25 Watt. Er besitzt eine Batterie mit 6Volt und 4,5 Ah welche Strom für Hupe und die beiden 18 Watt Lenkerblinker liefert.
Anfangs wurde der Kraftstoffbehälter mit großem Tankeinfüllstutzen und Ausgleichsrohren und 9,5 Liter Fassungsvermögen vom Sperber übernommen. Später änderte man den Tankeinfüllstutzen auf einen Mopedeinfüllstutzen mit einem Durchmesser von 40 mm. Später entfielen auch noch die Ausgleichsrohre, welche die beiden Seitentaschen des Tanks miteinander verbinden. Die Folge war, dass man im Reservebetrieb das Moped stark nach Links neigen musste, um die vollen 1,5 Liter Kraftstoffreserve ausnutzen zu können.
Ausgeliefert wurde der Habicht nur in olivgrün. Im Jahr 1972 gab es an der Seite des Habicht eine weiße Habichtsilhouette auflackiert. Diese wurde dann 1973 durch ein farbiges Wasserabziehbild ersetzt.
Er wurde von 1972 bis 1974 gebaut und es gab nur eine Stückzahl von 77 200.
Die Exportvariante des Habicht nannte man "Star de Luxe". Dieser wurde mit einer roten Lackierung verkauft. Leider ist dieser so selten, das nicht einmal ein Foto von ihm existiert!
Er war bis zum Serienauslauf 1974 eines der beliebtesten Kleinkrafträder.
== siehe auch ==
[[Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern
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Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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SR 80
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Der '''SR 80''' ist die 70cm³-Variante des [[SR 50]].
== siehe auch ==
[[Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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SR 50
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[[Bild:SR_50.jpg|thumb|SR 50]]Der '''SR 50''' war der Nachfolger des [[KR 51/2]] "Schwalbe" und wurde ab 1986 in Suhl produziert. Gegenüber seinem Vorgänger fiel der Roller durch seine kleineren Reifen und die modernere Konstruktion auf. Als Motor kam der [[M501]] bzw. M542 zum Einsatz, der in späteren Versionen auch mit [[Elektrostarter]] lieferbar war.
==Vorwende==
Der SR50 / SR 80 ist ein Motorroller des VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerks Ernst Thälmann Suhl. Das SR steht dabei für Simsonroller. Das Fahrzeug ( SR50 ) kann durch eine Sonderregelung, so es noch in der DDR angemeldet war mit einen Versicherungskennzeichen, also ohne echtes Kfz-Kennzeichen gefahren werden, wohingegen der SR 80 nur mit echtem KFZ-Kennzeichen gefahren werden darf . Produziert wurde der SR 50 ab 1986 in insgesamt fünf Varianten: SR 50 N, SR 50 B3, SR 50 B4, SR 50 C und SR 50 CE, der SR 80 nur in der CE Ausführung. Es gab auch die Möglichkeit einen Kindersitz anzubringen und so inklusive Sozius drei Personen auf dem Fahrzeug zu befördern. Der SR 50/ SR 80 hat zur Federung vorn eine Teleskopgabel und hinten eine Langschwinge mit, in einigen Versionen verstellbare,Federbeine. Als kleine Kuriosität verfügt er vorn unter dem Lenker über einen Gepäckhaken, welcher bis 3 kg trägt und eine Helmhalterung, die den Helm durch die Lenkerposition bei verschlossenem Lenkerschloss vor Diebstahl schützen soll.
Der Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem sind nahezu unverändert von der Simson S51 übernommen worden. Einzige offensichtliche Änderung am Motor ist die Leerlaufanzeige und die veränderte Gehäuseform für die Elektrostarter-Motoren. Als Folge der direkten Übernahme ist die Einbaulage des Motors in der SR50/SR80 eher ungünstig. Ein schiefer Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge.
Gebaut wurde der SR 50/SR80 von 1986-1991 als Nachfolger der Schwalbe KR 51/2. Das erstaunlich moderne Design stammt von Clauss Dieter und Lutz Rudolph aus dem Jahr 1985. Im Spätherbst des Jahres 1985 wird die Entwicklung einer neuen Rollergeneration, des "SR 50/80", beendet. Der Serienlauf beginnt im II. Quartal 1986. Wenige Wochen später beginnt die Serienfertigung des "SR 50/80" mit Elektrostarter. In der Jahresmitte von 1987 erblickt der "SR 50 C" das Licht der Welt. 1989 werden alle Simson-Mokicks und -Roller auf ein 12 Volt-Bordnetz umgestellt und die Fahrzeuge überwiegend mit plastpulverbeschichteten Teilen ausgerüstet.
== siehe auch ==
[[Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
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Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
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Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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SR 4-2
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text/x-wiki
Der '''SR 4-2''' ''Star'' ist ein zweisitziges [[Kleinkraftrad]] aus dem Hause Simson und war das meistverkaufte Modell der [[Vogelserie]]. Die Produktion begann im Herbst 1964.
Bis zum Serienauslauf im Jahre 1975 wurden über 500 000 Stück verkauft. Viele Teile stammten aus dem [[Baukastensystem]] der Vogelserie, welche auch an der Schwalbe, sowie weiteren Simson-Kleinkrafträdern gleichermaßen verwendet wurden. Neben Rädern, Sitzbank, Lenker, Elektrik und einigem mehr war das natürlich auch der gebläsegekühlte Zweitaktmotor [[M53|M53 KFL]]. Als ab 1968 der weiterentwickelte Motor M53/1KFL eingebaut wurde, änderte sich auch die Typbezeichnung des Stares in SR 4-2/1. Wie die meisten Simson-Kleinkrafträder erreichte der Star eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 km/h.
Lackiert wurde er während des gesamten Produktionszeitraumes stets, ebenso wie der [[SR 4-1|Spatz]] in einem dunklen Weinrot (Farbton etwa RAL 3004, Werksbezeichnung ''bordo'') mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Tank, Rücklichthalter und Lenkerschale. Einige frühe Exemplare erhielten statt ''bordo'' eine Lackierung in der vom SR1 und SR2 bekannten Farbe ''maron''
Der Ladenpreis (EVP) des Star lag bei 1200,- Mark der DDR.
== siehe auch ==
[[Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
3436d1f711683458672fcad84457521c4cd44e00
Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern
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Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
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Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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Hallo-stege
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
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Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
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Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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[[Kategorie:Liste]]
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Vergaser 16N1
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage.
Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen.
== Merkmale ==
Die einzelnen Modelle des 16N1 unterscheiden sich in vielen Kleinigkeiten, die sich nicht allein auf wechselbare Details wie Düsenbestückung oder Teillastnadelstellung beschränken. Daher ist es meist nicht möglich, ein Modell in das andere zu "verwandeln".
== Wartung ==
=== Einstellung ===
[[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft.
Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts.
=== Reinigung ===
Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen.
=== Überlauf und Schwimmernadelventil ===
Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben.
*Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also
**zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...)
**undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher")
**an den Metallzungen falsch eingestellt
**an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt.
*Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht.
*Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt.
'''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht:
*Vergaser ausbauen und auseinandernehmen
*Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken.
*Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht.
*Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.)
*Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein.
Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt Vergaser 16N1]]<br>
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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Hycomat
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Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Hycomat ist die automatische Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant. Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den…“
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text/x-wiki
Hycomat ist die automatische Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant.
Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den Motoren M53/11 AR der Schwalbe KR51/1 S und in der DUO oftmals auch so bezeichnet.
db05f44a941dac12676c9a7ced3e6810b590c19b
Glaskugel
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2011-07-05T17:57:01Z
Prof
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Die Seite wurde neu angelegt: „Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, Probleme auch ohne genaue Beschreibung sofort …“
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text/x-wiki
Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, Probleme auch ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit.
Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Warzungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versandzeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben.
[[Kategorie:Jokus]]
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text/x-wiki
Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, technische Probleme ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit.
Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Wartungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versandzeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben.
[[Kategorie:Jokus]]
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Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, technische Probleme ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit.
Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Wartungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf dem Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versand- und Wartezeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben.
[[Kategorie:Jokus]]
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Schloss
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text/x-wiki
Bei den '''Lenker- und Sitzbankschlössern''' der Simson-Fahrzeuge handelt es sich um einfache Zylinderschlösser. Der auch als ''Zündschloss'' bekannte [[Zündlichtschalter]] wird hier nicht behandelt.
Sowohl Lenker- als auch Sitzbankschloss für die Schwalbenmodelle sind im Nachkauf recht teuer.Oft bekommt man diese Schlösser beim Kauf einer [[Schwalbe]] zwar dazu, aber meist fehlt der passende Schlüssel. Möglichkeiten, diese Schlösser wieder gangbar zu machen bzw. neue Schlüssel zu feilen, sollen hier beschrieben werden.
==Prinzipieller Aufbau der Zylinderschlösser==
[[Datei:Schloss.jpg|thumb|Zylinderschloss im Querschnitt]]
[[Datei:Schluessel.jpg|thumb|Zylinderschloss geöffnet]]
In den Schnittzeichnungen sieht man sofort die Funktionsweise eines solchen Schlosses: In den vier Gehäusebohrungen sitzen die vier Gehäusestifte (rot), die durch Federn ständig auf den Kern drücken. Steckt kein oder ein falscher Schlüssel im Schloss, so fluchten die Trennlinien zwischen Kernstiften (grau) und Gehäusestiften (rot) nicht mit der Scherlinie zwischen Zylinder und Gehäuse und der Zylinder lässt sich nicht drehen.
Alle Zylinderschlösser der Schwalbe besitzen vier Stiftreihen.
==Zerstörungsfreier Ausbau der Schlösser==
Sitzen die Schlösser noch (abgeschlossen) in den Führungen des Rahmens, so kann man sie ohne Gewalt entfernen, indem man das Halteplättchen für die Stiftfedern (dunkelgelb) mit einem kleinen Schlitzschraubendreher vorsichtig längs aus seiner Führung schlägt. Dabei unbedingt darauf achten, die herausspringenden winzigen Federn und Stifte aufzufangen, da diese unter Spannung stehen! Sind alle Stifte herausgefallen, sollte sich
der Zylinder ohne Probleme im Gehäuse drehen und sich dann das gesamte Schloss entfernen lassen.
===Anfertigung eines Ersatzschlüssels===
Hat man keinen Schlüssel für die Schlösser, bleibt einem nur der Weg, sich selber einen Schlüssel entsprechend den Längen der einzelnen Kernstifte zu feilen. Schlüsselrohlinge werden von diversen Händlern für wenig Geld angeboten.
===Anpassen eines Schlosses an einen vorhandenen Schlüssel===
Besitzt man noch einen Schlüssel, kann man versuchen, die Kernstifte so anzuordnen, dass der ursprünglich falsche Schlüssel nun passt. Eventuell kann man sich auch passende Kern- und Gehäusestifte selber anfertigen (zum Beispiel aus einem Stück dicken Drahtes gleicher Stärke).
[[Kategorie:Bauteil]]
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Datei:Schloss.jpg
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Schema eines Zylinderschlosses.
wikitext
text/x-wiki
Schema eines Zylinderschlosses.
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Datei:Schluessel.jpg
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Zylinderschloss geöffnet
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text/x-wiki
Zylinderschloss geöffnet
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Weiterleitung nach [[Schloss]] erstellt
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text/x-wiki
#REDIRECT [[Schloss]]
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Sitzbankschloss
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Weiterleitung nach [[Schloss]] erstellt
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#REDIRECT [[Schloss]]
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M53
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/* Erstentwicklung (/0) */
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text/x-wiki
[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Konstruktionsmerkmale==
Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber.
Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS).
Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden.
Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein.
Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen.
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ-Vergaser]]. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe [[Vergaser 16N1|BVF 16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
|-
| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
|-
| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
|-
| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
|-
| M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449
|-
| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
|-
| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
|-
|}
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
2287126af8b8ffa11034431025404b2ce56e1009
Auspuff
0
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Die Seite wurde neu angelegt: „[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]] Der Auspuff muss immer frei sein. [[Kategorie:Bauteil]]“
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text/x-wiki
[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]]
Der Auspuff muss immer frei sein.
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]]
Der '''Auspuff''' muss immer frei sein.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Datei:Auspuff SR50.jpg
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Auspuff am SR 50 im Schnitt
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text/x-wiki
Auspuff am SR 50 im Schnitt
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Auspuff
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text/x-wiki
[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]]
Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. Die Verbindung zum [[Zylinder]] stellt der [[Krümmer]] her.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Federbein
0
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text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|thumb|Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Bild der Dämpferenden
*Instandsetzung
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Bild der Dämpferenden
*Funktoinsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
808e81ce88599e8002b7d5b94a6521d952cef81b
Datei:Federbein Schnitt.jpg
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2011-07-17T19:33:42Z
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Federbein im Schnitt
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text/x-wiki
Federbein im Schnitt
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Reifenluftdruck
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2011-07-18T08:21:08Z
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text/x-wiki
[[Datei:Ventil.jpg]]
Es ist wichtig, regelmäßig den '''Reifenluftdruck''' zu überprüfen, weil der [[Reifen]] auf der Felge wandert, wenn der Druck zu gering ist. Lauf Betriebsanleitung muss der Druck auf dem Vorderrad 1,25 bar betragen, auf dem Hinterrad 1,5 bar, bei Soziusbetrieb 2,5 bar. Mehr ist auf jeden Fall weniger schädlich als zu wenig.
Das Bild zeigt links gleich zwei häufige Fehler:
* es fehlt die Ventilkappe, die das Eindringen von Dreck verhindern soll
* die Mutter ist bis unten auf die Felge geschraubt
Das Bild in der Mitte zeigt eine popelige Plastikkappe, besser als nix und man sieht, was passiert, wenn der Reifen auf der Felge gewandert ist: das Ventil steht schräg. Ob das im ersten Bild auch passiert ist, kann man nicht erkennen, da die festgeschraubte Mutter das Ventil zwangsweise senkrecht hält.
Das Bild rechts zeigt den Sollzustand: eine gute Ventilkappe aus Metall und das Ventil steht senkrecht auf der Felge. Die Mutter ist gegen die Kappe leicht gekontert. Jetzt kann man durch einfache Sichtprüfung erkennen, wenn der Reifen zu wandern beginnt.
Erste Abhilfe: unverzüglich den Reifenluftdruck erhöhen.
Bei nächster Gelegenheit muss man die Fehlstellung korrigieren. Das geht auch ohne Radausbau:
* Luft ablassen
* Reifen ringsrum mit den Händen ins Felgenbett drücken, dass die Reifenflanken nicht mehr gegen das Felgenhorn drücken.
* Mit einer Hand in die Speichen greifen, mit der anderen den Reifen so gegen die Felge verdrehen, dass das Ventil wieder senkrecht steht.
* Luft aufpumpen
[[Kategorie:Wartung]]
d45a1d70fe43bebd8b6d0d592741dddb1c566371
Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern
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2011-07-20T13:36:02Z
Hallo-stege
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text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-4|Habicht]] ||
|-
| 1971 || 3650000 || 3650xxx
|-
| 1972 || 365024x || 366218x
|-
| 1973 || 366324x || 368640x
|-
| 1974 || 369411x || 372149x
|-
| 1975 || 3728530 || 3729471
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37428xx
|}
[[Kategorie:Liste]]
3b7428d1f1b1a20faf6a276c1ae24fe8260b1ee8
Schloss
0
331
980
966
2011-07-20T21:58:54Z
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text/x-wiki
Bei den '''Lenker- und Sitzbankschlössern''' der Simson-Fahrzeuge handelt es sich um einfache Zylinderschlösser. Der auch als ''Zündschloss'' bekannte [[Zündlichtschalter]] wird hier nicht behandelt.
Sowohl Lenker- als auch Sitzbankschloss für die Schwalbenmodelle sind im Nachkauf recht teuer.Oft bekommt man diese Schlösser beim Kauf einer [[Schwalbe]] zwar dazu, aber meist fehlt der passende Schlüssel. Möglichkeiten, diese Schlösser wieder gangbar zu machen bzw. neue Schlüssel zu feilen, sollen hier beschrieben werden. Die Urfassung dieses Artikels stammt von SwallowKing, dem wir hierfür herzlich danken.
==Prinzipieller Aufbau der Zylinderschlösser==
[[Datei:Schloss.jpg|thumb|Zylinderschloss im Querschnitt]]
[[Datei:Schluessel.jpg|thumb|Zylinderschloss geöffnet]]
In den Schnittzeichnungen sieht man sofort die Funktionsweise eines solchen Schlosses: In den vier Gehäusebohrungen sitzen die vier Gehäusestifte (rot), die durch Federn ständig auf den Kern drücken. Steckt kein oder ein falscher Schlüssel im Schloss, so fluchten die Trennlinien zwischen Kernstiften (grau) und Gehäusestiften (rot) nicht mit der Scherlinie zwischen Zylinder und Gehäuse und der Zylinder lässt sich nicht drehen.
Alle Zylinderschlösser der Schwalbe besitzen vier Stiftreihen.
==Zerstörungsfreier Ausbau der Schlösser==
Sitzen die Schlösser noch (abgeschlossen) in den Führungen des Rahmens, so kann man sie ohne Gewalt entfernen, indem man das Halteplättchen für die Stiftfedern (dunkelgelb) mit einem kleinen Schlitzschraubendreher vorsichtig längs aus seiner Führung schlägt. Dabei unbedingt darauf achten, die herausspringenden winzigen Federn und Stifte aufzufangen, da diese unter Spannung stehen! Sind alle Stifte herausgefallen, sollte sich
der Zylinder ohne Probleme im Gehäuse drehen und sich dann das gesamte Schloss entfernen lassen.
===Anfertigung eines Ersatzschlüssels===
Hat man keinen Schlüssel für die Schlösser, bleibt einem nur der Weg, sich selber einen Schlüssel entsprechend den Längen der einzelnen Kernstifte zu feilen. Schlüsselrohlinge werden von diversen Händlern für wenig Geld angeboten.
===Anpassen eines Schlosses an einen vorhandenen Schlüssel===
Besitzt man noch einen Schlüssel, kann man versuchen, die Kernstifte so anzuordnen, dass der ursprünglich falsche Schlüssel nun passt. Eventuell kann man sich auch passende Kern- und Gehäusestifte selber anfertigen (zum Beispiel aus einem Stück dicken Drahtes gleicher Stärke).
[[Kategorie:Bauteil]]
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Normteil
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2011-07-23T17:53:04Z
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text/x-wiki
'''Normteile''' sind standardisierte Bauteile von Maschinen und Geräten. Bei der Konstruktion muss auch aus Kostengründen immer darauf geachtet werden, dass möglichst viele Teile "von der Stange" eingesetzt werden. Sie müssen nicht speziell für ein Modell angefertigt werden, sondern können nach Katalog ausgesucht und zugekauft werden. Zumeist gibt es auch nicht nur einen Lieferanten, was die Preisverhandlungen interessanter macht.
Auch für den Betrieb und die Reparatur ist es günstig, wenn man möglichst viele Ersatzteile überall im Fachhandel kaufen kann und nicht in jedem Fall auf einen Simson-Händler angewiesen ist. Auch hier hat der Endverbraucher die Chance, einen besseren Preis oder eine bessere Qualität zu erzielen, indem er den "richtigen" Laden wählt.
In den Simson-Fahrzeugen verwendete Normteile sind:
* Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben
* [[Ausgleichsscheibe|Ausgleichsscheiben]]
* [[Lager|Kugellager und Nadellager]]
* [[Wellendichtring|Wellendichtringe]]
* [[Scheibenfeder|Scheibenfedern]]
* Antriebskette
Üblicherweise nicht als Normteil bezeichnet, aber handelsüblich sind:
* Glühlampen und Sicherungen
* [[Batterie]]
* [[Zündkerze]] und [[Kerzenstecker]]
* [[Reifen]] und Schläuche
* Felgen und Speichen
Man kauft dann z.B. keinen "Wellendichtring für die Kurbelwelle der S51 rechts", sondern bestellt einen "Wellendichtring 20 x 47 x 7 Viton" und kann bei Aushändigung gleich nachprüfen, ob der Verkäufer das richtige rausgesucht hat.
==siehe auch==
[[Baukastensystem]]
[[Kategorie:Bauteil]]
cc06c57219943a42ab1952edbe3dd7a106d32ff4
Hycomat
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2011-07-23T17:57:19Z
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text/x-wiki
'''Hycomat''' ist die Bezichnung der automatischen Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant.
Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den Motoren [[M53|M53/11 AR]] der Schwalbe [[KR 51/1|KR 51/1 S]] und in der [[Duo|DUO]] oftmals auch so bezeichnet.
64f314bc21cfcdb11e53611b41a52a15ca48b301
S 51
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2011-07-23T18:07:40Z
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/* Varianten */
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text/x-wiki
Die '''S 51''' ist der ab 1980 produzierte Nachfolger der [[S 50]]. Die Konstruktion blieb fast unverändert und wurde nur in Einzelheiten verändert. Wichtigster Unterschied waren der Einsatz des neuen Motors [[M501]] mit je nach Modell 3 oder 4 Gängen sowie ein flacherer Frontscheinwerfer.
==Varianten==
Die S 51 wurde in einer kaum zu überblickenden Vielzahl von Varianten gefertigt.
===S 51 N===
Wie schon beim S 50 bezeichnet das N-Modell die einfachste Variante ohne Blinker und [[Batterie]]. Auch auf ein [[Zündschloss]] wurde verzichtet.
===S 51 B===
====S 51 B 1-3====
Unterbrecherzündung, drei Gänge
====S 51 B 1-4====
Unterbrecherzündung, vier Gänge
====S 51 B 2-4====
Elektronikzündung, vier Gänge
===S 51 C===
Comfort
===S 51 E===
Enduro in mehreren Varianten
===S 51/1===
Varianten ab 1987
===S 70===
Ab 1983 gab es auch eine 70cm³-Variante mit der Bezeichnung S 70, deren Erfolg allerdings eher bescheiden war.
Nachfolger der S 51 war die [[S 53]].
== siehe auch ==
[[Datenblatt S 51|Datenblatt]]<br>
[[Liste der S 51-Fahrgestellnummern|Liste der Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
32a8276e7d2e2a0531def1cbad4b4a49d62220c1
Leitungsverbinder
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text/x-wiki
[[Datei:Leitungsverbinder.jpg|thumb|Leitungsverbinder]]
In einigen Simson-Modellen mit umfangreicherer [[Allgemeines zur Simson-Elektrik|Elektrik]] werden '''Leitungsverbinder''' eingesetzt, um mehrere Kabel trennbar miteinander zu verbinden.
Diese Leitungsverbinder können je nach Bedarf unterschiedlich mit zwei- oder vierpoligen Steckverbindern ausgerüstet werden. Die Bestückung kann nach Zerlegen des Leitungsverbinders auch selber verändert werden.
Bei einer NeuverKabelung ist deshalb darauf zu achten, welche Steckverbinder und wo sie im Leitungsverbinder angeordnet sind, weil man sonst leicht Probleme bekommen kann.
Wird z.B. ein vierpoliger Steckverbinder für zwei zweipolige gehalten, gibt es eine nicht gewünschte elektrische Verbindung oder gar einen Kurzschluss.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Teillastnadel
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text/x-wiki
Die '''Teillastnadel''' ist ein Bauteil des [[Vergaser|Vergasers]] und reguliert zusammen mit der [[Nadeldüse]] die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben, in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
==Daten nach Fahrzeug==
===Schwalbe===
Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Vogelserie===
Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Mopeds===
S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln==
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
(Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv)
==Identifikation der BVF Teillastnadeln==
Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/>
Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren.
N1-8
Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm
N1-11
Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm
N1-12 und N1-5
Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm
N1-1,N1-3 und N1-6
Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm
Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
07d0fa00d6900a93e3ed1bfea3acbbe3dc65fac8
Motorrad
0
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2011-07-23T18:16:41Z
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wikitext
text/x-wiki
Ein '''Motorrad''' ist nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen ein Kraftrad mit mehr als 125 cm³ [[Hubraum]]. Die Lücke zum geschwindigkeitsbegrenzten [[Kleinkraftrad]] das maximal 50 cm³ haben darf, schliesst das [[Leichtkraftrad]].
Mit der [[AWO 425]] hatte auch [[Simson]] in seinen frühen Jahren ein Motorrad im Angebot.
[[Kategorie:Recht]]
a7311c38f0a54f499f03dfa6b54c1bdd1b105d4d
Senfglasmethode
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text/x-wiki
Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des [[Schwimmer|Schwimmerstandes]] im [[Vergaser]] zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird.
[[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht.
[[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird.
Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten.
Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.)
Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über!
Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss.
[[Datei:schwimmer.jpg|links]]
Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe.
Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen.
[[Kategorie:Wartung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
f7ab7615d2ba39ad3f85f35f44e818dd84e20123
Vergaser
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/* Verwendete Vergaser */
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16NK]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
== Reinigung ==
Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/>
Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/>
Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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2011-07-23T18:29:52Z
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/* Verwendete Vergaser */
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16NK|16NK]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
== Reinigung ==
Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/>
Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/>
Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
ff58c05c2c6e73c7f2b4145fe0230f2883e8c9c6
Primärtrieb
0
294
990
835
2011-07-23T19:52:09Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:primaertrieb_m53.jpg|200px|thumb|right|Der Primärtrieb eines M53]]
Als '''Primärtrieb''' wird die erste feste Untersetzungsstufe im [[Motor]] bezeichnet, welche die Rotation der [[Kurbelwelle]] auf den [[Kupplung|Kupplungskorb]] überträgt. Bei allen Simson Motoren geschieht dies durch ein [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung schrägverzahntes] Zahnradpaar.
==Montagehinweise==
[[Datei:primaertrieb_markierung.jpg|200px|thumb|right|Stellungsmarkierung]]
Wie alle Zahnradpaare laufen auch die Räder des Primärtriebs sich aufeinander ein. Die Besonderheit bei den meisten Simsons (ausser S70 und Kr51/1S) ist, dass die Übersetzung nicht [http://de.wikipedia.org/wiki/Teilerfremd teilerfremd] ist, und in regelmäßigen Abständen somit immer die selben Zähne aufeinander treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor dem Ausbau einer Komponente des Primärtriebs die Stellung der Zahnräder zueinander mit einer Reißnadel oder einem Körner zu markieren. Auf diese Weise kann man den Primärtrieb hinterher in der bereits eingelaufenen Konfiguration wieder zusammensetzen. Macht man dies nicht, heult der Primärtrieb nach der erneuten Montage unter Last. Sollte ein Bauteil des Primärtriebes defekt sein, so ist immer Primärritzel '''und''' Kupplungskorb zusammen zu tauschen. Neuteile müssen sich natürlich erst einlaufen und werden die ersten 200-300km Geräusche machen.
==Mögliche Schäden==
[[Datei:Kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|200px|thumb|right|Verschlissenes Gleitlager]]
Die Zähne selbst können [http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting] aufweisen. Des weiteren kann aufgrund unsachgemäßer Montage die Nut im Primärritzel beschädigt sein. Am Kupplungskorb ist auf [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kupplung#Zusammenbau korrektes Axialspiel] und (beim M53) den Zustand der Gleitlagerbuchse zu achten. Ein Kupplungskorb mit vermackten Anlagekanten für die Reiblamellen ist zu ersetzen.
Gute Fotos von Zähnen mit Pitting gibt es [http://www.stork-gears.com/site/en/services_gearbox_maintenance_lubrication_analysis.php hier.]
b3901c31b4962c716af79f896577fa883ae2afd4
Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern
0
224
991
933
2011-08-04T12:50:44Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[Schwalbe|Schwalben]] aller Baureihen zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Die offizielle Produktion der Schwalbe endete mit der Fahrgestell-Nr. 1376640.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || '''KR 51''' ||
|-
| 1964 || 200000 || 236244
|-
| 1965 || 236245 || 271650
|-
| 1966 || 271651 || 307070
|-
| 1967 || 307071 || 343320
|-
| || '''KR 51/1''' ||
|-
| 1968 || 343321 || 386360
|-
| 1969 || 386361 || 428971
|-
| 1970 || 428972 || 477676
|-
| 1971 || 477677 || 521011
|-
| 1972 || 521012 || 568606
|-
| 1973 || 568607 || 618201
|-
| 1974 || 618202 || 673600
|-
| 1975 || 673601 || 733422
|-
| 1976 || 733423 || 793616
|-
| 1977 || 793617 || 890300
|-
| 1978 || 890301 || 950309
|-
| 1979 || 950310 || 1012804
|-
| 1980 || 1012805 || 1036000
|-
| || '''KR 51/2''' ||
|-
| 1980 || 1036001 || 1070000
|-
| 1981 || 1070001 || 1143798
|-
| Sperrbereich || 1110000 || 1112000
|-
| 1982 || 1143799 || 1192096
|-
| 1983 || 1192097 || 1234640
|-
| 1984 || 1234641 || 1314640
|-
| 1985 || 1314641 || 1363653
|-
| 1986 || 1363654 || 1376640
|}
[[Kategorie:Liste]]
745ace017fe164d191d624cae03b456d6c52d2ee
Blauer Rauch
0
339
992
2011-08-05T13:26:31Z
Prof
28
Die Seite wurde neu angelegt: „Die meisten Teile der [[Allgemeines zur Simson-Elektrik|Simson-Elektrik]] funktionieren mit '''blauem Rauch'''. Dieser befindet sich unter Druck im entsprechenden…“
wikitext
text/x-wiki
Die meisten Teile der [[Allgemeines zur Simson-Elektrik|Simson-Elektrik]] funktionieren mit '''blauem Rauch'''. Dieser befindet sich unter Druck im entsprechenden Bauteil. Entweicht er, ist das Teil nicht mehr zu gebrauchen.
[[Kategorie:Jokus]]
05eb293c468480f394e18491694008528625ed37
Tachometer
0
340
993
2011-08-05T13:31:29Z
Prof
28
Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''Tachometer''' zeigt die Geschwindigkeit an. ==Tachoantriebe== Motor M52 KH (Spatz), Antriebskettenrad (Kettenritzel) = Z 16, Tacho-Schraubenritzel = Z 22,…“
wikitext
text/x-wiki
Der '''Tachometer''' zeigt die Geschwindigkeit an.
==Tachoantriebe==
Motor M52 KH (Spatz), Antriebskettenrad (Kettenritzel) = Z 16, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 17,
Motor M53/1 KFR (Schwalbe KR51/1), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Motor M53/1 KF (Star), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Motor M53/2 (S50), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Motor M54 KF (Sperber), Antriebskettenrad = Z 14, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Motor M54/11 KFL (Habicht), Antriebskettenrad = Z 13, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Motor M53/11 AR (Automatikschwalbe), Antriebskettenrad = Z 13, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Krankenfahrzeug (2-Gang-Motor) , Antriebskettenrad = Z 13, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 15,
Krankenfahrzeug (3-Gang-Motor) , Antriebskettenrad = Z 12, Tacho-Schraubenritzel = Z 22, Tacho-Schraubenrad = Z13,
hier außerdem noch möglich Antriebskettenrad = Z 12, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z15,
Krankenfahrzeug (Automatikmotor) , Antriebskettenrad = Z 11, Tacho-Schraubenritzel = Z 24, Tacho-Schraubenrad = Z 13
==Weblinks==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/tachometer.htm Übersicht der Simson-Tachometer]
[[Kategorie:Rohdaten]]
473ddc012040b38a6ba930ceeb9bc8c39024c95f
994
993
2011-08-05T13:46:55Z
Prof
28
/* Tachoantriebe */
wikitext
text/x-wiki
Der '''Tachometer''' zeigt die Geschwindigkeit an.
==Tachoantriebe==
{| class="wikitable"
|-
!| Motor / Fahrzeug!! Zähne Kettenritzel !! Zähne Schraubenritzel !! Zähne Schraubenrad
|-
| M53/1 KFR / [[KR 51/1]] || 14 || 22 ||15
|-
| M52 KH / [[SR 4-1]] || 16 || 22 || 17
|-
| M53/1 KF / [[SR 4-2]] || 14 || 22 || 15
|-
| M54 KF / [[SR 4-3]] || 14 || 22 || 15
|-
| M54/11 KFL / [[SR 4-4]] || 13 || 24 || 15
|-
| M53/2 / [[S 50]] || 14 || 22 || 15
|-
| M53/11 AR / KR 51/1 S || 13 || 24 || 15
|-
| M53/11 AR / [[Duo 4/1]] || 11 || 24 || 13
|}
==Weblinks==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/tachometer.htm Übersicht der Simson-Tachometer]
[[Kategorie:Rohdaten]]
f788b05cca71c60a40ee4a7f34181d6952a0f333
Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern
0
328
995
965
2011-08-07T09:58:15Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || SR 4-2 ||
|-
| 1964 || 3000000 || 300579x
|-
| 1965 || 300815x || 300815x
|-
| 1966 || 302367x || 303621x
|-
| 1967 || 304497x || 3068070
|-
| || SR 4-2/1 ||
|-
| 1968 || 3068071 || 310664x
|-
| 1969 || 311709x || 316038x
|-
| 1970 || 317681x || 320882x
|-
| 1971 || 32200xx || 327522x
|-
| 1972 || 328552x || 335366x
|-
| 1973 || 33638xx || 344615x
|-
| 1974 || 345192x || 352533x
|-
| 1975 || 352840x || 3533231
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
e41271de5bf16dd6807676c61733b890ec6d2f99
Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern
0
324
996
941
2011-08-18T19:34:49Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] ||
|-
| 1964 || 2000000 || 202122x
|-
| 1965 || 203429x || 204071x
|-
| 1966 || 207xxxx || 210780x
|-
| 1967 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1968 || 212833x || 213264x
|-
| 1969 || 213788x || 214758x
|-
| 1970 || 215466x || 216333x
|-
| 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1972 || 217028x || 217131x
|-
| 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1974 - 1976 || 217411x || 217549x
|}
[[Kategorie:Liste]]
e7f448c9bdfe539788cf93e3603a54eca16d5f22
Originalfarben
0
236
997
857
2011-09-13T18:04:12Z
Prof
28
"Grundsätzliches" ergänzt
wikitext
text/x-wiki
Diese Seite bietet einen Überblick über die bei [[Simson]]-Fahrzeugen verwendeten '''Originalfarben''' und mögliche Ersatzfartöne.
==Grundsätzliches==
Bei den meisten Simson-Fahrzeugen wurden Einbrennlacke auf Akydharz-Basis verwendet. Es ist zu beachten, dass diese Lacke wie fast alle gängigen Kfz-Lacke '''keine RAL-Farbtöne''' sind und eine Angabe eines RAL-Farbcodes daher nur eine Annäherung an die tatsächliche Farbe darstellen kann. Teilweise sind gängige Originalfarbtöne inzwischen von Lefalit wieder bei den einschlägigen [[Händler|Händlern]] erhältlich.
Doch auch "original" ist nicht gleich "original". Teils beträchtliche Schwankungen der Farbtöne während der Produktion führten durchaus zu Unterschieden zwischen Fahrzeugen, die eigentlich die gleiche Farbe haben sollten. Erschwerend hinzu kommen bei älteren Fahrzeugen noch äußere Einflüsse wie Ausbleichen durch UV-Licht. Wenn man also den Originallack behalten und nur kleinere Fehler ausbessern will, empfiehlt es sich, den Farbton anhand eines Originalteils nachmischen zu lassen. Bei der [[Schwalbe]] eignet sich hierfür beispielsweise der Deckel des Batteriefachs..
==Mofas / Mopeds==
===SR1===
''Grundfarbe / Linierung''
*Hechtgrau / Blau
*Lindgrün / Laubgrün
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
===SR2===
’’Grundfarbe / Linierung''
*Maron / Orange
*Beige / Orange
*Hammerschlagblau / Weiß
*Diaphanblau, Silberner Tank / Weiß, Blau
*Diaphangrün, Silberner Tank / Weiß, Dunkelgrün
*Dunkelblau / Weiß
*Kirschrot, Silberner Tank / Weiß
*Bordeauxrot
===SL 1 und SL 2===
*SL1: Lindgrün
*SL2: Maron
==Mokicks==
===SR4===
*Spatz und Star: größtenteils Bordo (sprich: Bordeaux, hieß wirklich so!) / Tundragrau. Frühe Exemplare teilweise auch in Maron / Tundragrau.
*Sperber: Atlantikblau / Alabaster
*Habicht: Olivbeige / Alabaster
===S50===
*S 50 N: Blau'' (Atlantikblau?)''
*S 50 B: Rapsgelb ''(nicht Saharabraun?)'', Saftgrün, Braun, Lichtrot
*S 50 B1: wie S 50 B
*S50 B2*: wie S 50 B
===S51===
Sofern nicht anders vermerkt: Rahmen schwarz, Schutzbleche silber.
*S 51 N: Blau
*S51 B1-3: Kirschrot, Saftgrün, Rapsgelb, später auch in Billardgrün.
*S51 B1-4: wie S 51 B1-3
*S51 B2-1: überwiegend in Billardgrün, aber auch in Saftgrün, Lichtrot und Rapsgelb
*S51 B2-4: wie S51 B2-1
*S51 E: Ab 1982 Silber "Metalleffekt-AL-Silber-Farbton"
*S 51 C: Atlasweiss (auch Schutzbleche)
*S 51 E/4: wie S 51 B-Varianten
==Roller==
===KR50===
*Maron
*Hammerschlagblau
*zweifarbig Hammerschlagblau in einer helleren und einer dunkleren Nuance
===KR51===
*Atlantikblau
*Tundgragrau
*Orange
===KR51/1===
*KR 51/1F von 68 bis ~75 (danach keine F mehr produziert, nur noch K) Atlantikblau
*KR 51/1S bis ~77 Olivbeige
*KR 51/1S ~ab 77 Hellrot
*KR51/1K erst in Tundragrau mit goldenem Schriftzug, später Saharabraun
===KR51/2===
*KR51/2N bis 84 Atlantikblau<br/>
*KR51/2N ab 84 Saharabraun (etwas dunkler und "orangener" als bei der /1)<br/>
*KR51/2L bis 84 Kirschrot<br/>
*KR51/2L ab 84 Billardgrün<br/>
*KR51/2E bis 84 Saharabraun<br/>
*KR51/2E ab 84 Bieberbraun<br/>
===SR50===
{| class="wikitable"
|-
!colspan="2"| Rahmen !!colspan="2"| Tank !!colspan="2"| Felgen !! rowspan="2" | Modell !! rowspan="2" | Quelle
|-
! Name !! Nummer !! Name !! Nummer !! Name !! Nummer
|-
| blau || || schwarz || 032 || silber || 010 || || KFT 12/85
|-
| weiß || 029 || weiß || 029 || silber || 010 || SR 80 CE || KFT 5/86
|-
|weinrot|| || braun || || silber || 010 || SR 50 CE, SR 50 N || KFT 6/86 und 6/88
|-
| weiß || 029 || braun || || silber || 010 || SR 50 B4 || KFT 8/86
|-
| blau metallic || 027 || blau metallic || 027 || silber || 010 || SR 50 CE || KFT 8/86
|-
| rot || 028 || rot || 028 || rot || 028 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || schwarz || 032 || weiß || 029 || || KFT 1/89
|-
| rot || 028 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| hellblau || 030 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || Prospekt
|-
| rosa || 031 || weiß || 029 || weiß || 029 || SR50/1 || KFT 5/89
|-
|}
''Übersichtstabelle erstellt von Rossinchen''
==DUO==
*4/1: Olivbeige, Orange (nicht identisch mit Orange der KR51), Atlantikblau
*4/2: wie 4/1 + Weiß und Rosa
==Ersatzfarbtöne für Originalfarben==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | RAL-Töne*
|- class="hintergrundfarbe1"
!style="width:15%;"| Name !! style="width:30%;" | RAL-Ton
!style="width:15%;"| Farbkennziffer DDR
|-
| Alabaster || 1015
|style="text-align:right"| 04
|-
| Sandgrau || 1020 + 6021 (1:1)**
|style="text-align:right" class="hintergrundfarbe5"| 16
|-
| Tundragrau || 1020 + 7034 (1:1)**
|style="text-align:right"| ??
|-
| Pastellweiß + Atlasweiß || 7044
|style="text-align:right"| 07
|-
| Orange || 2008
|style="text-align:right"| ??
|-
| Ibizarot (Feuerrot) || 2002
|style="text-align:right"| ??
|-
| Bordeaux || 3004
|style="text-align:right"| 06
|-
| Maron || 3007
|style="text-align:right"| 18
|-
| Rapsgelb || 1016
|style="text-align:right"| 13
|-
| Lindgrün || 6021
|style="text-align:right"| ??
|-
| Saftgrün || 6018
|style="text-align:right"| 14
|-
| Billardgrün || 6005
|style="text-align:right"| 20
|-
| Olivebeige || 6013+7008 (1:1)**
|style="text-align:right"| 05
|-
| Beige || 7006
|style="text-align:right"| 17
|-
| Biberbraun || 8003
|style="text-align:right"| 22
|-
| Saharabraun || 1007
|style="text-align:right"| 12
|-
| Hechtgrau || 5024
|style="text-align:right"| ??
|-
| Atlantikblau || 5019
|style="text-align:right"| ??
|-
| Rahmenfarbe || 7005 oder 7035
|style="text-align:right"| ??
|-
| Silber || 9006
|style="text-align:right"| 10
|-
| Schwarz || 9005
|style="text-align:right"| 08
|-
|}
* Da die Originalfarben keine RAL-Farben waren, sind die genannten Farben lediglich ähnlich
** Mischungsverhältnis 1 zu 1
Quelle:
[http://www.simantik.de/kontakt-simantik.shtml, www.simantik.de]
[http://www.schwalbennest.de/simson/originalfarbe-kirschrot-97268.html, Dummschwätzers Privatarchiv]
Und wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann sich [http://www.schwalbennest.de/simson/simson-lack-lackfarben-lackierung-92268.html hier] schlau machen
4b308082090f5ce6a8329dd9f011fe8364558ae1
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
0
21
998
536
2011-09-25T22:25:32Z
Alfred
39
Angabe Typenwechsel Duo 4
wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
|-
| 1959 || 09938 || ~ ||
|-
| 1960 || ~ || ~ ||
|-
| 1961 || 14016 || ~ ||
|-
| 1962 || ~ || ~ ||
|-
| 1963 || ~ || ~ ||
|-
| 1964 || 15001 || ~ ||
|-
| 1965 || ~ || ~ ||
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| 1966 || 154XX || 159XX ||
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| 1967 || 1620X || 1678X ||
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| 1968 || 1697X || 17495 ||
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| 1969 || 175XX || 17827 ||
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| 1970 || 18290 || 18467 ||
|-
| 1971 || 1931X || 19589 ||
|-
| 1972 || 1982X || 21036 ||
|-
| 1973 || 21121 || 22887 ||
|-
| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
|-
| 1975 || 25127 || 2558X ||
|-
| 1976 || 27155 || 28830 ||
|-
| 1977 || 28849 || 3074X ||
|-
| 1978 || 308XX || 32554 ||
|-
| 1979 || 3327X || 34675 ||
|-
| 1980 || 35070 || 36753 ||
|-
| 1981 || 3718X || 38342 ||
|-
| 1982 || 386XX || 401XX ||
|-
| 1983 || 40719 || 42178 ||
|-
| 1984 || 42261 || 43686 ||
|-
| 1985 || 43951 || 45905 ||
|-
| 1986 || 45965 || 4791X ||
|-
| 1987 || 4810X || 4937X ||
|-
| 1988 || 4953X || 5155X ||
|-
| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
|-
| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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|}
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Alfred
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wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Alfred
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Update und Ergänzungstext unten.
wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen!
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Duo
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Alfred
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wikitext
text/x-wiki
Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]].
Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) der Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) links unten beim Einstieg zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, anschließend ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Allerdings ist nicht überliefert, ob jedes Duo am Knotenblech ab Werk eine FIN hatte.
==Modelle==
===Duo 3===
===Duo 4===
====Duo 4/1====
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==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
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Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]].
Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) links unten beim Einstieg zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo vom Werk aus am Knotenblech eine FIN hatte.
==Modelle==
===Duo 3===
===Duo 4===
====Duo 4/1====
====Duo 4/2====
==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
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Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]].
Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) beim Einstieg links unten zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo vom Werk aus am Knotenblech eine FIN hatte.
==Modelle==
===Duo 3===
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==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
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Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]].
Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) beim Einstieg links unten zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an dieser Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo ab Werk am Knotenblech eine FIN hatte.
==Modelle==
===Duo 3===
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==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
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Dreirädriger [[Krankenfahrstuhl]], verwendete Teile von [[Simson]]-Fahrzeugen, auffälliges Äußeres als aufgeblasene [[Schwalbe]].
Die [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (FIN) eines Duos findet sich auf dem Typenschild, das unter dem Tank am Spritzschutz angebracht ist. Ferner ist sie auf der Querstrebe (Knotenblech) beim Einstieg links unten zu finden. Sie wurde dort entweder eingestanzt oder mit einem kleinem Schildchen aufgeklebt. Dieses geht mit der Zeit bei vielen Duos verloren, danach ist an der Stelle nichts mehr zu sehen. Genauso kann auch das aufgeklebte Typenschild abfallen. Es ist allerdings nicht überliefert, ob jedes Duo ab Werk am Knotenblech eine FIN hatte.
==Modelle==
===Duo 3===
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==siehe auch==
[[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Krankenfahrstuhl]]
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Fahrzeugidentifikationsnummer
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Alfred
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wikitext
text/x-wiki
Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Eine Ausnahme dieser Regel findet sich beim [[Duo]].
Dort kann die FIN am Rahmen aufgeklebt sein.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
* [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Recht]]
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1004
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Alfred
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wikitext
text/x-wiki
Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Eine Ausnahme dieser Regel findet sich beim [[Duo]]. Dort kann die FIN am Rahmen aufgeklebt sein.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
* [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Recht]]
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Elektronikzündung
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Die Seite wurde neu angelegt: „siehe [[Zündung]]“
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text/x-wiki
siehe [[Zündung]]
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text/x-wiki
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wikitext
text/x-wiki
siehe [[SLEZ]].
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Schaltplan eines selbsgebauten Elektronikbausteins. Quelle: Selbst erstellt.
wikitext
text/x-wiki
Schaltplan eines selbsgebauten Elektronikbausteins. Quelle: Selbst erstellt.
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SLEZ
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Die Seite wurde neu angelegt: „Der '''S'''chwung'''l'''icht'''e'''lektronik'''z'''ünder oder auch die Elektronikzündung bezeichnet eine kontaklose Zündung der Simson-Fahrzeuge. Der Zündimpu…“
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text/x-wiki
Der '''S'''chwung'''l'''icht'''e'''lektronik'''z'''ünder oder auch die Elektronikzündung bezeichnet eine kontaklose Zündung der Simson-Fahrzeuge. Der Zündimpuls wird nicht von einem Kontakt, sondern von einem [[Geber]] erzeugt. Die Ladespule oder [[Primärspule]] liefert die Energie für den Zündfunken. Ein Kondensator im [[Elektronikbaustein]] speichert diese Energie. Der Zündimpuls steuert einen Thyristor durch, der die im Kondensator gespeicherte Energie auf die Zündspule überträgt. Diese erzeugt den Zündfunken.
[[Datei:Schaltplan Elektronikbaustein selbstgebaut.gif]]
fe4f55c908dd3964493392f9599337ab3f1b6337
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text/x-wiki
Der '''S'''chwung'''l'''icht'''e'''lektronik'''z'''ünder oder auch die Elektronikzündung bezeichnet eine kontaklose Zündung der Simson-Fahrzeuge. Der Zündimpuls wird nicht von einem Kontakt, sondern von einem [[Geber]] erzeugt. Die Ladespule oder [[Primärspule]] liefert die Energie für den Zündfunken. Ein Kondensator im [[Elektronikbaustein]] speichert diese Energie. Der Zündimpuls steuert einen Thyristor durch, der die im [[Kondensator]] gespeicherte Energie auf die [[Zündspule]] überträgt. Diese erzeugt den Zündfunken.
[[Datei:Schaltplan Elektronikbaustein selbstgebaut.gif|200px|thumb|left|Schaltbild einer Elektronikzündung mit selbstgebautem Elektronikbaustein]]
ae6c56b82eb76bf742723f6a554051bf76a0c3c0
Kondensator
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4
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TO
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Kondensator der SLEZ eingefügt
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text/x-wiki
[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF.
Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich.
Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar.
Auch in der [[SLEZ]], der Elektronikzündung, gibt es im [[Elektronikbaustein]] einen Kondensator. Der ist aber nicht tauschbar (weil eingegossen) und hat eine andere Aufgabe.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
3ae42eb151b9dde3c6dbf2f6dfde41d3eef5121f
Simson fahren
0
344
1015
2011-11-12T18:42:36Z
Prof
28
Artikel erstellt
wikitext
text/x-wiki
Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''"soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten.
==Das Starten des Fahrzeugs==
Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an.
Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe st eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angenessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht muss die [[Kategorie:Benzinversorgung]] und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft muss je nach Außentemperatur der Starvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten.
==Das Anfahren==
===Anfahren in der Ebene===
Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung.
Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird.
Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herrunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein.
===Anfahren am Berg===
Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt.
===Anfahren bergab===
Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden.
===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis===
Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zuhause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich.
==Das Bremsen==
===Bremsen in der Ebene===
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heranbremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los.
===Bremsen bergab===
Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert.
===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis===
Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeausrutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann.
===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)===
Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurznachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können.
==Die erste Fahrt==
Wenn man alle wichtigen Grundvorrausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann.
===Schalten===
Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang rumfahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage.
===Kurvenfahrten===
Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Grip. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen.
===Fahren bei Nacht===
Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es
jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden.
===Fahren mit Sozius===
Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden.
Lob und Anekennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchalbeAlbi.
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2011-11-12T18:43:02Z
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wikitext
text/x-wiki
Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''" soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten.
==Das Starten des Fahrzeugs==
Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an.
Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe st eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angenessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht muss die [[Kategorie:Benzinversorgung]] und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft muss je nach Außentemperatur der Starvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten.
==Das Anfahren==
===Anfahren in der Ebene===
Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung.
Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird.
Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herrunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein.
===Anfahren am Berg===
Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt.
===Anfahren bergab===
Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden.
===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis===
Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zuhause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich.
==Das Bremsen==
===Bremsen in der Ebene===
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heranbremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los.
===Bremsen bergab===
Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert.
===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis===
Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeausrutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann.
===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)===
Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurznachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können.
==Die erste Fahrt==
Wenn man alle wichtigen Grundvorrausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann.
===Schalten===
Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang rumfahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage.
===Kurvenfahrten===
Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Grip. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen.
===Fahren bei Nacht===
Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es
jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden.
===Fahren mit Sozius===
Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden.
Lob und Anekennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchwalbeAlbi.
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Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''" soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten.
==Das Starten des Fahrzeugs==
Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an.
Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe st eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angenessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht müssen die Benzinversorgung und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft muss je nach Außentemperatur der Starvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten.
==Das Anfahren==
===Anfahren in der Ebene===
Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung.
Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird.
Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herrunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein.
===Anfahren am Berg===
Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt.
===Anfahren bergab===
Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden.
===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis===
Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zuhause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich.
==Das Bremsen==
===Bremsen in der Ebene===
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heranbremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los.
===Bremsen bergab===
Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert.
===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis===
Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeausrutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann.
===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)===
Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurznachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können.
==Die erste Fahrt==
Wenn man alle wichtigen Grundvorrausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann.
===Schalten===
Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang rumfahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage.
===Kurvenfahrten===
Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Grip. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen.
===Fahren bei Nacht===
Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es
jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden.
===Fahren mit Sozius===
Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden.
Lob und Anekennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchwalbeAlbi.
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Anhänger
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Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV)
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger waren dabei immer aus Stahlblech, wobei der komplette Hänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern nur für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Hänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Nutzgewicht bei 28kg Eigengewicht bei 47kg, das zulässige Gesamtgewicht betrug also 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Hängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Hängermodelle. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Hängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
681cc60ebf412437d4ffe379d4bbf4142cb5ae2a
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2011-11-18T11:59:22Z
Hallo-stege
31
/* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV)
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
3e5aad7416eac1b021dc424151617d51a64b3934
1021
1020
2011-11-18T12:06:41Z
Hallo-stege
31
/* Allgemeines */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Zumindest für die Anhänger aus dem Metallwerk Heldrungen kann diese, wie für jedes andere Simsonfahrzeug aus DDR-Produktion, beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
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1022
1021
2011-11-18T12:09:34Z
Hallo-stege
31
/* Rechtliches */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N).
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
1a0970f986190873eaae4792f263f63d4bfa7435
1023
1022
2011-11-18T12:16:05Z
Hallo-stege
31
/* MWH/RB */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Über diesen Betrieb haben wir leider nichts herausgefunden was für unsere Typenkunde relevant wäre. Es wurden im Laufe der Jahre 2 Mopedanhänger entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Aus dem Typ WBD entwickelte sich der heute noch oft vorhandene MWH, näheres dazu später.
==== Typ Waggonbau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1971 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Stahlblech. Ab 1965 wurde die Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt, der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den späteren MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
81f2eefd9f7a16aaeeef2b750d98b88d8aa90a6a
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2011-11-18T12:26:06Z
Hallo-stege
31
/* VEB Waggonbau Dessau */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut. Sie waren die Weiterproduktion und Weiterentwicklung des WBD aus dem VEB Waggonbau Dessau. Die Aufbauten der Anhänger aus Heldrungen waren dabei zu Anfang aus Sperrholz. 1969 wurde die Anhängerserie weiterentwickelt und auch der Kasten auf Stahlblech umgestellt, wobei der komplette Anhänger Feuerverzinkt ist. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen und Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
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Anhänger
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2011-11-18T12:33:47Z
Hallo-stege
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/* VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen */
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text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
0c4b4a720b95edb14a433ab3c8e4587101a74019
1026
1025
2011-11-18T12:36:31Z
Hallo-stege
31
/* Typ WBD */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt!
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
d7507966a535b62e2a6c9e86ac4376f25804c2db
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Hallo-stege
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/* Typ Rollka III */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
KTA Typschein 514 von1962
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt)
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
3aee67cf5bfbad8f3f572acd7def0124bc87abde
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2011-11-18T12:46:51Z
Hallo-stege
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wikitext
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Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1968 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
KTA Typschein 514 von1962
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt)
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ====
Leider wenig näheres bekannt.
Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
218d289fa1d00777bb4184e99cbc7f357fcfabe1
1067
1028
2012-06-02T15:33:30Z
Nestdj
25
/* Typ WBD */
wikitext
text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1969 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
KTA Typschein 514 von1962
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt)
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ====
Leider wenig näheres bekannt.
Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 17,90€ zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
0a6c350e9eb290c365baaca0d434f477dd7159bd
Allgemeine Betriebserlaubnis
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2011-11-18T13:00:55Z
Hallo-stege
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/* Neubeschaffung der ABE für Simson-Kleinkrafträder */
wikitext
text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
Um ein zulassungsfreies Kraftfahrzeug auf öffentlichen Strassen in Betrieb setzen zu dürfen, ist eine Betriebserlaubnis notwendig. Der Nachweis über diese Betriebserlaubnis in Form eines ABE Kärtchens, einer Datenbestätigung oder einer Einzelbetriebserlaubnis ist bei Kleinkrafträdern neben der Versicherungsbestätigung mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen vorzuzeigen. (siehe § 3 und 4 FZV)
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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wikitext
text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehört das zulässige Gesamtgewicht.
[[Kategorie:Recht]]
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H4 Scheinwerfer
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Totoking
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Die Seite wurde neu angelegt: „Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen …“
wikitext
text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
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/* Streuglaseinsatz */
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text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[DateiStreuglas_Maße.jpg]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
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2011-11-19T16:30:07Z
Totoking
32
/* Streuglaseinsatz */
wikitext
text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|200px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
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2011-11-19T16:32:00Z
Totoking
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/* Streuglaseinsatz */
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text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist. Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
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2011-11-19T16:36:47Z
Totoking
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/* Klarglasscheinwerfer */
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text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
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2011-11-19T17:59:57Z
Totoking
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wikitext
text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[Vape]] Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
[[Kategorie:Elektrik]]
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2011-11-20T13:41:42Z
Prof
28
wikitext
text/x-wiki
Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/55W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
= Einbau =
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
== Streuglaseinsatz ==
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
== Klarglasscheinwerfer ==
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Datei:Streuglas Maße.jpg
6
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2011-11-19T16:22:26Z
Totoking
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H4 Scheinwerfereinsatz Streuglas mit Durchmesserangaben
wikitext
text/x-wiki
H4 Scheinwerfereinsatz Streuglas mit Durchmesserangaben
410b286b28f7691835b6aca1fb67c25d57abd89c
Datei:Klarglas Maße.jpg
6
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2011-11-19T16:31:33Z
Totoking
32
Scheinwerfereinsatz Klarglas mit Maßen
wikitext
text/x-wiki
Scheinwerfereinsatz Klarglas mit Maßen
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Schraubenliste Schwalbe
0
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2011-11-30T10:46:17Z
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wikitext
text/x-wiki
Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]]
'''Ansauggeräuschdämpfer:'''
2 x M6x10
Schlauchschelle 35mm
'''Luftansaugschlauch:'''
KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube
KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube
'''Tank:'''
2 x M6x25
'''Schutzblech hinten (innen):'''
2 x M6x12
'''Hinterradbremshebel:'''
KR51/1: 1 x M8x45
KR51/2: 1 x M8x110
'''Lenkerbefestigung:'''
1 x M8x40 + 2 Muttern M8
'''Motorhalter:'''
KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65
KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten
'''Federbeinbefestigung hinten:'''
4 x M8x34
'''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:'''
2 x M8x45
'''Federbeinbefestigung vorn unten:'''
2 x M8x34
'''Schwinglagerbolzen vorn:'''
2 Muttern M10
'''Panzer/Haube:'''
2 x M6x18
1 x M8x16
'''Fußrasten Sozius:'''
2 x M8x20
'''Tunnel:'''
1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter
'''Trittbretter:'''
6 x M6x16 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Gepäckträger:'''
4 x M6x60
'''Auspuffhalterung:'''
1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne)
1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte)
1 x M6x16 Schpannschelle (hinten)
'''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:'''
KR51/1: 1 x M6x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter)
KR51/2: 2 x M6x12 Schlitzschrauben
KR51/1: 1 x M6x12 Schlitzschraube (Blinkgeber)
KR51/2: 1 x Spaxschraube
'''Batteriedeckel:'''
1 x M5x12 Schlitzschraube
'''Sitzbank:'''
2 x M6x16 an Sitzbank
2 x M6x12 an Rahmen
'''Lenkerblinker:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
4 x Spaxschrauben
'''Parkleuchte:'''
2 x M3x16
'''Lenkerabdeckung:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Aluabdeckblech Beinschild:'''
2 x M4x8 Schlitzschraube
'''Lampenring:'''
2 x M4x30
'''Lichtwinkelregulierungsschraube:'''
1 x M6x20
'''Frontschild:'''
2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie
2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage
2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf
'''Armaturenträger:'''
1 x M6x18 Schlitzschraube
1 x M6x30 Schlitzschraube
'''Blink- & Abblendschalter:'''
1 x M4x30 Schlitzschraube
1 x M4x35 Schlitzschraube
'''Rückstrahler:'''
KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube
KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben
'''Zündspulenhalter KR51/2:'''
1 x M6x16
[[Kategorie:Liste]]
3397c7f19c039ae91d35a4bf655cdb33586d8f03
Grundausstattung
0
348
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2012-03-03T21:04:41Z
Zschopower
26
Die Seite wurde neu angelegt: „Was muss man eigentlich unbedingt (dabei) haben, wenn man eine Simson fahren will? - eine Simson (das ist klar) - einen Führerschein der Klasse M oder einen d…“
wikitext
text/x-wiki
Was muss man eigentlich unbedingt (dabei) haben, wenn man eine Simson fahren will?
- eine Simson (das ist klar)
- einen Führerschein der Klasse M oder einen der M einschliesst
- ein aktuelles Versicherungskennzeichen
- den Versicherungsschein
- die Betriebserlaubnis/[[ABE]]
- einen ECE-geprüften Helm
- Handschuhe und feste Kleidung
- das [[Bordwerkzeug]]
Nicht dabei, aber haben sollte man:
- die Betriebsanleitung
- das zum Modell passende BUCH von Erhard Werner
47e27cce51ffe5a3fd3474d08505a01914e54660
Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern
0
328
1042
995
2012-03-06T16:37:38Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || SR 4-2 ||
|-
| 1964 || 3000000 || 300579x
|-
| 1965 || 300598x || 302227x
|-
| 1966 || 302367x || 303649x
|-
| 1967 || 304497x || 3068070
|-
| || SR 4-2/1 ||
|-
| 1968 || 3068071 || 310664x
|-
| 1969 || 311709x || 316038x
|-
| 1970 || 317681x || 320915x
|-
| 1971 || 32200xx || 327941x
|-
| 1972 || 328552x || 336051x
|-
| 1973 || 33638xx || 344615x
|-
| 1974 || 345192x || 352533x
|-
| 1975 || 352840x || 3533231
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
e030266e9be5c6e7edc15a2ec13bb0e2a9183175
1055
1042
2012-03-13T15:52:05Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || SR 4-2 ||
|-
| 1964 || 3000000 || 300579x
|-
| 1965 || 300598x || 302227x
|-
| 1966 || 302367x || 304207x
|-
| 1967 || 304497x || 3068070
|-
| || SR 4-2/1 ||
|-
| 1968 || 3068071 || 310664x
|-
| 1969 || 311709x || 316038x
|-
| 1970 || 317681x || 320915x
|-
| 1971 || 32200xx || 327941x
|-
| 1972 || 328552x || 336051x
|-
| 1973 || 33638xx || 344615x
|-
| 1974 || 345192x || 352533x
|-
| 1975 || 352840x || 3533231
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 3600xxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
91dc07435cff71ac3b76957e4643b84499424d15
Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern
0
325
1043
964
2012-03-06T16:42:58Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-3|Sperber]] ||
|-
| 1966 || 3500000 || 350526x
|-
| 1967 || 350688x || 352090x
|-
| 1968 || 352158x || 353388x
|-
| 1969 || 353400x || 355359x
|-
| 1970 || 355456x || 356819x
|-
| 1971 || 357414x || 357771x
|-
| 1972 || 358372x || 3583980
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 3596xxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
d9068c60786f028bd0cd19b72c3157115f46d3e8
Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern
0
326
1044
979
2012-03-06T16:47:57Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-4|Habicht]] ||
|-
| 1971 || 3650000 || 3650xxx
|-
| 1972 || 365024x || 366218x
|-
| 1973 || 366324x || 368640x
|-
| 1974 || 369017x || 372149x
|-
| 1975 || 372639x || 3729471
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37430xx
|}
[[Kategorie:Liste]]
a2764bbf857e57f5f9478794d4c6b483cf45ada1
Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern
0
324
1045
996
2012-03-06T16:52:36Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] ||
|-
| 1964 || 2000000 || 202122x
|-
| 1965 || 203429x || 205980x
|-
| 1966 || 206892x || 210780x
|-
| 1967 || 211280x || 211772x
|-
| 1968 || 212833x || 213471x
|-
| 1969 || 213788x || 214758x
|-
| 1970 || 215466x || 216333x
|-
| 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1972 || 217028x || 217131x
|-
| 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1974 - 1976 || 217363x || 217549x
|}
[[Kategorie:Liste]]
ec07fb8b902b1a27522714c67737b521e7288341
Liste der S 50-Fahrgestellnummern
0
225
1046
931
2012-03-06T16:57:38Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Die offizielle Produktion der S 50 endete mit der Fahrgestell-Nr. 4789535.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1975 || 4100000 || 419041x
|-
| 1976 || 419364x || 431000x
|-
| 1977 || 431109x || 443884x
|-
| 1978 || 444013x || 457103x
|-
| 1979 || 457392x || 470195x
|-
| 1980 || 470340x || 4789535
|-
| Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
275d7d50e10aeac9808642ac4117c7b737d6cafc
Liste der S 51-Fahrgestellnummern
0
226
1047
958
2012-03-06T17:04:54Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1979 || 4662700 || 4662800
|-
| 1980 || 4790001 || 484989x
|-
| 1981 || 486162x || 502300x
|-
| Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx
|-
| 1982 || 502546x || 515755x
|-
| 1983 || 516399x || 531379x
|-
| 1984 || 531833x || 549010x
|-
| 1985 || 549097x || 567443x
|-
| 1986 || 567547x || 583396x
|-
| 1987 || 583725x || 59848xx
|-
| 1988 || 599771x || 613794x
|-
| 1989 || 614308x || 628057x
|-
| 1990 || 628825x || 639999x
|-
| || Suhler Fahrzeug Werke ||
|-
| 1990 || 6400000 || 64010xx
|-
| 1991 || 640176x || 64053xx
|-
| 1992 - S 53|| 640557x || 640024x
|-
| 1992 - S 83|| 641181x || 641181x
|-
| 1993 - S 53|| 645664x || 64xxxxx
|-
| 1993 - S 83|| 64151xx || 641703x
|-
| 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx
|-
| 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx
|-
| 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx
|-
| 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx
|-
| 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx
|-
| 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx
|-
| 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx
[[Kategorie:Liste]]
b81bd9a238c00d33dd8ce8e88a5ae7631528fcea
Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern
0
327
1048
959
2012-03-06T17:09:34Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1986 || 8000000 || 803281x
|-
| 1987 || 803284x || 807701x
|-
| 1988 || 807772x || 812803x
|-
| 1989 || 813167x || 818067x
|-
| 1990 || 818401x || 821424x
|-
| || Suhler Fahrzeug Werke ||
|-
| 1991 || - || -
|-
| 1992 || - || -
|-
| 1992 || - || -
|-
| 1993 || 855582x || 822830x
|-
| 1994 || 822885x || 823885x
|-
| 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx
|-
| 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx
|-
| 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx
|-
| 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx
|-
| 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx
|-
| 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx
[[Kategorie:Liste]]
915aa7012125856931158d0e5163b468837b1120
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
0
349
1049
2012-03-06T17:20:54Z
Hallo-stege
31
Liste der SR 1 / SR 2 -Fahrgestellnummern
wikitext
text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
7bf57e11da2aef6fd615481a75835fd3cc23f6b3
1050
1049
2012-03-06T17:22:54Z
Hallo-stege
31
hat „[[Simson Wiki:Gemeinschafts-Portal]]“ nach „[[Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern]]“ verschoben
wikitext
text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
7bf57e11da2aef6fd615481a75835fd3cc23f6b3
1052
1050
2012-03-06T17:42:07Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 1 und 2|Moped]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 1|Moped]] ||
|-
| 1955 || 000001 || 02315x
|-
| 1956 || 02577x || 11890x
|-
| 1957 || 13245x || 151657
|-
| || [[SR 2|Moped]] ||
|-
| 1957 || 200000 || 30021x
|-
| 1958 || 30880x || 44558x
|-
| 1959 || 45084x || 589773
|-
| || [[SR 2E|Moped]] ||
|-
| 1959 || 57228x || 57228x
|-
| 1960 || 58977x || 70114x
|-
| 1961 || 70805x || 86074x
|-
| 1962 || 86735x || 98338x
|-
| 1963 || 99645x || 106526x
|-
| 1964 || 107161x || 1106432
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x
|}
[[Kategorie:Liste]]
01917869254d4d5dee631cb3a24b17ba1fdd5be7
1053
1052
2012-03-06T17:44:11Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 1 und 2|Moped]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 1|SR 1]] ||
|-
| 1955 || 000001 || 02315x
|-
| 1956 || 02577x || 11890x
|-
| 1957 || 13245x || 151657
|-
| || [[SR 2]] ||
|-
| 1957 || 200000 || 30021x
|-
| 1958 || 30880x || 44558x
|-
| 1959 || 45084x || 589773
|-
| || [[SR 2E]] ||
|-
| 1959 || 57228x || 57228x
|-
| 1960 || 58977x || 70114x
|-
| 1961 || 70805x || 86074x
|-
| 1962 || 86735x || 98338x
|-
| 1963 || 99645x || 106526x
|-
| 1964 || 107161x || 1106432
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x
|}
[[Kategorie:Liste]]
2d8fc0f059bb5f9cde7159f184a4f40a50113465
1056
1053
2012-04-24T09:10:15Z
Prof
28
Link auf nicht extistenten (und überflüssigen) Artikel entfernt
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text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des Mopeds zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 1|SR 1]] ||
|-
| 1955 || 000001 || 02315x
|-
| 1956 || 02577x || 11890x
|-
| 1957 || 13245x || 151657
|-
| || [[SR 2]] ||
|-
| 1957 || 200000 || 30021x
|-
| 1958 || 30880x || 44558x
|-
| 1959 || 45084x || 589773
|-
| || [[SR 2E]] ||
|-
| 1959 || 57228x || 57228x
|-
| 1960 || 58977x || 70114x
|-
| 1961 || 70805x || 86074x
|-
| 1962 || 86735x || 98338x
|-
| 1963 || 99645x || 106526x
|-
| 1964 || 107161x || 1106432
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x
|}
[[Kategorie:Liste]]
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1056
2012-04-24T09:12:09Z
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text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des Mopeds zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 1|SR 1]] ||
|-
| 1955 || 000001 || 02315x
|-
| 1956 || 02577x || 11890x
|-
| 1957 || 13245x || 151657
|-
| || [[SR 2]] ||
|-
| 1957 || 200000 || 30021x
|-
| 1958 || 30880x || 44558x
|-
| 1959 || 45084x || 589773
|-
| || [[SR 2#SR 2E|SR 2 E]] ||
|-
| 1959 || 57228x || 57228x
|-
| 1960 || 58977x || 70114x
|-
| 1961 || 70805x || 86074x
|-
| 1962 || 86735x || 98338x
|-
| 1963 || 99645x || 106526x
|-
| 1964 || 107161x || 1106432
|-
| || Nachserie ||
|-
| 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 118997x
|}
[[Kategorie:Liste]]
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Simson Wiki:Gemeinschafts-Portal
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2012-03-06T17:22:54Z
Hallo-stege
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hat „[[Simson Wiki:Gemeinschafts-Portal]]“ nach „[[Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern]]“ verschoben
wikitext
text/x-wiki
#WEITERLEITUNG [[Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern]]
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Liste der KR 50 Fahrgestellnummern
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2012-03-06T17:54:51Z
Hallo-stege
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Die Seite wurde neu angelegt: „Liste der KR 50 Fahrgestellnummern Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[KR 50]] zu bestimmte…“
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text/x-wiki
Liste der KR 50 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[KR 50]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[KR 50]] ||
|-
| 1959 || 000001 || 01350x
|-
| 1960 || 02486x || 04242x
|-
| 1961 || 04896x || 07756x
|-
| 1962 || 08146x || 09681x
|-
| 1963 || 11105x || 16000x
|-
| 1964 || 16282x || 164299
|}
[[Kategorie:Liste]]
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Diskussion:Kaufberatung
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1058
2012-04-28T09:16:31Z
Prof
28
Ist eine Simson das richtige für mich?
wikitext
text/x-wiki
== Ist eine Simson das richtige für mich? ==
Vielleicht sollte man einen solchen Absatz gleich zu Anfang einfügen und dort all das ausführen, was im Forum auf dutzende Threads verteilt ständig wiederholt wird.
dbfb204de847751ef4d289c7b1fc2081e54440d7
1059
1058
2012-04-28T09:17:36Z
Prof
28
/* Ist eine Simson das richtige für mich? */
wikitext
text/x-wiki
== Ist eine Simson das richtige für mich? ==
Vielleicht sollte man einen solchen Absatz gleich zu Anfang einfügen und dort all das ausführen, was im Forum auf dutzende Threads verteilt ständig wiederholt wird.
--[[Benutzer:Prof|Prof]] 11:17, 28. Apr. 2012 (CEST)
51bf7cabd8e6967d7376e784df581d9705dcef3a
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
0
21
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2012-05-01T21:37:56Z
Alfred
39
wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
|-
| 1959 || 09938 || ~ ||
|-
| 1960 || ~ || ~ ||
|-
| 1961 || 14016 || ~ ||
|-
| 1962 || ~ || ~ ||
|-
| 1963 || ~ || ~ ||
|-
| 1964 || 14393 || 15001 ||
|-
| 1965 || '''15011''' || ~ ||
|-
| 1966 || 154XX || 159XX ||
|-
| 1967 || 1620X || 1678X || Typ bspw. Louis Krause Leipzig N22.
|-
| 1968 || 1697X || 17495 ||
|-
| 1969 || 175XX || 17827 ||
|-
| 1970 || 18290 || 18467 ||
|-
| 1971 || 1931X || 19589 ||
|-
| 1972 || 1982X || 21036 ||
|-
| 1973 || 21107 || 22887 ||
|-
| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
|-
| 1975 || 2510X || 2558X ||
|-
| 1976 || 27155 || 28830 ||
|-
| 1977 || 28849 || 3074X ||
|-
| 1978 || 308XX || 32554 ||
|-
| 1979 || 3327X || 34675 ||
|-
| 1980 || 35070 || 36753 ||
|-
| 1981 || 3718X || 38342 ||
|-
| 1982 || 386XX || 401XX ||
|-
| 1983 || '''40579''' || 42178 ||
|-
| 1984 || 42261 || 43686 ||
|-
| 1985 || 43951 || 4595X ||
|-
| 1986 || 45965 || 4791X ||
|-
| 1987 || 4810X || 4937X ||
|-
| 1988 || 4953X || 5155X ||
|-
| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
|-
| 1989 || 001 || 040 ||
|-
| 1990 || 048 || 613 ||
|-
| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
|-
|}
Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen!
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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1061
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Alfred
39
wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1963 || ~ || ~ ||
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| 1964 || 14393 || 15001 ||
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| 1965 || '''15011''' || ~ ||
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| 1966 || 154XX || 159XX ||
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| 1967 || 1620X || 1678X ||
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| 1968 || 1697X || 17495 ||
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| 1969 || 175XX || 17827 ||
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| 1973 || 21107 || 22887 ||
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| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
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| 1975 || 2510X || 2558X ||
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| 1977 || 28849 || 3074X ||
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| 1978 || 308XX || 32554 ||
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| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
|-
| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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|}
Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen!
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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2012-05-22T14:34:53Z
Alfred
39
wikitext
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Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen!
==siehe auch==
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[[Kategorie:Liste]]
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2012-06-19T22:49:34Z
Alfred
39
Hinweis zum Urheberrecht
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text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br>
Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt.
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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2012-07-19T22:18:20Z
Alfred
39
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text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br>
Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt.
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Kette
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Rossi
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text/x-wiki
Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
* [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
Kettenlänge:
Simson SR4-x = 110 Glieder
Simson KR51/1 = 114 Glieder
Simson KR51/2 = 112 Glieder
Simson S50 = 112 Glieder
Simson S51 = 110 Glieder
Simson S70 = 110 Glieder
Simson SR50 = 94 Glieder
Simson SR80 = 94 Glieder
Simson Duo = 114 Glieder
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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1063
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2012-05-14T09:36:59Z
Rossi
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Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
* [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
Kettenlängen:
Simson SR4-x = 110 Glieder
Simson KR51/1 = 114 Glieder
Simson KR51/2 = 112 Glieder
Simson S50 = 112 Glieder
Simson S51 = 110 Glieder
Simson S70 = 110 Glieder
Simson SR50 = 94 Glieder
Simson SR80 = 94 Glieder
Simson Duo = 114 Glieder
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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Rossi
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text/x-wiki
Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
* [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
Kettenlängen:
Simson SR4-x = 110 Glieder
Simson KR51/1 = 114 Glieder
Simson KR51/2 = 112 Glieder
Simson S50 = 112 Glieder
Simson S51 = 110 Glieder
Simson S70 = 110 Glieder
Simson SR50 = 94 Glieder
Simson SR80 = 94 Glieder
Simson Duo = 114 Glieder
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
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AOA
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Zschopower
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'''AOA''' ist in einschlägigen Kreisen die Abkürzung für "Abgeänderter Original Auspuff". Da Veränderungen an der Abgasanlage unter [[Tuning]] fallen, sind sie nicht zulässig und werden an dieser Stelle nicht weiter beschrieben.
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Ölwechsel
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Moeffi
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text/x-wiki
Ein '''Ölwechsel''' ist spätestens nach 10000km Laufleistung bzw. 2 Jahren fällig. Auch nach dem Neuerwerb eines Fahrzeuges sollte man diese Arbeit nicht scheuen. Das korrekte [[Öl]] trägt die Bezeichnung '''SAE 80'''. Zusätzlich ist stets noch die API Klassifikation [http://de.wikipedia.org/wiki/Schmieröl#API-Klassifikation] angegeben. Diese muss laut Betriebsanleitung '''GL3''' sein. Die Erfahrung zeigt, dass auch mit SAE80 GL4 (z.B. von Liqui Moly) einwandfrei gefahren werden kann. In jedem Fall zu vermeiden ist Öl der Klassifikation GL5 (sog. Hypoidöl), da dieses mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Kupplung zum Durchrutschen bringen wird.
Entsprechende Öle sind an Tankstelle, im Baumarkt und beim Simson-Händler zu bekommen (Einzig in den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 gehört ein anderes Öl, nämlich ein Hydrauliköl der Spezifikation ''HLP 46'', z.B. Shell Tellus C 46.). Einer der wenigen verbliebenen Hersteller von SAE80 GL3 ist Addinol[http://www.addinol.de/index.php?id=31&l=].
Die korrekte Füllmenge beträgt bei den alten Motoren ([[M53|M53/M54]]) 500 ml; bei den neuen ([[M501|M531/M541]]) 400ml.
== Vorgehensweise ==
* Motor warm fahren
* Ölablassschraube (unten am Motor) öffnen
* Altöl ablassen
* Ablassschraube säubern (Metallsplitter am Magneten sind normal) und wieder einsetzen
* korrekte Ölmenge durch die Einfüllöfnung einfüllen. Diese Öffnung ist beim [[M53]] der runde Metalldeckel an der linken Seite des Motores, wo man auch die Kupplung einstellt, beim [[M501]] gibt es eine rote Plastikschraube am linken Seitendeckel.
Es gibt auch selbsternannte "Experten" die statt Getriebeöl normales Motoröl ins Getriebe füllen. Auch wenn das über einen gewissen Zeitraum funktionieren kann, ist das doch nicht im Sinne des Erfinders.
[[Kategorie:Wartung]]
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Kaufberatung
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2012-07-22T12:35:48Z
Moeffi
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/* Motor M5x oder M501 */
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text/x-wiki
Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. Diese bieten dafür spürbar mehr Drehmoment.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* einen Kaufvertrag vorbereiten, denn es könnte ja sein, dass der Verkäufer gar keinen oder einen unzureichenden anbieten will. Wer jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der Mitglied in einem Automobilclub ist, kann sich so einen Vordruck besorgen.
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. (siehe unten: gefälschte Papiere) Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Kolben und Zylinder
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Moeffi
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/* Zusammenbauen */
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text/x-wiki
[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
[[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]]
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung einölen, Öl einziehen lassen und auflegen
*Kolbenbolzen probeweise in den Kolben einsetzen. Er muss mit leichtem Druck, aber ohne großen Kraftaufwand ''saugend'' in die Bohrung gleiten. Ist die Passung zu locker: zurückschicken, da Ausschussware. Ist die Passung zu eng die Bohrung im Kolben mit einer verstellbaren Reibahle vorsichtig aufreiben. Ansonsten ist die Gefahr, bei warmem Motor Klemmer rund um das Bolzenauge zu bekommen, groß.
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse). Somit wird vermieden dass der Sicherungsclip durch die Bewegung des Kolbens zum Schwingen angeregt wird und aus seinem Sitz springt.
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*Kolbenhaltegabel (zwei Hölzer o.Ä. gehen auch) auf die Fußdichtung legen und an der Kurbelwelle drehen bis der Kolben auf der Haltegabel aufsitzt.
*Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert).
[[Kategorie:Motor]]
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Lenkerpendeln
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Moeffi
27
/* Schwinge */
wikitext
text/x-wiki
Ein typischer Fahrwerksfehler der Schwalbe ist das berüchtigte Lenkerpendeln. Die Schwalbe ist zwar sehr wendig, dadurch aber auch nahe an der Instabilität. Verstärkt wird das Lenkerpendeln im Allgemeinen durch einen nach hinten verlagerten Schwerpunkt (schweres Gepäck auf dem Gepäckträger, Sozius hinten drauf).
Mögliche Ursachen:
==Lenkkopflager==
* Dieses darf kein fühlbares Spiel aufweisen bzw. muss richtig eingestellt sein.<br/>
Der Lenker sollte sich mit ganz leichtem Widerstand nach links und recht drehen lassen. Einstellung über die oberste Lagerschale, welche noch durch eine Mutter und Scheibe gesichert wird.
Ist dies getan, nimm beide vorderen Stoßdämfer in die Hände (Schwalbe steht auf Hauptständer und Hinterrad) und drück die Gabel vor und zurück ( !hier werden andere Bauteile leider mit einbezogen, sollte man aber identifizieren können! Ist Spiel nach der Einstellung vorhanden -> Zerlegen und begutachten.
* Dieses darf keine Rastpunkte besitzen.<br/>
Schwalbe steht auf Hinterrad und Hauptständer, beim drehen darf keine Rastung festzustellen sein. Die Lenkung hakt dann an dem einen oder anderen Punkt. Ist ein solcher Punkt vorhanden -> Lenkkopflager komplett tauschen.
* Dieses darf nicht eingelaufen sein.
Es haben sich Laufspuren in den Lagerschalen gebildet. Beurteilung nur nach Ausbau. -> Lenkkopflagersatz tauschen.
Das Lenkkopflager sitzt ober- und unterhalb des Lenkkopfes.
Es besteht aus 4 Lagerschalen und 2 Lagern.
Ausbau ->
-Bremsbowdenzug aushängen
-Lenker mit Anbauteilen demontieren
-Kontermutter/Scheibe und oberen Lagerschale demontieren
-Vordergabel nach unten herrausziehen
==Reifen/Felge==
Steht dort Pneumant drauf, wechselst Du diese umgehend.
Ansonsten ist der Reifen auf richtigen Sitz auf der Felge zu prüfen, er darf desweiteren keine Beulen aufweisen.
Die Felge darf ebenfalls nicht krumm sein.
Das wird deutlich, wenn du das Rad drehst und seinen Lauf begutachtest.
==Schwinge==
Ist die Schwinge krumm?<br/>
Bau sie aus: Bremse/Rad demontieren, Stoßdämpfer lösen, hintere Schwingenachse ausziehen.
Die Schwinge legst du kopfüber auf eine ebende Fläche. Sie darf nicht kippeln wenn du Druck auch einen Punkt ausübst.
Nach Prüfen der Silentbuchsen (weiter unten) kann die hoffentlich noch intakte Schwinge wieder verbaut werden.
Die Verdrehung der Schwinge beim Einfedern findet nur über elastische Scherung des Gummis statt. Den Schwingenlagerbolzen also erst nur locker einsetzen, und erst wenn die Stoßdämpfer fertig eingebaut sind, fest anziehen. Es tauchen immer wieder Aussagen auf, dass man den Schwingenlagerbolzen nur so fest anziehen soll, dass die Schwinge sich noch frei bewegen lässt. Dies ist gefährlich, der Bolzen wird sich schnell losrappeln. die Metallaugen der Schwingenlager sind im fertig eingebauten Zustand fest mit dem Schwingenträger verklemmt.
==Schwingenträger==
Der hohle Schwingenträger besteht aus zwei punkverschweissten Profilblechen. Lösen sich die Schweisspunkte einer Seite komplett, wird der Schwingenträger instabil und die Schwingneigung unbeherrschbar. In diesem Fall besonders wenn der Schwerpunkt weit vorne ist.
Ausserdem kann der Schwingenträger einreißen. Eine Reparaturschweißung des geschwächten Bauteils ist nicht zu empfehlen. Besser gegen einen neuen (gebrauchten) tauschen.
==Silentbuchsen==
Diese sollten mittig sitzen und nicht ausgeschlagen sein, nach oben oder unten durchgebogen sein, so dass ein Spalt zwischenihr und Metallbuchse ist. Es sollte gerade sitzen. Langen Bolzen durch die Metallbuchse schieben und rechtem Winkel zum Bauteil achten. Der Bolzen darf auch kein Spiel in der Buchse haben.
Die Gummibuchsen härten mit der Zeit auch aus und haben dann keine dämpfende und federende Wirkung.
Ist irgendeins der Dinge der Fall, tauschen (nur im Paar).
==Radlager==
Bei ausgebautem Rad wird jedes Lager einzeln auf Spiel und Leichtgängigkeit geprüft. Beweg dazu den inneren Ring des Lagers.
==Stoßdämpfer==
Haben diese unterschiedliche Länge , sind sie auszutauschen. Dämpf und Federwirkung werden bei einer Testfahrt deutlich. Hier auch die Silentbuchsen begutachten.
[[Kategorie:Fahrwerk]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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VAPE
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2012-08-10T17:19:05Z
Moeffi
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wikitext
text/x-wiki
'''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von [[Zündung|Zündanlagen]]. Die von VAPE produzierten Zündungen erfreuen sich in [[Simson]]-Kreisen großer Beliebtheit, da sie mit ihrer hohen Leistung von mehr als 100 W deutlich zur Steigerung der Verkehrs- und Funktionssicherheit beitragen. Neben dem Einbau eines [[Scheinwerfer|Scheinwerfers]] mit einer hohen Lichtausbeute ermöglicht die VAPE ebenso den Betrieb von kleinen Helferlein wie Zigarettenanzünder oder USB-Ladekabel.
==Vor- und Nachteile==
==Ausführungen==
==MZA vs. Powerdynamo==
==Legalität==
Laut Aussage diverser Händler und eines Tüv Prüfers muss die VAPE nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Dies ist jedoch nicht verbindlich und stellt auch keine Rechtsberatung dar!
==Weblinks==
[http://www.vape.cz/de/ Herstellerseite]
[[Kategorie:Elektrik]]
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VAPE
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Moeffi
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text/x-wiki
'''VAPE''' ist ein tschechischer Hersteller von [[Zündung|Zündanlagen]]. Die von VAPE produzierten Zündungen erfreuen sich in [[Simson]]-Kreisen großer Beliebtheit, da sie mit ihrer hohen Leistung von mehr als 100 W deutlich zur Steigerung der Verkehrs- und Funktionssicherheit beitragen. Neben dem Einbau eines [[Scheinwerfer|Scheinwerfers]] mit einer hohen Lichtausbeute ermöglicht die VAPE ebenso den Betrieb von kleinen Helferlein wie Zigarettenanzünder oder USB-Ladekabel.
==Vor- und Nachteile==
Die VAPE betreibt alle Verbraucher im Gegensatz zu den meisten originalen Zündungen von SIMSON mit 12V. Dadurch werden die Ströme im Bordnetz halbiert und Leitungswiderstände, z.B. durch ankorrodierte Stecker, fallen weniger stark ins Gewicht. Glühbirnen und Sicherungen können im normalen KFZ Bedarf erworben werden. Der Zündfunke ist sehr kräftig und bis in Drehzahlbereiche, die ungetunte Simsons niemals erreichen, stabil. Die Steuerung der Zündung ist kontaktlos ausgeführt, sodass kein mechanisches Teil mehr verschleißt (Unterbrecher). Somit ist die VAPE deutlich betriebssicherer. Im Falle eines Defektes ist dafür aber auch eine Reparatur auf der Straße nahezu ausgeschlossen. Der Rotor der VAPE ist leichter als das originale Polrad, wodurch der Motor spritziger am Gas hängt. Allerdings lässt er sich, bedingt durch den Verlust an Schwungmasse, auch leichter abwürgen und benötigt ein höheres Standgas.
Nachteilig wirkt sich der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis und der Verlust des Originalzustandes aus.
==Ausführungen==
TO DO:
- Verschiedene Generationen - wodurch unterscheiden sie sich?
- Vergossen vs. nicht vergossen
- welches moped braucht welchen stator und rotor
==MZA vs. Powerdynamo==
Die Bausätze von MZA behalten die originalen Stromkreise bei. Das heißt das die Beleuchtung direkt von der Lichtmaschine mit Wechselstrom gespeist wird, während Blinker und Hupe über Batterie mit Gleichstrom versorgt werden. Somit kann der originale Kabelbaum weitestgehend beibehalten werden und die Funktion des Fahrlichtes ist nicht von der Batterie abhängig. Bei Standgas wird aber das Licht nach wie vor dunkler, und der Gleichrichter für die Batterieladung ist ein recht ineffizienter Einweggleichrichter.
Powerdynamo setzt, ähnlich wie bei MZ original, auf ein einziges Gleichspannungsnetz im Fahrzeug, aus dem alle Verbraucher (mit Ausnahme der Zündung selbst) gespeist werden. Somit läuft alles über Batterie, das Licht ist immer gleich hell. Entsprechend muss auch die Verkabelung in Eigeninitiative geändert werden.
Für Zweiräder ist das MZA Set meist einfacher und unkomplizierter. Im DUO kann man mit dem Powerdynamo Bausatz einige Hürden in der Umrüstung umgehen, die bei der Verwendung eines MZA Sets entstehen würden.
==Leistungsdaten und Zündzeitpunkt==
==Legalität==
Laut Aussage diverser Händler und eines Tüv Prüfers muss die VAPE nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Dies ist jedoch nicht verbindlich und stellt auch keine Rechtsberatung dar!
==Weblinks==
[http://www.vape.cz/de/ Herstellerseite]
[http://www.moser-bs.de/ Schaltpläne]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Scheinwerfer
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2012-08-20T10:09:56Z
Moeffi
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Inhalt aus der Seite "H4 Scheinwerfer" kopiert und um Leuchtstärken ergänzt. Es fehlen noch Angaben zu den normalen Scheinwerfern
wikitext
text/x-wiki
==Scheinwerfereinsätze==
===Spatz===
Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen
===Vogelserie===
*Fotos von Streugläsern einfügen
*Unterschied der Sockelfassung bei 15W eintragen / Umbaumöglichkeit
===S 50 / S 51 / SR 50===
Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe
===H4===
Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
==== Einbau ====
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
==== Streuglaseinsatz ====
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
==== Klarglasscheinwerfer ====
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
==Lichtstärken==
In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben:
{| class="wikitable"
|-
! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht !! Fernlicht
|-
| 25W Bilux S1 || 315 ||435
|-
| 35W Bilux S2 || 465 || 650
|-
| 35W HS1 || 525 || 825
|-
| 55/60W H4 || 1000 || 1650
|}
[[Kategorie:Elektrik]]
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2012-09-03T23:13:01Z
Moeffi
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/* Lichtstärken */
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text/x-wiki
==Scheinwerfereinsätze==
===Spatz===
Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen
===Vogelserie===
*Fotos von Streugläsern einfügen
*Unterschied der Sockelfassung bei 15W eintragen / Umbaumöglichkeit
===S 50 / S 51 / SR 50===
Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe
===H4===
Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
==== Einbau ====
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
==== Streuglaseinsatz ====
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
==== Klarglasscheinwerfer ====
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
==Lichtstärken==
In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben. Die Fotos sind aus der gleichen Perspektive mit gleichen Einstellwerten der Kamera (1,5s Belichtungszeit, Blende 2,8, ISO 100) fotografiert und zeigen so die Helligkeits- und Ausleuchtungsunterschiede. Alle Scheinwerfer wurden vorher gleich eingestellt.
{| class="wikitable"
|-
! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht [lm] !! Fernlicht [lm] !! Abblendlicht !! Fernlicht
|-
| 15W Bilux || ??? || ??? || foto 1 || foto 2
|-
| 25W Bilux S1 || 315 ||435 || foto 1 || foto 2
|-
| 35W Bilux S2 || 465 || 650 || foto 1 || foto 2
|-
| 35W HS1 || 525 || 825 || foto 1 || foto 2
|-
| 55/60W H4 || 1000 || 1650 || foto 1 || foto 2
|}
[[Kategorie:Elektrik]]
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text/x-wiki
==Scheinwerfereinsätze==
===Spatz===
Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen
===Vogelserie===
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Scheinwerfereinsätze: Den alten 15/15W Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe und den neueren, asymmetrischen, welcher mit 25/25W oder 35/35W Bilux bestückt werden kann. Der Lampenhalter des symmetrischen Scheinwerfers kann keine 25W oder 35W Leuchtmittel aufnehmen. Wird von SLMZ auf eine andere Simson Zündung umgerüstet muss also der Scheinwerfereinsatz mit gewechselt werden. Für den asymmetrischen Scheinwerfer gibt es einen speziellen Lampenhalter mit 15W Sockel. Dies ist im Falle der Verwendung als Ersatzteil nötig, da der Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe nicht mehr erhältlich ist.
''Kommentar: Die symmetrische Streuscheibe streut das Licht relativ diffus in der Gegend herum. Das Abblendlicht ist noch halbwegs fokussiert und brauchbar (wenn auch dank 15W sehr dunkel). Das "Fernlicht" bewirkt jedoch vor Allem, dass die Ränder deutlich stärker ausgeleuchtet werden, wobei in der Mitte (und damit in der "Ferne") ein dunkler Fleck entsteht. Schön zu sehen ist dies bei den Vergleichsfotos der Lichtstärken. Man achte beim 15W Fernlicht auf den riesigen Schatten des vorderen Kotflügels.''
===S 50 / S 51 / SR 50===
Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe
===H4===
Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
==== Einbau ====
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
==== Streuglaseinsatz ====
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
==== Klarglasscheinwerfer ====
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
==Lichtstärken==
In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben. Die Fotos sind aus der gleichen Perspektive mit gleichen Einstellwerten und der gleichen Kamera (1,5s Belichtungszeit, Blende 2,8, ISO 100) fotografiert und zeigen so die Helligkeits- und Ausleuchtungsunterschiede. Alle Scheinwerfer wurden vorher gleich eingestellt. Alle Mopeds (bis auf 35W HS1) sind mit dem gleichen Fahrer belastet und laufen mit mittlerer Drehzahl.
{| class="wikitable"
|-
! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht [lm] !! Fernlicht [lm] !! Abblendlicht !! Fernlicht
|-
| 15W Bilux || ??? || ??? || foto 1 || foto 2
|-
| 25W Bilux S1 || 315 ||435 || foto 1 || foto 2
|-
| 35W Bilux S2 || 465 || 650 || foto 1 || foto 2
|-
| 35W HS1 || 525 || 825 || foto 1 || foto 2
|-
| 55/60W H4 || 1000 || 1650 || foto 1 || foto 2
|}
== Einstellung ==
Die korrekte Einstellung des Scheinwerfers ist wichtig, um den Gegenverkehr nicht zu blenden und eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn zu erreichen. Dazu wird das Mopped auf einer ebenen Fläche 5m von einer Wand entfernt aufgestellt und der Scheinwerfer eingeschaltet. Das Mopped steht nicht auf dem Hauptständer und ist mit dem schwersten Fahrer + ein wenig Extra-Gewicht belastet.
Mit dem Zollstock wird nun die Höhe der Scheinwerfermitte über Boden ermittelt. Auf dieser Höhe -5cm muss auf der Wand die Hell-Dunkel-Grenze verlaufen. Ist dies nicht der Fall, wird mit der Einstellschraube unten rechts am Scheinwerfer nachjustiert.
[[Kategorie:Elektrik]]
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1085
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2012-09-04T22:28:09Z
Moeffi
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text/x-wiki
==Scheinwerfereinsätze==
===Spatz===
Unterschied zwischen Neckermann und DDR Version mit Fotos eintragen
===Vogelserie===
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Scheinwerfereinsätze: Den alten 15/15W Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe und den neueren, asymmetrischen, welcher mit 25/25W oder 35/35W Bilux bestückt werden kann. Der Lampenhalter des symmetrischen Scheinwerfers kann keine 25W oder 35W Leuchtmittel aufnehmen. Wird von SLMZ auf eine andere Simson Zündung umgerüstet muss also der Scheinwerfereinsatz mit gewechselt werden. Für den asymmetrischen Scheinwerfer gibt es einen speziellen Lampenhalter mit 15W Sockel. Dies ist im Falle der Verwendung als Ersatzteil nötig, da der Scheinwerfer mit symmetrischer Streuscheibe nicht mehr erhältlich ist.
''Kommentar: Die symmetrische Streuscheibe streut das Licht relativ diffus in der Gegend herum. Das Abblendlicht ist noch halbwegs fokussiert und brauchbar (wenn auch dank 15W sehr dunkel). Das "Fernlicht" bewirkt jedoch vor Allem, dass die Ränder deutlich stärker ausgeleuchtet werden, wobei in der Mitte (und damit in der "Ferne") ein dunkler Fleck entsteht. Schön zu sehen ist dies bei den Vergleichsfotos der Lichtstärken. Man achte beim 15W Fernlicht auf den riesigen Schatten des vorderen Kotflügels.''
===S 50 / S 51 / SR 50===
Scheinwerfereinsätze für Tittenlampe / flache Lampe
===H4===
Gerade, wenn man die [[VAPE]]-Zündanlage im Moped verbaut hat, ist es sinnvoll und nahezu unabdingbar, die erhöhte vorhandene Lichtleistung ausgiebig zu nutzen und das schwächelnde Vorderlicht umzurüsten. Seit ein paar Jahren gibt es dafür bei verschiedenen Motorradzulieferern Scheinwerfereinsätze, die als Einzelner Frontscheinwerfer E-geprüft sind und annähern passende Maße haben um sie in Simsonmodellen zu verbauen. Alle im Zubehör kaufbaren Scheinwerfer sind für den Einsatz von H4-Lampen mit 55/60W ausgelegt und es gibt sie in Streuglasoptik und als Klarglasversion.
Shops, in denen solche Reflektoren zu bekommen sind, sind Louis, Polo und einige Simson-Onlineshops. Die Preise liegen bei etwa 29-35€ und Leuchtmittel sind jeweils dabei. Die Scheinwerfer werden mit Größenangaben von 130-140mm verkauft, wobei die unterschiedlichen Durchmesser nicht an einheitlicher Stelle gemessen sind. Einige Händler geben den maximalen Durchmesser an, andere den Durchmesser des Scheinwerferglases, welches oft kleiner ist.
==== Einbau ====
Je nach Simsonmodell, Hersteller und Scheinwerferversion differieren die nötigen Anpassungsarbeiten am Fahrzeug. Prinzipiell ist zu sagen, dass der neue Scheinwerfereinsatz so einzubauen ist, wie der alte. Ist dies geschehen, so benötigt der Scheinwerfer keine Abnahme und keine Begutachtung durch eine Prüfstelle. Am Beispiel der beiden Scheinwerferversionen von Louis werden im folgenden die nötigen Anpassungsarbeiten vorgestellt.
==== Streuglaseinsatz ====
Der Streuglaseinsatz ist optisch dem Originalteil sehr ähnlich und darum für den Liebhaber alter Fahrzeuge mit neuer unsichtbarer Technik durchaus geeignet. Die Maße des Scheinwerfers sind in folgendem Bild ersichtlich.
[[Datei: Streuglas_Maße.jpg|120px|thumb|left]]
Der maximale Außendurchmesser ist etwas kleiner als der Serienscheinwerfer, so dass es sehr fummelig ist, den Reflektor mit den beiden Haltepratzen zu zentrieren im Reflekorhalter. Die professionelle Lösung ist hier, sich aus 1mm Stahlblech zwei neue Halter zu bauen, die jeweils etwa 2mm länger sind. Der Fingerfertige schafft es jedoch auch so, den Scheinwerfer zu zentrieren. Die Lampenabdeckung aus Plastik passt ohne Probleme und ohne Nachbearbeitung, da der Lampenring einen Innendurchmesser von ca. 138mm besitzt und somit gut über das Reflektorglas gestülpt werden kann.
==== Klarglasscheinwerfer ====
[[Datei:Klarglas Maße.jpg|120px|thumb|right|verbauter Scheinwerfer in Klarglasoptik mit Maßen]]
Der Klarglaseinsatz wirkt sportlich und hat mit Originaloptik nichts zu tun. Da er zugelassen ist, darf er aber natürlich auch verbaut werden.
Die Montage auf dem serienmäßigen Reflektorhalter ist absolut einfach, da der maximale Außendurchmesser mit 146,5mm groß genug ist, damit die seriellen Haltepratzen gut Griff haben. ABER dieser Scheinwerfer hat eine Besonderheit des Streuglases, da dieses doppelt abgesetzt ist.
Dies hat zur Folge, dass der aufgesetzte Lampenring am zweiten Absatz hängenbleibt und dann vom Gehäuse absteht. An dieser Stelle ist Handarbeit gefragt. Mit einem Dremel mit grobem Zylinderfräsaufsatz wird der Lampenring von 138 auf das Maß von 141,5 gweitet. Dann passt auch der Einsatz ordentlich rein.
==Lampen==
Es ist bei weitem nicht egal, was für eine Lampe man in seinen Scheinwerfer baut. Es bestehen große Qualitätsunterschiede, welche sich dann auch in der Fahrbahnausleuchtung direkt bemerkbar machen. Die Zeitschrift MOTORRAD hat dazu im Jahr 2010 einen Test für H4 Lampen durchgeführt - die Ergebnisse könnt ihr [http://www.schwalbennest.de/simson/beleuchtungsvergleich-108031.html#post1253707 im Forum] nachlesen.
Bedenkt auch, dass auf den Lampen nur die Watt''klasse'' vermerkt ist und nicht der reale verbrauch. Welche Lampe maximal wieviel verbrauchen darf ist in [https://www.dropbox.com/s/8g77ns9egmwzrj2/r-37-gluehlampen-pdf.pdf ECE R37] festgelegt. Lampen mit hoher Lichtstärke nutzen den maximal zulässigen Verbrauch aus und entwickeln zusammen mit fortschrittlicher Technologie mehr Licht als eine "Standard" Lampe. Von Philips gibt es die Eco Baureihe, die stattdessen mit weniger Verbrauch und selbiger Technologie "normal" helles H4 Licht erzeugt. Somit lassen sich unter Verwendung einer solchen Lampe im Zweifelsfall (z.B. bei einer DUO Lichtanlage) ein paar Watt (ca 20%) einsparen.
==Lichtstärken==
In der folgenden Tabelle sind die Lichtstromwerte der Scheinwerfer in Lumen angegeben. Die Fotos sind aus der gleichen Perspektive mit gleichen Einstellwerten und der gleichen Kamera (1,5s Belichtungszeit, Blende 2,8, ISO 100) fotografiert und zeigen so die Helligkeits- und Ausleuchtungsunterschiede. Alle Scheinwerfer wurden vorher gleich eingestellt. Alle Mopeds (bis auf 35W HS1) sind mit dem gleichen Fahrer belastet und laufen mit mittlerer Drehzahl.
{| class="wikitable"
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! Scheinwerfereinsatz !! Abblendlicht [lm] !! Fernlicht [lm] !! Abblendlicht !! Fernlicht
|-
| 15W Bilux || ??? || ??? || foto 1 || foto 2
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| 25W Bilux S1 || 315 ||435 || foto 1 || foto 2
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| 35W Bilux S2 || 465 || 650 || foto 1 || foto 2
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| 35W HS1 || 525 || 825 || foto 1 || foto 2
|-
| 55/60W H4 || 1000 || 1650 || foto 1 || foto 2
|}
== Einstellung ==
Die korrekte Einstellung des Scheinwerfers ist wichtig, um den Gegenverkehr nicht zu blenden und eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn zu erreichen. Dazu wird das Mopped auf einer ebenen Fläche 5m von einer Wand entfernt aufgestellt und der Scheinwerfer eingeschaltet. Das Mopped steht nicht auf dem Hauptständer und ist mit dem schwersten Fahrer + ein wenig Extra-Gewicht belastet.
Mit dem Zollstock wird nun die Höhe der Scheinwerfermitte über Boden ermittelt. Auf dieser Höhe -5cm muss auf der Wand die Hell-Dunkel-Grenze verlaufen. Ist dies nicht der Fall, wird mit der Einstellschraube unten rechts am Scheinwerfer nachjustiert.
[[Kategorie:Elektrik]]
d3cafa9473961c6f25c6b18bef3cf8039b334f24
M53
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/* Zweite Weiterentwicklung (/2) */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Konstruktionsmerkmale==
Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber.
Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS).
Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden.
Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein.
Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen.
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ-Vergaser]]. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe [[Vergaser 16N1|BVF 16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
Mit der Umgestaltung des Motorblocks wurde auch von gleitgelagerter auf nadelgelagerter Kurbelwelle gewechselt, sodass M53/2 mit 1:50 gefahren werden können.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1978 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
|-
| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
|-
| M53/1 KH || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Handschaltung || 0299554
|-
| M53/11 AR || [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Halbautomatik || 0540333
|-
| M54 KF || [[SR 4-3|Sperber]] || 2081449
|-
| M54/11 || [[SR 4-4|Habicht]] || 2228851
|-
| M52 || [[SR 4-1|Spatz]] || 1660529
|-
|}
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
03425fed9ea9278aed5c639ed067eda23b143e0b
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/* Motornummern */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:M54_KF.jpg|thumb|Schnittmodell des M54 KF]]Bei der Motorenbaureihe '''M53''' handelt es sich um einen von [[Simson]] entwickelten Zweitaktmotor mit einem [[Hubraum]] von 50cm³- Dieser Motor war lange Zeit das Standardtriebwerk der Suhler Kleinkrafträder und verrichtete seine Arbeit in den Modellen der [[Vogelserie]], bei der [[Schwalbe|KR 51 und und 51/1]] sowie im [[S 50]]. Darüber hinaus kam er auch beim [[Duo]] zum Einsatz.
Über die Bauzeit wurde der Motor immer weiter verbessert und modifiziert. So gab es neben der "Standardversion" mit 3 Gängen auch Varianten mit zwei (M52) oder vier (M54) Gängen. Ebenso wurde bei den Motoren von [[SR 4-3|Sperber]] und S 50 statt der Gebläsekühlung eine Fahrwindkühlung verwendet.
Nachfolger des M53 war ab 1980 der [[M501]].
==Konstruktionsmerkmale==
Der M53 ist quadrathubig ausgelegt. Das bedeutet, dass Bohrungsdurchmesser des Zylinders und Hub der Kurbelwelle gleich sind (40mm). Der "Quadrathuber" ist ein Kompromiss zwischen bei niedriger Drehzahl kraftvollem, aber behäbigem und nicht hoch drehendem Langhuber und sportlichem, aber Drehzahlhungrigem Kurzhuber.
Die weitaus meisten Exemplare der Gattung M53 sind Gebläsegekühlt, was sich auch in der Motorbezeichnung (siehe Nomenklatur, "Lüfter") niederschlägt. Das Gebläse sitzt auf dem [[Polrad]] auf der [[Kurbelwelle]]. Dadurch ist auch bei hohen Drehzahlen und geringer Geschwindigkeit (z.B. beim Befahren einer langen Steigung) gewährleistet, dass der Motor immer gut gekühlt ist. Nachteil des Gebläses ist, dass es selbstverständlich Antriebsleistung benötigt, die dem Rest des Motors abhanden kommt (ca. 0,2 PS).
Die Kurbelwellenlager werden vom Getriebeöl geschmiert. Das hat einerseits zur Folge, dass (ausser bei zu niedrigem Ölstand im Getriebe) die Lager stets hervorragend geschmiert werden. Andererseits erfordert diese Konstruktion, dass die Lager in Richtung Kurbelgehäuse abgedichtet werden müssen. Gehen die dafür verwendeten Wellendichtringe kaputt, muss zur Reparatur der gesamte Motor zerlegt werden.
Letztendlich haben die M53 Motoren aufgrund der Gebläsekühlung und der vom Getriebeöl geschmierten Hauptlager den Ruf, robuster und standfester, aber im Falle des Falles auch komplizierter in der Reparatur zu sein.
Die Drehbewegung der Kurbelwelle wird von einer Schraubenfederkupplung in das klauengeschaltete Getriebe übertragen.
==Nomenklatur==
An der genauen Motorbezeichnung kann man sehr genau erkennen, um welche Variante in welcher Entwicklungsstufe es sich handelt.
Vorangestellt ist stets ein '''M''' für "Motor" und eine '''5''' für den [[Hubraum]] von 50 Kubikzentimetern. Die anschließende Zahl (2, 3 oder 4) gibt die Anzahl der Gänge an. Darauf folgt ein Querstrich '''/''', hinter dem die Entwicklungsstufe angegeben ist. Bei den Urmodellen gibt es demzufolge keinen Querstrich, die Nachfolger werden als '''/1''' und '''/2''' bezeichnet.
Abschließend folgt eine Reihe von Großbuchstaben, die die Ausstattung des Motors symbolisieren. Hier bedeuten:
*'''K''': Kickstarter (Alle Motoren der M53 Reihe verfügen über Kickstarter)
*'''F''': Fußschaltung (im Gegensatz zu Handschaltung)
*'''H''': Handschaltung
*'''L''': Lüfter (Ausführung mit Kühlgebläse, Regelfall, Fahrtwindkühlung nur bei Spatz und Sperber)
*'''R''': Roller (Schaltwippe statt Fußschalthebel an der Schwalbe)
Einige Beispiele:
*M53/1KFR: Motor der /1er Schwalbe zwischen 1968 und 1980
*M54KF: Motor des Sperbers
*M53/2KF: Motor des S50
==Entwicklungsschritte==
===Erstentwicklung (''/0'')===
Während ihrer langen Bauzeit wurde die M53 Baureihe stetig verbessert und den Anforderungen angepasst. Die ersten Exemplare wurden zwischen 1964 und 1968 gebaut und wie folgt verwendet:
*Schwalbe KR51: M53KFR und M53KHL
*Spatz SR4-1SK: M52KH
*Star SR4-2: M53KFL
*ab 1966 Sperber SR4-3: M54KF
Besondere Merkmale dieser ersten Baureihe sind die Verwendung eines kürzeren [[Krümmer]]s, ein Zylinder mit dreieckigem Vergaserflansch bei den Dreigangmodellen und zunächst [[NKJ-Vergaser]]. Ca 1966 wurde die gesamte Produktion auf Vergaser der Reihe [[Vergaser 16N1|BVF 16N1]] umgestellt. Alle Modelle (ausser Sperber) hatten einen T-förmigen Luftfilter direkt am Vergaser.
===Erste Weiterentwicklung (/1)===
1968 wurde die M53 Reihe weiterentwickelt, und alle Modelle erhielten ab jetzt eine nachgestellte /1 in der Bezeichnung, um dies zu verdeutlichen. Der Zylinder der gebläsegekühlten M53 Varianten bekam veränderte Steuerzeiten und einen Vergaserflansch mit nur noch 2 Verschraubungen. Der Krümmer wurde länger, und die Ansauganlage komplizierter:
*Bei der Schwalbe wurde die Ansaugluft durch den Luftfilter am Knieblech in einen neuen Luftberuhigungskasten geführt, von wo sie durch eine voluminöse Gummimuffe zum Vergaser geleitet wurde.
*Der Star bot nicht die Platzverhältnisse der Schwalbe und musste sich daher mit einem neu gestalteten Luftfilterkasten begnügen.
Durch diese Maßnahmen wurde eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Motoraufladung#Saugrohraufladung Resonanzaufladung] des Zylinders, und somit eine verbesserte Drehmomentcharakteristik erreicht. Das voluminösere System der Schwalbe funktioniert etwas besser, woraus sich der Leistungsunterschied von 0,2 PS erklärt.
Schwalbe und Star hießen ab jetzt:
*Schwalbe KR51/1: M53/1KFR
*Star SR4-2/1: M53/1KFL
Bei Sperber und Spatz wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Der sich schlecht verkaufende Sperber wurde 1972 zum Habicht modifiziert. Dazu wurde dem Motor Zylinder, Ansauganlage und Ritzel vom Star aufgesetzt. Diese Variante heißt M54/11KFL
===Zweite Weiterentwicklung (/2)===
Der nächste Entwicklungsschritt vollzog sich 1975. In diesem Jahr wurden Star und Habicht durch das neu konstruierte [[S 50]] ersetzt. Als Motor des S50 fand eine Weiterentwicklung des M53, der M53/2KF Verwendung. Der neue, fahrtwindgekühlte Zylinder hat auf die Ansauganlage des S50 (mit [[Herzkasten]]) abgestimmte Steuerzeiten. Des weiteren befindet sich am Zylinderkopf kein Motoraufhängungspunkt mehr. Alle bisherigen M53 Varianten hatten als Motoraufhängepunkte am Zylinderkopf und hinten oben am Motorblock zwei gummigelagerte Buchsen. Der M53/2 Motorblock wurde so modifiziert, dass sich nun hinten oben und hinten unten zwei ungedämpfte Aufhängepunkte befinden. Hierbei ist die Position des oberen Aufhängepunktes identisch mit der Position der alten, gummigedämpften Aufhängung.
Weitere Modifikationen am S50 Motor sind die Neugestaltung von Lichtmaschinen- und Kupplungsdeckel.
Die Schwalbe erhielt (mit einer gewissen Übergangszeit, in der noch alte Motorgehäuse aufgebraucht wurden) ebenfalls den neuen M53/2 Motorblock, ansonsten blieb aber alles beim Alten, weswegen sie weiterhin KR51/1 hieß.
Schwalbemotoren ab Baujahr 1975 werden somit als M53/2KFR bezeichnet.
Mit der Umgestaltung des Motorblocks wurde auch von gleitgelagerter auf nadelgelagerter Kurbelwelle gewechselt, sodass M53/2 mit 1:50 gefahren werden können.
==Motornummern==
Das obere Pleuellager war zunächst als Bronzebuchse ausgeführt, was ein [[Gemisch|Mischungsverhältnis]] von 1:33 notwendig machte. 1975 wurde die Konstruktion geändert und ein [[Nadellager]] verbaut, wodurch ein Mischungsverhältnis von 1:50 möglich wurde. Im folgenden sind die Motornummern aufgelistet, ab denen das Nadellager verbaut wurde
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!| Motor || verbaut in || Nadellager ab Motornummer
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| M53/1 KF || [[SR 4-1|Star]] und [[KR 51/1|Schwalbe]] mit Fußschaltung) || 1900508
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|}
== Siehe auch ==
[[Schaltungseinstellung]]
[[Kategorie:Motor]]
a457055fbb59aa87b9e6438cbc72b8b1d1e6e9b2
Blinker
0
222
1079
683
2012-08-27T15:15:39Z
Prof
28
/* Kann ich die Blinker abbauen? */
wikitext
text/x-wiki
Der '''Blinker''' oder ''Fahrtrichtungsanzeiger'' dient im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern zur Information über eine Änderung der Fahrtrichtung oder die Ankündigung hierzu. Fast alle [[:Kategorie:Simson-Fahrzeug|Simson-Modelle]] seit der [[Vogelserie]] verfügen über Blinker.
==Technik==
Ältere Fahrzeuge wie die Vertreter der Vogelserie oder die [[Schwalbe]] verfügen über Lenkerendblinker, aufgrund ihrer Form auch Ochsenaugen genannt. Da diese leicht durch den Fahrer verdeckt werden können, sind sie von hinten weniger gut sichtbar als eine Blinkanlage mit vier Leuchten, wie sie beispielsweise bei [[S 51]] oder [[SR 50]] zum Einsatz kommt.
Das Blinken selbst wird durch einen [[Blinkgeber]] oder die [[ELBA]] erzeugt.
==Recht==
===Kann ich die Blinker abbauen?===
Ein häufig diskutiertes Thema ist die Frage, ob man die Blinker auch weglassen kann, da diese doch für Kleinkrafträder nicht grundsätzlich vorgeschrieben sind. Allerdings gilt: Was einmal montiert war und somit Teil des in der [[Allgemeine Betriebserlaubnis|Allgemeinen Betriebserlaubnis]] beschriebenen Fahrzeugs ist, muss auch weiterhin vorhanden und funktionstüchtig sein. Wer dennoch - aus welchen Gründen auch immer - auf Blinker verzichten will will, muss sein Fahrzeug für eine Einzelabnahme einem Sachverständigen vorstellen. Ausnahme: Fahrtrichtungsanzeiger sind in der Fahrzeug - ABE als wahlweiser Rüstzustand vorgesehen. Dies ist bei den Simson-Fahrzeugen allerdings nicht der Fall.
===Nachbaublinker===
Beim Anbau neuer Blinker ist darauf zu achten, dass diese ein ECE oder EG Prüfzeichen oder eine deutsche Bauartgenehmigung (Prüfzeichen: Wellenlinie) haben, da sie sonst nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind. Ist ein solches Prüfzeichen vorhanden und erfolgt die Montage innerhalb der vorgeschriebenen Parameter, ist der Anbau solcher Blinker problemlos und ohne Eintragung möglich. Gerade bei den Ochsenaugen ist es allerdings wichtig, dass diese eine Zulassung für vorne ''und'' hinten haben, was nur bei national genehmigten Teilen (Prüfzeichen: Wellenlinie) der Fall ist.
Eine weitere beachtenswerte Tatsache ist, dass die Blinkergläser bei Nachbauten der Original-Ochsenaugen in der Regel kein E-Prüfzeichen haben. Ein paar echte DDR-Gläser im Regal können also Gold wert sein.
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Recht]]
85526ad9646119beccfcf5615d641b608a626416
Kette
0
105
1080
1064
2012-08-27T18:37:51Z
Zschopower
26
Kettenmass eingefügt
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kette''' bei [[Simson]]-[[Kleinkraftrad|Kleinkrafträdern]] ist eine geteilte Einfachrollenkette. Grösse und Rollenzahl ist modellspezifisch. Geschlossen wird die Kette mit einem Kettenschloss. Dabei ist zu beachten, dass das Schliessblech so aufgesetzt wird, dass der geschlossene Teil in Laufrichtung zeigt.
Die Kette überträgt die Leistung vom [[Antriebsritzel]] am Motor auf den [[Mitnehmer]] am Hinterrad. Geschützt wird die Kette durch zwei Kettenschutzschläuche gegen Feuchtigkeit und Dreck, dadurch wird die Kettenlebensdauer stark erhöht.
Trotzdem muss man der Kette ab und an ein wenig Beachtung schenken:
* einmal jährlich oder nach ca. 3000 km ist die Kettenspannung zu überprüfen und im Bedarfsfall nach Lösen von Achse und Achsmutter mit den Kettenspannern nachzuspannen.
* [[Datei:Kettenrolle.jpg|200px|thumb|right|gebrochene Kettenrolle]] nach Abnehmen des rechten Motorgehäusedeckels kann man die Kette auf gebrochene Rollen überprüfen. Dazu wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Findet man bei sorgfältiger Sichtprüfung jeder einzelnen Rolle zwei oder mehr defekte Rollen, sollte man die Kette und am Besten auch gleich das Abtriebsritzel und den Mitnehmer austauschen.
* die Kette kann nach dieser Prüfung durch Einbringen von Fliessfett auf die ablaufende Kette gleich geschmiert werden.
Soll die Kette gewechselt werden, ohne dass der Mitnehmer ausgetauscht wird, kann man die alte Kette öffnen, die neue Kette anhängen und beim Ausziehen der alten Kette gleich mit einziehen. Sonst muss man einen Draht durch den Kettenschutzschlauch ziehen und damit die neue Kette einziehen.
Bei dieser Arbeit sind die Kettenspanner und die Achsverschraubung zu lösen und die Hinterradachse möglichst weit nach vorne zu schieben.
Kettenmass: 1/2 x 5,4
Kettenlängen:
Simson SR4-x = 110 Glieder
Simson KR51/1 = 114 Glieder
Simson KR51/2 = 112 Glieder
Simson S50 = 112 Glieder
Simson S51 = 110 Glieder
Simson S70 = 110 Glieder
Simson SR50 = 94 Glieder
Simson SR80 = 94 Glieder
Simson Duo = 114 Glieder
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie: Wartung]]
c1eb404c81f156cc5812193c79974c2e52718887
H4 Scheinwerfer
0
345
1083
1039
2012-09-04T07:48:32Z
Prof
28
Seiteninhalt nach Verschiebung obsolet; Weiterleitung eingerichtet
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT [[Scheinwerfer#H4 Scheinwerfer]]
b321fb8585713a1d2f8ceeedeb128b894a7dd19b
1084
1083
2012-09-04T07:49:10Z
Prof
28
Weiterleitung nach [[Scheinwerfer#H4]] erstellt
wikitext
text/x-wiki
#REDIRECT [[Scheinwerfer#H4]]
680ed93268effef71594b4a04c540b114b88bc5e
Liste der KR 50 Fahrgestellnummern
0
351
1086
1054
2012-09-15T07:43:32Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Liste der KR 50 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[KR 50]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[KR 50]] ||
|-
| 1959 || 000001 || 01375x
|-
| 1960 || 02486x || 04503x
|-
| 1961 || 04896x || 07756x
|-
| 1962 || 08146x || 09756x
|-
| 1963 || 11105x || 16052x
|-
| 1964 || 16202x || 164299
|}
[[Kategorie:Liste]]
966283492f2add37d3fce18a0c4772191a1373f3
Liste der S 50-Fahrgestellnummern
0
225
1087
1046
2012-09-15T07:49:13Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 50|S 50 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Die offizielle Produktion der S 50 endete mit der Fahrgestell-Nr. 4789535.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1975 || 4100000 || 419041x
|-
| 1976 || 419364x || 431000x
|-
| 1977 || 431050x || 443884x
|-
| 1978 || 444013x || 457103x
|-
| 1979 || 457392x || 470195x
|-
| 1980 || 470340x || 4789535
|-
| Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx
|}
[[Kategorie:Liste]]
3e5b6318b4fc1393ac2127b971f591afbe870b75
Liste der S 51-Fahrgestellnummern
0
226
1088
1047
2012-09-15T07:58:29Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[S 51|S 51 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die S 70 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden. Ab 1990 wurde die [[S 51]] / [[S 70]] Baureihe durch die [[S 53]] / [[S 83]] Baureihe abgelöst, wobei in der Anfangszeit die Baureihen noch parallel produziert bzw. Lagerbestände abverkauft wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
1979 wurde eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. Die offizielle Serie begann mit der FIN 4790001. Mitte 1990 wurde von der S 53 / S 83 eine Vorserie von etwa 100 Stück zu Erprobungszwecken aufgelegt. (Bereich FIN 6334100-200).
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1979 || 4662700 || 4662800
|-
| 1980 || 4790001 || 484989x
|-
| 1981 || 485341x || 502393x
|-
| Sperrbereich || 495xxxx || 497xxxx
|-
| 1982 || 502546x || 515755x
|-
| 1983 || 516399x || 531379x
|-
| 1984 || 531833x || 549010x
|-
| 1985 || 549097x || 567443x
|-
| 1986 || 567547x || 583396x
|-
| 1987 || 583725x || 598625x
|-
| 1988 || 599771x || 613794x
|-
| 1989 || 614308x || 628155x
|-
| 1990 || 628825x || 639999x
|-
| 1990 || 6400000 || 64010xx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1991 || 640176x || 64053xx
|-
| || Suhler Fahrzeug Werke ||
|-
| 1992 - S 53|| 640557x || 641034x
|-
| 1992 - S 83|| 641181x || 641377x
|-
| 1993 - S 53|| 645664x || 64xxxxx
|-
| 1993 - S 83|| 641447x || 641703x
|-
| 1994 || 64xxxxx || 64xxxxx
|-
| 1994 - WMI|| WSU2M00V1RS000001 || WSU2M00V1RSxxxxxx
|-
| 1995 - WMI|| WSU2M00V1SS000001 || WSU2M00V1SSxxxxxx
|-
| 1996 - WMI|| WSU2M00V1TS000001 || WSU2M00V1TSxxxxxx
|-
| 1997 - WMI|| WSU2M00V1VS000001 || WSU2M00V1VSxxxxxx
|-
| 1998 - WMI|| WSU2M00V1WS000001 || WSU2M00V1WSxxxxxx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1999 - WMI|| WSZ2M00V1XS000001 || WSZ2M00V1XSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V1YS000001 || WSZ2M00V1YSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2M00V10S000001 || WSZ2M00V10Sxxxxxx
|-
| 2001 - WMI|| WSZ2M00V11S000001 || WSZ2M00V11Sxxxxxx
[[Kategorie:Liste]]
f5bb13be1caa830280e3e00d1cd489a4d1562840
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
0
349
1089
1057
2012-09-15T08:11:35Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Liste der SR 1 und 2 Fahrgestellnummern
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des Mopeds zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 1|SR 1]] ||
|-
| Vorserie || V01 || V50
|-
| 1955 || 000001 || 02486x
|-
| 1956 || 02577x || 12149x
|-
| 1957 || 12548x || 151657
|-
| || [[SR 2]] ||
|-
| 1957 || 200000 || 30021x
|-
| 1958 || 30880x || 44558x
|-
| 1959 || 45084x || 589773
|-
| || [[SR 2#SR 2E| SR 2 E]] ||
|-
| 1959 || 589774 || 59111x
|-
| 1960 || 59124x || 72763x
|-
| 1961 || 73198x || 86074x
|-
| 1962 || 86735x || 98486x
|-
| 1963 || 99278x || 107107x
|-
| 1964 || 107161x || 1106432
|-
| || Nachserie / Austauschrahmen ||
|-
| 1964 - ca. 1975 || 1106433 || 119404x
|}
[[Kategorie:Liste]]
26d1f83dfaeca71ead00ade3b8074078497ef247
Liste der SR 4-1 Spatz-Fahrgestellnummern
0
324
1090
1045
2012-09-15T08:17:27Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-1|Spatz]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[Vogelserie|SR 4-1 "Spatz"]] ||
|-
| 1964 || 2000000 || 202154x
|-
| 1965 || 203429x || 206304x
|-
| 1966 || 206892x || 210780x
|-
| 1967 || 211280x || 211772x
|-
| 1968 || 212833x || 213604x
|-
| 1969 || 213788x || 2153421
|-
| 1970 || 2153422 || 216333x
|-
| 1971 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1972 || 217028x || 217131x
|-
| 1973 || 2xxxxxx || 2xxxxxx
|-
| 1974 - 1976 || 217363x || 217685x
|}
[[Kategorie:Liste]]
91cf8eb218e4d5eda490f301fd4c66cfaaf3ef62
Liste der SR 4-2 Star-Fahrgestellnummern
0
328
1091
1055
2012-09-15T08:27:17Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-2|Star]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
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|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || SR 4-2 ||
|-
| 1964 || 3000000 || 300378x
|-
| 1965 || 300383x || 302227x
|-
| 1966 || 302297x || 304207x
|-
| 1967 || 304497x || 3068070
|-
| || SR 4-2/1 ||
|-
| 1968 || 3068071 || 310664x
|-
| 1969 || 311709x || 3163030
|-
| 1970 || 3163031 || 321452x
|-
| 1971 || 32200xx || 327941x
|-
| 1972 || 328552x || 336051x
|-
| 1973 || 33638xx || 344781x
|-
| 1974 || 345192x || 352533x
|-
| 1975 || 352802x || 3533231
|-
| || Nachserie / Austauschrahmen ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3533232 || 36020xx
|}
[[Kategorie:Liste]]
a107ccef91aa595690fb4bcc381f644ecd2a4605
Liste der SR 4-3 Sperber-Fahrgestellnummern
0
325
1092
1043
2012-09-15T08:33:27Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-3|Sperber]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-3|Sperber]] ||
|-
| 1966 || 3500000 || 350526x
|-
| 1967 || 350688x || 352090x
|-
| 1968 || 352158x || 353463x
|-
| 1969 || 3534xxx || 3553423
|-
| 1970 || 3553424 || 356819x
|-
| 1971 || 357414x || 357831x
|-
| 1972 || 358372x || 3583980
|-
| || Nachserie / Austauschrahmen||
|-
| 1972 - ca. 1984 || 3583980 || 359688x
|}
[[Kategorie:Liste]]
a7d6a812bc83147c3050d3bfd6d5a89ea738e121
Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern
0
326
1093
1044
2012-09-15T08:37:40Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-4|Habicht]] ||
|-
| 1971 || 3650000 || 3650xxx
|-
| 1972 || 365024x || 366218x
|-
| 1973 || 366324x || 368791x
|-
| 1974 || 369017x || 372527x
|-
| 1975 || 372639x || 3729471
|-
| || Nachserie / Austauschrahmen ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37430xx
|}
[[Kategorie:Liste]]
48cc37fc77970de3e21b358afb132e28129b3b13
Liste der SR 50-SR 80-Fahrgestellnummern
0
327
1094
1048
2012-09-15T08:48:43Z
Hallo-stege
31
wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] der [[SR 50|SR 50 - Reihe]] und [[SR 80|SR 80 - Reihe]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben. Im gleichen Nummernbereich liegen die SR 80 Baureihen, welche jeweils in Losen zu 100 - 1000 Stück produziert wurden.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen eine mit "FU" beginnende Nr. und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| 1986 || 8000000 || 803281x
|-
| 1987 || 803284x || 807708x
|-
| 1988 || 807772x || 812999x
|-
| 1989 || 813167x || 818067x
|-
| 1990 || 818401x || 821424x
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1991 || 821898x || 821898x
|-
| || Suhler Fahrzeug Werke ||
|-
| 1992 || 822489x || 822537x
|-
| 1993 || 822582x || 822859x
|-
| 1994 || 822885x || 823072x
|-
| 1994 - WMI|| WSU2R00V1RS000001 || WSU2R00V1RSxxxxxx
|-
| 1995 - WMI|| WSU2R00V1SS000001 || WSU2R00V1SSxxxxxx
|-
| 1996 - WMI|| WSU2R00V1TS000001 || WSU2R00V1TSxxxxxx
|-
| 1997 - WMI|| WSU2R00V1VS000001 || WSU2R00V1VSxxxxxx
|-
| 1998 - WMI|| WSU2R00V1WS000001 || WSU2R00V1WSxxxxxx
|-
| || Simson GmbH ||
|-
| 1999 - WMI|| WSZ2R00V1XS000001 || WSZ2R00V1XSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2R00V1YS000001 || WSZ2R00V1YSxxxxxx
|-
| 2000 - WMI|| WSZ2R00V10S000001 || WSZ2R00V10Sxxxxxx
|-
| 2001 - WMI|| WSZ2R00V11S000001 || WSZ2R00V11Sxxxxxx
[[Kategorie:Liste]]
82a7ea71f8ba976547d618ea6e3f2a1c8a7cc4eb
Diebstahlsicherung
0
354
1095
2012-11-12T20:37:51Z
Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Unsere Simson-Modelle haben zumeist zwei "Schlösser" - das Zündschloss, dass diesen Namen nicht verdient. Es ist nämlich nur ein Zündlichtschalter, denn alle…“
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text/x-wiki
Unsere Simson-Modelle haben zumeist zwei "Schlösser"
- das Zündschloss, dass diesen Namen nicht verdient. Es ist nämlich nur ein Zündlichtschalter, denn alle "Zünd-Schlüssel" sind identisch und können auch durch einen Schraubendreher o.ä. ersetzt werden. (Ausnahme ab SR50)
- das Lenkerschloss. Das ist auch relativ leicht zu knacken.
Wer seine Simson auf zugänglichem Gelände oder gar am Strassenrand abstellen muss, der sollte ein wenig in den Diebstahlschutz investieren und ein gutes Schloss kaufen, dass lang genug ist, um nicht nur durch ein Rad und um eine Schwinge zu reichen, sondern möglichst auch noch um einen Laternen- oder Zaunpfahl o.ä. geführt werden kann.
Auch für uns sollte die Fahrrad-Regel gelten, dass ein Schloss mindestens 10% vom Fahrzeugwert kosten sollte.
721263964ffbabc6bb59f8dad1c6e80c5803fa49
Hycomat
0
329
1096
982
2012-12-02T18:44:21Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
'''Hycomat''' ist die Bezeichnung der automatischen Kupplung in einer speziellen, für Behinderte gebauten Version des Trabant.
Fälschlicherweise wird die automatische Kupplung in den Motoren [[M53|M53/11 AR]] der Schwalbe [[KR 51/1|KR 51/1 S]] und in der [[Duo|DUO]] oftmals auch so bezeichnet.
13f5250f4235f8ea4568428ad427b57a6e0ae234
Zündlichtschalter
0
135
1097
921
2012-12-11T17:36:17Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind.
Er hat vier Position, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
{| class="wikitable"
|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
| style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Züdnung ein'''
|-
|style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51
|-
! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30
|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[http://img370.imageshack.us/img370/9463/s51zsmitdraht5wa.jpg Belegung in bunt]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
3c0995e6348b7300450991c61b102ab1ba9faee5
Polrad
0
88
1098
822
2013-01-23T13:19:40Z
Zschopower
26
Gewindegrösse Abzieher
wikitext
text/x-wiki
Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Strom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher (M27 x 1,25) von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann.
[[Kategorie:Elektrik]]
478eed2d09c3512d5c253f2f494b8b7083a85412
Spezialwerkzeug
0
96
1099
820
2013-01-23T13:54:17Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
Wer den Simson-Motor zerlegen( "spalten") will oder auch nur das [[Polrad]] demontieren möchte, braucht dazu mindestens einen '''Polradabzieher''' (Gewinde M27 x 1,25). Zusätzlich wird ein Kolbenstopper oder ein Haltband benötigt, um das Polrad festzuhalten, wenn die Mutter M10x1 gelöst oder wieder festgeschraubt werden soll.
Es wird dringend abgeraten, das Polrad mit einem anderen Werkzeug abzuziehen oder bei vorhandenem Abzieher mit einem Schraubendreher o.ä. zu blockieren. Defekte und/oder Verletzungen lassen sich dann kaum vermeiden.
Weitere Werkzeuge zur Motor(de)montage sind Auszieh- und Eindrückwerkzeuge speziell für die Kurbelwelle. Die Gewinde auf der Kurbelwelle sind beidseitig Feingewinde M10x1.
Der Einsatz dieser Spezialwerkzeuge ist mehr als sinnvoll. Behilft man sich stattdessen mit normalen Werkzeug, führt dies in den meisten Fällen zu irreparablen Schäden, auch wenn man auf den ersten Blick erfolgreich zu sein scheint.
==Übersicht==
{| class="wikitable zebra" width="100%"
|-
! Nummer !! Name !! M53 !!M54 !!M53/11 !!M5x1 !!M542
|-
| V 002 || Trennvorrichtung Motorgehäuse || || || || x || x
|-
| || Trennvorrichtung Motorgehäuse || x || x || x || ||
|-
| V 003 || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || || || || x ||x
|-
| || Einziehvorrichtung für Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 006 || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || || || ||x ||x
|-
| || Ausdrückvorrichtung Kurbelwelle || x || x || x || ||
|-
| V 009 || Montagedorn für Getriebeschaltung || || || ||x ||x
|-
| V 011 || Haltevorrichtung Antriebsritzel || x || x || x ||x ||x
|-
| V 012 || Gegenhalter Antriebskettenrad || x || x || x || x ||x
|-
| V 013 || Montagehülse Schnurfeder || || || ||x ||x
|-
| V 014 || Montagehülse Rundring 12x2 || || || || x ||x
|-
| V 015 || Montagehülse f. Wellendichtring || || || || ||
|-
| || Montagehülse Dichtring 20x30x7 || x || x || x || ||
|-
| V 017 || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x ||x ||x
|-
| || Heizpilz Kurbelwellenlager || x || x || x || ||
|-
| W 004 || Vorspanner Kickstarterfeder || || || ||x ||x
|-
| D 38 || Polradabzieher || x || x || x ||x ||x
|-
| EV 32 || Kolbenbolzen Entferner || x || x || x ||x || x
|-
| EV 33 || Montagedorn Kolbenbolzen || x || x || x ||x ||x
|-
| EV 37001-20 || Haltegabel Kolben ||x || x || x ||x || x
|-
| DV 37 || Halteband Schwungscheibe || x || x || x ||x ||x
|-
| DV 70 || Abzieher Kugellager 6000 || x || x || x || x ||x
|-
| || Kolbenring-Spannband || x || x || x ||x ||x
|-
| || Spanner Kupplungsfedern || x || x || || ||
|-
| || Haltevorrichtung Mitnehmer || x || x || x || ||
|-
| || Abzieher Freilauf || || || || ||x
|-
| || Einführhülse Schaltwelle || x || x || x || ||
|-
| || Spannvorrichtung Kupplungsautomatik || || || x || ||
|-
|}
==Selbstgefertigte Spezialwerkzeuge==
Einige Spezialwerkzeuge kann man sich aus Altteilen selbst anfertigen:
===Halter für Primärritzel===
[[Datei:halter_fuer_primaerritzel.jpg|200px|thumb|right|Halter für Primärritzel an einem M53]]
Dieser Halter kann aus einem verschlissenen Kupplungskorb und einem Stück Flachstahl einfach selbst angefertigt werden. Der Kupplungskorb wird zerlegt, indem die Stellen, an dem der Korb selbst mit seinem Zahnrad verpresst ist, ausgebohrt werden. Aus dem so gewonnenen Zahnrad wird einfach ein Stück Verzahnung herausgeflext, und dieses dann an ein gewinkeltes Stück Flachstahl geschweißt. Dieses Werkzeug wurde einfach "frei Schnauze" aus Teilen aus der Schrotttonne gebaut, weswegen es weder besonders schön aussieht, noch eine Zeichnung existiert.
===Halter für Kupplungsmitnehmer M53===
[[Datei:Halter_fuer_Kupplungsmitnehmer_M53.jpg|200px|thumb|right|Kupplungshalter für M53]]
Aus einer alten Kupplungslamelle und einem Rundstahl kann man sich dieses Werkzeug, dass das Festziehen der Zentralmutter erleichtert, anfertigen. Die hier zu sehende Version mit gewinkeltem Rundstahl ist nicht empfehlenswert. Wenn man das Werkzeug auf der Werkbank abstützt, entsteht ein Hebelarm, der dazu führt, dass sich der Motor beim Festziehen der Mutter immer nach oben bewegen möchte. Besser ist es, den Rundstahl gerade zu lassen und durch eine der Öffnungen des Kupplungskorbes nach draußen zu führen. Aus diesem Grund ist das Werkzeug auf diesem Bild auch an der Kickstarterwelle abgestützt.
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GS74
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2013-02-28T17:46:52Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
Simson GS74 / Simson GS100
Die GS74 wurde nach erfolgreichen Tests 1973 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Neuentwicklung unterschied sich vollkommen von der alten Baureihe (GS50 und GS75).
Das Fahrwerk:
hydraulische, doppelt wirkende Teleskop-Gabel mit 185mm Federweg (Gleitrohr aus Aluminium, Tragrohre aus hochfestem Präzisionsstahlrohr)
Gabelbrücken, oben wie unten geklemmt, wurden aus Magnesium gefertigt
das Hinterrad wurde mittels hydraulisch dämpfenden Federbeinen gefedert
Federweg 110mm.
Doppelschleifenrahmen, hergestellt aus hochfestem, geschweißt-gezogenem Präzisionsstahlrohr
Tank und vorderes Schutzblech aus glasfaserverstärktem Polyester (GFP)
Nadelgelagerte Hinterradschwinge, hinterer Mitnehmer aus Magnesium
Kettenkasten gekapselt (das höhere Gewichte und der geringfügig zu erwartende Kraftverlust wurde zugunsten einer längeren Lebensdauer des Antriebes in Kauf genommen
überarbeiteter, aus Magnesium gefertigter Mitnehmer.
Trommelbremsen (vo. & hi.) auf 160mm Durchmesser vergrößert, hartverchromte Bremsflächen für deutlich bessere Bremswirkung sowie Minimierung des sogenannten Wärmefadings
die neu entwickelte Hinterradnabe bekam 6 Zapfen die in den Mitnehmer greifen. Als Dämpfungselement wurden nun 6 einzelne Gummikappen verwendet um die Auflagefläche und damit die verschleißfördernde, im Fahrbetrieb auftretende Verformung des Dämpferelements (durch Bremshitze und Übertragung der Motorkraft) im Vergleich zur alten Bauweise drastisch zu reduzieren.
Vorderer Kotflügel aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Polyester)
Der Tank wurde ebenfalls aus glasfaserverstärktem Kunststoff (Polyester) gefertigt. Es war der erste Tank aus GFK der im DDR-Geländesport eingesetzt wurde
Antriebskette vollgekapselt
Der Motor:
Die Gehäuseteile und Deckel der 75ccm und der 100ccm-Variante wurden aus Magnesium gegossen.
Elektronische Zündung
Blockbauweise des Motors, das Getriebe mit seinem Gehäuse wurde an das Kurbelwellengehäuse angeflanscht.
Klauengeschaltetes Siebenganggetriebe mit nadelgelagerten Losrädern (komplett fußgeschaltet)
dreifach gelagerte Kurbelwelle bestehend aus 2 Schulterkugellagern und einem Rillenkugellager, unten geführtes Pleuel mit Käfignadellager in beiden Hubraumvarianten, Anlaufscheiben aus Bronze
Kurbelwelle der 100ccm-Variante erhielt neben einer größer konzipierten Kurbelwelle auch größere Pleuellager
Nadelgelagerter Kolbenbolzen, käfiglos
Zentralschwimmervergaser (genaue Bezeichnung unbekannt, wird beim nächsten Besuch in Suhl in Erfahrung gebracht!)
Zylinder:
75ccm Zylinder > 46mm Hub / 45mm Bohrung (schlitzgesteuert)
100ccm Zylinder > 50mm Hub / 50mm Bohrung (drehschiebergesteuert), größerer Vergaserdurchlass
Zylinderneigung wurde von 30° auf 10° reduziert um den Kühleffekt der vergrößerten Kühlfläche des Breitrippenzylinders zu erhöhen
Stahlkolbenringe in beiden Zylindervarianten
Hartverchromte Lauffläche (Zylinderlaufbuchse)
Kennlinienverlauf beider Zylinder wurden bewusst auf gutes Drehmoment ausgelegt
(Infos von Mazte)
6124054c23375aeaee8334cd16a63153c7ebe41a
Reifen
0
80
1101
920
2013-04-07T23:06:18Z
Moeffi
27
Traglastberechnung nach ECE 75 nachgetragen
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
==Verschleiß==
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Bezeichnungen==
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*43 = 155 kg
*46 = 170 kg
==Berechnung des Lastindex==
Aufmerksamkeit beim Reifenkauf ist vor allem Bezüglich des Lastindex geboten. Der angegebene Lastindex bezieht sich immer auf den Geschwindigkeitsindex. Ist die Höchstgeschwindigkeit kleiner, wird entsprechend der [http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/44476/publicationFile/41762/r-75-reifen-fuer-kraftraeder-pdf.pdf ECE Regelung 75] umgerechnet. Die Umrechnungstabelle aus dem verlinkten PDF ist hier wiedergegeben:
{| class="wikitable center"
|-
| rowspan="4" | Geschwindigkeit (km/h)|| colspan="10"| Tragfähigkeitsänderung (%)
|-
| Moped || colspan="3"| Felgendurchmesser bis einschl. 12" || colspan="6"| Felgendurchmesser ab 13"
|-
| colspan="4" | Geschwindigkeitsindex || colspan="6" | Geschwindigkeitsindex
|-
| B || J || K || L || J || K || L || M || N || P und darüber
|-
| 30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30
|-
| 50 || 0 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30
|-
| 60 || 0 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23
|-
| 70 || 0 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16
|-
| 80 || 0 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +14
|-
| 90 || 0 || +5 || +5 || +7,5 || +5 || +5 || +7,5 || +7,5 || +7,5 || +12
|-
| 100 || 0 || 0 || 0 || +5 || 0 || 0 || +5 || +5 || +5 || +10
|-
| 110 || 0 || -7 || 0 || +2,5 || 0 || 0 || +2,5 || +2,5 || +2,5 || +8
|-
| 120 || 0 || -15 || -6 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +6
|-
| 130 || 0 || -25 || -12 || -5 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +4
|-
| 140 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
|}
Beispiel: Eine Schwalbe hat eine hintere Achslast von 180kg. Der K30 36J kann 125kg bei 100km/h. Bei Höchstgeschwindigkeit der Schwalbe von 60 km/h gilt also eine Traglast von 125kg x 1,23 (Tabellenwert in der Spalte 60 / Zeile J) = 153,75kg => Die Traglast reicht nicht aus da sie kleiner ist als die Achslast.
==Profile==
===Heidenau===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
|-
|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
|-
|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
|-
|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
|-
|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
|-
| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
|-
|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
|-
| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
|-
| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
|-
| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
|-
|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
|-
| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
|-
|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
|-
! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
|-
|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
|-
|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]|| 015 || 2,75x16 ||P
||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig
|-
| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
0abe034f3f9447e4438cb28e78ba04e2e31a38e7
1102
1101
2013-04-07T23:10:34Z
Moeffi
27
/* Berechnung des Lastindex */
wikitext
text/x-wiki
Alle Simson Mopeds und Roller fahren auf Luftreifen mit Schlauch. Sie wurden in der DDR von Pneumant hergestellt, heute von Heidenau in Sachsen.<br/>
Gleich nach den Bremsen gehören Reifen zu den wirklich sicherheitsrelevanten Bauteilen an einem Fahrzeug. Nur die regelmässige Überprüfung von [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] und Profil durch Fahrerin bzw. Fahrer, nicht nur im Rahmen der jährlichen [[Inspektion]], stellt sicher, dass Mängel sofort auffallen und behoben werden können.
==Verschleiß==
[[Datei:TWI_flanke.jpg|200px|thumb|TWI Markierung an der Reifenflanke]]
[[Datei:TWI_steg.jpg|200px|thumb|TWI Steg in der Hauptrille]]
[[Datei:DOT.jpg|200px|thumb|DOT Nummer an der Reifenflanke]]
Mögliche Fehler:
* zu geringes Profil führt zu schlechter Haftung auf der Strasse und damit zur Gefahr beim Bremsen und Feuchtigkeit ins Rutschen zu kommen
* zu geringer [[Reifenluftdruck|Luftdruck]] lässt den Reifen auf der Felge wandern, es kann zum Ventilabriss kommen
* Ozonrisse bei alten Reifen erhöhen die Gefahr des Platzens
* bei alten Reifen härtet die Gummimischung aus, der Reifen haftet nicht mehr ausreichend auf der Strasse, Rutschgefahr besonders bei Nässe (alte Pneumant-Reifen sollen nicht mehr gefahren werden)
Das Alter des Reifens lässt sich anhand der [http://de.wikipedia.org/wiki/DOT-Nummer DOT Nummer] erkennen. Die absolute Verschleißgrenze zeigen die TWI (Tyre Wear Index) Markierungen an. An der Reifenflanke sind kleine Dreiecke mit der Beschriftung "TWI" angebracht. An diesen Stellen befindet sich ein kleiner Steg in der Hauptrille des Profils. Ist der Reifen soweit abgefahren, dass der TWI Steg gleichhoch wie der Rest des Reifens ist, ist die Verschleißgrenze erreicht. Im Regelfall erreichen Reifen an Simsons diese Verschleißgrenze nicht, da sie Vorher aufgrund des Alters (nach ca 6 Jahren) zu tauschen sind.
==Bezeichnungen==
Geschwindigkeitsindizes [GI] bedeuten:
*B = 50km/h
*J = 100km/h
*M = 130km/h
*P = 150km/h
Lastindizes [LI] bedeuten:
*31 = 109 kg
*36 = 125 kg
*43 = 155 kg
*46 = 170 kg
==Berechnung des Lastindex==
Aufmerksamkeit beim Reifenkauf ist vor allem Bezüglich des Lastindex geboten. Der angegebene Lastindex bezieht sich immer auf den Geschwindigkeitsindex. Ist die Höchstgeschwindigkeit kleiner, wird entsprechend der [http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/44476/publicationFile/41762/r-75-reifen-fuer-kraftraeder-pdf.pdf ECE Regelung 75] unter Zuhilfenahme der [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Kategorie:Datenblatt Achslast] umgerechnet. Die Umrechnungstabelle aus dem verlinkten PDF ist hier wiedergegeben:
{| class="wikitable center"
|-
| rowspan="4" | Geschwindigkeit (km/h)|| colspan="10"| Tragfähigkeitsänderung (%)
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| Moped || colspan="3"| Felgendurchmesser bis einschl. 12" || colspan="6"| Felgendurchmesser ab 13"
|-
| colspan="4" | Geschwindigkeitsindex || colspan="6" | Geschwindigkeitsindex
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| B || J || K || L || J || K || L || M || N || P und darüber
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| 30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30
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| 50 || 0 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30 || +30
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| 60 || 0 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23 || +23
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| 70 || 0 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16 || +16
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| 80 || 0 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +10 || +14
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| 100 || 0 || 0 || 0 || +5 || 0 || 0 || +5 || +5 || +5 || +10
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| 120 || 0 || -15 || -6 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +6
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| 130 || 0 || -25 || -12 || -5 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || +4
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| 140 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
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|}
Beispiel: Eine Schwalbe hat eine hintere Achslast von 180kg. Der K30 36J kann 125kg bei 100km/h. Bei Höchstgeschwindigkeit der Schwalbe von 60 km/h gilt also eine Traglast von 125kg x 1,23 (Tabellenwert in der Spalte 60 / Zeile J) = 153,75kg => Die Traglast reicht nicht aus da sie kleiner ist als die Achslast.
==Profile==
===Heidenau===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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| [[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]] || K 30 || 2 1/2-16 || B || 31 || KR 50 / Achtung: 50km/h!
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|[[Datei:heidenau_k30.jpg|100px|thumb|]]|| K 30 || 2 3/4-16 || J || 36 || Original auf alten Vögeln, Ersatz für K30 B
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|[[Datei:Heidenau_K32.jpg|100px|thumb|]] || K 32 || 2,75-16 || M || 46 || Enduro / Original auf S 51 E
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|[[Datei:heidenau_k35.jpg|100px|thumb|]]|| K 35 || 2,75-16 || P || 46 || Etwas wuchtiger und steifer als K30 J, gleiche Gummimischung, mehr Lamellen (besser auf nasser Fahrbahn als K30 J)
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|[[Datei:heidenau_k361.jpg|100px|thumb|]]|| K 36/1 || 2 3/4-16 || J || 46 || Modernstes DDR-Profil und beliebter Straßenreifen, gleiche Gummimischung wie K30 und K35, runder als die obenstehenden
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| [[Datei:Heidenau_K42.jpg|100px|thumb|]] || K 42 (M+S) || 2,75-16 || M || 46 || Sowohl als Winterreifen (M+S) als auch als Sommervariante erhältlich
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|[[Datei:heidenau_k43.jpg|100px|thumb|]]|| K 43 || 2,75-16 || P || 46 || Angeblich auf Nässe sehr gut
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| Bild || K 46 || 2 3/4-16 || B/M || 36/46 || Enduro
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| Bild || K 49 || 2,75-16 || P || 46 || Enduro
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| Bild || K 52 || 2,75-16 || M || 46 || reiner Geländereifen
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|[[Datei:Heidenau_K55.jpg|100px|thumb|]]|| K 55 || 2 3/4-16 || J || 46 || Semislick
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| Bild || K 66 || 80/80-16 || J || 46 || SnowTex Winterreifen, Freigabe für 1,5x16 Felge bei Heidenau erhältlich
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|}
===VeeRubber===
{| class="wikitable sortable"
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! class="unsortable" | Bild des Profils !! Bezeichnung !! Größe !! GI !! LI !! class="unsortable" | Anmerkung
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|[[Datei:VeeRubber_94.jpg|100px|thumb|]]|| 094 || 2,75x16 || |||| Straßenprofil, günstig, bei Nässe schmierig, sehr schwer aufzuziehen
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|[[Datei:veerubber_43p.jpg|100px|thumb|]]|| 015 || 2,75x16 ||P
||43|| Auf trockener Fahrbahn recht gut, bei Nässe etwas schmierig
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| Bild || VRMx099R || 2,75-16 || || || Slick
|-
| Bild || 185 || 2,75-16 || || || Winterreifen
|-
|}
===Sava===
*SAVA MC26 80/80-16 straßenzugelassener Semislick
==Winterreifen==
Die seit dem 4.12.2010 geltende Winterreifenpflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist so formuliert, dass es aktuell im Forum noch Diskussionen gibt, ob diese Pflicht überhaupt nicht für Zwei- und Dreiradfahrzeuge gilt.<br/> Abgesehen von einer möglichen Verpflichtung kann jedem nur geraten werden, nur noch mit Winterbereifung zu fahren, wenn die Witterungsverhältnisse es erfordern. Oder vorübergehend auf das Mopedfahren zu verzichten.
Auch ohne Bußgeld und Flensburger Punkte ist jeder Ausrutscher und jeder Unfall ein erhebliches Risiko für Mensch und Maschine.
===verfügbare Winterreifen===
Es sind für die Simson-Kleinkrafträder verschiedene explizit als Winter- oder Allwetterreifen bezeichnete Modelle am Markt verfügbar. Dies sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
* Heidenau K 42 Silica
* Heidenau K 66 "SnowTex"
* VeeRubber VRM 094
==Siehe auch==
[[Reifenwechsel]]
== Web-Links ==
http://de.wikipedia.org/wiki/Reifen<br/>
http://www.reifenwerk-heidenau.de/
[[Kategorie:Fahrwerk]]
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Kolben und Zylinder
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/* Kolbenringe */
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
[[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]]
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
In eine bereits eingelaufene Garnitur sollte man keine neuen Kolbenringe einsetzen. An der glatt gewordenen Zylinderwand laufen diese sich nur langsam und schlecht ein. Daraus folgt Leistungsverlust. Aus Verschleißgründen nur die Ringe zu tauschen ist ebenso Mist. Wenn die Kompression so weit gesunken ist dass gehandelt werden muss, sind nicht nur die Ringe verschlissen sondern auch der Zylinder, sodass wie hier beschrieben nachgearbeitet werden muss.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung einölen, Öl einziehen lassen und auflegen
*Kolbenbolzen probeweise in den Kolben einsetzen. Er muss mit leichtem Druck, aber ohne großen Kraftaufwand ''saugend'' in die Bohrung gleiten. Ist die Passung zu locker: zurückschicken, da Ausschussware. Ist die Passung zu eng die Bohrung im Kolben mit einer verstellbaren Reibahle vorsichtig aufreiben. Ansonsten ist die Gefahr, bei warmem Motor Klemmer rund um das Bolzenauge zu bekommen, groß.
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse). Somit wird vermieden dass der Sicherungsclip durch die Bewegung des Kolbens zum Schwingen angeregt wird und aus seinem Sitz springt.
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*Kolbenhaltegabel (zwei Hölzer o.Ä. gehen auch) auf die Fußdichtung legen und an der Kurbelwelle drehen bis der Kolben auf der Haltegabel aufsitzt.
*Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert).
[[Kategorie:Motor]]
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Zündzeitpunkt
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link zu net-harry eingefügt
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Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten.
Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht.
Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle.
Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus.
Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt.
Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt.
Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen.
Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen")
In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen.
Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung.
Wie man den Zündzeitpunkt einer Unterbrecherzündung einstellt ist [http://moser-bs.de/ auf net-harrys Homepage] beschrieben.
[[Kategorie:Zündung]]
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Vergaser
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/* Funktionsweise */
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[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der '''Vergaser''' ist ein Bauteil von großer Bedeutung. Er ist für die Aufbereitung des [[Gemisch|Benzin]]-Luft-Gemisches zuständig.
== Funktionsweise ==
Wichtig für eine korrekte Funktion des Vergasers ist die richtige Einstellung. Diese kann diversen Tabellen im Internet und hier im Schwalbenwiki (unter den jeweiligen Vergasertypen) entnommen werden. Hilfreich für die Einstellung des Schwimmers ist die [[Senfglasmethode]].
== Verwendete Vergaser ==
*[[NKJ-Vergaser]]
*[[Vergaser 16NK|16NK]]
*[[Vergaser 16N1|16N1]]
*[[Vergaser 16N3|16N3]]
*[[BING]]
== Reinigung ==
Wenn aus dem Tank Krümel oder Wassertröpfchen in den Vergaser gelangen, ist die Gefahr gross, dass sich eine Düse zusetzt und die Gemischzusammensetzung abmagert oder gar nicht mehr zündfähig ist. <br/>
Dann ist eine Vergaserreinigung fällig. Dazu schraubt man den Vergaser ab und nimmt ihn vollständig auseinander. Alle Düsen und Kanäle werden am besten mit Druckluft ausgeblasen.<br/>
Eine Vergaserreinigung kann man allerdings nicht oft genug machen, bis man kapiert hat, dass unbedingt vorher das Benzin, der Benzinhahn und der Tank gereinigt werden müssen.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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Motor hat keine Leistung
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text/x-wiki
Was ist zu prüfen, wenn der Motor wenig oder so gut wie keine Leistung mehr hat?<br/>
Er springt zwar an, will aber keine "Wurscht vom Brot ziehen".
* [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Z%C3%BCndzeitpunkt Zündzeitpunkt] ist grandios daneben: einstellen.
* Motor läuft viel zu '''fett''': [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Vergaser Vergaser] und Kurbelwellen-Dichtringe überprüfen
* [http://www.schwalbennest.de/simson/wiki/index.php?title=Auspuff Auspuff] ist zugepeekt oder auch verstopft: säubern
* '''Kompression''' ist zu niedrig: die [[Garnitur]] (Kolben und Zylinder) ist verschlissen: erneuern
[[Kategorie:Fehlersuche]]
[[Kategorie: Motor]]
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Auspuff
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Moeffi
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[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]]
Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. Die Verbindung zum [[Zylinder]] stellt der [[Krümmer]] her.
==Funktionsweise==
Die Funktionsbereiche Konus und Gegenkonus sind auf der [http://www.schwabenkart.de/KnowHow/2Takte.html Schwabenkart Seite] sehr schön erklärt. Im Anschluss an das dort gezeigte System befindet sich in der Simson-Abgasanlage noch ein Schalldämpfer, in dem die Druckwellen durch mehrmalige Richtungsumkehr des Gasstroms aufgezehrt werden nachdem sie ihre Pflicht und Schuldigkeit getan haben. Der Schalldämpfereinsatz trägt natürlich auch zu den Druckverhältnissen der schwingenden Gassäule bei, sodass eine Entfernung desselbigen nicht nur zu einem lautstarken Polizeimagneten, sondern auch zu Leistungseinbußen führt.
==Varianten==
an verschiedenen Modellen wurden verschiedene Auspuffvarianten verbaut. Im Wesentlichen unterscheidet man 3 Hauptvarianten:
===Kurzer Auspuff===
Dieses Teil wurde an den SR1 und SR2 Mopeds sowie am SR4-1 Spatz verbaut.
===Standard Auspuff===
Der Simson Standardauspuff wurde 1964 an Star und Schwalbe erstmals vorgestellt und bis zum Produktionsende des VEB FAJAS kaum verändert. Alle Varianten sind gasdynamisch gesehen gleich bzw sehr ähnlich und somit austauschbar. Ein solcher Auspuff ist auch oben als Schnittmodell an einem SR50 montiert abgebildet.
Im laufe der Zeit wurden einige Modifikationen durchgeführt:
* Wegfall der Dichtschnur am Übergang zum Krümmer ca XXXX
* Wechsel vom spitzen Endschalldämpfergehäuse ("Spitztüte" oder "Zigarre" zum zylindrischen ca 1974
* Sichtbare Schweißnaht am Übergang vom Einlaufkonus zum zylindrischen Teil ca XXXX
* Wechsel von schmaler zu breiter Auspuffschelle ca XXXX
* Zusätzliches Hitzeschutzblech an den S51 Enduro Modellen
Darüberhinaus gibt es Schalldämpfereinsätze mit 2 oder 4 Röhrchen.
===Nachwende-Kompaktanlage===
Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Varianten je nach bbH. Diese Auspuffanlagen sind nicht zerlegbar und für 60km/h-Modelle ungeeignet
==Original vs. Nachbau==
Der Auspuff ist eines der Bauteile wo sich der Erhalt eines bereits patinierten Originals oder der Erwerb eines originalen Simson-Teils gegenüber den weit verbreiteten Nachbauteilen lohnt. Wenn man auf perfekte Optik verzichten kann ist ein original-Exemplar meist noch nicht mal teurer als ein neuer Nachbau.
Die Qualität der Nachbau Auspuffanlagen ist an mehreren Stellen problematisch:
* Die Qualität der Verchromung ist aufgrund des niedrigen Verkaufspreises durchgängig schlecht. Teilweise bieten Händler in Deutschland neu verchromte Nachbau-Auspuffanlagen an, die etwas teurer sind und dieses Problem somit umgehen.
* Die allerbilligsten Nachbauten haben anstatt des Gegenkonus nur ein Prallblech. Wer oben die Funktionsweise verstanden hat kann sich nun leicht zusammenreimen, warum das Moped damit keine Wurst mehr vom Teller zieht.
* Selbst bei den besseren Varianten streuen die Maße teils recht stark um die Werksvorgaben von Simson. Da diese für den Resonanzeffekt eminent wichtig sind, kommt es beim verbauen eines Nachbau-Auspuffs oft zu Leistungseinbußen.
* Im Auspuff sind einige gerollte Blechteile eingeschweißt. Oftmals ist der Umformvorgang bei diversen Nachbauten schludrig ausgeführt, sodass z.B. der Gegenkonus nicht geschlossen oder das Endrohr zu weit zugedrückt sind.
* Am Übergang zum Krümmer sind Nachbauten sofort konisch, sodass die Auspuffschelle nicht vernünftig greifen und somit abdichten kann.
==Reinigungsverfahren==
Aufgrund der unsauberen und unvollständigen Verbrennung in einem schlitzgesteuerten Zweitaktmotor kommt es über die Zeit zu einer Ansammlung von Verbrennugsrückständen, der sogenannten Ölkohle, im Auspuff. Dies mindert zunächst schleichend die Leistung und führt schließlich dazu, dass der Motor kein Vollgas mehr annimmt. Für die Reinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allen gemein ist, dass die unverbrannten Ölrückstände im Auspuff den Dreck verkleben sodass es sinnig ist, dies zunächst zu ändern. Als erster Schritt wird immer der Auspuff vom Moped genommen und vollständig zerlegt.
===chemische Keule===
Verschiedene Hausmittel sind zum lösen von organischen Verbindungen (wie z.B. Fetten und Ölen) gedacht und funktionieren auch im Auspuff. Backofenreiniger und Rohrreiniger lösen z.B. diese Verbindungen chemisch auf. Zumindest der Rohrreiniger ist dabei jedoch nicht unproblematisch, da er auch vor dem Stahl des Auspuffs nicht halt macht. Bei Einsatz eines solchen Mittels sollte also hinterher [http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralisation_(Chemie) neutralisiert] werden, wenn man keinen Expressrost im Auspuff haben möchte.
===Ausbrennen===
Das Ausbrennen kann richtig angewandt sehr effektiv sein, genießt aber einen zweifelhaften Ruf. Der Grund liegt darin, dass zuviel Hitze die Chrom- oder Emaillebeschichtung des Auspuffs zerstört. Zahlreiche Leute legen einen auszubrennenden Auspuff einfach ins Lagerfeuer oder kokeln mit Heißluftfön oder Gasbrenner daran herum, bis der Auspuff glüht. Das die Beschichtung soetwas nicht beschädigungsfrei überlebt ist nicht weiter verwunderlich.
Möchte man die Beschichtung erhalten, muss man einfach blos darauf achten, dass sie nicht zu Warm wird. Für verchromte Anlagen kann man z.B. aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Anlauffarbe Anlauftabelle] entnehmen, dass man 200°C nicht überschreiten sollte. Dies kann z.B. laufend mit einem Infrarotthermometer überprüft, und die Hitzequelle rechtzeitig gelöscht werden. Im Grunde muss man das Öl im Inneren des Auspuffs nur anzünden, stellt man den Auspuff dann schräg hin, brennt es durch den Kamineffekt weg. Ob man nun mit Benzin oder einer Lötlampe oder sonstwas arbeitet ist eigentlich egal.
Beim Ausbrennen entsteht ein sehr dichter, giftiger Qualm. Man braucht also ein freies Feld oder belastbare Nachbarn.
===mechanische Reinigung===
Ist der Schmock im Auspuff auf thermische oder chemische Weise von seiner Klebrigkeit befreit worden, kann man mechanisch nacharbeiten. Bei einem ausgebrannten Auspuff reicht es meist, den Auspuff mit einem Gummihammer oder Stück Holz abzuklopfen, die getrocknete Ölkohle fällt dann heraus.
Eine aufgedröselte Bowdenzugseele, am anderen Ende von einer Bohrmaschine angetrieben, ist ebenso effektiv.
Man kann sich auch eine große Unterlegscheibe mit 2 Muttern auf das Ende einer Gewindestange schrauben und den Auspuff damit, auch ohne vorherige Entfettung, vom Krümmerende her ausschaben.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Vergaser 16N1
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/* Siehe auch */
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text/x-wiki
[[Bild:16N1-5.jpg|thumb|Vergaser 16N1-5]]Der [[Vergaser]] 16N1 wurde in verschiedenen Varianten von den Berliner Vergaser- und Filterwerken hergestellt und kam an den verschiedensten Fahrzeugen der Firma [[Simson]] zum Einsatz. Welche Variante die richtige ist, ist dem untenstehenden Datenblatt entnehmbar. Hierbei richtet sich die Wahl des Vergasertyps weniger nach der Motorenbaureihe als vielmehr nach der im Fahrzeug vorhandenen Ansauganlage.
Seit einigen Jahren gibt es diesen Vergasertyp auch wieder neu zu kaufen.
== Merkmale ==
Die einzelnen Modelle des 16N1 unterscheiden sich in vielen Kleinigkeiten, die sich nicht allein auf wechselbare Details wie Düsenbestückung oder Teillastnadelstellung beschränken. Daher ist es meist nicht möglich, ein Modell in das andere zu "verwandeln".
== Wartung ==
=== Einstellung ===
[[Bild:16N1_Oberteil.jpg|thumb|Vergaseroberteil 16N1-5 mit Leerlaufluftregulierungsschraube (1), Überlauf (2) und Kolbenschieberanschlagschraube (3)]]Vor der Einstellung des Leerlaufes sollte man ausschließen können, dass nicht andere Faktoren für einen fehlerhaften Leerlauf verantworlich sind. Also wird zumindest die [[Zündkerze]] auf ordnungsgemäßen Zustand und Elektrodenabstand überprüft. Dann wird der Motor warmgefahren und das Fahrzeug bei laufendem Motor aufgebockt. Wenn der Motor nicht selbstädig weiterläuft, dreht man die Kolbenschieberanschlagschraube so weit hinein, bis der Motor sicher läuft.
Nun wird die Leerlaufluftregulierungsschraube bis zum Anschlag hineingedreht. Dann dreht man die langsam heraus, bis die höchste Drehzahl bei gleichmäßigem Motorlauf erreicht ist. Die richtige Stellung der Schraube findet sich auch in der untenstehenden Tabelle. Anschließend wird die Leerlaufrehzahl durch Herausdrehen der Kolbenschieberanschlagschraube so eingestellt, dass der Motor sicher läuft. Zur Verbesserung des Übergangsverhaltens kann die Leerlaufluftregulierungsschraube wieder 1/4 bis 1/3 Umdrehung hineingedreht werden. Noch weiteres Hineindrehen führt aber ausser einer Verbrauchserhöhung zu nichts.
=== Reinigung ===
Von Zeit zu Zeit (speziell, wenn der Motor häufig stottert oder viel Dreck im [[Tank]] ist) ist es notwendig, den Vergaser zu reinigen. Hierzu wird der Vergaser ausgebaut. Zunächst erfolgt die äusserliche Reinigung, am besten durch Abwischen mit einem bezin- oder verdünnergetränkten Lappen. Als nächstes ist das Innenleben dran. Der Vergaser wird geöffnet und alle Düsen herausgeschraubt (Merken, welche Düse wohin gehört!). Die Düsen werden gründlich gereinigt und am besten mit Luft durchgeblasen, um Verunreinigungen zu entfernen ('''Achtung''': keine harten Gegenstände(Draht, etc.) zum reinigen der Düsen verwenden). Wer will, kann auch noch alle Vergaserteile in Benzin einlegen.Zum Schluss alles wieder zusammenbauen (Dichtung nicht vergessen) und ggf. neu einstellen.
=== Überlauf und Schwimmernadelventil ===
Für einen überlaufenden Vergaser kann es nur drei Ursachen geben.
*Der Schwimmer hat ein Problem: Alle Schwimmer-Fehler führen dazu, daß er im falschen Moment (oder gar nicht) das Schwimmernadelventil schließt. Er ist also
**zu schwer (z.B. durch nachgebesserte Lötstellen...)
**undicht (läuft mit Benzin voll und wird somit zum "Taucher")
**an den Metallzungen falsch eingestellt
**an dem Stift der ihn befestigt, verklemmt.
*Das Schwimmernadelventil schließt nicht mehr richtig oder ist undicht.
*Der Überlauf ist verstopft. Wenn der Benzinüberlauf verstopft ist oder der daran angeschlossene Schlauf eingeklemmt ist, läuft der Vergaser auch über, da die Luft nicht entweichen kann und im Vergaser ein Überdruck entsteht, der das Benzin heraus drückt.
'''Problemlösung''': Zuerst den Überlaufschlauch abnehmen und testen, ob er noch überläuft. Anschließend nachsehen, ob das Loch im Vergaser vom Überlauf frei ist. Wenn das Problem weiterhin besteht:
*Vergaser ausbauen und auseinandernehmen
*Benzinschlauch anschließen, Schwimmer gefühlvoll gegen das Schwimmernadelventil drücken. Die kleine Spitze in der Nadel nicht mit reindrücken.
*Vergaser richtig herum halten. Benzinhahn öffnen. Wenn kein Benzin durchgeht ist das Schwimmernadelventil auf jeden Fall dicht.
*Schwimmer ausbauen (Stift mit dünnem Nagel oder dünnem Körner vorsichtig rausschlagen oder einfach rausschütteln. Dabei den Schwimmer nicht verbiegen.)
*Schwimmer schütteln und hören, ob er klötert oder ob Flüssigkeit drin ist. In beiden Fällen auf jeden Fall einen neuen Schwimmer besorgen. Wenn das Schwimmernadelventil dicht war müsste das Problem beseitigt sein.
Abschließend gefundene Probleme beseitigen und den Vergaser gründlich reinigen, da er sowieso gerade offen ist. Wenn sehr viel Dreck drin ist den Tank und das Benzinsieb mal untersuchen, sonst ist gleich das nächste Problem da. Ansonsten: Zusammenbauen.
== Siehe auch ==
[[Datenblatt Vergaser 16N1]]<br>
[[BING vs. BVF]]<br>
[[Startvergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Vergaser]]
69a5c577cdd5cad793daaad1b2397d1b1f5edd02
Bremse
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1109
2013-05-17T21:40:20Z
Moeffi
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Die Seite wurde neu angelegt: „Noch in Arbeit!!! - moeffi ==Übersicht== ==Unterschiede bei Einzelkomponenten== Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduc…“
wikitext
text/x-wiki
Noch in Arbeit!!! - moeffi
==Übersicht==
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise einer Simplex-Trommelbremse==
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen.
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel:
===Konstruktionsfehler korrigieren===
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eintragen lassen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
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Noch in Arbeit!!! - moeffi
==Übersicht==
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte.
Auf der Bremsankerplatte (1) finden sich der Bremsnocken (2), die zwei Bremsbacken (3) sowie die Rückstellfedern (4) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (5). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Der Bremsnocken verdreht sich dann und drückt dadurch die Backen auseinander, welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt.
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt. Wird diese Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel ein Drehmoment um den Lagerbolzen, das gleichsinnig mit der Betätigungskraft ist. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen.
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Dies ist jedoch wirklich vernünftig nur mit einer Fräse möglich, da man kaum so genau feilen kann.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eintragen lassen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
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2013-05-28T01:27:39Z
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==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der Schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke.
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kräfte und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (sie dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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Moeffi
27
/* Funktionsweise */
wikitext
text/x-wiki
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der Schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke.
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kräfte und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (sie dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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/* Trommel */
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==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind Asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleinerer Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der Schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken nicht gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Bremskraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke.
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kräfte und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst Reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (sie dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die Getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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1119
1118
2013-05-28T12:20:53Z
Moeffi
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rechtschreibkorrektur
wikitext
text/x-wiki
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke.
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
c4c0cffab14ddb032321d1ac366bd16296ae52d7
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2013-05-28T23:23:39Z
Moeffi
27
/* Funktionsweise */
wikitext
text/x-wiki
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen.
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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2013-06-03T16:00:22Z
Moeffi
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/* Funktionsweise */
wikitext
text/x-wiki
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass die Verdrehung so klein wurde, dass Rundungsfehler in der Berechnung des Winkels so groß wurden, dass die Kurve fehlerhaft wurde. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht.
[[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]]
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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2013-06-03T16:20:34Z
Moeffi
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/* Funktionsweise */
wikitext
text/x-wiki
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass der Achsabstand der Lagerbolzen 13,5mm beträgt, während der Bremsnocken nur 12mm breit ist. Die ersten paar Grad Drehwinkel sind also Leerweg. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht.
[[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]]
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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Moeffi
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Krümmerlängen und Montagereihenfolge der Dichtungen eingetragen
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem federnden [[Sicherungsblech]] verschraubt.
Die Dichtungsringe für den Krümmer werden aus Kupfer in massiver oder aus Blech gerollter, hohler Ausführung, sowie massiv aus Alu angeboten. Die Zusammenbaureihenfolge ist wie folgt:
*Zylinderflansch inklusive Gewinde, Überwurfmutter und Bördel am Krümmer peinlich säubern. Die Oberflächen müssen metallisch blank sein. Beim säubern findet man meist auch plötzlich den "unteren" Dichtring wieder, von dem man gar nicht wusste dass er überhaupt in der Mutter liegt...
*hohlen Dichtring so in die Überwurfmutter einlegen, dass die Rollnaht nach unten zeigt, also auf der geraden Fläche der Überwurfmutter aufliegt. Eine massive Dichtung ist hier nicht zu empfehlen, sie kann sich nicht stark genug verformen.
*Überwurfmutter auf den Krümmer aufstecken und bis zum Bördel hochschieben.
*Weiteren Dichtungsring auf den Krümmerbördel in der Überwurfmutter auflegen. Hohle Dichtringe mit der Naht nach oben (in Richtung Zylinder zeigend) auflegen. Die massive Ausführung ist hier empfehlenswert.
*Federndes Sicherungsblech an den Zylinder halten.
*Krümmermutter ansetzen und mit den Fingern aufdrehen.
Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben). Vorsicht, das Gewinde verkantet sehr leicht. Deshalb mit Gefühl drehen und erst zum Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] / der Wasserpumpenzange greifen, wenn das federnde Sicherungsblech so viel Kraft auf die Mutter ausübt, das mit der Hand nicht weitergedreht werden kann. Das ist normalerweise erst nach mehreren Umdrehungen der Fall.
*Festschrauben, dabei am Krümmer wackeln, so lange Anziehen bis es nicht mehr wackelt.
*Restlichen [[Auspuff]] montieren, die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Eine Runde um den Block fahren bis die Kiste schön warm ist.
*Nachziehen
==Krümmerlänge==
Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
{| class="wikitable"
! Fahrzeug
! [[Motor]]
! Krümmerlänge
|-
| SR1
| Rh50
| XXXmm
|-
| SR2
| Rh50
| XXXmm
|-
| KR50
| Rh50
| XXXmm
|-
| KR51
| M53 KHR / KFR
| 265mm
|-
| KR51/1
| M53/1 KHR / KFR
| 360mm
|-
| KR51/2
| M501
| 360mm
|-
| SR4-1
| Rh50
| XXXmm
|-
| SR4-1S(K)
| M52(K)H
| XXXmm
|-
| SR4-1 Neckermann
| M52KH
| XXXmm / XXmm Durchmesser
|-
| SR4-2
| M53 KFL
| 265mm
|-
| SR4-2/1
| M53/1 KFL
| 360mm
|-
| SR5-4
| M54 KF
| 310mm
|-
| SR4-4
| M54/11 KFL
| 360mm
|-
| S 50
| M53/2
| 360mm
|-
| S 51
| M501
| 360mm
|-
| SR 50
| M501
| 360mm
|}
Angegeben ist jeweils die sogenannte "gestreckte Länge", die der gedanklichen Abwicklung des gebogenen Rohrs entspricht. Ermittelt wird sie, indem der Mittelwert zwischen der größten und kleinsten Länge (aussen bzw. innen am Rohr gemessen) gebildet wird.
==Sonstige Hinweise==
Die Krümmer von M53 und M53/1 sind nicht nur unterschiedlich lang, sondern haben auch andere "Austrittswinkel" am Motor. Man kann also nicht einfach einen M53/1 Krümmer absägen wenn man ein passendes Teil für einen M53 braucht. Das folgende Foto zeigt einen Vergleich zwischen einem M53 und einem M53/1 Krümmer:
Man kann sich einen M53 Krümmer aus einem SR2 Krümmer zurechtsägen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
[[Kategorie:Bauteil]]
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[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem federnden [[Sicherungsblech]] verschraubt.
Die Dichtungsringe für den Krümmer werden aus Kupfer in massiver oder aus Blech gerollter, hohler Ausführung, sowie massiv aus Alu angeboten. Die Zusammenbaureihenfolge ist wie folgt:
*Zylinderflansch inklusive Gewinde, Überwurfmutter und Bördel am Krümmer peinlich säubern. Die Oberflächen müssen metallisch blank sein. Beim säubern findet man meist auch plötzlich den "unteren" Dichtring wieder, von dem man gar nicht wusste dass er überhaupt in der Mutter liegt...
*hohlen Dichtring so in die Überwurfmutter einlegen, dass die Rollnaht nach unten zeigt, also auf der geraden Fläche der Überwurfmutter aufliegt. Eine massive Dichtung ist hier nicht zu empfehlen, sie kann sich nicht stark genug verformen.
*Überwurfmutter auf den Krümmer aufstecken und bis zum Bördel hochschieben.
*Weiteren Dichtungsring auf den Krümmerbördel in der Überwurfmutter auflegen. Hohle Dichtringe mit der Naht nach oben (in Richtung Zylinder zeigend) auflegen. Die massive Ausführung ist hier empfehlenswert.
*Federndes Sicherungsblech an den Zylinder halten.
*Krümmermutter ansetzen und mit den Fingern aufdrehen.
Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben). Vorsicht, das Gewinde verkantet sehr leicht. Deshalb mit Gefühl drehen und erst zum Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] / der Wasserpumpenzange greifen, wenn das federnde Sicherungsblech so viel Kraft auf die Mutter ausübt, das mit der Hand nicht weitergedreht werden kann. Das ist normalerweise erst nach mehreren Umdrehungen der Fall.
*Festschrauben, dabei am Krümmer wackeln, so lange Anziehen bis es nicht mehr wackelt.
*Restlichen [[Auspuff]] montieren, die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Eine Runde um den Block fahren bis die Kiste schön warm ist.
*Nachziehen
==Krümmerlänge==
Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
{| class="wikitable"
! Fahrzeug
! [[Motor]]
! Krümmerlänge
|-
| SR1
| Rh50
| XXXmm
|-
| SR2
| Rh50
| XXXmm
|-
| KR50
| Rh50
| XXXmm
|-
| KR51
| M53 KHR / KFR
| 265mm
|-
| KR51/1
| M53/1 KHR / KFR
| 360mm
|-
| KR51/2
| M501
| 360mm
|-
| SR4-1
| Rh50
| XXXmm
|-
| SR4-1S(K)
| M52(K)H
| XXXmm
|-
| SR4-1 Neckermann
| M52KH
| XXXmm / XXmm Durchmesser
|-
| SR4-2
| M53 KFL
| 265mm
|-
| SR4-2/1
| M53/1 KFL
| 360mm
|-
| SR5-4
| M54 KF
| 310mm
|-
| SR4-4
| M54/11 KFL
| 360mm
|-
| S 50
| M53/2
| 360mm
|-
| S 51
| M501
| 360mm
|-
| SR 50
| M501
| 360mm
|}
Angegeben ist jeweils die sogenannte "gestreckte Länge", die der gedanklichen Abwicklung des gebogenen Rohrs entspricht. Ermittelt wird sie, indem der Mittelwert zwischen der größten und kleinsten Länge (aussen bzw. innen am Rohr gemessen) gebildet wird.
==Sonstige Hinweise==
[[Datei:Kruemmervergleich.jpg|thumb|Krümmer für M53 und M53/1]]
Die Krümmer von M53 und M53/1 sind nicht nur unterschiedlich lang, sondern haben auch andere "Austrittswinkel" am Motor. Man kann also nicht einfach einen M53/1 Krümmer absägen wenn man ein passendes Teil für einen M53 braucht. Das nebenstehende Foto zeigt einen Vergleich zwischen einem M53 und einem M53/1 Krümmer.
Man kann sich einen M53 Krümmer aus einem SR2 Krümmer zurechtsägen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
[[Kategorie:Bauteil]]
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Datei:Kruemmervergleich.jpg
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2013-05-21T00:31:25Z
Moeffi
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Selbst fotografiert von Jackalized und mit der Bitte um Eintrag ins Wiki an moeffi geschickt.
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text/x-wiki
Selbst fotografiert von Jackalized und mit der Bitte um Eintrag ins Wiki an moeffi geschickt.
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Datei:Bremsebunt.jpg
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2013-05-28T01:14:15Z
Moeffi
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Quelle des Ursprungsbildes ist www.simson-und-co.de. Das Bild wurde durch den User Hauptstadt-Schwalbe zur Nutzung freigegeben. Grafikbearbeitung von moeffi.
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Datei:Bremsekinematik.jpg
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2013-05-28T01:15:23Z
Moeffi
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Datei:Verdrehung bremsbacken simplex.png
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Moeffi
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Analyse der Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken, aufgetragen über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Kinematiksimulation von moeffi.
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Analyse der Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken, aufgetragen über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Kinematiksimulation von moeffi.
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Datei:M53 zylinder 2.jpg
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2013-06-04T17:24:56Z
Moeffi
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selbst fotografiert von jackalized
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selbst fotografiert von jackalized
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Datei:Adapterplatte bremse vorne links.jpg
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Moeffi
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selbst fotografiert von andi
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selbst fotografiert von andi
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Datei:M53 1 zylinder 1.jpg
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Moeffi
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selbst fotografiert von moeffi
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selbst fotografiert von moeffi
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Datei:M53 1 zylinder 2.jpg
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Moeffi
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selbst fotografiert von moeffi
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selbst fotografiert von moeffi
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Datei:M53 zylinder 1.jpg
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Moeffi
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selbst fotografiert von jackalized
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Bremse
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2013-06-04T17:37:22Z
Moeffi
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==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass der Achsabstand der Lagerbolzen 13,5mm beträgt, während der Bremsnocken nur 12mm breit ist. Die ersten paar Grad Drehwinkel sind also Leerweg. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht.
[[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]]
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
[[Datei:Adapterplatte_bremse_vorne_links.jpg|200px|thumb|left|Ankerplatte vorne rechts]]
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
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Moeffi
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kategorien ergaenzt
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text/x-wiki
==Unterschiede bei Einzelkomponenten==
Die drei Hauptkomponenten der Simson Standard Trommelbremse mit 125mm Nennduchmesser werden in verschiedenen Versionen angeboten:
===Ankerplatte===
Die Ankerplatten sind grundlätzlich gegeneinander austauschbar. Lediglich die vorderen Ankerplatten der Telegabelmodelle passen nicht in Vollschwingenmodelle. Es gibt Ankerplatten mit innenliegendem und aussenliegendem Bremshebel. Zu Produktionsbeginn der Vogelserie hatten beide Bremsen innenliegende Bremshebel. Später (wann?) wurde die Hinterradbremse auf aussenliegenden Hebel umgestellt. Erst mit Erscheinen des S50 1975 erhielt auch die Vorderbremse der Telegabelmodelle einen aussenliegenden Bremshebel. Bei der Schwalbe blieb es bis zum Produktionsende beim innenliegenden Bremshebel vorn.
Die hintere Ankerplatte gibt es auch ohne Bremslichtkontakt, diese war in Vorderbremsen des DUO 4/1 verbaut.
===Trommel===
Die Bremstrommel ist auch gleichzeitig die Radnabe. Original ist die äußere Oberfläche eine nicht weiter nachbearbeitete Druckgussoberfläche. Zwecks sauberer Optik wird verschiedentlich angeboten, die Trommel aussen abzudrehen. Grundsätlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die drei Rippen in der Mitte der Trommel dabei nicht entfernt werden. Diese dienen zum Einen der Wärmeabfuhr, zum Anderen der Stabilisierung der Trommel. Bei starker Belastung und entfernten Rippen kann sich die Trommel tonnenförmig verziehen.
In die Alutrommel ist als Lauffläche der Bremsbacken ein Ring eingelegt. Diesen gibt es entweder in Stahl- oder Graugussausführung. Die Graugussringe sind daran zu erkennen, dass sich selbst auf penibel gereinigten Teilen ein Papiertuch, dass über den Bremsring gerieben wird, schwärzt. Vermutlich wurde bei Simson original Stahl verwendet, während die Nachfertigungen scheinbar durchgängig mit Grauguss Bremsringen ausgestattet sind (Es sind schon mehrheitlich Trommeln aufgetaucht, die das Testpapier färbten obwohl nicht explizit mit Graugussring geworben wurde).
Der Graugussoberfläche sagt man nach, das sie besser bremsen würde. Allerdings empfiehlt es sich, die Bremsbeläge beim Trommelwechsel mit zu tauschen, da die alten Originalbeläge nicht für den höheren Kohlenstoffanteil (selbstschmierend!) im Grauguss ausgelegt sind, was sich durch eine verminderte Bremsleistung bemerkbar macht.
===Backe(n)===
Die originalen Backen haben, je nach Baujahr, entweder eine weiße, rote oder braune Färbung. Alle diese Beläge sind asbesthaltig! Aufgrund der Gesundheitsgefahr sollte man bei Arbeiten an solcherart bestückten Bremsanlagen einen Atemschutz tragen und den Staub möglichst nass, also z.B. durch ein mit Bremsenreiniger getränktes Tuch, entfernen.
Es sind verschiedene Nachfertigungsbeläge im Umlauf, von denen einige als "Sport" bezeichnet werden. Diese sind geschlitzt, was primär den Sinn einer verbesserten Staubabfuhr aus der Reibstelle hat. Da die Simson-Bremsen aufgrund ihrer recht starken Kapselung ihren Abrieb meist sowieso für sich behalten hat dies wenig Sinn. Der Staub verbleibt ja ohnehin in der Trommel.
Die Beläge der Firma EBC haben sich, trotz kleineren Passungsproblemen, denen man mit der Feile schnell Abhilfe schaffen kann, als beste Neubeläge sowohl für Stahl- als auch GG-Trommeln herauskirstallisiert.
==Funktionsweise==
Von Simson wurden ausschließlich Simplex-Trommelbremsen mit mechanischer Betätigung über eine Nockenwelle verwendet. Wer einen Blick über den Tellerrand riskieren will, findet in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Trommelbremse wikipedia] alternative Konzepte. In der Wikipedia möge sich auch Jeder kurz schlau lesen, der nicht sicher weiß was eine Kraft und was ein Drehmoment ist. Das Basisbild für die Grafiken wurde von simson-und-co.de zur Verfügung gestellt.
[[Datei:Bremsebunt.jpg]]
Auf der Bremsankerplatte finden sich der Bremsnocken (gelb), die zwei Bremsbacken (blau und lila) sowie die Rückstellfeder (grün) und die Lagerbolzen der Bremsbacken (rot). Über die Handkraft und den Bremshebel am Lenker wird auf den Bremszug eine Zugkraft ausgeübt, welche dann über den innen- oder aussenliegenden Bremshebel an der Ankerplatte ein Drehmoment auf die Bremsnockenwelle ausübt. Halten wir bis hierhin fest: Je länger die Hebelwege am Lenker und an der Ankerplatte, und je geringer die Reibung im Seilzug, desto größer ist dieses Drehmoment.
Auf dem untenstehenden Bild ist die Situation an der Vorderbremse eingezeichnet. Der Übersichtlichkeit halber wurde ausser Bremsnocken und Bremsbacken alles wegretuschiert. Der schwarze Pfeil gibt die Umlaufrichtung der Bremstrommel an:
[[Datei:Bremsekinematik.jpg]]
Der Bremsnocken verdreht sich und drückt dadurch die Backen auseinander (Kraftpfeile und resultierende Drehung um den Lagerbolzen in rot), welche sich an die Bremstrommel anlegen und somit bremsen. Hier liegt der Teufel gleich doppelt im Detail: Obwohl der Bremsnocken symmetrisch ist und sich beim Bremsen in beide Richtungen gleich weit bewegt, werden die Bremsbacken ''nicht'' gleich weit bewegt. Das liegt daran, dass der Nocken die Backen an verschiedenen Stellen berührt (siehe Bild, die schwarzen Striche stellen die unterschiedlich langen Hebelarme dar). Es gibt also eine Bremsbacke, die mehr Weg macht, deswegen eher anliegt und dadurch auch den Hauptanteil der Handkraft abbekommt. Auf dem Bild ist dies die linke. Je weiter der Bremsnocken sich verdreht, desto größer wird der Wegunterschied. Aus diesem Grund sollte bei steigendem Verschleiß so bald wie möglich mit Zwischenlagen unterfüttert werden, anstatt den Nocken einfach weiter zu verdrehen. Das folgende Bild zeigt die Verdrehwinkel der beiden Bremsbacken über dem Verdrehwinkel des Bremsnockens. Basis für die Daten war eine Kinematiksimulation mittels einer abgezeichneten Simsonbremse. Der Knick und fehlende Anfang ist so zu erklären, dass der Achsabstand der Lagerbolzen 13,5mm beträgt, während der Bremsnocken nur 12mm breit ist. Die ersten paar Grad Drehwinkel sind also Leerweg. Die Kurven sind in der Einbaurichtung für die Hinterradbremse beschriftet, bei der Vorderbremse wären die Farben vertauscht.
[[Datei:Verdrehung_bremsbacken_simplex.png|500px]]
Darüberhinaus unterscheidet man bei einer Simplexbremse zwischen der auflaufenden Bremsbacke und der ablaufenden Bremsbacke. Die auflaufende Backe ist diejenige, bei der die Trommel in Drehrichtung erst am Nocken und dann am Lagerbolzen vorbei kommt, im Bild oben lila eingefärbt.
Wird eine Backe gegen die Trommel gedrückt, entsteht durch die Reibkräfte zwischen Belag und Trommel eine Kraft, die die Bremsbacke entsprechend des Drehsinns der umlaufenden Trommel mitnehmen möchte. Diese Kraft und die daraus resultierende Drehung der Backe um den Lagerbolzen ist in grün eingezeichnet.
Man sieht, dass an der auflaufenden Bremsbacke das Drehmoment aus der Betätigungskraft (rot) und das Drehmoment aus der Reibkraft (grün) gleichsinnig sind. Diese Bremsbacke ist in ihrer Wirkung also selbstverstärkend. Dementsprechend verhält es sich bei der ablaufenden Bremsbacke genau anders herum. Deswegen kommt ca 70-75% der Bremsleistung nur von der auflaufenden Backe.
''[Um die Grafiken möglichst übersichtlich zu gestalten und um Nicht-Mechaniker nicht mit allzuviel Fachchinesisch zu überfordern, habe ich, mechanisch gesehen, ein paar Abkürzungen genommen. Der geneigte Mechaniker möge das so hinnehmen und nicht mir vorwerfen, dass ich unsauber argumentiere, sondern sich selbst fragen warum er erst diesen Artikel lesen musste um die Bremse zu verstehen...]''
==Wartungsarbeiten==
Mit steigendem Verschleiß werden die Beläge immer dünner und der Leerweg des Hebels wird immer länger. Ist der Hebel auf Anschlag, bevor die maximale Bremsleistung erreicht ist, muss der Bowdenzug nachgestellt werden. Ist dies nicht mehr möglich, kann man als Schnellmaßnahme einen eventuell vorhandenen aussenliegenden Bremshebel um einen Zahn versetzen. Dies ist jedoch möglichst schnell wieder rückgängig zu machen und der Verschleiß mittels Zwischenlagen (gibt es in 1, 1.5 und 2mm Stärke) auszugleichen. Tut man dies nicht, arbeitet sich der Bremsnocken auf Dauer in die Bremsbacke ein. Diese verklemmt sich dann irgendwann, bevorzugt wenn man es gerade nicht brauchen kann, so wie z.B. bei ausbrechendem Heck auf nassem Kopfsteinpflaster...
Speziell bei der kapriziösen Vorderbremse mit innenliegendem Hebel ist ein möglichst reibungsarmer Bowdenzug Gold wert. Deshalb regelmäßig schmieren! Bei innenliegendem Bremshebel braucht man dafür viel Fingerspitzengefühl, da überschüssiges Öl direkt in die Trommel läuft.
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die natürliche Staubabfuhr aus der Trommel äußerst gering. In regelmäßigen Abständen sollte man die Bremse daher ausstauben. Achtung, möglicherweise ist der Staub asbesthaltig! Intervalle zum Abschmieren und Ausstauben sind schwer anzugeben, da diese von der Fahrweise und Art der Schmierung abhängen. Aufgrund der asymetrischen Kraftverteilung in der Bremse nutzen die Beläge sich nicht gleichmäßig ab. Es kann sinnvoll sein, die Positionen der Backen zu tauschen (siehe dazu weiter unten).
Eine frisch gereinigte Bremse kann beim Zusammenbau an der Lagerstelle des Bremsnockens und dort, wo die Bremsbacken auf dem Nocken gleiten, eine SEHR SPARSAME Schicht eines temperaturbeständigen Schmiermittels (z.B. Kupferpaste) vertragen.
==Einstellung==
Sofern die Bremse einen aussenliegenden Hebel hat, sollte der Bowdenzug / Die Zugstange einen 90° Winkel mit dem Hebel bilden, wenn die Bremse greift. Dadurch wird die effektive Hebellänge maximal und die Bremse hat weniger Kraftbedarf.
Der eventuell vorhandene Bremslichtkontakt wird am leichtesten bei ausgebauter Bremse eingestellt. Dazu zeichnet man sich im Eingebauten Zustand ein, bei welcher Hebelstellung die Bremse greift. Nach der Demontage verstellt man den Exzenter (Kontermutter lösen und verdrehen) so, dass in der Leerstellung kein Kontakt hergestellt wird und in betätigter Stellung durchkontaktiert wird. In dieser Einstellung wird der Exzenter wieder gekontert.
==Ursachen für schlecht ziehende Vorderbremse==
Die stark unterschiedliche Bremswirkung von hinterer und vorderer Bremse ist bei Simson schon konstruktionsbedingt: Aufgrund dessen, dass die Ankerplatte hinten links eingebaut ist, bekommt die auflaufende Backe mehr Weg von der Nockenwelle und zusätzlich über den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels noch mal mehr Kraft ab. Vorne hingegen kommt dank innenliegendem Bremshebel schon wenig Kraft an, welche dann auch noch wegen des Einbaus von rechts "falsch herum" verteilt wird: Die ablaufende Backe ist diejenige, die mehr Weg macht.
Dies wird auch deutlich, wenn man eine schlecht ziehende Vorderbemse mal beim rückwärts Rollen betätigt. Die Bremsbacken tauschen bei Rückwärtsfahrt die Rollen als auflaufende bzw ablaufende Backe und plötzlich packt das müde Bremseleinchen überraschend gut.
Wenn alles passt, also die Beläge vollflächig anliegen und die Bremse gereinigt ist, ist die Bremswirkung auch mit Originalkonfiguration recht passabel. Die Vordrebremse reagiert aber auf Verschleiß deutlich empfindlicher als das hintere Exemplar, welches einen schlechteren Zustand der Innereien einfach mit mehr Kraft wettmachen kann.
==Bremsentuning==
Um der Bremsleistung der Vorderbremse auf die Sprünge zu helfen, gibt es verschiedene Mittel. Dabei gilt jedoch immer: eine stark eiernde Trommel kann meist nicht mehr ausgedreht werden und muss getauscht werden. Mit einer stark eiernden Trommel kann man sämtliche gute Bremsleistung vergessen, weil man den Bremszug mit unnötig viel Leerweg einstellen muss.
===Tragbild optimieren===
Die zeitraubendste und wichtigste Maßnahme! Man baut die Bremse aus, rauht die Belagflächen mit Schmirgelpapier an bis sie matt sind. Dann Bremse einbauen, Achse anziehen (!), das Rad drehen und die Bremse betätigen. Bremse wieder ausbauen. Diejenigen Stellen, die getragen haben, treten glänzend hervor. An dieser Stelle wird Material per Feile oder Schleifmaschine vom Bremsbelag abgenommen. Jetzt die Bremse wieder einbauen und das Tragbild erneut kontrollieren. Das macht man so lange, bis die Bremse rundherum flächig anliegt. Dabei unbedingt eine Staubmaske tragen, der Staub ist lungengängig! Oft muss man recht viel abnehmen, sodass sich der Gebrauch einer Schleifmaschine empfiehlt.
===Konstruktionsfehler korrigieren===
Man kann den Bremsnocken so bearbeiten, dass die "Bevorzugung" der ablaufenden Backe aufgehoben wird. Wer hierzu die Feile schwingen möchte, dem sei als Tip mit auf den Weg gegeben, dass man sich die Betätigungsfläche einer Bremsbacke mit Schleifpapier bekleben kann. Wird die Bremse dann zusammengesetzt und im ausgebauten Zustand per Hand betätigt, schleifen sich die durchs Feilen entstandenen Ungenauigkeiten von alleine heraus. Vor dem Einbau ins Möff muss das Schleifpapier natürlich wieder raus! Wer diese Maßnahme durchführen will, optimiert das Tragbild sinnigerweise erst hinterher.
[[Datei:Adapterplatte_bremse_vorne_links.jpg|200px|thumb|left|Ankerplatte vorne rechts]]
Ausserdem gab es bei späten Exemplaren des DUO 4/2 eine auch vorne links liegende Ankerplatte. Somit wird der Fehler in der Betätigungsgeometrie korrigiert. Dies wurde mithilfe eines Adapterblechs erreicht, das man sich auch relativ einfach selbst anfertigen kann. Nachteil ist die daraus resultierende, etwas krude Verlegung des Bremsbowdenzugs.
Anfangs trägt nach einer solchen Maßnahme meist nur die auflaufende Backe, wodurch die Bremswirkung exorbitant größer ist als vorher. Durch ihre alleinige Beanspruchung nutzt sie sich aber auch relativ schnell so weit ab, dass auch die ablaufende Backe wieder anliegt. Die Bremsleistung normalisiert sich dann. Bei weiterer Benutzung verschleißt die auflaufende Backe immernoch stärker als das ablaufende Pendant, sodass es nach einiger Zeit sinnvoll ist, die Backen umzudrehen.
===Umbau auf S50-Konfiguration===
Ein komplett aussenliegender Bowdenzug ist alleine schon deshalb, weil man beim Abschmieren großzügig sein kann, sinnvoll. Durch den längeren Hebelweg des aussenliegenden Hebels kann zudem bei gleicher Handkraft und mehr Handweg mehr Kraft auf die Bremsbacken aufgebracht werden. Dadurch mildert man den Fehler in der Vorderbremse etwas ab. Das haben auch die Konstrukteure bei Simson eingesehen und dem S 50 auch vorne eine aussenliegende Bremsbetätigung spendiert. Dank Telegabel past dies aber nicht 1:1 in ältere Vogelseriemodelle. Für den Umbau eines Vogelseriemodells (mit langer Schwinge, also alles ausser Spatz) benötigt man:
*Eine zweite hintere Bremsankerplatte (bzw. eine mit aussenliegendem Bremshebel)
*Bremshebel vorne vom S 50 / S 51
*Kupplungszug vom SR 50
*Idealerweise eine längere Bowdenzugstellschraube für MZ-Amaturen (M6x30, Simson hat nur M6x22) - mit dieser hat man die Möglichkeit, den Hebel so einzustellen dass der Winkel zum Bowdenzug 90° beträgt.
Dass das nicht original ist fällt nicht auf, weil der Aufbau komplett aus Originalteilen erfolgt. Aus dem selben Grund haben einige User diesen Umbau auch ohne größere Probleme eingetragen bekommen.
===Umbau auf größere Trommel===
Es ist mit einigen Anpassungsarbeiten möglich, eine größere Trommel einzuspeichen. Totoking und TO haben dies gemacht, Totokings Umbau ist sogar eingetragen. Den Umbauthread gibt es [http://www.schwalbennest.de/simson/mz-bremse-vogelfamilie-85330.html hier] und ein Video von TO's Bremse [http://www.youtube.com/watch?v=QoPK6rCM7yc hier].
==Schlusswort==
Wer aufmerksam mitgedacht hat, wird nun fragen: "Wenn das alles so stimmt, ist bei einer Simplexbremse die ablaufende Backe doch zu gar nichts gut, warum lässt man sie nicht einfach weg?" Erstens empfiehlt es sich für Anfahrten an einer steilen Steigung, noch eine Bremse zu haben, die entgegen der normalen Fahrtrichtung eine auflaufende Backe hat. Darüber hinaus muss man die Feder irgendwo einhängen. Schlussendlich stellt die einseitige Bremskraft bei nur einer Backe eine große Belastung für die Radlager dar.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Wartung]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Kolben und Zylinder
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[[Datei:S_100_02.jpg|thumb|Motor der S 100 mit zwei Zylindern]]'''Kolben und Zylinder''' sind essentielle Bestandteile des [[Zweitaktmotor|Zweitaktmotors]]. Aufgrund ihres funktionellen Zusammenhangs werden hier in einem gemeinsamen Artikel behandelt.
==Zylinder==
=== Allgemeines ===
Die Zylinder der Motorserien M53 und M501 bestehen aus Aludruckguss mit eingeschrumpfter Laufbuchse aus Gusseisen. Die Einzige Ausnahme ist der SR 4-1 SK mit M52 Motor, dessen Zylinder komplett aus Gusseisen besteht.
Die Zylinderwand wird von insgesamt 4 Kanalöffnungen durchbrochen:
*Der Einlasskanal mündet in das Kurbelgehäuse und wird von der Unterkante des Kolbenhemdes gesteuert.
*Die zwei Überströmkanäle verbinden das Kurbelgehäuse mit dem Brennraum und werden von der Kolbenoberkante gesteuert.
*Der Auslasskanal verbindet den Brennraum mit dem Auspuff und wird von der Kolbenoberkante gesteuert.
{| class="wikitable"
|-
| M52 || [[Datei:M52_zylinder_1.jpg|thumb|M52 Zylinder]] || [[Datei:M52_zylinder_2.jpg|thumb|M53 Zylinder]]
|-
| M53 || [[Datei:M53_zylinder_1.jpg|thumb|M53 Zylinder]] || [[Datei:M53_zylinder_2.jpg|thumb|M53 Zylinder]]
|-
| M53/1 || [[Datei:M53_1_zylinder_1.jpg|thumb|M53/1 Zylinder]] || [[Datei:M53_1_zylinder_2.jpg|thumb|M53/1 Zylinder]]
|-
| M53/2 || [[Datei:M53_2_zylinder_1.jpg|thumb|M53/2 Zylinder]] || [[Datei:M53_2_zylinder_2.jpg|thumb|M53/2 Zylinder]]
|-
| M54 || [[Datei:M54_zylinder_1.jpg|thumb|M54 Zylinder]] || [[Datei:M54_zylinder_2.jpg|thumb|M53 Zylinder]]
|-
| M501 || [[Datei:M501_zylinder_1.jpg|thumb|M501 Zylinder]] || [[Datei:M501_zylinder_2.jpg|thumb|M501 Zylinder]]
|}
===Steuerzeiten===
TO DO: Steuerzeiten hier eintragen
===Instandetzung===
Im Laufe der Nutzung verschleißen Kolben und Zylinder, was sich in abfallender Kompression und Leistungsverlust zeigt. Ausserdem fängt der Kolben bei zu groß gewordenem Einbauspiel an zu rasseln.
====Verschleiß feststellen====
Möchte man wissen, wie es um die Garnitur bestellt ist, kann als erster Schnelltest der Krümmer abgeschraubt, und mit einer Taschenlampe in den Auslass geleuchtet werden. Wenn man sich den Kolben nun durch drehen am Polrad passend hin dreht, kann man sehen ob die Kolbenringe noch alle vollständig an ihrem Platz sind, und ob der Kolben unterhalb der Ringe stark geschwärzt ist. Dies ist ein Zeichen für verschlissene Kolbenringe: Sie dichten nicht mehr richtig ab und das Abgas drückt an ihnen vorbei.
[[Datei:Zylinderverschleiss.jpg|thumb|Zylinderverschleiß an einem M501, gemessen von net-harry]]
Möchte man Gewissheit haben, demontiert man Zylinder und Kolben, und nimmt die Ringe vom Kolben. Dann setzt man die Kolbenringe von unten in den Zylinder und schiebt sie mit dem umgedrehten Kolben ein Stück hinein. Anschließend misst man per Fühlerlehre den Kolbenringstoß. Neu liegt dieser zwischen 0,1mm und 0,2mm. Die absolute Verschleißgrenze liegt bei 0,7mm.
Der Zylinder selbst verschleißt tonnenförmig, wie man anhand der nebenstehenden, von net-harry erstellten Grafik schön erkennen kann.
====Möglichkeiten der Reparatur====
Wenn die Zylindergarnitur verschlissen ist, hat man zwei Möglichkeiten der Reparatur:
=====Neue Granitur=====
Man kauft sich eine neue Garnitur aus Nachfertigung. Achtung, es ist viel Müll auf dem Markt. Günstige Nachfertigungen stimmen teilweise grob nicht mit den Originalmaßen überein, weswegen die Leistungsentfaltung deutlich schlechter ist als mit Originalteilen oder guten Nachfertigungen. Die bislang besten Nachbauzylinder gibt es von der Firma Almot.
=====Ausschleifen=====
[[Datei:oberflaechenstrukturen.jpg|thumb|Von verschiedenen Bearbeitungsverfahren hervorgerufene Oberflächenstrukturen]]
Man lässt den originalen Zylinder ausschleifen. Dies ist bei diversen Onlinehändlern und Motorinstandsetzern möglich. Dabei wird der Zylinder zunächst auf das nächst größere Maß ausgeschliffen und anschließend [http://de.wikipedia.org/wiki/Honen gehont]. Dass beide Arbeitsschritte ausgeführt werden ist wichtig, da Honen lediglich ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung ist, aber die Geometrie nicht ändert. Ein tonnenförmig verschlissener Zylinder lässt sich also nicht wieder "geradehonen".
Anschließend wird der ausgeschliffene Zylinder mit einem neuen Kolben in entsprechendem Übermaß bestückt.
'''Schleifmaße der Zylinder'''
{| class="wikitable"
|-
! '''M53''' !! '''M501'''
|-
| 40,00mm (ab Werk) || 38,00mm (ab Werk)
|-
| 40,25mm || 38,25mm
|-
| 40,50mm || 38,50mm
|-
| 40,75mm || 38,75mm
|-
| 41,00mm || 39,00mm
|-
| 41,25mm || 39,25mm
|-
| 41,50mm || 39,50mm
|}
====Sinnvolle Nacharbeiten an neuen / ausgeschliffenen Zylindern====
Man sollte dem Drang, die neue Garnitur sofort zu montieren und los zu knattern widerstehen und vor der Montage folgende Arbeiten ausführen:
* Alle Kanalkanten in der Zylinderlaufbahn mit feinem Schleifpapier brechen / leicht abrunden. Frisch geschliffen fühlen sie sich noch scharf an, so lange schleifen bis sie nicht mehr scharf wirken. Das verringert den Verschleiß der Kolbenringe.
* Aufgrund der Fertigungstoleranzen im Werk sind in einigen Zylindern Kanten in den Kanälen vorhanden. Man kann dem Frischgas einen Gefallen tun, und z.B. Ansaugstutzen und Einlasskanal mit der Rundfeile aneinander angleichen. Selbstverständlich wird auch die Papierdichtung so ausgeschnitten, dass sie nicht in den Kanal ragt.
* Wer Wert auf eine saubere Optik legt, kann den (gebrauchten) Zylinder Glasperlstrahlen lassen.
* zu guter Letzt den Zylinder '''gründlich''' mit Benzin auswaschen und die Laufbuchse mit etwas Zweitaktöl einölen.
==Kolben==
Die Simson Kolben sind aus einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektikum übereutektischen] Aluminium-Silizium Legierung mit dem Kürzel K20 hergestellt. Die Zusammensetzung ist:
{| class="wikitable"
|-
! Si(%) !! Cu(%) !! Ni(%) !! Mg(%) !! Mn(%) !! Fe(%) !!Ti(%)!! Zn(%)
|-
| 20-23 || 1,1-1,6 || 0,8-1,1 || 0,6-0,9 || 0,1-0,3 || 0,5 || 0,05-0,2 || 0,2
|}
Kolben und Zylinder müssen genau zueinander passen. Daher gelten für das sogenannte Einbauspiel enge Toleranzen. (0,04mm bei [[M53]]; 0,03mm bei [[M501]]). Als Verschleißmaß gilt eine Differenz von 0,2mm. In einen Zylinder mit Bohrung 40,02mm gehört also ein Kolben mit 39,98mm.
===Funktionsbereiche eines Kolbens===
[[Datei:Kolben.jpg|thumb|Farbig markierte Funktionsbereiche des Kolbens]]
# Kolbenboden (rot)
# Feuersteg (orange)
# Kolbenringnuten mit Kolbenringen (grün)
# Verdrehsicherung für Kolbenring (dunkelblau)
# Bohrung für Kolbenbolzen (violett)
# Kolbenhemd (hellblau)
===Merkmale eines Originalkolbens===
Auf der Innenseite des Kolbenhemdes findet man leicht erhaben eingegossen:
*K20
*Das Rohteilmaß des Kolbens (z.B. 40,5)
*ein sechseckiges Symbol
*und in meinem Fall eine weitere Nummer, die ich nicht zuordnen kann (64)
Auf dem Kolbenboden eingeschlagen findet man:
*das Nennmaß des Kolbens (z.B. 39.98)
*einen in Richtung Auslass zeigenden Pfeil
Die billigsten Nachbaukolben haben das Nennmaß mit Filzstift aufgetragen und sind absolut nicht empfehlenswert. Sie sind nicht Maßhaltig und aus der falschen Legierung hergestellt. Des weiteren sind noch Kolben in Umlauf, auf deren Kolbenboden das Maß per Lasergravur eingetragen ist.
TO DO: Wie gut sind diese Kolben?
Es empfiehlt sich, einen unbenutzten Originalkolben zu erwerben und einen ebenfalls originalen Zylinder für diesen Kolben passend schleifen zu lassen.
===Kolbenringe===
Die zwei [http://de.wikipedia.org/wiki/Kolbenring Kolbenringe] sind identisch. Ihre Größe richtet sich nach dem Bohrungsdurchmesser des Zylinders. Möchte man die Ringe demontieren, nimmt man drei Blätter aus einer Fühlerlehre und schiebt diese vorsichtig vom Ringstoß aus zwischen Ring und Kolben, bis der Ring überall aus der Nut herausschaut. Vorsicht, die Kolbenringe sind sehr spröde und brechen schnell!
Neue Kolbenringe montiert man auf ähnliche Weise, indem man den Ring über drei am Kolbenhemd anliegende Fühlerlehrenblätter langsam auf den Kolben gleiten lässt. vor dem Aufsetzen des Zylinders muss man darauf achten, Dass die Ringstöße sich genau an der Stelle der Verdrehsicherung befinden.
In eine bereits eingelaufene Garnitur sollte man keine neuen Kolbenringe einsetzen. An der glatt gewordenen Zylinderwand laufen diese sich nur langsam und schlecht ein. Daraus folgt Leistungsverlust. Aus Verschleißgründen nur die Ringe zu tauschen ist ebenso Mist. Wenn die Kompression so weit gesunken ist dass gehandelt werden muss, sind nicht nur die Ringe verschlissen sondern auch der Zylinder, sodass wie hier beschrieben nachgearbeitet werden muss.
== Montagehinweise==
===Auseinandernehmen===
*Muttern auf dem Zylinderkopf überkreuz in 1/8 Umdrehungs-Schritten lösen
*Zylinderkopf abnehmen
*Zylinder ein Stückchen aus dem Motorblock ziehen
*einen Sauberen Lappen in die freiwerdende Kurbelgehäuseöffnung stopfen
*Zylinder vollständig abziehen
*Sicherungsclips des Kolbenbolzens mit der Spitzzange herausnehmen
*Kolbenbolzen herausdrücken. Am besten drückt man mit dem Daumen einen etwas dünneren Dorn in die Bohrung des Kolbens, während die restlichen Finger der selben hand den Kolben festhalten. Somit bleibt das Pleuel kraftfrei und kann sich nicht verbiegen
*Kolben nach oben abziehen, dabei fallen zwei Anlaufscheiben nach unten heraus
*Eventuell in Richtung Kurbelgehäuse gefallene Bauteile aufsammeln und den Lappen entfernen
===Zusammenbauen===
*Sauberen Lappen in die Kurbelgehäuseöffnung stecken
*Zylinderfußdichtung einölen, Öl einziehen lassen und auflegen
*Kolbenbolzen probeweise in den Kolben einsetzen. Er muss mit leichtem Druck, aber ohne großen Kraftaufwand ''saugend'' in die Bohrung gleiten. Ist die Passung zu locker: zurückschicken, da Ausschussware. Ist die Passung zu eng die Bohrung im Kolben mit einer verstellbaren Reibahle vorsichtig aufreiben. Ansonsten ist die Gefahr, bei warmem Motor Klemmer rund um das Bolzenauge zu bekommen, groß.
*zwei '''neue''' Anlaufscheiben mit etwas Fett an das obere Pleuelauge kleben
*Kolben so aufsetzen, dass der Pfeil zum Auslass zeigt
*Kolbenbolzen einsetzen, dabei wie beim Ausbau darauf achten dass man das Pleuel nicht verbiegt. Ebenfalls darauf achten, dass man nicht an einer schief sitzenden Anlaufscheibe hängen bleibt
*'''neue''' Sicherungsclips so einsetzen, dass die Öffnung entweder nach oben oder nach unten zeigt (in Richtung der Zylinderachse). Somit wird vermieden dass der Sicherungsclip durch die Bewegung des Kolbens zum Schwingen angeregt wird und aus seinem Sitz springt.
*Sicherstellen, dass die Clips sicher und fest in ihrer Nut sitzen
*Zylinder sauber ausspülen und mit Zweitaktöl einölen
*Kolbenhaltegabel (zwei Hölzer o.Ä. gehen auch) auf die Fußdichtung legen und an der Kurbelwelle drehen bis der Kolben auf der Haltegabel aufsitzt.
*Kolbenringe so drehen, dass der Stoß genau an der Verdrehsicherung liegt und oberen Ring mit den Fingern in die Nut drücken
*Zylinder aufsetzen und mit leichtem Ruckeln über den oberen Kolbenring gleiten lassen
*zweiten Ring zusammendrücken und Zylinder weiter nach unten gleiten lassen
*Kopf auflegen
*4 Unterlegscheiben auf die Stehbolzen stecken
*4 Muttern locker aufdrehen
*Kickstarter ein paar Mal mit der Hand betätigen
*Muttern über Kreuz schrittweise anziehen. Anzugsmoment bei neuen Stehbolzen und neuen Muttern: 7-10 Nm (leicht geschmiert).
[[Kategorie:Motor]]
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Ansauganlage
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*resonanzprinzip
*welche ansauganlage mit welchem vergaser auf welches möff
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[[Datei:Ansauganlage_16n1_1_2|200px|thumb|left|[[KR51]] mit BVF 16N1-1 und T-Luftfilter]]
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*resonanzprinzip
*welche ansauganlage mit welchem vergaser auf welches möff
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[[Datei:Ansauganlage_16n1_1_2.jpg|200px|thumb|left|[[KR51]] mit BVF 16N1-1 und T-Luftfilter]]
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Schaltungseinstellung
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/* Einstellung beim Motor M501 */
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Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden.
== Einstellung beim Motor [[M53]] ==
* Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen.
* Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern.
* Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern.
== Einstellung beim Motor [[M501]] ==
===Grundeinstellung===
* ersten Gang einlegen und Moped aufbocken
* Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen
* Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren.
* Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben
* Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine)
* Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut, steckt eine geschlitzte Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem [[Spezialwerkzeug]], das man sich aus einem 10x1 Rohr selber basteln kann, oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn genau 46,6mm in der Antriebswelle steckt.
* Die Einstellmutter von dieser Position aus 1,5 Umdrehungen im Uhrzeigersinn verdrehen.
* Mutter wieder aufschrauben.
* Das Getriebe versuchsweise durchschalten, dabei am Hinterrad drehen/wackeln
* Lassen sich alle Gänge schalten, wieder zusammensetzen.
===Falls die Grundeinstellung nicht funktioniert===
Durch Verschleiß an der Schaltungsbetätigung kann es passieren, dass die Werkseinstellung wie oben nicht zufriedenstellend funktioniert. In diesem Fall:
* Springen die Gänge beim Hochschalten wieder heraus, bzw rasten gar nicht erst ein, die Schlitzmutter weiter gegen den Uhrzeigersinn verdrehen
* Klappt das Herunterschalten nicht einwandfrei, die Schlitzmutter weiter im Uhrzeigersinn verdrehen
Um zu probieren, ob die neue Einstellung gut ist, muss die Mutter jeweils wieder aufgeschraubt werden! Als Richtwert für den Verdrehweg arbeitet man mit ca. einer halben Umdrehung pro Versuch.
[[Kategorie:Wartung]]
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selbst fotografiert von moeffi
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text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|thumb|Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|left|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktoinsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
35d0071313f23847929a3e9f92e1438636255716
1139
1138
2013-06-04T23:54:31Z
Moeffi
27
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktoinsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
c8d576dc29f9677078dfe511ce36ef6500ffa2e3
Liste der Duo-Fahrgestellnummern
0
21
1140
1070
2013-06-12T21:03:03Z
Alfred
39
Aktualisierung der Liste
wikitext
text/x-wiki
Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
|-
| 1959 || 09938 || ~ ||
|-
| 1960 || ~ || ~ ||
|-
| 1961 || 14016 || ~ ||
|-
| 1962 || ~ || ~ ||
|-
| 1963 || ~ || ~ ||
|-
| 1964 || 14393 || 15001 ||
|-
| 1965 || 15011 || ~ ||
|-
| 1966 || 154XX || 159XX ||
|-
| 1967 || 1620X || 1678X ||
|-
| 1968 || 1697X || 17495 ||
|-
| 1969 || 175XX || '''17888''' ||
|-
| 1970 || 18290 || 18467 ||
|-
| 1971 || '''18877''' || '''1959X''' ||
|-
| 1972 || 1982X || 21036 ||
|-
| 1973 || 21107 || 22887 ||
|-
| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
|-
| 1975 || 2510X || 2558X ||
|-
| 1976 || 27155 || 28830 ||
|-
| 1977 || 28849 || 3074X ||
|-
| 1978 || 308XX || 32554 ||
|-
| 1979 || 32559 || 34675 ||
|-
| 1980 || 35070 || 36753 ||
|-
| 1981 || 3718X || 38342 ||
|-
| 1982 || 386XX || 401XX ||
|-
| 1983 || 40579 || 42178 ||
|-
| 1984 || 42261 || 43686 ||
|-
| 1985 || 43951 || 4595X ||
|-
| 1986 || 45965 || 4791X ||
|-
| 1987 || 4810X || 4937X ||
|-
| 1988 || 4953X || 5155X ||
|-
| 1989 || 516XX || 5249X || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
|-
| 1989 || 001 || 040 ||
|-
| 1990 || 048 || 613 ||
|-
| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
|-
|}
Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br>
Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt.
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
3d8d78600b444eeed29685b688f2acc76827458c
Krümmer
0
10
1141
1113
2013-07-06T21:15:46Z
Rossi
34
/* Krümmerlänge */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Kruemmer_anschluss.jpg|thumb|Krümmeranschluss mit Überwurfmutter]]
Der '''Krümmer''' verbindet den Auslass des [[Kolben und Zylinder#Zylinder| Zylinders]] mit dem [[Auspuff|Auspufftopf.]] Am Zylinder wird er bei den meisten Simsons mittels einer Überwurfmutter, zwei Dichtungsringen und einem federnden [[Sicherungsblech]] verschraubt.
Die Dichtungsringe für den Krümmer werden aus Kupfer in massiver oder aus Blech gerollter, hohler Ausführung, sowie massiv aus Alu angeboten. Die Zusammenbaureihenfolge ist wie folgt:
*Zylinderflansch inklusive Gewinde, Überwurfmutter und Bördel am Krümmer peinlich säubern. Die Oberflächen müssen metallisch blank sein. Beim säubern findet man meist auch plötzlich den "unteren" Dichtring wieder, von dem man gar nicht wusste dass er überhaupt in der Mutter liegt...
*hohlen Dichtring so in die Überwurfmutter einlegen, dass die Rollnaht nach unten zeigt, also auf der geraden Fläche der Überwurfmutter aufliegt. Eine massive Dichtung ist hier nicht zu empfehlen, sie kann sich nicht stark genug verformen.
*Überwurfmutter auf den Krümmer aufstecken und bis zum Bördel hochschieben.
*Weiteren Dichtungsring auf den Krümmerbördel in der Überwurfmutter auflegen. Hohle Dichtringe mit der Naht nach oben (in Richtung Zylinder zeigend) auflegen. Die massive Ausführung ist hier empfehlenswert.
*Federndes Sicherungsblech an den Zylinder halten.
*Krümmermutter ansetzen und mit den Fingern aufdrehen.
Dreht man die Überwurfmutter mit der Hand zunächst 1/8 bis 1/4 Umdrehungen rückwärts, spürt man, wenn das Gewinde richtig fassen will. (Tip: vorher ohne Krümmer üben). Vorsicht, das Gewinde verkantet sehr leicht. Deshalb mit Gefühl drehen und erst zum Hakenschlüssel aus dem [[Bordwerkzeug]] / der Wasserpumpenzange greifen, wenn das federnde Sicherungsblech so viel Kraft auf die Mutter ausübt, das mit der Hand nicht weitergedreht werden kann. Das ist normalerweise erst nach mehreren Umdrehungen der Fall.
*Festschrauben, dabei am Krümmer wackeln, so lange Anziehen bis es nicht mehr wackelt.
*Restlichen [[Auspuff]] montieren, die Verbindung zum Endtopf wird mit einer simplen Klemmschelle hergestellt. Eine Runde um den Block fahren bis die Kiste schön warm ist.
*Nachziehen
==Krümmerlänge==
Die Länge des Krümmers hat maßgeblichen Einfluss auf die Leistungscharakteristik des Motors, daher sollte sie genau eingehalten werden. Das Absägen des Krümmers gilt darüber hinaus als [[Tuning]] und führt nur in den seltensten Fällen zu der erhofften Leistungssteigerung.
{| class="wikitable"
! Fahrzeug
! [[Motor]]
! Krümmerlänge
|-
| SR1
| Rh50
| XXXmm
|-
| SR2
| Rh50
| XXXmm
|-
| KR50
| Rh50
| XXXmm
|-
| KR51
| M53 KHR / KFR
| 265mm
|-
| KR51/1
| M53/1 KHR / KFR
| 360mm
|-
| KR51/2
| M501
| 360mm
|-
| SR4-1
| Rh50
| XXXmm
|-
| SR4-1S(K)
| M52(K)H
| XXXmm
|-
| SR4-1 Neckermann
| M52KH
| XXXmm / XXmm Durchmesser
|-
| SR4-2
| M53 KFL
| 265mm
|-
| SR4-2/1
| M53/1 KFL
| 360mm
|-
| SR4-3
| M54 KF
| 310mm
|-
| SR4-4
| M54/11 KFL
| 360mm
|-
| S 50
| M53/2
| 360mm
|-
| S 51
| M501
| 360mm
|-
| SR 50
| M501
| 360mm
|}
Angegeben ist jeweils die sogenannte "gestreckte Länge", die der gedanklichen Abwicklung des gebogenen Rohrs entspricht. Ermittelt wird sie, indem der Mittelwert zwischen der größten und kleinsten Länge (aussen bzw. innen am Rohr gemessen) gebildet wird.
==Sonstige Hinweise==
[[Datei:Kruemmervergleich.jpg|thumb|Krümmer für M53 und M53/1]]
Die Krümmer von M53 und M53/1 sind nicht nur unterschiedlich lang, sondern haben auch andere "Austrittswinkel" am Motor. Man kann also nicht einfach einen M53/1 Krümmer absägen wenn man ein passendes Teil für einen M53 braucht. Das nebenstehende Foto zeigt einen Vergleich zwischen einem M53 und einem M53/1 Krümmer.
Man kann sich einen M53 Krümmer aus einem SR2 Krümmer zurechtsägen.
TO DO: Kugelflansch ergänzen
[[Kategorie:Bauteil]]
fb658bdfe2353e16052c2f124539acfc12c4ec3e
Datei:Federteller.jpg
6
371
1142
2013-07-17T13:01:51Z
Rossi
34
wikitext
text/x-wiki
da39a3ee5e6b4b0d3255bfef95601890afd80709
Kupplung
0
146
1143
814
2013-07-17T13:04:03Z
Rossi
34
/* Bauteilvarianten */
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
[[Datei:federtellerl.jpg]]
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
5af641555e91a53d1f14fddc884cee7126715513
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2013-07-17T13:06:00Z
Rossi
34
/* Bauteilvarianten */
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
[[Datei:federteller.jpg]]
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
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Rossi
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/* Bauteilvarianten */
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Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
[[Datei:federteller.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
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/* Bauteilvarianten */
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text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
[[Datei:federteller.jpg|500px|thumb|center|Übersicht Federteller]]
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
6300b8aff184d5fd80e9c0bb69ffe1fdf520f72c
1163
1146
2014-05-07T14:04:59Z
Rossi
34
/* M52 und M53: */
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kupplung''' hat die Aufgabe, die Rotation des laufenden [[Motor]]s trennbar mit dem [[Getriebe]] zu verbinden. Bei den Simson-Mopeds und Rollern handelt es sich um eine im [[Getriebeöl]] laufende Mehrscheibenkupplung.
Sie besteht aus mehreren durch den Kupplungskorb angetriebenen Kupplungsscheiben und dazwischen liegenden Kupplungslamellen, die über eine Verzahnung mit der Kupplungswelle verbunden sind. Die Scheiben und Lamellen werden durch eine oder mehrere Federn aufeinandergepresst, um möglichst rutschfrei die Kraft des Motors übertragen zu können.
Um die Kraftübertragung beim Schalten oder bei eingelegtem Gang im Stand zu unterbinden, kann über eine dreiteilige Druckstange eine Kraft entgegen der Federkraft aufgebracht werden, die die unterschiedlichen Scheiben trennt.
==Einstellen der Kupplung==
Wenn die Kupplung nicht mehr richtig trennt oder ständig schleift, sollte man sie nachstellen. Als erstes sollte dabei überprüft werden, ob der Bowdenzug am Handhebel genügend Spiel hat. Die Bowdenzugeinstellschraube ist jedoch entgegen häufiger Annahme '''nicht''' zum Einstellen der gesamten Kupplung zuständig. Über sie stellt man das Bowdenzugspiel ein, und sonst gar nichts. Einer nicht trennenden Kupplung kann so zwar wieder zum Trennen verholfen werden, allerdings werden dann Bauteile im Betrieb geschädigt.
<!--
Bevor ich den alten Text ganz herausschmeiße habe ich ihn erst mal nur auskommentiert. möffi.
Die erste Möglichkeit besteht darin, dass durch Verdrehen der Stellschraube an der linken Lenkerseite das vorgeschriebene Spiel am Handhebel eigestellt wird. Herausdrehen verkleinert, Hineindrehen vergrößert das Spiel.
Die zweite Möglichkeit wird angewendet, wenn die nachstellmöglichkeit am Handhebel für die kupplungsbetätigung nicht mehr ausreicht. Dabei drehen wir die Stellschraube am Lenker in die Ausgangslage zurück (zu etwa 2/3 hineindrehen, damit Spiel zum Nachjustieren in beide Richtungen bleibt) und nehmen den Deckel im Kupplungsdeckel ab bzw. drehen beim Motor M 501 die schwarze Verschlussschraube heraus.
Nun wird nach Lösen der Kontermutter an der Kupplungsdruckplatte mit einem Steck- oder gekröpften Ringschlüssel SW 10mm die Druckschraube mit dem Schraubendreher so weit nach rechts gedreht, bis am Handhebel kein Spiel mehr feststellbar ist. Danach wird die Druckschraube wieder 1/2 - 1/3 Umdrehung zurückgenommen und gut gekontert.
Abschließend wird der Deckel bzw. die Verschlussschraube wieder montiert und das Spiel des Handhebels reguliert.-->
Wie man es richtig macht wird im folgenden Tutorial beschrieben:
''Das Tutorial wurde von Airhead verfasst. Alle Bilder stammen, soweit nicht anders gekennzeichnet, von Airhead. Dies ist eine ergänzte Version des Originals aus dem "Best of the Nest"''
[[Datei:Bild01.jpg|500px|thumb|left|Hier sehen wir die gängigsten Motoren , links ein M531 aus einer Kr51/2N , rechts ein M53 aus einer S50B1]]
Beim [[M501]] sitzt die Kupplungseinstellschraube hinter der schwarzen Schraubkappe.
Beim [[M53]] sitzt sie hinter dem Abdeckblech des Seitendeckels.
[[Datei:Bild02.jpg|500px|thumb|left|]]
Auf der rechten Seite des Motors befinden sich die Betätigungshebel mit der Aufnahme für den Bowdenzug. Der Gegenhalter für die Bowdenzughülle findet sich auf dem Lichtmaschinendeckel.
[[Datei:Bild03.jpg|500px|thumb|left|]]
Zuerst dreht man die Bowdenzugstellschraube am Handhebel komplett rein.
Dann wird die Stellung des Betätigungshebels überprüft.
[[Datei:Bild04.jpg|500px|thumb|left|]]
Dazu drückt man ihn leicht nach vorne, bis man einen Gegendruck spürt. In dieser Stellung beginnt die Betätigung der Kupplung. Der Betätigungshebel drückt über 3 Druckstangen die Druckplatte entgegen der Kupplungsfederkraft. Ein Luftspalt entsteht zwischen Reiblamellen und Stahllamellen, dieses wird als Lüftspiel bezeichnet. Der Kraftschluss zwischen den Lamellen wird dabei getrennt.
Um die Handkraft klein zuhalten , sollte der Betätigungshebel bei gezogener Kupplung nahezu 90° zum Motor stehen. Beim M53 nicht ganz möglich, da der Hebel sonst an den Bowdenzughüllenhalter anschlägt.
Steht der Hebel zu weit ab, müsste man an die Kupplungseinstellschraube ran, welche auf der Druckplatte sitzt.
[[Datei:Bild05.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild06.jpg|500px|thumb|left|]]
Hier durch die Öffnung im Seitendeckel zu erreichen. Mittels gekröpften Ringschlüssel oder einer 10er Langnuss wird die Kontermutter gelöst. Die Einstellschraube wird dabei mit einem Schraubendreher gegengehalten.
Die Einstellschraube wird je nach Betätigungshebelstellung rein oder raus gedreht. Dabei hält man ihn an seinem sich veränderndem Anschlag.
[[Datei:Bild07.jpg|500px|thumb|left|M53 eingestellter Zustand]]
Dieser kurze Hebelweg reicht zum Betätigen der Kupplung, ohne das dabei der Hebel am Bowdenzughalter anschlägt oder die aufzubringende Handkraft übermäßig ist. Dann kann die Einstellschraube auf der Druckplatte wieder gekontert werden.
[[Datei:Bild08.jpg|500px|thumb|left|M53: Anschlagstellung (gebläsegekühlte Variante in einem Star)]]
[[Datei:Bild09.jpg|500px|thumb|left|M53: Kupplung im betätigtem Zustand]]
[[Datei:Bild10.jpg|500px|thumb|left|M501: eingestellter Zustand, 90° zum Motor stehender Betätigungshebel]]
Nun muss man noch das Bowdenzugspiel einstellen. Ausschließlich dazu dient die Bowdenzugstellschraube oben am Handhebel.
Man hält hierzu den Betätigungshebel am Anschlagpunkt und dreht die Bowdenzugstellschraube soweit heraus bis die Bowdenzughülle noch ein Spiel von 1-2mm hat.
[[Datei:Bild11.jpg|500px|thumb|left|]]
Im unbetätigtem Zustand (Bild oben) ist der Betätigungshebel durch diese Einstellung kurz vor seinem Anschlagpunkt. Dies ist nötig um keinen konstanten Druck auf den Bauteilen der Kupplung zu haben, welche sonst im Betrieb beschädigt werden würden.
Ist euer Handhebel nun "wabbelig" geworden, liegt das daran, dass die Drehfeder am Betätigungshebel (bei frühen Vogelserie-Exemplaren die Drehfeder am Handhebel) ermüdet ist und getauscht werden sollte.
[[Datei:Bild12.jpg|500px|thumb|left|Drehfeder an einem M53 mit falsch herum montiertem Betätigunshebel]]
Dieser Montagefehler ist nur beim M53 möglich. Der Bowdenzug läuft infolgedessen schräg und reibt an der Metallhülse der Bowdenzughülle. So verbaut wird er sich im Betrieb irgendwann aufgerieben haben und reißen.
Der Hebel kann einfach abgeschraubt und die Feder getauscht werden. (Bei alten Vogelserienmodellen gab es diese Feder am Motor nicht, diese war in der Handarmatur verbaut)
Beim M501 geht dies nicht so einfach, hier muss der Betätigungshebel aus dem Motor gezogen werden. Dazu muss allerdings die Kupplungseinstellschraube rausgedreht und die im Motor liegenden Druckstifte etwas zur linken Seite geschüttelt werden (sie greifen in den Hebel und blockieren das Herausziehen). Danach kann der Hebel nach oben heraus gezogen werden.
==Montagehinweise und Überholung==
Die Kupplung macht Probleme. Sie trennt nicht oder trennt ununterbrochen. Zuerst sollte man aber die Einstellung überprüfen und ggf. nachstellen, weiter kann man den Getriebeölstand kontrollieren ggf. einen Ölwechsel vornehmen.
Hilft das alles nichts müssen wir uns die Kupplung anschauen und hierzu folglich ausbauen.
Das Getriebeöl ist abzulassen. Und der linke Motorseitendeckel zu demontieren.
===Demontage===
Sitzt der Kupplungsdeckel (wie meistens) fest, so sollte mit einem Gummihammer nachgeholfen werden. Der M501 besitzt auch Ausbuchtungen zum Abhebeln: Mittig hinten am Motor und eine vorne.
[[Datei:Bild13.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild14.jpg|500px|thumb|left|Freigelegte Kupplungen: Links die Kupplung des M501 mit Membranfeder, rechts M53 mit Schraubenfedern]]
M501:
Man biegt zuerst die Sicherungsbleche (zu ersetzten) um, um die Schrauben der Druckplatte zu lösen und nimmt die Druckplatte ab.
[[Datei:Bild15.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 ist es nicht so einfach. Hier müssen die Stütznippel, welche die Federn arretieren nach unten gedrückt und die Sicherungsstifte herraus gedrückt werden.
[[Datei:Bild16.jpg|500px|thumb|left|]]
Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen, die kleinen Federn sind sehr stark. Das Originalspezialwerkzeug ist hier sehr hilfreich. Dieses kann man sich mit einem eingesägtem Rohr aber schnell selber bauen. Bevor man anfängt, setzt man sich also zuerst eine '''Schutzbrille''' auf! Sollte man bei den Arbeiten abrutschen, fliegen die Teile durch die Federkraft durch die Gegend. Es empfiehlt sich auch, einen Helfer dabei zu haben, der das Moped oder den Motor hält.
Besitzt man das originale Spezialwerkzeug nicht und hat keine Lust, ein passendes Rohr zu suchen und einzusägen, drückt man mit einer Flachzange den Stütznippel nach unten und dann mit einem Nagel den Sicherungsstift heraus.
Ist der Motor noch verbaut, sollte man die Stütznippel runter drücken die Senkrecht zum Boden liegen. Auf dem Bild wären das der Linke und Rechte. Dadurch fallen die Stifte von alleine aus ihrem Sitz. Danach kann der Kupplungskorb entsprechend gedreht werden.
Nach dem Entferen der Stütznippel, Federn und Federkappen kann das Kupplungspaket (Reibscheiben und Stahlscheiben) dem Kupplungskorb entnommen werden.
[[Datei:Bild17.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M501 muss das Sicherungsblech der Kupplungwelle/Getriebeeingangswelle gerade gebogen und die Mutter gelöst werden. Dazu hält man den Kupplungskorb mit einem Ölfilterband fest. Die Mutter ist nur mit 20-30Nm festgezogen und sollte so zu lösen sein.
[[Datei:Bild18.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach schraubt man die vorher entfernte Druckplatte verkehrt herum mit 2 gegenüberliegenden Schrauben wieder auf.
So wird die Membranfeder gespannt und es entsteht ein Lüftspiel (siehe Fühlerlehre). Das so entspannte Kupplungspaket kann nun von seiner Welle gezogen werden. Wenn es sich wehrt, kann man es vorsichtig mit 2 Schraubendrehern aus dem Kupplungskorb hebeln.
[[Datei:Bild19.jpg|500px|thumb|left|]]
Das immer noch gespannte Paket der Membranfederkupplung muss nun zerlegt werden. Hierzu dreht man es um und entfernt den Sprengring vom Lamellen/Federträger.
[[Datei:Bild20.jpg|500px|thumb|left|]]
Die einzelnen Lamellen können dann abgenommen und die Druckplatte wieder gelöst werden.
[[Datei:Bild21.jpg|500px|thumb|left|]]
===Überprüfung der Bauteile / Schadensbilder===
Die Membran oder Schraubenfedern sollten nun geprüft werden:
Die Schraubenfedern misst man in der Länge. Ab einem Längenunterschied von 0,5mm sollten diese getauscht werden, die Kupplung hebt sonst einseitig ab. Neue Druckfedern haben eine entspannte Länge von 30mm. Mit der Zeit setzen sich die Federn, und ab einer entspannten Länge von ca. 27,5mm beginnt die Kupplung (z.B. beim Ankicken) durchzurutschen. In manchen Reparaturbüchen wird empfohlen, statt dem Einbau neuer Federn je eine M6 Unterlegscheibe unter jede Feder zu legen. Da die Federn neu problemlos zu bekommen sind, sollte dies als letzte Möglichkeit, die Simson unterwegs wieder flott zu bekommen, angesehen werden.
Die Spitzen der Membranfeder sind zu betrachten, die unterliegen einem normalen Verschleiß, da sie am Träger schleifen. Sollten sie über die Hälfte verschlissen sein, ist die Feder zu tauschen.
[[Datei:Bild22.jpg|500px|thumb|left|]]
Das Tauschen der Feder ist auch nicht ganz so einfach. Man kann sie in einem Schraubstock vom Träger drücken. Ein guter Halter für das Wiedereindrücken ist ein altes Polrad.
[[Datei:Bild23.jpg|500px|thumb|left|]]
[[Datei:Bild24.jpg|500px|thumb|left|]]
Aber hier ist wirklich '''Vorsicht''' geboten! der Druck bevor die Feder aus ihren Sitz springt ist enorm hoch. Sollten die Hilfsmittel (Holz, Nuss) dabei wegspringen, ist die Gefahr groß, dass man sich verletzt.
Empfehlenswert ist der Weg in die nächste Werkstatt. Jede Werkstatt sollte eine 10Tonnen Presse haben, was die Arbeit deutlich erleichtert und sicherer ist. Die machen das sicherlich kurz nebenbei für ein kleines Trinkgeld/Kaffeekasse.
Nun hat man die gesamte Kupplung vor sich liegen:
[[Datei:Bild25.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M501]]
M501: Befestigungsmutter, Sicherungsblech, Membranfeder , Feder/Lamellenträger, Kupplungsplatte, 4 Reib- und 3 Strahllamellen, Druckring, Sprenring, Ausgleichsscheibe, Kuppungskorb, Ausgleichsscheibe. Darunter 4 Druckplatten, Schrauben, 4 Sicherungsbleche, Druckscheibe mit Einstellschraube und Kontermutter, (im Motor) Kupplungs/Getriebeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betägtigungshebel mit Drehfeder.
[[Datei:Bild26.jpg|500px|thumb|left|Zerlegte Kupplung M53]]
M53: 4 Reib- und 3 Stahllamellen, Befesitungsschraube, Sicherungsblech, Druckring, Kupplungskorb, Ausgleichsscheibe. Unten 4 Sicherungstifte, 4 Stütznippel, 4 Druckfedern, 4 Federkappen, Druckplatte mit Einstellschraube und Kontermutter, Kupplungs/Getriebeeingangswelle, 3 Druckstifte lang/kurz/lang, Betätigungshebel.
Man begutachtet die Stahllamellen:
[[Datei:Bild27.jpg|500px|thumb|left|]]
Oben links sehen wir eine Lamelle welche durch langes stehen verklebt war. Hier kleben Teile von den Reiblamellen auf der Reibfläche. Diese müssen vor dem Wiedereinbau beseitigt werden, falls man die Lamelle weiter verwenden möchte. Vorher sollte man sie aber auf einer Glasplatte auf Planheit prüfen.
Unten links: Diese Lamelle ist einen Hitzetod gestorben. Die Reibfläche ist bläulich verfärbt, die Lamelle ist außerdem verzogen, zu sehen an der schwankenden Reibflächenbreite. Ob sie erst überhitzt oder erst verzogen war und der eine Schaden den anderen herbeigerufen hat, ist schwer zu sagen aber warscheinlich.
Rechts im Bild, oben und unten: 2 verzogene Lamellen. Hier waren wohl unterschiedlich starke Federn verbaut (oder Unterlegscheiben). Zusehen sind schwankende Reibflächenbreiten bis hin zu gar nicht tragenden Stellen.
Desweiten solltet ihr auch auf evt. Zahnflankenverschleiß/beschädigungen achten.
Die 3 Lamellen mit Beschädigungen sind nicht mehr zu verwenden. Da beim M53 ein [[Spezialwerkzeug]] benötigt wird um schadensfrei die Druckscheibe lösen zu können, sollte man sie aufheben um sich aus kaputten Lamellen ein solches Werkzeug bauen.
Die Zahnflanken fransen gern aus, wenn man die Kupplung oft ruckartig kommen lässt. Über kurz oder lang wird der Lamellenträger beschädigt. Die Kupplung neigt dann zum „Schlagen/Rupfen“, dieses belastet die Getriebelager zusätzlich.
[[Datei:Bild28.jpg|500px|thumb|left|]]
Ausserdem ist die Innenverzahnung des Mitnehmers zu begutachten.
[[Datei:kupplungsmitnehmer_m53_verzahnung_defekt.jpg|500px|thumb|left|M53 Mitnehmer mit eingelaufener Verzahnung]]
Die Reiblamellen sollten begutachtet werden. Sind hier Flanken gebrochen, oder die Reibflächen durch Hitze verglast (glatte, wenn nicht sogar leicht spiegelnde Fläche)? Desweiteren sollte das Flankenspiel im Kupplungskorb gemessen werden. Ab 1mm sollten die Reibscheiben ausgetauscht werden, anstonsten wird die Kuppung auch hier übermäßig schlagen/rupfen und die Getriebelager übermäßig belasten.
[[Datei:Bild29.jpg|500px|thumb|left|]]
Neue Lamellen (Import) haben oft an den Flankenseiten noch Produktionsrückstände. Damit die Lamellen im Korb nicht klemmen sollten diese beseitigt werden.
[[Datei:Bild30.jpg|500px|thumb|left|]]
Danach wären die Betätigungshebel zu betrachen, dazu die Druckstifte aus der Kupplungs/Getriebeeingangswelle kippen und den Hebel ziehen.
[[Datei:Bild31.jpg|500px|thumb|left|Links hinten M501, rechts vorne M53]]
Über die unten abgeflachten Seiten wird durch die Drehbewegung des Hebels über die Druckstifte die Druckplatte betätigt, die sich dann abhebt. Ist oder war die Kupplung längere Zeit falsch eingestellt laufen die abgeflachten Seiten der Betätigungshebel ein. Hier entsteht ein Grat, welcher die Drehbewegung über die Stifte erschwert. Somit muss mehr Handkraft am Handhebel aufgebracht werden. Die Kuppung ist in dem Bereich dann auch schlecht dosierbar. Des weiteren wird die Kraft der Druck,- oder Membranfeder nicht voll genutzt und zusätzlich belastet. Der Hebel wär dann zu ersetzen.
Die Dichtringe im oberen Bereicht der Hebel sollten gewechselt werden, durch sie kann Wasser ins Getriebe gelangen.
===Zusammenbau===
Der Wiedereinbau der Kupplung beim M53 sollte selbstklärend sein: Er erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus.
Es sollte aber auf den mittigen Sitz der Kupplungskorbverzahnung zur Primärritzelverzahnung und das vorhandene Axialspiel des Korbes auf der Welle geachtet werden:
[[Datei:Bild32.jpg|500px|thumb|left|Mittiger Sitz]]
Sollte keine Messuhr mit Halter vorhanden sein, kann über das Primärritzel eine Verlängerung erstellt werden. Der Korb ist dann nach unten zu drücken und das Spiel zwischen Verlängerung und Zahnseiten per Fühlerlehre zu messen. Danach drückt man den Korb nach oben und wiederholt die Messung. Aus diesen Werten errechnet man sich das Spiel. Diese sollte auf ein Spiel von 0,1mm eingestellt werden.
[[Datei:Bild33.jpg|500px|thumb|left|]]
Wird dies nicht gemacht, wandert bei Lastwechseln der Kupplungkorb zu sehr auf seiner Welle. Die Zahnflanken der Ritzel nutzten sich übermäßig ab, es enstehen Nebengeräusche. (deswegen das reduzierte Spiel von 0,1mm. Original: 0,2-0,3mm)
Es sollten jeweils Druckscheibe (M53) oder Kupplungspaket (M501) montiert und deren Befestigungsmutter ohne Sicherungsblech handfest (dies ermöglicht einen schnellen Ausbau, falls das gewünschte Spiel nicht erreicht wurde) angeschraubt werden.
[[Datei:Bild34.jpg|500px|thumb|left|]]
Beim M53 gibt es original keine Möglichkeit, das Spiel auszugleichen. Dies ist vorgegeben durch die Breite des Korbes, da der Korb auf seiner Gleitlagerbuchse hin und her rutscht. An den Anlageflächen an Druckscheibe und Ausgleichsscheibe unterliegt der Kupplungskorb einem Verschleiß. Ist das Axialspiel zu groß, wäre dem zufolge der Korb zu tauschen.
Die Gleitlagerbuchse selbst unterliegt ebenfalls Verschleiß:
[[Datei:kupplung_m53_gleitlager_eingelaufen.jpg|500px|thumb|left|Eingelaufene Gleitlagerbuchse]]
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich eine Ausgleichsscheibe beim Eisenwarenladen zu besorgen oder selbst eine anzufertigen (Das Außenmaß der Buchse ist Maßgebend dafür) und diesen auf die Buchse zu schieben (Spielausgleich zwischen Korb und Ausgleichsscheibe der Buchse).
Beim M501 ist eine Ausgleichsscheibe für den mittigen Lauf (zwischen Lager und Korb), die andere fürs Axialspiel (zwischen Lamellenträger und Korb) zuständig. Beim Einbau des Kupplungspackets sollte dieses mit der Druckplatte wieder gespannt werden, um die Reiblamellen ausrichten zu können.
[[Datei:Bild35.jpg|500px|thumb|left|]]
Sind die Spiele eingestellt wird die Befestigungsmutter wieder abgeschraubt und das Sicherungsblech montiert. Danach wird sie wieder aufgeschraubt und mit einem Drehmoment von 25NM (wie bei der Zündkerze) festgeschraubt und gesichert.
Nach dem Komplettieren der Kupplung (das solltet ihr nun alleine schaffen) muss die Kupplung natürlich neu eingestellt werden. Eine neue Seitendeckeldichtung ist ebenfalls fällig.
Wie bei jeder Arbeit an einer Baugruppe sollten naheliegende Bauteile immer ebenfalls geprüft werden: Hier wären es die Lagerspiele von Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle, die Hohlschaltwelle auf evt. Risse, Zustand des Primärtriebs ([http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting Pitting?]). Wenn der Motor vor dem Zerlegen ein drehzahlabhängiges Heulen von sich gegeben hat, ist dies warscheinlich. In diesem Fall ist der [[Primärtrieb]] komplett zu tauschen.
==Bauteilvarianten==
''Folgende Angaben stammen aus Originaldokumenten der Firma Simson aus Dummschwätzers Privatarchiv(TM):''
Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.
Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:
[[Datei:federteller.jpg|500px|thumb|center|Übersicht Federteller]]
===M52 und M53:===
*"Frühe Variante":
**Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
*"Späte Variante":
**Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
**3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
**4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
*Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.
===M54KF (Sperber):===
*Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
*3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
*4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.
===Veränderungen===
*Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.
*Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung. Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden.
[[Kategorie:Motor]]
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Allgemeine Betriebserlaubnis
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/* per Online-Formular */
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit 26,75 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen.
[[Kategorie:Recht]]
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/* per E-Mail */
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Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
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[http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html http://www.kba.de/cln_007/nn_125874/SiteGlobals/Forms/NachweisABE/NachweisABE__Integrator.html]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen.
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Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
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'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
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[http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.html]
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Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
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'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
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Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
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Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
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=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.htm Online Formular]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen.
[[Kategorie:Recht]]
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[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
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2013-09-03T14:37:35Z
Moeffi
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
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Datei:Schaltbetaetigung m5x.jpg
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2013-08-23T16:04:36Z
Moeffi
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selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi
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selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi
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Datei:Schaltung m53.jpg
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text/x-wiki
selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi
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Datei:Schaltung m54.jpg
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Moeffi
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text/x-wiki
selbst fotografiert und bearbeitet von moeffi
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Gasdrehgriff-Schwalbe
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2013-09-05T20:51:59Z
Moeffi
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text/x-wiki
[[Datei:Gasgriff-Einzelteile.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Einzeilteile]] Zunächst wird der rechte Blinker nach Lösen der Befestigungsschraube in der Öffnung des Gasdrehgriffs und Entfernen der Elektrokabel abgebaut. Nun kann das Distanzstück abgezogen werden. Nach Entfernung der Lenkerabdeckung wird nun die rechte Armatur demontiert.
[[Datei:Gasgriff-Zusammenbau.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Zusammenbau]] Dazu wird nach Abbau des Bremshebels der Bremsbowdenzug ausgehängt. Dann werden Starterzug und Blinkerschalter demontiert. Anschließend die Klemmschraube der Lenkerarmatur entfernen. Nach dem Abziehen des Gasdrehgriffs und Aushängen des Bowdenzugs kann der im Lenkerrohrnut laufende Schieber ausgebaut werden. Das links vom Schieber befindliche Haltestück (sitzt ebenfalls in der Lenkernut und ist dort mit 2 kleinen „Nasen" arretiert) kann dort verbleiben, sofern nicht der Gasbowdenzug ausgebaut werden soll.
[[Datei:Gasgriff-montiert.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriffmontiert]] Nun ist die kleine Madenschraube (Klemmschraube) herauszudrehen und nebst Klemmstück auf der Innenseite der Armatur zu entnehmen. In der Aussparung des Klemmstücks befindet sich die „Nase“ der Metallreibscheibe des Gasdrehgriffs. Dort mit einem kleinen Schraubendreher ansetzen und die Metallscheibe entfernen. Nun kann die Lenkerarmatur unter Drehen vom Lenkerrohr abgezogen werden. Armatur, Gasdrehgriff, Schieber und die weiteren Kleinteile werden (am besten mit Bremsenreiniger) von Schmutz und alten Fettresten befreit.
Gesäubert wird nun ebenfalls die Nut und das Lenkerrohr selbst. Mit einem feinen Schleifpapier sollten die Flanken der Nut von eventuellen Graten befreit werden.
[[Datei:Gasgriff-Funktion.jpg|200px|thumb|right|Gasdrehgriff Funktion]] Nun lohnt auch noch ein Blick auf den Gasbowdenzug. Dieser wird (zusammen mit dem Starterzug) vor dem Lenker (immer in Fahrtrichtung gesehen), durch die Aussparung in der Lampenmaske und vor der am Rahmen befindlichen Haltestrebe von Lampenmaske und Knieblech nach links und zum Vergaser geführt. Es empfiehlt sich dabei Gas- und Starterzug in einer darüber gezogenen ca. 25 cm langen Kunststoffhülle zusammenzulegen.
Nach der Säuberung von Armatur, Drehgriff und Kleinteilen wird diese (ohne Metallreibscheibe und Klemmstück) auf das Lenkerrohr bis hinter das Klemmstück geschoben. Nun die gefettete Metallreibscheibe über das Lenkerrohr schieben und in die Armatur einsetzen.
Dabei darauf achten, dass die Nase sauber in der Aussparung des Klemmstücks sitzt. Dann Klemmstück mit Madenschraube lose montieren.
Nun wird der ebenfalls gut gefettete Schieber in die gefettetet Nut gesetzt, nachdem das Bowdenzugende mittels kleiner Spitzzange aus dem Klemmstück gezogen und in den Schieber eingesetzt wurde. Anschließend wird der von innen satt gefettetete Gasdrehgriff über den Schieber geschoben und das Ende der Innenschnecke in die entsprechende Aussparung im Schieber eingeführt. Wenn sichergestellt ist, dass der Gasdrehgriff den Schieber ordnungsgemäß in Richtung Lenkerende bewegt, wird die Armatur mit Gasdrehgriff soweit nach rechts verschoben bis die darin befindliche Bohrung über der entsprechenden Bohrung im Lenkerrohr steht. Nun kann das Distanzstück montiert werden und der Gasdrehgriff auf Leichtgängigkeit überprüft werden. Sollte sich herausstellen, dass das Griffgummi an Armatur oder Distanzstück anliegt und dort einen Widerstand bildet, ist der Gasdrehgriff erneut zu demontieren und das Gummi entsprechend zu verschieben. Nun sollte der Gasdrehgriff leichtgängig sein und durch die Wirkung der Feder des Vergaserschiebers von selbst zurückdrehen. Sollte dies immer noch nicht der Fall sein, könnte die Ursache z.B. eine erlahmte Feder oder ein geknickter oder schlecht geölter Bowdenzug sein.
Anschließend noch Blinkerschalter und Starterzug montieren sowie den Bremsbowdenzug in den Hebel einhängen und diesen wieder montieren. Schließlich noch den Blinker anschließen und mittels Madenschraube im Lenkerrohr befestigen. Dabei sollte der Gasdrehgriff zu der Distanzbuchse in richtung Blinker ein wenig Spiel haben, damit er sich frei drehen kann. Das Spiel darf dabei nicht so groß werden, dass die Schnecke im Drehgriff überspringen kann. Optimal sind 1-2mm. Stimmt das Spiel nicht, wird das Klemmstück wieder gelöst und entsprechend verschoben.
(Text von Boris - hierundda)
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Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg
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2013-09-12T14:50:58Z
Moeffi
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selbst fotografiert von ysr
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text/x-wiki
selbst fotografiert von ysr
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Zündlichtschalter
0
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2013-09-12T15:06:20Z
Moeffi
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich:
[http://img370.imageshack.us/img370/9463/s51zsmitdraht5wa.jpg Belegung in bunt]
Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
{| class="wikitable"
|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
| style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Züdnung ein'''
|-
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|-
! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
|-
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|-
! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
|-
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|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Moeffi
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich:
[http://img370.imageshack.us/img370/9463/s51zsmitdraht5wa.jpg Belegung in bunt]
Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
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|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
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! colspan="4" | '''Züdnung ein'''
|-
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! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
|-
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|-
! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30
|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Zschopower
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neuer Link für buntes Bild des ZüLiSchas
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich:
[http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zuendlichtschaly4978zwgve.jpg]
Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
{| class="wikitable"
|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
| style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"|
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! colspan="4" | '''Züdnung ein'''
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! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
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! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
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|style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30
|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
d6066b7e144758d2383d16d16b312362941d699a
Schraubenliste Schwalbe
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2013-10-06T20:10:34Z
Zschopower
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text/x-wiki
Liste der benötigten Schrauben für [[KR 51/1]] und [[KR 51/2]]
'''Ansauggeräuschdämpfer:'''
2 x M6x10
Schlauchschelle 35mm
'''Luftansaugschlauch:'''
KR51/1: 2 x M4x21 Schlitzschraube
KR51/2: 1 x M4x21 Schlitzschraube
'''Tank:'''
2 x M6x25
'''Schutzblech hinten (innen):'''
2 x M6x12
'''Hinterradbremshebel:'''
KR51/1: 1 x M8x45
KR51/2: 1 x M8x110
'''Lenkerbefestigung:'''
1 x M8x40 + 2 Muttern M8
'''Motorhalter:'''
KR51/1: 1 x M8x100 und 1 x M8x65
KR51/2: 1 x M8x100 oben & 1 x M8x90 unten
'''Federbeinbefestigung hinten:'''
4 x M8x34
'''Federbein- und Schutzblechbefestigung vorn oben:'''
2 x M8x45
'''Federbeinbefestigung vorn unten:'''
2 x M8x34
'''Schwinglagerbolzen vorn:'''
2 Muttern M10
'''Panzer/Haube:'''
2 x M6x18
1 x M8x16
'''Fußrasten Sozius:'''
2 x M8x20
'''Tunnel:'''
1 Flügelmutter M6 / Sterngriffmutter
'''Trittbretter:'''
6 x M6x16 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Gepäckträger:'''
4 x M6x60
'''Auspuffhalterung:'''
1 x M6x45 Klemmschelle Krümmer (vorne)
1 x M6x14 Panzerhalterung (mitte)
1 x M6x16 Schpannschelle (hinten)
'''Ladeanlage, Blinkgeber, Sicherungshalter:'''
KR51/1: 1 x M5x16 Schlitzschraube (Sicheungshalter)
KR51/2: 2 x M5x12 Schlitzschrauben
KR51/1: 1 x M5x12 Schlitzschraube (Blinkgeber)
KR51/2: 1 x Spaxschraube
'''Batteriedeckel:'''
1 x M5x12 Schlitzschraube
'''Sitzbank:'''
2 x M6x16 an Sitzbank
2 x M6x12 an Rahmen
'''Lenkerblinker:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
4 x Spaxschrauben
'''Parkleuchte:'''
2 x M3x16
'''Lenkerabdeckung:'''
2 x M5x8 Senkkopf-Schlitzschraube
'''Aluabdeckblech Beinschild:'''
2 x M4x8 Schlitzschraube
'''Lampenring:'''
2 x M4x30
'''Lichtwinkelregulierungsschraube:'''
1 x M6x20
'''Frontschild:'''
2 x M8x14 Linsenschraube oben Serie
2 x M8x26 Schloßschraube oben bei Kindersitz Montage
2 x M6x10 Schlitzschraube großer Kopf
'''Armaturenträger:'''
1 x M6x18 Schlitzschraube
1 x M6x30 Schlitzschraube
'''Blink- & Abblendschalter:'''
1 x M4x30 Schlitzschraube
1 x M4x35 Schlitzschraube
'''Rückstrahler:'''
KR51/1: 2 x M5x16 und 1 x M4x50 Schlitzschraube
KR51/2: 4 x M6x12 und 3 x Spaxschrauben
'''Zündspulenhalter KR51/2:'''
1 x M6x16
[[Kategorie:Liste]]
0baff3205e8bb0b1a358116685572e1b87352640
Kompression
0
182
1159
606
2013-11-12T16:50:33Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kompression''' ist eine andere Bezeichnung für die Verdichtung, die der Kolben erzeugt, wenn er das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf drückt.
Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Es sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger, macht sich schon Verschleiss bemerkbar. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/>
Der Motor wird dann kaum noch Kraft entfalten können.
Gemessen wird die Kompression bei warmem Motor mit voll aufgedrehtem Gashahn. Denn im kalten Zustand ist das an der Laufbahn haftende Öl dickflüssig und dichtet deutlich besser an den Kolbenringen ab.
[[Kategorie:Motor]]
c0bbe205e468b51e4b32bb623ca14cbb9a006283
1160
1159
2013-11-12T21:36:57Z
Totoking
32
wikitext
text/x-wiki
Die '''Kompression''' beschreibt die Erhöhung der Dichte unter gleichzeitiger Volumenabnahme des angesaugten Kraftstoffgemischs durch die Kolbenbewegung. Der Kolben drückt das angesaugte [[Gemisch]] im oberen Kurbelwellenraum gegen den Zylinderkopf. Die SI-Einheit der Kompression ist Pascal (Pa). Herkömmliche Messgeräte aus dem KfZ-Bereich messen jedoch in der Einheit Bar. Zur Einordnung entspricht 1bar 10000Pa.
Mit einem Kompressionsmesser, den man anstelle der [[Zündkerze]] einschraubt, kann man die Kompression messen. Dazu wird der Motor warmgefahren, ausgeschaltet, der Kompressionsprüfer statt der Zündkerze eingeschraubt und bei voll aufgedrehtem Gashahn 4-5mal stark durchgetreten. Bei kaltem Motor ist das an der Laufbahn haftende Öl dickflüssig und dichtet deutlich besser an den Kolbenringen ab. Die Folge ist eine hohe gemessene Kompression die im Fahrbetrieb so nicht vorliegt. Bei Zweitaktmotoren sind auf diese Weise gewonnene Messwerte als Anhaltspunkt zu verstehen.
Im Neuzustand ist bei Simsonfahrzeugen ein Wert von etwa 10bar messbar. Bei eingefahrenen und gebrauchten Garnituren in gutem Zustand sollte ein Wert oberhalb von 8 Bar herauskommen. Liegt der gemessene Wert niedriger kann ein kraftloser Motor seine Ursache in einer verschlissenen Garnitur haben.. Besonders unter 5 Bar wird man davon ausgehen müssen, dass die [[Garnitur]] verschlissen ist und ersetzt werden sollte.<br/>
[[Kategorie:Motor]]
4bfd6733eac928283a0bea2eca0e3ae7dbb8fb1c
Frühjahrsputz
0
376
1161
2014-01-11T11:36:51Z
Prof
28
Artikel aus FAQ ins Wiki übernommen
wikitext
text/x-wiki
Um einen nahtlosen Übergang von Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkei zu verhindern, sollte man endlich was tun. Bald geht ja die Schwalben-Saison endlich wieder richtig los. Wenn auch das Wetter im Moment noch nicht so richtige "Frühlingsgefühle" aufkommen lassen will, sollte man die Zeit dennoch nutzen. Bevor es wieder auf die Pisten geht, sollte man ruhig mal einen Sonntagvormittag seinem Vögelchen widmen und alle erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen. Hierzu gehört:
* alle Schrauben und Muttern nachziehen,
* die Tachowelle und Bowdenzüge zu ölen oder noch besser zu fetten,
* Tachoantrieb, Lenkungslager und Gasdrehgriff fetten (Ehrlich, habt Ihr´s schon jemals gemacht? Manch einer wird sich wundern, wie leicht sich so ein Griff danach wieder bewegen läßt),
* Bremsen kontrollieren (Wichtig!) und gegebenenfalls nachstellen oder reparieren (Auch prüfen, ob nicht vielleicht schon die ersten Drähte des Bowdenzuges durchtrennt sind, denn da hängt Euer und anderer Leute Leben dran!),
* [[Kette]] spannen und fetten,
* Getriebeölstand prüfen oder [[Ölwechsel]] machen wenn´s nach zu langer Zeit mal wieder "Not tut" (um mit Meister Röhrich zu sprechen),
* Elektrik durchchecken (Elektrolytstand der Batterie nicht vergessen),
*die Slicks gegen [[Reifen]] mit Profil tauschen,
* Luftfilterpatrone mit Benzin gründlich auswaschen und dann kurz in Öl tauchen (abtropfen lassen!),
* Benzinfilter reinigen,
* Auspuff ausbrennen,
* Rahmen auf Risse überprüfen,
* Winterdreck abwaschen, winterliche Roststellen an Karosserie, Rahmen und Fahrwerk abschleifen und mit Reparaturlack ausbessern (sonst ist dort vielleicht im nächsten Jahr schon ein Loch),
* Seilzug-, Zündungs- und Vergasereinstellung checken, Vergaser cleanen,
* Radlagerspiel, Speichenspannung und Rundlauf des Rades prüfen,
* aufsitzen, losfahren
Wenn alles in Ordnung ist und zuverlässig funktioniert, macht das Schwalbefahren doch viel mehr Spaß, als mit so einem unzuverlässigen Bock der ständig irgendwelche Zicken macht oder gar lebensgefährlich ist, Oder?
[[Kategorie:Wartung]]
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Originalfarbe
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Weiterleitung nach [[Originalfarben]] erstellt
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#WEITERLEITUNG [[Originalfarben]]
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Auspuff
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2014-05-18T15:24:50Z
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/* Reinigungsverfahren */
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text/x-wiki
[[Datei:Auspuff_SR50.jpg|thumb|Auspuff am SR 50 im Schnitt]]
Der '''Auspuff''' muss immer frei sein. Die Verbindung zum [[Zylinder]] stellt der [[Krümmer]] her.
==Funktionsweise==
Die Funktionsbereiche Konus und Gegenkonus sind auf der [http://www.schwabenkart.de/KnowHow/2Takte.html Schwabenkart Seite] sehr schön erklärt. Im Anschluss an das dort gezeigte System befindet sich in der Simson-Abgasanlage noch ein Schalldämpfer, in dem die Druckwellen durch mehrmalige Richtungsumkehr des Gasstroms aufgezehrt werden nachdem sie ihre Pflicht und Schuldigkeit getan haben. Der Schalldämpfereinsatz trägt natürlich auch zu den Druckverhältnissen der schwingenden Gassäule bei, sodass eine Entfernung desselbigen nicht nur zu einem lautstarken Polizeimagneten, sondern auch zu Leistungseinbußen führt.
==Varianten==
an verschiedenen Modellen wurden verschiedene Auspuffvarianten verbaut. Im Wesentlichen unterscheidet man 3 Hauptvarianten:
===Kurzer Auspuff===
Dieses Teil wurde an den SR1 und SR2 Mopeds sowie am SR4-1 Spatz verbaut.
===Standard Auspuff===
Der Simson Standardauspuff wurde 1964 an Star und Schwalbe erstmals vorgestellt und bis zum Produktionsende des VEB FAJAS kaum verändert. Alle Varianten sind gasdynamisch gesehen gleich bzw sehr ähnlich und somit austauschbar. Ein solcher Auspuff ist auch oben als Schnittmodell an einem SR50 montiert abgebildet.
Im laufe der Zeit wurden einige Modifikationen durchgeführt:
* Wegfall der Dichtschnur am Übergang zum Krümmer ca XXXX
* Wechsel vom spitzen Endschalldämpfergehäuse ("Spitztüte" oder "Zigarre" zum zylindrischen ca 1974
* Sichtbare Schweißnaht am Übergang vom Einlaufkonus zum zylindrischen Teil ca XXXX
* Wechsel von schmaler zu breiter Auspuffschelle ca XXXX
* Zusätzliches Hitzeschutzblech an den S51 Enduro Modellen
Darüberhinaus gibt es Schalldämpfereinsätze mit 2 oder 4 Röhrchen.
===Nachwende-Kompaktanlage===
Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Varianten je nach bbH. Diese Auspuffanlagen sind nicht zerlegbar und für 60km/h-Modelle ungeeignet
==Original vs. Nachbau==
Der Auspuff ist eines der Bauteile wo sich der Erhalt eines bereits patinierten Originals oder der Erwerb eines originalen Simson-Teils gegenüber den weit verbreiteten Nachbauteilen lohnt. Wenn man auf perfekte Optik verzichten kann ist ein original-Exemplar meist noch nicht mal teurer als ein neuer Nachbau.
Die Qualität der Nachbau Auspuffanlagen ist an mehreren Stellen problematisch:
* Die Qualität der Verchromung ist aufgrund des niedrigen Verkaufspreises durchgängig schlecht. Teilweise bieten Händler in Deutschland neu verchromte Nachbau-Auspuffanlagen an, die etwas teurer sind und dieses Problem somit umgehen.
* Die allerbilligsten Nachbauten haben anstatt des Gegenkonus nur ein Prallblech. Wer oben die Funktionsweise verstanden hat kann sich nun leicht zusammenreimen, warum das Moped damit keine Wurst mehr vom Teller zieht.
* Selbst bei den besseren Varianten streuen die Maße teils recht stark um die Werksvorgaben von Simson. Da diese für den Resonanzeffekt eminent wichtig sind, kommt es beim verbauen eines Nachbau-Auspuffs oft zu Leistungseinbußen.
* Im Auspuff sind einige gerollte Blechteile eingeschweißt. Oftmals ist der Umformvorgang bei diversen Nachbauten schludrig ausgeführt, sodass z.B. der Gegenkonus nicht geschlossen oder das Endrohr zu weit zugedrückt sind.
* Am Übergang zum Krümmer sind Nachbauten sofort konisch, sodass die Auspuffschelle nicht vernünftig greifen und somit abdichten kann.
==Reinigungsverfahren==
Aufgrund der unsauberen und unvollständigen Verbrennung in einem schlitzgesteuerten Zweitaktmotor kommt es über die Zeit zu einer Ansammlung von Verbrennungsrückständen, der sogenannten Ölkohle, im Auspuff. Dies mindert zunächst schleichend die Leistung und führt schließlich dazu, dass der Motor kein Vollgas mehr annimmt. Für die Reinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allen gemein ist, dass die unverbrannten Ölrückstände im Auspuff den Dreck verkleben sodass es sinnig ist, dies zunächst zu ändern. Als erster Schritt wird immer der Auspuff vom Moped genommen und vollständig zerlegt.
===chemische Keule===
Verschiedene Hausmittel sind zum lösen von organischen Verbindungen (wie z.B. Fetten und Ölen) gedacht und funktionieren auch im Auspuff. Backofenreiniger und Rohrreiniger lösen z.B. diese Verbindungen chemisch auf. Zumindest der Rohrreiniger ist dabei jedoch nicht unproblematisch, da er auch vor dem Stahl des Auspuffs nicht halt macht. Bei Einsatz eines solchen Mittels sollte also hinterher [http://de.wikipedia.org/wiki/Neutralisation_(Chemie) neutralisiert] werden, wenn man keinen Expressrost im Auspuff haben möchte.
===Ausbrennen===
Das Ausbrennen kann richtig angewandt sehr effektiv sein, genießt aber einen zweifelhaften Ruf. Der Grund liegt darin, dass zuviel Hitze die Chrom- oder Emaillebeschichtung des Auspuffs zerstört. Zahlreiche Leute legen einen auszubrennenden Auspuff einfach ins Lagerfeuer oder kokeln mit Heißluftfön oder Gasbrenner daran herum, bis der Auspuff glüht. Das die Beschichtung soetwas nicht beschädigungsfrei überlebt ist nicht weiter verwunderlich.
Möchte man die Beschichtung erhalten, muss man einfach blos darauf achten, dass sie nicht zu Warm wird. Für verchromte Anlagen kann man z.B. aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Anlauffarbe Anlauftabelle] entnehmen, dass man 200°C nicht überschreiten sollte. Dies kann z.B. laufend mit einem Infrarotthermometer überprüft, und die Hitzequelle rechtzeitig gelöscht werden. Im Grunde muss man das Öl im Inneren des Auspuffs nur anzünden, stellt man den Auspuff dann schräg hin, brennt es durch den Kamineffekt weg. Ob man nun mit Benzin oder einer Lötlampe oder sonstwas arbeitet ist eigentlich egal.
Beim Ausbrennen entsteht ein sehr dichter, giftiger Qualm. Man braucht also ein freies Feld oder belastbare Nachbarn.
===mechanische Reinigung===
Ist der Schmock im Auspuff auf thermische oder chemische Weise von seiner Klebrigkeit befreit worden, kann man mechanisch nacharbeiten. Bei einem ausgebrannten Auspuff reicht es meist, den Auspuff mit einem Gummihammer oder Stück Holz abzuklopfen, die getrocknete Ölkohle fällt dann heraus.
Eine aufgedröselte Bowdenzugseele, am anderen Ende von einer Bohrmaschine angetrieben, ist ebenso effektiv.
Man kann sich auch eine große Unterlegscheibe mit 2 Muttern auf das Ende einer Gewindestange schrauben und den Auspuff damit, auch ohne vorherige Entfettung, vom Krümmerende her ausschaben.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Rossi
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Europakarte für Führerschein
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text/x-wiki
Europakarte für Führerschein
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Teillastnadel
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Zschopower
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/* Vogelserie */
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Die '''Teillastnadel''' ist ein Bauteil des [[Vergaser|Vergasers]] und reguliert zusammen mit der [[Nadeldüse]] die Spritmenge im Teillastbereich.
Durch mehrere Kerben, in die die beiden Haltebleche eingeschoben werden, kann die Nadelstellung beeinflusst werden.
==Daten nach Fahrzeug==
===Schwalbe===
Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12 => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Vogelserie===
Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3 => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal gefenstert => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
===Mopeds===
S50 => BVF-Vergaser 16N1-8 => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
S51 => BVF-Vergaser 16N1-11 => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
==Kennzeichnung der Simson-Teillastnadeln==
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
(Quelle: Dummschwätzers Privatarchiv)
==Identifikation der BVF Teillastnadeln==
Da es ja unzählige Varianten der einzelnen Teillastnadeln gibt (mit Rillen,ohne Rillen,mit Bezeichnung,ohne Bezeichnung...) habe ich mal die Nadeln gemessen,damit man diese,wenn sie zu Hause rumliegen,auch zuordnen kann.<br/>
Gemessen habe ich von unten bis zur untersten Kerbe.Die Maße können, je nach Hersteller, bis zu 0,2mm variieren.
N1-8
Bezeichnung: 09 oder 2A521 :38,3mm
N1-11
Bezeichnung: 10 oder 2A511: 36,8mm
N1-12 und N1-5
Bezeichnung: 08 oder 2A512: 36,2mm
N1-1,N1-3 und N1-6
Bezeichnung: 04 oder 2A413: 39,4mm
Die Nadeln der 3-er Serie (2B511)sind alle gleich und leicht zu erkennen,da dort die Kerben etwa mittig liegen.
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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KR 51
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen:
[[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg]]
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
==Siehe auch==
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen:
[[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|200px|]]
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
==Siehe auch==
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen:
[[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|400px|]]
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
==Siehe auch==
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen:
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Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
==Siehe auch==
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, gebläsegekühlter 2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.
Gegenüber [[KR 50]] besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als Zweisitzer entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab 1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.
Zum Vergleich links ein KR51/1 und rechts ein KR51 Rahmen:
[[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|500px|]]
Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.
Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern, Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.
An die "[[Schwalbe]]" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.
==Siehe auch==
[[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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/* Unterschiede zum Vorgänger */
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text/x-wiki
Der '''KR 51/1''' "[[Schwalbe]]" war der Nachfolger des [[KR 51]] und wurde ab Februar 1968 in [[Suhl]] hergestellt. Als Motor kam der [[M53]] zum Einsatz.
==Unterschiede zum Vorgänger==
[[Datei:Rahmenvergleich_KR51.jpg|thumb|links: Rahmen KR51/1, rechts Rahmen KR 51]]
Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig veränderter [[Zylinder]] (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer [[Krümmer]] und [[Auspuff]] und zuletzt der sich bewährte BVF-[[Vergaser]] (nun [[Vergaser 16N1|16N1-5]]) kamen in der KR51/1 zum Einsatz.
Voraussetzung für die Montage der neuen Ansauganlage war jedoch eine Änderung des Fahrzeugrahmens, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Es ist nicht möglich, diese Konfiguration an einem älteren KR 51-Rahmen nachzurüsten. Zudem wurde das [[Typenschild]] nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern am linken Rahmenrohr unter dem Motortunnel angebracht.
Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam. Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.
Nachfolger war ab 1980 die Baureihe [[KR 51/2]]
== Modellvarianten ==
===KR 51/1 und KR 51/1 F===
Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.
===KR 51/1 K===
Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische Zweikammerdämpfer eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb. Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.
===KR 51/1 S===
Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt. Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.
==Änderungen im Produktionszeitraum==
Über die Jahre gab es einige Detailänderungen bei der Schwalbe, die oftmals der Vereinfachung und Vereinheitlichung der Produktion dienten.
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Zeitpunkt || Änderung
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| 1971 || Einführung der KR 51/1 S mit halbautomatischer [[Kupplung]]
|-
| III/1972 || Änderung der Auspuffanlage (stumpfes Endstück statt Spitztüte); Restbestände wurden offenbar noch bis Mitte 1973 verbaut
|-
| Ende 1973 || Umstellung auf schwarzes Rücklicht und schwarzen Lampenring
|-
| 1974 || Einführung der KR 51/1 K mit langer Sitzbank und hyraulischen Federbeinen
|-
| 1978 || Lackierung der Schwingen in schwarz statt "Wagenfarbe"
|}
== siehe auch ==
* [[Datenblatt Vogelserie|Datenblatt]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern| Liste der Fahrgestellnummern]]
* [[Schraubenliste Schwalbe| Schraubenliste]]
[[Kategorie:Simson-Fahrzeug]]
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Allgemeine Betriebserlaubnis
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Prof
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/* per Online-Formular */
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.htm Online Formular]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen.
[[Kategorie:Recht]]
Da gerade Einsteiger in die Simsonwelt dennoch häufig Probleme mit dem Ausfüllen des Formulars haben, empfehlen wir den oben beschriebenen Weg per E-Mail.
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2017-03-09T11:20:43Z
Zschopower
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/* Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder */
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text/x-wiki
Eine '''Allgemeine Betriebserlaubnis''' (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (EBE) ist für alle Kleinkrafträder und Krafträder notwendig, die am Straßenverkehr teilnehmen wollen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu sind in der Strassenverkehrs - Zulassungs - Ordnung (StVZO) und der Fahrzeug-Zulassungsverordung (FZV) zu finden. Bei Kleinkrafträdern ist der Nachweis über eine Betriebserlaubnis (ABE-Kärtchen, Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung, siehe § 5 FZV) sind neben dem Versicherungsnachweis im Original mitzuführen (Kopien zählen nicht). Hat man sie nicht dabei, ist ein Bußgeld von 10€ fällig.
Leichtkrafträder wie z.B. der Simson Sperber sind zwar zulassungsfrei, benötigen aber ein eigenes amtliches Kennzeichen, welches man auf der örtlichen Zulassungsstelle gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (ABE-Kärtchen oder DDR-Fahrzeugbrief) und eines Versicherungsnachweises erhält.
Krafträder unterliegen dem normalen Zulassungsverfahren.
== Neubeschaffung des ABE Nachweises für Simson-Kleinkrafträder==
Die alten DDR-Dokumente (DDR Betriebserlaubniskärtchen bzw. DDR Registrierschein) behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Wenn diese vorliegen, ist das Beantragen neuer Papiere also nicht notwendig.
'''Achtung:''' Diese Verfahrensweise gilt nur für die [[Simson]]-Fahrzeuge aus der Produktion des VEB und bis zur ersten Inbetriebnahme zum 29.2.1992. Für alle späteren Fahrzeuge und Fahrzeuge der Nachfolgehersteller ist das KBA nicht zuständig, weshalb zur Erteilung neuer Papiere eine Abnahme bei [[TÜV]] oder Dekra und die Erteilung durch die örtlich zuständige KFZ-Zulassungsstelle notwendig wird.
'''Vorsicht Falle:''' Es tauchen vermehrt Reimporte aus Ungarn auf, die zumeist mit dem Hinweis verkauft werden, das man die "Papiere" leicht beim KBA beschaffen kann. Das ist falsch. Hier muss man auch den Weg über TÜV oder DEKRA gehen und es wird keine 60 km/h Eintragung geben.
=== per E-Mail ===
Es genügt, eine E-Mail mit den folgenden Angaben an das [[Kraftfahrt-Bundesamt]] in Flensburg zu senden:
* genaue Typenbezeichung (z.B. [[KR 51/1]] '''K''') - Sollte der letzte Buchstabe fehlen, sind weitere Angaben zur genauen Identifizierung des Fahrzeugtyps nötig. Dazu gehören: Art der Zündung, Leistung des Scheinwerfers und Zahl der Gänge.
* [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] (steht auf dem [[Typenschild]] und ist auch im Rahmen eingeschlagen)
* Baujahr
* evtl. Telefonnr. (für Rückfragen)
* und natürlich die Adresse, wohin die ABE geschickt werden soll
Diese E-Mail sendet man an: [mailto://mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de]. Die Bearbeitung geht wirklich zügig (was nicht selbstverständlich für eine Behörde ist), und innerhalb weniger Tage kommt das Ersatz - ABE Kärtchen (heute: Datenbestätigung) per Post zu dir. Der Spaß kostet derzeit (02.06.2015) 20,73 EUR (Zahlung per Nachname beim Briefträger). Kein Pappenstiel, aber dann hast du auch nie wieder Stress mit meckernden Ordungshütern. Das sollte es wert sein.
=== per Online-Formular ===
[http://www.kba.de/DE/Fahrzeugtechnik/Fahrzeugtypdaten_amtlDaten_TGV/Auskuenfte_Informationen/Auskuenfte_ABE/auskuenfte_node.htm Online Formular]
Die notwendigen Daten für das Formular sind dem Datenblatt zu entnehmen. In das Feld "alle Angaben gemäß Typenschild" gehören alle Angaben, die auf dem Typenschild stehen.
[[Kategorie:Recht]]
Da gerade Einsteiger in die Simsonwelt dennoch häufig Probleme mit dem Ausfüllen des Formulars haben, empfehlen wir den oben beschriebenen Weg per E-Mail.
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Liste der Duo-Fahrgestellnummern
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Alfred
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Update der FINs
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Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1963 || ~ || ~ ||
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| 1969 || 175XX || 17888 ||
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| 1973 || 21107 || 22887 ||
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| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
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| 1976 || 27155 || 28830 ||
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| 1977 || 28849 || 3074X ||
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| 1978 || 308XX || 32554 ||
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| 1981 || 3718X || 38342 ||
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| 1983 || 40579 || 42178 ||
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| 1984 || 42261 || 43686 ||
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| 1985 || 43951 || 4595X ||
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| 1987 || 4810X || 4937X ||
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| 1988 || 4953X || 5155X ||
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| 1989 || 516XX || '''52643''' || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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|}
Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br>
Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt.
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Alfred
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Aktualisierung der Liste mit neuen Nummern
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Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im [[Schwalbennest#Forum|Forum]], wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1963 || ~ || ~ ||
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| 1964 || '''14242''' || 15001 ||
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| 1971 || 18877 || 1959X ||
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| 1973 || 21107 || 22887 ||
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| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
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| 1976 || 27155 || 28830 ||
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| 1977 || 28849 || 3074X ||
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| 1978 || 308XX || 32554 ||
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| 1989 || 516XX || 52643 || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br>
Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt.
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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Alfred
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Diese '''Liste der Duo-Fahrgestellnummern''' hat das Ziel, eine Zuordnung des Baujahres zu Fahrgestellnummern des [[Duo|Duos]] zu ermöglichen. Grundlage der Daten ist der Sammelthread (s.u.) im Forum, wo neue Nummern jederzeit ergänzt werden können. In regelmäßigen Abständen wird diese Liste aktualisiert.
Interessantes Detail: Die Nummerierung der Krankenfahrstühle aus dem Hause Krause erfolgte von Anfang an durchgehend, auch noch nach der Verstaatlichung der Firma. So ist also auch das Duo aus dem Jahr 1982 mit der Fahrgestellnummer 40000 der 40000. gebaute Krankenfahrstuhl.
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!Baujahr || von || bis || Bemerkungen
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| 1959 || 09938 || ~ ||
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| 1960 || ~ || ~ ||
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| 1961 || 14016 || ~ ||
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| 1962 || ~ || ~ ||
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| 1963 || ~ || ~ ||
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| 1964 || '''14242''' || 15001 ||
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| 1974 || 23187 || 24560 || Typenwechsel vom Duo 4 auf 4/1 im Jahr 1974.
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| 1985 || 43951 || 4595X ||
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| 1986 || 45965 || 4791X ||
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| 1988 || 4953X || 5155X ||
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| 1989 || 516XX || 52643 || Typenwechsel vom Duo 4/1 auf 4/2 im Jahr 1989.
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| 1989 || 001 || 040 ||
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| 1990 || 048 || 613 ||
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| 1991 || 647 || 86X || Im März 1991 wird die Produktion endgültig eingestellt.
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Die fetten Zahlen kennzeichnen die letzten Änderungen.<br>
Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Haftung übernommen! <br>
Die Vervielfältigung und Verbreitung der Liste ist ohne eine vorherige Absprache untersagt.
==siehe auch==
[http://www.schwalbennest.de/simson/liste-krause-brandis-robur-duo-fin-baujahr-81605.html Sammelthread im Forum]
[[Kategorie:Liste]]
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BING
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607
2016-04-01T10:38:44Z
Rossi
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/* zugelassene Vergaser */
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text/x-wiki
Die Firma '''BING''' ist ein Hersteller von [[Vergaser|Vergasern]]. Nach der Wende und dem damit einhergehenden Ende der Produktion der BVF-Vergaser [[Vergaser 16N1|16N1]] und [[Vergaser 16N3|16N3]] wurden die BING-Vergaser offizielles Ersatzteil. Mittlerweile werden jedoch auch die originalen Vergaser wieder hergestellt und vertrieben.
== zugelassene Vergaser ==
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Vergaser || für Fahrzeug || Bemerkungen
|-
| 17/15/1101 || S 70 / S 83 || rowspan="2" | für 70cm³-Motoren ([[M501#M701|M701]])
|-
| 17/15/1102 || SR 80
|-
| 17/15/1103 || S 51 || rowspan="2" | für 50ccm - Motoren ([[M501]])
|-
| 17/15/1104 || SR 50
|-
| 17/15/1105 || S 51 (50 km/h) || für gedrosselte M501
|-
|}
Datenblätter und Einstellhinweise zu den BING-Vergasern finden sich auf der [http://www.bing.de Herstellerseite]. Der 17/15/1101|2 bzw. der 17/15/1103|4|5 unterscheiden sich nur geringfügig.
== Siehe auch ==
[[BING vs. BVF]]
[[Kategorie:Vergaser]]
424c1c8bdf80bca642f4a479b7316fb05452624c
BING vs. BVF
0
45
1182
676
2016-04-01T10:43:17Z
Rossi
34
wikitext
text/x-wiki
Die Firma [[BING]] baut wie ehemals BVF [[Vergaser]] für die Simson Kleinkrafträder. Anders als Amal jedoch sind die Vergaser von Bing für eine Reihe Simson-Kleinkrafträder legal einzubauen. Es entsteht so oft die Frage, ob man auf Bing umsteigen soll, oder seinen alten BVF Vergaser regenerieren soll. Im Folgenden soll erörtert werden, welche Vor- und Nachteile ein Umrüsten auf Bing mit sich bringt.
'''Vorteile:'''
* Gerade für den Anfänger gestaltet sich das Einstellen des BVF-Vergasers schwierig. Beim Bing dagegen ist es sehr leicht. Vor allem ist ausgeschlossen, dass z.B. der Schwimmer falsch eingestellt ist. Wenn man sich also mit einem nicht gut funktionierendem BVF-Vergaser nicht länger rumschlagen möchte, ist der Bing eine Alternative.
* Im Bing eingebaut ist ein Spritfilter. Die lästigen Dreckablagerungen in der Vergaserwanne sind Geschichte
* Das Benzin-Luft-Gemisch ist durch den Bing sehr mager, was einen recht geringen Benzinverbrauch nach sich zieht. Ein optimal eingestellter BVF-Vergaser dürfte an den Verbrauch eines Bings nur schwer rankommen.
'''Nachteile:'''
* Ein Bing Vergaser kostet rund 50 EUR, ein Regenerationsset des BVFs etwa 10 EUR. Inzwischen werden die BVF-Vergaser sogar neu produziert, für ca. 35 EUR.
* Der Bing-Vergaser ist nicht orginal. "§ 19 StVZO verlangt, dass Sie den neuen Vergaser in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen. Sie erhalten diesen Eintrag bei TÜV, DEKRA usw. bei Vorlage der beiliegenden Bescheinigung. (Anleitung, beim Bing-Vergaser beiliegend)"
* Schneller wird das Kleinkraftrad auf keinen Fall
* Der Bing-Vergaser wurde nie für die Vogelserie gebaut, sondern nur für S51/1 und SR50/1.
'''Fazit:'''
Sofern man mit seinem BVF-Vergaser absolut nicht klar kommt und man über einen S51/1 oder SR50/1 (sowie S70/1, SR80/1) verfügt, ist der Bing-Vergaser eine ordentliche Alternative. Wermutstropfen ist mit Sicherheit der hohe Anschaffungspreis und die anfallenden Kosten beim [[TÜV]].
[[Kategorie:Vergaser]]
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Kaufberatung
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Ost-Re-Importe
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Der Artikel '''Kaufberatung''' soll erste Hilfestellungen bei der Suche nach dem richtigen [[Simson]]-Fahrzeug bieten.
==Welche Simson soll's denn sein?==
Diese Beantwortung dieser Frage hängt von den persönlichen Wünschen und viel mehr noch vom vorhandenen Angebot ab.
===Mokick oder Roller===
* Vorteil vom Mokick ist die leichtere Erreichbarkeit von Motor und Vergaser für Wartungs- und Reparaturarbeiten.
* Vorteil vom Roller ist der eindeutig bessere Wetterschutz.
===Motor M5x oder M501===
Die gebläsegekühlen [[M53|M53 und M54]] Motore bieten den Vorteil der besseren Kühlung besonders bei Last, sind allerdings komplizierter in der Reparatur als die [[M501]]-Typen. Diese bieten dafür spürbar mehr Drehmoment.
===Oldtimer oder Youngtimer===
Je älter die Simme ist, desto schwieriger wird die Ersatzteilversorgung. Während für KR51/1 und /2, S50, S51 und SR50 noch so gut wie jedes Ersatzteil käuflich zu erwerben ist, und sei es als (leider oftmals schlechte) Nachfertigung, sieht die Versorgungslage für die frühen Modelle ganz besonders bei den Blechteilen schon schlecht aus. Hier ist man auf den Besuch bei Oldtimermärkten und auf ein gut gefülltes Portemonnaie angewiesen.
===Scheunenfund oder Top-Restauration===
* Wer Geld sparen will hat's besonders schwer, denn gerade bei Scheunenfunden kann der Kaufpreis die kleinste aller Ausgabe werden.
* Wer fahren will und möglichst wenig Schrauben, der sollte ein fahrbereites und in Ordnung gebrachtes Exemplar bei einem offiziellen Händler kaufen, der zur Gewährleistung verpflichtet und dazu auch bereit und in der Lage ist.
* Wer Spass am Schrauben hat, der kauft das, was ins Budget passt und (einigermassen) komplett ist. Er plant jedoch nicht damit, am nächsten Wochenende oder gleich nach dem in der Werkstatt verbrachten Urlaub auf grosse Tour gehen zu wollen.
===ebay oder wo?===
Seit es ebay gibt, ist der Wald sauber! Natürlich entsprechen nicht alle ebay Angebote diesem Spruch. Aber oftmals kauft man doch die Katze im Sack, erst recht wenn die Entfernung so weit ist, dass man nicht mal eben vorher vorbeifahren und besichtigen kann. Dann den Verkäufer mit Fragen löchern! Auf keinen Fall sollte man das Abholen (und das Bezahlen erst bei Abholung) scheuen und notfalls, wenn die Mopete stark von der (ausgedruckten und mitgenommenen!) Beschreibung abweicht, vom Kauf zurücktreten. Egal welches Rumpelstilzchen man als Veräufer vor sich hat.<br/>
Besser ist es, man kann über eine Kleinanzeige in der lokalen Tageszeitung, über einen Aushang am schwarzen Brett in der Schule, beim Kaufmann o.ä. oder über Freunde und Bekannte an ein Exemplar herankommen.
===Finger weg von Tuning-Maschinen===
Durch illegales [[Tuning]] ist die Betriebserlaubnis erloschen, mit solch einem Fahrzeug darf man sich nicht im öffentlichen Strassenverkehr bewegen. Dazu ist die Sicherheit gefährdet, wenn Fahrwerk und Bremsen nicht für höhere Leistung und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Und nicht zuletzt ist der Verschleiss von vielen Teilen durch Tuningmassnahmen und höhere Drehzahlen stark gesteigen. Die ursprünglich bei der Konstruktion vorgegebene Lebensdauer von 40.000 Km ist damit nie und nimmer zu erreichen.
=== Finger weg von Ost-Re-Importen===
Inzwischen werden überwiegend aus Ungarn Simsons reimportiert. Für diese kann man weder neue KBA-Papiere beantragen, noch die 60km/h Freigabe bekommen. Die Fahrgestellnummer ist zumeist mit einem H gekennzeichnet.
==Worauf ist beim Kauf zu achten?==
===Vorbereitung===
* einen Kaufvertrag vorbereiten, denn es könnte ja sein, dass der Verkäufer gar keinen oder einen unzureichenden anbieten will. Wer jemanden in der Familie oder im Freundeskreis hat, der Mitglied in einem Automobilclub ist, kann sich so einen Vordruck besorgen.
* mit dem Verkäufer einen Termin abmachen und ausreichend Zeit für eine ausführliche Besichtigung bei Tageslicht und eine Probefahrt vereinbaren.
* Zur Besichtigung sollte man Ahnung von der ins Auge genommenen Simson haben oder jemanden mitnehmen, der möglichst dieses Exemplar kennt. Notfalls muss man sich hier oder im [[Das Buch|Buch]] vieles vorher anlesen. Zur Besichtigung geht man mindestens zu zweit und nimmt einen schriftlichen Fragenkatalog mit.
* Aufpassen, ob Rahmen und Motor überhaupt zueinander und zum angebotenen Modell und zum angeblichen Baujahr passen. Über die [[Fahrgestellnummer]] ist evtl. schon eine erste Überprüfung möglich. Es scheint eine Reihe von Fällen zu geben, bei denen ein KR51/1 Motor in einen KR51/2 Rahmen oder auch umgekehrt geschustert wurde.
* Der Verkäufer sollte den Nachweis der [[allgemeine Betriebserlaubnis]](ABE-Kärtchen) für das Fahrzeug haben. (siehe unten: gefälschte Papiere) Die [[Fahrgestellnummer]] darin, sowie auf [[Typenschild]] und Rahmen muss übereinstimmen. Ein Versicherungsnachweis reicht nicht aus! Wenn keine Papiere vorhanden sind, dann sollte man sich vom Verkäufer die Rückabwicklung und die Rückerstattung des Kaufpreises im Kaufvertrag bestätigen lassen für den Fall, dass es bei der eigentlich problemlosen Beschaffung neuer Papiere dennoch Probleme geben sollte. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
* Kann der Verkäufer Quittungen für Reparaturen oder Neuteile vorweisen, ist er bereit Versprechungen schriftlich im Kaufvertrag festzuhalten?
* Hat der Verkäufer die Simson getunt?
* Man sollte zu einer Besichtigung ruhig eine Viertelstunde zu früh erscheinen, damit man den Verkäufer bei Startversuchen oder beim Warmfahren überraschen kann. Sollte man auf ihn warten müssen, ist das von Vorteil, weil man dabei schon mal die "Lage peilen" kann. Holt er die Simson aus Schuppen oder Garage oder einer mit anderen ordentlichen Fahrzeugen vollgestellten Werkstatt oder gibt es nur einen grossen Haufen an schrottigen Simssonteilen? Das kann das Vertrauen in den Verkäufer und die angebotene Simme beeinflussen.
* Versprechungen des Verkäufers, dass vorhandene Fehler ja gar kein Problem seien und sich im Handumdrehen und für wenig Geld zu beseitigen liessen, ist wenig Glauben zu schenken. Wenn es denn wirklich so wäre, warum hat er es dann nicht selber erledigt und einen guten Grund für einen besseren Preis geschaffen.
===Besichtigung===
Worauf ist zu achten?
* viele Fotos während der Besichtigung schiessen, nicht dass bei einem späteren Kauf- oder Abholtermin andere Teile angebaut sind.
* Zylinderkopf/Auspuff anfassen um festzustellen, ob die Simson vorher warmgefahren wurde (deutet auf zukünftige Anspringprobleme im kalten Zustand)
* allgemeiner Fahrzeugeindruck: Sauberkeit, Beulen und Rost, Risse in der Sitzbank
* Eindruck von Motor, Vergaser und Auspuff: verölt oder sauber?
* Tankdeckel aufschrauben, mit dem Finger innen um den Tankstutzen fahren, mit der Taschenlampe reinleuchten: Rost?
* ist das Fahrzeug komplett?: Blechteile, Blinker, Spiegel, Fussrasten, Griffgummis, Beleuchtungseinrichtungen, Batterie, Schlüssel, Papiere, Bordwerkzeug
* Reifen: Luftdruck, Profil, Ozonrisse, Hersteller (Pneumant ist zu alt zum Fahren), stehen die Ventile senkrecht, wenn man die Muttern losdreht?
* Räder: Simson aufbocken und am Rad drehen: laufen die Räder ruhig und eiern nicht, sind alle Speichen vorhanden und klingen sie, wenn man sie mit dem Schraubendreher abklopft?
* rechten Motordeckel mit Schraubendreher abschrauben. Kette auf Vorhandensein von allen Rollen prüfen. Läuft unter Polrad und Grundplatte Öl raus?
* alle Bedienelemente auf Funktion prüfen, Bowdenzüge kontrollieren, besonders die Bremsen
* Motor starten (mit oder ohne Starterhebel?), Beleuchtung, Blinker und Hupe auf Funktion prüfen
* Wenn die Simson mit Fehlern angeboten wird und man relativ sicher ist, zu wissen, wie man das evtl. sogar mit einem Handgriff beheben kann: schweigen, eher sehr bedenklich mit dem Kopfe wackeln!!!! Bloss nicht schnell in Ordnung bringen. Damit verschlechtert man seine Verhandlungsposition nur unnötig.
===Vorsicht vor gefälschten Papieren===
Leider hat es immer wieder auch bei ebay (nachgedruckte?) Blanko-DDR-Papiere gegeben, die von wem auch immer ausgefüllt wurden, um eine Simson besser verkaufen zu können. Das ist strafbare Urkundenfälschung.<br/>
Doch wie erkennt man diese? Ein besonders guter Zustand ist verdächtig, ebenso ein oft verwendeter Stempel vom VEB IFA-Vertrieb K.M.Stadt, Sitz Zwickau oder Magdeburg. Diese Stempel wurden Anfang der 90er Jahre aus der Firmenauflösung geklaut bzw. inzwischen ebenfalls gefälscht. Die Nr. des Typscheines / der ABE muss zum Fahrzeugtyp passen.
Korrekte Papiere wurden vom Verkäufer mit Datum, Unterschift und Name/Anschrift des ersten Fahrzeugkäufers versehen. Ein altes DDR-Postleitzahlverzeichnis könnte Aufschluss über die Korrektheit der Angaben liefern. Änderungen der technischen Daten - wie z.B. handschriftliche Eintragungen - in den Papieren mussten immer von der Volkspolizei abgestempelt werden. <br/>
Wenig Sorgen muss man sich machen, wenn einen von der DDR Zulassungsstelle / Volkspolizei abgstempelten Registrierschein oder/und zusätzlich auch das alte DDR-Versicherungsnachweisheftchen mit den Versicherungsmarken und gleichnamigen Eigentümer vorhanden ist, oder wenn es sich um neue KBA-Papiere handelt. Wenn auch leider viele Versicherungen Versicherungskennzeichen ohne Vorlage der ABE verkaufen, so sind die dabei mitgegebenen Versicherungsscheine nicht ausreichend als Eigentumsnachweis.
===Probefahrt===
* Wird das Fahrzeug als betriebsbereit angeboten und hat es ein gültiges Versicherungskennzeichen, dann folgt nach der Besichtigung eine ausführliche Probefahrt von mindestens 15 Minuten Dauer, damit man das berühmte [[Wärmeproblem]] hoffentlich ausschliessen kann. (genug Sprit im Tank?)
* Zuerst wird die Wirksamkeit der Bremsen geprüft.
* Geht der Motor beim Ziehen des Starterhebels aus?
* Funktioniert die Schaltung durch alle Gänge rauf wie runter ohne Hakeln?
* Schleift die Kupplung?
* Wirkt das Fahrwerk ruhig und stabil?
* Zieht der Motor ohne besondere Geräusche
* Geht der Tacho?
==Fazit==
Auch wenn einige oder viele Punkte bei der Prüfung negativ ausgehen, muss man deshalb nicht unbedingt Abstand vom Kauf nehmen. Nur könnte der Kaufpreis dann noch zu überdenken oder zu verhandeln sein. Je geringer der verlangte Kaufpreis ist, desto geringer wird auch der Preisabschlag ausfallen können. Nur sollte man sich nicht vom Verkäufer unter Druck setzen lassen, dann lieber wieder nach Hause fahren und drei Tage später sein Angebot wiederholen.<br/>
Anschliessend an einen erfolgreichen Kauf liest man sich in der vorhandenen Simson-Literatur, im Schwalbennest oder hier im Wiki schlau, wendet sich an den nächsten Stammtisch und befragt bei Problemen das Forum.
Allzeit frohes Schrauben und einen knitterfreien Flug auf der "neuen" Simson!
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Schaltungseinstellung
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/* Einstellung beim Motor M53 */
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Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden.
== Einstellung beim Motor [[M53]] ==
* Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen.
* Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern.
* Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern.
Treten danach noch vereinzelt Überschaltungen auf, wird die in Frage kommende Anschlagschraube noch 1/2 bis 3/4 Umdrehung hineingeschraubt.
== Einstellung beim Motor [[M501]] ==
===Grundeinstellung===
* ersten Gang einlegen und Moped aufbocken
* Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen
* Meßschieber genau auf 46,6mm einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm abmessen und dann mit Klebeband markieren.
* Diesen 46,6mm-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben
* Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine)
* Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut, steckt eine geschlitzte Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem [[Spezialwerkzeug]], das man sich aus einem 10x1 Rohr selber basteln kann, oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn genau 46,6mm in der Antriebswelle steckt.
* Die Einstellmutter von dieser Position aus 1,5 Umdrehungen im Uhrzeigersinn verdrehen.
* Mutter wieder aufschrauben.
* Das Getriebe versuchsweise durchschalten, dabei am Hinterrad drehen/wackeln
* Lassen sich alle Gänge schalten, wieder zusammensetzen.
===Falls die Grundeinstellung nicht funktioniert===
Durch Verschleiß an der Schaltungsbetätigung kann es passieren, dass die Werkseinstellung wie oben nicht zufriedenstellend funktioniert. In diesem Fall:
* Springen die Gänge beim Hochschalten wieder heraus, bzw rasten gar nicht erst ein, die Schlitzmutter weiter gegen den Uhrzeigersinn verdrehen
* Klappt das Herunterschalten nicht einwandfrei, die Schlitzmutter weiter im Uhrzeigersinn verdrehen
Um zu probieren, ob die neue Einstellung gut ist, muss die Mutter jeweils wieder aufgeschraubt werden! Als Richtwert für den Verdrehweg arbeitet man mit ca. einer halben Umdrehung pro Versuch.
[[Kategorie:Wartung]]
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Gemisch
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/* Sprit/Luft-Gemisch */
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==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Siehe besonders [[Senfglasmethode]].
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein.
==Web-Links==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Beachtet bitte, dass der Begriff Gemisch bei zwei unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet wird. Also den Beitrag bis unten lesen. ;)
==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Siehe besonders [[Senfglasmethode]].
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein.
==Web-Links==
[http://home.arcor.de/profsimmi/simson/rechner.htm] - Benzinrechner
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Beachtet bitte, dass der Begriff Gemisch bei zwei unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet wird. Also den Beitrag bis unten lesen. ;-)
==Benzin/Öl-Gemisch==
Statt mit normalem Benzin werden die Zweitaktmotoren der Firma [[Simson]] mit '''Gemisch''' betrieben. Hierzu wird dem ''blanken'' Sprit ein gewisser Anteil [[Öl|Zweitaktöl]] zugesetzt, um die Schmierung von [[Kolben]] und [[Zylinder]], der [[Kurbelwelle]] und ihrer [[Lager]] zu gewährleisten.
Es wird unterscheiden zwischen
* Gemischschmierung (das Öl wird dem Benzin schon beim Tanken zugesetzt) und
* Getrenntschmierung (das Öl wird durch eine spezielle Förderpumpe in die Kurbelwellenkammer gespritzt). Die Getrenntschmierung ist weniger verbreitet, Simson verwendet Gemischschmierung.
Ein zu mageres Gemisch und erst recht fehlendes Öl, kann im schlimmsten Fall zu schweren Motorschäden (Kolbenklemmer oder -fresser) führen.
===Mischungsverhältnis===
Bei den neueren Motoren der Baureihe [[M501]] wird generell ein Gemisch im Verhältnis '''1:50''' getankt, d.h. auf einen Teil Öl kommen 50 Teile Benzin (20ml Öl auf 1l Benzin). Für die ältere Motorenbaureihe [[M53]] mit dem bronzegelagerten Kolbenbolzen ist ein Gemisch von '''1:33''' vorgesehen (30ml Öl auf 1l Benzin). Lediglich die späteren Motoren dieser Reihe, die ab ca. 1977 mit nadelgelagertem Pleuel ausgeliefert wurden, können auch mit 1:50 betrieben werden. Ob man eine solche neue Kurbelwelle in seinem Motor hat, ermittelt man anhand der [[M53#Motornummern|Motornummer]] oder durch Sichtprüfung der Welle.
In der [[Einfahren|Einfahrzeit]] ist generell ein fetteres Gemisch von 1:33 bzw. 1:25 für die älteren Motoren zu fahren.
==Sprit/Luft-Gemisch==
Der Begriff '''Gemisch''' wird auch für das Verhältnis Sprit zu Luft verwendet.
Diese Mischung wird durch den [[Vergaser]] vorgenommen und muss eingestellt werden.
Siehe besonders [[Senfglasmethode]].
Ein zu fettes Gemisch führt zu schlechtem Motorlauf, hohem Verbrauch, Verkoken von Zündkerze und Auspuff und zu geringer Verbrennungstemperatur.
Ein zu mageres Gemisch führt zu zu hoher Verbrennungstemperatur und damit zur Gefahr der Überhitzung von Kolben und Zylinder, was widerum das Risiko von Klemmern und Kolbenfressern erhöht.
Beim Startvorgang des kalten Motors wird zunächst ein fetteres Gemisch benötigt. Das kommt daher weil die kleinen Tröpfchen Benzin im kalten Motor langsamer verdampfen und so nicht zur Verbrennung zur Verfügung stehen (Nur Gase brennen, Flüssigkeiten brennen nicht!) . Ein Teil der Tropfen schlägt sich auch an der kalten Zylinderwand nieder und wird ebenfalls der Verbrennung entzogen. Je wärmer der Motor bzw. die Zylinderwand wird, desto magerer kann das Benzin-Luft-Gemisch sein.
==Web-Links==
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[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Schraubär-Tips
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Die Seite wurde neu angelegt: „Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe: http://www.schwalbennest.de/simson/schrauba…“
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Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe:
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html
http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html
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Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe:
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teielkunde]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank]
[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung]
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text/x-wiki
Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe:
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] ;
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] ;
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teielkunde];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung];
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text/x-wiki
Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe:
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] ;
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] ;
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teilekunde];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung];
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Link Kolbenstopper
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Hier fasse ich mal die Schraubär-Tips zusammen, die ich in den letzten Jahren im Schwalbennest veröffentlicht habe:
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-kondensator-pruefung-91208.html Kondensator-Prüfung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-leitungsverbinder-97963.html Leitungsverbinder];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teile-waschen-103219.html Teile waschen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendspule-repariert-92761.html Zündspule repariert] ;
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-sicherung-fliegt-immer-raus-104057.html Sicherung fliegt immer raus] ;
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-tankinnenbeleuchtung-103653.html Tankinnenbeleuchtung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-prueflampe-103654.html Prüflampe];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-saubere-finger-97944.html Saubere Finger];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendzeitpunktmarkierung-selber-103066.html Zündmarkierung selber machen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-gewinde-gaengig-102955.html Gewinde gängig machen];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinfilter-97771.html Benzinfilter];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-ventile-96860.html Ventile];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-druckluft-96773.html Druckluft];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfskerzenstecker-fast-fuer-lau-90785.html Hilfskerzenstecker];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-reserve-zuendkerze-111023.html Reserve Zündkerze];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-teilekunde-fuer-echte-anfaenger-solche-wollen-112776.html Teilekunde];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaertip-senfglasmethode-wort-bild-96116.html Senfglasmethode];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-hilfstank-114812.html Hilfstank];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-benzinreinigung-115558.html Benzinreinigung];
*[http://www.schwalbennest.de/simson/schaubaer-tip-kolbenstopper-121412.html Kolbenstopper];
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Distanzscheibe
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Die Seite wurde neu angelegt: „Sollte mal bearbeitet werden.“
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text/x-wiki
Sollte mal bearbeitet werden.
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Schrauben
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2018-02-14T17:25:45Z
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/* Standard-Schrauben */
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text/x-wiki
==Schrauben, Muttern, Gewinde==
So gut wie fast alle Teile am Simson-Moped oder Roller werden durch metrische Schraubverbindungen gehalten. Wie man z.B. der [[Schraubenliste Schwalbe]] entnehmen kann, werden für unsere Simmen sehr viele "Allerweltsschrauben" verwendet. Daraus sollte man allerdings nicht den Schluss ziehen, dass man diesen Teilen so gut wie keine Beachtung schenken sollte, dass eine Schraube so gut wie jede andere ist.<br/>
Schrauben unterscheiden sich ausser in der Form des Kopfes, des Durchmessers, der Länge und der Gewindesteigung nämlich auch noch durch ihre Güte. Auf guten Schrauben ist neben einem Herstellerkennzeichen auch die Güte vermerkt. Für uns ist die Güte 8.8 das Maß der Dinge, sofern der Ersatzteilkatalog nicht anderes aussagt.
===Standard-Schrauben ===
{|
|-
| Grösse|| Steigung|| Schlüsselweite aussen ||Schlüsselweite innen
|-
| M3 || 0,5 || 5,5 || 2,5
|-
| M4 || 0,7 || 7 || 3
|-
| M5 || 0,8 || 8 || 4
|-
| M6|| 1,0 || 10 || 5
|-
| M8 || 1,25 || 13 || 6
|-
| M10 || 1,5 || 17 || 8
|-
| M12 || 1,75 || 19 || 10
|-
|}
M bedeutet metrisches ISO-Gewinde, die Zahl gibt den Gewinde-Aussendurchmesser an.<br/>
Die Steigung bezeichnet den Abstand von zwei Gewindegängen. Bei einer Umdrehung dreht sich die Schraube um dieses Maß im mm rein oder raus.<br/>
Und die Schlüsselweite gibt an, welche Weite der Aussen- bzw. Innensechskant hat. Wobei zum einen Innensechskant bei Simson nicht original vorkommt und bei den Oldtimern für M8 SW 14 Standard war.
=== Feingewinde===
Es gibt bei den Simson-Modellen allerdings auch einige Schraubverbindungen, deren Steigung feiner ist, als in der obigen Tabelle angegeben. Für die Gewinde auf der Kurbelwelle und der Abtriebswelle ist das M10x1. Dadurch wird ein festerer Anpressdruck erreicht.<br/>
Ein anderes sehr empfindliches Feingewinde findet sich am Krümmerstutzen vom Zylinder. Um hier die Überwurfmutter zerstörungsfrei aufzuschrauben, muss man das Gewinde sowohl am Stutzen als auch bei der Überwurfmutter immer vor der Montage peinlich sauber machen und neu einfetten mit Kupferpaste. Oftmals will die Überwurfmutter nicht so leicht ihren Weg ins Gewinde finden, dann dreht man eine achtel bis viertel Umdrehung nach links, bis man merkt, dass das Gewinde fassen will.
===Rechtsgewinde - Linksgewinde===
Standardverschraubungen haben ein Rechtsgewinde: dreht man die Schraube oder Mutter rechts rum (in Uhrzeigerrichtung), dreht man sie rein/fest. Links herum raus, bzw. lose.<br/>
Es gibt aber auch ein Linksgewinde an der Simson, das ist auf dem Benzinhahnkörper. Damit man den Benzinhahn mit der Überwurfmutter an den Tankstutzen mit Rechtsgewinde drehen kann, hat die Mutter zwei gegenläufige Gewinde. Weshalb es auch nicht egal ist, welche Seite dieser Mutter nach unten kommt. Der Sechskant zeigt nach unten.
Das Folgende gilt nicht für unsere Simmen:<br/>
An vielen anderen Fahrzeugen findet man Linksgewinde auf rechts-drehenden Wellen, um ein selbständiges Lösen durch die Fliehkraft zu vermeiden. Simson verwendet dafür [[Sicherungsblech]]e.<br/>
Kleiner Merksatz um bei Wellen mögliche Rechts- oder Linksgewinde vor dem Drehen in die falsche Richtung zu erkennen: "So wie ich lauf, so geh ich auf."
=== Tips zum Schrauben ===
* vor der Montage werden die Gewinde gesäubert (Lappen, Bremsenreiniger, Bürste) und leicht neu eingefettet.
* Schrauben und Muttern müssen sich mit den Fingern oder Werkzeug ohne Hebel bis zum Anschlag leicht eindrehen lassen. Wer sogleich mit Kraft loslegt, kann das Gewinde beschädigen.
* Bei Teilen, die mit mehr als einer Schraubverbindung befestigt werden, ist der Druck langsam abwechselnd, am besten über Kreuz nacheinander zu erhöhen. Besonders bei Gehäusen, der Vergaserwanne, beim Vergaserstutzen oder Zylinderkopf zieht man sonst die Dichtflächen sehr schnell krumm.
* Bevor man Gewinde nachschneidet, was immer mit Materialabtrag verbunden ist, versucht man sie mit einer Reinigungsschraube bzw. Mutter gängig zu machen: ein Säge-Schlitz senkrecht zu den Gewindegängen kann hartnäckigen Dreck aufnehmen.
===Lösen unlösbarer Schraubverbindungen===
Grundvoraussetzung beim Schrauben ist passendes und nicht ausgenudeltes Werkzeug. Wer mit der Murkserzange oder zu kleinen Schraubendrehern arbeitet, der darf sich nicht wundern, wenn der Schraubenkopf oder die Flanken von Muttern so ausnudeln, dass man irgendwann abrutscht, sich dabei verletzt und die Verschraubung doch nicht lösen kann.<br/>
Als Nächstes hilft Nachdenken und Ruhe. Sinnlose Gewalt führt nur zur Zerstörung. Besonders auf Wellen kann es sein, dass die Schraubverbindung ein Linksgewinde hat (nicht bei Simson).<br/>
Erleichtern kann man sich das Lösen, indem man vorher wiederholt Kriechöl (Caramba) auf die Verschraubung gibt und lange wirken lässt, notfalls auch über Nacht, dann mit dem Heissluftföhn oder im Backofen die Verbindung ordentlich erwärmt oder indem man durch gezielte Schläge mit dem Hammer auf einen Schraubendreher mit durchgehendem Schaft die Verbindung zu lockern versucht. Schlagschrauber sind auch empfehlenswert.<br/>
Ist der Kopf unrettbar vergnaddelt und von aussen gut zugänglich, dann kann man ihn absägen oder einen kleinen scharfen Elektrikermeissel ansetzen und eine fast tangentiale Kerbe in den Kopf schlagen und so eine Drehbewegung erzwingen. Ist der Schraubenkopf seitlich nicht zu fassen, dann hilft hoffentlich ausbohren.<br/>
Vergnaddelte Schrauben werden weggeworfen.
==Das Schrauben==
Bezeichnet die Tätigkeit, an seinem oder anderer Leute Fahrzeug herumzuschrauben. Für viele ist das Schrauben mindestens genauso wichtig wie das Fahren und von daher wird die Simson immer wieder gerne in die Werkstatt geschoben.<br />
Es soll sogar Schrauber geben, die 1:50 nicht nur als das Verhältnis beim [[Gemisch]] Öl zu Benzin ansehen, sondern als das Verhältnis Fahrzeit zu Schrauberzeit ;-)
==Der Schrauber==
Ist derjenige, der seine oder anderer Leute Fahrzeuge in Ordnung bringt, sie repariert. Weil sich mehr Menschen einbilden, das aus dem Ärmel zu schütteln, als es den Simmen gut tut, gibt es leider sehr viele zerschraubte Exemplare. Dabei sind die Simson-Fahrzeuge dankbare Schrauberobjekte, die eigentlich wirklich leicht zu beherrschen sind, wenn man ein paar wenige Grundvoraussetzungen beachtet:
* gutes und ausreichendes Werkzeug. Für die regelmässige [[Wartung]] reicht das [[Bordwerkzeug]] vollkommen für den Anfang aus.
* Gehirn einschalten vor dem Arbeiten. [[Das Buch]], Reparaturanleitung, [[Explosionszeichnung]] oder Ersatzteilkatalog und hier im Forum vom Schwalbennest lesen, helfen gewaltig bei der mentalen Vorbereitung.
* Keine Eile haben. Wenn's nicht sofort klappt, lieber noch mal eine Runde nachdenken, als mit Macht fertig werden zu wollen. Dann macht man mehr kaputt als man bezahlen möchte.
* Keine rohe Gewalt anwenden. Manches Mal mag es so scheinen, als ob man mehr Kraft bräuchte, um etwas auseinander zu bekommen. Das sollte Grund genug sein, noch mal die letzten beiden Punkte zu beachten.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Senfglasmethode
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Hinweis zum Innendurchmesser vom Glas
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text/x-wiki
Die '''Senfglasmethode''' eine von findigen Schwalbennestlern erfundene Methode, um die Einstellung des [[Schwimmer|Schwimmerstandes]] im [[Vergaser]] zu erleichtern. Den Namen hat sie Senfglasmethode von dem verwendeten ALDI-Senfglas*, das als gläserne Schwimmerkammer beim Einstellen des Schwimmerstandes verwendet wird.
[[Datei:senfglas1.jpg|miniatur|links]]Das Vergaseroberteil passt exakt in den Innendurchmesser des Glases, man muss aber genau hinsehen, damit man den Vergaser nicht leicht schief aufsetzt. Auf das Glas habe ich mit einem wasserfesten Filzer und einem Anreisszirkel Markierungen für den Schwimmerpegel (oben) und für Schwimmernadelventil "geschlossen" bzw. "offen" (unten) gemacht.
[[Datei:senfglas2.jpg|miniatur|links]] Gespeist wird der Vergaser aus einer Hilfstankkonstruktion, für die ich eine 20ml Spritze genommen habe, die an einem Ständer befestigt ist und über ca. 50 cm Schlauch mit dem Vergaser verbunden wird.
Wegen des gesundheitsgefährlichen Benzols im Sprit rate ich mit Kaltreiniger zu arbeiten.
Ein Unterschied im Pegel wegen der verschiedenen Dichten war nicht zu erkennen. (Aber auf keinen Fall Wasser nehmen.)
Man füllt solange Flüssigkeit oben in den Tank, bis das Schwimmernadelventil schliesst. Dabei ab und an vorsichtig an das Glas klopfen, damit sich ein evtl. verklemmter Schwimmer löst. Wenn das Schwimmernadelventil nicht schliesst, dann läuft das Glas über!
Anschliessend kann man mit Hilfe der Markierung erkennen, ob die geforderte Kraftstoffhöhe eingehalten wird oder ob man den Schwimmer verstellen muss.
[[Datei:schwimmer.jpg|links]]
Die rechteckige Lasche links im Bild ist für das Mass Schwimmernadelventil "geöffnet" zuständig, die ovale Lasche zwischen den beiden Schwimmerkörpern für die Kraftstoffhöhe.
Man muss sie ggf. verbiegen, um die geforderten Werte einzustellen.
* Diese Senfgläser gibt es bei Aldi nicht mehr.
Es kann auch jedes andere Glas mit einem Innendurchmesser von 60mm genommen werden.
Wichtig ist, dass die Dichtfläche vom Vergaseroberteil wackelfrei aufliegen kann.
[[Kategorie:Wartung]]
[[Kategorie:Vergaser]]
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Polrad
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Konus 1:5, Konus 1:10
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text/x-wiki
Das '''Polrad''' auch ''Schwungscheibe'' genannt, wird für die Erzeugung von elektrischer Energie für Lampen und Zündung benötigt.
Das Polrad der Simson-Motore besteht aus einem Eisenkörper mit sechs oxidkeramischen Magnetsegmenten, die um die auf der [[Grundplatte]] angeordneten Licht- und Zünd(primär)spulen kreisen.
Grundlage ist das elektrodynamische Prinzip: ein bewegtes Magnetfeld induziert Strom in einen elektrischen Leiter innerhalb dieses Feldes.
Die Position des Polrads auf der [[Kurbelwelle]] ist für den [[Zündzeitpunkt]] wichtig, sie wird mit Hilfe einer kleinen [[Scheibenfeder]] (Halbmondkeil) vorgegeben. Fixiert wird das Polrad damit jedoch nicht. Dafür sorgt eine Pressung zwischen dem Konus auf der Kurbelwelle und dem Innenkonus im Polrad, die errreicht wird, wenn die vorher gründlich entfetteten Teile mit der Feingewinde-Mutter M10x1 und der Unterlegscheibe ordentlich festgezogen werden.
Benötigtes Werkzeug sind ein Steckschlüssel SW17 für die Polradmutter und ein Halteband für das Polrad. Das Polrad selber kann nur mit einem Polradabzieher (M27 x 1,25) von der Kurbelwelle gezogen werden. Der Polradabzieher ist ein sehr preiswertes [[Spezialwerkzeug]], dessen Kauf jedem ernsthaften Simson-Schrauber nur angeraten werden kann.
Bitte beachten: es existieren zwei unterschiedliche Konen auf den Kurbelwellen, die jeweils den passenden Innenkonus im Polrad erfordern.
- 1:5 =1mm Steigung auf 5mm Länge. (fast alle Polräder haben diesen Innenkonus)
- 1:10 = 1mm Steigung auf 10mm Länge. (nur eines gab es mit diesen Innenkonus, bis auf jetzige neufertigungen 8306.8-010)
[[Kategorie:Elektrik]]
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Motor springt nicht an
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text/x-wiki
Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich drei Ursachen haben:
** kein Zündfunke zum richtigen Zeitpunkt
** kein zündfähiges [[Gemisch]]
** nicht ausreichende [[Kompression]]
Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann.
==Siehe auch==
[[Häufige Fehler]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich drei Ursachen haben:
** kein Zündfunke zum richtigen [[Zündzeitpunkt]]
** kein zündfähiges [[Gemisch]]
** nicht ausreichende [[Kompression]]
Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann.
==Siehe auch==
[[Häufige Fehler]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Tank
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Tankaufhängung
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text/x-wiki
[[Datei:Tank_Rahmen.jpg|thumb|Tank einer [[Schwalbe]]]]Der Tank nimmt das [[ Gemisch]] zum Betrieb des Motors auf. Meist wird ihm wenig Beachtung geschenkt.
Zum Tank gehören der [[Tankdeckel]] mit dem überaus wichtigen Belüftungslöchlein und der [[Benzinhahn]] über den das Gemisch zum Vergaser gelangt.
Zu wenig Beachtung bekommt besonders bei den Schwalbe-Tanks die Aufhängung. Gummipuffer sorgen dafür, dass sich die unvermeidlichen Vibrationen nicht auf die Tankaufhängungslaschen übertragen. Sonst sind Risse vorprogrammiert.
==Tank allgemein==
Tank-Volumen der Simson-Modelle: ( Liter / davon Reserve)
* Spatz und Star: 8,5 / 1,5
* Sperber und Habicht: 9,5 / 1,5
* Schwalbe: 6,8 / 0,8
* S50 und S51: 8,7 / 1
* SR50: 6,5 / 0,8
* Duo 14 / 3
Beim Kauf einer Simson sollte man mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten und zusätzlich mit dem Finger von innen um die Tanköffnung fahren, um einen ersten Eindruck vom Grad der Verrostung zu bekommen.
Durch Kondensation setzt sich im Laufe der Zeit immer mehr Wasser im Tank ab, es sammelt sich um tiefsten Punkt rund um den Benzinhahn. Desweiteren sammeln sich dort alle Krümel, die aus Rost und Farbabrieb bestehen. Es ist deshalb ratsam , den Tank jährlich abzubauen und auszuspülen und dabei auch den Benzinhahn zu reinigen.
Wer immer so rechtzeitig tankt, dass er den [[Benzinhahn]] nie auf Reserve schalten muss, vermeidet weitgehend, dass Wasser und Schmodder in den [[Vergaser]] gelangt und dort die Düsen verstopft.
==Tanksanierung==
Unter einer Tanksanierung versteht man die innerliche Überarbeitung eines Tanks, der durch langjährigen Gebrauch rostig geworden ist und Ablagerungen aus Ölrückständen, Farb- und Rostpartikeln, sowie Dreck von Tankvorgängen enthält.
Die Tanksanierung gliedert sich in vier Schritte:
===Entfettung===
Zuerst muss alles Ölige aus dem Tank entfernt werden. Dazu kann man spezielle Laugen oder Bremsenreiniger, Aceton etc. in den Tank füllen, lange wirken lassen und immer wieder schwenken. Bei Bedarf wird der Vorgang mit frischem Reiniger wiederholt.
===Entrostung===
Zur Entrostung von stark verrosteten Tanks ist es ratsam, in diese eine nicht zu kleine Menge scharfer Spax-Schrauben von maximal 30mm Länge zu füllen und wirklich lange zu schwenken. Sorgfältig in eine dicke Decke eingepackt kann man den Tank auch in einer Betonmischmaschine rotieren lassen. Nach dem Entleeren wird Säure in den Tank gefüllt.
Die Säure löst den Rost schneller als das Blech. Auch sie muss Zeit zum Einwirken haben und dabei wird der Tank auch wieder geschwenkt, damit alle Flächen sorgfältig vom Rost befreit werden.
====Zitronensäure====
Eine vielfach propagierte Methode benutzt im Drogeriemarkt leicht erhältliche Zitronensäue. Dazu muss auf jeden Fall spätestens nach der Entfettung der Benzinhahn entfernt werden und die Öffnung mit einem Korken verschlossen werden. Der Tank wird zu ca. 3/4 mit möglichst heissen Wasser gefüllt, dahinein kommen ca. 350 bis 400gr Zitronensäure. Durch Schwenken wird die Säure im Wasser gelöst und anschliessend wird der Tank vollständig mit heissem Wasser gefüllt. Dann je nach Verrostungsgrad ca. 6 bis 12 Stunden wirken lassen. Hinterher wird der Tank mehrfach gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Spiritus hilft dabei, das verbleibende Wasser zu lösen. Allerdings ist das Blech mit dieser Methode noch nicht passiviert und man muss besonders bei längerem Nichtgebrauch den Tank möglichst vollständig mit Sprit gefüllt haben, um weiteren Rost zu vermeiden.
===Abdichten===
Ist der Tank undicht, was sich spätestens beim Entrosten zeigen sollte, wird er je nach Grösse des Lecks zugeschweisst oder zugelötet. Kleinere Risse oder Löchlein können mit Weichlot geschlossen werden, grössere und Undichtigkeiten an den Befestigungslaschen sollten hartgelötet werden.
===Versiegeln===
Zum Abschluss muss dafür gesorgt werden, dass kein neuer Rost entstehen kann. Dazu eignet sich entweder das Passivieren des Blechs mit Phosphorsäure oder eine Versiegelung mit benzinfestem Lack.
Im Handel sind spezielle Tanksanierungssets erhältlich, die alle Chemikalien enthalten, die für die Bearbeitung benötigt werden. Gute Erfahrungen werden von den Sets Kreem-weiss oder Kreem-rot von Ammon-Tanktechnik berichtet.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Schaltplan
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Zschopower
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/* Weblinks */
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text/x-wiki
Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät.
In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich.
== Weblinks ==
[https://pic.mz-forum.com/harry/index.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Anhänger
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51
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/* Rechtliches */
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Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1969 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
KTA Typschein 514 von1962
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt)
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ====
Leider wenig näheres bekannt.
Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 35,35€€ (Stand März 2019) zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
f4508b522dca4fa09ee76b6ec32110aebea31cc6
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/* Rechtliches */
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text/x-wiki
Die Zahl der für [[Simson]]-Fahrzeuge in der DDR hergestellten zugelassenen Anhänger ist vielfältig. Dieser Artikel soll einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Modelle bieten, sowie Hinweise zu rechtlichen Fragen geben. Er basiert auf von TALOON seinerzeit für die Typenkunde des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]] zusammengetragenen Informationen.
== Allgemeines ==
In der DDR wurden weitaus mehr Mopedanhängertypen gebaut, als allgemein bekannt sein dürfte. Neben den sehr zahlreich vertretenen feuerverzinkten Modellen aus dem VEB Metallkombinat Heldrungen wurden auch bei anderen VEBs, die eigentlich eine gänzlich andere Hauptproduktion betrieben, Kleinserien von Mopedanhängern gefertigt. Desweiteren gab es einige wenige private Firmen, die komplette Anhänger bauten. Normalerweise wurden in solchen Familienbetrieben nur Zubehörteile gefertigt, wie z.B. Anhängerkupplungen.
Allen Hängern gemein war die maximal erlaubte Geschwindigkeit des Gespannes von 40km/h (in Absprache mit dem KTA generell von Simson und bei WBD Waggonbau auch durch den Anhängerhersteller begrenzt), aber auch die Zweckmäßigkeit, in einem Land, wo ein chronischer Mangel an Transportfahrzeugen herrschte. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die erlaubte Verwendung von vielen Anhängern hinter Fahrrädern ebenso wie hinter Mopeds und Mokicks oder Rollern, wobei der VEB Heldrungen bis Anfang der 80er Jahre an einer Bindung der Anhängertypen an die Simson - Zugfahrzeuge festgehalten hat, danach entfiel diese auf Vorschlag des KTA .
Hauptkriterium für das Verwenden von einem reinen Fahrradanhänger hinter einem Moped ist neben der passenden Zugvorrichtung die StVZO-konforme bauartgenehmigte Beleuchtung, d.h. es müssen neben einem Rücklicht, welches generell Pflicht ist, mindestens ein Bremslicht und - falls der Anhänger die Blinker des Zugfahrzeuges verdeckt - auch Blinker vorhanden sein.
Da diese Beleuchtungseinrichtungen leicht nachrüstbar sind und der Umbau damit auch oft stattfand, sind die in den Texten zu den Anhängern angegebenen Zugfahrzeuge als für den Originalzustand des Hängers passend zu verstehen. Ab und an angegebene Stückzahlen sind als Schätzung nach uns bekannten Rahmennummern oder als grobe Ableitung aus uns bekannten Briefen der jeweiligen Hersteller anzusehen.
Da Anhänger hinter Kleinkrafträdern und Fahrrädern schon zu DDR Zeiten betriebserlaubnispflichtig waren, gab zu jedem durch das KTA genehmigten Anhängertyp beim Kauf ein Betriebserlaubniskärtchen dazu, genauso wie es zu jedem Moped ein Betriebserlaubniskärtchen gab und gibt. Die Betriebserlaubniskärtchen für Anhänger bestanden in der Regel aus einem auf nur einer Seite bedrucktem A6 Blatt welches das Baumuster, die KTA Nummer, die Fahrgestellnummer des Hängers, dessen Baujahr und den Stempel der Verkaufsstelle enthält. Bei Verwendung des Anhängers hinter einem Kleinkraftrad musste das Gespann bei der Volkspolizei vorgeführt und abgenommen werden.
Ein Scan eines DDR Betriebserlaubniskärtchens ist in der Einleitung der MWH Anhänger abgebildet. Sollte dieses Kärtchen verloren gegangen sein, kann man inzwischen beim KBA eine Datenbestätigung als Ersatzdokument bekommen.
Wird ein Anhänger heutzutage hinter einem Kleinkraftrad verwendet, ist entweder das DDR Betriebserlaubniskärtchen, die Datenbestätigung oder eine Einzelbetriebserlaubnis mitzuführen (siehe § 3 und 4 FZV). Das Versicherungskennzeichen des Zugfahrzeuges ist am Anhänger zu wiederholen und am Heck des Anhängers ist ein Geschwindigkeitsschild "40" anzubringen. Weiterhin müssen die Zugvorrichtungen an Zugfahrzeug und Anhänger bauartgenehmigt sein (Originale Teile wurden mit der jeweiligen Betriebserlaubnis des Fahrzeuges mit genehmigt). Nachgerüstete Zugvorrichtungen müssen begutachtet und eingetragen werden.
== Hersteller ==
=== VEB Metallkombinat Heldrungen / VEB Metallwaren Heldrungen ===
[[Bild:Betriebserlaubnis_MWH.jpg|thumb|Muster-Betriebserlaubnis]] [[Bild:MWH_F.jpg|thumb|MWH/F]] [[Bild:MWH_M1.jpg|thumb|MWH/M1]] [[Bild:MWH_M3.jpg|thumb|MWH/M3]] [[Bild:MWH_RB.jpg|thumb|MWH/RB]]In Heldrungen wurden die bekanntesten Anhänger für Mopeds in der DDR gebaut.
Nachdem der VEB Heldrungen den "Dessauer Anhänger" Typ WBD vom VEB Waggonbau Dessau übernommen und weitergebaut hat, wurde dieser 1969 zum Typ MWH weiterentwickelt. Der Ladekasten Kasten wurde von Holz auf Stahlblech umgestellt, und der komplette Anhänger feuerverzinkt. Damit sind die Anhänger sehr robust gegenüber Witterungseinflüssen und ebenfalls sehr stabil. Die Anhänger aus Heldrungen haben die gleichen verstärkten 20 Zoll Reifen (Außendurchmesser Reifen) auf 16 Zoll Felgen wie die der anderen Firmen.
Gebaut wurden 4 verschiedene Typen, bei denen die technischen Grunddaten gleich waren:
<table border="1">
<tr><td>Eigenmasse</td><td>24 kg</td></tr>
<tr><td>Nutzmasse</td><td>36 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Gesamtmasse</td><td>60 kg</td></tr>
<tr><td>Zulässige Höchstgeschwindigkeit</td><td>40 km/h</td></tr>
<tr><td>größte Länge</td><td>1740 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Länge</td><td>820 mm</td></tr>
<tr><td>Größte Breite</td><td>730 mm</td></tr>
<tr><td>Nutzbare Höhe</td><td>250 mm</td></tr>
<tr><td>Laderaum</td><td>ca. 0,1 m<sup>3</sup></td></tr>
<tr><td>KTA Typschein</td><td>1034, 1034-1</td></tr>
</table>
In den vorliegenden Betriebsanleitungen wird kurioserweise dabei immer vom "MWH XX" gesprochen, in den Typenblättern des [[Kraftfahrzeugtechnisches Amt|KTA]] dagegen vom "MKH XX". Beide Bezeichnungen meinen das gleiche, in diesem Artikel richten wir uns nach deshalb nach den Bezeichnungen der Betriebsanleitungen.
Die verschiedenen Typen aus Heldrungen werden im Folgenden vorgestellt.
==== MWH/F ====
Die Verwendung dieses Typen lässt sich aus der Bezeichnung ableiten: Metallwaren Heldrungen / Fahrrad. Dieser Typ hatte, wie auch die Hänger aus Anklam und Leipzig, nur eine einfache elektrische Anlage. Es gab kein Bremslicht und auch keine Blinker, ohne Umbau darf er also in diesem Zustand nicht hinter Mopeds im Straßenverkehr geführt werden. Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987. Die Höhe war hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M ====
Dieser Typ entsprach in seinem Aufbau dem MWH/F, war aber nicht für Fahrräder gedacht sondern für den [[SR 2]]. Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1980. Die Höhe war auch hier mit 815mm höher als die der MWH/ MX Typen mit 740mm.
==== MWH/M1 ====
Dieser Typ besitzt die Rückleuchte der [[Vogelserie|SR 4-X]] Typen, damit ist er als Anhänger für die Simsons der Vogelserie (auch Schwalbe) gedacht. Da er keine eigenen Blinker besitzt, kann er nur von Mopeds ohne oder mit Lenkerblinkleuchten gezogen werden, die [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe darf ihn also nicht ziehen! Bauzeit war ebenfalls ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M2 ====
Dieser Typ darf ebenfalls nur von den Simsons der Vogelserie gezogen werden (sowie vom S50N, S51N und SR 50N), auch er besitzt keine eigene Blinkanlage. Was genau den Übergang zum /M2 ausgemacht hat, ist uns leider nicht bekannt (wahrscheinlich liegt er in der Verwendung der Bremsschlussleuchte BSL 122, 8520.26 statt der BSL 100, 8520.20). Gebaut wurde er ab 1971 bis 1987.
==== MWH/M3 ====
Für die Verwendung an den Simsons der [[S 50]] / [[S 51]] - Reihe ist dieser Typ gedacht. Er hat neben der neuen runden Rückleuchte eine eigene Blinkanlage. Die Bauzeit begann etwa Mitte der 70er Jahre (wahrscheinlicher Beginn ab 1975) und endete 1987. Verwendet werden kann dieser Anhänger auch an den SR XX Typen (nicht vom S50N, S51N und SR 50N).
==== MWH/RB ====
Neuentwicklung eines Anhängers, speziell auf die [[SR 50|Simson Roller]] zugeschnitten. Durch die Verwendung der Rollerräder wurde ein niedrigerer Schwerpunkt des Anhängers erreicht. Damit lag das Leergewicht bei 28kg, die Nutzlast bei 47kg und das zulässige Gesamtgewicht betrug 75kg. Außerdem ist der Nachlauf des Anhängers - auch an den SXX Modellen - wesentlich besser und ruhiger als der der MX Anhängermodelle. Ebenfalls wird eine neu entwickelte Zugvorrichtung mit 25mm Kugeldurchmesser eingesetzt. Gebaut wurde er ab 1988. Die Stückzahlen dürften sehr gering gewesen sein (geschätzte 100 Stück pro Jahr), weshalb dieser Anhängertyp selten zu sehen ist.
Verwendet werden darf dieser Hänger an den Simson Typen [[S 50]], [[S 51]], [[S 70]], [[SR 50]] und [[SR 80]] sowie den 12V Modellen (nicht aber von den S50N, S51N und SR 50N). KTA Typschein 2452 vom 31.10.88.
=== VEB Waggonbau Dessau ===
Vom VEB Waggonbau Dessau wurde ab Anfang der 60er Jahre der "Dessauer Anhänger" vom Typ WBD entwickelt und in sehr geringen Stückzahlen gefertigt. Die Produktion wurde um 1968 komplett an den VEB Heldrungen abgegeben.
==== Typ Waggonbau Dessau ====
Der erste uns bekannte Anhänger aus dem VEB WBD wurde von 1962 bis 1964/65 hergestellt. Aber schon 1963 erfolgten einige technischen Verbesserungen an der Konstruktion (wodurch er 5 kg schwerer wurde). Die technischen Daten lauten wie folgt:
Eigenmasse 28kg
Nutzmasse im Handzug 100kg
hinter Fahrrad 35 kg
hinter Kleinkrad 50kg
Zulässige Gesamtmasse bis 128kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 60km/h (!) (allerdings nicht hinter Simson Zugfahrzeugen)
größte Länge 1450mm
Nutzbare Länge 840mm
Größte Breite 780mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Verbesserungen ab 1963 äußerten sich wie folgt: Nutzlast im Handzug nun 105kg statt 100kg, Nutzlast hinter Fahrrad nun 40kg statt 35kg und Nutzlast hinter Kleinkraftrad nun 55kg statt 50kg. Außerdem wuchs die Länge auf 1870mm, die Breite nahm um 20mm auf nun 760mm ab, ebenso nahm die Höhe von 850mm auf 810mm ab.
leider kein Bild
==== Typ WBD ====
Dieser Anhänger wurde von 1964 bis etwa 1969 produziert. Ein kurzer Überblick über die technischen Daten:
Eigenmasse 23kg
Nutzmasse 37kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1750mm
Nutzbare Länge 830mm
Größte Breite 710mm
Nutzbare Breite 470mm
Größte Höhe 850mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Spurweite 600mm
Die Ausführung erfolgte als offener Kasten mit feststehenden Bordwänden in Holz. Ab 1965 (?) wurde ein Teil der Produktion des Anhängers von Dessau nach Heldrungen verlegt. Der Hersteller wandelte sich und war von nun an das VEB Metall-Kombinat Artern. Gleichzeitig änderten sich die technischen Daten in folgende:
Eigenmasse 24kg
Nutzmasse 36kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1740mm
Nutzbare Länge 824mm
Größte Breite 730mm
Größte Höhe 740mm
Nutzbare Höhe 250mm
Laderaum ca. 0,1m³
Statt einem Farbanstrich in Silber wurde der Hänger nun komplett verzinkt - damit entsprach er in seinem Aufbau exakt den ersten MWH Modellen. Das Bild zeigt den Anhänger auf einer technischen Zeichnung
=== VEB Transportgerätebau Leipzig ===
[[Bild:Fa56.jpg|thumb|FA 56]]
[[Bild:Ma66.jpg|thumb|MA 66]]
In den 50er und 60er Jahren wurden in Leipzig die recht unbekannten Mopedanhänger-Typen FA56 und MA66 gebaut. Die Zahlen in den Typenbezeichnungen werden sich mit großer Sicherheit auf das Erscheinungsjahr des jeweiligen Anhängertypen beziehen. Der FA 56 wurde also wahrscheinlich von 1956 an bis mindestens 1968 produziert, der MA 66 ab 1966 an bis März 1969. Pro Jahr wurden etwa (laut den durchnummerierten Rahmennummern) 100-150 Anhänger hergestellt. Der Grund für die heutige Seltenheit im Gegensatz zu den Anhängern aus Heldrungen liegt im Aufbau des FA56 bzw. MA66: der Rahmen bestand aus zu einem Winkel gebogenem Blech, die Seitenwände und der Boden waren aus Sperrholz. Damit waren diese Hänger gegenüber Wasser usw. nicht so robust wie die Vollverzinkten Hänger aus Heldrungen. Die Reifen waren auf verstärkten 20 Zoll Felgen montiert. Die maximal erlaubte Zuladung dürfte bei 40kg liegen, das Eigengewicht des Hängers bei etwa 25kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Die Unterschiede der beiden Anhängertypen sind uns leider nicht bekannt (die auf dem Bild sichtbare Runde Rückleuchte ist nicht original!). Auch nicht, o es noch weitere Typen gab.
=== Andere Hersteller ===
==== VEB LW-Anklam ====
Die Anhänger aus dem VEB LW-Anklam wurden ebenfalls in den 60er Jahren in noch geringeren Stückzahlen gefertigt. Der Produktionsausstoß dürfte bei 100 bis 500 Hängern im Jahr gelegen haben. Auch dieser Aufbau war wieder zu Winkeln gebogenes Blech als Rahmen und Sperrholz als Wand und Boden. Das Eigengewicht lag bei etwa 30kg, die maximal erlaubte Belastung aber bei 100kg. Die elektrische Anlage des Hängers besteht nur aus einem Rücklicht, Blinker und Bremslicht gibt es nicht. Daher war dieser Anhängetyp besonders für die Verwendung an Fahrrädern gedacht, zur Verwendung an Mopeds musste wenigstens das Bremslicht nachgerüstet werden. Es ist uns leider nicht bekannt, ob es noch weitere Anhängertypen aus dem VEB LW-Anklam gab.
==== VEB KEMA Görlitz ====
Das auch in Görlitz beim "Leitbetrieb für den Grobkeramik-Maschinenbau" Anhänger gebaut wurden (und zwar in Stückzahlen von etwa 3000 pro Jahr) war auch uns neu.
===== Typ Rollka III =====
Die Herstellung erfolge von 1962 bis 1970 in einem geschätzten Gesamtvolumen von über 20000 Einheiten. Die technischen Hauptdaten ähneln denen der MWH MX Anhänger, lediglich die Nutzlasten sind größer: Nutzlast im Handzug: 100kg
Nutzlast hinter Fahrrad: 35kg
Nutzlast hinter Kleinkraftrad: 50kg
KTA Typschein 514 von1962
Aber schon 1964 wurde diesen Lasten ein Riegel vorgeschoben und für alle Betriebsfälle folgende Werte vorgeschrieben:
Nutzlast: 35kg
Zul. Gesamtgewicht: 60kg
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 40km/h, vorher war sie laut Typenblatt Ziffer 10 nicht begrenzt! (bei Verwendung hinter Simson Zugfahrzeugen ist allerdings die Geschwindigkeit immer auf 40 km/h begrenzt)
==== Firma Hermann Schoenfeldt ====
Der Sitz des Familienbetriebes war Leipzig. Produziert wurde der Anhängertyp SK 1000 von 1968 an bis 1989, jedoch wurde der Betrieb zwischenzeitlich wie es in der DDR üblich war enteignet und firmierte ab 1974 als "VEB Landmaschinengurte Leipzig, Betrieb des VEB Kombinat Fortschritt Neustadt/Sa. In Leipzig".
In der 3. Ergänzung des Typscheines ließt sich so eine unrechtmäßige aber leider 1000fach in der DDR statt gefundenen Enteignung dann so: Durch Übernahme in Volkseigentum ändert sich der hersteller wie folgt:...
Ab 1980 wurde dieser VEB dann ebenfalls komplett dem "VEB Fortschritt Landmaschinen" eingeordnet, und zwar als "Betrieb VII Singwitz, Betriebsbereich 09 Leipzig". 1986 wurde auch dieser VEB umgeformt, der Hersteller des SK 1000 war ab nun bis zum Auslaufen der Produktion der "VEB Plastanze Leipzig"
Doch zurück zu den Technischen Daten des Anhängers:
Eigenmasse 25kg
Nutzmasse 35kg
Zulässige Gesamtmasse 60kg
Zulässige Höchstgeschwindigkeit 40km/h
größte Länge 1850mm
Nutzbare Länge 820mm
Größte Breite 760mm
Nutzbare Breite 530mm
Größte Höhe 700mm
Nutzbare Höhe 300mm
Mit diesen Daten entspricht er denen der anderen in der DDR hergestellten Anhängern teilweise bis auf den Millimeter. Der Aufbau war ein Kastenrahmen aus Winkelprofil welches mit einem Rohrrahmen verschweißt wurde. Die Seitenwände bestanden aus Hartfaserplatten.
Technische Verbesserungen im Jahre 1986 (Anbau einer neuen Schlussleuchte E15 24-7 und Anbau von Fahrtrichtungsanzeigern Prüfzeichen 2a E15 11-6) lassen den Anhängerbetrieb ab diesem Jahr im Originalzustand auch an den Simsontypen zu, die über eine 4-Leuchten-Blinkanlage verfügen wie z.B. den SR 50C.
==== Firma Kurt Mehnert ====
In Finsterwalde wurde bei oben genannter Firma ab 1964 bis Ende 1968 der Anhängertyp MEFA I gefertigt. Die technischen Daten entsprechen wieder denen der anderen Mopedanhänger, lediglich der Aufbau unterscheidet sich durch die Verwendung von Holzbrettern.
==== VEB Reparaturwerk Neubrandenburg ====
Leider wenig näheres bekannt.
Typ M 005, Baujahr 1959 bis 1968, Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h, Verwendungsbereich: Mopeds und Fahrräder, Leergewicht: 25 kg, Gesamtgewicht: 60 kg, KTA Typschein 351
== Rechtliches ==
40 km/h, [[ABE]] ist nötig. Für die Anhänger mit einem KTA Typschein (DDR Betriebserlaubnis) kann diese, wie für jedes andere zulassungsfreie Kraftfahrzeug aus DDR-Produktion, inzwischen beim KBA beantragt werden.
Kostenpunkt 35,35€ (Stand März 2019) zzgl Mehrwertsteuer und Nachnahmegebühren der Deutschen Post.
d8f2a8c8909382a332e62f715d7c0a72a8fa0b2d
Liste der SR 4-4 Habicht-Fahrgestellnummern
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1203
1093
2019-09-25T12:26:49Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
Diese Liste soll die Zuordnung der [[Fahrzeugidentifikationsnummer|Fahrzeugidentifikationsnummern]] des [[SR 4-4|Habicht]] zu bestimmten Baujahren ermöglichen, wenn beispielsweise das Typenschild verloren gegangen ist und eine neue [[Allgemeine Betriebserlaubnis|ABE]] ausgestellt werden soll.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer selbst ein Fahrzeug sein Eigen nennt, dessen FIN eine Konkretisierung ermöglicht, kann gern im entsprechenden [http://www.schwalbennest.de/simson/liste-baujahr-fin-s51-s50-schwalbe-98316.html Sammelthread im Forum] eine entsprechende Meldung abgeben.
Im Sperrbereich befindet sich die Nummernserie für Austauschrahmen und Sonderzwecke.
Funktionsmuster bekamen die Nr. "FU" und wurden nach der Erprobung in einigen Fällen an z.B. Mitarbeiter oder andere Institutionen verkauft.
{| class="wikitable" width="50%"
|-
!| Baujahr !! von !! bis
|-
| || [[SR 4-4|Habicht]] ||
|-
| 1971 || 3650000 || 3650xxx
|-
| 1972 || 365024x || 366218x
|-
| 1973 || 366324x || 368791x
|-
| 1974 || 369017x || 372527x
|-
| 1975 || 372639x || 3729471
|-
| || Nachserie / Austauschrahmen ||
|-
| 1975 - ca. 1984 || 3729472 || 37500xx
|}
[[Kategorie:Liste]]
19b8e557c2f29a93c732a44fe3858f66f675fddc
Liste der Lager und Wellendichtringe
0
20
1204
38
2020-02-09T21:49:58Z
2001:16B8:6826:100:2564:ED92:94A4:B778
0
/* SR2: */
wikitext
text/x-wiki
=== SR3: ===
Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302
WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7
=== [[M53]] ===
Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3
WDR: 2x 22x47x7, 2x 17x28x7, 1x 20x30x7
=== [[M501]] ===
Lager: 2x 6204 C3, 1x 16004 C3, 1x 6004 C3, 1x 6203 C3, 1x 6000 C3
WDR: 1x 20x47x7, 1x 20x35x7,1x 22x35x7,1x 20x30x7
[[Kategorie:Liste]]
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/* SR3: */
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text/x-wiki
=== SR2: ===
Lager : 1x 6202, 1x 6301, 2x 6302
WDR : 1x 15x42x10, 1x 14x28x7, 1x 12x28x7 , 1 x 16x28x7
=== [[M53]] ===
Lager: 2 x 6303 C4, 1 x 6203 C3, 1 x 6000 C3, 1 x 6201 C3, 1 x 6302 C3
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[[Kategorie:Liste]]
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Benutzer:BrittneyMott52
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BrittneyMott52
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Benutzer:Dwight32R3156
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Dwight32R3156
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Benutzer Diskussion:KareemTxh009
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KareemTxh009
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JasmineB61
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Benutzer:MirandaHafner35
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MirandaHafner35
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Benutzer:Darell3124
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Darell3124
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Allgemeines zur Simson-Elektrik
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Zschopower
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Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/>
Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückleitung, die über die Karosseriebleche und den Rahmen erfolgt. Unerklärliche elektrische Effekte treten dadurch gerne auf, wenn die Masseverbindung zwischen den verschiedenen [[Massepunkt]]en durch Vernachlässigung/Verdreckung etc. oder durch eine neue Lackierung nicht mehr gegeben ist. Dauerhafte Abhilfe kann ein zusätzliches Massekabel schaffen, dass die Massepunkte miteinander verbindet.
Die [[Batterie]] ist ausschliesslich für die Versorgung von Hupe, Blinkern, Leerganganzeige und Standlicht notwenig, dieser Stromkreis ist ein Gleichstromkreis. Ausnahme: die SR50/1 CE mit Anlasser
Alle anderen Lampenstromkreise sind Wechselstromkreise.
Für die Zündung ist die Batterie absolut entbehrlich.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Zschopower
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Alle Simson-Mopeds und Roller haben mehrere grösstenteils elektrisch getrennte Stromkreise.<br/>
Die einzige Gemeinsamkeit ist die Masse. Das ist die Stromrückleitung, die über die Karosseriebleche und den Rahmen erfolgt. Unerklärliche elektrische Effekte treten dadurch gerne auf, wenn die Masseverbindung zwischen den verschiedenen [[Massepunkt]]en durch Vernachlässigung/Verdreckung etc. oder durch eine neue Lackierung nicht mehr gegeben ist. Dauerhafte Abhilfe kann ein zusätzliches Massekabel schaffen, dass die Massepunkte miteinander verbindet.
Die [[Batterie]] ist ausschliesslich (Ausnahme: die SR50/1 CE mit Anlasser) für die Versorgung von Hupe, Blinkern, Leerganganzeige und Standlicht notwenig, dieser Stromkreis ist ein Gleichstromkreis.
Alle anderen Lampenstromkreise sind Wechselstromkreise.
Für die Zündung ist die Batterie absolut entbehrlich.
[[Kategorie:Elektrik]]
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Vergasertabelle
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Die Seite wurde neu angelegt: „ '''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluft…“
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text/x-wiki
'''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
'''Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
'''Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''S50 => BVF-Vergaser 16N1-8''' => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
'''S51 => BVF-Vergaser 16N1-11''' => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
Kennzeichnung der Simson-'''Teillastnadel'''n:
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
Die Einstellungen der 16N3-Vergasertypen differieren in der Größe der Hauptdüsen, der Teillastnadelstellung sowie der Bohrungen im Zerstäuber (Nadeldüse und Zerstäuber sind als ein Teil im Vergasergehäuse vormontiert, nicht austauschbar).
Desweiteren unterscheiden sich die Vergasertypen durch die Einstellteile für den Startvergaser- und Gasbowdenzug und durch den Kraftstoffschlauchnippel
Gemeinsame Größen aller 16N3 Vergaser:
Teillastnadel 2B511
Nadeldüse 215
Lehrlaufbohrung Ø 0,8 mm
Lehrlaufluftbohrung Ø 1,5 mm
Drosselschieber 50
Schwimmernadelventil 15
Ausgleichsluftdüse 1x80 (im Düsenhalter gebohrt)
Leerlaufdüse 35
Startluftbohrung Ø 0,35 mm
Starterdüse 60
Kraftstoffhöhe 8 +/-1 mm
vergasertypenabhängige Größen:
16N3-1 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4 (= Anzahl der Kerben von oben), Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-2 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-3 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 3, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-4 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-5 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-11 =>Hauptdüse 67, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-12*=>Hauptdüse 70,Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
(* Schieberhub verkürzt)
Anmerkung: die Vergasertabelle ist vom "Dummschwätzer" erstellt worden. Diese Wiki-Version bedarf noch der Überarbeitung
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wikitext
text/x-wiki
'''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
'''Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
'''Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''S50 => BVF-Vergaser 16N1-8''' => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
'''S51 => BVF-Vergaser 16N1-11''' => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
Kennzeichnung der Simson-'''Teillastnadel'''n:
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
Die Einstellungen der 16N3-Vergasertypen differieren in der Größe der Hauptdüsen, der Teillastnadelstellung sowie der Bohrungen im Zerstäuber (Nadeldüse und Zerstäuber sind als ein Teil im Vergasergehäuse vormontiert, nicht austauschbar).
Desweiteren unterscheiden sich die Vergasertypen durch die Einstellteile für den Startvergaser- und Gasbowdenzug und durch den Kraftstoffschlauchnippel
Gemeinsame Größen aller 16N3 Vergaser:
Teillastnadel 2B511
Nadeldüse 215
Lehrlaufbohrung Ø 0,8 mm
Lehrlaufluftbohrung Ø 1,5 mm
Drosselschieber 50
Schwimmernadelventil 15
Ausgleichsluftdüse 1x80 (im Düsenhalter gebohrt)
Leerlaufdüse 35
Startluftbohrung Ø 0,35 mm
Starterdüse 60
Kraftstoffhöhe 8 +/-1 mm
vergasertypenabhängige Größen:
16N3-1 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4 (= Anzahl der Kerben von oben), Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-2 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-3 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 3, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-4 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-5 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-11 =>Hauptdüse 67, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-12*=>Hauptdüse 70,Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
(* Schieberhub verkürzt)
'''Anmerkung:''' die Vergasertabelle ist vom "Dummschwätzer" erstellt worden. Diese Wiki-Version bedarf noch der Überarbeitung
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'''Schwalbe KR51/1 => BVF-Vergaser 16N1-5''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm => Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft
'''Schwalbe KR51/2 => BVF-Vergaser 16N1-12''' => Teillastnadel Nr. 08 bzw. Nr. 2A512 => Teillastnadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,67 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
'''Schwalbe KR51 und Star SR4-2 => BVF-Vergaser 16N1-1''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastenadelstellung 3 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm (?) => Hauptdüse Ø 0,62 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und Links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel abgewinkelt bzw. gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''Star SR4-2/1 und Habicht SR4-4 => BVF-Vergaser 16N1-6''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,50 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''Sperber SR4-3 => BVF-Vergaser 16N1-3''' => Teillastnadel Nr. 04 bzw. Nr. 2A413 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils 4 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,6 mm => Hauptdüse Ø 0,80 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,40 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links horizontal geschlitzt => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal offen
'''S50 => BVF-Vergaser 16N1-8''' => Teillastnadel Nr. 09 bzw. Nr. 2A521 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils eine Bohrung=> Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
'''S51 => BVF-Vergaser 16N1-11''' => Teillastnadel Nr. 10 bzw. Nr. 2A511 => Teillastnadelstellung 4 => Nadeldüse 215 mit jeweils nur 2 Ausgleichsluftbohrungen Ø 0,8 mm => Hauptdüse Ø 0,72 mm=> Leerlaufdüse Ø 0,35 mm => Zerstäuber seitlich rechts und links jeweils mit einer Bohrung versehen => Schlauchnippel gerade => Ausgleichsluftkanal mit Plombe verstopft, dafür Kanal aber seitlich geschlitzt
Die 16N3-Vergaser haben alle die gleiche Teillastnadel 2B511 mit der Teillastnadelstellung 4, ausgenommen der 16N3-3 mit der Nadelstellung 3, die Nadeldüse sitzt hier fest im Gehäuse.
Kennzeichnung der Simson-'''Teillastnadel'''n:
Bei der alten Kennzeichnung der Teillastnadeln war die jeweilige Nummer auf der Nadel eingestempelt, also entweder eine 04, 08, 09 oder eine 10. Die konnte man dann also mit seinen entzündeten Indianeraugen direkt oder mit Hilfe einer Lupe dort dann ablesen.
Für die neue Kennzeichnung der Nadeln gilt folgendes:
Beispiel, erklärt an der Teillastnadel Nr. 2 A 5 1 2 für die Schwalbe.
- Der Durchmesser der Teillastnadeln aller Simson-Vergaser beträgt 2 mm. Das ist dann da oben in der Nadelbezeichnung die erste 2 vor dem Buchstaben.
- Die Teillastnadeln der Vergaser 16N1 haben alle die Bauform A (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im oberen Drittel der Teillastnadel) und die Vergaser 16N3 haben alle Bauform B (= Kerben für das Nadelhalteplättchen befinden sich im mittleren Drittel der Teillastnadel). Der Buchstabe A im Beispiel oben bedeutet also die Bauform A für den 16N1-Vergaser (Kerben oben)
- Die erste Ziffer nach dem Buchstaben steht für die Anzahl der Kerben, wo die Nadel in das Halteplättchen eingehängt werden kann. Hier am obigen Beispiel ist das eine 5, die Nadel hat also 5 Kerben für das Nadelhalteplättchen.
- Die zweite Ziffer danach ist die Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen direkt unter den Kerben. Hier im Beispiel ist das eine 1. Die Teillastnadel hat dort direkt unter den 5 Kerben noch eine umlaufende dünne Rille.
- die letzte Ziffer ist eine weitere Anzahl von Kennzeichnungs-Rillen, welche etwa einen Zentimeter weiter unterhalb der ersten Rillen auf der Teillastnadel eingebracht sind. Im Beispiel oben ist das eine 2, die Teillastnadel hat also 2 Kennzeichnungs-Rillen unten
Die Teillastnadel Nr. 2A512 ist also Ø 2 mm, Form A (16N1-Vergaser), 5 Kerben fürs Halteplättchen, oben 1 Kennzeichnungs-Rille, unten 2 Kennzeichnungs-Rillen
Bei den 16N3 Vergasern gibt es wie gesagt nur eine Teillastnadel (Nr. 2B511), so dass es da keine Fehlbestückung geben sollte.
Die Einstellungen der 16N3-Vergasertypen differieren in der Größe der Hauptdüsen, der Teillastnadelstellung sowie der Bohrungen im Zerstäuber (Nadeldüse und Zerstäuber sind als ein Teil im Vergasergehäuse vormontiert, nicht austauschbar).
Desweiteren unterscheiden sich die Vergasertypen durch die Einstellteile für den Startvergaser- und Gasbowdenzug und durch den Kraftstoffschlauchnippel
Gemeinsame Größen aller 16N3 Vergaser:
Teillastnadel 2B511
Nadeldüse 215
Lehrlaufbohrung Ø 0,8 mm
Lehrlaufluftbohrung Ø 1,5 mm
Drosselschieber 50
Schwimmernadelventil 15
Ausgleichsluftdüse 1x80 (im Düsenhalter gebohrt)
Leerlaufdüse 35
Startluftbohrung Ø 0,35 mm
Starterdüse 60
Kraftstoffhöhe 8 +/-1 mm
vergasertypenabhängige Größen:
16N3-1 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4 (= Anzahl der Kerben von oben), Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-2 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-3 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 3, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-4 => Hauptdüse 70, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-5 => Hauptdüse 72, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
16N3-11 =>Hauptdüse 67, Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 1 x 2,0
16N3-12*=>Hauptdüse 70,Teillastnadelstellung 4, Bohrung im Zerstäuber 2 x 1,0
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'''Anmerkung:''' die Vergasertabelle ist vom "Dummschwätzer" erstellt worden. Diese Wiki-Version bedarf noch der Überarbeitung
[[Kategorie:Vergaser]]
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Zündlichtschalter
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text/x-wiki
Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich:
[http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zuendlichtschaly4978zwgve.jpg]
Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der Zündschlüssel kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
{| class="wikitable"
|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
| style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Zündung ein'''
|-
|style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51
|-
! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30
|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
82e12428aa13b0ff02f3c00e40c1fc0c21e0e24a
Bowdenzug
0
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text/x-wiki
Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904).
==Maße==
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904).
==Maße==
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904).
==Maße==
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich.
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904).
==Maße==
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich.
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Bowdenzug
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Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904).
==Maße==
In den Büchern von Erhard Werner sind die Längen der zu den Fahrzeugen gehörenden Bowdenzüge aufgelistet.
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich.
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Ein '''Bowdenzug''' (nicht ''Baudenzug'' und auch nicht ''Bautenzug'') ist ein Seilzug zur Übertragung von Kräften und Bewegungen auf andere Bauteile wie z.B. [[Bremse]] oder [[Vergaser]]. Hierzu befindet sich ein Drahtzug (Seele) beweglich in einer längenstabilen Hülle.
Benannt ist er nach seinem Erfinder, dem Iren Ernest Monnington Bowden (1859–1904).
==Maße==
In den Büchern von Erhard Werner sind die Längen der zu den Fahrzeugen gehörenden Bowdenzüge aufgelistet.
''Hier ergänzen: Tabelle mit Zügen und Längen''
==Pflege==
Da besonders von der Funktion der Bremsseilzüge Gesundheit und Leben abhängen können, ist eine regelmäßige Kontrolle zumindest bei der regulären Wartung/Inspektion erforderlich.
Bowdenzüge danken regelmäßige Pflege mit einer längeren Lebensdauer. Die Pflege konzentriert sich im Wesentlichen auf das Schmieren der Züge. Hierzu kann man Fett, [[Öl]] oder eine Mischung aus beidem verwenden.
Bereits wenn einzelne Adern des Innenzuges aufspleissen, muss der Bowdenzug ersetzt werden. Bitte kauft keine Billigware.
[[Kategorie:Bauteil]]
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Das Buch
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/* siehe auch */
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text/x-wiki
'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner.
==siehe auch==
http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de
Das sollte auch jeder örtliche Buchhandel portofrei und kurzfristig bestellen können.
[[Kategorie:Literatur]]
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/* siehe auch */
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'''Das Buch''' ist die im [[Schwalbennest]] schon zum geflügelten Wort gewordene Bezeichnung für das Standardwerk über die Schwalbe. Es handelt sich hierbei um das Buch "Simson Roller Schwalbe" von Erhard Werner.
==siehe auch==
http://www.amazon.de/Simson-Schwalbe-Geschichte-Wartung-Reparatur/dp/3980948153/ - Das Buch bei amazon.de
Das sollte auch jeder örtliche Buchhandel portofrei und kurzfristig bestellen können.
[[Kategorie:Literatur]]
[[Datei:Das Buch-240h.jpg|240px|thumb|left|]]Verlag: Mza Meyer-Zweiradtechnik
12. Aufl.
ISBN-13: 9783980948159
ISBN-10: 3980948153
9f2c1570121fefc1704d0a15a0c98660227b678e
Datei:Das Buch-240h.jpg
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DAS BUCH: Simson Roller Schwalbe von Erhard Werner
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text/x-wiki
== Beschreibung ==
DAS BUCH: Simson Roller Schwalbe von Erhard Werner
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Hauptseite
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/* Kategorien */
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text/x-wiki
[[Bild:KR512_01.jpg|thumb]]Herzlich willkommen im Simson Wiki des [[Schwalbennest|Schwalbennestes]]. Hier finden sich Informationen zu den verschiedensten Themen, die im weitesten Sinne mit den Fahrzeugen der Marke [[Simson]] zu tun haben.
Wir haben uns bemüht, Informationen aus dem Forum zuzsammenzutragen und in übersichtlicher Form aufzubereiten. Dies gilt insbesondere für die in der Vergangenheit häufig angefragten Ausführungen von Taloon über die verschiedenen [[Anhänger]] oder [[Krankenfahrstuhl|Krankenfahrstühle]]. Ebenso soll das Wiki Hilfestellungen bei der [[:Kategorie:Wartung|Wartung]] bieten.
== Simson Starthilfe ==
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==Kategorien==
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| style="width:15em" | [[:Kategorie:Benzinversorgung|Benzinversorgung]]
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| style="width:15em" | [[:Kategorie:Wartung|Wartung]]
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| style="width:15em" | [[:Kategorie:Literatur|Literatur]]
|}
== Wiki Hilfe ==
* [http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe Wikipedia Benutzerhilfe] (für Textformatierung etc.)
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]
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Kategorie:Literatur
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wer an Oldtimern schraubt, kann nicht überall auf die Hilfe einer Fachwerkstatt mit herstellerbezogenen Kenntnissen hoffen. Da hilft oft ein Blick in ein pass…“
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text/x-wiki
Wer an Oldtimern schraubt, kann nicht überall auf die Hilfe einer Fachwerkstatt mit herstellerbezogenen Kenntnissen hoffen. Da hilft oft ein Blick in ein passendes Buch oder die original Werksunterlagen.
Zum Glück für Simsonauten ist das alles vorhanden und oft auch schnell lieferbar.
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Wer an Oldtimern schraubt, kann nicht überall auf die Hilfe einer Fachwerkstatt mit herstellerbezogenen Kenntnissen hoffen.
Da hilft oft ein Blick in ein passendes Buch oder die original Werksunterlagen.
Zum Glück für Simsonauten ist das alles vorhanden und oft auch schnell lieferbar.
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Schwalbennest
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/* Forum */
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Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge.
==Geschichte==
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010).
==Forum==
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Zum Ende 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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/* Forum */
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Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Im September 2010 hat das Forum bereits weit über 10.000 aktive User ca. 400.000 Beiträge.
==Geschichte==
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010).
==Forum==
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Ende 2020 hat das Forum bereits weit über 27.000 User und mehr als 600.000 Beiträge.
==Geschichte==
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Jahrelang wurde das Schwalbennest dann von Hans Hilbrands, dem Vater von Jens, fortgeführt.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 100.000 Besucher im Monat (Stand September 2010).
==Forum==
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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/* Geschichte */
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Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Ende 2020 hat das Forum bereits weit über 27.000 User und mehr als 600.000 Beiträge.
==Geschichte==
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Jahrelang wurde das Schwalbennest dann von Hans Hilbrands, dem Vater von Jens, fortgeführt.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 130.000 Besucher im Monat (Stand September 2020).
==Forum==
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. AKtuell läuft das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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/* Forum */
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text/x-wiki
Das Schwalbennest ist das Web-Portal rund um das Thema [[Simson]].
Seit 1999 treffen sich hier Simsonfreunde aus nah und fern zum Erfahrungsaustausch im Forum. Ende 2020 hat das Forum bereits weit über 27.000 User und mehr als 600.000 Beiträge.
==Geschichte==
Das Schwalbennest wurde zunächst als privates Forum durch Jens Hilbrands gegründet. Das Schwalbennest war zunächst ein Unterbereich einer privaten Webseite. Diese wurde aber aufgrund des regen Zuspruchs ausgebaut und so entstand die Domain schwalbennest.de. Jahrelang wurde das Schwalbennest dann von Hans Hilbrands, dem Vater von Jens, fortgeführt.
Aktuell verzeichnet das Schwalbennest ca. 130.000 Besucher im Monat (Stand September 2020).
==Forum==
Wesentlicher Bestandteil ist das Simson Forum im Schwalbennest, welches zunächst auf einer einfachen Forensoftware und danach auf Basis von phpBB weiterentwickelt wurde. Dann lief das Forum auf Basis der Software vBulletin, einer professionellen Foren-Software, die den Zugriff von mehren tausend Besuchern pro Tag Stand hält.
Zum November 2020 war ein Umstieg auf die neue Forensoftware "Woltlab-Suite" notwendig geworden, da die alte Software vbulletin in der Version nicht mehr von unserem Hoster unterstützt wurde-> alte PHP Version.
Einmal jährlich findet am Himmelfahrtswochenende ein großes Treffen der Forumsmitglieder in [[Suhl]] statt.
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Schaltungseinstellung
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/* Einstellung beim Motor M501 */
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text/x-wiki
Bei wiederholtem Herausspringen der Gänge und anderen Schaltproblemen empfiehlt es sich, die Schaltung einzustellen. Wie dies gemacht wird, soll hier beschrieben werden.
== Einstellung beim Motor [[M53]] ==
* Kontermuttern der an der Oberseite der linken Gehäusehälften befindlichen Schaltanschlagschrauben lösen und die Schrauben zwei bis drei Umdrehungen zurückdrehen.
* Ersten Gang einlegen und den Fußschalthebel in der untersten Schaltstellung festhalten. Hintere Anschlagschraube vorsichtig bis zum fühlbaren Anschlag einschrauben und kontern.
* Den 3. (beim M54 den 4.) Gang einlegen und den Fußschalthebel in der obersten Stellung festhalten. Vordere Anschlagschraube in gleicher Weise einstellen und kontern.
Treten danach noch vereinzelt Überschaltungen auf, wird die in Frage kommende Anschlagschraube noch 1/2 bis 3/4 Umdrehung hineingeschraubt.
== Einstellung beim Motor [[M501]] ==
===Grundeinstellung===
* ersten Gang einlegen und Moped aufbocken
* Lichtmaschinendeckel (rechter Motorseitendeckel) abmachen und Tachoantrieb (steckt direkt vorm Ritzel) abmachen
* Meßschieber genau auf 46,6mm* einstellen und entweder direkt benutzen oder damit zum Beispiel an einer Rundfeile 46,6mm* abmessen und dann mit Klebeband markieren.
* Diesen 46,6mm*-Dorn jetzt in das Loch der Antriebswelle schieben
* Mutter oben auf dem Motorblock auf der linken Seite entfernen (Da gibt es eigentlich nur eine)
* Auf dem Schraubenende, das da jetzt hervorschaut, steckt eine geschlitzte Hülse, die sich verdrehen läßt. Dies erfolgt mit einem [[Spezialwerkzeug]], das man sich aus einem 10x1 Rohr selber basteln kann, oder aber man nimmt eine Pinzette (ziemliche Fummelei). Nun muß diese Hülse so lange verdreht werden, bis der Dorn genau 46,6mm* in der Antriebswelle steckt.
* Die Einstellmutter von dieser Position aus 1,5 Umdrehungen im Uhrzeigersinn verdrehen.
* Mutter wieder aufschrauben.
* Das Getriebe versuchsweise durchschalten, dabei am Hinterrad drehen/wackeln
* Lassen sich alle Gänge schalten, wieder zusammensetzen.
-> Die 46,6mm werden bei der Werksauslieferung richtig gewesen sein, jetzt wird nach Funktion eingestellt <-
===Falls die Grundeinstellung nicht funktioniert===
Durch Verschleiß an der Schaltungsbetätigung kann es passieren, dass die Werkseinstellung wie oben nicht zufriedenstellend funktioniert. In diesem Fall:
* Springen die Gänge beim Hochschalten wieder heraus, bzw rasten gar nicht erst ein, die Schlitzmutter weiter gegen den Uhrzeigersinn verdrehen
* Klappt das Herunterschalten nicht einwandfrei, die Schlitzmutter weiter im Uhrzeigersinn verdrehen
Um zu probieren, ob die neue Einstellung gut ist, muss die Mutter jeweils wieder aufgeschraubt werden! Als Richtwert für den Verdrehweg arbeitet man mit ca. einer halben Umdrehung pro Versuch.
[[Kategorie:Wartung]]
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Elektronikbaustein
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Zusammenfassung und Erweiterung der beiden Beiträge "Elektronikbaustein" und "Elektronik-Baustein"
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text/x-wiki
Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist.
Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br />
Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst.
Folgendes ist zu beachten:
* die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich'''
* eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen
* der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden
* für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig
* die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]].
Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Spulen.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule auf Grundplatte prüft.
Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.
Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]].
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist.
Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br />
Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst.
Folgendes ist zu beachten:
* die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich'''
* eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen
* der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden
* für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig
* die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]].
Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Magneten.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule auf Grundplatte prüft.
Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.
Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]].
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist.
Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br />
Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst.
Folgendes ist zu beachten:
* die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich'''
* eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen
* der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden
* für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig
* die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]].
Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Magneten.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule auf Grundplatte prüft.
Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.
Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]].
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Mit '''Elektronikbaustein''' wird der zumeist gelbliche bis bräunliche, vergossene Baustein bezeichnet, in dem die Zündelektronik für die [[Zündung|SLEZ]] ('''S'''chwung '''L'''icht '''E'''lektronik '''Z'''ündung) eingebaut ist.
Der Elektronikbaustein enthält eine Hochspannungskondensatorzündung.<br />
Die Hochspannung zum Laden des Kondensators wird von einer speziellen [[Primärspule]] auf der [[Grundplatte]] geliefert, die Zündimpulse werden durch eine Pollücke im speziellen [[Polrad]] und eine [[Geber]]spule auf der Grundplatte ausgelöst.
Folgendes ist zu beachten:
* die Hochspannung beträgt bis zu 400 Volt und ist deshalb '''lebensgefährlich'''
* eine schlechte Masseverbindung kann zur Zerstörung den Elektronikbaustein führen
* der Elektronikbaustein kann nicht repariert werden
* für den Betrieb eines Simson-Motors mit Elektronikzündung ist keine Batterie notwendig
* die Elektronikzündung benötigt unabhängig von der Lampen- oder Batteriespannung immer eine 6 Volt [[Zündspule]].
Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer Zündung. Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson meist rötlich lackiert ist und eine spezielle Grundplatte mit Geberspule sowie der Ladespule. Der Zündimpuls wird nicht durch einen Nocken ausgelöst, sondern durch eine Pollücke zwischen den Magneten.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt. Sein Schaltplan ist im BUCH von Erhard Werner "Simson-Roller SCHWALBE" zu finden. Im "Best of the Nest" findet sich auch ein Beitrag für einen Prüfbaustein, der die Signale von der Lade- und Geberspule von der Grundplatte prüft.
Zur Funktionsweise: Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.
Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
Weitere elektronische Bausteine in Simson Rollern oder Mopeds sind die [[ELBA]] und der [[EWR]].
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Elektronik-Baustein
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[[Elektronikbaustein]]
Der Elektronik-Baustein findet sich nur in Simson-Modellen mit elektronischer [[Zündung]].
Zu finden ist er unterhalb des Lenkerabdeckblechs bei KR51/2L, im rechtenHerzkasten bei S50/S51 und unterhalb des Motortunnels bei SR50.
Zur elektronischen Zündung gehört ein spezielles Polrad, das bei Simson rötlich lackiert ist und eine spezielle [[Grundplatte]] mit Geberspule sowie der Ladespule.
Mit der Ladespule wird eine lebensgefährlich hohe Spannung von ca. 400 Volt erzeugt, deshalb sind die entsprechenden Anschlusskabel auch mit Kunsstoffkappen gegen versehentliches Berühren geschützt.
Der Elektronik-Baustein ist empfindlich gegen eine schlechte Masseverbindung, er geht dann irreparabel kaputt.
Zur Funktionsweise:
Die Ladespule lädt einen Kondensator auf. Ein Impuls von der Geberspule im Zündzeitpunkt führt zur schlagartigen Entladung des Kondensator über die Zündspule und damit zu einem kräftigen Zündfunken.
Vorteil der elektronischen Zündung: es gibt keine mechanischen Verschleissteile mehr.<br/> Die Zündspule bei elektronsicher Zündung ist unabhängig von der Batterie- und Lampenspannung immer ein 6Volt-Typ. Auch bei dieser Zündung ist die Batterie für den Motorlauf nicht notwendig.
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Automatische Weiterleitung zu "Elektronikbaustein"
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#REDIRECT [[Elektronikbaustein]]
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Weiterleitung nach [[Fahrzeugidentifikationsnummer]] erstellt
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#REDIRECT [[Fahrzeugidentifikationsnummer]]
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Zündkerze
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[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU.
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
[[Datei:Zündkerzenbox.jpg|200px|thumb|right|Zündkerzenbox]] Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich. Damit die Kerze und ihre Elektroden keinen Schaden nehmen, wird sie in einer käuflichen oder aus einem Tablettenröhrchen selbstgebauten [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox] im Bordwerkzeug aufbewahrt.
Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden. Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zündschlüssel
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Der Zündschlüssel für die meisten unserer Simson-Roller und Mopeds ist nur eine Drehhilfe für den [[ZüLiScha]]. Es gibt nur in Modell ohne Profilierung und passt somit in fast alle Modelle. Erst bei SR50 und folgenden Modellen ist es ein Schlüssel.
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Der Zündschlüssel für die meisten unserer Simson-Roller und Mopeds ist nur eine Drehhilfe für den [[ZüLiScha]]. Es gibt nur ein Modell ohne Profilierung und passt somit in fast alle Modelle. Erst bei SR50 und folgenden Modellen ist es ein richtiger Schlüssel.
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ZüLiScha
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Die Seite wurde neu angelegt: „Redirect [[Zündlichtschalter]]“
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Redirect [[Zündlichtschalter]]
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Weiterleitung nach [[Zündlichtschalter]] erstellt
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#REDIRECT [[Zündlichtschalter]]
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Zündlichtschalter
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Der Zündlichtschalter (abgekürzt ZüLiScha) erscheint als eines der kompliziertesten Teile in der Simson-Elektrik, weil an ihn "so viele" Kabel anzustecken sind. Die Belegung geht einerseits aus den Schaltplänen hervor, ausserdem ist dieses Bild recht hilfreich:
[http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/zuendlichtschaly4978zwgve.jpg]
Der Zündlichtschalter hat vier Positionen, in die er geschaltet werden kann:
* Aus
* Zündung ein
* Zündung und Licht ein
* Parklicht ein
Der [[Zündschlüssel]] kann nur in der ersten und letzten Position abgezogen werden.
Für die Zündung ist nur das braun/weiße Kabel an Klemme 2 zuständig. Damit wird die Zündung in Stellung "aus" und "Parklicht" einfach kurzgeschlossen. Wird der ZüLiScha wegen Zündungsproblemen als Fehlerquelle verdächtigt, muss man nur dieses eine Kabel abziehen und gut isolieren. Allerdings lässt sich die Simson danach nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten und muss ganz unelegant abgewürgt oder mit dem Startvergaser ersoffen werden.
Lässt das Moped sich nicht mehr mit dem ZüLiScha ausschalten, zieht man das braun/weiße Kabel von Klemme 2 ab und hält es gegen den Rahmen. Geht das Möff nun aus, ist der Schalter defekt.
Die [[Klemmenbezeichnungen]] sind unten am Schaltergehäuse eingeprägt. Dabei sind die aussen stehenden Nummern die Bezeichnungen für die weiter oben liegenden Klemmen.
Die Folgende Tabelle enthält das Schaltschema, also bei welcher Schalterstellung welche Klemme auf welche Durchgang haben muss:
{| class="wikitable"
|-
! colspan="4" | ''' Aus'''
|-
| style="width:15%;"| 2 & Masse || style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Zündung ein'''
|-
|style="width:15%;" |31 & Masse ||style="width:15%;"| 59 & 86 ||style="width:15%;"| ||style="width:15%;"|
|-
! colspan="4" | '''Zündung & Licht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 58 & 59b ||style="width:15%;"| 56 & 59 ||style="width:15%;"| 30 & 15/51
|-
! colspan="4" | '''Parklicht ein'''
|-
|style="width:15%;"| 2 & Masse ||style="width:15%;"| 31 & Masse ||style="width:15%;"| 2 & 31 ||style="width:15%;"| 57a & 30
|}
Insbesondere ist beim Durchmessen des Zündlichtschalters darauf zu achten, dass die jeweils leitenden Klemmen keinen Durchgang zur Masse haben (z.B. duch zu lange Befestigungsschrauben). Aus diesem Grund sollte auch im eingebauten Zustand durchgemessen werden.
[[Datei:Zuendlichtschalter schraube masse.jpg|400px|thumb|left|Eine zu lange Schraube bewirkt Kurzschluss der Klemme gegen Masse]]
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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MZ
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text/x-wiki
Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ([[AWO 425]]) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR.
Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen.
Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut.
Die RT125 ist das am Meisten kopierte Motorradmodell der Welt, um nur einige zu nennen: Harley Davidson, BSA, Yamaha, Ish
[[Kategorie:Fahrzeughersteller]]
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Die '''Motorradwerke Zschopau (MZ)''' waren nach der Einstellung der Viertakt-Motorradproduktion in Suhl ([[AWO 425]]) und Eisenach (EMW R35) die einzige Produktionsstätte für [[Motorrad|Motorräder]] in der DDR.
Hervorgegangen ist MZ aus der alten Zschopauer DKW-Motorrad-Fabrik von Jörgen Skafte Rasmussen.
Das erste Nachkriegsmotorrad aus Zschopau, die RT125, basierte auf einer Kriegsentwicklung von DKW und wurde fast zeitgleich und sehr ähnlich auch von DKW in Ingolstadt gebaut.
Die RT125 ist das am Meisten kopierte Motorradmodell der Welt, um nur einige zu nennen: Harley Davidson, BSA, Yamaha, Ish
[[Kategorie:Fahrzeughersteller]]
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Joke
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Zschopower
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text/x-wiki
Leider kein Witz: das Ding was damit meist von den Falschschreibern gemeint ist, heisst richtig [[Choke]].
Aber auch das ist im Zusammenhang mit den meisten Simson-Modellen falsch, denn alle mit BVF- oder Bing-Vergaser haben keinen Choke, sondern einen [[Startvergaser]].
[[Kategorie:Jokus]]
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Benzinfilter
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Zusätzliche '''Benzinfilter''' im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen.
Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt.
Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich!
Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen.
Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt.
Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: das Vergaseroberteil abschrauben, über ein benzinfestes Gefäß halten und den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein.
Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]].
Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Zusätzliche '''Benzinfilter''' im Schlauch zwischen [[Benzinhahn]] und [[Vergaser]] haben dort nichts, reinweg gar nichts zu suchen! Die originalen Simson-Benzinhähne haben je nach Bauart einen oder zwei Siebe eingebaut, die völlig ausreichen müssen.
Auf jeden Fall ist über dem Reserve-Steigröhrchen ein Filtersieb aus Messingdraht angeordet und bei den Benzinhähnen mit Wassersack gibt es ein weiteres feinmaschiges Sieb, dass in den Wassersack ragt.
Zusätzliche Benzinfilter sind nämlich nicht nur zusätzlich, sondern leider auch zusetzlich!
Eingebaut werden sie zumeist, weil Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank in den Vergaser gelangen und dort die Düsen zusetzen. Baut man nun dagegen einen Benzinfilter ein, dann hat man zunächst tatsächlich Ruhe, denn der Filter macht seinem Namen alle Ehre. Aber nur solange, bis er sich selber zugesetzt hat. Und das passiert je nach Zustand des Tanks früher oder später nach einigen Monaten. Leider kann man das nicht sehen und kommt gar nicht auf die Idee, bei Motorproblemen an den Filter zu denken, der langsam beginnt, immer weniger Sprit durchzulassen.
Ausgelegt sind die meisten Filter für Autos mit Benzinpumpe, die ordentlich Druck erzeugt und nicht für den geringen Druck, der nur durch die wenigen cm Höhenunterschied zwischen Benzinpegel im Simmentank und Vergaser zustande kommt.
Den Benzinfluss kann man leicht kontrollieren: das Vergaserunterteil wird abgeschraubt und das Oberteil über ein benzinfestes Gefäß gehalten, dann den Benzinhahn für genau eine Minute öffnen. Dann sollten möglichst mehr als 200ml Benzin im Gefäß sein.
Und gegen Dreck, Schmodder oder Rostkrümel aus dem Tank hilft nur eine gründliche Tankreinigung, besser eine [[Tanksanierung]].
Wenn man so schnell nicht dazu kommt, dann hilft es auch, bis dahin niemals den Benzinhahn auf Reserve zu stellen. Denn der ganze Schmodder sammelt sich an der tiefsten Stelle im Tank und das ist der Benzinhahnanschluss.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Benzinfluss
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text/x-wiki
Für den störungsfreien Lauf des [[Motor]]s ist es erforderlich, dass ausreichend schnell Benzin in den [[Vergaser]] nachfliessen kann.
Der Test ist einfach:<br/>
das Vergaserunterteil wird abgeschraubt und das Oberteil über ein benzinfestes Gefäß gehalten. Dann wird der [[Benzinhahn]] für genau eine Minute geöffnet.
Danach sollten mindestens 200ml Benzin im Gefäß sein.
Ist das nicht der Fall, könnten:
* der [[Benzinhahn]] verdreckt
* die [[Vierlochdichtung]] verquollen
* das [[Tankdeckel]]belüftungslöchlein verstopft oder
* ein zusätzlicher [[Benzinfilter]] im Schlauch verbaut worden<br/>
sein.
[[Kategorie:Benzinversorgung]]
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Kategorie:Benzinversorgung
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Zschopower
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text/x-wiki
Für den problemlosen Betrieb des Motors ist die ausreichende Benzinversorgung eine oft unterschätzte Grundvoraussetzung.
Die möglichen Fehler und Ursachen sind leicht zu finden und zu beseitigen.
Zum Messen vom Benzinfluss wird das Vergaserunterteil abgeschraubt und das Oberteil über ein benzinfestes Gefäß gehalten. Wird jetzt der Benzinhahn geöffnet, dann sollte mindestens 200ml in einer Minute rauslaufen.
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Kondensator
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Zschopower
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text/x-wiki
[[Bild:Kondensator.jpg|thumb|Kondensator]] Das ist ein Kondensator. Ein kleiner Pfennigartikel mit Zauberkräften. Klingt komisch, ist aber so.
Im Normalfall ist der Kondensator einzig und allein dafür zuständig, den Abrissfunken am Unterbrecher zu unterdrücken und somit einem übermäßigen Abbrand der Unterbrecherkontakte vorzubeugen. Bei allen möglichen Problemen mit der Zündung - so auch bei dem allseits beliebten Wärmeproblem - erfolgt nun in vielen Fällen der Rat, doch einfach mal den Kondensator zu wechseln. Dabei sollte der doch eigentlich auch nicht häufiger kaputt gehen als andere Bauteile und überhaupt hat der doch eigentlich gar nicht so viel zu tun?
Doch jetzt kommt der Zaubertrick: Um den Kondensator zu wechseln, muss man die Grundplatte ausbauen und an selbiger basteln. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch mal diverse Kabel abgeschraubt und wieder angebaut, Masseverbindungen gesäubert, die Zündung und der Unterbrecher neu eingestellt, etc. Man hat also mehrere Fehlerquellen bearbeitet, auch wenn man der Meinung ist, "nur den Kondensator gewechselt" zu haben. Im Grunde ist das ja auch nicht schlecht: Der Kondensator kostet nicht die Welt und im Idealfall läuft die Schwalbe hinterher wieder wie am ersten Tag. Ein klassischer Placebo-Effekt.
Der in bei [[Simson]] in den [[Unterbrecher|Unterbrecherzündungen]] verbaute Kondensator hat eine Kapazität von 0,22µF. Eine Kapazitätsmessung hat nur wenig Aussagekraft, es sei denn, dabei käme heraus, dass der Kondensator einen Kurzschluss hat. Der Fehler tritt bei einem internen Hochspannungsüberschlag auf, den man mit einem geeigneten Prüfgerät (siehe [[Schraubär-Tips]]) feststellen kann.
Eine einfache Sichtprüfung ist bei laufendem Motor durch die Öffnungen im [[Polrad]] möglich.
Sind zwischen den Unterbrecherkontakten deutlich erkennbar regelmäßige Funken zu sehen, dann ist der Kondensator vermutlich defekt. Sporadisch auftretende einzelne Fünkchen sind tolerierbar.
Auch in der [[SLEZ]], der Elektronikzündung, gibt es im [[Elektronikbaustein]] einen Kondensator. Der ist aber nicht tauschbar (weil eingegossen) und hat eine andere Aufgabe.
[[Kategorie:Bauteil]]
[[Kategorie:Elektrik]]
[[Kategorie:Zündung]]
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Choke
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text/x-wiki
Der '''Choke''', oftmals total falsch auch Schock oder [[Joke]] geschrieben, findet sich nur an den alten Simson-Rollern und Mopeds mit NKJ-Vergaser.
Die "neuen" BVF-Modelle 16N1 und 16N3 und die BING-Vergaser haben einen [[Startvergaser]].
Der Choke besteht aus einer Luftklappe in der Anschlussschale für den Ansauggeräuschdämpfer, die beim Starten des kalten Motors geschlossen werden muss, um weniger Luft anzusaugen. Zusätzlich ist auch der Tupfer zu betätigen, der den Schwimmer runterdrückt, dabei wird durch das Schwimmernadelventil der Benzinzugang geöffnet und die Schwimmerkammer geflutet. Durch beide Massnahmen wird für ein fetteres [[Gemisch]] gesorgt, dass der kalte [[Zweitaktmotor]] zum Starten benötigt..
[[Kategorie:Vergaser]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Zündblitzpistole
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Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es. Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen…“
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text/x-wiki
Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es.
Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol.
Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt)
Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]])
Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne)
Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen.
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text/x-wiki
Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es.
Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol.
Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt)
Wenn der Motor gut läuft, können Abweichungen im unteren Millimeter-Bereich toleriert werden.
Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage hinten rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]])
Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne)
Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen.
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Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es.
Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol.
Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt)
Wenn der Motor gut läuft, können Abweichungen im unteren Millimeter-Bereich toleriert werden.
Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage hinten rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]])
Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne)
Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen.
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Zschopower
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Eine Zündblitzpistole dient zur Überprüfung des [[Zündzeitpunkt]]es.
Sie braucht eine Spannungsversorgung vom 12Volt, die von einer internen oder externen Batterie geliefert werden können. Mit einer roten Krokodilklemme wird der Anschluss an den Plus-Pol der Batterie hergestellt, mit einer schwarzen an den Minus-Pol.
Eine weitere Klemme kommt um das Hochspannungskabel zum Kerzenstecker. Auf dieser Klemme ist die Richtung zum Kerzenstecker markiert und sollte beachtet werden. Damit wird der Hochspannungsimpuls im Zündzeitpunkt abgenommen, um den "Blitz" auszulösen. Die Blitzpistole wird auf das sich drehende [[Polrad]] gerichtet und der Blitz beleuchtet dann hoffentlich den Markierungsstrich. Die Zündung ist dann richtig eingestellt, wenn die Markierungen am Motorgehäuse und auf dem Polrad dabei gegenüber stehen. (Stroboskop-Effekt)
Wenn der Motor gut läuft, können Abweichungen im unteren Millimeter-Bereich toleriert werden.
Für eine grobe Prüfung reichen die paar Zündungen beim Kicken aus, um zu erkennen, ob der [[ZZP]] sehr arg daneben liegt. Eine sehr große Abweichung deutet darauf hin, dass das Polrad nicht richtig auf der Kurbelwelle montiert wurde oder es sich bereits verdreht hat. Die [[Scheibenfeder]] könnte bei der Montage hinten rausgeschoben oder hinterher abgeschert worden sein. (Zum Test siehe die [[Schraubär-Tips]])
Ein springender ZZP deutet bei Unterbrecherzündungen darauf hin, dass die Lagerung vom Unterbrecherhammer ausgeschlagen ist. (ab in die Tonne)
Man muss eine Zündblitzpistole nicht unbedingt selber besitzen, sondern kann in so gut wie jeder KFZ-Schrauberbude oder beim schraubenden Nachbarn danach fragen.
[[Kategorie:Zündung]]
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ZZP
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Weiterleitung nach [[Zündzeitpunkt]] erstellt
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#REDIRECT [[Zündzeitpunkt]]
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Stroboskop
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Weiterleitung nach [[Zündblitzpistole]] erstellt
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#REDIRECT [[Zündblitzpistole]]
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Simson fahren
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Dieses kleine Tutorial "'''Simson fahren'''" soll dem Anfänger dienen, welcher noch nie auf einem [[Kleinkraftrad|motorisierten Zweirad mit Schaltgetriebe]] gesessen hat. Jeder, der eine [[Simson]] fährt, hat irgendwann mal, irgendeine Art von [[Führerschein]] gemacht. Der wohl kleinste brauchbare Führerschein, den man derzeit machen kann ist der der Klasse M. Diese Führerscheinklasse ist auch eingeschlossen in den größeren Kradklassen sowie in allen Führerscheinklassen die das Fahren auf 4 Rädern gestatten. Wer ausschließlich Klasse M bestritten hat, hat dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem modernen Roller mit Variomatikgetriebe getan. Folglich weiß nicht jeder M-Fahrer, wie man ein Fahrzeug mit [[Kupplung]] und Schaltung bedient. Dies ist einer der Punkte, der hier betrachtet werden soll. Stolze Besitzer der Klasse B werden über den Umgang mit Kupplung usw. Bescheid wissen, dennoch gibt es beim Zweirad einige Dinge zu beachten.
==Das Starten des Fahrzeugs==
Fast alle Simson-Fahrzeuge, egal ob Hand-, Fuß- oder Fliehkraftschaltung werden mittels eines [[Kickstarter|Kickstarters]] gestartet. Tritt man diesen mit viel Schwung nach unten passiert erst einmal-nichts. Warum? Zunächst einmal muss der Zündschlüssel in den [[Zündlichtschalter]] (besser bekannt als Zündschloss) gesteckt werden. Auf Position 0 passiert noch gar nichts. Position 1 bedeutet Zündung an, Schwalbe kann gestartet werden. Position 2 bedeutet genau das gleiche, aber mit Licht. Auf Position 3 ist unser Schwälbchen wieder aus, also Zündung aus, Parklicht an.
Zum Starten dreht man nun den Schlüssel auf Position 1. Warum nicht auf Position 2? Auf Position zwei muss neben dem Zündfunken noch weitere Energie an den Scheinwerfer gegeben werden. Die Folge kann sein, dass die Schwalbe erst nach mehrmaligem Kicken anspringt. Kann sein, muss aber nicht. Nun muss je nach Temperatur zum Starten der Hebel für den [[Startvergaser]] gezogen werden. Seine Aufgabe ist eine [[Gemisch|Gemischanreicherung]], damit die Schwalbe besser anspringt. Der Hebel für den Startvergaser befindet sich unter dem Gasgriff, ein kleiner schwarzer Hebel, der bis auf Anschlag mit dem Daumen nach rechts gezogen wird. Nach Betätigung des Benzinhahnes von Stellung „geschlossen“ (Links) um 90° auf Stellung „offen“ (Mitte) wird mit angemessenem Schwung der Kickstarter heruntergetreten. Im Idealfall ist die Schwalbe nach dem ersten Kick an. Wenn nicht, wird noch zweimal mit Kickstarter ein Startversuch unternommen. Springt die Schwalbe immer noch nicht an, muss der Startvergaser geschlossen (Hebel loslassen) und ein weiteres Mal gekickt werden. Jetzt müsste eine allgemein funktionstüchtige Schwalbe anspringen. Wenn nicht, müssen die Benzinversorgung und die [[Zündung]] kontrolliert werden. Nach langer Standzeit kann es auch normal sein, dass mehrere Kickversuche unternommen werden müssen. Wenn die Schwalbe dann läuft, muss je nach Außentemperatur der Startvergaser noch ein wenig geöffnet bleiben. Eine klare Regel gibt es hier nicht, aber die Erfahrung besagt, dass Minusgrade durchaus eine Fahrstrecke von 200-300m mit geöffnetem Startvergaser nötig machen. Je nach Gefühl muss der Startvergaser spätestens dann geschlossen werden, wenn durch Überfettung der Motor abzusaufen droht. Sollte die Schwalbe gar nicht zu starten sein, beispielsweise durch einen defekten Kickstarter, kann man die sie auch durch [[Anschieben]] starten.
==Das Anfahren==
===Anfahren in der Ebene===
Zum Anfahren setzt man sich auf das (laufende) Fahrzeug und zieht die Kupplung.
Beide Beine sind hierbei auf dem Boden. Anschließend wird mit der Fußspitze die Schaltwippe bis auf Anschlag nach unten gedrückt. Bei der handgeschalteten Schwalbe wird der Schaltdrehgriff bis auf Anschlag nach unten gedreht. Wenn die Schwalbe dabei ein wenig zuckt ist das ganz normal. Unter leichtem Gas geben (der Anfänger sollte den Gasgriff sehr sensibel bedienen) wird die Kupplung langsam losgelassen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem die Schwalbe sich langsam in Bewegung setzt. Nun muss der Kupplungshebel besonders langsam losgelassen werden. Durch Gas geben und weiteres Loslassen der Kupplung wird die Schwalbe beschleunigt, bis nach weiteren Schaltvorgängen die Endgeschwindigkeit erreicht wird.
Bei einem Fahrzeug mit halbautomatischer Kupplung (z.B. KR 51/1 S) gestaltet sich der Anfahrvorgang etwas anders, aber mehr als einfach. Ein sauber eingestelltes Standgas ist jedoch eine Grundvoraussetzung. Einfach draufsetzen, Schaltwippe herunterdrücken und Gas geben. Die Fliehkraftkupplung kuppelt beim Gas geben von selber ein.
===Anfahren am Berg===
Etwas schwieriger gestaltet sich das Anfahren am Berg. Grundsätzlich wird genauso angefahren wie in der Ebene. Allerdings ist die Kraft, die die Schwalbe aufbringen muss, bergauf viel größer. Das heißt: Es muss mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss länger schleifen und zwar solange bis die Schwalbe eine Geschwindigkeit und Drehzahl erreicht hat, die die Schwerkraft sicher überwinden kann. Damit man beim Anfahren nicht versehentlich rückwärts rollt muss selbst verständlich die Bremse gezogen werden. Das Spiel zwischen Gas geben, Kupplung bedienen und Bremse dosieren ist das, was das Anfahren am Berg so kompliziert macht. Sinnvollerweise zieht die Vorderbremse und gibt Gas. Währenddessen lässt man die Kupplung kommen und sobald die Schwalbe sich merklich an den vorderen Stoßdämpfern aufschiebt, kann man die Bremse gefühlvoll loslassen. Aber Vorsicht! Hier ist Koordination zwischen linker und rechter Hand gefragt.
===Anfahren bergab===
Etwas einfacheres gibt es nicht. Je nach Gefälle kann man sogar im zweiten Gang anfahren, allerdings muss auch hier ggf. durch den Einsatz der Bremse ein "Frühstart" unterbunden werden.
===Anfahren auf Kies, Schnee und Eis===
Beim Anfahren auf losen oder rutschigen Untergründen ist äußerste Vorsicht geboten. Durch den Hinterradantrieb kann bei durchdrehendem Reifen leicht das Fahrzeugheck ausbrechen. Bei Schnee und Eis sollte die Schwalbe sowieso zu hause bleiben, ein Sturz bei Glatteis ist fast unvermeidlich.
==Das Bremsen==
===Bremsen in der Ebene===
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die Simson-Kleinkrafträder sind mit zwei Bremsen ausgestattet. Die bereits erwähnte, über den Bremshebel am der rechten Lenkerseite bedienbare Vorderradbremse, sowie die Hinterradbremse, welche über das Bremspedal bedient wird. Bei einer normalen Bremsung benutzt man beide Bremsen etwa gleichstark und etwa so, dass man zielgenau auf das Hindernis heran bremst ohne noch einmal Gas geben zu müssen. Das Blockieren des Hinterrades sollte vermieden werden, das Blockieren der Vorderradbremse ist bei serienmäßigen Fahrzeugen fast unmöglich. Bei sinkender Geschwindigkeit werden nach und nach die Gänge nach unten geschaltet. Lässt man die Kupplung zwischendurch los wird die Schwalbe zusätzlich noch über den Motor gebremst. Am Hindernis (z.B. einer Ampel) angekommen, schaltet man in den Leerlauf (und lässt den Kupplungshebel los.
===Bremsen bergab===
Hier muss der gesamte Bremsvorgang stärker, aber gefühlvoller ausgeführt werden, da die Schwerkraft ein Abbremsen des Fahrzeugs erschwert und sich der Bremsweg verlängert.
===Bremsen auf Kies, Schnee und Eis===
Das ist gerade auf Schnee und Eis ein besonders gefährliches Unterfangen. Die Räder neigen sehr schnell zum Blockieren und können wegrutschen. Besonders vorsichtig muss die Vorderradbremse dosiert werden, da ihr Blockieren ein geradeaus rutschen und höchstwahrscheinlich einen Sturz zur Folge hat. Sollte eine der beiden Bremsen blockieren, muss die Bremse sofort losgelassen werden, damit die Schwalbe lenkbar bleibt. Ein Blockieren der Hinterradbremse hat gerade in Kurven ein seitliches Wegrutschen des Fahrzeuges zur Folge. In jedem Fall ist aber auf rutschiger Fahrbahn die Benutzung der Hinterradbremse der sicherere Weg. Vorausschauend fahren ist dann angesagt, da der Bremsweg sehr lang werden kann.
===Gefahrenbremsung (Vollbremsung)===
Eine Gefahrenbremsung bedeutet volle Konzentration, da alles schnell gehen muss. Taucht ein Hindernis auf, muss sofort mit größtmöglicher Verzögerung gebremst werden. Größtmöglich heißt nicht „so schnell wie möglich“, sondern: „so schnell wie möglich bei Beachtung der eigenen Sicherheit“. Bremst man so schnell wie möglich mit kleinstmöglichem Anhalteweg, liegt man wahrscheinlich bald auf der Straße. Die Vorderbremse kann guten Gewissens auf trockener Straße voll belastet werden. Die Hinterradbremse sollte nur so stark belastet werden, bis sie blockiert. Dann sofort kurz nachlassen und wieder bremsen. Das ist auch die Funktionsweise des ABS. Dabei ist es wichtig den Lenker festzuhalten und keine ruckartigen Ausweichversuche bei gezogener Bremse zu machen. Sollte ein Ausweichen unvermeidbar sein, müssen beide Bremsen vollständig gelöst werden. Erst wenn man wieder eine gerade Bahn zum Bremsen erreicht hat, kann man dies auch tun. Bei Nässe und Glätte ist besonders die Dosierung der Vorderradbremse ein wichtiger Punkt. In einer Extremsituation kann es zu einem krampfhaften Zerren an der Bremse kommen, wodurch das Rad unter Umständen blockiert. Solche Situationen kann und sollte man auf einem abgesperrten Gelände üben, um das Fahrzeug im Ernstfall sicher beherrschen zu können.
==Die erste Fahrt==
Wenn man alle wichtigen Grundvorausetzungen beherrscht um eine Simson in Bewegung zu setzen und wenn man in der Lage ist zu bremsen, dann kann man sich mit gutem Gewissen auf die Bahn begeben. Empfehlenswert für Ausfahrten ist sonniges trockenes Wetter. Handschuhe sollten bei längeren Fahrten unter 15°C Pflicht sein, da die Zugluft durchaus zu tauben Händen führen kann.
===Schalten===
Nach dem Anfahren heißt es schalten. Immer im ersten Gang fahren macht kein Spaß und ist nicht gut für den Motor. Wenn wir im ersten Gang sind (Erinnerung: durch Drücken der Schaltwippe nach unten mittels Fußspitze) beschleunigt man die Schwalbe auf 15 km/h. Je nach Fahrstil kann das früher oder später passieren. Dann zieht man die Kupplung und bewegt die Schaltwippe in die andere Richtung. Entweder (so ist es bei Motorrädern üblich), durch ziehen der Schaltwippe mit der Fußspitze nach oben oder durch heruntertreten der Schaltwippe am hinteren Ende mit der Ferse. Das hat beides den gleichen Effekt. Anschließend wird wieder eingekuppelt. Das muss nicht ganz so gefühlvoll passieren wie beim Anfahren, aber die Kupplung schnipsen zu lassen ist nie eine Option. Genauso verfährt man mit den anderen Gängen. Beim Runterschalten passiert alles genau andersrum. Kupplung ziehen, Schaltwippe runterdrücken, einkuppeln. Wenn man dann vom zweiten in den ersten Gang schalten möchte sollte man das erst tun, wenn die Schwalbe schon sehr langsam ist. Der erste Gang ist nämlich sehr kurz übersetzt und ein gewaltsames Einlegen des ersten Ganges würde eine sehr hohe Belastung für alle Motor- und Getriebeteile bedeuten. Rollt man an eine Kreuzung heran, kann man dies auch im zweiten Gang tun und erst wenn man steht den Leerlauf einschalten. Zwischen jedem Gang befindet sich ein Leerlauf. Der zwischen dem ersten und dem zweiten Gang ist besonders leicht zu finden. Einfach vom zweiten Gang die Schaltwippe nur halb herunterdrücken und der Leerlauf ist drin. Gerade zwischen dem dritten und vierten Gang ist der Leerlauf nur mit viel Gefühl zu finden, aber es ist eine Wohltat bei 65 km/h den Gang rauszunehmen und mit Standgas rollen zu lassen. Bei der Schwalbe mit Handschaltung ist das alles so ähnlich. Nur werden die Gänge mit dem Schaltdrehgriff an der linken Lenkerseite geschaltet. Auf Anschlag nach unten bedeutet: erster Gang. Mitte ist zweiter Gang. Das finden des Zweiten Ganges erfordert etwas Übung und auf Anschlag nach oben bedeutet, dass der Dritte Gang drin ist. Irgendwo dazwischen liegen dann auch die entsprechenden Leerläufe. Zum Allgemeinen Fahren gehört natürlich auch das Blinken. Geblinkt wird mit den beiden Lenkerendblinkern, welche über den rechten Kippschalter bedient werden. Nach oben=rechts, nach unten=links. Die Schwalbe verfügt über keine Warnblinkanlage.
===Kurvenfahrten===
Kurven fahren macht auf einem Zweirad besonders viel Spaß. Jedoch ist es wichtig, dass man sich gerade was die Geschwindigkeit anbelangt nicht überschätzt und den Zustand seiner [[Reifen]] ehrlich einschätzt. Beim Motorradfahren wird das Fahren einer Kurve eigentlich gar nicht über eine Drehung des Lenkers sondern über eine Neigung des Fahrzeugs erreicht. Das ist dann eigentlich beim Fahren selbsterklärend. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell in Kurven fährt. Denn größere Kurvengeschwindigkeit bedeutet größeren Neigungswinkel und höhere Wegrutschgefahr. Ein neuer Reifen sollte hohe Geschwindigkeiten auf engen Kurven problemlos meistern, aber ein alter, harter, poröser Reifen bietet gerade bei minimaler Feuchtigkeit viel zu wenig Gripp. Bei Linkskurven muss darauf geachtet werden, dass man nicht mit dem Oberkörper in die kurveninnere Spur ragt, was bei Gegenverkehr fatal enden kann. Ein Zweirad mit großem Neigungswinkel kann nämlich eine erstaunliche Breite ausnutzen.
===Fahren bei Nacht===
Fahren mit Licht ist bei Motorrädern aller Art tagsüber Pflicht. Nachts ist es
jedoch nochmal besonders wichtig, da die schmale Vorderansicht eines Zweirades schnell übersehen werden kann. Die vergleichsweise schwachen Scheinwerfer der Simson-Fahrzeuge bringen hier gleich zwei Nachteile mit sich. Neben der Tatsache, dass man selbst mögliche Hindernisse wie z.B. Wild erst spät erkennt, ist auch die Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer nicht immer gegeben Daher ist es wichtig, sich seiner Situation ständig bewusst zu sein und entsprechende Platzreserven für eventuelle Ausweichmanöver einzuplanen. Auch eine Warnweste in Leuchtfarbe ist zu empfehlen, um besser wahrgenommen zu werden.
===Fahren mit Sozius===
Das Fahren mit [[Sozius]] bedeutet doppelte Verantwortung für den Fahrer. Vor Fahrtbeginn muss dem Mitfahrer erklärt werden, wie er sich zu verhalten hat. Er darf auf keinen Fall in die Steuerung der Schwalbe durch Neigung eingreifen. Er muss sich des Weiteren am Fahrer festhalten. Ist man erst einmal auf der Bahn, wird man merken, dass das Fahrzeug sowohl für das Beschleunigen, als auch für das Bremsen für alles etwas länger braucht. Das sollte man ständig bedenken und bei seiner Fahrweise berücksichtigen. Beim Anfahren muss, ähnlich wie beim Anfahren am Berg, etwas mehr Gas gegeben werden und die Kupplung muss etwas länger schleifen um den Drehzahlkeller zu überwinden.
Lob und Anerkennung für die ursprüngliche Version dieses Tutorials gehen an den Nestuser EA_SchwalbeAlbi.
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[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktoinsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
============== Ab hier Verbesserungsversuch ====================
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[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktoinsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
============== Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) ====================
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!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
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[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktionsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer==
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
–––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) –––––––––––––––––
==Federbeinlängen==
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!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
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/* Federbeinlängen */
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text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktionsprinzip
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer==
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
–––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) –––––––––––––––––
==Federbeinlängen==
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
|-
| SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch
|-
| SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch
|-
| KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft
|-
| KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft
|-
| KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft
|-
| KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch
|-
| KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch
|-
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/* hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktionsprinzip
*[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren]
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer==
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
–––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) –––––––––––––––––
==Federbeinlängen==
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
|-
| SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-3 (Sperber) || || || hydraulisch
|-
| SR 4-4 (Habicht) || || || hydraulisch
|-
| KR51 (Schwalbe) || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft
|-
| KR51/1 || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft
|-
| KR51/2 N || 305mm || 305mm || reibungsgedämpft
|-
| KR 51/1 K + S || 305mm || 340mm|| hydraulisch
|-
| KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch
|-
| DUO || || ||
|}
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/* Federbeinlängen */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktionsprinzip
*[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren]
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer==
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
–––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) –––––––––––––––––
==Federbeinlängen==
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|-
!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
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| SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft
|-
| SR 4-2 (Star) || || || reibungsgedämpft
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|-
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| KR 51/2 E + L || 305mm || 340mm|| hydraulisch
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26
/* Federbeinlängen */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktionsprinzip
*[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren]
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer==
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
–––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) –––––––––––––––––
==Federbeinlängen==
{| class="wikitable" width="100%"
|-
!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
|-
| SR 4-1 (Spatz) || || || reibungsgedämpft
|-
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| SR 4-2/1 (Star) || || || reibungsgedämpft
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/* Federbeinlängen */
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Federbein_Schnitt.jpg|200px|thumb|Hydraulisches Federbein im Schnitt]]
Feder und Stoßdämpfer bilden bei allen Simson Fahrzeugen eine konstruktive Einheit, das sogenannte '''Federbein'''. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Typen:
==reibungsgedämpfte Stoßdämpfer==
Die Basismodelle der Simson Mokicks und Roller wurden mit reibungsgedämpften Federbeinen ausgestattet. Konkret sind das die Modelle:
*SR 4-1
*SR 4-2
*SR 4-2/1
*KR 51 (F)
*KR 51/1 (F)
*KR 51/2 N
[[Datei:Hydraulisches_und_reibungsfederbein.jpg|200px|thumb|right|Federbeinenden von hydraulischem (links) und reibgedämpftem (rechts) Federbein]]
Ob ein Federbein reibungsgedämpft ist, kann man anhand der Länge des Federbeins und am Aussehen der Befestigungsaugen erkennen. Diese sind Alu-Druckgussteile und mit einem eingeschlagenen H oder V gekennzeichnet, um die verschiedenen Federhärten für hinten und vorne unterscheiden zu können.
Die Dämpfungswirkung wird bei dieser Bauart durch federbelastete Reibsegmente, die an einer Stange entlang gleiten, erreicht. Im Laufe der Zeit verschleißen diese Segmente, und die Dämpfungswirkung lässt nach. Dies macht sich durch Nachwippen des Fahrzeugs und Quietschgeräusche bemerkbar. In diesem Fall sind die Dämpfer entweder zu ersetzen oder zu überholen. Reibsegmente werden derzeit nicht nachgefertigt und sind somit eher schwierig zu bekommen. Für Fahrzeuge, die nur die Befestigungsmöglichkeit für reibungsgedämpfte Federbeine haben, bietet die Firma [http://www.stossdaempfer-schwarz.de/ Stoßdämpfer Schwarz] kürzere hydraulische Federbeine an, welche jedoch sehr hart sind.
TO DO:
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
==hydraulisch gedämpfte Stoßdämpfer==
*Bild der Aufnahmen am Rahmen
*Funktionsprinzip
*[https://www.schwalbennest.de/simson/schwalbe-hydraulische-stossdaempfer-regenerieren-97036.html Hydraulische Stoßdämpfer regenerieren]
==hydraulisch gedämpfte, einstellbare Stoßdämpfer==
*SR50CE
*S51C und E
*wo kommen die her (MZ?)
*wie stellt man sie ein?
–––––––––––––– Ab hier Verbesserungsversuch (unvollendet am 04.05.2021) –––––––––––––––––
==Federbeinlängen==
{| class="wikitable" width="100%"
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!| Fahrzeug-Modell || vorne || hinten || Typ
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| S51 ||Telegabel || ||
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| SR50 ||Telegabel || ||
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Prüfbaustein
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2021-05-06T19:43:35Z
Zschopower
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Die Seite wurde neu angelegt: „Um die für die Elektronik benötigten Signale zu prüfen, die von der entsprechenden Elektronik-Grundplatte kommmen, hat es den Prüfbaustein EEZ 004 gegeben.…“
wikitext
text/x-wiki
Um die für die Elektronik benötigten Signale zu prüfen, die von der entsprechenden Elektronik-Grundplatte kommmen, hat es den Prüfbaustein EEZ 004 gegeben.
Die "Ladespule" liefert eine Spannung in der Größenordnung von einigen 100 Volt, die "Geberspule" einen Impuls im Zündzeitpunkt.
Ein Nachbau ist einfach und sehr preiswert möglich, wie "Bremsbacke" beschrieben hat:
[https://www.schwalbennest.de/simson/thread/113491-ersatz-f%C3%BCr-pr%C3%BCfbaustein-eez-004/ Ersatz für Prüfbaustein EEZ004]
726c3df91fe16dded5714b13be72d03f9184e1d7
Zündkerze
0
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2021-05-12T20:10:37Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
[[Bild:Zuendkerze.jpg|thumb|Zündkerze [[Isolator Spezial]]]]Die '''Zündkerze''' ist ein essentiell wichtiges Bauteil des Motors. Durch einen zwischen zwei Elektroden überspringenden elektrischen Funken wird das im Brennbraum befindliche komprimierte [[Gemisch]] entzündet. Die für die [[Simson]]-Motoren empfohlene Zündkerze ist die [[Isolator Spezial]] aus dem Hause BERU.
==Wärmewert==
Der Wärmewert ist ein wichtiges Charakteristikum der Zündkerze. Er wird von den verschiedenen Herstellern auf unterschiedliche Weise angegeben.
Isolator: M14-260
NGK: B8HS
Bosch: W3AC
== Wichtig==
Der Elektrodenabstand ist mit der Fühlerlehre aus dem [[Bordwerkzeug]] auf 0,4mm einzustellen.
[[Datei:Zündkerzenbox.jpg|200px|thumb|right|Zündkerzenbox]] Man sollte stets eine ausprobierte und für gut befundene Zündkerze im Bordwerkzeug dabei haben, um in Fehlerfall schnell tauschen zu können. Oftmals ist eine verölte oder überhitzte Zündkerze für Zündprobleme verantwortlich. Damit die Kerze und ihre Elektroden keinen Schaden nehmen, wird sie in einer käuflichen oder aus einem Tablettenröhrchen selbstgebauten [http://www.schwalbennest.de/simson/schraubaer-tip-zuendkerzenbox-96332.html Zündkerzenbox] im Bordwerkzeug aufbewahrt.
'''Auf keinen Fall darf man die Zündkerze ohne die Unterlegscheibe verwenden.''' Zum Einen dient die Scheibe der Abdichtung der Schraubverbindung, zum Anderen würde die Elektrode ohne sie zu tief in den Brennraum ragen. Vor dem Einschrauben der Kerze wird ihr Gewinde mit einem Lappen oder einer Bürste gereinigt und dann mit wenig Kupferpaste versehen. Das verhindert ein Festbrennen.<br/>
Die Kerze sollte zunächst nur mit den Fingern in den Zylinderkopf gedreht werden, dann mit dem Kerzenschlüssel möglichst ohne Hebel bis die Kerze mit Unterlegscheibe auf dem Zylinderkopf aufliegt. Ganz zum Schluss wird sie mit Hebel nicht zu fest geschraubt, eine achtel bis viertel Umdrehung sollte reichen.
Ein Zündfunke an einer heraus geschraubten Kerze ist besser als keiner, aber leider keine Garantie, dass diese Kerze auch unter dem hohen Druck der Kompression funktioniert.
== Siehe auch ==
[[Kerzengesicht]]
[[Kategorie:Zündung]]
[[Kategorie:Bauteil]]
316392d709164428ef6dadf2f69e3743db2d3f28
Kategorie:Fehlersuche
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2021-05-13T17:06:05Z
Zschopower
26
wikitext
text/x-wiki
Was ist zu tun, wenn die Simme nicht so will, wie Fahrerin oder Fahrer?
Hier wirst Du geholfen! Ach nee doch eher nicht, denn wir sind ja nicht bei Veronika, sondern im Schwalbennest. Also nochmal:
Hier findest Du Hinweise, wie und wo Du selber suchen solltest. Wenn Du das gemacht hast und wenn's alles nix nützt, dann kannst Du ja immer noch einen Beitrag im Forum verfassen.
Aller Anfang ist leicht: wenn Du vorher irgendetwas an Deiner Simson rum gefummelt hast, dann schau im Fehlerfall zu aller erst dort nach. Auch wenn Dir kein Zusammenhang in den Sinn kommt: mach es!
52caf5b67df2174970d6b40baf90c79999d31560
Fahrzeugidentifikationsnummer
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2021-05-30T14:14:10Z
Zschopower
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wikitext
text/x-wiki
Die '''Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN)''', auch Fahrgestell- oder Rahmennummer, ermöglicht die eindeutige Indentifikation von Fahrzeugen und wird in den [[ABE|Fahrzeugpapieren]] eingetragen. Am Fahrzeug selbst findet sich die FIN in der Regel zweimal: Zum einen auf dem [[Typenschild]] und außerdem direkt am Rahmen eingeschlagen.
Eine Ausnahme dieser Regel findet sich beim [[Duo]]. Dort kann die FIN am Rahmen aufgeklebt sein.
Dank der fortlaufenden Nummerierung ist es bei den meisten Simson-Fahrzeugen möglich, das Baujahr über die FIN zu ermitteln.
==siehe auch==
* [[Liste der Duo-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 50-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der S 51-Fahrgestellnummern]]
* [[Liste der Schwalbe-Fahrgestellnummern]]
==Wenn die FIN nicht mehr lesbar ist, ==
greift §59 (3) StVZO:
''(3) Ist eine Fahrzeug-Identifizierungsnummer nicht vorhanden oder lässt sie sich nicht mit Sicherheit feststellen, so kann die Zulassungsbehörde eine Nummer zuteilen. Absatz 2 gilt für diese Nummer entsprechend.
''
Also Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt halten, die entscheiden ob die alte Nummer nachgeschlagen wird oder eine neue zugeteilt wird und dann zur Technischen Prüfstelle bzw. Prüforganisation. Die schlagen die dann nach bzw. um. Danach wieder zum Amt und das wird in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Die genaue Vorgehensweise ist in §59 dann auch detailliert beschrieben.
[[Kategorie:Recht]]
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Anfänger-Tips
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2021-06-17T21:31:07Z
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Die Seite wurde neu angelegt: „Jeder fängt mal an, da ist es total normal, dass man mehr Fragen als Antworten hat. Was ist also zu tun, um dabei möglichst wenig und teuere Fehler zu mache…“
wikitext
text/x-wiki
Jeder fängt mal an, da ist es total normal, dass man mehr Fragen als Antworten hat.
Was ist also zu tun, um dabei möglichst wenig und teuere Fehler zu machen?
Wer bisher sein Fahrrad immer selbst wieder hinbekommen hat, der ist schon mal auf einem guten Weg.
Wichtig ist es, zu wissen, was man tun will. Dazu gehört auch ein wenig Grundverständnis der Technik einer Mopete.
Beim Thema Mechanik erschliesst sich Vieles durch genaue Betrachtung.
Beim Thema Elektrik ist es vorteilhaft, wenn man in der Schule gut aufgepasst hat, als der "elektrische Stromkreis" dran war.
Vieles kann man sich anlesen (siehe dazu unter [[Literatur]], um dann am Objekt der Begierde erste sinnvolle Arbeiten in Angriff zu nehmen.
Für den Anfang reicht das zur Simme gehörende [[Bordwerkzeug]] völlig aus.
Ganz wichtig ist es, in kleinen Schritten voran zu gehen. Wer sich unsicher ist, der macht von jedem kleinen Schritt lieber mehr als weniger Fotos.
bec17e4fabbb55b9fb2f7b755f5ef36bafde78c1
Luftführung M53-Motor
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2022-01-16T20:29:08Z
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Die Seite wurde neu angelegt: „Die Luftführung der Motoren der M53-Reihe dient nicht nur der Luftführung für den Luftstrom vom Flügelrad zum Zylinder, sondern auch zur Fixierung der Kett…“
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text/x-wiki
Die Luftführung der Motoren der M53-Reihe dient nicht nur der Luftführung für den Luftstrom vom Flügelrad zum Zylinder, sondern auch zur Fixierung der Kettenschutzschläuche.
Und genau an der Stelle reisst das Aluminiumgussteil "gerne" kaputt, wenn sich z.B. die Kette dort verfängt.
Das war lange Zeit ein Totalschaden für dieses kaum noch beschaffbare und dann entsprechend teure Teil.
Demnächst soll's weitergehen (16. Januar 2022)
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Bautenzug
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wird oft fälschlicherweise geschrieben, wenn der #[[Bowdenzug]] gemeint ist.“
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text/x-wiki
Wird oft fälschlicherweise geschrieben, wenn der #[[Bowdenzug]] gemeint ist.
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Zschopower
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text/x-wiki
Wird oft fälschlicherweise geschrieben, wenn der [[Bowdenzug]] gemeint ist.
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Zündzeitpunkt
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text/x-wiki
Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten.
Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht.
Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle.
Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus.
Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt.
Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt.
Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen.
Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen")
In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen.
Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung.
Wie man den Zündzeitpunkt einer Unterbrecherzündung einstellt ist [http://moser-bs.de/ auf net-harrys Homepage] beschrieben.
Die beste Methode den ZZP zu prüfen, ist die Verwendung einer Zündblitzpistole.
[[Kategorie:Zündung]]
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Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten.
Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht.
Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle.
Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus.
Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt.
Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt.
Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen.
Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen")
In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen.
Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung.
Wie man den Zündzeitpunkt einer Unterbrecherzündung einstellt ist [http://moser-bs.de/ auf net-harrys Homepage] beschrieben.
Die beste Methode den ZZP zu prüfen, ist die Verwendung einer [[Zündblitzpistole]].
[[Kategorie:Zündung]]
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2022-05-15T18:02:45Z
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text/x-wiki
Der '''Zündzeitpunkt''' ist der Moment, an dem zwischen den Elektroden der [[Zündkerze]] ein Funke überspringen muss, um eine optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie des entzündeten [[Gemisch]]s zu gewährleisten.
Weil es bis zur vollständigen Entzündung des Gemischs eine kurze Zeit dauert, liegt der Zündzeitpunkt ein kurzes Stückchen bevor der Kolben bei der Aufwärtsbewegung den oberen Totpunkt (OT) erreicht.
Der Zündzeitpunkt wird vom Motorenhersteller in mm vor OT angegeben und ist von der Konstruktion abhängig. Kolbenhub und Durchmesser spielen dabei ein grosse Rolle.
Für die häufigsten Simson Motore M53/M54 und M531/M541 sind das 1,5 bzw. 1,8mm. Wird dieser Wert in Winkelgrade umgerechnet, kommt wegen der unterschiedlichen Geometrien für beide Typen 20 Grad vor OT raus.
Liegt der Zündzeitpunkt zu früh, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, bevor der Kolben OT erreicht, der Kolben muss gegen die Kraft der Verbrennung arbeiten, was zu einer Überhitzung und Leistungsverlust führt.
Liegt der Zündzeitpunkt zu spät, entfaltet das entzündete Gemisch seine grösste Kraft, nachdem der Kolben OT erreicht hat, der Kolben befindet sich schon wieder auf dem Weg nach unten, ein Teil der Verbrennungsenergie wird sinnlos in den Auspuff gepustet, was zu Leistungsverlust führt.
Weil die tatsächliche Zeit zwischen statisch vorgegebenem Zündzeitpunkt und dem Erreichen von OT umgekehrt proportional zur Drehzahl ist, ist der vom Werk angegebene Zündzeitpunkt immer ein Kompromiss zwischen gutem Anspringverhalten und Motorlauf bei niedriger Drehzahl bzw. Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen.
Wer seinen Simsonmotor optimal einstellen will, beginnt mit der Werksvorgabe und ermittelt dann in vielen, vielen Fahrversuchen, ob eine geringe Änderung (wenige halbe Grad, bzw. hundertstel mm) in die eine oder andere Richtung eine leichte Verbesserung bringt. (Siehe das Buch von Karl Hertweck "Besser machen")
In alten Motoren (nicht bei unseren Simsons) wurden deshalb mechanische Fliehkraftversteller eingesetzt, die bei geringen Drehzahlen einen späteren, bei höheren Drehzahlen einen früheren Zündzeitpunkt ermöglichten. Bei modernen Höchstleistungsmotoren gibt es dafür sogenannte elektronische Kennfeldsteuerungen.
Entgegen anders lautender Gerüchte haben weder die orignale SIMSON Elektronikzündung noch die VAPE eine drehzahlabhängige Verstellung, geschweige denn eine Kennfeldsteuerung.
Die beste Methode den ZZP zu prüfen, ist die Verwendung einer [[Zündblitzpistole]].
[[Kategorie:Zündung]]
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Heckpanzer
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2022-04-02T18:39:00Z
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Die Seite wurde neu angelegt: „zu erledigen, bis dahin schau bitte hier: [https://www.schwalbennest.de/simson/thread/115170-karosserie-unterschiede-zwischen-kr51-1-kr51-2/]“
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text/x-wiki
zu erledigen, bis dahin schau bitte hier:
[https://www.schwalbennest.de/simson/thread/115170-karosserie-unterschiede-zwischen-kr51-1-kr51-2/]
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Panzer
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Weiterleitung nach [[Heckpanzer]] erstellt
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#REDIRECT [[Heckpanzer]]
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Motor springt nicht an
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text/x-wiki
Wenn der Motor nicht anspringen will, kann das grundsätzlich vier Ursachen haben:
** kein Zündfunke zum richtigen [[Zündzeitpunkt]]
** kein zündfähiges [[Gemisch]]
** nicht ausreichende [[Kompression]]
** total verölte [[Zündkerze]]
Die Fehlersuche vereinfacht sich ungemein, wenn man einen dieser Faktoren ausschließen kann.
==Siehe auch==
[[Häufige Fehler]]
[[Kategorie:Fehlersuche]]
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Unterbrecher einstellen
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Die Seite wurde neu angelegt: „Wie wird der Unterbrecher für die Zündung der Simson-Motore richtig eingestellt? ==Als Erstes wir der Unterbrecher-Kontaktabstand eingestellt.== Dazu wird d…“
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Wie wird der Unterbrecher für die Zündung der Simson-Motore richtig eingestellt?
==Als Erstes wir der Unterbrecher-Kontaktabstand eingestellt.==
Dazu wird das Polrad langsam von Hand gedreht, bis die Kontakte den grössten Abstand haben.
Egal wo das ist, das ist nicht zwangsweise bei OT der Fall.
Dazu wird die Schraube auf der Kontaktgrundplatte leicht gelöst und mit der exzentrischen Einstellschraube der Kontaktabstand auf 0,4mm eingestellt. Jetzt wird die Schraube auf der Kontaktgrundplatte wieder fixiert.
==Erst danach wird der [[Zündzeitpunkt]] eingestellt.==
Dazu werden die Schrauben der Zündungsgrundplatte leicht gelöst und durch Verdrehen der kompletten Zündungsgrundplatte der ZZP eingestellt.
Die beste Methode, den ZZP zu kontrollieren, funktioniert mit einer Zündblitzpistole.
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Schaltplan
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2022-07-18T10:34:42Z
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text/x-wiki
Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät.
In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich.
== Weblinks ==
[https://pic.mz-forum.com/harry/Simson/simson.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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text/x-wiki
Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät.
In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich.
== Weblinks ==
Das funktioniert im März 2025 leider nicht mehr
[https://pic.mz-forum.com/harry/Simson/simson.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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2025-03-17T14:43:11Z
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text/x-wiki
Ein '''Schaltplan''' ist eine schematische Darstellung aller elektrischen Bauteile und Verbindungen in einem Gerät.
In der KFZ-Elektrik für ältere Fahrzeuge wurde eine Mischung aus Verdrahtungsplan und Lageplan angewandt. Man kann darin sowohl die Verkabelung aller Teile, als auch ihre Anordnung am/im Fahrzeug erkennen. Mit unterschiedlichen Kabelfarben und [[Klemmenbezeichnungen]] ist eine schnelle Übersicht über die Zusammenhänge möglich.
== Weblinks ==
Hier geht es zu den Schaltplänen:
*[https://www.schwalbennest.de/simson/thread/124282-schaltpl%C3%A4ne-f%C3%BCr-simson-kr51-x-s50-s51/ Schaltpläne];
Das Folgende funktioniert im März 2025 leider nicht mehr
[https://pic.mz-forum.com/harry/Simson/simson.html Webseite von net-harry mit farbigen Schaltplänen für fast alle Simson-Fahrzeuge]
[[Kategorie:Elektrik]]
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Startvergaser
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2022-07-21T09:28:31Z
Zschopower
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text/x-wiki
Der Startvergaser wird fälschlicherweise oft auch als [[Choke]] bezeichnet.
Zum Starten eines kalten Motors wird ein fetteres [[Gemisch]] benötigt, was durch Betätigung des Starterhebels an der rechten Lenkerhälfte unterhalb des Gasgriffes erreicht wird.
Dazu wird über den Starterzug der Starterkolben in den BVF-Vergasern 16N1 bzw. 16N3 angehoben und eine weitere Bohrung freigegeben, über die zusätzlich Benzin angesaugt wird.
Unterhalb dieser Bohrung befindet sich im Schwimmergehäuse ein vom Rest des Schwimmergehäusevolumens abgetrenntes Spritreservoir. Dieses Reservoir wird über die Starterdüse befüllt bis der Spritpegel gleich dem im übrigen Schwimmergehäuse ist. Wird nun der Startvergaser geöffnet, wird durch den Unterdruck im Ansaugtrakt über das Startmischrohr Benzin aus dem Spritreservoir abgesaugt. Und zwar zunächst sehr viel weil ja der Spritpegel im Reserveroir zunächst hoch ist. Da die Starterdüse weniger Sprit nachfließen läßt als abgesaugt wird, sinkt der Pegel im Reservoir. Dadurch gelangt weniger zusätzlicher Sprit in das Benzin-Luftgemisch. Beim Öffnen des Startvergaser wird also ein stark angereichertes Benzin-Luftgemisch geliefert, welches aber immer weiter abmagert. Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Reservoir leergesaugt ist. Dann bestimmt nur noch die Starterdüse, wieviel zusätzlicher Sprit das Benzin-Luftgemisch anreichert.
Dieses Verhalten entspricht genau dem, was ein kalter Motor beim Startvorgang braucht. Ein zunächst sehr stark angereichertes Gemisch, welches immer magerer wird.
Ist die Gummidichtscheibe in Starterkolben porös oder wird der Starterzug zu stramm eingebaut, dann kann die Starterbohrung nicht ordentlich geschlossen werden, der Motor läuft zu fett und neigt im warmen Zustand zum Ausgehen.Den gleichen Effekt kann man bekommen, wenn man die Starterschieberkappe zu fest einschraubt.
Fällt die Gummidichtscheibe aus dem Starterkolben, dann verschliesst sie die Starterbohrung und ein Kaltstart wird erschwert.
Eine einfache Funktionsprüfung des Startvergasers kann man vornehmen, wenn man beim laufenden, warmen Motor den Starterhebel zieht, dann sollte der Motor ausgehen. Das funktioniert aber nicht beim [[BING|Bing]]-Vergaser.
[[Kategorie:Vergaser]]
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Explosionszeichnung
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2022-07-21T09:36:30Z
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text/x-wiki
In einer''' Explosionszeichnung''' werden die Einzelteile, aus denen ein komplexer technischer Gegenstand zusammengesetzt ist, perspektivisch so dargestellt, als ob der Gegenstand gerade wie durch eine Explosion auseinanderfliegt.
Eine Explosionszeichnung ist nützlich, um beim Zusammenbau alle Teile in ihrer Ausrichtung und Zusammengehörigkeit richtig montieren zu können.
Für die Simson-Motore M53 und M5x1 sind in den Klappenseiten vom [[Das Buch|BUCH]] Explosionszeichnungen zu finden.<br />
Diese gibt es auch als Plakat bei den Versandhändlern zu kaufen oder zum Download auf den Seiten der Mopedfreunde-Oldenburg.
Für die weiteren Teile der Simson-Fahrzeuge finden sich ähnliche Zeichnungen in den original Ersatzteilkatalogen oder bei AKF.
externe Links:<br />
[http://www.mopedfreunde-oldenburg.de/html/simson_motoren.html#explo Mopedfreunde Oldenburg]<br />
[https://www.akf-shop.de/explosionszeichnungen Funktionsdarstellungen bei AKF]
21e7887d9af0aeb25cd673d54197db389b331523
Führerschein
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2023-01-15T17:50:02Z
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Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse M) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse M machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev_2010/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse AM) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse AM machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit M weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev_2010/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
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text/x-wiki
Der Führerschein ist ein zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum nötiges Dokument, welches belegt, dass man Inhaber einer bestimmten Fahrerlaubnis ist.
== Führerschein für Simson-Kleinkrafträder ==
Die alte Führerscheinklasse 3 und auch die neue Klasse B haben die Lizenz (alt: Klasse 4, neu: Klasse AM) zum Führen eines Mopeds mit nicht mehr als 50cm³ inklusive. Dazu zählen auch Simson Mopeds, die vor dem 28.2.1992 erstmalig in Verkehr gekommen sind. Hat man weder einen Führerschein der Klasse 3 noch der Klasse B, so muß man den Führerschein der Klasse AM machen, um ein Simson-Moped fahren zu dürfen.
Dass aktuelle Fahrschüler mit AM weiterhin Simson fahren dürfen ist in der Fahrerlaubnisverordnung [http://bundesrecht.juris.de/fev_2010/__76.html §76 Abs. 8 c)]] festgesetzt. Hier steht explizit:
:''Als zweirädrige Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor gelten auch [...] Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik, wenn sie bis zum 28. Februar 1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind.''
Für die Modelle mit mehr als 50cm³ ([[S 70]], [[SR 80]], etc) sowie für den Sperber ([[SR 4-3]]) gilt:
Wurde der Führerschein Klasse 3 vor dem 1.4.1980 erworben, darf man ihn ohne einen zusätzlichen Führerschein fahren. Alle anderen benötigen den Führerschein Klasse 1b (alt) oder A1 (neu), der zum Führen von Krafträdern bis 125cm³ und bis 11 kW berechtigt. Dies liegt daran, dass die 70cm³ Modelle aufgrund ihres [[Hubraum|Hubraumes]] und der Sperber aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von über 60km/h aus der o.g. Regelung herausfallen.
[[Kategorie:Recht]]
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Kleinkraftrad
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text/x-wiki
Als '''Kleinkraftrad''' werden im Allgemeinen Zweiräder mit einem [[Hubraum]] von nicht mehr als 50cm³ und dadurch bedingten geringen [[Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit|bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit]] bezeichnet.
==Definition und Rechtliches==
Kleinkrafträder sind gemäß § 2 (11) FZV zweirädrige Kraftfahrzeuge oder dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und folgenden Eigenschaften:
a) zweirädrige Kleinkrafträder:
mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50cm³ beträgt, oder mit
Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht mehr als 4 kW beträgt;
b) dreirädrige Kleinkrafträder:
mit Fremdzündungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 cm3 beträgt, mit einem
anderen Verbrennungsmotor, dessen maximale Nutzleistung nicht mehr als 4 kW
beträgt, oder mit einem Elektromotor, dessen maximale Nenndauerleistung nicht
mehr als 4 kW beträgt;
Zum Betrieb eines '''Kleinkraftrades''' braucht man eine [[ABE|Allgemeine Betriebserlaubnis]].
==Einordnung von Simsons==
Es gibt jedoch eine Ausnahmeregel für Simsons, so dass diese trotz der 60 Km/H bbH trotzdem als Kleinkraftrad gelten. Gemäß Einigungsvertrag Kapitel XI, Sgb. B, Abschnitt III, Ziffer 2, Maßgabe 21 (Bundesgesetzblatt 1990 II, S. 1101) sind Kleinkrafträder im Sinne der bisherigen Vorschriften der DDR (50cm³/ 60 Km/H) den Kleinkrafträdern des § 18 (II) 4 StVZO gleichgestellt. Den § 18 StVZO gibt es zwar mittlerweile auch nicht mehr, jedoch ist im § 50 FZV festgelegt, dass diese Fahrzeuge weiterhin zulassungfrei bleiben. Auch führerscheinrechtlich sind die Simsons gem § FeV § 76 Nr. 8, in Verbindung mit §6 feV, Kleinkrafträdern gleichgestellt, so dass lediglich Klasse M erforderlich ist.
==Formen==
Kleinkrafträder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:
===Moped===
Beim Moped wird der '''Mo'''tor durch '''Ped'''albetrieb in Gang gesetzt. Diese Bauart ist heute kaum mehr verbreitet, kann jedoch noch bei [[Mofa|Mofas]] angetroffen werden. Ein klassisches Simson-Moped ist beispielsweise der [[SR 2]].
===Mokick===
Im Gegensatz zum Moped kommt beim Mokick ein [[Kickstarter]] zum Einsatz. Das wohl bekannteste Mokick aus dem Hause Simson ist die [[S 51]].
===Roller===
Charakteristisch für einen Roller sind der gute Wetterschutz und der freie Durchstieg vor der Sitzbank. Die [[Schwalbe]] und der [[SR 50]] fallen klar in diese Kategorie.
== siehe auch ==
http://www.gesetze-im-internet.de/fev/__76.html
[[Kategorie:Recht]]
fea85942a0cd630d60aee28fb603ad4e4bd9867b
Wellendichtring
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text/x-wiki
Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) hat die Aufgabe drehende Wellen anzudichten. (Kurzform auch WeDi)
Besonders wichtig beim Zweitaktmotor ist das auf der [[Kurbelwelle]], weil der Raum unterhalb des Kolbens, das Kurbelgehäuse, zum Vorverdichten des angesaugten [[Gemisch]]s benötigt wird. Hier ist die Verwendung von benzinfesten Wellendichtringen wichtig (Viton).
Ein Defekt macht sich dort durch Verbrennen von Getriebeöl und / oder Ansaugen von Nebenluft bemerkbar.
Bei den alten Simson-Motoren (M53/M54) ist zum Wechseln der Kurbelwellendichtringe eine komplette Motorzerlegung (Spalten) notwendig. Bei den neuen M531/M541-Motor können die WeDis auch beim eingebauten Motor nach Demontage vom Primärritzel (links) und [[Grundplatte]] (rechts) getauscht werden.
Weitere Wellendichtringe finden sich unter dem Abtriebsritzel, auf der Schaltwelle, sowie in der Telegabel von S50, S51 und SR50.
Die offene Seite von WeDis zeigt immer zum Öl hin. Also beim M53-Motor,wo die Wedis beim Kurbelraum sitzen, nach aussen und beim M5x1-Motor, wo die WeDis aussen sitzen nach innen.
== Siehe auch ==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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text/x-wiki
Ein '''Wellendichtring''' oder ''Simmerring'' (nach dem Erfinder, Herrn Simmer) hat die Aufgabe drehende Wellen anzudichten. (Kurzform auch WeDi)
Besonders wichtig beim Zweitaktmotor ist das auf der [[Kurbelwelle]], weil der Raum unterhalb des Kolbens, das Kurbelgehäuse, zum Vorverdichten des angesaugten [[Gemisch]]s benötigt wird. Hier ist die Verwendung von benzinfesten Wellendichtringen wichtig (Viton).
Ein Defekt macht sich dort durch Verbrennen von Getriebeöl und / oder Ansaugen von Nebenluft bemerkbar.
Bei den alten Simson-Motoren (M53/M54) ist zum Wechseln der Kurbelwellendichtringe eine komplette Motorzerlegung (Spalten) notwendig. Bei den neuen M531/M541-Motor können die WeDis auch beim eingebauten Motor nach Demontage vom Primärritzel (links) und [[Grundplatte]] (rechts) getauscht werden.
Weitere Wellendichtringe finden sich unter dem Abtriebsritzel, auf der Schaltwelle, sowie in der Telegabel von S50, S51 und SR50.
Die offene Seite von WeDis zeigt immer zum Öl hin.
Aber beachte biite:
Beim M53-Motor zeigen die geschlossenen Seiten der Kurbelwellendichtringe nach innen zum Kurbelraum, beim M5x1-Motor zeigen sie nach aussen.
== Siehe auch ==
[[Liste der Lager und Wellendichtringe]]
[[Kategorie:Bauteil]]
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Werkzeug
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Die Seite wurde neu angelegt: „siehe dazu: - Bordwerkzeug, gehört immer dazu - Spezialwerkzeug für Arbeiten am Motor“
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text/x-wiki
siehe dazu:
- Bordwerkzeug, gehört immer dazu
- Spezialwerkzeug für Arbeiten am Motor
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text/x-wiki
siehe dazu:
- [[Bordwerkzeug]], gehört immer dazu
- [[Spezialwerkzeug]] für Arbeiten am Motor
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text/x-wiki
Für Wartungs- und Reparaturarbeiten wird Werkzeug benötigt.
siehe dazu:
- [[Bordwerkzeug]], gehört immer dazu
- [[Spezialwerkzeug]] für Arbeiten am Motor
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text/x-wiki
Für Wartungs- und Reparaturarbeiten wird Werkzeug benötigt.
siehe dazu:
- [[Bordwerkzeug]], gehört immer dazu
- [[Spezialwerkzeug]] für Arbeiten am Motor
Maul-, Ring-, Steckschlüssel in den gebräuchlichen Schlüsselweiten und Formen, sowie Schraubendreher, Hämmer und Zangen gehören sowieso für jeden dazu, der selber Hand anlegen möchte. Dann kann das Bordwerkzeug an Bord bleiben und ist bei der nächsten Tour dabei, damit aus einer [[Panne]] nur ein technischer Halt wird.
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Datei:Glaskugeln .jpg
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2023-04-19T18:28:23Z
Zschopower
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Von anonymer Quelle
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== Beschreibung ==
Von anonymer Quelle
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Glaskugel
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Zschopower
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text/x-wiki
Eine '''Glaskugel''' ist ein wichtiges Instrument bei der [[Häufige_Fehler|Fehlersuche]]. Mit ihr ist es möglich, technische Probleme ohne genaue Beschreibung sofort und präzise zu bestimmen. Auch unter Hellsehern und Astrologen erfreut sie sich großer Beliebtheit.
[[Datei:glaskugeln_.jpg]]
Für ordnungsgemäße Funktion der Glaskugel sind regelmäßige Wartungsarbeiten (Kalibrierung etc.) bei weisen Hexenmeistern auf dem Blocksberg notwendig, was sich durch die langen Versand- und Wartezeiten negativ auf die allgemeine Verfügbarkeit dieses Hilfsmittels auswirkt. Es ist also bei Nichtvorhandensein einer Glaskugel dringend geboten, technische Probleme präzise unter Nennung des Fahrzeugmodells und der Symptome zu beschreiben.
[[Kategorie:Jokus]]
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Tachowelle
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zu erledigen
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Abzieher
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Um das Polrad von der Kurbelwelle herunter zu bekommen, benötigt man einen speziellen '''Polrad-Abzieher'''.
Nachdem die Mutter mit Feingewinde M10x1 entfernt wurde, die zusammen mit dem '''wichtigen''' Federring das Polrad auf den Konus der Kurbelwelle presst, schraubt man den Abzieher in das Polrad. Das Gewinde hat die Abmessung M27x 1,25.
Das Polrad wird mit einem Spannband gehalten, während man die Druckschraube reindreht und damit das Polrad löst.
Bitte auf keinen Fall mit einem universellen 2- oder 3-Backenabzieher arbeiten, damit kann das Polrad zerstört werden.
Einen universellen 2- oder 3-Backenabzieher kann man benutzen, um das Primärritzel auf der anderen Seite der Kurbelwelle abzuziehen.
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Öl
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2023-09-19T20:07:52Z
Zschopower
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Die verwendeten '''Öle''' in einem Simson-Motor lassen sich grundsätzlich in zwei Anwendungsbereiche aufteilen.
==Getriebeöl==
Das Getriebeöl kommt, wie der Name schon sagt, ins Getriebe des Motors. Es dient der Schmierung der beweglichen Teile. Da auch die [[Kupplung]] im Ölbad läuft, ist genau auf die Spezifikationen des Öls zu achten, um Fehlfunktionen wie Rutschen der Kupplung zu vermeiden.
Zu verwenden ist ein Getriebeöl der Spezifikation '''SAE 80''', welches möglichst keine Additive enthalten sollte. GL3 ist besser geeignet als GL4. GL5 ist zu vermeiden, weil die Kupplung rutschen könnte. Viele Hersteller haben Öl dieser Spezifikation aus dem Programm genommen, weswegen es nicht an jeder Ecke zu bekommen ist. Addinol stellt es jedoch nach wie vor her. Man kann Addinol Öle bei den meisten Onlinehändlern erstehen, oder aber über einen [http://addinol.de/index.php?id=30&ftu=5094258056ae2efc45567f7a1c8c00dc Addinol-Vertriebspartner]. Für den Halbautomatik-Motor der KR 51/1 S und des Duo 4/1 ist ein Hydrauliköl '''HLP 46''' vorgesehen.
In regelmäßigen Abständen sollte ein [[Ölwechsel]] vorgenommen werden.
==Zweitaktöl==
Zweitaktöl ist das Öl, welches ins Benzin zur Hestellung des [[Gemisch]]s gegeben wird. Für alte, unregenerierte Motore sollte kein vollsynthetisches Zweitakt-Öl verwendet werden, weil dadurch alte Ablagerungen gelöst werden, die für Schäden in den Lagern und auf der Zylinderlauffläche sorgen können.
Bei vollständig regenerierten Motoren ist die Verwendung von vollsynthetischem Öl unproblematisch. Es kann dann sogar mit weniger Öl ausgekommen werden. Ein weiterer Vorteil wäre die geringere Qualmwolke. Nachteilig der höhrere Preis.
Allerdings ist die Qualität auch der preiswerten mineralischen Öle besser als die früher geforderten Spezifikationen.
Alle bei uns zu kaufenden Zweitaktöle sind selbstmischend. Es spielt keine Rolle, ob man sie vor oder nach dem Tanken in das Benzin mischt.
Wegen der deutlich geringeren Rauchentwicklung und weniger Ablagerungen im Auspuff bzw. auf dem Kolben sollte ein Zeitaktöl der Klasse D nach ISO oder JASO zum Einsatz kommen. Das gibt es auch preiswert in Bau- oder Supermärkten.
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Sicherungsblech
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Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen.
Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Muttern vom Abtriebsritzel, vom Primärritzel und im Kupplungskorb.
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Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen.
Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Muttern vom Abtriebsritzel, vom Primärritzel und im Kupplungskorb.
Sicherungsbleche sind "Einmal-Artikel", sie sollten nach dem Lösen immer durch neue ersetzt werden.
Bei der Montage werden sie mit einem kleinen Meissel so umgebogen, dass sie eng an einer Flanke der Mutter anliegen, die sie sichern sollen.
Sicherungsmuttern sollte man zu den Ersatzteilen zählen, von denen man immer einen kleinen Vorrat hat.
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Muttern auf drehenden Wellen werden oftmals durch Sicherungsbleche daran gehindert, sich selber zu lösen.
Bei Simson findet man Sicherungsbleche unter den Muttern vom Abtriebsritzel, vom Primärritzel und im Kupplungskorb.
Sicherungsbleche sind "Einmal-Artikel", sie sollten nach dem Lösen immer durch neue ersetzt werden.
Bei der Montage werden sie mit einem kleinen Meissel so umgebogen, dass sie eng an einer Flanke der Mutter anliegen, die sie sichern sollen.
Sicherungsmuttern sollte man zu den Ersatzteilen zählen, von denen man immer einen kleinen Vorrat hat.
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